Einrichtung zur seitlichen Halterung und Führung wenigstens einer auf dem Fussboden abgestützten, aufrechten Wandplatte Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur seitlichen Halterung und Führung wenigstens einer auf dem Fuss- boden abgestützten, aufrechten Wandplatte mittels einer Fussbodenschiene und einer überkopfschiene.
In Kaufhäusern, Büros und Schulen ist die Verwen dung verschiebbarer Wandplatten stark verbreitet, in ge ringerem Masse in Wohnungen, um dort bewegliche Trennwände zu bilden. Die Handhabung und Unterbrin gung grossflächiger Platten dieser Art ist wegen ihres Ge wichtes und ihrer Grösse mit Schwierigkeiten verbunden, da die Platten bei hochkantiger Bewegung sowohl an der Ober- als auch an der Unterkante geführt werden müssen. Gewöhnlich werden zu diesem Zweck im Fuss- boden und der Decke mehrere parallele Schienen oder andere Überkopfhalterungen vorgesehen, wobei sich dann auf jedem Schienensatz eine oder mehrere Platten befinden.
Bei einer solchen Konstruktion können die Platten jedoch, wenn sie eine Trennwand bilden sollen, nicht unmittelbar Kante an Kante angeordnet werden. Darüberhinaus ist eine Vielzahl von Schienen mit relativ hohen Kosten verbunden und trägt auch nicht gerade zur Verschönerung der äusseren Erscheinung des Raumes bei.
Es wurde daher das Ziel verfolgt, diese Nachteile mittels einer neuen Einrichtung weitgehend zu beseiti gen.
Demgemäss ist die erfindungsgemässe Einrichtung dadurch gekennzeichnet, dass von einem rohrförmigen Schienen-Hauptabschnitt über eine Verzweigungsstelle ebenfalls rohrförmige Schienen-Verzweigungsabschnitte wegführen, wobei in der der Wandplatte zugekehrten Wandung aller Schienenabschnitte ein durchgehender Längsschlitz vorgesehen ist, dass ferner zwei mit Abstand zueinander auf der Wandplatte angebrachte Führungsele mente in die überkopfschiene eingreifen, wobei ein jeweils schieneninnerer Teil der Führungselemente in der Schiene auf einer bestimmten Höhe angeordnet ist und eine geringere Abmessung besitzt als die Innenhöhe der Schiene,
und dass an der Verzweigungsstelle zwischen dem Schienen-Hauptabschnitt und den Schienen-Ver- zweigungsabschnitten im Inneren der Schiene eine Um- lenkvorrichtung vorgesehen ist, deren Höhe geringer ist als die Innenhöhe der Schiene, wodurch die Führungsele mente beim Passieren der Verzweigungsstelle je nach der eingestellten Höhe der Führungselemente bezüglich der Umlenkvorrichtung mit dieser entweder in Eingriff gelan gen und in die Verzweigungsabschnitte umgelenkt wer den oder die Umlenkvorrichtung verfehlen, wobei das Schieneninnere, mit Ausnahme der Umlenkvorrichtung, frei ist.
Zweckmässig ist es, wenn jedes Führungselement ein auf einer in der Wandplatte befestigten und aus dieser senkrecht nach oben durch den Längsschlitz in die Schiene eingreifenden Achse gelagertes Führungsrad besitzt, wo bei vorteilhaft die Achse in vertikaler Richtung verstell bar ist.
Es kann ferner vorgesehen sein, dass die Umlenkvor- richtung wenigstens ein gebogenes Umlenkelement be sitzt, das sich von der von wenigstens einem Verzwei gungsabschnitt am entferntesten liegenden Seitenwan dung des Hauptabschnittes zur davon entfernteren Sei tenwandung des betreffenden Verzweigungsabschnittes erstreckt.
Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes werden anhand der Zeichnung nachfolgend näher be schrieben. In der Zeichnung sind: Fig. 1 eine weitgehend schematische Draufsicht eines Teils eines Gebäuderaumes mit mehreren beweglichen, als Trennwand dienenden Wandplatten, Fig. 2 eine Teilansicht längs der Linie 2-2 in Fig. 1 mit einer Wandplatte und Teilen der benachbarten Platten, Fig. 3 eine Schnittansicht längs der Linie 3-3 in Fig. 2 in einem grösseren Massstab, Fig. 4 eine Teilschnittansicht längs der Linie 4-4 in Fig. 3,
Fig. 5 eine Schnittansicht längs der Linie 5-5 in Fig. 2 in einem grösseren Massstab, Fig. 6 eine Teilansicht längs der Linie 6-6 in Fig. 5, Fig.7 eine Teilschnittdraufsicht in der Ebene der Linie 7-7 in Fig. 2 in einem grösseren Massstab, Fig. 8 eine Ansicht wie in Fig. 7, aber im Bereich des gegenüberliegenden Endes der Trennwand, Fig.9 eine Schnittansicht der oberen Schienengabe lung zwischen der Haupt- und der Zweigschiene in einem vergrösserten Massstab,
Fig. 10 eine teilweise abgebrochene Draufsicht der in Fig. 9 ,gezeigten Schienengabelung, Fig. 11 eine Draufsicht der Bodenschiene am Schnitt punkt mit der seitlichen Endschiene, Fig. 12 eine Draufsicht auf eine zur Lagerung bzw.
Unterbringung dienende Schienenanordnung, Fig. 13 eine Draufsicht auf die Schienengabelung von Fig. 12, Fig. 14 eine Querschnittansicht längs der Linie 14-14 in Fig. 13, Fig. 15 eine Teildraufsicht auf einen anderen Boden schienentyp und Fig. 16 eine Querschnittsansicht längs der Linie 16-16 in Fig. 15.
Unter den zunächst zu besprechenden Fig. 1 - 11 zeigt Fig. 1 mehrere bewegliche Platten 11, die zwischen den Wänden 12 und 13 eines Gebäudes Kante an Kante nebeneinander angeordnet sind und auf diese Weise eine Trennwand bilden. Obgleich Fig. 1 eine weitgehend sche matische Darstellung ist, wird man erkennen, dass die Platten auf einer Bodenschiene 14 getragen und von einer oberen Schiene 15 geführt werden.
Bei der besonderen in Fig. 1 gezeigten Anordnung besitzen beide Schienen, die, senkrecht gesehen, gegeneinander ausgerichtet sind, einen Hauptabschnitt, auf dem in Fig. 1 die Platten angeordnet sind und zwei Verzweigungsabschnitte, die den Hauptab schnitt bei 16 schneiden und einen Bereich bilden, in dem die Platten entlang der Wand 13 aufbewahrt werden.
Das Gewicht der Platten wird von der Fussboden- schiene 14 getragen, während die obere Schiene 15 nur dazu dient, die Platten zu führen und in senkrechter Stellung zu halten. Demzufolge brauchen sowohl die obere Schiene als auch der Überkopfträger nicht so stabil gebaut sein. Die Platten sind mit zwei voneinander einen Abstand aufweisenden Rolleinrichtungen 18 ausgerüstet, von denen jede eine drehbare Kugel 19 aufweist, die auf der Fussbodenschiene 15 läuft, wie am besten aus Fig. 5 ersichtlich ist.
Senkrecht über der Rolleinrichtung besitzt jede Platte zwei mit Abstand voneinander angeordnete Führungseinrichtungen 21, die jede mit einem Füh rungselement oder Führungsrad 22 versehen ist, das sich innerhalb der oberen Schiene befindet. Die Wandtafel selbst kann aus irgendeinem geeigneten Material bestehen und beliebig gebaut sein.
Die Oberschiene 15 ist vorzugsweise im wesentlichen rohrförmig und kann, wie aus Fig.3 hervorgeht, aus einem Rechteckrohr gefertigt sein. Die Schiene besitzt eine obere Wand 24, die sich an einem in der Decke oder einem anderen oberen Raumteil befindlichen Überkopf träger 25 mit Hilfe der Schrauben 26 befestigen lässt. Die Oberschiene besteht ferner aus zwei Seitenwänden 27 und einer Bodenwand 28, wobei sich in letzterer ein mittiger Schlitz 30 befindet, der sich in Schienenlängsrichtung erstreckt und teilweise von einem Flansch bzw. nach oben stehenden Wandkantenteilen 28' begrenzt wird.
