CH475875A - Zweirädrige Transportkarre - Google Patents

Zweirädrige Transportkarre

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CH475875A
CH475875A CH806068A CH806068A CH475875A CH 475875 A CH475875 A CH 475875A CH 806068 A CH806068 A CH 806068A CH 806068 A CH806068 A CH 806068A CH 475875 A CH475875 A CH 475875A
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    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62BHAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
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    • B62B1/12Hand carts having only one axis carrying one or more transport wheels; Equipment therefor in which the load is intended to be transferred totally to the wheels involving parts being adjustable, collapsible, attachable, detachable, or convertible
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Description


  Zweirädrige     Transportkarre       Für den Transport der verschiedensten Güter, wie  Kisten, Kästen, Fässer, Säcke, Ballen und dgl. mehr,  einzeln oder gestapelt, werden in grösstem Umfang  zweirädrige Transportkarren der verschiedensten Art  verwendet. Sie dienen in der Regel für den Transport  über kurze Strecken, z. B. in Lagerhallen, auf Um  schlagplätzen von und zu Lastwagen und dgl. Trans  portmitteln, und sind in der Regel in ihrer Konstruk  tion einer besonderen     Gattung    von Lasten angepasst.  Sie weisen jedoch durchweg einen Grundrahmen auf,  an dessen einem Ende eine Achse mit den Rädern an  geordnet ist und dessen anderes Ende Handgriffe bildet  oder mit solchen verbunden ist. Weitgehende Unter  schiede bestehen jedoch in den Mitteln zum Ergreifen  und Tragen bzw.

   Halten der Lasten, die durch ihre  Vielgestalt auch zu einer entsprechenden Vielzahl sol  cher     Karrenkonstruktionen    geführt hat. Vielfach sind  dabei die verschiedenen Grundbauteile solcher Karren  fest miteinander verschweisst.  



  Hieraus und aus den weiteren vorstehend angege  benen Eigenarten derartiger Karren ergeben sich auch  einige Nachteile. So sind z. B. die bekannten Karren  oft nicht vielseitig genug verwendbar, sie sind sperrig  und erfordern daher bei einem Versand viel Raum. Im  Falle einer Beschädigung, die durch unsachgemässe  Behandlung, wie z. B. Überlastung, durchaus möglich  ist, ist wegen der nicht lösbaren Verbindungen der ver  schiedenen Bauteile eine Auswechslung nicht möglich  und oft auch eine Reparatur sehr erschwert, insbeson  dere wenn Teile repariert werden müssen, die     aufgrund     der Werkstoffe, aus denen sie bestehen, beim Benutzer  nicht oder nur unter grossen Schwierigkeiten wieder  miteinander verbunden werden können.  



  Gegenstand der Erfindung ist eine zweirädrige  Transportkarre, bestehend aus einem Rahmen und  einem Fahrwerk, Mitteln zum Tragen bzw. Halten der  zu transportierenden Güter, sowie zusätzlichen, dem  jeweiligen Verwendungszweck angepassten Zubehörtei  len. Aufgabe der Erfindung ist, eine solche Karre so zu  gestalten, dass die vorstehend genannten Nachteile be-         kannter        Karrenkonstruktionen    weitgehend vermieden  sind.  



  Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass  für alle Verwendungszwecke der Transportkarre der  Rahmen und das Fahrwerk als Grundbausteine mittels  eines Paares von Verbindungsgliedern lösbar miteinan  der verbunden sind, die so ausgebildet sind, dass mit  ihnen wahlweise die notwendigen Mittel zum Tragen  bzw. Halten der Lasten sowie die weiteren Zubehör  teile, sämtlich ebenfalls lösbar und austauschbar,     ver-          bindbar    sind.  



  Durch diese Gestaltung der Transportkarre ist  nicht nur ein raumsparender Transport derselben  durch entsprechende Zerlegung in ihre Bestandteile  oder wenigstens     Bauteilgruppen    möglich, sondern es  kann     darüberhinaus    durch eine besonders vorteilhafte  Ausbildung der Verbindungsglieder eine weitgehende       Abwandelbarkeit    der Transportkarre erreicht sein.

