CH476118A - Verfahren zur Beschichtung von Blechen mit Aluminium oder Aluminiumlegierungen - Google Patents

Verfahren zur Beschichtung von Blechen mit Aluminium oder Aluminiumlegierungen

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CH476118A
CH476118A CH1806265A CH1806265A CH476118A CH 476118 A CH476118 A CH 476118A CH 1806265 A CH1806265 A CH 1806265A CH 1806265 A CH1806265 A CH 1806265A CH 476118 A CH476118 A CH 476118A
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CH1806265A
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Dutta Ranendra
Kumar Prof Ghose Tarun
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Dutta Ranendra
Kumar Prof Ghose Tarun
Univ Jadavpur
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23CCOATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL BY DIFFUSION INTO THE SURFACE, BY CHEMICAL CONVERSION OR SUBSTITUTION; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL
    • C23C2/00Hot-dipping or immersion processes for applying the coating material in the molten state without affecting the shape; Apparatus therefor
    • C23C2/04Hot-dipping or immersion processes for applying the coating material in the molten state without affecting the shape; Apparatus therefor characterised by the coating material
    • C23C2/12Aluminium or alloys based thereon

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Description


  Verfahren     zur        Beschichtung    von Blechen mit Aluminium oder Aluminiumlegierungen    Die     Erfindung        betrifft    ein Verfahren zur Beschich  tung von     Blechflächen,    insbesondere von     Stahlblechflä-          chen,    mit     Aluminium    oder     Aluminiumlegierungen,    wo  bei man die Blechfläche mit einem Flussmittel beschich  tet, die derart beschichtete     Blechfläche    trocknet und  dann auf sie geschmolzenes Aluminium oder eine ge  schmolzene Aluminiumlegierung aufbringt.  



  Verschiedene Verfahren zum Beschichten von Stahl  bzw. Blechflächen mit     Aluminium    sind     bereits    vorge  schlagen worden. Hierbei wird so vorgegangen, dass man  die gereinigten Flächen durch ein     geschmolzenes        Fluss-          mittel    mit hoher Temperatur und anschliessend durch  ein Bad mit     flüssigem    Aluminium führt. Bei einem  anderen bekannten Verfahren wird die zu beschichtende  Fläche vor ihrer Beschichtung chemisch passiviert, so  dass die     Flussmittel-    und Reinigungsbehandlung entfällt.

    Es wurde gefunden, dass sich eine solche Verfahrenswei  se als nicht     zufriedenstellend    erwies, insbesondere auch  im Hinblick auf das Verfahrensprodukt .bei der Verwen  dung als     Nahrungsmittelbehälter.     



  Zur Vermeidung dieser Nachteile ist das eingangs  erwähnte     erfindungsgemässe        Verfahren    dadurch gekenn  zeichnet, dass man ein     Flussmittel    verwendet, welches  eine Vielzahl von Metallverbindungen, die eine Verbin  dung des Aluminiums oder der Aluminiumlegierung mit  der     Blechfläche    gewährleisten, in fein verteiltem Zustand  enthält.  



  Nach     einer    weiteren Ausführungsform der Erfindung  besteht das Flussmittel aus Natrium-,     Lithium-    und       Kaliumchlorid,        Aluminiumfluorid,    Zinkoxyd und aus  mindestens einem geeigneten     Modifizierungsmittel,    wie       Kallumbifluorid    und     Kalium-Fluortitanat.     



  Der prozentuale Anteil des     Natriumchlorideskann          variieren        zwischen        10-13        %,        der        des        Lithiumchlorides     zwischen 5-25 0/0, der des     Natriumfluorides        zwischen          10-70        %,        der        des        Kaliumchlorides        zwischen        5-40        %,

            der        es        Zinkoxydes        zwischen        0,05-5        %,        der        des        Alu-          miniumfluorides    zwischen 5-30 0/0. Das     Modifizie-          rungsmittel    kann in Spuren vorhanden sein.

      Obgleich vorzugsweise nur Spuren des     Modifizie-          rungsmittels    angewendet werden, kann man doch auch       bis        zu    5     %        Kaliumfluorititanat        und/oder        bis        zu        65        0/0          Kaliumbifluorid    verwenden.  



  Vorzugsweise     wird    das Flussmittel bei einer solchen       Temperatur    auf die gereinigte     Stahlfläche    gebracht, bei  der seine Eigenschaften nicht beeinträchtigt     werden,     d. h. vorzugsweise ist das     Flussmittel    bei Raumtempera  tur aufzubringen.  



