CH476950A - Pumpe und Verwendung derselben - Google Patents
Pumpe und Verwendung derselbenInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23K—FEEDING FUEL TO COMBUSTION APPARATUS
- F23K5/00—Feeding or distributing other fuel to combustion apparatus
- F23K5/02—Liquid fuel
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- F23K5/147—Valves
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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Description
Pumpe und Verwendung derselben Die vorliegende Erfindung betrifft eine Pumpe, ins besondere Brennstoffpumpe für Oelbrenner, mit einem Absperrventil in der Druckleitung. Pumpen dieser Art sind beispielsweise mit einem in das Pumpengehäuse eingebauten, direkt durch den Pumpendruck gesteuer ten, sogenannten Schnellschlussventil versehen, das beim Absinken des Pumpendruckes infolge Ausschaltung des Pumpenmotors die Druckleitung vollständig abschliesst und damit jede Brennstoffzufuhr zum Brenner unter bricht.
Diese bekannten druckgesteuerten Ventile haben jedoch den Nachteil, dass ihre Arbeitsweise je nach der Motordrehzahl und der angeschlossenen Brennerdüse verschieden ist. Da jedoch speziell bei Ölbrennern ein sofortiges Unterbrechen des Ölflusses nach Ausschal tung des Antriebsmotors erforderlich ist, vermögen die bekannten druckgesteuerten Ventile nicht vollständig zu befriedigen.
Es ist das Ziel vorliegender Erfindung, diese Nach teile bekannter Ausführungen zu umgehen, ohne zwi schen der Pumpe und dem Verbraucher, insbesondere der Brennerdüse, weitere Apparaturen einzuschalten. Die erfindungsgemässe Pumpe ist dadurch gekennzeich net, dass ein in das Pumpengehäuse eingebautes Elek troventil zwischen der Pumpe und dem Druckanschluss des Pumpengehäuses angeordnet ist.
Dieses Elektro ventil, das in einer bevorzugten Verwendung der Pum pe als Brennstoffpumpe eines Brenners dem Motor für den Brennluftventilator und die Pumpe parallel geschal tet wird, erlaubt ein unverzügliches, vollständiges Ab- schliessen der Druckleitung der Pumpe beim Ausschal ten des Antriebsmotors. Jede Abhängigkeit vom Pum pendruck, der wiederum abhängt von der Pumpendreh zahl und dem Durchflusswiderstand in der angeschlos senen Düse, fällt weg.
Wenn das Elektroventil vollstän dig in das Pumpengehäuse eingebaut ist, ist der Platz bedarf nicht grösser als bei einer üblichen Pumpe und es ist nicht erforderlich, irgendwelche besondere Geräte zwischen die Pumpe und den Verbraucher, beispiels weise die Brennerdüse, zu schalten.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Pumpe dargestellt, wobei nur die für die Erfindung wesentlichen Teile im Schnitt dar gestellt sind. Das Pumpengehäuse 1, in das eine nicht mehr dargestellte Zahnradpumpe eingebaut ist, weist eine durchgehende Gehäusebohrung 2 mit Bohrungs teilen 2a bis 2d verschiedenen Durchmessers auf. Mit dem Bohrungsteil 2b, der im oberen Teil Gewinde auf weist, ist ein rohrförmiger Halter 3 verschraubt, dessen Bund 4 unter Zwischenlage einer Dichtung 5 auf der Schulter 6 des Bohrungsteils 2a ruht. Der Halter 3 träge einen Spulenkörper 7, auf den die Ventilspule 8 ge wickelt ist.
In der Bohrung des Halters 3 ist ein Tauchanker 9 mit einer Längsnut 10 verschiebbar gelagert. Mit dem unteren Ende des Tauchankers 9 ist ein Dichtungs träger 11 für eine Ventildichtung 12 verschraubt. Zwi schen einem Bund am unteren Ende des Dichtungsträ gers<B>11</B> und dem Halter 3 ist eine Rückstell-Druckfeder 13 eingesetzt, welche die Tendenz hat, den Dichtungs träger 11 mit der Dichtung 12 und den Tauchanker 9 nach unten zu verschieben und durch Anlegen der Dichtung 12 gegen einen mit dem Bohrungsteil 2c ver schraubten Ventilsitz 14 abzuschliessen.
Mit dem oberen, Innengewinde aufweisenden Ende des Bohrungsteils 2a ist eine überwurfmutter aus Kunst stoff verschraubt, die innen mit einer Hülse 16 aus Ei sen oder sonstigem geeignetem ferromagnetischem Ma terial verkleidet ist. Die Hülse 16 ragt aus der über- wurfmutter 15 nach unten vor und liegt auf eine ge wisse Strecke an der Wandung des Bohrungsteils 2a an.