   Zu  diesem Zwecke können die Verbindungsglieder im  wesentlichen     eine        dreieckförmige    Gestalt besitzen und  in einer Ecke eine Buchse zur Lagerung einer  Radachse aufweisen und an der dieser Ecke gegen  überliegenden Seite     eine    dem Profil der Holme des  Rahmens angepasste Halbschale bilden, in welcher  anliegend ein Rahmenholm mit dem Verbindungsglied  verschraubt sein kann.

   Ferner besitzen die Verbin  dungsglieder vorteilhaft Bohrungen zur Lagerung einer  beispielsweise vorgesehenen, eine     verschwenkbare     Ladeschaufel tragenden Achse und zum Anbringen  von     zweckmässig    vorgesehenen Anschlägen für die  Festlegung dieser Ladeschaufel, und in der die Lager  buchse enthaltenden Ecke einen     Fortsatz    solchen  Querschnitts, dass auf diesen     Fortsatz    z. B. ein zur  Verstärkung des Rahmens und als Gleitkufe dienender  Holm aufsteckbar und mit dem Verbindungsglied     ver-          bindbar    ist.

   Des weiteren sind die Verbindungsglieder  oder Achsträger, wie man sie auch bezeichnen kann,  vorteilhaft so ausgebildet, dass mit ihnen beispielsweise  vorgesehene Schutzbleche     verbindbar    sind, die zur  Lastseite hin eine ebene Anlagefläche parallel zur Rah-           menebene    bilden und eine     Abwinkeiung    aufweisen,  welche die Gestalt einer der Halbschale am Verbin  dungsglied entsprechenden Halbschale hat und bei  ihrem Anbringen an den Verbindungsgliedern den mit  diesen verbundenen     Rahmenholm    von aussen umfas  sen und zusammen mit diesem mittels der gleichen  Schrauben am Verbindungsglied     befestigbar    sein     kann.     



  Zweckmässig bestehen diese Verbindungsglieder  bzw. Achsträger aus Kunststoff oder einem     Leichtme-          tallgussstück,    und sind, abgesehen von Anschlägen für  die Begrenzung der     Verschwenkbarkeit    einer zwischen  ihnen angebrachten Ladeschaufel, auf ihren einander       zugekehrten    Seiten     vollkommen    eben, während sie auf  ihren Aussenseiten die Halbschalen, die Lagerbuchsen  und gegebenenfalls Verstärkungsrippen als Ausfor  mungen aufweisen.  



  Weitere     vorteilhafte    Einzelheiten sind der folgen  den Beschreibung     einiger    Ausführungsbeispiele der Er  findung zu entnehmen, die in den Zeichnungen darge  stellt sind.  



       Fig.    1 zeigt dabei eine Transportkarre mit einer  Ladeschaufel in Gesamtansicht.  



       Fig.    2 und     Fig.    3 zeigen einen Achsträger     (Verbin-          dungsglied)    von der inneren und äusseren Seite. In       Fig.    4 ist ein mit dem Achsträger zu     verbindendes     Schutzblech und in       Fig.    5 ist eine Ladeschaufel dargestellt.  



       Fig.    6 zeigt eine weitere Transportkarre mit einem       Greiferpendel    und anstelle der     Kufenholme    gemäss       Fig.    1 einen einfachen     Verstärkungsholm    für den Rah  men.  



  Die in     Fig.1    dargestellte Transportkarre besteht  aus einem Rahmen 1, der von einem U-förmig gebo  genen Rohrstück gebildet wird und als einzige feste  Verbindung eine mit den Längsholmen verschweisste  Querstrebe 2 aufweist. Mit ,diesem Rahmen ist ein  Radsatz lösbar verbunden, bestehend aus einer Achse  3 und den Rädern 4 und 5. Die Verbindung mit dem  Rahmen wird hergestellt über Achsträger als univer  selle Verbindungsglieder, deren Gestaltung unten noch  ausführlich beschrieben werden soll.