  Die     Stahloberfläche    kann in bekannter Weise gerei  nigt werden. Es ist jedoch     wichtig,        dass    die Stahlfläche  vor     Aufbringung    des     Flussmittels        gereinigt    ist, da jedes  auf der Stahlfläche haftende Fremdkörperchen einen  nachteiligen Einfluss auf die Beschichtung hat.  



  Nach der Aufbringung des Flussmittels werden die  Flächen getrocknet, um Wasser zu entfernen. Danach  werden die Flächen durch ein Bad mit     flüssigem    Alumi  nium oder     Aluminiumlegierungen        geführt.    Danach kann  die     Stahlfläche    eloxiert werden. Dieses Eloxieren ist für  das     erfindungsgemässe    Verfahren nicht     wesentlich    und  braucht nur in gewissen     Fällen    zur Anwendung gebracht  werden, wo gewisse Eigenschaften von den     Oberflächen     gefordert werden.

   Das     Elektrolyt-Bad    kann beispielswei  se aus Schwefelsäure und     Oxalsäurebestehen.    Die  beschichtete Fläche bildet dabei die Anode und die  Kathode wird wie üblich aus Blei oder Aluminium  gebildet. Die Zeit für einen     elektrolytischen    Niederschlag  soll 15 Minuten nicht überschreiten.  



  Es sei nun näher auf die aus Aluminium oder einer  Aluminiumlegierung bestehende Beschichtung eingegan  gen. Obgleich     Aluminium    eine geeignete Beschichtung  für eine Stahl- bzw. Blechfläche darstellt, so ist doch eine       Aluminiumlegierung    vorzuziehen, um die Kosten zu       reduzieren    und um gewünschte Eigenschaften der     Be-          schichtungsfläche    zu erhalten.

   Beispielsweise können  folgende Aluminiumlegierungen     zur        Verwendung    kom  men:       AI-Titan,        AI-Magnesium,        AI-Silicium,        Al-Silicium-          Titan,        AI-Mangan.         Es ist selbstverständlich, dass solche     Alu-Legierun-          gen    im     vorliegenden    Fall nicht verwendet werden kön  nen, die keine gute metallurgische Bindung ergeben     und     die für den vorgesehenen Verwendungszweck der be  schichteten Bleche nicht geeignet sind.  



  <I>Beispiel 1</I>  Beschichtet wurde     eine    Fläche, deren     Zusammenset-          zung    weiter unten angeführt ist und die bei der Herstel  lung von Konservendosen benutzt     wird.     



  Das Blech hat folgende Zusammensetzung:  
EMI0002.0009     
  
    C <SEP> 0,006 <SEP> - <SEP> 0,1 <SEP> % <SEP> P <SEP> 0,03 <SEP> - <SEP> 0,05 <SEP> %
<tb>  Mn <SEP> 0,4 <SEP> - <SEP> 0,6 <SEP> % <SEP> S <SEP> 0,03 <SEP> - <SEP> 0,7 <SEP> 0/0
<tb>  Spuren <SEP> von <SEP> Si
<tb>  Blechstärke <SEP> 0,25 <SEP> - <SEP> 0,3 <SEP> mm
<tb>  kaltgewalzt <SEP> und <SEP> normalisiert       Die Oberfläche der schwarzen Platte wurde gereinigt  und Oberflächenrost und Korrosion entfernt.

   Aus der  grossen Platte wurden kleine Stücke zugeschnitten, die       nach        mechanischer        Reinigung        in        10        %-ige        Salzsäure     getaucht wurden, nachdem in einer schwach alkalischen  Lösung eine Entfettung erfolgte. Die Versuchsstücke  wurden voll in das angesäuerte Wasser     eingetaucht    und  bis zum Eintauchen in das     schmelzflüssige    Aluminium  bad darin gehalten.

   Es wurde beobachtet, dass,     wenn,die          Plattenflächen    nicht     in    einem     Heisstauchprozess    mit  Alkali- und Säurelösungen einwandfrei     gesäubert    waren,  dies zu störenden und unveränderlicher     Legierungsflek-          kenbildung        führte.     



  Vor dem     Heisstauchverfahren    wurden sogenannte       Pellettests    mit der     Stoffzusammenstellung    oder dem  Flussmittel, wie oben beschrieben,     ausgeführt,    um eine  Indikation zu erhalten, ob die     Plattenoberfläche    sauber  genug war und ob die     Fliessfähigkeit    des Legierungsma  terials ausreichend sei.  



