CH475541A - Einrichtung zum Transport von Scheibenzielen in Schiessanlagen - Google Patents

Einrichtung zum Transport von Scheibenzielen in Schiessanlagen

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CH475541A
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CH
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CH879467A
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Wasser Rudolf
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Philips Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41JTARGETS; TARGET RANGES; BULLET CATCHERS
    • F41J7/00Movable targets which are stationary when fired at
    • F41J7/02Movable targets which are stationary when fired at movable for checking

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Position, Course, Altitude, Or Attitude Of Moving Bodies (AREA)

Description


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 Einrichtung zum Transport von Scheibenzielen in Schiessanlagen 1 Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung zum gesteuerten Transport von Scheibenzielen vom Standort des Schützen in die Position zur    Schussabgabe   und zurück zum Schützen in Armbrust-,    Kleinkaliber-      und      Pistolenschiessanlagen.   



  Zum Transport von Scheibenzielen in solchen Schiessanlagen wurden bisher Zugseile verwendet, mit denen der Scheibenträger vor- und rückwärts bewegt wird. Seilbetätigte Anlagen weisen den Nachteil auf, dass das Zugseil, das aus preislichen und Gewichtsgründen möglichst dünn gehalten wird (1,5-2 mm Durchmesser) im Betrieb bis an die Grenze der Reissfestigkeit belastet wird. Zudem ist infolge des Schlupfs des Seils auf den Antriebsrollen eine genaue Positionierung der Scheibe in der Endlage schwierig oder überhaupt nicht erzielbar, was insbesondere bei Armbrustscheiben unerwünscht ist. Ebenso kann der    Einfluss   der Umgebungstemperatur eine Verschiebung der    End-      lage   bis 5 cm herbeiführen.

   Schliesslich erfordern seilbetätigte Anlagen am Standort des    Schützen   einen beträchtlichen Platzbedarf; auch muss der Antrieb    unfall=   sicher verschalt werden. 



  Zweck der Erfindung ist, die angeführten Nachteile zu vermeiden.    Erfindungsgemäss   ist die Einrichtung dadurch gekennzeichnet, dass    ein   mit einem elektrischen Antriebsmotor und einem Befehlsempfänger versehener    Scheibenwagen   auf zwei gespannten, seil- oder    draht-      förmigen   Trägern beweglich angeordnet ist, wobei die Träger gleichzeitig als    Energiezuführung   für die Gleichstromspeisung des    Antriebsmotors   dienen. 



  Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung    beispielsweise.   erläutert.. Es zeigen:    Fig.   1 eine schematische Seitenansicht der Einrichtung in    einer   Schiessanlage bei der Fahrt eines Scheibenwagens zur Endlage für die    Schussabgabe   und bei der Rückfahrt zum.    Schützen,      Fig.   2 eine Draufsicht auf den Scheibenwagen der    Fig.   1    nahe   der Endlage,    Fi &    3 eine    schematische.   Vorderansicht des Scheibenwagens. der    Fig.   1    mit   am    Scheibenwagen   angebrachten.

      Aufnehmern   und ortsfesten    Permanentmagneten,.   2    Fig.   4 ein Schaltschema eines im Scheibenwagen der    Fig.   1 und 3 angeordneten Befehlsempfängnis und Antriebsmotors. 



  Gemäss    Fig.   1 ist auf zwei metallischen Tragseilen oder Tragdrähten 1 (nur ein Seil sichtbar) ein mit Rädern 2' für die Tragseile versehener Scheibenwagen 2 beweglich angeordnet. Der Scheibenwagen 2 trägt eine Zielscheibe 3. Die Tragseile sind zwischen dem Standort 4 eines Schützen und einem nahe der Endlage für die    Schussabgabe   liegenden Ort 5, z. B. der Rückwand des Scheibenstandes, gespannt. 



  Um den Scheibenwagen 2 selbsttätig auf den Tragseilen 1 zu bewegen, ist dieser mit einem Elektromotor (in    Fig.   1 nicht dargestellt) versehen, der die Räder des Scheibenwagens antreibt. Vorzugsweise ist der Elektromotor ein    Gleichstrom-Nebenschlussmotor   für eine Gleichspannung von 24 V mit einem Permanentfeld. Der Speisestrom wird dem Motor vorzugsweise über die beiden Tragseile 1 zugeführt, wobei zur Stromabnahme Schleifkontakte oder die Räder des Scheibenwagens 2 dienen können. 



