CH477325A - Verfahren zum Schweissen von überlappenden Enden von thermoplastischen Umschliessungbändern - Google Patents
Verfahren zum Schweissen von überlappenden Enden von thermoplastischen UmschliessungbändernInfo
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Description
Verfahren zum Schweissen von überlappenden Enden von thermoplastischen Umschliessungbändern Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Schweissen von überlappenden Enden von thermoplastischen Umschliessungsbändern, eine Schweissvorrichtung zur Durchführung des Verfahrens und ein überlappt geschweisstes Umschliessungsband. Es sind Umschliessungsvorrichtungen Ibekannt, die nach einem Verfahren mit Schweisswärmeerzeugung durch Reibung arbeiten. Dieses Verfahren beschränkt sich auf die teuren Polyamidbänder, und es benötigt Druckluft zur Betätigung des reibenden Mechanismus. Ein weiteres Verfahren steuert die Erwärmung und die Einschubzeit des Heizkörpers in Abhängigkeit von der, auch auf Wärme basierenden Bandabtrennung. Ausserdem wird die Schweissung unter Zugbelastung des Bandes vorgenommen. Dieses Verfahren weist Unregelmässigkeiten in der Schweissqualität, besonders bei Bändern von unterschiedlicher Qualität und Dicke auf. Das unter Zug belastete Band fliesst bei der Erwärmung und verliert an Spannung, oft reisst es sogar durch. Dem erfindungsgemässen Verfahren liegt die Aufgabe zugrunde, eine gleichmässige Qualität der Schweissung überlappender Enden bei thermoplastischen Umschliessungsb ändern zu erzielen. Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass das Band vorerst um einen Körper gespannt wird, sodann die Ueberlappungsstelle entspannt und ein Heizkörper zwischen die beiden überlappenden Enden gebracht wird, wobei automatisch die zu schweissenden Enden an den Heizkörper gepresst, das für die Umschliessung nicht benötigte Band abgetrennt und ein Zeitrelais gestartet wird, welches die Heizzeit und den Rückschub des Heizkörpers aus der Ueberlappung steuert. Das Verfahren nach der Erfindung wird zweckmässig mittels der erfindungsgemässen Vorrichtung ausgeführt, bei welcher ein Heizkörper mit einem Elektromagnet in Reihe geschaltet ist und die in einem separaten Steuer- und Speisegerät ausser dem Netztransformator ein stromabhängiges Relais und ein Zeitrelais aufweist. Das in dem Verfahren anzuspannende Band kann mit mindestens einer Presse dieses in der spannenden Richtung gleiten lassen, während diese Presse das Bad gegen die Entspannung klemmt. Der nach dem Verfahren gesteuerte automatische Rückschub des Heizkörpers wird vorteilhaft dadurch erreicht, dass heim Einschub des Heizkörpers eine Feder mittels einem IMitnehmerhebel gespannt wird und damit die Kraft für den automati schen Rückschub b des Heizkörpers gespeichert wird. Um das Verfahren möglichst gefahrlos durchzuführen, kann eine Spannung von höchstens 12 Volt für den Betrieb aus einem separaten Steuer- und Speisegerät entnommen werden. Der Anker des in der Vorrichtung enthaltenen Elektromagneten wird vorzugsweise mit einer Klinke verbunden, die in einen Spannhebel eingreift, der wiederum durch eine weitere Auslöseklinke mit einem Mitnehmerhebel verbunden ist. Im folgenden wird anhand der beiliegenden Zeichnungen ein Beispiel des erfindungsgemässen Verfahrens beschrieben. Im Zusammenhang damit werden auch die erfindungsgemässen Merkmale der Vorrichtung erläutert. Es zeigen Fig. 1 Die wesentlichen Teile des Spannvorrichtungsteiles der Schweissvorrichtung mit einer Umschliessung um einen Körper in der Ansicht. Fig. 2 die wesentlichen Teile der Schweissvorrichtung schematisch dargestellt in der Projektion eines Seitenrisses, sowie das damit verbundene separate Steu er- und Speisegerät in einem Schema dargestellt. Der Körper 1 ist umschlossen mit dem thermoplastischen Band 2. Der Anfang des Bandes 2 liegt über der Pressunterlage 3 und ist mittels des Presshebels 4 gegen die