CH476199A - Zur Anordnung innerhalb eines Bohrloches geeignetes Widerlager zur Aufnahme von Zugbeanspruchungen - Google Patents

Zur Anordnung innerhalb eines Bohrloches geeignetes Widerlager zur Aufnahme von Zugbeanspruchungen

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CH476199A
CH476199A CH1065867A CH1065867A CH476199A CH 476199 A CH476199 A CH 476199A CH 1065867 A CH1065867 A CH 1065867A CH 1065867 A CH1065867 A CH 1065867A CH 476199 A CH476199 A CH 476199A
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CH
Switzerland
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borehole
expanding
placement
abutment
anchoring
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Application number
CH1065867A
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English (en)
Inventor
Brugman Bernardus
Original Assignee
Losinger Ag
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D21/00Anchoring-bolts for roof, floor in galleries or longwall working, or shaft-lining protection
    • E21D21/008Anchoring or tensioning means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Piles And Underground Anchors (AREA)

Description


  Zur Anordnung innerhalb eines Bohrloches geeignetes     Widerlager          zur        Aufnahme    von Zugbeanspruchungen    Insbesondere bei senkrecht nach oben gerichteten  Bohrlöchern mussten bis heute bei der Einführung von  langen Messkabeln, wie beispielsweise     Extensometern,     aber auch von relativ dünnen     Armierungsstäben    eine  Reihe von Schwierigkeiten in Kauf genommen werden.  Diese Schwierigkeiten ergaben sich daraus, dass einer  seits das Bohrloch naturgemäss rauhe Wände besass und  anderseits die einzuführenden Organe nicht über die ge  nügende     Steifigkeit    verfügten, um ohne weiteres einge  schoben werden zu können.

   Des weitem     bestund    keine  Möglichkeit, die genaue Lage des betreffenden Organes  innerhalb des Bohrloches festzulegen.  



  Der vorliegenden Erfindung lag die Aufgabe     zu-          grunde,    ein     Widerlager    zu schaffen, welches gestattet,  die betreffenden Organe nicht in das Bohrloch einzu  schieben,     sondem        hineinzuziehen,    in welchem Fall einer  seits     vermieden    werden kann, dass die Spitze des einzu  führenden Organes gegen die     Bohrlochwand    anstösst  und das Organ sich verklemmt, und anderseits die Mög  lichkeit     bestund,

      das Organ mindestens     angenähert        in     der     Bohrlochachse        einzuführen    und dessen Stellung in  nerhalb des Bohrloches genau zu bestimmen.  



  Das erfindungsgemässe     Widerlager    ist gekennzeich  net durch ein aus einer Mehrzahl von federnd zusam  mengehaltenen Spreizbacken bestehendes     Verankerungs-          organ,    wobei die Spreizbacken auf ihrer Aussenseite mit       Verankerungselementen    und auf ihrer Innenseite mit  schiefen, mit einem Spreizkeil zusammenarbeitenden  Gleitflächen versehen sind.  



  In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausfüh  rungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und  zwar zeigt       Fig.    1 das     Verankerungsorgan    im     Schnitt    vor seiner  Verankerung in den     Bohrlochwänden,          Fig.    2 das     Verankerungsorgan    in der gleichen Dar  stellungsweise in verankertem Zustand und       Fig.3    eine Draufsicht auf das     Verankerungsorgan     in seiner     ungespreizten    Stellung.  



  Das     Verankerungsorgan    1 besitzt drei Spreizbacken       2-4,    welche durch     federnde    Mittel, im dargestellten Aus-         führungsbeispiel    zwei Ringfedern 5 und 6, zusammen  gehalten sind.

   Die drei Spreizbacken sind auf ihrer Aus  senseite mit     widerhakenartigen    Rippen 7 versehen und  besitzen auf ihrer Innenseite eine schiefe     Gleitfläche    8,  wobei die drei Gleitflächen dazu bestimmt und geeignet  sind, mit einem kegelförmigen Spreizkeil 9 zusammen  zuarbeiten, so dass bei einer     Bewegung    des Spreizkeils  in     Fig.    1 und 2 nach unten die Spreizbacken     2-1.    ent  gegen der Wirkung der Federringe 6 radial nach aussen  bewegt werden.