In das obere Ende des Spulenkörpers 7 greift ein Polstück 17 mit Kurzschlussring 18 ein, das an der Hülse 16 der Überwurfmutter 15 mittels eines Feder rings 19 abgestützt ist. Zwischen das Polstück 17 und einen Ring 20, bzw. zwischen diesen Ring 20 und den Spulenhalter 3 ist je ein Dichtungsring 21 eingesetzt.
Dar unterste, mit Innengewinde versehene Teil 2d der Gehäusebohrung dient als Druckanschluss, mit wel chem eine nicht dargestellte Druckleitung verbunden werden kann. Ein entsprechender, rechtwinklig zum Bohrungsteil 2d stehender Druckanschluss 22 ist mit tels einer Verschlussschraube 23 und einer Dichtung 24 dicht verschlossen. Die Druckleitung kann nach Be lieben mit den Druckanschlüssen 2d oder 22 verbun den werden, wobei jeweils der andere Druckanschluss mittels einer Schraube 23 abgeschlossen oder mit einer anderen Druckleitung verbunden wird.
Die Druckleitung 25 der nicht dargestellten Pumpe mündet in den Bohrungsteil 2b. Wie bereits erwähnt, wird die dargestellte Pumpe mit eingebautem Elektroventil vorzugsweise als Brenn stoffpumpe in einem Ölbrenner verwendet. In diesem Falle ist der Druckanschluss 2d über eine nicht dar gestellte Leitung mit der Brennerdüse verbunden, und die Ventilspule 8 ist dem Brennermotor, der gemeinsam den Brennluft.rentilator und die Pumpe antreibt, paral- 121 geschaltet.
Da in diesem Verwendungsfalle das Ven til nicht unmittelbar beim Einschalten des Motors ge öffnet werden soll, ist eine geeignete Ansprechverzö- gerung für das Elektroventil vorzusehen.
Es kann bei spielsweise ein einstellbares Verzögerungsrelais vorge schaltet werden oder mit der Ventilspule kann ein Wi derstand mit negativem Temperaturkoeffizienten in Se rie geschaltet werden, der einen zum. Öffnen des Ven tils genügenden Strom erst nach einer gewissen Erwär mung fliessen lässt. Fliesst ein genügender Spulenstrom, so wird der Tauchanker 9, entgegen der Wirkung der Rückstellfeder 19, in die in der Zeichnung dargestellte obere Lage gezogen, wodurch das Ventil geöffnet wird und Brennstoff zur Brennerdüse fliessen lässt. Der Ein bau des Ventils in das Pumpengehäuse hat unter an derem den Vorteil, dass das Pumpengehäuse selbst als Teil des magnetischen Kreises des Elektroventils dient.
Bei erregtem Ventil entsteht ein geschlossener magne tischer Pfad durch den Tauchanker 9, das Polstück 17, die Hülse 16 und das aus ferromagnetischem Material bestehende Pumpengehäuse 1, so dass einzig der zwi schen dem unteren Ende des Tauchankers und dem Gehäuse 1 vorhandene Luftspalt erhöhten magnetischen Widerstand bietet.
Dieser geschlossene magnetische Pfad gestattet einerseits die Erzeugung ziemlich grosser Kräfte mit einer verhältnismässig kleinen Spule, und anderseits kann der Stromfluss in der während des Betriebs dauernd eingeschalteten Spule genügend gering gehalten werden, um eine übermässige Erwärmung der Spule zu vrmeiden. Zugleich bildet natürlich das Pum p2ngehäuse den grössten Teil des Ventilgehäuses, so dass ein besonderes Ventilgehäuse, wie es bei bekann ten, unabhängig montierbaren Elektroventilen erforder lich ist, wegfällt.
Beim Ausschalten des Pumpenmotors wird das Ventil augenblicklich entregt und der Tauch anker 9 wird durch die Feder 13 in die Schliesslage zurückgeführt, in welcher die Dichtung 12 auf den Ven tilsitz 14 aufliegt und jeden Brennstofffluss zur Bren- nerdüse, unabhängig von dem noch herrschenden Pum pendruck, unterbricht. Die Erfindung ist nicht auf die dargestellte Pumpe und die oben beschriebene Anwendung als Brennstoff pumpe beschränkt. Insbesondere können einzelne Teile der Pumpe anders ausgeführt werden.