  In den ersten Versuchsserien wurden zwei kleine  feuerfeste     Tiegelzangen    benutzt, und zwar     eine    für das  Schmelzen des     Flussmittels    und eine für das     Schmelzen     des Aluminiums. Sie wurden in eine mit Gebläse  versehene Feuerstelle gesetzt. Innerhalb einer halben  Stunde war das Metall und innerhalb von 10 Minuten  das Flussmittel     geschmolzen.    Das Flussmittel reagierte  heftig mit dem feuerfesten Material, was zur Perforation  der     Tiegelzange    führte.

   Dies war wegen des     Fluorgehal-          tes    des     Flussmittels    im     geschmolzenen    Zustand     zu     erwarten. Kleine Stücke der Grundplatte wurden erst       kurz    und dann sofort danach nochmals etwa 20 sec in  das schmelzflüssige Aluminiumbad getaucht. Die Tem  peratur des handelsüblich reinen     Aluminiums    wurde auf  angenähert 700  C gehalten.

   Die Platten     konnten    auf  diese Weise     aluminisiert    werden, aber beim Biegeversuch  zeigte sich, dass sich teilweise die     Beschichtung    anhob  und es wurde beobachtet, dass     während    der     Diffusion          die    Flüssigkeit die Platte     im    Inneren spröd machte.

   Nach  der     Aluminisierung    wurde die Temperatur der Platte  reduziert, die Platte wurde     in    Wasser getaucht, um sie       schnell    auf Raumtemperatur zu bringen, wodurch der  Diffusionsgeschwindigkeit     Einhalt    geboten     wurde.    Einige  Streifen wurden mit handelsüblichem, reinem Alumi  nium überzogen.    <I>Beispiel</I>     Il     Es wurde die gleiche Behandlung     durchgeführt,     jedoch mit der Ausnahme, dass die     AI-Legierung    ge  wechselt wurde, um die Tauchtemperatur zu     reduzieren     und das Legierungsmaterial plastisch vorliegen zu haben.

    So wurde eine Legierung mit einer vergleichsweise  niedrigen Viskosität benutzt, wodurch das flüssige Metall  leichter von der Platte weggeführt     werden    konnte. Die  Beschickung mit     Flussmitteln.    wurde insofern geändert,  als nach einem kurzen Vorwärmen der Platte     Flussmittel     gleichmässig auf die Platte     aufgepudert    und durch       Weitererwärmung    auf der Platte     geschmolzen    wurde.       Darauf        erfolgte        unmittelbar    das Eintauchen in die  Legierung bei einer Temperatur von etwa 670 C.  Hierbei wurde eine zufriedenstellende Beschichtung mit  Aluminium erreicht.

      <I>Beispiel I11</I>         In    verschiedenen Versuchsreihen wurden Versuche  mit folgenden beschichteten Platten unternommen:  1.     Aluminierte    Platte  2.     Aluminiert    und     eloxiert     3.     Aluminisiert        und.    gelackt  4.     Aluminisiert,        eleoxiert    und gelackt  5. Reiner Blechbehälter     zum    Vergleich  Insgesamt wurden     nahezu    500     Behälter    untersucht.

    Es wurden dabei die     üblichen        Behandlungs-    und Pack  methoden angewandt und zwar wurden folgende Nah  rungsmittel abgefüllt:  
EMI0002.0084     
  
    Erbsen <SEP> in <SEP> Salzwasser <SEP> Tomatensaft
<tb>  Grape-Fruit-Saft <SEP> Fleisch <SEP> (eingesalzenes
<tb>  Fisch <SEP> (Karpfen <SEP> in <SEP> Salzwasser) <SEP> Hammelfleisch)
<tb>  Kondensierte <SEP> Milch <SEP> Rüben <SEP> in <SEP> Salzwasser
<tb>  Kartoffeln <SEP> in <SEP> Salzwasser
<tb>  Reis <SEP> gewürzte <SEP> Gemüse
<tb>  Dalda <SEP> gesalzene <SEP> Butter
<tb>  Käse <SEP> Essig
<tb>  Spinat <SEP> Leitungswasser
<tb>  Reis <SEP> mit <SEP> Hülsenfrüchten <SEP> Mango <SEP> in <SEP> Syrup       Bei der ersten Versuchsreihe wurden     aluminisierte     Blechschalen von 5 x 5 cm Grösse gereinigt.