   Mit diesen Achs  trägern 6, 7 sind mit ihren unteren Enden lösbar ver  bunden zwei mehrfach abgewinkelte Rohrstücke 8, 9,  die in ihrem unteren Teil Gleitkufen bilden, anschlies  send zum Rahmen hin abgebogen sind, mit dem sie an  den     Berührstellen    durch Spannschellen 10 lösbar ver  bunden sind, und schliesslich nach     rückwärts    abgewin  kelt sind und in     Griffstücken    11 enden. Diese Rohr  stücke können in ihrem als Gleitkufe dienenden Teil  zur Vermeidung von Beschädigungen von beispiels  weise Treppenstufen mit einem auswechselbaren  Rutschbelag aus einem zähen abriebfesten     Kunststoff,     z. B. auf     Polyamidbasis    ummantelt oder belegt sein.

   Die  Ummantelung ist nur dadurch möglich, dass diese  Rohrstücke lösbar an der Karre angebracht sind.  



  Mit den Achsträgern weiterhin lösbar verbunden  ist eine Ladeschaufel 12, die, wie ebenfalls später be  schrieben werden soll, entweder     verschwenkbar    oder  festgelegt sein kann. Schliesslich zeigt diese Transport  karre zu beiden Seiten des Rahmens je ein Schutzblech  13, 14, das ebenfalls mit dem Achsträger lösbar ver  bunden ist.  



  Der Rahmen der Karre     kann        selbstverständlich     auch anders gestaltet sein, beispielsweise nicht     U-för-          mig    aus einem Stück zusammengebogen, sondern aus  zwei     Einzelholmen    bestehen, die durch Querstreben  miteinander verbunden sind und selbst an ihren oberen    Enden zu     Griffen    gestaltet sind. Auch kann in an sich  bekannter Weise ein     zusammenklappbarer    Rahmen  verwendet werden, der durch auf die Holme aufgescho  bene und längs ihnen verschiebbare Hülsen in der ge  streckten Betriebslage gehalten werden kann.  



  Dabei können, wie bei einfachen, in Lagerhallen zu  verwendenden Karren, die     Kupferholme    ganz wegfallen  oder durch einfache     Verstärkungsholme    ersetzt wer  den, wie sie     Fig.    6 zeigt, die in gleicher Weise wie die       Kufenhohne    Achsträger und Rahmen befestigt sind.  Schon hieraus ergeben sich eine ganze Anzahl von  Variationsmöglichkeiten für den Aufbau     derartiger          Transportkarren.     



  Bevor weitere     Ausführungsformen    von Transport  karren beschrieben werden sollen, soll anhand der       Fig.    2 und 3 das Verbindungselement näher erläutert  werden, mit dessen Hilfe im     wesentlichen    die zahlrei  chen Variationen im Aufbau der Transportkarre er  möglicht werden. Dieses als Achsträger bezeichnete  Verbindungselement 4 hat eine im wesentlichen     drei-          eckförmige    Gestalt und weist in einer Ecke eine einsei  tig aus seiner Grundebene nach aussen heraustretende  Lagerbuchse 15 auf, durch welche die Radachse 3     hin-          durchgeführt    wird.

   Die dieser Ecke     gegenüberliegende     Seite bildet eine dem Profil der     Rahmenholme    1 ange  passte Halbschale 16.     In    diese wird der     Rahmenholm     eingelegt und mit dem Achsträger durch die Bohrungen  17, 18 verschraubt. In der die Lagerbuchse enthalten  den Ecke weist der Achsträger einen     Fortsatz    19 auf;  auf den das Ende eines Kufen- oder     Verstärkungshol-          mes    8 aufgesteckt und mittels einer danach vorgenom  menen Querbohrung durch eine Schraube, einen Bol  zen oder dgl. lösbar gehaltert ist.  



