CH476545A - Verfahren zur Metallbearbeitung unter Elektroentladung - Google Patents

Verfahren zur Metallbearbeitung unter Elektroentladung

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CH476545A
CH476545A CH1594166A CH1594166A CH476545A CH 476545 A CH476545 A CH 476545A CH 1594166 A CH1594166 A CH 1594166A CH 1594166 A CH1594166 A CH 1594166A CH 476545 A CH476545 A CH 476545A
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CH
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volume
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machining
dependent
glycols
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CH1594166A
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Inventor
Louise Williams Josephine
Jackson Riddles Milton
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Cincinnati Milling Machine Co
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23HWORKING OF METAL BY THE ACTION OF A HIGH CONCENTRATION OF ELECTRIC CURRENT ON A WORKPIECE USING AN ELECTRODE WHICH TAKES THE PLACE OF A TOOL; SUCH WORKING COMBINED WITH OTHER FORMS OF WORKING OF METAL
    • B23H1/00Electrical discharge machining, i.e. removing metal with a series of rapidly recurring electrical discharges between an electrode and a workpiece in the presence of a fluid dielectric
    • B23H1/08Working media

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electrical Discharge Machining, Electrochemical Machining, And Combined Machining (AREA)

Description


  Verfahren zur Metallbearbeitung unter Elektroentladung    Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur  Metallbearbeitung unter Elektroentladung, durch wel  ches der Wirkungsgrad der Bearbeitung verbessert wird.  



  Wie in der Bearbeitungstechnik bekannt, wird die  Elektroentladungsbearbeitung durchgeführt, indem man  eine hohe Spannung in der Grössenordnung von 50 bis  600 Volt zwischen einer Elektrode und einem dicht bei  dieser angeordneten Werkstück, wobei sich eine prak  tisch nichtleitende Bearbeitungsflüssigkeit in der Lücke  zwischen     beiden    befindet, so anlegt, dass in kurzen Ab  ständen elektrische Entladungen von der Elektrode auf  das Werkstück erfolgen, so dass aus vorbestimmten Ge  bieten des Werkstückes Metall entfernt wird. Die Be  arbeitungsflüssigkeit erfüllt in diesem Verfahren eine  Anzahl verschiedener Funktionen.

   Einmal wird die Flüs  sigkeit gewöhnlich ununterbrochen durch die Lücke zwi  schen der Elektrode und dem Werkstück fliessen gelas  sen, um physikalisch aus dem bearbeiteten Gebiet von  dem Werkstück und der Elektrode losgelöste Metallteil  chen mitzureissen und zu entfernen. Zum anderen dient  die fliessende Bearbeitungsflüssigkeit auch dazu, die zu  bearbeitenden Oberflächen zu kühlen. Gewöhnlich wird  die Bearbeitungsflüssigkeit filtriert und an das zu bear  beitende Gebiet zurückgeführt. Die bisher verwendeten  Bearbeitungsflüssigkeiten enthalten     Kohlenwasserstofföle,     Silikonöle und verwandte Stoffe.  



  Neben dieser Funktion des Kühlens und Mitreissens  nimmt die Bearbeitungsflüssigkeit auch aktiv an der Me  tallentfernung teil. Aus diesem Grunde muss die Flüssig  keit genügend nichtleitend sein, damit die gewünschte  Spannung über der Lücke zwischen der Elektrode und  dem Werkstück aufgebaut werden kann, und dann auch  genügend leitfähig bei erhöhten Spannungen sein, damit  elektrische Entladungen bei jeder dieser Spannungen  auftreten.  



  Ein Faktor, der die Entwicklung der Elektroentla  dungsbearbeitung verzögert hat, ist die verhältnismässig  hohe Geschwindigkeit, mit der Elektroden in diesem  Verfahren verbraucht werden. In einigen Fällen war die  von der Elektrode entfernte Metallmenge fast so gross  wie die vom Werkstück entfernte Menge. Im allgemeinen    war der Wirkungsgrad des Elektrobearbeitungsverfah  rens, der durch das Verhältnis vom Werkstück entfern  tem Metall zu dem von der Elektrode entfernten Metall  gemessen wird, verhältnismässig niedrig. Dieses Ver  hältnis wird in der vorliegenden Beschreibung als  Wir  kungsgrad der Metallentfernung  bezeichnet.  



