CH476234A - Einlagering für Seilrollen - Google Patents

Einlagering für Seilrollen

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CH476234A
CH476234A CH223869A CH223869A CH476234A CH 476234 A CH476234 A CH 476234A CH 223869 A CH223869 A CH 223869A CH 223869 A CH223869 A CH 223869A CH 476234 A CH476234 A CH 476234A
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CH
Switzerland
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ring
insert ring
insert
helical spring
round material
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Application number
CH223869A
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English (en)
Inventor
Dieter Dipl Ing Uyka
Original Assignee
Gummi Und Metallwarenfabrik Ba
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Publication of CH476234A publication Critical patent/CH476234A/de

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H55/00Elements with teeth or friction surfaces for conveying motion; Worms, pulleys or sheaves for gearing mechanisms
    • F16H55/32Friction members
    • F16H55/36Pulleys
    • F16H55/50Features essential to rope pulleys

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pulleys (AREA)

Description


  Einlagering     für    Seilrollen    Es ist bekannt, Seilrollen,     insbesondere    für Seil  bahnen, mit     Einlageringen    aus elastischem Werkstoff,  vorzugsweise Gummi, auszustatten, um den Seilver  schleiss herabzusetzen und     einen    geräuscharmen sowie  stossfreien Lauf zu erreichen.

   Das     Aufvulkanisieren    der  Einlageringe auf die einteiligen Seilrollen ergibt zwar  bei mässigen Laufgeschwindigkeiten ausreichende Le  bensdauer der Einlageringe, hat aber den Nachteil, dass  die oft schweren     Seilrollen    jeweils zur Ausfütterung in  eine Gummifabrik gesendet werden müssen und dass  das     Auswechseln    verbrauchter bzw. beschädigter Ringe  nur     umständlich    und zeitraubend     durchgeführt    werden  kann. Zur Beseitigung dieses Übelstandes ist man dazu  übergegangen, die Seilrollen zu teilen und diese mit  losen Einlageringen aus Vollgummi oder dergleichen  zu versehen.

   Die Einlageringe werden dabei unter  radialer     Vorspannung    auf den     Seilrollenkranz    aufge  zogen und dann zwischen Seitenscheiben oder der  gleichen der     Seilrolle    in Achsrichtung zusammenge  presst. Obwohl also mit hoher     Vorspannung    der Ein  lageringe gearbeitet     wird,    treten bei höheren Betriebs  belastungen sowie infolge von     Relaxation    und     Walker-          wärmung    Dehnungen auf, so dass der Einlagering seinen  festen Sitz verliert und auf der Seilrolle zu gleiten be  ginnt, was zur raschen Zerstörung des Ringes führt.

    Bekannte Versteifungsringe aus Hartgummi oder     Kunst-          Pressstoff,    die parallel zu den     Stirnflächen    des Einlage  ringes und nur im Randbereich dieses Ringes einge  bettet sind, haben keine wesentliche Verbesserung ge  bracht, weil solche Versteifungsringe die Dehnungen  und sonstigen Erscheinungen im Mittelbereich des Ein  lageringes zwischen den Seitenscheiben oder dergleichen  der Seilrolle nicht hintanhalten können.  



  Es ist ferner bekannt, im Ringfuss des aus ein  heitlichem, elastischem Material bestehenden Einlage  ringes mehrere Lagen eines Kreuz- oder Cordgewebes  vorzusehen, wobei die Gewebeeinlage auch noch von  einer Zwischenschicht aus härterem     elastischem    Material  umgeben sein kann. Aufziehen des Einlageringes auf  die     Seilrolle    wird der     Gummiring    durch das     Aufdehnen       einer     Umfangszugspannung    unterworfen.

   Die Gewebe  einlage nimmt zwar einen Teil dieser Zugspannung  auf und entlastet dadurch den Gummiteil, jedoch ver  bleiben ungünstige Zugspannungen im Gummiring, zu  mal die     Gewebeeinlage    durch die     Vorspannung    einer  bleibenden Verformung unterworfen wird. Der Druck  des aufliegenden Seiles wirkt radial nach innen. Infolge  der Querdehnung jedes Materials wird dadurch die  Dehnung     in    Umfangsrichtung vergrössert, was die Ge  fahr örtlicher     überbeanspruchungen    der Lauffläche mit  sich bringt.

   Dazu kommt noch, dass ein Gummikörper,  der durch Zug beansprucht wird, mit der Zeit mehr  an Spannung verliert, als ein Körper, der lediglich  unter Druckspannung steht, und dass auch dadurch ein  gewisser     Spannungs-    bzw.     Aufziehdruckverlust    eintritt,  dass der Einlagering beim Zusammenpressen in Achs  richtung seinen Innen- und Aussendurchmesser ver  grössert. Durch die Gewebeeinlage kann also das ange  strebte Ziel, unerwünschte Dehnungen im Einlagering  und damit frühzeitigen Verschleiss zu verhindern, nicht  oder jedenfalls nicht vollkommen erreicht werden.  



