CH475456A - Wohnbaute - Google Patents

Wohnbaute

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CH475456A
CH475456A CH1008867A CH1008867A CH475456A CH 475456 A CH475456 A CH 475456A CH 1008867 A CH1008867 A CH 1008867A CH 1008867 A CH1008867 A CH 1008867A CH 475456 A CH475456 A CH 475456A
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CH
Switzerland
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square
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Application number
CH1008867A
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Hanselmann Roland
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Hanselmann Roland
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Publication date
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H1/00Buildings or groups of buildings for dwelling or office purposes; General layout, e.g. modular co-ordination or staggered storeys
    • E04H1/02Dwelling houses; Buildings for temporary habitation, e.g. summer houses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Residential Or Office Buildings (AREA)

Description


      Wohnbaute       Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine     Wohn-          baute    mit einem aus Stützen und Versteifungswänden  bestehenden Skelett.  



  Die allgemeine Tendenz bei der Erstellung von  Wohnbauten ist auf deren rasche und preisgünstige Er  stellung gerichtet. Aus diesem Grunde ging man dazu  über, solche Bauten in möglichst grossen Serien herzustel  len. Dabei waren - aus Gründen der rationellen Her  stellung - die Grundrisse dieser in einer Grosszahl her  gestellten Wohnbauten mindestens im wesentlichen die  gleichen. Dies wieder hatte den zusätzlichen Nachteil,  dass den Einzelbedürfnissen nicht in genügendem Masse  Rechnung getragen werden konnte und keine Möglich  keit     bestund,    sich der     jeweiligen    Nachfrage anzupas  sen.

   Mit anderen Worten konnten beispielsweise eine  Anzahl     1-Zimmer-,        2-Zimmer-    und     3-Zimmerwohnun-          gen    angeboten werden.     Bestund    im entsprechenden Zeit  punkt gerade für solche Wohnungen kein genügender  Bedarf, so blieben sie unvermietet. Die Folge davon  war, dass die Vermietung nicht mit der Erstellung  Schritt hielt, wodurch wieder die Vorteile der Erstel  lung in grossen Serien weitgehend aufgehoben wurden.  



  Der     vorliegenden        Erfindung    lag die Aufgabe zu  grunde, eine     Wohnbaute    zu schaffen, die einerseits wohl  in grossen Serien hergestellt werden kann, ohne aber  durch deren Grundriss letztendlich die     Raumeinteilung     in solchem Masse zu präjudizieren, dass eine weitgehende  Anpassung     einerseits    an die Einzelbedürfnisse und an  derseits an die Nachfrage nicht mehr möglich wäre.  



  Die Gegenstand der vorliegenden Erfindung bil  dende     Wohnbaute    ist dadurch gekennzeichnet, dass die  Stützen in den Ecken zweier     ineinanderliegender    Qua  drate mit gemeinsamem Mittelpunkt angeordnet und     in     der Verlängerung der Seiten des inneren Quadrates von  allen Ecken dieses Quadrates ausgehende Versteifungs  wände vorgesehen sind.  



  In der Zeichnung sind vier Ausführungsbeispiele  des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt       Fig.    1     einen    Grundriss des Skelettes, d. h. vor der       Einzelraumeinteilung,            Fig.    2 eine     Einzelraumeinteilung    im Keller,       Fig.    3 eine     Einzelraumeinteilung    für zwei     1-Zimmer-          und    zwei 1     1/,-Zimmerwohnungen,

            Fig.    4 eine entsprechende Einteilung für zwei 1  und     eine    3     1/2-Zimmerwohnung    und schliesslich       Fig.    5 eine zur Schaffung einer     31/.-    und einer       41/#-,-Zimmerwohnung    geeignete Einteilung.  



  In     Fig.    1 ist der     Skelettgrundriss    dargestellt, der  unbekümmert um die nachfolgende     Einzelraumeintei-          lung    bei allen Wohnungstypen der gleiche ist und bei  welchem die Stützen 1-8 zusammen mit den Verstei  fungswänden 9-16 und den Aussenwänden 17-20 ein  steifes Skelett bilden, welches in grossen Serien erstellt  werden kann, auch wenn der     Einzelbedarf    oder die Be  dürfnisse der Nachfrage noch keineswegs feststehen.  Dieser     Skelettgrundriss    sieht quadratisch angeordnete  Aussenwände l7-20 vor, wobei die Gebäudestützen 1  bis 4 jeweils in den Ecken des Quadrates vorgesehen  sind.

   Innerhalb dieses Quadrates liegt ein inneres Qua  drat, dessen Mittelpunkt mit demjenigen des äusseren  Quadrates zusammenfällt und in dessen Ecken jeweils  wieder je eine weitere Stütze 5-8 vorgesehen ist. In der       Verlängerung    der Seiten dieses inneren Quadrates     sind     von allen Ecken ausgehende, gegebenenfalls teilweise  durchbrochene und bis zu den Aussenwänden reichende  Versteifungswände 9-16 vorgesehen, so dass der     gesamte          Skelettgrundriss    die Form eines innerhalb des äusseren  Quadrates angeordneten Kreuzes von gleicher Schenkel  länge besitzt, wobei die Schenkelbreite der Seitenlänge  des inneren Quadrates entspricht.

   Durch diese Anord  nung werden demzufolge vier äussere quadratische  Räume 21-24 (äussere Quadraträume) und, wenn man  vom inneren, durch die Stützen 5-8 gebildeten Quadrat  absieht, vier den Kreuzschenkeln entsprechende längli  che Räume 25-28 (Schenkelräume) gebildet.  