  Um den Scheibenwagen vom Ort 4 des Schützen an den Ort 5 der vorgesehenen Endlage für die    Schuss-      abgabe   und nach der    Schussabgabe   wieder zum Schützen zurück bringen zu können, ist der Scheibenwagen 2 mit einem Befehlsempfänger (in    Fig.   1 nicht dargestellt) versehen, der Brems- und    Stopbefehl   an den Antriebsmotor übermittelt. Um diese Befehlsübermittlung auszulösen,. können längs der Fahrstrecke mechanische Vorrichtungen, z. B. Schaltnocken, fest angeordnet werden, welche durch Berühren des im vorbeifahrenden Scheibenwagen eingebauten    Befehlsempfängers   entsprechende Befehle auslösen. 



     Vorteilhafter   sind berührungslose Vorrichtungen, die permanentmagnetische Felder oder hoch- oder niederfrequente magnetische Wechselfelder erzeugen, wobei im Befehlsempfänger entsprechende auf Permanentfelder ansprechende magnetische oder auf Wechselfelder ansprechende    induktive   Aufnehmer angeordnet sind. Es können auch    Aufnehmer   vorgesehen werden,    die   

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 auf der Gleichstromspeisung überlagerte Wechselsignale ansprechen. 



     In      Fig.   1 sind schematisch vier    Permanentmagnete   6, 7, 8 und 9 dargestellt, deren Permanentfelder sogenannte    Reed-Kontakte,   die auf den Scheibenwagen 2 angeordnet sind (in    Fig.   1 nicht dargestellt), beeinflussen. Bei der Fahrt des Scheibenwagens 2 zum Ort der Endlage 5 (oberer Teil der    Fig.   1) bewirkt der erste Permanentmagnet 6 eine    Reversierung   der Speisung des Antriebsmotors des Scheibenwagens, so dass dieser abgebremst wird, so wie eine nachfolgende Weiterfahrt im Kriechgang. Der    Permanentmagnet   7 bewirkt hierauf das endgültige Anhalten des Scheibenwagens in der vorgesehenen Endlage.

   Bei der Rückfahrt, die beispielsweise durch Umpolen der an die Tragseile 1 gelegten Speisespannung für den Antriebsmotor des Scheibenwagens 2 ausgelöst wird, werden die gleichen Funktionen    in   Nähe des Standortes 4 des    Schützen   und an diesem Ort selbst durch die Permanentmagneten 8 und 9 ausgeübt. 



  Um die Endlage des Scheibenwagens 2 auf den Tragseilen 1, und damit der Zielscheibe 3 in jedem Fall genau und unveränderlich festzulegen, ist gemäss    Fig.   2 eine besondere Magnetanordnung vorgesehen. Diese umfasst einen an der Rückwand 5 des Scheibenstandes festangebrachten Elektromagneten 10, dessen Erregerwicklung über Zuleitungsdrähte 11 mit den beiden Tragseilen 1 und damit mit der Speisegleichspannung verbunden ist. Den Gegenpol bildet ein am Scheibenwagen 2 .angebrachter Permanentmagnet 12, der zum Ausgleich etwaiger Lageabweichungen an harten Zugfedern 13 am Scheibenwagen aufgehängt ist. Der Permanentmagnet 12 ist bezüglich seiner Polarität so angeordnet bzw. der Elektromagnet 10 so erregt, dass die beiden Magnete 10 und 12 bei der Fahrt des Scheibenwagens 2 zur Rückwand 5 des Scheibenstandes gemäss Pfeil 14 entgegengesetzte Magnetpole S bzw.

   N aufweisen. Zur Rückfahrt des Scheibenwagens gemäss Pfeil 15    erfolgt   eine    Umpolung   der Speisespannung und damit auch    eine   Umkehrung des durch die Erregerwicklung des Elektromagneten 10 fliessenden Stromes, so dass um beide Magnete 10 und 12 gleiche Magnetpole S aufweisen. Dadurch wird der Scheibenwagen 2 vom Elektromagneten 10 abgestossen. Auch bei Unterbruch der Speisespannung bleibt der Scheibenwagen in der vorbestimmten Endlage stehen, da der Permanentmagnet 12 am auch nicht erregten Elektromagneten 10 klebt. 