  Schliesslich ist es bekannt, dem Einlagering aus  Gummi oder dergleichen einen Metallkern zu geben.  Dabei handelt es sich um einen geschlossenen Metall  ring von im Verhältnis zum Gummi grossem Querschnitt,  der bei einer Ausführungsform über weite Winkelbe  reiche unmittelbar auf der Seilrolle sitzt. Hier müssen  sehr genaue Herstellungstoleranzen eingehalten werden,  um den Ring überhaupt auf die Seilrolle aufziehen zu  können. Die Gummistärke ist vielfach zu gering, um  die Aufgabe des elastischen Einlageringes voll erfüllen  zu können. Es ergeben sich in ungünstiger Weise un  gleichmässige Druckverteilungen beim axialen Zu  sammenspannen des Einlageringes und es haben auch  die scharfen Kanten des Metallringes schädliche Rück  wirkungen auf die Haltbarkeit des Gummis.

   Allen be  kannten     Einlageringen    für Seilrollen haftet auch noch  der weitere Nachteil an, dass     keine    genügende Wärme  abfuhr vom Gummiinneren nach aussen erfolgt, obwohl      die     Walkerwärmung    eine häufige Ursache der Zer  störung des     Ringes    ist.  



  Demnach liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,  diese Mängel zu beseitigen und einen Einlagering für  Seilrollen zu schaffen, bei dem kein wesentliches Nach  lassen der     Vorspannung    zu befürchten und der Gummi  bzw. das elastische Material günstigeren Bean  spruchungen ausgesetzt ist, ausserdem     eine    Wärmeab  leitung nach aussen erfolgt und sich dadurch insgesamt  eine erhöhte Lebensdauer auch bei grösserer Laufge  schwindigkeit ergibt.  



  Ausgehend von einem Einlagering für Seilrollen, der  elastisch ist und nach der Montage unter radialer Vor  spannung auf die Seilrolle aufgezogen sowie zwischen  Seitenscheiben der Seilrolle in Achsrichtung zusammen  gepresst ist, löst die     Erfindung    diese Aufgabe dadurch,  dass im radial inneren Bereich des Einlageringes eine  koaxial angeordnete Schraubenfeder eingebettet ist.  Beim Aufziehen übernimmt die Schraubenfeder allein  alle in Umfangsrichtung wirkenden Zugkräfte, wobei  das elastische Material innerhalb der Schraubenfeder  unter Druck gesetzt wird.

   Durch das anschliessende  axiale Zusammenspannen mittels der Seitenscheiben  wird das beim Aufziehen auf die Rolle zwischen den  Windungen etwa wellenförmig auswärts gedrückte ela  stische Material vom innersten Bereich wieder zurück  gestaut, was eine weitere Druckerhöhung im innersten  Ringbereich bei gleichzeitiger Abkapselung des unter  Druck stehenden Materials dieses Bereiches ergibt. Das  elastische Material ausserhalb der Schraubenfeder wird  beim axialen Zusammendrücken ebenfalls nur auf Druck  vorgespannt und steht nicht unter einer     Zugspannung.     Es wird also durch das axiale Zusammenspannen der  Druck bzw. die radiale     Vorspannung    noch erhöht und  es ergibt sich kein Druckabfall wie bei bekannten Aus  führungen.

   Die reine Druckbelastung des elastischen  Materials ist günstig, weil der Werkstoff für diese Be  lastungsart ein besseres     Relaxationsverhalten,    ein ver  mindertes Nachlassen der Spannung und somit eine  bessere Erhaltung des     Vorspanndruckes    als bei     Zugum-          fangsspannungen    aufweist. Die Schraubenfeder kann  aus Stahl bestehen, doch ist auch ein anderer Werk  stoff mit entsprechenden Eigenschaften verwendbar.  Sie kann aus Rundmaterial hergestellt werden, um durch  dieses die sonst bei scharfen Kanten auftretenden  schädlichen Rückwirkungen zu vermeiden. Schliesslich  könnte die Schraubenfeder auch mit     Vorspannung    in  das     elastische    Material eingebettet werden.  



  Der Abstand     zwischen    den Federwindungen vor der  Montage kann kleiner als der Durchmesser des Rund  materials gewählt werden und vorzugsweise etwa dem  halben Durchmesser entsprechen. Dadurch kann ein zu  starker     Materialfluss    vom Bereich innerhalb der Schrau  benfeder nach aussen vermieden und gewährleistet wer  den, dass sich beim axialen Zusammenspannen unter  Erhöhung des     Vorspanndruckes    ein unter allseitigem  Druck stehender innerer Bereich ergibt.  