  Das Ziel vorliegender Erfindung ist die     Verbesserung     von Bearbeitungsflüssigkeiten, die     bei    Verwendung in  bekannten Verfahren zur     Metallbearbeitung    unter Elek  troentladung eine wirksamere Metallentfernung erlauben.  



  Die vorliegende Erfindung basiert auf der Feststel  lung, dass bei einem Verfahren zur Metallbearbeitung  unter Elektroentladung der im Hauptpatent Nr. 444 990  beschriebenen Art anstelle der in diesem Patent erwähn  ten Bearbeitungsflüssigkeiten auch solche verwendet wer  den können, die aus einer wässrigen Lösung bestehen,  welche ein Polyglykol der Formel  HO(CH2CH2O)nH  enthält, worin n eine positive ganze Zahl grösser als 25,  vorzugsweise 26 bis 35, ist.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch ge  kennzeichnet, dass die Bearbeitungsflüssigkeit 35-90  Vol.-% an Äthylenglykolen der Formel  HO(C2H4O)nH  enthält, worin n für einen Teil dieser Glykole grösser als  25 ist, sowie 5-35 Vol.-% Wasser und 2,5-35 Vol.-% ent  weder (a) einer organischen Monohydroxyverbindung der  Formel ROH, worin R einen Kohlenwasserstoffrest mit  4-12 C-Atomen darstellt, oder (b) eines Monoäthers eines  Äthylenglycols der Formel  R'O(C2H4O)nH,  worin n für eine Zahl von 1-10 und R' für einen     Alkyl-,          Aryl-    oder     Aralkylrest    mit 1-20     C-Atomen    steht, mit der  Massgabe, dass die Flüssigkeit mindestens 65     Vol.-0/o    an      Äthylenglykolen enthält,

   falls keine organische     Mono-          hydroxyverbindung    der genannten     Formel    vorliegt.  



  Zu den in den Bereich obiger Formel  HO(CH2CH2O)nH  fallenden höheren Glykolen gehören feste Glykole wie  diejenigen, die unter dem Handelsnamen      CARBO-          WAX     erhältlich sind, z.B. Polyäthylenglykole mit Mo  lekulargewichten über 200.

   Die      CARBOWAX -Poly-          äthylenglykole    sind zur Zeit mit Molekulargewichten bis  zu 6000 bis 7500 erhältlich, was n-Werten von ca. 135  bis 170 entspricht; obgleich man beliebige derartige     Poly-          glykole    verwenden kann, erwies es sich doch, dass die  höhermolekularen Materialien vorteilhafterweise als ge  ringerer Anteil mit grösseren Mengen niedrig-molekula  rer Materialien gemischt werden, um Lösungen zu hoher  Viskosität zu vermeiden. Bei zu hoher Viskosität der Lö  sung aufgrund der Anwesenheit hochmolekularer Stoffe  kann eine geeignete Viskosität oft auch durch Erhitzen  der Lösung auf erhöhte Temperaturen erreicht werden.  



  Besonders gute Ergebnisse wurden erzielt bei Mit  verwendung von Polyglykolen vom Molekulargewicht  150 bis 300, z.B. bei Verwendung von Gemischen von  Polyglykolen mit Molekulargewichten 150 bis 300 mit  Polyglykolen vom Molekulargewicht 1000 bis 1500. Im  allgemeinen wurde festgestellt, dass die     Polyglykolkom-          ponente    oder -komponenten so beschaffen sein sollten,  dass das Molekulargewicht n-Werten in obiger Formel  von nicht mehr als etwa 35 entspricht.  



  Die wässrige Lösung sollte zweckmässig 50 bis 90  Vol.-% des Glykols, vorzugsweise 65 bis 90 Vol.-% ent  halten. Wenn keine organische     Monohydroxy-Verbin-          dung    ROH vorliegt, liegt der Glykolgehalt bei 65 bis       90%.     



