CH475061A - Verfahren zum Löten und Vorrichtung zur Ausübung desselben - Google Patents

Verfahren zum Löten und Vorrichtung zur Ausübung desselben

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CH475061A
CH475061A CH942767A CH942767A CH475061A CH 475061 A CH475061 A CH 475061A CH 942767 A CH942767 A CH 942767A CH 942767 A CH942767 A CH 942767A CH 475061 A CH475061 A CH 475061A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
soldering
pole
electrode
power source
cable
Prior art date
Application number
CH942767A
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English (en)
Inventor
Flury Willy
Original Assignee
Flury Willy
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K3/00Tools, devices or special appurtenances for soldering, e.g. brazing, or unsoldering, not specially adapted for particular methods
    • B23K3/08Auxiliary devices therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Resistance Heating (AREA)

Description


      Verfahren    zum Löten und Vorrichtung zur Ausübung desselben    Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zum  Löten und eine Vorrichtung zur Ausübung desselben.  



  Das Kennzeichen des Verfahrens besteht     erfindungs-          gemäss    darin, dass man für die Wärmeentwicklung eine  als Lötkolben dienende, beim Stromdurchgang sich er  hitzende Elektrode mit negativem Widerstand verwendet  und diese mit dem einen Pol einer niedergespannten  Energiequelle elektrisch leitend verbindet, während man  das Lötmaterial oder das zu lötende Arbeitsstück als  positive Elektrode mit dem andern Pol der Energie  quelle verbindet.  



  Das zur Ausübung des Verfahrens dienende     Löt-          gerät    zeichnet sich dadurch aus, dass ein durch ein  Kabel mit dem einen Pol einer niedergespannten Strom  quelle verbundener Lötkolben als Heizkörper eine aus  wechselbare     Kohlenelektrode    aufweist, wobei ein weite  res elektrisches Kabel den anderen Pol der Stromquelle  mit der anderen Elektrode verbindet, welche durch ein  Lot oder das stromleitende Arbeitsstück gebildet ist.  



  In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausfüh  rungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und  zwar zeigen:       Fig.    1 eine Ansicht des Lötgerätes teilweise im  Schnitt und       Fig.    2 ein Anwendungsbeispiel des Lötgerätes.  



  Das dargestellte Lötgerät weist einen Lötkolben 1  mit Schaft 2 aus Messingrohr auf. Der Hinterteil des  Schaftes 2 ist mit einem Isoliergriff 3 versehen. In den  als Spannzange 4 ausgebildeten Vorderteil des Löt  kolbens 1 ist ein an seinem Vorderende     kegelig    zuge  spitzter Kohlenstab 5 als negative Elektrode leicht aus  wechselbar eingespannt. Der Kohlenstab ist zylindrisch  und mündet an seinem freien Arbeitsende in eine  Spitze 5' aus. Der Hinterteil des Schaftes 2 ist mit einem  durch eine Öffnung 6 des Griffes 3 eingeführten ein  poligen Kabel 7 verbunden. Das andere Ende des Kabels  7 ist mit einer an sich bekannten Anschlussklammer 8  aus Metall versehen, welche am negativen Pol eines  Transformators, Akkumulators oder einer Autobatterie  von 6 oder 12 Volt Spannung angeschlossen wird.

   Als    positive Elektrode dient ein     Lötzinnstab    oder Lötdraht  oder auch das zu lötende Arbeitsstück. Bei Benützung  des Lötzinnes als Elektrode wird an den Zinnstab oder  Lötdraht 9 mittels einer Anschlussklammer 10 aus  Metall ein einpoliges Kabel 11 angeschlossen, dessen  anderes Ende durch eine Anschlussklammer 12 mit dem  positiven Pol der Energiequelle 13 verbunden ist. Bei  Verwendung eines an den Netzstrom angeschlossenen  Transformators kann das Lötverfahren mit einer Span  nung von vorzugsweise 2 bis 8 Volt durchgeführt wer  den. Der niedergespannte Strom erzeugt in der Kohlen  elektrode unter Ausnutzung ihres negativen Wider  standswertes die zum Löten notwendige Hitze.  