  Schliesslich können die beiden Endwindungen der  Schraubenfeder über einen Grossteil ihres Umfanges in  achsnormale Ebenen gelegt und bis zu einem Teil des  Querschnittes des Rundmaterials plangeschliffen     sein,          derart,    dass die Schliffflächen mit den Stirnflächen des  Einlageringes fluchten. Die Schliffflächen können dann  satt an den Seitenscheiben der Seilrolle anliegen und  es kann sich eine günstige Wärmeableitung aus dem  Ringinneren über die Schraubenfedern an die Seiten  scheiben ergeben.    Die Zeichnung zeigt ein     Ausführungsbeispiel    des  Erfindungsgegenstandes im     Axialschnitt.     



  Auf der Nabe oder dem Kranz 1 einer Seilrolle  ist unter radialer     Vorspannung    ein Einlagering 2 aus  Gummi aufgezogen, der nachträglich zwischen zwei zu  sammenschraubbaren Seitenscheiben 3 in Achsrichtung  zusammengepresst wird. Im radial inneren Bereich des  Einlageringes 2 ist eine koaxial angeordnete Schrauben  feder 4 aus Rundmaterial eingebettet. Der Abstand a  zwischen den Federwindungen ist vor der Fertigmon  tage kleiner als der Durchmesser des Rundmaterials  und entspricht etwa der Hälfte dieses Durchmessers.

    Die beiden Endwindungen 5 der Schraubenfeder 4 sind  über einen Grossteil ihres Umfanges in achsnormale  Ebenen gelegt und     bis    etwa zum halben Rundmaterial  querschnitt plangeschliffen, so dass die     Schliffflächen     mit den Stirnflächen des Einlageringes 2 fluchten bzw.  satt an den Seitenscheiben 3 anliegen.  



  Beim Aufziehen des Einlageringes 2 auf die Seil  rolle 1 wird der     innerste    Bereich 2a des Einlageringes 2  einer radialen Druckspannung unterworfen und es ent  steht gleichzeitig zwischen den Federwindungen ein ge  wisser     Materialfluss    in radialer Richtung. Beim an  schliessenden axialen Zusammenpressen mittels der  Seitenscheiben 3 erfolgt infolge des     Sichschliessens    der  Federwindungen dann ein Materialrückstau bzw. ein  Gegendruck auf den Bereich 2a, so dass sich eine  unter allseitigem Druck stehende Gummischicht ergibt.  Die Feder 4     nimmt    allein die Zugspannungen auf, der  Ringbereich ausserhalb der Feder wird nur unter Druck  vorspannung gesetzt. Nach Fertigmontage wird in den  Einlagering 2 eine Seilrille 6 eingedreht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einlagering für Seilrollen, der elastisch ist und nach der Montage unter radialer Vorspannung auf die Seil rolle aufgezogen sowie zwischen Seitenscheiben der Seilrolle in Achsrichtung zusammengepresst ist, dadurch gekennzeichnet, dass im radial inneren Bereich des Ein lageringes (2) eine koaxial angeordnete Schraubenfeder (4) eingebettet ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Einlagering nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraubenfeder (4) aus Rund material besteht. 2. Einlagering nach dem Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand (a) zwischen den Federwindungen vor der Montage kleiner als der Durchmesser des Rundmaterials gewählt ist. 3.
    Einlagering nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand (a) zwischen den Federwindungen dem halben Durchmesser des Rundmaterials entspricht. 4. Einlagering nach dem Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Endwindungen (5) der Schraubenfeder (4) über einen Grossteil ihres Umfanges in achsnormale Ebenen ge legt und bis zu einem Teil des Querschnittes des Rund materials plangeschliffen sind, derart, dass die Schliff flächen mit den Stirnflächen des Einlageringes (2) fluchten.
CH223869A 1968-03-04 1969-02-14 Einlagering für Seilrollen CH476234A (de)

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AT206168A AT275253B (de) 1968-03-04 1968-03-04 Einlagering für Seilrollen

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CH476234A true CH476234A (de) 1969-07-31

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CH223869A CH476234A (de) 1968-03-04 1969-02-14 Einlagering für Seilrollen

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CH (1) CH476234A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2525718A1 (fr) * 1982-04-23 1983-10-28 Ivano Frankovsk I Nefti Gaza Poulie pour appareil de manutention

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2525718A1 (fr) * 1982-04-23 1983-10-28 Ivano Frankovsk I Nefti Gaza Poulie pour appareil de manutention

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AT275253B (de) 1969-10-27

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