   Dabei ist der Öffnungswinkel des kegel  förmigen Spreizkeils 9 so gewählt, dass eine Selbsthem  mung eintritt, d. h. der innerhalb des     Verankerungsor-          gans    bewegte Spreizkeil durch die Federkraft der Ringe  6 in seiner jeweiligen Stellung gehalten bleibt.  



  An seinem verjüngten Ende ist der     Speizkeil    9 mit  einer in seine Stirnseite eingelassenen     Durchziehöse    10  verbunden, durch welche Öse ein Draht mit den beiden  Trumms 11 und 12 durchgezogen ist.  



  Bei seiner Verwendung wird das     Verankerungsorgan     1 vermittels eines Hilfsrohres 13 bis auf den     Grund    des  Bohrloches 14 eingeschoben und anschliessend durch  die Ausübung einer Zugkraft an den beiden     Trumms    11  und 12 der Spreizkeil 9 so weit nach unten gezogen,  dass die Spreizbacken     2-4        vermittels        ihrer        Veranke-          rungselemente    7 in genügendem Masse in die Bohrloch  wandung 15     eingedrungen    sind, so dass das     Veranke-          rungsorgan    1, wie in     Fig.    2 dargestellt,

   von gegen die       Bohrlochöffnung    hin gerichteten Zugkräften     in        seiner     Lage     gesichert    ist. Bei diesem     Verankerungsvorgang     dient das Hilfsrohr 13 als     Widerlager.    Nach Entfernen  des Hilfsrohres 13 wird an einem der beiden     Trumms     das in das Bohrloch einzuführende Organ, beispielsweise  eine Messvorrichtung, befestigt und vermittels Ziehen  am anderen     Trumm    in das Bohrloch hineingezogen. Die  ses Einziehen geschieht auf diese Weise ohne die Gefahr  eines     Anstossens    an der Bohrungswand und ohne dass  das betreffende Gerät sich durch sein Eigengewicht ver  biegen könnte.

   Des weitern ist die Lage des eingeführten  Organs relativ zur     Bohrlochachse    genau bestimmt.  



  Das betreffende Organ könnte auch beispielsweise      aus einem     Armierungsstab    bestehen, in welchem Fall  dieser Stab unmittelbar an der kleineren Stirnseite des  Spreizkeiles 9 zu befestigen wäre.  



  Soll das     Verankerungsorgan    1 wieder gelöst werden,  so genügt es, mit einem dünnen Stab von unten den  Spreizkeil 9 nach oben zu schieben und gleichzeitig mit  einem Rohr die     Verankerung    zu lösen, so dass sich un  ter Wirkung der Ringfedern 6 die Spreizbacken     2-4    ge  gen den Mantel des nach oben geschobenen Spreizkeils 9  anlegen und das     Verankerungsorgan    1 wieder aus dem  Bohrloch 14 entfernt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Zur Anordnung innerhalb eines Bohrloches geeig netes Widerlager zur Aufnahme von Zugbeanspruchun- gen, gekennzeichnet durch ein aus einer Mehrzahl von federnd zusammengehaltenen Spreizbacken bestehendes Verankerungsorgan, wobei die Spreizbacken auf ihrer Aussenseite mit Verankerungselementen und auf ihrer Innenseite mit schiefen, mit einem Spreizkeil zusammen arbeitenden Gleitflächen versehen sind. UNTERANSPRUCH Widerlager gemäss Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Keil auf der Stirnseite seines verjüng ten Endes mit einer Durchziehöse versehen ist.
CH1065867A 1967-07-27 1967-07-27 Zur Anordnung innerhalb eines Bohrloches geeignetes Widerlager zur Aufnahme von Zugbeanspruchungen CH476199A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3025422A1 (de) * 1979-07-18 1981-02-05 Magyar Allami Eoetvoes Lorand Verfahren, anlage und vorrichtung zur untersuchung von im grund versenkten bohrloechern, besonders von geneigten und aufwaerts gerichteten grubenbohrloechern
WO2001011194A1 (de) * 1999-08-06 2001-02-15 Techmo Entwicklungs- Und Vertriebs Gmbh Verfahren zum festlegen eines spreizankers sowie spreizanker

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DE3025422A1 (de) * 1979-07-18 1981-02-05 Magyar Allami Eoetvoes Lorand Verfahren, anlage und vorrichtung zur untersuchung von im grund versenkten bohrloechern, besonders von geneigten und aufwaerts gerichteten grubenbohrloechern
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