CH475525A - Luftbefeuchter mit einer Heizvorrichtung - Google Patents

Luftbefeuchter mit einer Heizvorrichtung

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Publication number
CH475525A
CH475525A CH1377568A CH1377568A CH475525A CH 475525 A CH475525 A CH 475525A CH 1377568 A CH1377568 A CH 1377568A CH 1377568 A CH1377568 A CH 1377568A CH 475525 A CH475525 A CH 475525A
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CH
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air humidifier
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Application number
CH1377568A
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Inventor
Wunderlin Max
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Turmix Ag
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F6/00Air-humidification, e.g. cooling by humidification
    • F24F6/02Air-humidification, e.g. cooling by humidification by evaporation of water in the air
    • F24F6/025Air-humidification, e.g. cooling by humidification by evaporation of water in the air using electrical heating means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Air Humidification (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
    Luftbefeuchter   mit einer Heizvorrichtung Im Hauptpatent ist ein    Luftbefeuchter   beschrieben mit einer Heizvorrichtung und einem Behälter zur Aufnahme von zu verdampfendem Wasser, wobei die    Heiz-      vorrichtung   auf mindestens eine    Wärmeabgabefläche   einwirkt. Dieser    Luftbefeuchter   ist gemäss dem Patentanspruch des Hauptpatentes dadurch gekennzeichnet, dass die    Wärmeabgabefläche   mit einem Überzug aus einem nichtmetallischen wasserundurchlässigen Material versehen ist.

   Dieser Überzug bezweckt bei einem    Luftbefeuch-      ter,   der nach dem Verdunstungsprinzip arbeitet, das bei bekannten Geräten dieser Art sonst auftretende Siedegeräusch zu verhindern, das bei fortdauerndem Auftreten unangenehm empfunden wird. Es hat sich nun beim Betrieb eines derartigen    Luftbefeuchters   gezeigt, dass durch das Verdunsten des in dem Behälter enthaltenen Wassers in diesem eine konzentrierte Lösung entsteht, die einem Elektrolyten gleichkommt, und die umso konzentrierter wird, je seltener aus Bequemlichkeitsgründen das im Behälter enthaltene Wasser durch sauberes Wasser ersetzt wird.

   Insbesondere wenn der die Wärmeabgabefläche aufweisende Teil, auf den die Heizvorrichtung einwirkt, und der das Wasser aufnehmende Behälter aus verschiedenen Metallen bestehen, ergibt sich zusammen mit der als    Elektrolyt   wirkenden, bei längerer Betriebsdauer konzentrierter werdenden Lösung ein galvanisches Element, was zu einer Korrosion der    Wärmeabgabefläche   oder des Behälters führt. Die Ablagerung des zumeist im Wasser    enthaltenen      Kalkes   und der sich damit bildende Kalkbelag wirkt dabei in der gleichen ungünstigen Weise.

   Es hat sich gezeigt, dass die Korrosion auch unterhalb des zur Verhinderung des Siedegeräusches dienenden Überzuges auf der    Wärmeabgabefläche   auftritt und der    Luftbefeuchter   infolgedessen frühzeitig unbrauchbar wird. 



  Damit die Lebensdauer des Gerätes nicht von derartigen Faktoren abhängig ist, gilt es diese Nachteile zu beseitigen. Dies wird bei dem    Luftbefeuchter   der oben genannten Art gemäss der Erfindung dadurch erreicht, dass die    Wärmeabgabefläche   von einem Heizkopf gebildet wird und der Heizkopf und der Behälter aus verschiedenen Metallen mit unterschiedlichen Normalpotentialen bestehen, wobei das Material des Heizkopfes in der Spannungsreihe ein höheres negatives Potential als dasjenige des Behälters aufweist, und der Heizkopf wärmeabgebende Rippen aufweist, an deren Enden der aus einem nichtmetallischen, wasserundurchlässigen Material bestehende Überzug des    Heizkopfes   für eine an diesen Stellen beabsichtigte Korrosion    entfernt   ist.

   Wenn der Heizkopf vorzugsweise aus Magnesium oder einer    Magnesiumlegierung   und der Behälter aus    Reinalumi-      nium   besteht, so reagiert das in der Spannungsreihe unedlere Metall Magnesium stärker mit der als    Elektro      lyt   wirkenden mehr oder weniger konzentrierten Lösung als das    Aluminiur,   so dass das Magnesium, aus dem der Heizkopf gebildet ist, im Laufe der Zeit durch Korrosion abgetragen wird. Es ist nun zweckmässig, diese Korrosion an einem Orte stattfinden zu lassen, an welchem die Lebensdauer des Apparates nicht beeinträchtigt wird.

   Aus diesem Grunde wird der Überzug aus nichtmetallischem, wasserundurchlässigem Material, der den    Heiz-      kopf   umgibt und der das Auftreten der Siedegeräusche verhindern soll, vorzugsweise an den Stellen entfernt, die relativ am wenigsten erhitzt sind, das sind die    oberseiti-      gen   Enden der Rippen, die von der Heizvorrichtung am weitesten entfernt liegen und die aufgrund ihrer Temperatur zum Auftreten der Siedegeräusche nicht mehr beitragen. In bevorzugter Weise erstrecken sich daher die Rippen oberhalb eines    Heizkopf-Grundkörpers,   der die Heizvorrichtung umschliesst, in dem Behälterinnenraum und von einem Zentrum radial verlaufend über diesen Grundkörper. 



  Durch diese Ausbildung wird erreicht, dass auch bei fortschreitender Korrosion und dem dadurch bedingten allmählichen Abbau der    Rippen   die Lebensdauer des Gerätes insofern nicht beeinträchtigt wird, als dieser Abbau der Rippen so lange Zeit benötigt, nach deren Ablauf auch andere Teile infolge normalen Verschleisses zu ersetzen sind. 