  Es wurde festgestellt, dass die Werkzeugabnutzung  bei einem solchen     Elektroentladungsbearbeitungsverfah-          ren    verringert und in den meisten Fällen sogar wesent  lich verringert werden kann, bei nur verhältnismässig  kleiner Verringerung der     Metallentfernungsgeschwindig-          keit,    weil die wässrige, glykolhaltige Bearbeitungsflüssig  keit eine dritte Komponente enthält, die entweder eine  organische Monohydroxyverbindung Formel ROH ist,  in der R einen Kohlenwasserstoffrest mit 4 bis     12-C-Ato-          men    darstellt, oder ein Monoäther eines Glykols der all  gemeinen Formel  R'O(CH2CH2O)nH  in der n den Wert 1 bis 10 hat und R' ein Alkyl-,

       Aryl-          oder    Aralkylrest mit 1 bis zu 20 C-Atomen ist. Die An  wendung eines solchen ternären Gemisches ist besonders  in den Fällen wichtig, in denen das Werkzeug aus einem  verhältnismässig weichen Metall, wie Messing oder einer  Zink-Zinn-Legierung besteht, die beide oftmals in sol  chen Bearbeitungsverfahren eingesetzt werden. Die     Mo-          nohydroxyverbindung    der Formel ROH kann ein gesät  tigter oder ungesättigter aliphatischer Alkohol mit der  erforderlichen Anzahl C-Atome oder eine aromatische  Verbindung, wie Phenol, Phenyläthanol oder ein Kresol  sein.  



  In der vorliegenden Flüssigkeit beispielsweise ver  wendbare Glykolmonoäther sind     Äthylenglykolmono-          äthyläther,    Äthylenglykolmonomethyläther,     Äthylengly-          kolmonohexyläther,    der Octylphenyläther des     Octaäthy-          lenglykols,    der Nonylphenyläther des Octaäthylenglykols  und Äthylenglykolmonophenyläther. Die ternären Gemi-    sche enthalten vorzugsweise 35 bis 70 Vol.-% an     Poly-          äthylenglykolen,    2,5 bis 35 Vol.-% Glykolmonoäther und  5 bis 35 Vol.-% Wasser.  



  Die erfindungsgemäss verwendeten Bearbeitungsflüs  sigkeiten können neben den oben genannten Hauptbe  standteilen verschiedene spezielle Bestandteile für be  stimmte Zwecke in kleinen Mengen enthalten, z.B. einen  der üblichen Rostinhibitoren, z.B. ein Alkanolamin, ein  Fettsäureamid oder eine Seife, in einer Menge von z.B.  0,5 bis 2,5 Vol.-%. Auch ein oberflächenaktives Mittel  kann in Mengen bis zu wenigen Prozent zugefügt wer  den, das dazu beiträgt, die Teilchen entfernten Metalls  in Suspension zu halten, bis sie aus dem Gebiet des  Werkzeugs und des Werkstückes entfernt worden sind.  



  Um die Erfindung noch eingehender zu erläutern,  werden im folgenden besondere Beispiele für Bearbei  tungsflüssigkeiten gegeben und Angaben über ihre Wirk  samkeit gemacht. Die Flüssigkeiten wurden in einer Vor  richtung der im Hauptpatent beschriebenen Art erprobt.  



  Die Vorrichtung wird durch beiliegende Figuren 1  und 2 wiedergegeben.  



  Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht einer     Elektroentla-          dungsbearbeitungsvorrichtung.     



  Fig. 2 zeigt schematisch einen elektrischen Strom  kreis, der zur Zuführung von elektrischer Energie für  die Bearbeitungsvorrichtung benützt wird.  



  In Fig. 1 besteht die dort gezeigte Vorrichtung aus  einem Ständer 10 mit einem senkrechten Halter 11, an  dem ein Bearbeitungstank 12 befestigt ist. Das Werk  stück W ist in geeigneter Weise in Bodennähe des Tanks  so angebracht, dass es unter einem Werkzeug bzw. der  Elektrode 13 liegt. Die Elektrode ist am unteren Ende  eines Zuführstabes 14 befestigt, der senkrecht in einer  aus nicht     leitfähigem    Material hergestellten Buchse 15  gleiten kann. Das obere Ende des Stabes 14 ist mit Ge  winde versehen und kann eine Mutter 16 aufnehmen, die  ein aus einem nicht leitfähigen Material hergestelltes  Zahnrad 17 trägt. Das Zahnrad 17 wird von einem Stirn  rad 18 angetrieben, das auf einer Welle 19 montiert ist,  die von einem Servomotor M in Umdrehung versetzt  wird.

   Die ganze Anlage ist so gebaut, dass der Servomo  tor M die vertikale Stellung der Elektrode 13 in der Weise  verändert, dass eine vorherbestimmte kleine Lücke (ein  bestimmter Abstand) zwischen dem unteren Ende der  Elektrode und der bearbeiteten Oberfläche des Werk  stückes aufrechterhalten wird.  



