Aufhängeelement zum Aufhängen von Gegenständen an einer Wand Die Erfindung betrifft ein Aufhängeelement zum Auf hängen von Gegenständen an einer Wand, welches gekennzeichnet ist durch einen flachen Abschnitt, der zur Befestigung am Gegenstand bestimmt ist, und einen an den Abschnitt anschliessenden, in Querrichtung zur Sym metrieebene des Aufhängeelementes gewölbten, gegen über dem flachen Abschnitt vorstehenden Abschnitt, dessen Ränder im wesentlichen in der Ebene des flachen Abschnittes liegen und welcher zur Bildung einer Tasche zusammen mit dem Gegenstand und zur Aufnahme des vorstehenden Teiles eines an der Wand befestigten Befestigungselementes bestimmt ist.
Das erfindungsgemässe Verfahren zur Herstellung des Aufhängeelementes ist dadurch gekennzeichnet, dass das Element aus Blech durch Stanzen und Verformen in Gesenken hergestellt wird.
Zum Aufhängen von flachen Gegenständen, wie z.B. Bildern, Spiegeln usw. an einer Wand wurden bisher verschiedene Ösen und ähnliche Elemente verwendet, welche eine Reihe von Nachteilen hatten. So waren sie meistens zusammen mit den der Aufhängung dienenden Haken nicht durch das Bild usw. verdeckt und daher von aussen sichtbar. Die Bilder lagen dabei nahe an der Wand, was z.B. in Neubauten zu Beschädigungen der Bilder durch Feuchtigkeit führen konnte.
Ausserdem waren Beschädigungen der Wand, z.B. der an der Wand angebrachten Tapeten möglich, abgesehen davon, dass die längere Zeit an einer Stelle nahe an der Wand befestigten Bilder und ähnliche Gegenstände scharf um randete andersfarbige Flächen an der Wand hinterlies sen.
Die Erfindung hat die Schaffung eines Aufhängeele mentes zum Ziel, welches die erwähnten Nachteile nicht aufweist. Das erfindungsgemässe Aufhängeelement soll zusammen mit dem in der Wand befestigten Haken oder Nagel bei der Betrachtung des befestigten Gegenstandes unsichtbar sein.
Der befestigte Gegenstand, sei es ein Bild oder ein Spiegel usw. soll dabei einen bestimmten Abstand von der Wand haben, um den Zutritt von Luft in den Zwischenraum zwischen der Wand und dem Gegenstand zu ermöglichen und ein scharfes Abzeichnen des Gegenstandes an der Wand zu verhindern. Die Erfindung wird anhand einer in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführung erläutert.
Es zeigt: Fig. 1 eine Ansicht des erfindungsgemässen Aufhänge elementes in gegenüber der natürlichen Grösse vergrös- serter Darstellung, Fig. 2 den Schnitt 11-II des Aufhängeelementes in der Fig. 1, Fig. 3 eine Ansicht von oben des Aufhängeelementes aus der Fig. 1, Fig. 4 den Schnitt IV-IV in der Fig. 1, Fig. 5 einen der Fig. 2 entsprechenden Schnitt,
wobei das Aufhängeelement bei der Befestigung eines Bildes an einer Wand, die beide im Schnitt angedeutet sind, mittels eines Nagels dargestellt ist und Fig. 6 einen der Fig. 5 entsprechenden Schnitt, wobei jedoch die Befestigung unter Verwendung eines Bilderha kens erfolgt.
Das in den Fig. 1 bis 3 dargestellte Aufhängeelement 10 besteht aus einem derart geformten Stück Blech, dass ein flacher Abschnitt 11 entsteht, an den sich ein in Querrichtung zur Symmetrieebene 12 gewölbter Ab schnitt 13 anschliesst. Der gewölbte Abschnitt 13 ist mit einem in der Richtung der Symmetrieebene sich erstrek- kenden Einschnitt 14 versehen, welcher der Aufnahme eines Nagels oder eines Bilderhakens dient. Der Ein schnitt 14 enthält, in der Richtung vom flachen Abschnitt 11 betrachtet, zuerst einen breiten Teil 14a, dann einen verengten Teil 14b und schliesslich einen sich kontinuier lich ausweitenden Teil 14e.
