CH477272A - Schichtstoffplatte - Google Patents

Schichtstoffplatte

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CH477272A
CH477272A CH930468A CH930468A CH477272A CH 477272 A CH477272 A CH 477272A CH 930468 A CH930468 A CH 930468A CH 930468 A CH930468 A CH 930468A CH 477272 A CH477272 A CH 477272A
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CH
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laminate board
synthetic resin
coating
carrier plate
wood
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CH930468A
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English (en)
Inventor
Plotz Reinhold
Original Assignee
Plotz Reinhold
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C2/00Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels
    • E04C2/02Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by specified materials
    • E04C2/10Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by specified materials of wood, fibres, chips, vegetable stems, or the like; of plastics; of foamed products
    • E04C2/24Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by specified materials of wood, fibres, chips, vegetable stems, or the like; of plastics; of foamed products laminated and composed of materials covered by two or more of groups E04C2/12, E04C2/16, E04C2/20

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description


      Schichtstoüplatte       Gegenstand der Erfindung ist eine     Schichtstoffplat-          te,    vorzugsweise zur Herstellung von Möbeln oder Tü  ren oder zur Innenausstattung von Räumen, wie Bele  gen von Böden.  



       Schichtstoffplatten    sind in den verschiedensten Aus  führungen bekannt. Um die als unterste Schicht auf  der Trägerplatte oder der Unterlage     anliegende    Kunst  stoffschicht aufbringen zu können, muss diese vorerst       rauhgeschliffen    werden, da ansonsten eine     Verleimumg     nicht oder nur durch Beobachtung besonderer Vorkeh  rungen, spezieller     Verleimung,    Anwendung hoher     Drük-          ke        od.    dgl. möglich wäre.  



  Bekannte     Schichtstoffplatten    weisen auch eine trans  parente Beschichtung der furnierten Oberfläche auf.  Soll diese glatt erscheinen, wird sie zumeist     geschliffen,     was bei der äusserst dünnen Schicht sehr schwierig  ist und insbesondere bei grossflächigen Platten leicht  zu einem Durchschleifen von Kunststoffbeschichtung  und Holzfurnier     führt.     



  Nachteilig bei allen     bekannten    Ausführungen ist,  dass sowohl das Furnier mit der Trägerschicht und  auch die transparente Beschichtung gegeneinander nur  ungenügend verhaftet sind, d. h., dass die     übereinan-          derliegenden    Schichten insbesondere unter dem     Ein-          fluss    von Wärme sich     voneinander    lösen, Blasen bilden  oder überhaupt abheben. Bei     Auflagen    von Holzfur  nieren auf einer Seite der Trägerplatte allein macht es  sich auch ungünstig bemerkbar, dass sich die aus Kunst  stoff bestehende Trägerplatte wölbt, was Schwierigkei  ten bei ihrer Verarbeitung zur Folge hat.  



  Es besteht daher die Aufgabe, eine Schichtstoff  platte zu schaffen, die unter Vermeidung der vorste  hend geschilderten Nachteile eine innige und feste Ver  haftung der einzelnen Schichten zeigt, die auch durch       mechanische    oder sonstige Beeinflussung nicht zu lösen  ist, wobei eine solche Platte nicht nur vollkommen    plan liegen und daher leicht zu verarbeiten sein, son  dern auch die Möglichkeit bieten soll, ohne weitere  Bearbeitung ihrer Unterseite     sofort    auf Trägerplatten       od.    dgl. aufgebracht zu werden. Eine solche Platte soll  weiter auch gut zu verarbeiten, möglichst elastisch und  auch witterungsbeständig sein, so dass sie auch für Aus  senwände verwendbar ist.  



  Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass  sie eine mindestens teilweise aus polymerem Kunst  stoff bestehende Trägerplatte aufweist, die beidseitig  mit     Holzfurnieren    innig und unlösbar verbunden ist.  Da die     üblicherweise    verwendeten Leime und Kunst  harze in den bekannten Verfahren diese     innige    und  unlösliche Verbindung der einzelnen Schichten nicht  erreichen, ist der     Anmelder    andere Wege gegangen  und es ist ihm gelungen, eine Schichtplatte herzustel  len und praktisch verwendbar zu machen, bei der der  Kunststoff der Trägerplatte und das Harz der Be  schichtung mit dem     Holzfurnier    eine so innige moleku  lare Durchdringung eingehen,

   dass sie wie ein homo  gener Körper in einer einheitlichen Platte wirken. Die  einzelnen Schichten sind unlösbar miteinander verbun  den und können daher auch durch Wärme oder me  chanische Einwirkungen nicht ungünstig     beeinflusst    wer  den. Härte und     Abreibfestigkeit    sowie Verhalten ge  gen verschiedene Chemikalien sind ausgezeichnet. Die  erfindungsgemässe Platte ist gut zu verarbeiten und  vereinigt die Schönheit des Holzes mit den vorzügli  chen Eigenschaften der Kunststoffplatte.