  Der Stab 14 wird, um die Mutter 16 fest gegen den  Oberteil der Buchse 15 zu drücken, durch eine Feder 20  nach unten gezogen, die sich normalerweise in Zugspan  nung befindet und an ihren Enden mit dem Stift 21 an  dem Stab 14 und dem Stift 22 an der Buchse 15 verbun  den ist. Ein Motor 23 betreibt eine Pumpe 24, die Be  arbeitungsflüssigkeit aus dem Tank 12 abzieht und diese  unter Druck in die Bohrung 25 in der Elektrode 13 ab  gibt, von wo aus sie durch die zwischen der Elektrode  und dem Werkstück befindliche Lücke und in den Tank  fliesst.  



  Die erforderliche elektrische Energie für die Vorrich  tung wird von einer veränderlichen     Frequenzoszillator-          und        Verstärkereinheit    30 geliefert, die entweder eine  Sinus- oder eine     Rechteckwellenleistung    an die Primär  windung eines Transformators 31 abgibt. Dieser Trans  formator kann mit vielfachen Sekundärwindungen ver  sehen sein, die in verschiedenen Kombinationen verbun  den sein können, so dass eine     Impedanzabstimmung    zwi  schen dem Verstärker und dem Funken erzeugenden  Stromkreis stattfinden kann.

   Der Wechselstrom von dem      Transformator 31 wird über einen Kondensator C und  einen Widerstand R zu Leitungen 32 und 33 gegeben, die  jeweils mit der Elektrode und dem Werkstück verbun  den sind. Ein Siliciumgleichrichter (Diode) D ist im Ne  benschluss über die Lücke und den Widerstand R ge  schaltet, so dass der Kondensator in der einen Halb  periode aufgeladen und die Voltspannung über die Lücke  auf die nächste Halbperiode doppelt gegeben werden  kann. Dadurch wird eine Funkenentladung über der  Lücke verursacht, was eine Entladung des Kondensators  zur Folge hat, der in der nächsten Halbperiode wieder  aufgeladen wird.  



  Die durchschnittliche Lückenspannung wird durch  einen Servoverstärker 34 eingestellt und mit einer Be  zugsspannung verglichen. Eine Differenz in der Span  nung wird, wenn vorhanden, verstärkt und durch die Lei  tungen 35 zu dem Elektroservomotor M gegeben, so dass  dieser in der richtigen Richtung angetrieben wird, um die  Lückenspannung wieder auf den gewünschten Wert zu  bringen, wie er durch die Bezugsspannung bestimmt wird.  Auf diese Weise wird die Elektrode 13 an das Werk  stück heran- oder von ihm weggeführt und der Abstand  (die Lücke) konstant gehalten.  



  Aus den in den Beispielen gemachten Angaben geht  hervor, dass eine in Form von Rechteckwellen zuge  führte Energie mit einer Frequenz von 20     kHz    und ein  Maximalstrom von 15 A verwendet wurde. Der Konden  sator C hatte eine Kapazität von 40 uF und der Wider  stand R den Wert O. In den Beispielen bestand das Be  arbeitungswerkzeug aus Messing. Die Messingwerkzeuge  waren Stangen mit etwa 1,25 cm Durchmesser. In allen  Beispielen bestanden die Werkstücke aus AISI     1018-          Stahl.    Die Mengen der verschiedenen Zusätze in den  Bearbeitungsflüssigkeiten sind in Volumenteilen ange  geben.  



  Die angegebenen Flüssigkeiten wurden auch auf einer  üblichen Elektroentladungsbearbeitungsvorrichtung ge  prüft; dabei wurden Ergebnisse erhalten, die mit den  oben mit der beschriebenen Vorrichtung erhaltenen ver  gleichbar sind. Die in den Beispielen angegebenen Werte  für den     Wirkungsgrad    der Metallentfernung stellen, wie  bereits oben ausgeführt, die volumetrischen Verhältnisse  von dem Werkstück entfernten Metall dar. Die Werte  für die  Bearbeitungsgeschwindigkeit  sind in cm3 ent  fernten Metalls je A und min., multipliziert mit 104, an  gegeben.  