  Wie das Anwendungsbeispiel in     Fig.    2 zeigt, ist der  Lötkolben 1 mit der     Kohlenelektrode    5 über das Kabel 7  durch die Anschlussklammer 8 mit dem negativen Pol  einer Autobatterie 13 verbunden. Der als positive Elek  trode dienende Zinnstab 9 ist durch die Klammer 10,  das Kabel 11 und die     Klammer    12     mit    dem positiven  Pol der Batterie verbunden. Mit dem Zinnstab 9 wird  die Lötstelle des Arbeitsstückes 14 berührt.

   Sobald die  Kohlenspitze des mit der anderen Hand geführten Löt  kolbens 1 das Ende des Zinnstabes 9 berührt, ist der  Stromkreis über die Batterie 13 geschlossen und es er  folgt augenblicklich die für die Verflüssigung des Vor  derendes des Zinnstabes 9 notwendige Hitzeentwicklung  in der     Kohlenelektrode    5.  



  Selbstredend kann die Klammer 10 des mit dem  positiven Pol der Batterie 13 verbundenen Kabels 11  statt mit dem Zinnstab 9 auch mit dem zu lötenden  Arbeitsstück 14 verbunden werden. In diesem Fall wird  beim Löten das Ende des Zinnstabes 9 jeweils zwischen  Arbeitsstück 14 und Kohle 5 zum Schmelzen gebracht.  



  Das beschriebene Lötgerät ermöglicht das saubere  und rasche Löten von Metallen, auch wenn nur eine  Batterie oder ein Akkumulator von 6 bis 12 Volt zur  Verfügung steht. Es ist besonders auf der Montage, bei  Servicearbeiten und überall da vorteilhaft, wo keine     An-          schlussmöglichkeit    an das normale Stromnetz besteht      und das Löten mit offener Flamme aus Sicherheitsgrün  den     unzweckmässig    ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE _ I. Verfahren zum Löten, dadurch gekennzeichnet, dass man für die Wärmeentwicklung eine als Lötkolben dienende, beim Stromdurchgang sich erhitzende Elek trode (5) mit negativem Widerstandswert verwendet und diese mit dem einen Pol einer niedergespannten Energie quelle elektrisch leitend verbindet, während man das Lötmaterial oder das zu lötende Arbeitsstück als posi tive Elektrode mit dem anderen Pol der Energiequelle verbindet.
    II. Vorrichtung zur Ausübung des Lötverfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ein durch ein Kabel (7) mit dem einen Pol einer nieder gespannten Stromquelle verbundener Lötkolben (1, 2, 3) als Heizkörper eine auswechselbare Kohlenelektrode (5) aufweist, wobei ein weiteres elektrisches Kabel (11) den anderen Pol der Stromquelle mit der anderen Elektrode verbindet, welche durch ein Lot (9) oder das strom leitende Arbeitsstück gebildet ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass man als Stromquelle eine Batterie von höchstens 12 Volt verwendet. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass als Stromquelle ein an den Netz strom angeschlossener Niederspannungstransformator dient. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch ge kennzeichnet, dass der aus Metall bestehende Lötkolben (1) einen als Spannzange (4) für die Aufnahme einer Kohlenelektrode (5) ausgebildeten Vorderteil und einen mit Isoliergriff (3) versehenen Schaft (2) aufweist, wel cher mit dem Kabel (7) verbunden ist, das mit einer am anderen Ende angeordneten Anschlussklammer (8) am einen der Pole von der Stromquelle angeklemmt ist. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur Verbin dung der durch das Lot oder das Arbeitsstück gebildeten Elektrode mit dem positiven Pol der Sromquelle ein an seinen beiden Enden je eine Anschlussklammer (10, 12) aufweisendes Anschlusskabel<B>(</B>11) dient. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unter ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektrode (5) zylindrisch ist und an der Arbeitsseite in eine Spitze (5') ausmündet.
CH942767A 1967-07-03 1967-07-03 Verfahren zum Löten und Vorrichtung zur Ausübung desselben CH475061A (de)

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