   Eine     erfin-          dungsgemässe    Schichtplatte wird beispielsweise in ei  nem Arbeitsgang hergestellt, wobei bei Erstellung der  Trägerplatte gleichzeitig das Holzfurnier auf beiden Sei  ten sowie eine Harzbeschichtung auf der Oberseite und       ggf.    auch auf der Unterseite durch     Verpressen    unter  hohem Druck die Schichtplatte mit den gewünschten  Eigenschaften ergeben.

        Eine     vorteilhafte        Ausführung    der Erfindung sieht  vor, die Trägerplatte aus einer oder mehreren Lagen  von     kunstharzgetränkten    und miteinander     verpressten     Schichten aus Papier oder Textilstoff herzustellen, auf  die beidseitig die Holzfurniere aufgebracht sind. Eine  solche Platte ist besonders elastisch und kann sich  auch verhältnismässig leicht gekrümmten Flächen an  passen. Bisher war es nicht möglich, die     Holzfurniere     innig mit der Trägerplatte zu verbinden, da höhere  Drücke diese leicht beschädigen. Auch wenn nur homo  gene Kunststoffplatten als Träger verwendet werden,  besteht diese Gefahr.

   Wenn jedoch, wie der     Anmelder     durch Versuche festgestellt hat, die Trägerplatte, wie  oben angegeben, aus mehreren Lagen von Papier     od.     dgl. erstellt wird, können die Furniere mit der Be  schichtung unter sehr hohen spezifischen Drücken mit  einander so verbunden werden, dass eine innige Ver  bindung hergestellt ist, wobei diese Schichtplatten eine  glatte und witterungsbeständige Oberfläche erhalten,  was bei Verwendung geringerer Drücke nicht     möglich     ist, da das Kunstharz nicht     innig    genug in die Poren  der Holzfurniere eindringt. Bekannte Platten mit einer  auf Holzfurniere aufgebrachten Aussenschicht aus  Kunststoff sind daher verhältnismässig rauh und weisen  auch keine feste und unlösbare Verbindung mit dem  Trägerkern auf.

    



  Im nachstehenden wird die Erfindung an     Hand    der  Figuren der Zeichnung in     Ausführungsbeispielen    erläu  tert, doch soll sie nicht auf diesen Möglichkeiten ihrer  Verwirklichung     beschränkt    bleiben.  



       Fig.    1 zeigt eine     erfindungsgemässe    Kunststoffplatte  mit homogenem Kunststoffkern und einer Aussenbe  schichtung nur auf einer Seite,     Fig.    2 eine solche, bei  der die Trägerplatte aus mehreren Schichten gebildet  ist, wobei eine Aussenbeschichtung beider Flächen vor  gesehen ist.  



  Gemäss     Fig.    1 liegt auf der Trägerplatte 1 beid  seitig ein dünnes     Holzfurnier    2, 2', und auf dem die  Oberseite bildenden Furnier 2 ist eine Beschichtung 3  aus Kunstharz vorgesehen. Dieses kann aus     Melamin,     Phenol oder einem sonstigen geeigneten Harz bestehen.  Durch     Verpressen    dieser     gleichzeitig    mit der Anferti  gung der     Kunststoffträgerplatte    1 zusammengebrachten  Teile gehen diese eine so enge Verbindung ein,     dass     die einzelnen Schichten unlösbar miteinander verbun  den sind.  



  Genügt ein glattes Furnier und sind auf der Ober  fläche keine besonderen Festigkeitseigenschaften not  wendig, kann die Harzbeschichtung wegbleiben.  



  Durch das     Aufbringen    eines gleichartigen     Furnieres     auf beiden Seiten der Trägerplatte 1 gewinnt diese eine  vollkommen plane Lage. Eine solche Platte braucht an  ihrer Unterseite nicht erst     in    einem weiteren Arbeits  gang     aufgerauht    zu werden, da sie infolge ihrer Holz  auflage sofort mit jedem üblichen Leim oder Kleber  verarbeitet werden kann.  