  In den    Fig.   3 und 4 sind Einzelheiten eines Ausführungsbeispieles dargestellt, bei welchem die übertragung von Steuerbefehlen mittels Permanentmagneten und auf diese ansprechenden sogenannten    Reed-Kon-      takten   erfolgt, wie dies in    Fig.   1 schematisch dargestellt ist. Zur Übertragung der Bremsbefehle sind gemäss    Fig.   1 und 3 unter den Tragseilen die Permanentmagnete 6 und 8 in einem Abstand von den beiden Endlagen des Scheibenwagens 2 aufgestellt.

   Die Permanentmagnete 6 und 8 sind    pilzartig   ausgebildet    und   wirken mit ihren in    Fig.   3 gestrichelt angedeuteten Magnetfeldern auf je einen seitlich am Scheibenwagen 2 angeordneten Kontakt    Sk5   bzw.    Sk6.   Der in der    End-      lage   des Scheibenwagens für die    Schussabgabe   angebrachte obere Permanentmagnet 7    (Fig.   1, 3) wirkt zur    übertragung   eines    Stopbefehles   auf    einen   weiteren, im Scheibenwagen untergebrachten Kontakt Ski    (Fig.   3).

   Ebenso wirkt der in der Endlage des Scheibenwagens beim Schützen angebrachte Permanentmagnet 9    (Fig.   1, 3) auf einen vierten Kontakt    Sk4      (Fig.   3) und überträgt dadurch einen    Stopbefehl.   Die genannten Magnete und Kontakte sind so angeordnet, dass    jeweils   dann, wenn der Scheibenwagen den Ort    eines   der Permanentmagnete durchläuft oder erreicht, der dem Magneten zugeordnete Kontakt geschlossen wird. Aus    Fig.   3 ist ferner ersichtlich, dass in Serie zu jedem Kontakt Ski ...    Sk6   eine Diode    Grl   ...    Gr4   geschaltet ist.

   Diese Dioden dienen dazu, in der nachfolgend beschriebenen Weise entsprechend der Polarität der Speisespannung an den Tragseilen und somit entsprechend der Drehrichtung des Antriebsmotors den    Brems-      bzw.      Stopeinsatz   zu selektieren. 



  In    Fig.   4 ist ein    Schaltungsbeispiel   des die    Reed-      Kontakte   Ski ...    Sk6   der    Fig.   3 enthaltenden Befehlsempfängers und des durch diesen gesteuerten Stromkreises des Antriebsmotors des Scheibenwagens dargestellt. An das eine der beiden Tragseile 1 kann mittels eines Umschalters    Sk2      eine   Spannung von +24 V oder - 24 V gelegt werden, während das andere Tragseil am Nulleiter liegt und beispielsweise geerdet ist. Es kann auch eine nur zweipolige, dann    ungeerdete   Speisequelle vorgesehen werden, wobei dann der Schalter    Sk2   als    Polwendeschalter   ausgebildet ist.

   Der Schalter    Sk2   befindet sich am Ort 4    (Fig.   1) des Schützen. 



  Am Scheibenwagen wird die Spannung der Tragseile 1 mittels zweier Schleifkontakte 5 abgenommen und an den Stromkreis des Antriebsmotors M gelegt. Im Motorstromkreis sind zwischen den beiden Schleifkontakten S in Serie ein Öffnungskontakt    eines   ersten Relais    Rel,   ein von einem    Öffnungskontakt   eines zweiten Relais Reg überbrückten Widerstand    R1   und über zwei Wechselkontakte einen dritten Relais    Re3   der Motor M geschaltet. 



  Ferner ist zwischen den Schleifkontakten S ein erster Steuerkreis angeordnet, der die    Serieschaltung   des Relais    Rel   und der Parallelanordnung der beiden    Reed-Kontakte   Ski und    Sk4   umfasst, wobei in Serie zu jedem    Reed-Kontakt   die Diode    Grl   bzw.    Gr2   geschaltet ist, welche Dioden mit entgegengesetzten    Leit-      richtungen   angeordnet sind. 



  Ein zweiter, zwischen den Schleifkontakten S befindlicher Steuerkreis enthält die    Serieschaltung   des    Reed-      Kontaktes      Sk5   und der Diode    Gr3,   die    Serie"schaltung   des    Reed-Kontaktes      Sk6   und der entgegengesetzt gepolten Diode    Gr4   sowie eine bistabile Schaltung mit Transistoren    Tsl,      Ts2   und dem Relais Reg, einen Signalverstärker mit Transistoren    Ts3,      Ts4   und dem Relais    Re3   sowie einen Brückengleichrichter    Gr10   mit    einem   Ladekondensator Cl.