Gegenlage 5 geklemmt. Der Presshebel 4 erhält ein Drehmoment durch die Zugfeder 7 um die Achse 6. Beim Spannen des Bandes 2 um den Körper 1 mittels der mit Kreuzschlitzen versehenen Spannrolle 10 gleitet das Band 2 unter dem Presshebel 8 über die Gegenlage 9. Eine nicht gezeichnete Welle, auf deren einem Ende die Spanurolle 10 sitzt, überträgt mittels dem Hebel 11 und einer nicht gezeichneten Ratsche ein Drehmoment. Nach genügendem Spannen des in einem Kreuzschlitz eingelegten Bandes 2 wird durch Lösen der Ratschenklinke die Spannrolle 10 gegen die Spannrichtung enthemmt, womit sich das überlappende Ende des thermoplastischen Bandes 2 zwischen der Spannrolle 10 und der Klemmung durch den Presshebel 8 lockert. Das Drehmoment des Presshebels 8 sperrt jedoch die Entspannung der Umschliessung zwischen den beiden Klemmstellen um den Körper 1. Mittels des Mitnehmerhebels 12, der um die Achse 13 in die gezeichnete Stellung in Fig. 2 gedreht wurde, gelangt der Heizkörper 25, der isoliert auf dem Schlitten 14 angebracht ist, zwischen die überlappenden, entspannten Umschliessungsenden des Bandes 2. Der Mitnehmerhebel 12 nimmt bei dieser Bewegung mittels der Klinke 15 den Spannhebel 16 mit, der über die Gelenk- lasche 17 mit dem Lagerbock 18 verbunden ist. Der Lagerbock 18 ist fest auf dem Schlitten 14 angebracht. Die dabei angespannte Zugfeder 19 übt auf den Schlitten eine Rückzugskraft aus. Diese Rückzugskraft wirkt dem unter Stromdurchfluss stehenden Elektromagnet 20 entgegen, dessen Anker 21 mit der Klinke 22 beweglich verbunden ist, und die wiederum mit dem Spannhebel 16 verklinkt ist. In Fig. 2 ist der Pressblock 22 bereits durch den aufgelaufenen Hebel 23 ausgeklinkt. Der Mitnehmerhebel 12 steht unmittelbar vor seinem nicht gezeichneten Endanschlag. Durch das Weiterdrehen des Mitnehmerhebels 12 bis zum Endanschlag löst sich auch die auflaufende Klinke 15, sodass sich der Spannhebel 16 nur noch mit der vom angezogenen Anker 21 verbundenen Klinke 22 in dieser Stellung hält. Mittels der Druckfeder 24 wird der Pressblock 22 gegen den zwischen den beiden Überlappungsenden befindlichen Heizkörper 25 gepresst. Die Presskraft wird durch die Pressunterlage 3 von der zum Vorrichtungsgestell 26 gehörenden Platte 27 aufgenommen. Der durch die Säulen 28 geführte Pressblock 22 ist fest mit der widerstandsbeheizten Trennvorrichtung 29 verbunden. Der nach der Auslösung des Pressblockes 22 schliessende Kontakt 30 schliesst den Sekundärstromkreis des in einem separaten Speise- und Steuergerät 31 untergebrachten Transformators 32. Bei einer vorzugsweisen Spannung von höchstens 12 Volt fliesst von den Klemmen der Sekundärwicklung ein Strom durch den Heizkörper 25, über den geschlossenen Kontakt 30 durch die Trennvorrichtung 29, über die Wicklung des Elektromagnets 20 zu den Klemmen der Sekundärwicklung zurück. Dadurch fliesst ein Arbeitsstrom im Primärstromkreis des Transformators 32, der das stromabhängige Relais 33 zum Anzug bringt. Sein Kontakt 34 schliesst und startet das Zeitrelais 35, welches nach Ablauf der eingestellten Zeit seinen Kontakt 36 öffnet. Damit wird der Primärstromkreis unterbrochen. Die beiden stromlos gewordenen Relais 33 und 35 stellen ihre Kontakte 34 offen und 36 geschlossen in Ausgangsstellung. Mit dem Ausfall des Primärstromes fällt auch der Sekundärstrom aus. Dadurch fällt der Anker 21 vom Elektromagnet 20 ab und gleitet geführt in der Kulisse 37 bis zum Ausklinken der Klinke 22 aus der Kupplung mit dem Spannhebel 16. Bei der Entspannung der Zugfeder 19 legt sich der Spannhebel 16 in eine etwa parallele Lage zur Platte 27 um. Dadurch wird der Kontakt 30 geöffnet und der Heizkörper 25 zwischen den beiden Überlappungsenden des Bandes 2 herausgezogen. Unmittelbar darauf verschmelzen sich die beiden aufgewärmten Oberflächen des Bandes 2 unter der Pressung des Pressbiockes 22. Nach der somit beendeten Schweissung wird das abgetrennte, auf