CH475488A - Drehmomentanzeiger - Google Patents

Drehmomentanzeiger

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CH475488A
CH475488A CH568967A CH568967A CH475488A CH 475488 A CH475488 A CH 475488A CH 568967 A CH568967 A CH 568967A CH 568967 A CH568967 A CH 568967A CH 475488 A CH475488 A CH 475488A
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CH
Switzerland
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shaft
torque indicator
bore
housing
torque
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Application number
CH568967A
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English (en)
Inventor
Seckler Robert
Original Assignee
Jaggi Perrin & Cie
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04DAPPARATUS OR TOOLS SPECIALLY DESIGNED FOR MAKING OR MAINTAINING CLOCKS OR WATCHES
    • G04D1/00Gripping, holding, or supporting devices
    • G04D1/10Devices for opening or closing watch bottoms or covers
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D7/00Slip couplings, e.g. slipping on overload, for absorbing shock
    • F16D7/04Slip couplings, e.g. slipping on overload, for absorbing shock of the ratchet type
    • F16D7/06Slip couplings, e.g. slipping on overload, for absorbing shock of the ratchet type with intermediate balls or rollers
    • F16D7/08Slip couplings, e.g. slipping on overload, for absorbing shock of the ratchet type with intermediate balls or rollers moving axially between engagement and disengagement

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • One-Way And Automatic Clutches, And Combinations Of Different Clutches (AREA)

Description


      Drehmomentanzeiger       Die Erfindung betrifft einen     Drehmomentanzeiger     an einer     überlastungs-Kupplungsvorrichtung    mit einer  Eingangs- und einer Ausgangswelle, die um eine Achse  drehbar, jedoch nicht axial verschiebbar in einem Ge  häuse untergebracht sind.  



  Bei bisher bekannten     Drehmomentanzeigern    lässt  die Genauigkeit der Anzeige zu wünschen übrig. Diese  Anzeige ist nicht über längere Zeitabschnitte konstant,  weil insbesondere die Anzeige für grosse Drehmoment  werte relativ grosse Reibungsflächen, die mit grossem  Druck     aneinandergepresst    werden, aufweist. Deshalb  kann eine nicht unwesentliche Reibungswärme ent  stehen, welche die     Messresultate    ungünstig beeinflusst.  Ausserdem sind die Anzeigebereiche sehr eingeschränkt.  



  Die Erfindung ermöglicht, einen Drehmomentan  zeiger zu schaffen, welcher nur eine     vernachlässigbare     Reibungsfläche aufweist, welche nur kurzzeitig mit  ihrem Gegenstück in Berührung kommt, und sich sowohl  für die Messung von kleinen als auch grossen Dreh  momenten     eignet    und sich zudem auf einfache Art  einstellen lässt und präzise arbeitet.  



  Der Erfindungsgegenstand ist gekennzeichnet durch  wenigstens ein zwischen der Eingangs- und der Aus  gangswelle einerseits in einer von einer mindestens  in einer     tangentialen    Richtung schräg verlaufenden  Hubfläche begrenzten Aussparung in der einen Welle,  anderseits in einem angenähert parallel zur Drehachse  gerichteten Kanal in der anderen Welle angeordnetes  und unter der Kraftwirkung eines Federelementes  stehendes Übertragungsorgan, durch ein die den Kanal  enthaltende Welle umgebendes und gegenüber dieser  axial bewegbares Verschiebestück zum Betätigen einer  zwischen dem     Drehmomentanzeiger    und einem über  diesen anzutreibenden Werkzeug angeordneten Kupp  lung,

   welches Verschiebestück zwei bezüglich der Dreh  achse konzentrisch angeordnete Mantelflächen und  zwischen diesen beiden eine konische     Auflauffläche     aufweist, und durch ein Verbindungsglied zum über  tragen einer durch die erwähnte     Hubfläche    bewirkten    axialen Bewegung des Übertragungsorgans auf das  Verschiebestück.  



  Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel ist dadurch ge  kennzeichnet, dass die Aussparung eine konisch     ange-          senkte    Sackbohrung, der Kanal eine zylindrische Boh  rung und das Übertragungsorgan eine Kugel ist.  



  Die Erfindung ist nachstehend anhand der bei  liegenden Zeichnungen beispielsweise näher erläutert.  Es zeigen:       Fig.    1 einen Schnitt durch einen Drehmomentan  zeiger und eine elektromagnetische Kupplung,       Fig.    2 einen Querschnitt durch den Drehmoment  anzeiger entlang der Linie     II-11    in der     Fig.    1,       Fig.    3 eine     Einrichtung    zum Verschrauben von       Uhrenböden    auf ein Uhrengehäuse, in welcher Ein  richtung der     Drehmomentanzeiger    eingebaut     ist,

      und       Fig.    4 einen Schnitt durch eine     Einspannvorrich-          tung    für das Uhrengehäuse und des dazugehörigen       Uhrendeckels.     