Es sind Führungselemente vorgesehen, die sich ober halb der Platten befinden und innerhalb der Oberschiene in eine gewünschte Höhe einstellen lassen. Auch sind an der Gabelung der Hauptschiene mit einer Zweigschiene Ablenkeinrichtungen vorgesehen, die dazu dienen, die Führungselemente in die zweite Schiene abzulenken, vorausgesetzt, dass sich die Elemente in der richtigen Höhe befinden.
Eine Ablenkeinrichtung in der Schiene ist so angeordnet, dass sie nur einen Teil der Innenhöhe der Schiene einnimmt, so dass die Führungsräder 22 so eingestellt werden können, dass sie entweder mit einer solchen Ablenkeinrichtung in Berührung kommen oder diese frei passieren.
Aus der Fig. 10, in der die Gabelung 16 zwischen dem mit 15M bezeichneten Hauptabschnitt der Oberschiene und den beiden mit 1513' und 15B" bezeichneten beiden Verzweigungsabschnitten gezeigt ist, erkennt man, dass der Schlitz 30 von dem Hauptabschnitt durch eine Y- ähnliche Verzweigung in die Zweigabschnitte überläuft. Innerhalb der Gabelung befinden sich zwei Ablenkkäm- me. Der eine dieser Kämme wird von einer oberen, gebogenen Wand 34 gebildet, die sich von der Seiten wand de Hauptabschnittes 15M der Schiene zu der gegenüberliegenden Seitenwand des Zweigabschnittes 1513' erstreckt.
Dieser Ablenkkamm läuft, wie am besten aus Fig.9 ersichtlich ist, nur eine begrenzte Strecke senkrecht nach unten und dient dazu, die Plattenfüh- rungsräder 22 auf gleicher Höhe vom Abschnitt 15M zum Abschnitt 1513' zu lenken. Unterhalb des Bereiches der Wand 34 ist ein anderer Ablenkkamm angeordnet, der aus einer unterbrochenen Wand 35 besteht, die von den beiden Abschnitten 35A und 35B gebildet wird, welche entgegengesetzt zur Wand 34 gekrümmt sind und von einer Seitenwand der Hauptschiene zu der gegen überliegenden Seitenwand der Zweigschiene 15B" füh ren.
Der Raum zwischen den benachbarten Enden der Wandabschnitte 35A und 35B ermöglicht den Durchgang der Achse derjenigen Führungsräder, die höher angeord net sind.
Aus den Fig. 3 und 4 ist ersichtlich, dass die Füh rungseinrichtungen eine Achse 38 besitzen, die an ihrem oberen Ende das obengenannte Führungsrad trägt. Die Achse ist in eine Buchse oder ein Einsatzstück 39 einge schraubt, das seinerseits in einer Führungshülse 40 einstellbar gelagert ist. Die Führungshülse befindet sich in einer Bohrung 41 in der oberen Randzone der Platte und ist mit Flanschen 42 versehen, die in entsprechenden Aussparungen in der Platte sitzen und durch die Schrau ben 43 festgehalten werden. Das obere Ende 44 der Füh rungshülse hat einen abgeschrägten Sitz 45 zur Aufnah me eines konischen Ringes 46, mit Hilfe dessen die Achse durch eine Mutter 47 in einer bestimmten Höhe befestigt wird.
Zur Einstellung der Achse ist das Befestigungsrohr mit einem Längsschlitz 50 und mehreren mit Abstand nebeneinanderliegenden, zur Aufnahme eines Schrauben kopfes geeigneten Aussparungen 51 versehen. Bei dieser Anordnung kann eine Befestigungsschraube 52, die über Gewinde in die Führungshülse greift, wahlweise in einer dieser Aussparungen angeordnet werden, um die Buchse 39 zu sichern. Kleinere Einstellungen werden durch Drehen der Achse bewirkt. Den Zugang zu der Schraube 52 gestattet eine Öffnung 53, die durch die Kante der Platte führt. Diese Öffnung lässt sich durch einen Pflock 54 verschliessen.