   Die ge  schnittenen Kanten wurden mit einem     Vinyl-Lack        be-          deckt.        Einige        der        Sohalen        wurden        in        15        %-iger        Schwefel-          säure    eloxiert, etwa 10-15 Minuten. Diese Schalen  wurden in die Versuche mit einbezogen.     Aluminisierte     Platten wurden auch mit einem     Universal-Nahrungsmit-          tellack    versehen.

   Hierzu wurden die Schalen eingetaucht  und abgetropft und auf 200  C gebracht, ebenso die       aluminisierten    und eloxierten Schalen. In beiden Fällen  war die Haftung an den Schalenflächen zufriedenstel  lend. Ein Abblättern wurde nicht beobachtet.  



  In den ersten Versuchsreihen wurden Reis, Erbsen,  Grapefruit, Tomaten     und    Hackfleisch behandelt und in  vollständig gelackte Klemmdosen verpackt. Nach Lage  rung im     Sommer    von einer Woche bis 26 Wochen bei  Raumtemperatur wurde folgendes beobachtet:

    In einer nur     verzinnten    Dose ohne Lack trat bei  Reis, Fleisch, Tomaten, Erbsen eine starke Schwefelfär  bung     auf    in Verbindung mit einer     Entzinnung.    Demge  genüber zeigten die     aluminiserten    Flächen keine     Oberflä-          ehenkorrosion    oder eine andere Art von chemischer      Umsetzung der Aluminiumbeschichtung, dank der Ober  flächenoxydation des Aluminiums, die während des       Beschichtens    erreicht wird.

   Im Fall von sauren Frucht  konserven, wie Tomaten und     Grapefruit-Saft    zeigten die       aluminisierten    und     eloxierten    Flächen einen besseren  Widerstand gegen Korrosion als die nur     aluminisierten     Flächen. Die gelackten Schalen zeigten bemerkenswerte  Verbesserungen sowie es ihren Widerstand gegen Korro  sion betraf. Bei stark sauren Packungen mit     pH    2,5-3  zeigte sich eine Neigung     zu        Wasserstoffbildung    in den  Dosen mit     aluminisierten    und     aluminisierten    und eloxier  ten :Schalen.  



  Bei den zweiten     Versuchsreihen    wurde eine breite  Skala von     Nahrungsmitteln,    wie     Fleisch,    Fisch, Gemüse  und Früchte, wie beschrieben, verpackt und auf Schalen  von 10 x 7,5     cm    Grösse, wie beschrieben, in Dosen  eingesetzt. Es ergab sich folgendes.  



  Reis, Fleisch, Fisch, Spinat, Leitungswasser, Rüben,       Kartoffeln,    Erbsen, Milch,     Dalda,    Butter und Erbsen  haben     keine    Anzeichen von Fleckenbildung auf den       aluminisierten    und eloxierten, den     aluminisierten    und  gelackten und auf den     aluminisierten,    gelackten und  eloxierten Platten hinterlassen. Die     Nahrungsmittel    wur  den nach     öffnung    der Dosen in Intervallen von 1-26  Wochen von verschiedenen Personen gekostet, wobei  keine Unverträglichkeit festgestellt wurde.

   Bei sauren  Früchten, Grapefruit, Tomatensaft, Mangos in Lake,  Mangos in     Syrup    usw. zeigten sich verschiedene     Ergeb-          nisse.    Bei     Grapefrait-Saft    wurde festgestellt,     dass    hierbei  der geringste Korrosionsgrad bei     aluminisierten    und       aluminiserten    und eloxierten Schalen vorlag. Bei anderen  stark sauren Einsätzen     wurde    Wasserstoffbildung beob  achtet, bei gelackten Schalen jedoch zeigte sich eine  bessere Korrosionsresistenz. Die Kontrollpackungen,  d. h. die reinen Blechdosen wurden mit Nahrungsmit  teln, wie Fisch, Fleisch, Reis,     Kartoffeln    usw. getestet.

    Es zeigte sich teilweise Färbung an den Kontaktflächen  und     Schwefelfärbung.    Es konnten ferner einige bemer  kenswerte Beobachtungen gemacht werden:  Bei Rüben in Lake wurde keine     Verfärbung    festge  stellt, wenn sich diese in Dosen mit     aluminisierten     Schalen befanden, während der Inhalt von Blechdosen  völlig ausgebleicht war.  