  In der     Fig.    1 ist ein     Drehmomentanzeiger    1, der  zwischen einem Elektromotor 2 und einer elektromagne  tischen Kupplung 3 angeordnet ist, im Schnitt darge  stellt. In einem Gehäuse 4 ist eine mit einer An  triebswelle 6 des Motors 2 verbundene Eingangswelle  7 und eine in der gleichen Drehachse liegende und  mit der hohlen Welle 8 der elektromagnetischen Kupp  lung 3 verbundene Ausgangswelle 9 untergebracht. Der  untere Teil des Gehäuses 4 ist am Gehäuse 10 der  elektromagnetischen Kupplung 3 starr befestigt, während  der obere lösbare Gehäuseteil 11 des Drehmomentan  zeigers 1 mit dem Elektromotor 2 fest verbunden ist.  



  Da die Eingangswelle 7 starr mit der Antriebs  welle 6 des Motors 2 verbunden ist, sind für die  Eingangswelle 7 im Gehäuse 4 keine radial wirkenden  Lager vorgesehen. Eine beidseitig des Ankers des  Motors 2 vorgesehene Lagerung gewährleistet einen  ausreichenden Rundlauf der Eingangswelle 7. Diese  weist gegen ihr unteres Ende 12 einen grösseren Durch  messer als an     ihrem    oberen Ende auf. Das untere  Ende 12 ist mit konzentrisch um die Drehachse und      parallel zu dieser verlaufenden Bohrungen 13 versehen.  Auf der obern Seite ragt ein     Bolzen    14 in die  Bohrungen 13 hinein. In der Nähe des unteren Endes  der Bohrung 13 befindet sich ein zylinderförmiges       Verbindungsglied    15 innerhalb dieser Bohrung.

   Zwi  schen dem     Bolzen    14 und dem Verbindungsglied 15  ist eine Druckfeder 16 vorgesehen.  



  Über das untere Ende 12 der Eingangswelle 7 ist  ein ringförmiges Verschiebestück 17 gestülpt. Letzteres  ist gegenüber der     Eingangswelle    axial verschiebbar und  über einen in einem axial verlaufenden Schlitz 18 an  geordneten Stift 19 mit dem Verbindungsglied 15 ver  bunden. Zur Erleichterung der Montage verläuft der  Schlitz 18 bis zur unteren Stirnseite des Wellenendes  12 und ist durch eine ringförmige Platte 20 abgedeckt,  damit das Verschiebestück 17 nicht in dieser Richtung  durch die Druckfeder 16 abgestossen werden     kann.     Die Bohrung 13 reicht durch diese Platte 20 hindurch.  



  Am unteren Ausgang der Bohrung 13 befindet sich  eine als Betätigungsorgan wirkende Kugel 21, welche  im ruhenden Zustand wenigstens zur Hälfte in die  Bohrung 13 hineinragt. In einem geringen Abstand  gegenüber der unteren Stirnfläche der Platte 20 ist  die Stirnfläche der Ausgangswelle 9 angeordnet. In der  letztgenannten Stirnfläche sind gegenüber den Boh  rungen 13 Sackbohrungen 22 mit konisch     angesenkten     Rändern 23 zur Aufnahme eines Teiles der     Kugeln    21  vorgesehen.  



  Die Ausgangswelle 9 ist mittels eines Kugellagers  24 im Gehäuse 4 gelagert. Ein Walzenlager 25 nimmt  die von der Druckfeder 16 ausgehende axiale Belastung  auf. Die auf die Eingangswelle 7 wirkende, wesentlich  geringere axiale Belastung wird von den Lagern im  Motor 2 übernommen.  



  Die     Bolzen    14 sind ihrerseits auf einer     Mitnehmer-          scheibe    26 aufgesetzt. Diese ist durch die Bolzen 14  mit der     Eingangswelle    7 drehverbunden, jedoch auf  der     Eingangswelle    7 axial verschiebbar. Innerhalb des  oberen Teiles des Gehäuses 4 ist eine     Spanntrommel     27 mit drei in der Ebene der oberen     Stirnseite    ange  ordneten Nocken 28, 29 und 30 vorgesehen. Die Mit  nehmerscheibe 26 stützt sich über ein Wälzlager 31  auf die Spanntrommel ab. Die Nocken 28, 29 und 30  sind in Schlitzen 32 im Gehäuse 4 begrenzt axial ver  schiebbar gelagert.