Der flache Abschnitt 11 ist mit runden Löchern 15, 16 versehen, die der Durchfüh rung von Nägeln oder Schrauben zur Befestigung des Aufhängeelementes an einem Bild oder ähnlichem Ge genstand dienen. Die Löcher 15 sind für kleinere Nägel bzw. Schrauben bestimmt. Das in der Mitte befindliche Loch 16 ist für eine grosse Schraube bzw. einen grossen Nagel im Falle einer Befestigung eines schweren Gegen standes bestimmt.
Wie aus den Fig. 1 bis 3 ebenfalls hervorgeht, ist der flache Abschnitt mit nagelartigen Vorsprüngen 17 verse hen, welche im dargestellten Beispiel mit dem Aufhänge element aus einem Stück ausgebildet sind und zum flachen Abschnitt 11 im wesentlichen senkrecht stehen. Bei der dargestellten Ausführung sind die Vorsprünge gegenüber dem flachen Abschnitt einfach abgebogen.
Wie in der Fig.2 gezeigt ist, sind die seitlichen Ränder 18 des gewölbten Abschnittes 13 wesentlich in der Auflageebene des flachen Abschnittes 11 gelegen. Die Form der Wölbung des Abschnittes 13 verläuft dabei so, dass das Aufhängeelement 10 im oberen Bereich des Einschnittes 14 eine Auflagestelle F aufweist.
Aus der Fig. 5 ist die Anwendung des Aufhängeele mentes 10 nach den Fig. 1 bis 3 für die Befestigung eines Bildes 30 mit Rahmen an einer Wand 31 mittels eines Nagels 32 ersichtlich. Das Aufhängeelement ist dabei am Bild 30 durch Schrauben 33 sowie durch seine Vorsprünge 17 befestigt. Der Nagel 32 ist mit seinem Kopf in den Teil 14a des Einschnittes 14 eingeführt, wobei sich die Auflagestelle F gegen die Wand 31 abstützt. Die Verengung 14b verhindert dabei ein Aushän gen des Bildes bei einer unbeabsichtigten Bewegung. Das Bild 30 befindet sich von der Wand 31 in einem Abstand entfernt, der durch die Höhe der Auflagestelle F von der Auflageebene, d.h. der Rückseite des Bildes 30 gegeben ist.
Dabei stützen sich die Ränder 18 gegen den Rahmen des Bildes 30 ab. Damit das Bild genau parallel zur Wand 31 hängt, kann es an seinem unteren Rand mit zwei oder mehreren Aufhängeelementen 10 versehen sein, die nur zum Einhalten des Abstandes und als Auflagestützen dienen.
Aus der Fig. 6 ist schliesslich die Verwendung eines erfindungsgemässen Aufhängeelementes 10 bei der Befe stigung eines Bildrahmens 40 an einer Wand 41 mit der Hilfe eines Bilderhakens 42 ersichtlich. Der Bilderhaken 42 ist an der Wand 41 durch einen Nagel 43 befestigt. Das untere aufgebogene Ende des Bilderhakens 42 ist in die zwischen dem Aufhängeelement 10 und der Rücksei te des Rahmens 40 gebildete Tasche eingeschoben. Um dies zu ermöglichen, ist in der bereits erwähnten Weise der Einschnitt 14 des Aufhängeelementes mit dem sich ausweitenden Teil 14c versehen, dessen grösste Breite (Fig.l) grösser ist als die entsprechende Breite des Bilderhakens. Die Auflagestelle F des Aufhängeelemen tes stützt sich bei dieser Art der Aufhängung gegen den Bilderhaken 42.
Um die Aufhängung nach der Fig. 6 zu ermöglichen, ist die Höhe der Wölbung des Abschnittes 13 so gewählt, dass sie an der Auflagestelle F grösser als der Abstand des entferntesten Teiles des Hakens 42 von der Wand ist.
Die Herstellung des erfindungsgemässen Aufhänge elementes erfolgt durch Stanzen aus Blech und Verfor men in Gesenken. Es ist jedoch auch eine Herstellung des Aufhängeelementes aus anderem Material z.B. aus Kunststoff möglich.