   Zur Steuerung des Signalverstärkers ist die Basis des Transistors    Ts3   mit dem Kollektor des Transistors    Ts2   über ein einstellbares Zeitglied verbunden, das einen Kondensator C2,    einen   einstellbaren Widerstand R2 und zwei feste Widerstände R3, R4 enthält. Der    Brückengleichrichter      Gr10   dient dazu, den Transistoren    Tsl   ...    Ts4   unabhängig von der Polarität der Tragseile 1 immer eine Speisespannung gleicher Polarität zuzuführen, so dass eine Speiseleitung a immer positiv gegenüber einer zweiten, benötigten Speiseleitung b ist.

   Der Ladekondensator Cl dient dazu, die den Speiseleitungen a und b zugeführten    Spannung   auch beim Abschalten der an den Brückengleichrichter    Gr10   gelegten Spannung für kurze Zeit aufrechtzuerhalten, um ein Flattern der Relais zu vermeiden. 



  Die in    Fig.   4 dargestellten Schaltungsanordnungen befindet sich im Schaltzustand während der normalen Fahrt des Scheibenwagens vom Schützen zur Endlage für die    Schussabgabe.      Alle      Reed-Kontakte   Ski ...    Sk6   

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 sind offen und alle Transistoren    Ts   1 ...    Ts4   sind gesperrt, so dass auch keines der Relais    Rel,   Reg,    Re3   erregt ist. Am Motor M liegt die volle Speisespannung der Tragseile 1. 



  Wenn nun in Nähe der Rückwand 5    (Fig.   1) des Scheibenstandes der Kontakt    Sk5   als erster Kontakt vom Permanentmagneten 6    (Fig.   1, 3, 4) betätigt, d. h. geschlossen wird, bewirkt das über die Diode    Gr3      (Fig.   4) an den Kollektor des Transistors    Tsl   und die Basis des Transistors    Ts2   gelangende positive Potential des in    Fig.   4 linksseitigen Tragseils 1, das beide Transistoren stromleitend werden, so dass das Relais Reg erregt wird. Sein    öffnungskontakt   wird betätigt, so dass der Kurzschluss des    Seriewiderstandes   R1 aufgehoben wird und der Motor M mit einem geringeren Strom    gespiesen   wird.

   Die Anordnung der Transistoren    Tsl   und    Ts2   ist bistabil, indem diese    Transistoren   auch    dann   im leitenden Zustand verbleiben, wenn der Kontakt    Sk5   nach dem    überfahren   des zugeordneten Permanentmagneten wieder öffnet und dadurch das das genannte positive Steuerpotential für die Transistoren    Tsl,      Ts2   verschwindet. Das Relais Reg bleibt also erregt. 



  Bei der Umsteuerung des Transistors    Ts2      in   den leitenden Zustand fliesst durch die Widerstände R2, R3 und R4 ein von einem Maximalwert stetig abnehmender Ladestrom des Kondensators C2. Durch diesen Ladestrom wird der Transistor    Ts3   und dadurch auch der Transistor    Ts4   in den stromleitenden Zustand gesteuert, bis der Ladestrom einen unteren Grenzwert erreicht hat, bei welchem die Transistoren    Ts3   und    Ts4   wieder gesperrt werden.

   Während dieser durch den Widerstand R2 beispielsweise innerhalb 0,3 bis 1,2 sec einstellbaren Zeit des leitenden Zustandes der    Transistoren      Ts3,      Ts4   ist also das    Relais      Re3   erregt und bewirkt eine    zeitlich   begrenzte    Reversierung   des Motorstromes und damit der Drehrichtung des Motors M, so dass dieser abgebremst wird. Nach Ablauf der genannten Zeit fällt das Relais    Re3   wieder ab, so dass der Motor M in der ursprünglichen Drehrichtung, aber wegen des eingeschalteten Widerstandes R1 im Kriechgang, weiter dreht. 



  Sobald der Kontakt Ski in den Wirkungsbereich des ihm zugeordneten Permanentmagneten 7    (Fig.   1, 3) gelangt, wird er geschlossen. Das Relais    Rel   wird dadurch erregt und öffnet den Speisekreis des Motors M, so dass dieser in der Endlage des Scheibenwagens für die    Schussabgabe   stillsteht. Durch das etwas verzögerte Abschalten der Speisespannung des Brückengleichrichters    Gr10,   was ebenfalls durch den    öffnungskontakt   des Relais    Rel   bewirkt wird, werden beide Transistorschaltungen spannungslos, so dass die bistabile Schaltung der    Transistoren      Tsl,      Ts2   in den ursprünglichen, nichtleitenden Zustand zurückfällt. 