   Die Aussenseiten der Nocken 28,  29 und 30 sind mit Gewindegängen 33, die mit einem  Innengewinde 34 eines das Gehäuse 4     teilweise    um  fassenden drehbaren, jedoch nicht axial verschiebbaren  Stellringes 35 zusammenwirken, versehen. Durch Drehen  des Stellringes 35 kann die Spanntrommel 27 in axialer  Richtung verstellt werden. Die gleiche Bewegung wird  über das     Wälzlager    31 auf die     Mitnehmerscheibe    26  und die Bolzen 14 übertragen, womit die Kraft, mit  der die Kugeln 21 gegen die konisch     angesenkten    Ränder  23 gepresst werden, verändert werden kann. Dieses  Verändern der     Kraft    kann sowohl bei     stillstehender     als auch bei drehender Eingangswelle 7 erfolgen.  



  Das Verschiebestück 17 weist zwei gegenüber der  Drehachse konzentrisch verlaufende Mantelflächen 36  und 37 auf. Zwischen diesen beiden befindet sich eine  konische Auflauffläche 38. Eine in einer     Bohrung    im  Gehäuse 4 eingesetzte Kontaktvorrichtung 39 mit einem  radial zur Drehachse gerichteten Betätigungsstift 40 ist  derart angeordnet, dass der     Betätigungsstift    40 durch  die     Auflaufläche    38 nach aussen verschoben werden  kann,     wenn    das Verschiebestück 17 nach oben bewegt  wird.

      Diese oben erwähnte     Verschiebebewegung    tritt dann  auf, wenn ein Drehmoment, welches durch die Kugel 21  von der     Eingangswelle    7 auf die Ausgangswelle 8  übertragen wird, so gross ist, dass die     Kuglen    21 ent  gegen der     Kraftwirkung    der Druckfeder 16 aus den  Sackbohrungen 22 über die konischen Ränder 23 her  ausrollen. Während dieses Vorganges wird die Drehung  der Ausgangswelle 9 gegenüber der Eingangswelle 7  um einige Grade verzögert.  



  Das Öffnen eines Kontaktes in der Kontaktvor  richtung 39 bewirkt ein Auslösen der elektromagne  tischen Kupplung 3. Diese enthält von dem Kupplungs  gehäuse 10 umgebene Kupplungsteile 41 und 42. Das  Kupplungsteil 41 ist über die hohle Welle 8 fest mit  der Ausgangswelle 9 der     Drehmomentanzeigevorrich-          tung    verbunden. Das Kupplungsteil 42 ist mit einer  Arbeitswelle 43 drehverbunden, jedoch auf ihr axial  verschiebbar gehalten. Die beiden gegenüberliegenden  Seiten der Kupplungsteile 41 und 42 sind     aufgerauht     oder weisen eine     ineinandergreifbare    Verzahnung auf  und stellen die eigentliche kraftübertragenden Flächen  dar.

   Auf einem die hohle Welle 8 umgebenden Spulen  körper 44 ist eine Erregerwicklung 45 der elektromagne  tischen Kupplung angeordnet. Die elektromagnetische  Kupplung wirkt ähnlich wie ein Topfmagnet, wobei  das axial bewegbare     Kupplungsteil    42 wie ein Anker       wirkt    und durch die magnetischen Kraftlinien, ent  gegen der Schwerkraft, gegen das feste Kupplungsteil  41 gepresst     wird.    In dem angezogenen Zustand ist die  Ausgangswelle 9 mit der Arbeitswelle 43 kraftschlüssig  verbunden.

   Wird bei     Überschreiten        eines    bestimmten  Drehmomentes die Kontaktvorrichtung 39 betätigt, so  wird der     elektrische    Strom durch die Erregerwicklung  45 unterbrochen und dadurch die kraftschlüssige Ver  bindung zwischen den beiden Kupplungsteilen 41 und  42 unwirksam, womit keine Übertragung des Dreh  momentes von der Antriebswelle 6 auf die Arbeits  welle 43 mehr stattfindet.  



  Die     Vorspannung    der Druckfedern 16 kann, wie  schon weiter oben erwähnt, durch Verschieben der       Spanntrommel    27     verändert    werden. Zum Ablesen der       eingestellten    Verschiebung derselben ist an der einen       Nocke    28 ein parallel zur Drehachse verlaufender  Schieber 46 angeordnet. Dieser ist in einer entsprechen  den Nute 47 des Gehäuses 4 untergebracht. Letztere  sowie der Schieber 46 ragen unterhalb des     Stellringes     35 sichtbar hervor.

