CH476204A - Anordnung zur Schmierung eines Tauchkolbens einer Kolbenbrennkraftmaschine - Google Patents

Anordnung zur Schmierung eines Tauchkolbens einer Kolbenbrennkraftmaschine

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CH476204A
CH476204A CH815167A CH815167A CH476204A CH 476204 A CH476204 A CH 476204A CH 815167 A CH815167 A CH 815167A CH 815167 A CH815167 A CH 815167A CH 476204 A CH476204 A CH 476204A
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Perrin Hans
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    • F02F3/16Pistons  having cooling means
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description


      Anordnung        zur        Schmierung        eines        Tauchkolbens        einer        Kolbenbrennkraftmaschine       Die Erfindung     betrifft    eine Anordnung zur Schmie  rung eines Tauchkolbens einer     Kolbenbrennkraftma-          schine,    welche     gekennzeichnet    ist durch mindestens  einen aus dem Innenraum des Kolbens durch den Kol  benschaft zu seiner Lauffläche     führenden    Kanal, welcher  der Führung von Schmieröl aus dem Schmiersystem  durch die Wand des Kolbenschaftes hindurch zur Lauf  fläche dient.  



  Tauchkolben von     Kolbenbrennkraftmaschinen    müs  sen bekanntlich beträchtliche seitliche Kräfte annehmen,  die aus den Gasdrücken bei schrägstehender Pleuel  stange entstehen. Bei hochbelasteten Maschinen, wie  z. B. hochaufgeladenen Dieselmotoren, besteht aus die  sem Grunde eine grosse     Gefahr    von Kolbenfressern. Es  hat sich gezeigt, dass dieser Gefahr durch eine erhöhte  Schmierung der Laufflächen des Kolbenschaftes und der  Zylinderwand entgegengewirkt werden kann.  



  Es sind bereits Schmieranordnungen von     Kolben-          brennkraftmaschinen    bekannt, bei denen Schmieröl  durch Öffnungen in der Zylinderwand den Laufflächen  zugeführt wird. Diese Anordnungen sind jedoch insofern  nachteilig, als dabei der Kühlmantel durchquert werden  muss. Das ergibt für die Schmierleitungen zusätzliche  Dichtungsstellen an der Stelle der Durchführung durch  das Gehäuse und die Zylinderbüchse. Ausserdem beste  hen dabei Probleme mit der Zumessung des Schmieröles  und dessen Förderung, da wegen der veränderlichen  Lage des Kolbens die Schmieröffnungen unter Umstän  den zeitweise oberhalb der augenblicklichen Lage des  Kolbens in den Brennraum münden, was Ölverluste zur  Folge haben kann.  



  Die Erfindung hat die Schaffung einer Anordnung  zum Ziel, welche eine erhöhte Schmierung der Lauf  fläche des Kolbens und der Zylinderbüchse ermöglicht,  die Gefahr von Zylinderfressern vermindert bzw. besei  tigt, dabei wesentlich einfacher ist als die erwähnten be  kannten Anordnungen und insbesondere ohne Schwie  rigkeiten an bestehenden Motoren nachträglich ange  bracht werden kann.    Der Kanal kann die Form einer Öffnung im Kolben  schaft erhalten, die sich an einer belasteten Stelle des  Kolbenschaftes befindet. In diesem Falle kann an einem  Teil der     Kolbenbrennkraftmaschine    eine Düse ausgebil  det sein, die an das Schmiersystem der Maschine ange  schlossen ist und einer Führung eines Strahles von  Schmieröl in die Öffnung dient.

   Eine derartige     Mass-          nahme    hat den Vorteil, dass sie einen geringen Aufwand  erfordert und, wie bereits erwähnt, ohne Schwierigkeiten  auch an bestehenden Motoren verwendet werden kann.  



  Es ist dabei vorzugsweise möglich, die Düse an einer  Seite des im Kolben befindlichen     Pleuelstangenkopfes     auszubilden und die Öffnung in der Wand des Schaftes  gegenüber der Düse     anzuordnen.    Auf diese Weise ist es  mit einfachsten Mitteln möglich, die zusätzliche Kolben  schmierung auszubilden, insbesondere wenn der Motor  bereits eine Ölzufuhr durch Kanäle in der Pleuelstange,  z. B. zur Kühlung der Kolben, aufweist.  



  Es ist jedoch auch möglich, die Öffnung mit einem       Umlenkteil    zu versehen und die Düse in einem unbeweg  lichen Teil des Maschinengehäuses anzuordnen, wobei  der aus der Düse austretende Strahl gegen den     Umlenk-          teil    gerichtet ist. Eine derartige Anordnung kann insbe  sondere bei Maschinen vorteilhaft sein, bei welchen die  Pleuelstange nicht mit Ölkanälen für die Zufuhr von Öl  in den Kolben versehen ist.  



  Es ist dabei auch vorteilhaft, den Kolbenschaft an  den belasteten Stellen mit Schmiernuten zu versehen, die  der Verteilung des Öles über die Lauffläche des Kolbens  dienen. Dadurch wird trotz einer Zufuhr des Öles durch  eine einzige Öffnung dessen gleichmässige Verteilung  über der Lauffläche erzielt.  