Anstelle einer Überwurfmutter 15 aus Kunststoff mit einer eingeleg ten Hülse 16 aus ferromagnetischem Material kann die Überwurfmutter 15 selbst aus ferromagnetischem Ma terial hergestellt sein. Die Dichtung 12 kann direkt in den entsprechend ausgebildeten Tauchanker 9 einge setzt sein. Ebenso kann bei passender Ausbildung und Anordnung der Dichtung 12 der Ventilsitz 14 wegfal len, wobei es auch möglich ist, die Dichtung 12 orts fest unter dem beweglichen Tauchanker anzuordnen.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE I. Pumpe, insbesondere Brennstoffpumpe für Öl brenner, mit einem Absperrventil in der Druckleitung, dadurch gekennzeichnet, dass ein in das Pumpengehäu se eingebautes Elektroventil zwischen der Pumpe und dem Druckanschluss des Pumpengehäuses angeordnet ist. II. Verwendung der Pumpe nach Patentanspruch I, als Brennstoffpumpe' eines Brenners mit einem Motor für den Brennluftventilator und die Pumpe, dadurch gekennzeichnet, dass das Elektroventil dem Motor pa rallelgeschaltet ist. UNTERANSPRÜCHE 1.Pumpe nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass das aus ferromagnetischem Material be stehende Pumpengehäuse als Teil des magnetischen Pfades der Ventilspule dient. 2. Pumpe nach Patentanspruch I, dadurch gekenn zeichnet, dass die Spule des Elektroventils in eine Ge häusebohrung eingesetzt ist und einen als Ventilkörper ausgebildeten Tauchanker umschliesst. 3. Pumpe nach Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Spule von einer in der Gehäuseboh rung verschraubten Überwurfmutter gehalten ist, die aus ferromagnetischem Material besteht oder mit einer Hülse aus ferromagnetischem Material ausgekleidet ist. 4.Pumpe nach Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Hülse aus der überwurfmutter in die Gehäusebohrung einragt und an derselben anliegt. 5. Pumpe nach Unteranspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass mit der überwurfmutter, bzw. mit der Hülse ein in das eine Spulenende eingreifendes, dem Tauchanker gegenüberliegendes Polstück verbunden ist. 6. Pumpe nach Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Spule auf einem rohrförmigen Hal ter sitzt, in dessen Bohrung der Tauchanker verschieb bar gelagert ist und die mit einem Bund auf eine Schulter der Gehäusebohrung aufliegt. 7.Pumpe nach den Unteransprüchen 5 und 6, da durch gekennzeichnet, dass zwischen dem Polstück und dem Halter eine Dichtung eingesetzt ist. B. Pumpe nach Unteranspruch 5, dadurch gekenn zeichnet, dass zwischen die überwurfmutter und das Polstück ein Federring eingesetzt ist. 9. Pumpe nach Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass mit dem Tauchanker ein Dichtungsträ ger lösbar verbunden, z. B. verschraubt ist. 10. Pumpe nach Unteranspruch 9, dadurch ge kennzeichnet, dass eine Rückstelldruckfeder zwischen einen Bund am freien Ende des Dichtungsträgers und eine ortsfeste Abstützung eingesetzt ist. 11. Pumpe nach Unteranspruch 2, gekennzeichnet durch einen mit dem Ausgangsteil der Gehäusebohrung lösbar verbundenen, z. B. verschraubten Ventilsitz. 12.Verwendung nach Patentanspruch II, gekenn zeichnet durch eine Ansprechverzögerung für das in stromlosem Zustand geschlossene Elektroventil, z. B. ein vorgeschaltetes Verzögerungsrelais.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH808366A CH476950A (de) | 1966-06-04 | 1966-06-04 | Pumpe und Verwendung derselben |
| CH1057966A CH488109A (de) | 1966-06-04 | 1966-07-21 | Pumpe |
| DE19671551731 DE1551731A1 (de) | 1966-06-04 | 1967-05-11 | Pumpe |
Applications Claiming Priority (1)
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| CH808366A CH476950A (de) | 1966-06-04 | 1966-06-04 | Pumpe und Verwendung derselben |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| CH476950A true CH476950A (de) | 1969-08-15 |
Family
ID=4334883
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| CH808366A CH476950A (de) | 1966-06-04 | 1966-06-04 | Pumpe und Verwendung derselben |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH476950A (de) |
-
1966
- 1966-06-04 CH CH808366A patent/CH476950A/de not_active IP Right Cessation
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PL | Patent ceased |