  Um eine Vergleichsbasis für die mit den vorliegen  den Massen erhaltenen Wirkungsgrade und Bearbeitungs  geschwindigkeiten gegenüber denen bekannter Massen zu  schaffen, wurden mehrere Versuche unter Verwendung  zahlreicher üblicher Bearbeitungsflüssigkeiten in der glei  chen Vorrichtung und .unter gleichen Bedingungen aus  geführt, die zu den in den Beispielen genannten geführt  haben. Die Ergebnisse dieser Versuche mit bekannten  Bearbeitungsflüssigkeiten sind folgende:    A. MESSINGWERKZEUG  Wirkungs- Bearbeitungs  grad grad geschwindigkeit  Kohlenwasserstofföl  ( SOHIO Spin 60 ) 2,8 41  Kohlenwasserstofföl  ( ELOX Nr. 6 ) 2,7 44,4  n-Hexan 2,0 31,2  Paraffinöl (50 vis) * 2,0 44,4  r 50 vis - Viskosität von 50 Saybott-Universal-Sek. bei 37,8 C;  entspricht etwa 7,2 cSt.  



  B. ZINN-ZINN-LEGIERUNGSWERKZEUG  Bearbeitungsflüssigkeit Wirkungs- Bearbeitungs  grad geschwindigkeit  Paraffinöl (50 vis) * 7,6 56  'Siehe Fussnote unter A.  



  <I>Beispiel 1</I>  Bestandteile Wirkungs- Menge,  grad Vol: %   CARBOWAX 1500  32,5   CARBOWAX  200  32,5  Äthylenglykol-monoäthyläther 17,0  Oberflächenaktives Mittel  ( Renex 20 ) 0,5  Triäthanolamin 0,5  Wasser 17,0  Wirkungsgrad  der Metallentfernung 11  Bearbeitungsgeschwindigkeit 7,0   CARBOWAX 1500  ist ein Gemisch aus etwa glei  chen Teilen Polyäthylenglykol vom Molekulargewicht  285 bis 315 und vom Molekulargewicht 1300 bis 1600.

    <I>Beispiel 2</I>  Bestandteile Wirkungs- Menge,  grad Vol.-%   CARBOWAX 1500  43,0   CARBOWAX 200  22,0       Äthylenglykol-monoäthyläther    17,0  Oberflächenaktives Mittel       ( Renex    20 ) 0,5       Triäthanolamin    0,5  Wasser 17,0  Wirkungsgrad der  Metallentfernung 7,1  Bearbeitungsgeschwindigkeit 99    
EMI0004.0000     
  
    <I>Beispiel <SEP> 3</I>
<tb>  Bestandteile <SEP> Wirkungs- <SEP> Menge,
<tb>  grad <SEP> vol.

     CABOWAX <SEP> 6000  <SEP> 8,0
<tb>   CARBOWAX <SEP> 4000  <SEP> 8,0
<tb>   CARBOWAX <SEP> 200  <SEP> 49,0
<tb>  Äthylenglykol-monoäthyläther <SEP> 17,0
<tb>  Oberflächenaktives <SEP> Mittel
<tb>  ( Renex <SEP> 20 ) <SEP> 0,5
<tb>  Triäthanolamin <SEP> 0,5
<tb>  Wasser <SEP> 17,0
<tb>  Wirkungsgrad <SEP> der
<tb>  Metallentfernung <SEP> 4,0
<tb>  Bearbeitungsgeschwindigkeit <SEP> 89       Aus den obigen Beispielen geht hervor, dass man  mit den     Bearbeitungsflüssigkeiten    der vorliegenden Er  findung überlegene Wirkungsgrade der Metallentfernung  und überlegene     Bearbeitungsgeschwindigkeiten    erzielen  kann. Die hier angeführten     Bearbeitungsflüssigkeiten    wei  sen aber nicht nur hohe Wirkungsgrade der Metallent  fernung, sondern auch noch andere Vorteile auf.