  Nach einer    Schussabgabe   kann der Scheibenwagen zum Schützen zurückgeholt werden, indem der Schalter    Sk2   betätigt wird, so dass nun am linksseitigen Tragseil ein negatives Potential liegt. Die Diode    Grl   sperrt jetzt, und da der Kontakt    Sk4   offen ist, fliesst kein Strom mehr durch das Relais    Rel.   Dieses fällt ab und schliesst den Speisekreis des Motors M, an dem nun wegen der    aberregten   Relais Reg und    Re3   die volle Speisespannung, aber mit umgekehrter Polarität, liegt. Der Scheibenwagen fährt also mit voller Geschwindigkeit in Richtung zum Schützen    (Fig.   1). 



  Das Abbremsen und Anhalten des Scheibenwagens vor dem bzw. am    Standort   des Schützen erfolgt an- schliessend genau gleich wie bei der Fahrt des Scheibenwagens in die Endlage zur    Schussabgabe.   Für das Abbremsen (kurzzeitiges    Reversieren   der Drehrichtung des Motors M und anschliessende Weiterfahrt im Kriechgang) ist der vom Permanentmagneten 8    (Fig.   1, 3) betätigte Kontakt    Sk6      (Fig.   3, 4) massgebend, bei dessen Schliessen die bistabile Schaltung mit den Transistoren    Tsl   und    Ts2   in den leitenden Zustand gebracht wird.

   Hierzu ist der Kontakt    Sk6   über die Diode    Gr4   entsprechend der umgekehrten Polarität des Tragseils 1 an die Basis des Transistors    Tsl   bzw. den Kollektor des Transistors    Ts2   angeschlossen. Das Anhalten des Scheibenwagens wird nachher durch den unter dem Einfluss des Permanentmagneten 9    (Fig.   1, 3) schliessenden Kontakt    Sk4      (Fig.   3, 4) in der bereits beschriebenen Weise bewirkt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zum gesteuerten Transport von Scheibenzielen vom Standort des Schützen in die Position zur Schussabgabe und zurück zum Schützen in Armbrust-, Kleinkaliber- und Pistolenschiessanlagen, dadurch gekennzeichnet, dass ein mit einem elektrischen Antriebsmotor und einem Befehlsempfänger versehener Scheibenwagen auf zwei gespannten, seil- oder draht- förmigen Trägern beweglich angeordnet ist, wobei die Träger gleichzeitig als Energiezuführung für die Gleichstromspeisung des Antriebsmotors dienen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur genauen Festlegung der Endlage des Scheibenwagens für die Schussabgabe ein über die Träger gespeister Elektromagnet und ein mit diesem in der Endlage zusammenwirkender Permanentmagnet vorgesehen sind, wobei der eine Magnet fest und der andere auf dem Scheibenwagen angebracht ist, und dass die magnetische Polarität des Permanentmagneten bei der Fahrt des Scheibenwagens zur Endlage hin entgegengesetzt derjenigen des Elektromagnetes ist, derart, dass beim Umkehren der Polarität der beiden Träger für die Rückfahrt des Scheibenwagens zum Schützen der Permanentmagnet vom Elektromagneten infolge gleichnamiger Polarität abgestossen wird. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Übermittlung von Brems- oder Stopbefehlen an den im Scheibenwagen eingebauten, mit dem Antriebsmotor wirkverbundenen Befehlsempfänger diesen berührende mechanische Vorrichtungen, z. B. Schaltnocken, vorgesehen sind. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur berührungslosen Übermittlung von Brems- oder Stopbefehlen an den im Scheibenwagen eingebauten, mit dem Antriebsmotor wirkverbundenen Befehlsempfänger Vorrichtungen zur Erzeugung magnetischer Permanent- oder Wechselfelder und magnetische oder induktive Aufnehmer vorgesehen sind. 4.
    Einrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass im Befehlsempfänger magnetische Reed-Kontakte angeordnet sind, die mit Dioden in Serie geschaltet sind und .auf vertikal und horizontal verlaufende, äussere magnetische Kraftlinienfelder selektiv ansprechen.
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