  Als Harzbeschichtung 3 kann ausser einem un  durchsichtigen Harz auch ein transparentes Harz zur  Verwendung kommen. In diesem Falle ist die Holz  maserung gut sichtbar, wobei eine solche Platte neben  dem ansprechenden Aussehen des Holzes auch beson  dere Oberflächeneigenschaften aufweist, die ein Ver  kratzen,     Beeinflussung    durch Wärme oder durch che  mische Einflüsse verhindern. Sie ist also überall dort    gut verwendbar, wo besonders starke derartige Bean  spruchungen zu erwarten sind.  



  Die Trägerplatte 1 in     Fig.2    besteht aus Papier  schichten 1' und weist auf beiden Seiten eine Be  schichtung mit Holzfurnieren 2, 2' auf, wobei die Pa  pierschichten 1' selbst mit Kunstharz durchtränkt und  mit den Furnieren 2, 2' in einem Arbeitsgang     verpresst     sind. Wegen der Elastizität der     aufeinanderliegenden     Papierschichten 1' kann ohne Gefahr einer Beschädi  gung der Trägerplatte 1 ein spezifisch hoher     Druck     im Herstellungsverfahren angewendet werden, der nicht  nur eine innige     Durchtränkung    der Papierschichten ge  währleistet, sondern auch eine gute Verhaftung mit  den     Holzfurnieren    2, 2' sichert, da der Kunststoff tief  in deren Poren eindringt.  



  Die Harzbeschichtung 3, 3' - im Ausführungsbei  spiel nach     Fig.    2 auf beiden Seiten aufgebracht - kann  wegen der angewendeten hohen Drücke gleichfalls gut  verhaftet werden, wobei sowohl die Herstellung des  Kernes (Trägerplatte 1) einer solchen     Schichtstoffplatte     als auch die aufgebrachten     Furniere    2, 2' und die Harz  beschichtung 3, 3' in einem Arbeitsgang zu bewerkstel  ligen ist, was nicht nur Zeit, sondern auch Kosten spart  und damit eine rationelle     Fertigung    solcher Platten er  möglicht. Ihre glatte     Oberfläche    bietet nicht nur ein  ansprechendes Aussehen, sondern ist wasserabstossend,  so dass eine solche Platte auch im Freiland     vorteilhaft     zu verwenden ist.

   Die hohe Elastizität erlaubt die Ver  wendung auch bei gekrümmten Unterlagen und bietet  auch für die Verarbeitung eine wesentliche Erleichte  rung.  



  Es ist leicht ersichtlich, dass die Erfindung mancher  lei Varianten     erfahren    kann. So mag beispielsweise  für die Schichten der Trägerplatte Textilstoff, Vulkan  fiber     od.    dgl. Verwendung finden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schichtstoffplatte, vorzugsweise zur Herstellung von Möbeln oder Türen oder zur Innenausgestaltung von Räumen, wie Belegen von Böden, dadurch gekenn zeichnet, dass sie eine mindestens teilweise aus poly merem Kunststoff bestehende Trägerplatte (1) aufweist, die beidseitig mit Holzfurnieren (2, 2') innig und unlös bar verbunden ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Schichtstoffplatte nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerplatte (1) aus einer oder mehreren Lagen von kunstharzgetränkten und mitein ander verpressten Schichten (1') aus Papier oder Tex tilstoff besteht.
    2. Schichtstoffplatte nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Holzfurnier (2) einer Seite der Schichtplatte eine mit ihm innig und unlösbar ver bundene Kunstharzbeschichtung (3) aufweist. 3. Schichtstoffplatte nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Holzfurniere (2, 2') auf einer oder auf beiden Seiten der Trägerplatte (1) eine damit innig verbundene Beschichtung (3, 3') von Kunst harz aufweisen. 4. Schichtstoffplatte nach den Unteransprüchen 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kunstharz beschichtung (3) transparent ist.
CH930468A 1967-06-22 1968-06-20 Schichtstoffplatte CH477272A (de)

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AT590868 1968-06-20

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE9115187U1 (de) * 1991-12-06 1992-02-13 Hofmann, Max, 8000 München Tischplatte mit wasserdichten Deckschichten
GB2307882A (en) * 1995-12-07 1997-06-11 Prodema S A Board
DE19721110A1 (de) * 1997-05-20 1998-11-26 Decathlon Sportartikel Gmbh Un Platte für Tischtennis-Tisch
DE102007033220A1 (de) * 2006-10-19 2008-04-24 Kusch & Co. Sitzmöbelwerke GmbH & Co. KG Tischplatte

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