  Es ist auch möglich, zwischen der Lauffläche des  Kolbens und den Dichtungsringen zwei     Ölabstreifringe,     die von der bekannten Bauart sein können, anzuordnen.  Auf diese Weise kann das Austreten von Schmieröl von  der Lauffläche in den Brennraum des betreffenden Zy  linders verhindert und damit einer Erhöhung des     Ölver-          brauches    durch die verstärkte Schmierung entgegenge  wirkt werden.      Die Erfindung wird anhand in der Zeichnung sche  matisch dargestellter Ausführungsformen erläutert.

   Es  zeigen:       Fig.    1 einen Schnitt eines erfindungsgemässen Tauch  kolbens, geführt durch die Ebene der Kolbenachse,  senkrecht zur Achse des Kolbenbolzens,       Fig.    2 eine Teilansicht mit Teilschnitt einer anderen  Ausführung des Kolbens, bei welcher die Zufuhr des  Schmieröles zur Lauffläche durch miteinander zusam  menhängende Kanäle für das Schmieröl erfolgt,       Fig.3    eine weitere Ausführung des Kolbens im  Schnitt, bei welcher im     Motorengehäuse    eine unbeweg  liche Spritzdüse vorgesehen ist.  



  In der     Fig.    1 ist ein Kolben 1 einer     Kolbenbrenn-          kraftmaschine    dargestellt, welcher durch einen Kolben  bolzen 2 mit einer Pleuelstange 3 verbunden ist. Der  Kolbenbolzen ist in der Pleuelstange in einer Lager  büchse 4 gelagert, die eine Ölnut 5 und Bohrungen 6, 7  aufweist. Die Ölnut 5 und die Bohrungen 6 und 7 stehen  in bekannter Weise in Verbindung mit in     Achsenrichtung     verlaufenden Bohrungen 8, 9 in der Pleuelstange. Die  Bohrungen sind an das Schmiersystem der Maschine,  welches von einer Schmierpumpe mit Überdruck geför  dertes<B>Öl</B> enthält, angeschlossen.

   Die Bohrung 9 dient in  ebenfalls bekannter Weise der Bildung eines Strahles 10  von Schmieröl, welcher gegen den Boden 11 des Kolbens  1 gerichtet ist und diesen kühlt.  



  Der in der     Fig.    1 dargestellte Kolben ist mit     Öffnun-          (Ten    12 versehen, die durch den Kolbenschaft führen und  in der axialen Ebene, die senkrecht zur Achse des Kol  benbolzens 2 steht, liegen. Gegenüber den Öffnungen 12  befinden sich im Kopf der Pleuelstange 3 Bohrungen 13,  die über Bohrungen 14 in der Büchse 4 mit der Nut 5 in       Verbindurg    stehen. Die Bohrungen dienen, in ähnlicher  Weise wie die Bohrung 9, als Düsen, aus welchen ein  Strahl von Schmieröl austritt. Der aus den Bohrungen  13 austretende Strahl führt dabei durch die Öffnungen  12 nach aussen und stösst gegen die nicht dargestellte       Zylinderwand    der Maschine.

   Die Lauffläche des Kol  benschaftes kann dabei zur besseren     Verteilung    des Öles  mit an sich bekannten Schmiernuten 15 versehen sein.  



  Wie aus der     Fig.    1 ersichtlich ist, befinden sich zwi  schen den normalen Nuten 16 für Dichtungsringe, die  sich in der Nähe des Kolbenbodens 11 befinden, und der  Lauffläche des Kolbenschaftes mit der Öffnung 12 und  den Schmiernuten 15 zwei     Abstreifringe    17 für Öl. Die       Abstreifringe    17 sind in bekannter Weise ausgebildet  und in ebenfalls bekannter Weise in Nuten 18 angeord  net, die durch Kanäle 19 mit dem Innenraum des Kol  bens verbunden sind.

   Die     Abstreifringe    17 verhindern  einen Übertritt des der Lauffläche reichlich zugeführten  Schmieröles zu den Dichtungsringen und in den     Brenn-          raum.    Das abgestreifte Schmieröl wird durch die Kanäle  19 in den Innenraum des Kolbens und aus diesem ins  Kurbelgehäuse abgeleitet.  



  Der Kolben 1 ist bei der dargestellten Ausführung  am unteren Ende des Kolbenschaftes mit einem     Ab-          streifring    20 der gleichen Ausführung wie die     Abstreif-          ringe    16 versehen. Dieser     Abstreifring    kann einer bes  seren Verteilung des an der Lauffläche der Zylinder  büchse haftenden Öles dienen. Unter Umständen kann  es jedoch vorteilhaft sein, auf diesen     Abstreifring    zu  verzichten.  