  Der Achsträger umfasst den     Rahmenholm    von in  nen, d. h. von der dem anderen Hohn zugewandten  Seite und ist, wie aus     Fig.    2     ersichtlich,    auf seiner In  nenseite bis auf eine vorstehende, als Anschlag die  nende Rippe eben, während die in     Fig.    3 gezeigte Aus  senseite noch mehrere Verstärkungsrippen 20 aufweist.       Schliesslich    sind noch einige weitere Bohrungen 21, 22  und     schlitzartige        Ausnehmungen    23, 24 vorgesehen,  deren Bedeutung später erläutert werden soll.

   Die  Lagerbuchse 15 ist in Höhe und Durchmesser so  dimensioniert, dass das Rad mit seiner Felge     an    der  Buchse anliegt und durch sie begrenzt wird, wobei die  Buchse auf dieser Seite des Rades das Radlager ab  deckt und so vor Verschmutzung schützt. Die Achs  länge ist so bemessen, dass sie innerhalb der Radfelge  endet, so dass eine auf der Aussenseite der Felge auf  gesetzte Radkappe den gleichen Schutz auf der Aus  senseite des Rades gewährt wie die     Achsträgerbuchse     auf der     Innenseite.    Die Achse, die in üblicher Weise  gebogen bzw. gekröpft sein     kann,    ist gegen Verdrehung  dadurch gesichert, dass durch eine     Querbohrung    in ihr  und in der Lagerbuchse eine Spannhülse geführt ist.  



  Häufig wird     gefordert,    dass zwischen den Lasten  und den ausserhalb des Rahmens liegenden Rädern die  Anlagefläche     für    die Lasten verbreiternde Schutzbleche  vorgesehen sein sollen. Ein solches     Schutzblech    zeigt       Fig.    4.     Vorteilhaft    sind in einer Weiterbildung der Er  findung diese Schutzbleche so ausgebildet, dass sie  ebenfalls mit dem Achsträger verbunden werden kön  nen.

   Zu diesem Zwecke weisen die Schutzbleche 13,  14 an ihrer einen Längsseite eine     Abwinkelung    25 auf,  die eine Hohlkehle bilden und sich beim Anbringen  des Schutzbleches an den     Rahmenholm    1 anlegen,  dabei die Halbschale des Achsträgers zur vollen Um-           fassung    des     Holmes    ergänzend.

   Zur Befestigung der  Schutzbleche werden dabei die gleichen Befestigungs  mittel verwendet, mit denen die Achsträger mit den  Rahmenholmen verbunden sind, d. h. die     Schutzbleche     weisen Bohrungen 26, 27 auf, die den gleichen Ab  stand haben wie die Bohrungen 17, 18 im Achsträger,  so dass die Schrauben oder     Bolzen    alle drei Bauteile,  nämlich Rahmen, Achsträger und Schutzblech gemein  sam durchsetzen.

   Zur lagerichtigen Verbindung der  Schutzbleche mit Rahmen und Achsträger sind an den  Schutzblechen hakenförmige Ansätze 28, 29 vorgese  hen, welche beim     Zusammenbau    in die     Ausnehmungen     23, 24 im Achsträger     eingreifen.    In an sich bekannter  Weise können die Schutzbleche auf ihrer Vorderseite  noch einen Wulst 30 als Anlage für die Last und  gleichzeitig zur Verstärkung des Schutzbleches aufwei  sen. Ausserdem sind zweckmässig auch Ober- und Un  terkanten des Schutzbleches zum Zwecke seiner Ver  steifung nach hinten abgewinkelt, so dass das Schutz  blech, von der Rückseite gesehen, kastenförmig ausge  bildet ist.  