   Auf einer am Gehäuse 4 ange  brachten Skalenteilung 48 kann die Stellung der Spann  trommel 27 abgelesen und damit das eingestellte Dreh  moment, bei welchem die     Kontaktvorrichtung    39 be  tätigt wird, festgestellt werden. Am unteren Ende des  Stellringes 35 sind ebenfalls Teilstriche 49     eingraviert.     Sie gestatten, den Drehwinkel des     Stellringes    genau       festzulegen.    Die Teilstriche 49 und die Skalenteilung  48 arbeiten     zusammen    wie die analoge     Ableseeinrich-          tung    eines Mikrometers.

   Mit diesen     Hilfsmitteln        kann     das     gewünschte    Drehmoment sehr genau eingestellt  werden.  



  In der     Fig.    3 ist eine Einrichtung zum Verschrauben  von     Uhrenböden    in     Uhrengehäuse    dargestellt. Zwischen  der nicht sichtbaren Antriebswelle 6 des Elektromotors  2 und der Arbeitswelle 43 ist die     Drehmomentanzeige-          vorrichtung    1 und die     elektromagnetische    Kupplung 3  angeordnet. Das Gehäuse 10 der elektromagnetischen  Kupplung 3     ist    auf einem Ständer 50 festgeschraubt.  Das Gehäuse 10 der elektromagnetischen Kupplung 3  wird somit starr auf dem     Ständer    gehalten. Der Ständer      50 enthält einen in senkrechter Richtung verstellbaren  Tragteil 51.

   Ein an diesem befestigtes Rohr 52 ist  in einer Bohrung 53 eines Standteiles 54 eingesetzt  und kann mittels eines Hebels 55 in der gewünschten  Lage blockiert werden. Eine das Gewicht der oberen  Elemente der Einrichtung kompensierende Feder 56  erleichtert diesen Einstellvorgang.  



  In der Fortsetzung der Arbeitswelle 43 ist im  Standteil 54 eine weitere Bohrung 57 zur Aufnahme  einer nicht drehbaren, jedoch in axialer Richtung ver  schiebbaren Stützwelle 58 vorgesehen. Die Stützwelle  58 kann über nicht dargestellte Mittel, welche auf eine  horizontal angeordnete Welle 59 einwirken, in senk  rechter Richtung auf und ab bewegt werden. Diese  Verschiebebewegungen sind durch einen     Flansch    60  und ein zwei Anschläge aufweisendes Element 61 be  grenzt.  



  Am unteren Ende der Arbeitswelle 43 ist ein  Schlüssel 63 zum Ansetzen auf den     Uhrenboden    64  und am oberen Ende der Stützwelle 58 ein Halter 65  zum Aufnehmen eines Uhrengehäuses 66 angeordnet       (Fig.    4). Der Schlüssel 63 ist über ein Einsatzstück  67 mit der Arbeitswelle 43 verbunden, wobei das Ein  satzstück 67 mittels einer     überwurfmutter    67 an der  Arbeitswelle 43 angeschraubt ist. Ein Kugellager 69  überträgt einen beim Einschrauben des     Uhrenbodens    64  in das Uhrengehäuse 66 entstehenden axialen Druck  auf den Tragteil 51.  



       DerHalter    65 ist zum Erleichtern des Einsetzens  des Uhrengehäuses auf eine beschränkte axial ver  schiebbare Halteplatte 71 aufgesetzt. Letztere wird  durch eine Feder 72 in der obersten Lage gehalten.  Der Schlüssel 63 und der Halter 65 sind jeweilen  der Form des     Uhrendeckels    64 und des Uhrenge  häuses 66 angepasst und können leicht ausgewechselt  werden.  



  Die Funktion der Einrichtung ist nachfolgend be  schrieben. Der Elektromotor ist eingeschaltet, und die  Antriebswelle 6, die Eingangswelle 7 und die Aus  gangswelle 9 der     Drehmomentanzeigevorrichtung    1 so  wie die Hohlwelle 8 und der Kupplungsteil 41 drehen  um ihre gemeinsame Achse. Weil keine Belastung an  der Ausgangswelle 9 auftritt, befinden sich die Kugeln  21, die Verbindungsglieder 15 und die Verschiebestücke  17 in der in der     Fig.    1 dargestellten Lage,     und    der  Kontakt in der Kontaktvorrichtung 39 ist geschlossen.  