  In der     Fig.    2 ist ein Kolben 21 mit einem Kolben  bolzen 22 und einer Pleuelstange 23 dargestellt. Die  Pleuelstange 23 ist mit einer Lagerbüchse 24 versehen,  welche eine Schmiernut 25 aufweist, die durch eine Boh-         rung    27 mit einer Längsbohrung 28 der Pleuelstange in  Verbindung steht. Die Bohrung 28 ist ebenfalls in an  sich bekannter Weise an eine Schmierleitung mit unter  Druck stehendem Schmieröl angeschlossen.  



  Bei der in der     Fig.    2 dargestellten Ausführung ist der  Hohlraum 29 des Kolbenbolzens 22 durch eine     Ver-          schlussscheibe    30 verschlossen und steht durch Bohrun  gen 31 mit der Schmiernut 25 in Verbindung.     Ausser-          dem    ist der     Bolzen    22 mit Bohrungen 32 versehen, die  mit Ölnuten 33 in den Augen des Kolbens 21 in Ver  bindung stehen. Von den Nuten 33 führen Bohrungen  34 nach aussen zur Lauffläche des Kolbens. An die Boh  rungen 34 schliessen sich Schmiernuten 35 an.  



  Bei dieser Ausführung gelangt das durch die Boh  rung 28 der Pleuelstange zugeführte Schmieröl durch die  Bohrung 27, die Schmiernut 25 und die Bohrungen 31  in die Bohrung 29 des Kolbenbolzens, welche sich mit  Öl füllt. Aus der Bohrung 29 gelangt das Öl durch die  Bohrungen 32 und die Ölnuten 33 sowie die Bohrungen  34 nach aussen zur Lauffläche, wo es durch die Schmier  nuten 35 verteilt wird.  



  Diese Ausführung hat den Vorteil einer zwangsläufi  gen Führung des Öles unter Druck aus der Pleuelstange  bis zur Lauffläche.  



  Die     Fig.    3 zeigt den Schnitt eines Kolbens nach zwei  verschiedenen Schnittebenen, wobei die eine durch die  Achse des Kolbenauges, die andere schräg, z. B. senk  recht dazu, verläuft. Beide Schnittebenen schneiden sich  in der Längsachse des Kolbens. Der in der     Fig.    3 darge  stellte Kolben 41 ist in seinem Schaft 42 mit einer Boh  rung 43 versehen, die aus dem Innenraum des Kolbens  nach aussen zur Lauffläche führt und in dieser mündet.  Vor der Bohrung 43 ist ein     Umlenkteil    44 vorgesehen.  Gegen den     Umlenkteil    44 ist der Ölstrahl 45 einer Düse  46 gerichtet.

   Die Düse kann an einer beliebigen Stelle  im Gehäuse der Maschine angeordnet sein und ist an das  Schmiersystem, d. h. die Leitung mit dem unter Druck  stehenden Schmieröl, angeschlossen.  



  Bei dieser Ausführung stösst der aus der Düse 46  austretende Ölstrahl 45 gegen den     Umlenkteil    44 und  gelangt von diesem durch die Bohrung 43 zur Lauf  fläche, die ebenfalls in bekannter Weise mit Schmier  nuten 47 zur     Verteilung    des Schmieröles versehen sein  kann. Die in der     Fig.    3 dargestellte Ausführung ist ins  besondere bei     Kolbenbrennkraftmaschinen    vorteilhaft,  bei welchen keine Zufuhr von Schmieröl zum Kolben  bolzen durch die Pleuelstange besteht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Anordnung zur Schmierung eines Tauchkolbens einer Kolbenbrennkraftmaschine, gekennzeichnet durch mindestens einen aus dem Innenraum des Kolbens durch den Kolbenschaft zu seiner Lauffläche führenden Kanal, welcher der Führung von Schmieröl aus dem Schmier system durch die Wand des Kolbenschaftes hindurch zur Lauffläche dient. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Anordnung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine Öffnung im Kolbenschaft, die sich an einer belasteten Stelle des Kolbenschaftes befindet sowie durch eine an einem Teil der Kolbenbrennkraftmaschine ange ordnete Düse, die an das Schmiersystem der Maschine angeschlossen ist und einer Führung eines Strahles von Schmieröl in die Öffnung dient. 2. Anordnung nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Düse an der Seite des im Kolben befindlichen Pleuelstangenkopfes ausgebildet ist und die Öffnung sich in der Wand des Schaftes gegenüber der Düse befindet (Fig. 1). 3.
    Anordnung nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Öffnung mit einem Umlenkteil versehen ist und die Düse in einem unbeweglichen Teil des Maschinengehäuses angeordnet ist, wobei der aus der Düse austretende Strahl gegen den Umlenkteil ge richtet ist (Fig. 3). 4. Anordnung nach einem der Unteransprüche 1-3, gekennzeichnet durch Schmiernuten, die der Verteilung des Schmieröles über die Lauffläche des Kolbens dienen. 5. Anordnung nach einem der Unteransprüche 1-3, gekennzeichnet durch zwei Ölabstreifringe, die sich zwi schen der Lauffläche und den Dichtungsringen des Kol bens befinden.
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