       In        Fig.5    ist ein Ausführungsbeispiel für eine bei  Transportkarren vorteilhafte     Ladeschaufelausbildung     dargestellt. Die Abbildung zeigt die Schaufel 12 in per  spektivischer Ansicht schräg von hinten oben. Wie er  sichtlich. weist diese Schaufel an der Hinterkante ihrer  horizontalen Auflagefläche 31 eine vertikale Anlageflä  che 32 für die Last auf, an die sich zwei seitliche Wan  gen 33, 34 anschliessen. Diese seitlichen Wangen besit  zen einen solchen Abstand voneinander, dass die  Ladeschaufel mit ihnen gerade in den Zwischenraum  zwischen den beiden Achsträgern passt.

   Sie wird mit  diesen mittels einer die beiden Wangen und die Boh  rungen 22 im Achsträger durchsetzenden Achse 35  verbunden, wobei die Enden der Achsen in bekannter  Weise gegen axiale     Verschiebung    gesichert sind. Bei  dieser Befestigung ist die Ladeschaufel um diese Achse       verschwenkbar.    In der horizontalen Lage wird sie  durch die Anschläge 36 am Achsträger gehalten. Je  nach der Gestaltung der Schaufel, die an sich beliebig  sein kann, ist sie     im    Bedarfsfalle nach oben umklapp  bar, wobei sie, falls sie breiter als der Rahmen ist, sich  gegen diesen anlegt, oder,     wenn    sie schmaler ist, zwi  schen den Rahmenholmen hindurch nach hinten     ver-          schwenkt    werden kann.

   Dabei kann der gleiche An  schlag 36     am    Achsträger als     Begrenzung    für die     Ver-          schwenkung    dienen. Die     Verschwenkbarkeit    der Lade  schaufel ist notwendig, wenn die     Tranportkarre    auch  mit einer Greifeinrichtung für den Transport von Fla  schenkästen o. dgl. ausgerüstet sein soll. Ist dies nicht  der Fall, so kann die Ladeschaufel auch in ihrer hori  zontalen Lage fixiert werden. Dies geschieht mit Hilfe  der Bohrungen 37 in den Wangen und der im Achsträ  ger     hierfür    vorgesehenen Bohrung 21, durch welche       Arretierbolzen    oder -schrauben hindurchgeführt wer  den.  



  Die an sich bekannte Ausbildung der Transport  karre mit einem Pendelgreifer soll schliesslich an dem  in     Fig.6    dargestellten Ausführungsbeispiel einer sol  chen Karre kurz beschrieben werden.  



  Diese Karre entspricht in allen wesentlichen Teilen  der in     Fig.    1 gezeigten Karre. Sie ist hier, lediglich um  die verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten aufzu  zeigen, anstatt mit     Kufenholmen    mit einfachen Ver  stärkungsholmen 38     ausgerüstet.    Sie weist ausserdem  die     verschwenkbare    Ladeschaufel 12 und Schutzbleche  13, 14 auf. Zusätzlich ist nun zwischen den     Holmen       mittels diese umfassender Klemmschellen 39, 40 eine  Achse 41 angeordnet, an welcher ein mit Haken 43  versehenes Blech 42 pendelnd aufgehängt ist.

   Die  Haken dienen in bekannter Weise dazu, in     Ausneh-          mungen    von Flaschenkästen einzugreifen, um diese, an  ihnen hängend transportieren zu können. Die Anord  nung der Haken an einem Pendelblech dient zur Er  leichterung des Eingreifens der Haken in den Kasten  beim Anfahren der Karre an die Last.  



  Das     Greiferpendel    kann, wie dies die Abbildung  zeigt, in der den     Ausnehmungen    am Kasten entspre  chender Höhe am     Karrenrahmen    befestigt werden. Im  Hinblick darauf, dass es verschiedene Ausführungen  solcher Flaschenkästen gibt, kann das Pendel auch,  was ebenfalls an sich bekannt ist, höhenverstellbar am  Rahmen angebracht sein.     Hierzu    wird der Pendelgrei  fer zwischen zwei auf den Rohrholmen verschiebbaren  Hülsen befestigt, wobei seine     Höhenverstellbarkeit     nach unten durch die Achsträger und nach oben durch  die Querverstrebung des Rahmens begrenzt ist.