  Die     aluminisierten    Blechflächen, wie sie nach dem       erfindunsgemässen    Verfahren hergestellt wurden, zeigten  die Eigenschaft der Korrosionsfestigkeit bei feuchter  Atmosphäre oder in Wasser und zwar eine bessere  Festigkeit als galvanisierte     Blechflächen    in der Anwen  dung als Behälter und als Rohre, Rohrfittings und  Rohrverbindungen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Beschichtung von Blechflächen, insbe sondere von Stahl'blechflächen, mit Aluminium oder Aluminiumlegierungen, wobei man die Blechfläche mit einem Flussmittel beschichtet, die derart beschichtete Blechfläche trocknet und dann auf sie geschmolzenes Aluminium oder eine geschmolzene Aluminiumlegierung aufbringt, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Fluss mittel verwendet, welches eine Vielzahl von Metallver bindungen,
    die eine Verbindung des Aluminiums oder der Aluminiumlegierung mit der Blechfläche gewährlei sten, in fein verteiltem Zustand enthält. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass das Flussmittel in Form eines Filmes aufgebracht wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass das Flussmittel in Form einer wässri- gen Suspension verwendet wird. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass das Flussmittel in Puderform zusam- men mit einem inerten, feuchten Netzmittel auf die zu beschichtende Fläche aufgesprüht wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die gereinigte Blechfläche mit dem Flussmittel bei Raumtemperatur, beispielsweise durch Eintauchen oder Beschichten, in Berührung gebracht wird. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass man die gereinigte Blechfläche zur Bildung der Flussmittelschicht in einen ersten Behälter mit dem suspendierten Flussmittel taucht, dann trocknet und anschliessend die Blechfläche in einen zweiten Behälter mit geschmolzenem Aluminium oder einer geschmolzenen Aluminiumlegierung taucht, bis sich eine Schicht auf der Fläche gebildet hat.
    PATENTANSPRUCH II Flussmittel zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass es eine Vielzahl von Metallverbindungen, welche eine Verbin dung des Aluminiums oder von Aluminiumlegierungen mit einer Blechfläche gewährleisten, in fein verteilter Form enthält. UNTERANSPRÜCHE 6.
    Flussmittel nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass es Natrium-, Lithium- und/oder Kaliumchlorid sowie Aluminiumfluorid und Zinkoxyd enthält. 7. Flussmittel nach Unteranspruch 6, dadurch ge kennzeichnet, dass es ferner als Modifizierungsmittel Kaliumbifluorid und/oder Kaliumfluorotitanat ent hält. B.
    Flussmittel nach Unteranspruch 7, dadurch ge- kennzeichnet, dass es bis zu 65 % Kaliumbifluorid und/oder bis zu 5 % Kaliumfluorotitanat enthält. 9.
    Flussmittel nach Unteranspruch 7, dadurch ge kennzeichnet, dass es 10-30 % Natriumchlorid, 5-25 % Lithiumchlorid, 10-70 % Natriumfluorid, 5-40% Kaliumchlorid, 0,05-501o Zinkoxyd,
    5-30 % Aluminiumflorid und mindestens eines der genannten Modifizierungsmittel enthält.
    10. Flussmittel nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass es 10-30% Natriumchlorid, 5-25 % Lithiumchlorid, 10-70 % Natriumfluorid, 5-40% Kaliumfluorid, 0,05-501o Zinkoxyd, 5-30 % Aluminiumfluorid,
    0,3 % eines Emulgators und mindestens eines der genannten Modifizerungsmittel enthält.
    11. Flussmittel nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass es bis zu 10 % Zinkchlorid ent- hält. 12.
    Flussmittel nach Patentanspruch II oder einem der Unteransprüche '6-11, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Komponenten suspendiert sind, bei spielsweise in wässriger Suspension, welche gegebenen falls einen Emulgator oder ein inertes Benetzungsmittel enthält. <I>Anmerkung des</I> Eidg. <I>Amtes für geistiges</I> Eigentum:
    Sollten Teile der Beschreibung mit der im Patentanspruch gegebenen Definitionen der Erfindung nicht in Einklang ste hen, so sei daran erinnert, dass gemäss Art. 51 des Patentgesetzes der Patentanspruch für den sachlichen Geltungsbe reich des Patentes massgebend ist.
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