Wie ersichtlich ist, können die Führungsräder 22 innerhalb der Schiene 15 einstellbar auf der gewünschten Höhe so angeordnet werden, dass sie an einer Schienen gabelung mit einem bestimmten Ablenkkamm in Berüh rung kommen. Obgleich in der dargestellten besonderen Ausführungsform das Führungsrad mit Hilfe der Schrau be 52, des Schlitzes 50 und der Aussparungen 51 in vier Hauptstellungen gebracht werden kann, sind bei der dargestellten Ausführungsform der Schiene 15 nur zwei verschiedene Stellungen erforderlich, da die Schiene nur zwei Bereiche aufweist, die Verwendung von Schienen mit drei oder mehr Bereichen ist jedoch möglich.
Wichtig ist die Bauweise der schon erwähnten Roll- einrichtung mit den Kugelrollen 19, auf denen die Platten ruhen. In Fig.5 ist ein becherförmiges Gehäuse 58 gezeigt, das mit Innengewinde versehen ist, in welches eine Aussengewinde aufweisende Halterungsbuchse 60 mit einem Stirnflansch 61 eingeschraubt werden kann. In dem Stirnflansch befindet sich eine Nut mit einem halbkugelförmigen Anschlag 63, die einen Schmutzfän- gerring 62 aufnimmt.
In der Halterungsbuchse 60 ist ein Lagersitz 64 mit einer sphärischen Oberfläche 65 ange ordnet, die der Kugeloberfläche gegenüberliegt und die ser entspricht. Ausserhalb dieser gekrümmten Fläche, am Umfang, verläuft die Oberfläche bei 66 flach. Zwischen dem Ende der Halterungsbuchse und dem Sitz ist eine Abstandshülse 67 vorgesehen, und zwischen der Kugel und dem Sitz sind Lagerkugeln 68 angeordnet. Der Sitz wird durch die Ringmutter 69 gehalten.
Durch diese Konstruktion kann die Kugelrolle inner halb des Gehäuses durch Drehen der Halterungsbuchse 60 senkrecht zur Platte verstellt werden, wodurch die Möglichkeit gegeben ist, die Platten anzuheben und zu justieren.
In den Fig.5 und 11 ist eine Ausführungsform der Fussbodenschiene dargestellt. Diese Ausführungsform kennzeichnet sich durch einen mittleren, rillenförmigen Abschnitt 70 mit zwei Schienenoberflächen 71, die vor zugsweise so gestaltet sind, dass sie dieselbe Krümmung wie die Kugelrollen aufweisen, die auf ihnen rollen. Auf beiden Seiten des mittleren Abschnitts weist die Schiene einen geneigten Abschnitt 72 und sich an diesen nach aussen anschliessend einen flachen Abschnitt 73 auf, der auf seiner Unterseite mit einer Längsrippe 74 versehen ist.
Die Querschnittsform des mittleren Abschnitts wech selt an Gabelungen von der Rechteckform zu einer konkaven Form, beispielsweise im Bereich 75, wo zwei Laufschienen münden. Die Schiene ist durch die Schrau ben 76 am Fussboden befestigt. Aus Fig. 11 ist die Überschneidung des Hauptabschnitts 14M mit den bei den Zweigabschnitten 14B' und 14B" zu entnehmen, die im wesentlichen so angeordnet und ausgerichtet ist, dass sie unterhalb der entsprechenden, T-förmigen über schneidung der in Fig. 10 gezeigten oberen Schiene liegt.
Es hat sich als vorteilhaft gezeigt, wenn die Führungsrä der 22 der Platten "etwas eher als die Kugelrollen 19 von den Ablenkeinrichtungen der Oberschiene abgeleitet wer den, da anderenfalls die Kugelrollen dazu neigen, etwas zurückzubleiben. Dies kann dadurch erreicht werden, dass der Ablenkkamm der Oberschiene an jedem Ende der oberen Schienengabelung etwas vor den gekrümmten Abschnitten der unteren Schiene angeordnet wird.
