CH475525A - Luftbefeuchter mit einer Heizvorrichtung - Google Patents
Luftbefeuchter mit einer HeizvorrichtungInfo
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Description
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Luftbefeuchter mit einer Heizvorrichtung Im Hauptpatent ist ein Luftbefeuchter beschrieben mit einer Heizvorrichtung und einem Behälter zur Aufnahme von zu verdampfendem Wasser, wobei die Heiz- vorrichtung auf mindestens eine Wärmeabgabefläche einwirkt. Dieser Luftbefeuchter ist gemäss dem Patentanspruch des Hauptpatentes dadurch gekennzeichnet, dass die Wärmeabgabefläche mit einem Überzug aus einem nichtmetallischen wasserundurchlässigen Material versehen ist.
Dieser Überzug bezweckt bei einem Luftbefeuch- ter, der nach dem Verdunstungsprinzip arbeitet, das bei bekannten Geräten dieser Art sonst auftretende Siedegeräusch zu verhindern, das bei fortdauerndem Auftreten unangenehm empfunden wird. Es hat sich nun beim Betrieb eines derartigen Luftbefeuchters gezeigt, dass durch das Verdunsten des in dem Behälter enthaltenen Wassers in diesem eine konzentrierte Lösung entsteht, die einem Elektrolyten gleichkommt, und die umso konzentrierter wird, je seltener aus Bequemlichkeitsgründen das im Behälter enthaltene Wasser durch sauberes Wasser ersetzt wird.
Insbesondere wenn der die Wärmeabgabefläche aufweisende Teil, auf den die Heizvorrichtung einwirkt, und der das Wasser aufnehmende Behälter aus verschiedenen Metallen bestehen, ergibt sich zusammen mit der als Elektrolyt wirkenden, bei längerer Betriebsdauer konzentrierter werdenden Lösung ein galvanisches Element, was zu einer Korrosion der Wärmeabgabefläche oder des Behälters führt. Die Ablagerung des zumeist im Wasser enthaltenen Kalkes und der sich damit bildende Kalkbelag wirkt dabei in der gleichen ungünstigen Weise.
Es hat sich gezeigt, dass die Korrosion auch unterhalb des zur Verhinderung des Siedegeräusches dienenden Überzuges auf der Wärmeabgabefläche auftritt und der Luftbefeuchter infolgedessen frühzeitig unbrauchbar wird.
Damit die Lebensdauer des Gerätes nicht von derartigen Faktoren abhängig ist, gilt es diese Nachteile zu beseitigen. Dies wird bei dem Luftbefeuchter der oben genannten Art gemäss der Erfindung dadurch erreicht, dass die Wärmeabgabefläche von einem Heizkopf gebildet wird und der Heizkopf und der Behälter aus verschiedenen Metallen mit unterschiedlichen Normalpotentialen bestehen, wobei das Material des Heizkopfes in der Spannungsreihe ein höheres negatives Potential als dasjenige des Behälters aufweist, und der Heizkopf wärmeabgebende Rippen aufweist, an deren Enden der aus einem nichtmetallischen, wasserundurchlässigen Material bestehende Überzug des Heizkopfes für eine an diesen Stellen beabsichtigte Korrosion entfernt ist.
Wenn der Heizkopf vorzugsweise aus Magnesium oder einer Magnesiumlegierung und der Behälter aus Reinalumi- nium besteht, so reagiert das in der Spannungsreihe unedlere Metall Magnesium stärker mit der als Elektro lyt wirkenden mehr oder weniger konzentrierten Lösung als das Aluminiur, so dass das Magnesium, aus dem der Heizkopf gebildet ist, im Laufe der Zeit durch Korrosion abgetragen wird. Es ist nun zweckmässig, diese Korrosion an einem Orte stattfinden zu lassen, an welchem die Lebensdauer des Apparates nicht beeinträchtigt wird.
Aus diesem Grunde wird der Überzug aus nichtmetallischem, wasserundurchlässigem Material, der den Heiz- kopf umgibt und der das Auftreten der Siedegeräusche verhindern soll, vorzugsweise an den Stellen entfernt, die relativ am wenigsten erhitzt sind, das sind die oberseiti- gen Enden der Rippen, die von der Heizvorrichtung am weitesten entfernt liegen und die aufgrund ihrer Temperatur zum Auftreten der Siedegeräusche nicht mehr beitragen. In bevorzugter Weise erstrecken sich daher die Rippen oberhalb eines Heizkopf-Grundkörpers, der die Heizvorrichtung umschliesst, in dem Behälterinnenraum und von einem Zentrum radial verlaufend über diesen Grundkörper.
Durch diese Ausbildung wird erreicht, dass auch bei fortschreitender Korrosion und dem dadurch bedingten allmählichen Abbau der Rippen die Lebensdauer des Gerätes insofern nicht beeinträchtigt wird, als dieser Abbau der Rippen so lange Zeit benötigt, nach deren Ablauf auch andere Teile infolge normalen Verschleisses zu ersetzen sind.