   So wer  den bei Verwendung der     erfindungsgemässen    Bearbei  tungsflüssigkeiten schneller beständige Funkenbögen er  zielt als mit Kohlenwasserstoffölen. Ausserdem wird die  Funkenfrequenz infolge nur geringer Ausfälle weit voll  ständiger ausgenutzt als das früher der Fall war. Die  Teilchen entfernten Metalls scheiden sich aus den     er-          findungsgemässen    Flüssigkeiten gut ab und können leich  ter herausfiltriert werden. Schliesslich weisen die     erfin-          dungsgemässen    Flüssigkeiten eine grosse Vielzahl von  Eigenschaften auf, die sie veränderten Bearbeitungsbe  dingungen anpassen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH 1 Verfahren zur Metallbearbeitung unter Elektroent ladung in Gegenwart einer Bearbeitungsflüssigkeit, da durch gekennzeichnet, dass die Bearbeitungsflüssigkeit 35-90 Vol.-% an Äthylenglykolen der Formel HO(C2H4O)nH enthält, worin n für einen Teil dieser Glykole grösser als 25 ist, sowie 5-35 Vol.-% Wasser und 2,5-35 Vol.-% entweder (a) einer organischen Monohydroxyverbindung der Formel ROH, worin R einen Kohlenwasserstoffrest mit 4-12 C-Atomen darstellt, oder (b) eines Monoäthers eines Äthylenglykols der Formel R'O(C2H4O)nH, worin n für eine Zahl von 1-10 und R' für einen Alkyl-, Aryl- oder Aralkylrest mit 1-20 C-Atomen steht, mit der Massgabe, dass die Flüssigkeit mindestens 65 Vol.-% an Äthylenglykolen enthält,
    falls keine organische Mono- hydroxyverbindung der genannten Formel vorliegt. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass n in einem Teil der Glykolkomponente eine Zahl von 26 bis 35 darstellt. 2. Verfahren gemäss Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass man als Monoäther des Äthylengly- kols einen Alkyläther verwendet. 3. Verfahren gemäss Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass man den Monoäthyläther verwendet. 4. Verfahren gemäss einem der Unteransprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Flüssigkeit fer ner eine kleine Menge eines Alkanolamins als Rostinhi- bitor enthält. 5.
    Verfahren gemäss Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass der Anteil des Alkanolamins 0,5 bis 3,5 Vol.-% beträgt. PATENTANSPRUCH 11 Bearbeitungsflüssigkeit zur Durchführung des Ver fahrens gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeich net, dass sie 35-90 Vol.-% an Äthylenglykolen der For mel HO(C2H4O)nH enthält, worin n für einen Teil der Glykole grösser als 25 ist, sowie 5-35 Vol.-% Wasser und 2,5-35 Vol.-% entweder (a) einer organischen Monohydroxyverbindung der Formel ROH, worin R einen Kohlenwasserstoffrest mit 4-12 C-Atomen darstellt, oder (b) eines Monoäthers eines Äthylenglykols der Formel R'O(C2H4O)nH, worin n für eine Zahl von 1-10 und R' für einen Alkyl-, Aryl- oder Aralkylrest mit 1-20 C-Atomen steht, mit der Massgabe, dass bei Abwesenheit der Komponente (a)
    die Flüssigkeit mindestens 65 Vol.-% an Äthylenglyxolen enthält. UNTERANSPRÜCHE 6. Bearbeitungsflüssigkeit gemäss Patentanspruch Il, dadurch gekennzeichnet, dass n in einem Teil der Gly- kolkomponente eine Zahl von 26 bis 35 darstellt. 7. Bearbeitungsflüssigkeit gemäss Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass sie als Monoäther des Äthylenglykols einen Alkyläther enthält. B. Bearbeitungsflüssigkeit gemäss Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass sie den Monoäthyläther enthält. 9. Bearbeitungsflüssigkeit gemäss einem der Unter ansprüche 6-8, dadurch gekennzeichnet, dass sie ferner eine kleine Menge eines Alkanolamins als Rostinhibitor enthält. 10.
    Bearbeitungsflüssigkeit gemäss Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Anteil des Alkanol- amins 0,5 bis 3,5 Vol.-7, beträgt. The Cincinnati Milling Machine Co. Vertreter: E. Blum & Co., Zürich <I>Anmerkung des</I> Eidg. <I>Amtes für geistiges Eigentum:</I> Sollten Teile der Beschreibung mit der im Patentan spruch gegebenen Definition der Erfindung nicht in Ein klang stehen, so sei daran erinnert, dass gemäss Art. 51 des Patentgesetzes der Patentanspruch für den sachlichen Geltungsbereich des Patentes massgebend ist.
CH1594166A 1962-06-14 1964-10-21 Verfahren zur Metallbearbeitung unter Elektroentladung CH476545A (de)

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