Bei der beschriebenen Vorrichtung ist auch eine wirksame Abdichtung zwischen den Latten und der Raumdecke sowie dem Fussboden, wenn die Platten zusammengeschoben sind, vorgesehen. Um diese Abdich tung zu erreichen, ist jede Platte an ihren oberen und unteren Kanten mit zwei Dichtungen 80 ausgerüstet. In den Fig. 5 und 6 sind die unteren Dichtungen dargestellt, die oberen Dichtungen sind gleichartig, nur umgekehrt. Jede Dichtung weist mit Abstand einander parallele Glieder 82 und 83 auf, die durch Gelenkelemente 84 und Federn 85 miteinander in Verbindung stehen, welche dazu dienen, die Anordnung zusammenzuhalten. Das äussere Glied 82 trägt einen Dichtungsstreifen 86, der so geformt ist, dass er den Fussboden bzw. die Decke berührt.
An ihren Enden sind die Glieder 82 mit Rollen 87 versehen, die über die Kante der Platte hinausragen, und mit einer benachbarten Platte in Berührung kommen um dadurch die Dichtungen zu dehnen. Ein Gehäuse 88 enthält diese Anordnung.
Es ist natürlich auch erwünscht, die benachbarten Kanten der Platten abzudichten. Zu diesem Zweck sind die senkrechten Seitenkanten der Platten bei 90 ausge spart, und in die Aussparungen Metallstreifen 91 einge setzt, in denen sich zwei rinnenförmige Vertiefungen 92 befinden, die am Rande umgebördelte Teile einer flexi blen Plastikdichtung 95 aufnehmen. Eine ähnliche Dich tung kann auf einem Pfeiler 96 an der Wand 12 vorgesehen werden, wie dies in Fig. 7 gezeigt ist. Auch auf der Wand 13 ist ein abgeschrägter Pfeiler 97 mit einer Dichtung vorhanden, die mit dem benachbarten Ende der letzten Platte, das an dieser Kante ebenfalls eine Ab schrägung besitzt, in Berührung gebracht werden kann.
Aus den Fig. 12 bis 14 ist eine andere Art und Weise der Aufbewahrung der Platten zu entnehmen, bei der eine obere Hauptschiene 100 in einem schrägen Endteil 101 endet, der durch einen gebogenen Abschnitt 102 mit dem Hauptteil in Verbindung steht. Ausserdem ist bei dieser Ausführungsform der Abschnitt 104 einer Zweig schiene durch eine Gabelung 105 mit der Hauptschiene verbunden. Dabei werden die aufzubewahrenden Platten in den Endabschnitt und die Zweigschiene hineingescho ben, so dass sie, wie dies durch die unterbrochenen Linien abgedeutet ist, einander parallel liegen, wobei sich unterhalb der dargestellten Schienen entsprechende Fuss- bodenschienen befinden.
Die Weiche oder Gabelung 105 besitzt eine obere Ablenkwand 106, die von der Aussenseite der Haupt schiene zur entsprechenden Wand der Zweigschiene führt. Die Höhe dieser Wand ist so begrenzt, dass nur diejenigen Platten oder Plattenteile abgelenkt werden, deren Führungsrad sich auf derselben Höhe befindet. Auf diese Weise kann das Rad, wenn sich das vordere Führungsrad jeder Platte auf einer Höhe unterhalb der Ablenkwand befindet, durch die Weiche in den Endab- schnitt 101 der Hauptstrecke laufen, während das andere Führungsrad, wenn es sich in Höhe der Wand 106 befindet, in die Zweigschiene gelenkt wird.
In den Fig. 15 und 16 ist eine weitere Ausführungs form der Bodenschiene dargestellt. Bei dieser Ausfüh rungsform ist die Schiene ausgespart und weist zwei Rinnen 110 und<B>111</B> auf. Die Rinne<B>110</B> ist im Fussboden eingebaut und lässt sich in bekannter Weise gleichzeitig verlegen, wenn der Fussboden gegossen wird, wenn dieser aus Beton gefertigt werden sollte. Die andere Rinne wird von der ersten aufgenommen und ist mit seitlichen Flanschen 112 versehen, die sich über die erste Rinne hinauserstrecken. Zwei abgeschrägte Oberflächen 113 dienen einer Kugelrolle als Laufbahn. Diese Oberflä chen besitzen vorzugsweise denselben Krümmungsradius wie die Kugelrollen.
Die Schrauben 115 und Unterleg scheiben 116 dienen zur Befestigung der Rinne 111.