der Spannrolle 10 aufgerollte Band zur weiteren Verwendung entfernt. Der Pressblock 22 wird mittels des Hebels 38 in die in Fig. 1 ersichtliche Ausgangslage gebracht und die Klemmhebel 4 und 8 geöffnet. Somit ist nur noch die Vorrichtung aus der geschweissten Umschliessung zu schieben. Auf der Primärseite des Transformators 32 fliesst nun ein Leerlaufstrom über die Netzklemmen, der jedoch das stromabhängige Relais 33 nicht zum Anzug bringt, solange der Sekundärstromkreis unterbrochen ist. Dies tritt erst bei einer neuen Schweissung ein. Dadurch, dass gespannte Umschliessungen thermoplastischer Bänder deren Enden spannungslos, bei genauer Dosierungsmöglichkeit der Erwärmungs- und Ausschubzeit des Heizkörpers bei einer Spannung von höchstens 12 Volt verschweisst werden, ist dem Verarbeiter ein Mittel in die Hand gegeben, qualitativ hochwertige, gleichmässige Umschliessungen rasch und gefahrlos herzustellen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I Verfahren zum Schweissen von überlappenden Enden von thermoplastischen Umschliessungsbändern, dadurch gekennzeichnet, dass das Band (2) vorerst um einen Körper (1) gespannt wird, sodann die Ubrlappungsstelle entspannt und ein Heizkörper (25) zwischen die beiden überiappenden Enden gebracht wird, wobei automatisch die zu schweissenden Enden an den Heizkörper (25) gepresst, das für die Umschliessung nicht benötigte Band abgetrennt und ein Zeitrelais (35) gestartet wird, welches die Heizzeit und den Rückschub des Heizkörpers aus der Überiappung steuert.UMERANSPRt} (SHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Presse (8) das Band (2) in der spannenden Richtung gleiten Iässt, während die Presse (8) das Band (2) gegen die Entspannung klemmt.2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass beim Einschub des Heizkörpers (25) eine Feder (19) mittels einem Mitnehmerhebel (12) gespannt wird und damit die Kraft für den automatischen Rückschub des Heizkörpers (25) gespeichert wird.3. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass eine Spannung von höchstens 12 Volt für den Betrieb aus einem separaten Steuer- und Speisegerät entnommen wird.PATENTANSPRUCH II Schweissvorrichtung zur Durchführung des Verfahrens gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ein Heizkörper (25) mit einem Elektromagnet (20) in Reihe geschaltet ist und sie in einem separaten Steuerund Speisegerät (31) ausser dem Netztransformator (32) ein stromabhängiges Relais (33) und ein Zeitrelais (35) aufweist.UNTERANSPRÜCHE 4. Schweissvorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Anker (21) des Elektromagnets (20) mit einer Klinke (22) verbunden ist.5. Schweissvorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Klinke (22) in einen Spannhebel (16) eingreift, der durch eine weitere Auslöseklinke (15) mit einem Mitnehmerhebel (12) verbunden ist.PATENTANPRUCH III Nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I verschweisstes Umschliessungsband.
Priority Applications (1)
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| CH1887168A CH477325A (de) | 1968-12-13 | 1968-12-13 | Verfahren zum Schweissen von überlappenden Enden von thermoplastischen Umschliessungbändern |
Applications Claiming Priority (1)
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| CH477325A true CH477325A (de) | 1969-08-31 |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0949146A1 (de) * | 1998-04-03 | 1999-10-13 | Illinois Tool Works Inc. | Streifensiegelapparat |
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1968
- 1968-12-13 CH CH1887168A patent/CH477325A/de not_active IP Right Cessation
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| EP0949146A1 (de) * | 1998-04-03 | 1999-10-13 | Illinois Tool Works Inc. | Streifensiegelapparat |
| CN1101771C (zh) * | 1998-04-03 | 2003-02-19 | 伊利诺斯工具工程有限公司 | 装有减小带的纵向强度底板的带熔接工具及其使用方法 |
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