Man erreicht durch die beschriebene Ausbildung überraschenderweise auch noch den Vorteil, dass die Kalkablagerung am Behälter, die sonst einen festen nur schwer entfernbaren Belag bildete, jetzt porös und locker und damit sogar leicht wegspülbar ist, was auf die
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Anwesenheit von durch Korrosion in Lösung gegangenem Metall im Wasser zurückzuführen sein dürfte.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung, den Ansprüchen und der Zeichnung, in welcher eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes rein beispielsweise dargestellt ist. Es zeigen: Fig. 1 eine Prinzipskizze des erfindungsgemässen Luftbefeuchters im Längsschnitt; Fig. 2 eine Draufsicht auf den Luftbefeuchter.
Das in Fig. 1 und 2 dargestellte Ausführungsbeispiel des Luftbefeuchters weist ein Gehäuse 11 und einen darin eingehängten oben offenen Behälter 12 auf, dessen zylindrischer Mantel 13 und ebener Boden 14 durch einen zur Wärmeisolation dienenden Luftzwischenraum 15 vom Gehäuse 11 getrennt sind. Auf dem Boden 14 des Behälters 12 ist der Heizkopf 18 befestigt und in einer Ausnehmung 17 an der Unterseite dieses Heizkopfes ist ein Heizelement 16 angeordnet. Der Heizkopf 18 weist zum Abdichten der Ausnehmung 17 in einer gegen den Boden 14 des Behälters 12 offenen Umfangsnut 19 einen Dichtungsring 20 auf.
Ferner besitzt der Heizkopf 18 an der Oberseite seines Grundkörpers, der die Heizvorrich- tung 16 umgibt, von einem Zentrum radial nach aussen verlaufende Rippen 21.
Die metallischen Wärmeabgabeflächen des Heizkop- fes, der vorzugsweise aus Magnesium besteht, und auf welchen das Heizelement 16 direkt einwirkt, sind mit einem Überzug 22 aus einem nichtmetallischen, wasserundurchlässigen Material versehen, das auf der Wärmeabgabefläche haftet, jedoch mit Ausnahme vorzugsweise der oberseitigen Enden der Rippen 21, d.h. an den Stellen, an denen eine ohnehin nicht vermeidbare Korrosion auftreten soll und die von dem Heizkopf insgesamt die geringste Temperatur aufweisen und infolgedessen kein Siedegeräusch entstehen lassen.
Mit Ausnahme der oberseitigen Enden der Rippen sind alle Wärmeabgabeflächen des Heizkopfes, also auch die Seitenflächen der Rippen, mit dem Überzug 22 versehen, der aus einer etwa 0,1 mm dicken Schicht besteht. Der Überzug kann ein Einbrennlack sein, der zu einer dauerhaften wasserundurchlässigen Schicht aushärtet.
Ferner kann ein polymerer Kunststoff, beispielsweise Polytetrafluoräthylen oder es können Mischpolymerisationsprodukte von Tetrafluor- äthylen und Hexafluorpropylen, Silikonharze oder Sili- konkautschuk, sowie Epoxydharze als Überzug verwendet werden, die bis zu Temperaturen von etwa 200 C beständig sein müssen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Luftbefeuchter mit einer Heizvorrichtung und einem Behälter zur Aufnahme von zu verdampfendem Wasser, wobei die Heizvorrichtung auf mindestens eine Wärmeabgabefläche- einwirkt, nach dem Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass die Wär- meabgabefläche von einem Heizkopf gebildet wird und der Heizkopf und der Behälter aus verschiedenen Metallen mit unterschiedlichen Normalpotentialen bestehen, wobei das Material des Heizkopfes in der Spannungsreihe ein höheres negatives Potential als dasjenige des Behälters aufweist, und der Heizkopf wärmeabgebende Rippen aufweist, an deren Enden der aus einem nichtmetallischen,wasserundurchlässigen Material bestehende Überzug des Heizkopfes für eine an diesen Stellen beabsichtigte Korrosion entfernt ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Luftbefeuchter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippen von einem Zentrum radial verlaufend sich über einen Grundkörper erstrecken, der die Heizvorrichtung umschliesst. 2. Luftbefeuchter nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Heizkopf aus Magnesium oder einer Magnesium-Legierung und der Behälter aus Aluminium besteht. 3.Luftbefeuchter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der das Auftreten der Siedegeräusche verhindernde Überzug an den relativ kältesten, oberseiti- gen Enden der Rippen entfernt ist. 4. Luftbefeuchter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Überzug mit der Wärmeabgabefläche haftend verbunden ist. 5. Luftbefeuchter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Überzug aus einem polymeren Kunststoff besteht, der bis zu Temperaturen von 200 C beständig ist. 6.Luftbefeuchter nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der polymere Kunststoff Polytetrafluoräthylen oder in Mischpolymerisationsprodukt von Tetrafluoräthylen und Hexafluorpropylen ist. 7. Luftbefeuchter nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der polymere Kunststoff ein Sili- konharz oder ein Silikonkautschuk ist.B. Luftbefeuchter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Überzug aus einer Schicht eines thermohärtenden Lackes besteht, dessen Bindemittel aus einem Gemisch von unter dem Einfluss von Wärme sich vernetzenden Acrylharzen besteht.
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