       In    dieses Skelett lassen sich nun durch die Anord  nung entsprechender Zwischenwände die unterschied  lichsten und praktisch allen Bedürfnissen entsprechen  den Raumeinteilungen einbauen.      Hinsichtlich des Kellers ist     eine    solche in     Fig.    2  dargestellt, bei welcher die Quadraträume 21-24 zur       Unterbringung    von je zwei Garagen (29-32),     einem     Schutzraum sowie einem Bedienungsraum für die Hei  zung, die Tankanlage, den Boiler usw. dienen, während  in den Schenkelräumen 25-28 die Waschküche, zwei  Abstellräume sowie das Treppenhaus angeordnet sind.  Je nach den Einzelbedürfnissen kann nicht nur die An  ordnung dieser Räume vertauscht, sondern auch die  Raumart verändert werden.

   So bestünde beispielsweise  ohne weiteres die Möglichkeit, gegebenenfalls nur einen  Quadratraum mit Garagen zu belegen und den freiwer  denden Quadratraum für die Unterbringung weiterer  Kellerräumlichkeiten zu verwenden.  



       Fig.    3 zeigt eine Möglichkeit, auf dem gleichen     Ske-          lettgrundriss    zwei     1-Zimmer-    und zwei     11/2-Zimmer-          wohnungen    vorzusehen, wobei in den Quadraträumen  21-24 jeweils ein kombinierter Wohn-,     Ess-    und Schlaf  raum mit Loggia 33 und in den     Schenkelräumen    25  bis 28, abgesehen vom Treppenhaus, die     Dependenz-          räumlichkeiten,    nämlich je ein Bad 34 bzw. 35 für  beide     1-Zimmerwohnungen    bzw. je ein Bad 36 bzw. 37  und eine Kochnische 38 bzw.

   39 für die     11/2-Zim-          merwohnungen    vorgesehen sind. Dabei werden in  zweckmässiger Weise die     Dependenzräumlichkeiten    et  was nach den Schenkelenden hin verlegt, so dass an  den     Wurzeln    der in Frage kommenden     Schenkelräume     je ein Raum für die Garderobe übrig bleibt.  



       Fig.    4 zeigt     eine    weitere Kombinationsmöglichkeit,  und zwar eine solche, bei welcher im gleichen     Skelett-          grundriss    zwei     11/2-Zimmer-    und eine     31/2-Zimmer-          wohnung    untergebracht werden können.

   Auch hier     sind     in drei der vier Quadraträume 21, 22 und 24 die  kombinierten Wohn-,     Ess-,    Schlaf- bzw. das kombinierte       Wohn-Esszimmer    sowie bei der     31/2-Zimmerwohnung     zwei     Schlafzimmer    40 und 41 untergebracht, wobei, um  das     Beispiel    dieser Schlafzimmer zu nehmen, diese bei  den ebenso gut um 90  verdreht angeordnet werden  könnten. Die Unterbringung der     Dependenzräume    sowie    des Treppenraumes entspricht dem     Ausführungsbeispiel     nach     Fig.    3.  



  Bei der Lösung nach     Fig.    5, wo innerhalb des Ske  lettgrundrisses     eine   <B>31/2-</B> und eine     41/2-Zimmerwoh-          nung    vorgesehen sind, dienen wieder drei der vier       Schenkelräume    (17-19) der Unterbringung der     Depen-          denzräume    für die beiden Wohnungen sowie des Trep  penhauses, während     im    letzten     Schenkelraum    20     ein     zusätzliches     Zimmer    der     41/2-Zimmerwohnung    unter  gebracht ist.

   Die Quadraträume 21-24 dienen wieder  der     Aufnahme    der     Wohn-Esszimmer    der beiden Woh  nungen bzw. je zweier Schlafzimmer 42 und 43 bzw.  44 und 45, wobei je das eine dieser Schlafzimmer (43  und 45) zur Bildung eines Vorraumes 46 bzw. 47 etwas       verkürzt    ist.  



  So liessen sich die     möglichen    Kombinationen noch       weiterführen,    wobei innerhalb jeder     Kombination    wie  der die Möglichkeit des Austausches von     Zimmern,     bzw. bei der Unterteilung der Quadraträume und des  Wechsels der gegenseitigen Lage, der beiden durch diese  Unterteilung gebildeten Zimmer bestünde.  



  Auf diese Weise ist es gelungen, eine     Wohnbaute     zu schaffen, welche in ihrem Skelett in grossen Serien       fabriziert    werden kann, ohne dass die     Einzelraumein-          teilung    dadurch wesentlich präjudiziert würde. Damit  werden die Vorteile der Fabrikation in grossen Serien  mit den Vorteilen der individuellen Anpassung der Ein  zeleinteilung an die verschiedenen     Bedürfnisse    der Be  wohner bzw. des Marktes     miteinander    verbunden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Wohnbaute mit einem aus Stützen und Versteifungs wänden bestehenden Skelett, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützen in den Ecken zweier ineinanderliegen- der Quadrate mit gemeinsamem Mittelpunkt angeordnet und in der Verlängerung der Seiten des inneren Quadra tes von allen Ecken dieses Quadrates ausgehende Ver steifungswände vorgesehen sind.
CH1008867A 1967-07-14 1967-07-14 Wohnbaute CH475456A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0045111A1 (de) * 1980-07-23 1982-02-03 ARCHITEKTENBURO KNOOP &amp; NIEUWVELD B.V. Aus einer oder mehreren verbundenen Wohneinheiten bestehendes Gebäude

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0045111A1 (de) * 1980-07-23 1982-02-03 ARCHITEKTENBURO KNOOP &amp; NIEUWVELD B.V. Aus einer oder mehreren verbundenen Wohneinheiten bestehendes Gebäude

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