   Die  Hülsen mit dem Pendelgreifer werden bei der Montage  von unten auf die Rahmenholme aufgeschoben, bevor  dieser mit den Achsträgern verbunden wird. Die  Höhenlage des Pendels ist durch eine zwischen den  Rahmenholmen am Pendelgreifer angebrachte senk  rechte Lochstange einstellbar, deren Löcher in einen  an der Querstrebe angebrachten Zapfen eingreifen.  



  Wie aus vorstehender Beschreibung zu entnehmen  ist, lassen sich die verschiedenen beschriebenen Bau  teile in beliebiger Weise kombinieren bzw. gegeneinan  der austauschen, so dass eine Transportkarre geschaf  fen wird, die den verschiedensten     Verwendungszwek-          ken    jederzeit leicht angepasst werden kann, die es fer  ner ermöglicht, etwa beschädigte Teile rasch auszu  wechseln und     darüberhinaus    die Verwendung verschie  dener, für den     jeweiligen    Verwendungszweck am be  sten geeigneter Werkstoffe ermöglicht, was bei den bis  her üblichen Transportkarren mit fester, bleibender  Verbindung der Bauteile nicht ohne weiteres möglich  war.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Zweirädrige Transportkarre, bestehend aus einem Rahmen und einem Fahrwerk, Mitteln zum Tragen bzw. Halten der zu transportierenden Güter, sowie zu sätzlichen, dem jeweiligen Verwendungszweck der Transportkarre angepassten Zubehörteilen, dadurch gekennzeichnet, dass für alle Verwendungszwecke der Transportkarre der Rahmen (1) und das Fahrwerk (3-5) als Grundbausteine mittels eines Paares von Verbindungsgliedern (6, 7) lösbar miteinander verbun den sind, die so ausgebildet sind, dass mit ihnen wahl weise die notwendigen Mittel zum Tragen bzw. Halten der Lasten sowie die weiteren Zubehörteile, sämtlich ebenfalls lösbar und austauschbar, verbindbar sind. UNTERANSPRüCHE 1.
    Zweirädrige Transportkarre nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungs glieder (6, 7) im wesentlichen dreieckförmige Gestalt besitzen, in einer Ecke eine Buchse (15) zur Lagerung einer Radachse (3) aufweisen und an der dieser Ecke gegenüberliegenden Seite eine dem Profil der Holme des Rahmens (1) angepasste Halbschale (16) bilden, in welcher anliegend ein Rahmenholm mit dem Verbin dungsglied verschraubt ist, dass ferner die Verbin dungsglieder Bohrungen (21, 22) zur Lagerung einer eine verschwenkbare Ladeschaufel (12) tragenden Achse (35) und zum Anbringen von Anschlägen (36) für die Festlegung der Ladeschaufel, und in der die Lagerbuchse (15) enthaltenden Ecke einen Fortsatz (19) solchen Querschnitts besitzen,
    dass auf diesen zur Verstärkung des Rahmens und gegebenenfalls zugleich als Gleitkufen dienende Holme (8, 9) aufsteckbar und mit dem Verbindungsglied verbindbar sind. 2. Zweirädrige Transportkarre nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerbuchse 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerbuchse (15) in der über die Dreiecksfläche vorragenden Höhe und im Durchmesser so dimensio niert ist, dass das Rad mit seiner Felge an der Buchse anliegt und das Radlager abdeckt. 3.
    Zweirädrige Transportkarre nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Radachse (3) innerhalb der Felge endet, und dass auf der Aussenseite der Felge eine auf diese aufgesetzte Radkappe das Radlager dicht ab- schliesst. 4.