  Man erreicht durch die beschriebene Ausbildung überraschenderweise auch noch den Vorteil, dass die Kalkablagerung am Behälter, die sonst einen festen nur schwer    entfernbaren   Belag bildete, jetzt porös und locker und damit sogar leicht    wegspülbar   ist, was auf die 

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 Anwesenheit von durch Korrosion in Lösung gegangenem Metall im Wasser zurückzuführen sein dürfte. 



  Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung, den Ansprüchen und der Zeichnung, in welcher eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes rein beispielsweise dargestellt ist. Es zeigen:    Fig.   1 eine    Prinzipskizze   des erfindungsgemässen    Luftbefeuchters   im Längsschnitt;    Fig.   2 eine Draufsicht auf den    Luftbefeuchter.   



  Das in    Fig.   1 und 2 dargestellte Ausführungsbeispiel des    Luftbefeuchters   weist ein Gehäuse 11 und einen darin eingehängten oben offenen Behälter 12 auf, dessen    zylindrischer   Mantel 13 und ebener Boden 14 durch einen    zur   Wärmeisolation dienenden Luftzwischenraum 15 vom Gehäuse 11 getrennt sind. Auf dem Boden 14 des Behälters 12 ist der Heizkopf 18 befestigt und in einer    Ausnehmung   17 an der Unterseite dieses Heizkopfes ist ein Heizelement 16 angeordnet. Der Heizkopf 18 weist zum Abdichten der    Ausnehmung   17 in einer gegen den Boden 14 des Behälters 12 offenen Umfangsnut 19 einen Dichtungsring 20 auf.

   Ferner besitzt der Heizkopf 18 an der Oberseite seines Grundkörpers, der die    Heizvorrich-      tung   16 umgibt, von einem    Zentrum   radial nach aussen verlaufende Rippen 21. 



  Die metallischen    Wärmeabgabeflächen   des    Heizkop-      fes,   der vorzugsweise aus Magnesium besteht, und auf welchen das Heizelement 16 direkt einwirkt,    sind   mit einem Überzug 22 aus einem nichtmetallischen, wasserundurchlässigen Material versehen, das auf der Wärmeabgabefläche haftet, jedoch mit Ausnahme vorzugsweise der oberseitigen Enden der Rippen 21,    d.h.   an den Stellen, an denen eine ohnehin nicht vermeidbare Korrosion auftreten soll und die von dem    Heizkopf   insgesamt die geringste Temperatur aufweisen und infolgedessen kein Siedegeräusch entstehen lassen.

   Mit Ausnahme der oberseitigen Enden der Rippen sind alle Wärmeabgabeflächen des Heizkopfes, also auch die Seitenflächen der Rippen, mit dem Überzug 22 versehen, der aus einer etwa 0,1 mm dicken Schicht besteht. Der Überzug kann ein    Einbrennlack   sein, der zu einer dauerhaften wasserundurchlässigen Schicht aushärtet.

   Ferner kann ein polymerer    Kunststoff,   beispielsweise    Polytetrafluoräthylen   oder es können    Mischpolymerisationsprodukte   von    Tetrafluor-      äthylen   und    Hexafluorpropylen,      Silikonharze   oder    Sili-      konkautschuk,   sowie    Epoxydharze   als Überzug verwendet werden, die bis zu Temperaturen von etwa 200 C beständig sein müssen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Luftbefeuchter mit einer Heizvorrichtung und einem Behälter zur Aufnahme von zu verdampfendem Wasser, wobei die Heizvorrichtung auf mindestens eine Wärmeabgabefläche- einwirkt, nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass die Wär- meabgabefläche von einem Heizkopf gebildet wird und der Heizkopf und der Behälter aus verschiedenen Metallen mit unterschiedlichen Normalpotentialen bestehen, wobei das Material des Heizkopfes in der Spannungsreihe ein höheres negatives Potential als dasjenige des Behälters aufweist, und der Heizkopf wärmeabgebende Rippen aufweist, an deren Enden der aus einem nichtmetallischen,
    wasserundurchlässigen Material bestehende Überzug des Heizkopfes für eine an diesen Stellen beabsichtigte Korrosion entfernt ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Luftbefeuchter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippen von einem Zentrum radial verlaufend sich über einen Grundkörper erstrecken, der die Heizvorrichtung umschliesst. 2. Luftbefeuchter nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Heizkopf aus Magnesium oder einer Magnesium-Legierung und der Behälter aus Aluminium besteht. 3.
    Luftbefeuchter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der das Auftreten der Siedegeräusche verhindernde Überzug an den relativ kältesten, oberseiti- gen Enden der Rippen entfernt ist. 4. Luftbefeuchter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Überzug mit der Wärmeabgabefläche haftend verbunden ist. 5. Luftbefeuchter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Überzug aus einem polymeren Kunststoff besteht, der bis zu Temperaturen von 200 C beständig ist. 6.
    Luftbefeuchter nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der polymere Kunststoff Polytetrafluoräthylen oder in Mischpolymerisationsprodukt von Tetrafluoräthylen und Hexafluorpropylen ist. 7. Luftbefeuchter nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der polymere Kunststoff ein Sili- konharz oder ein Silikonkautschuk ist.
    B. Luftbefeuchter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Überzug aus einer Schicht eines thermohärtenden Lackes besteht, dessen Bindemittel aus einem Gemisch von unter dem Einfluss von Wärme sich vernetzenden Acrylharzen besteht.
CH1377568A 1967-07-12 1968-09-13 Luftbefeuchter mit einer Heizvorrichtung CH475525A (de)

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