  Die Stützwelle 58 ist in ihrer untersten Stellung  und der Schlüssel 63     inkl.    die Arbeitswelle 43 stehen       still.    Das Uhrengehäuse 66 mit dem um wenigstens  einen Gewindegang eingeschraubten Deckel 64 wird in  den Halter 65 eingesetzt und die Stützwelle 58 mit  der Uhr gegen den Schlüssel 63 bewegt, bis dieser den       Uhrenboden    richtig erfasst hat. Hierauf wird beispiels  weise mit einem nicht dargestellten Fussschalter der  Stromkreis der     Erregerwicklung    45 geschlossen, wo  durch die beiden Kupplungsteile 41 und 42     anein-          andergepresst    werden.

   Hierauf beginnt sich die Ar  beitswelle 43 mit dem Schlüssel 63 zu drehen und  schraubt den     Uhrenboden    64 vollends in das Uhren  gehäuse 66 hinein. Nach einigen Umdrehungen ist der       Uhrenboden    genügend fest in das Uhrengehäuse einge  schraubt und setzt weiteren Drehungen einen Wider  stand entgegen. Überschreitet dieser Widerstand ein be  stimmtes, an die Skalenteilung 48 eingestelltes Dreh-         moment,    so wird der Kontakt in der Kontaktvorrich  tung 39 geöffnet, wodurch die Erregerwicklung 45  der     elektromagnetischen    Kupplung stromlos wird und  die Arbeitswelle 43 infolge     Auskuppelns    der elektro  magnetischen Kupplung 3 stillsteht.

   Danach wird die  Stützwelle 58 nach unten bewegt, und das mit dem       Uhrenboden    64 richtig verschraubte Gehäuse 66 kann  vom Halter 65 abgenommen werden.  



  Der grosse Vorteil der     Drehmomentanzeigevorrich-          tung    ist, dass der Betätigungsstift 40 nur während kurzer  Zeit und relativ leicht auf der Auflagefläche 38 auf  liegt und deshalb nur eine     vernachlässigbare    Reibungs  wärme erzeugt, welche die Genauigkeit der Dreh  momentanzeige praktisch nicht beeinflusst.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Drehmomentanzeiger an einer überlastungs-Kupp- lungsvorrichtung mit einer Eingangs- und einer Aus gangswelle, die um eine Achse drehbar, jedoch nicht axial verschiebbar in einem Gehäuse untergebracht sind, gekennzeichnet durch wenigstens eine zwischen der Eingangs- und der Ausgangswelle (7, 9) einerseits in einer von einer mindestens in einer tangentialen Rich tung schräg verlaufenden Hubfläche begrenzten Aus sparung (23) in der einen Welle, anderseits in einem angenähert parallel zur Drehachse gerichteten Kanal (13) in der anderen Welle angeordnetes und unter der Kraftwirkung eines Federelementes (16) stehendes Übertragungsorgan (21),
    durch ein die den Kanal ent haltende Welle umgebendes und gegenüber dieser axial bewegbares Verschiebestück (17) zum Betätigen einer zwischen dem Drehmomentanzeiger und einem über diesen anzutreibenden Werkzeug angeordneten Kupp lung, welches Verschiebestück zwei bezüglich der Dreh achse konzentrisch angeordnete Mantelflächen (36, 37) und zwischen diesen beiden eine konische Auflauf fläche (38) aufweist, und durch ein Verbindungsglied (15) zum Übertragen einer durch die erwähnte Hub fläche bewirkten axialen Bewegung des übertragungs- organs auf das Verschiebestück.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Drehmomentanzeiger nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Aussparung eine konisch angesenkte Sackbohrung (22), der Kanal eine zylin drische Bohrung (13) und das Übertragungsorgan eine Kugel (21) ist. 2. Drehmomentanzeiger nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Welle (7) mit der zylindrischen Bohrung abgesetzt ist, dass die Bohrung das ganze verdickte Wellenende (12) durchsetzt und dass das Federelement auf der Stirnfläche eines axial verschiebbaren und in die Bohrung (13) hineinragenden Bolzens (14) aufliegt.
    3. Drehmomentanzeiger nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Bolzen mit einer mit der Welle drehverbundenen und axial verschiebbaren Mitnehmerscheibe (26) verbunden ist und dass die Lage der Mitnehmerscheibe mittels eines das Gehäuse teilweise umgebenden Stellringes (35) zum Verändern der Kraftwirkung des Federelementes verstellbar ist.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5509179A (en) 1990-06-25 1996-04-23 Mondini; Giancarlo Autoleveller draw frame having process feed back control system

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