    Zweirädrige Transportkarre nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an den Verbindungsgliedern (6, 7) Schutzbleche (13, 14) anschraubbar sind, die an ihrer einen Längs seite abgewinkelt sind und in der Abwinkelung eine Hohlkehle bilden, die sich beim Anbringen der Schutz bleche an den Rahmenholmen, die Halbschale des jeweiligen Verbindungsgliedes zur vollen Umfassung des Rahmenholmens ergänzend, anlegen und mit die sem mittels der gleichen, die Verbindungsglieder mit dem Rahmenholmen verbindenden Schrauben verbind- bar sind.
    5. Zweirädrige Transportkarre nach Patentan- spruch und Unteransprüchen 1 und 4, dadurch gekenn zeichnet, dass die Schutzbleche (13, 14) zur lagerichti gen Verbindung mit Rahmen (1) und Verbindungsglied (6 bzw. 7) hakenförmige Ansätze (28, 29) aufweisen, die dazu dienen, in entsprechende Ausnehmungen (23, 24) am Verbindungsglied einzugreifen. 6. Zweirädrige Transportkarre nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsglieder (6, 7) Anschläge (36) für die umlegbare Ladeschaufel (12) aufweisen. 7.
    Zweirädrige Transportkarre nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1-6, dadurch gekenn zeichnet, dass die Verbindungsglieder (6, 7) aus Kunst stoff bestehen oder von einem Leichtmetallgussstück ge- bildet sind, und abgesehen von den Anschlägen (36) für die Begrenzung der Ladeschaufelverschwenkung auf ihren einander zugekehrten Seiten vollkommen eben sind, während auf ihren Aussenseiten die Halb schalen (16), die Lagerbuchsen (15) und gegebenen falls Verstärkungsrippen ausgeformt sind. B.
    Zweirädrige Transportkarre nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mit den Ansätzen (19) an den Verbindungs gliedern (6, 7) verbindbaren Verstärkungs- bzw. Kufenholme (8, 9) so abgebogen sind, dass sie im obe ren Bereich des Rahmens (1) an diesem zu Anlage kommen können und mit ihm dort mittels Spannschel len (10) verbindbar sind, und dass ihre oberen, nach hinten abgebogenen Enden Griffstücke (11) bilden. 9.
    Zweirädrige Transportkarre nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (1) aus einem einzigen U-förmig ge bogenen Rohr gebildet ist, dessen in der Gebrauchs stellung der Karre untere Schenkelenden mit den Ver bindungsgliedern (6, 7) verbunden sind und das zwi schen den Schenkeln eine oder mehrere Querstreben (2) aufweist, die mit den Rohrschenkeln verschweisst sind. 10.
    Zweirädrige Transportkarre nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Rahmenholmen ein Pendelgreifer (41 bis 43) mittels die Rahmenholme umfassender Spannschellen (39, 40) lösbar anbringbar ist. 11.
    Zweirädrige Transportkarre nach Patentau Spruch und Unteransprüchen 9 und 10, dadurch ge kennzeichnet, dass der Pendelgreifer (41 bis 43) zwi schen zwei auf den Rohrholmen verschiebbaren Klemmschellen (39, 40) befestigbar ist, wobei seine Höhenverstellbarkeit nach unten durch die Verbin dungsglieder und nach oben durch die Querverstrebung des Rahmens begrenzt ist und die Höhenlage durch eine zwischen den Rahmenholmen am Pendelgreifer angebrachte Lochstange dadurch einstellbar ist, dass deren Löcher mit einem an der Querstrebe angebrach ten Zapfen in Eingriff gebracht werden. 12.
    Zweirädrige Transportkarre nach Patentan- spruch und Unteransprüchen 1 bis 8, dadurch gekenn zeichnet, dass die Verstärkungsholme (8, 9) in ihrem Gleitkufen bildenden Teil mit einer Ummantelung oder einem Belag aus einem zähen abriebfesten Kunststoff, z. B. auf Polyamidbasis, versehen sind, wobei dieser Rutschbelag auswechselbar ist.
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