CH477350A - Schaltapparat zum Hin- und Herbewegen von Gliedern an einer Spinn- oder Zwirnmaschine - Google Patents

Schaltapparat zum Hin- und Herbewegen von Gliedern an einer Spinn- oder Zwirnmaschine

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Publication number
CH477350A
CH477350A CH1474865A CH1474865A CH477350A CH 477350 A CH477350 A CH 477350A CH 1474865 A CH1474865 A CH 1474865A CH 1474865 A CH1474865 A CH 1474865A CH 477350 A CH477350 A CH 477350A
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CH
Switzerland
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drum shaft
switching apparatus
input
output member
gear
Prior art date
Application number
CH1474865A
Other languages
English (en)
Inventor
C Anderson Gordon
B Ingraham Garfield
Original Assignee
Saco Lowell Shops
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Publication date
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Application filed by Saco Lowell Shops filed Critical Saco Lowell Shops
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H1/00Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
    • D01H1/14Details
    • D01H1/36Package-shaping arrangements, e.g. building motions, e.g. control for the traversing stroke of ring rails; Stopping ring rails in a predetermined position

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description


      Schaltapparat    zum     Hin-    und Herbewegen von     Gliedern    an einer Spinn- oder Zwirnmaschine    Die Erfindung betrifft einen Schaltapparat zum     Hin-          und    Herbewegen von     Gliedern    an einer Spinn- oder  Zwirnmaschine mit einer     Fortschaltvorrichtung,

      die zwi  schen einer Trommelwelle und einem von einer     Exzen-          terscheibe        beaufschlagten        Fühlhebel    der Spinn- oder       Zwirnmaschine    eine Differentialeinrichtung mit einem  drehbar gelagerten Eingangsglied und einem dieses Glied  hin- und herbewegenden Verbindungsglied     aufweist.     



  Es sind schon verschiedene Schaltapparate zum  Hin- und Herbewegen von Gliedern bekannt, welche mit  einer Differentialeinrichtung ausgerüstet sind, die jedoch  letztere meist kompliziert in der Konstruktion und daher  ziemlich störanfällig oder zu wenig genau in der Wir  kungsweise sind.  



  Zweck der Erfindung ist, die angeführten Nachteile       zu    beheben. Der eingangs genannte erfindungsgemässe  Schaltapparat ist demgemäss dadurch gekennzeichnet,  dass die Differentialeinrichtung getrennt von der Trom  melwelle angeordnet ist und mit der Trommelwelle so  wie mit dem     Fühlhebel    jeweils über ein Verbindungs  glied verbunden ist, dass das Eingangsglied mit einem  mit ihm fluchtenden Ausgangsglied über ein drehbar ge  lagertes, eine Differentialverbindung zum Vorwärtsdre  hen des Ausgangsglieds gegenüber dem Eingangsglied  bildendes Steuerglied verbunden ist,

   dass das Ausgangs  glied über eine     Freilaufkupplung    mit einer mit der  Trommelwelle     mitbewegbaren    Kettentrommel verbunden  ist und dass Organe zum Zurückdrehen der Trommel  welle und der angeschlossenen Elemente gegen die Kraft  einer Spanneinrichtung, sowie eine     Vorbelastungsfeder     vorgesehen sind, die beim     Zurückdrehen    der Trommel  welle die Kettentrommel gegenüber dem Eingangsglied  zurückdreht.  



  Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Schalt  apparates wird nachfolgend anhand der Zeichnungen  näher erläutert. Es zeigen       Fig.1    den Schaltapparat einer     Zwirnmaschine    in  Teilansicht und in     Richtung    auf das Maschinenende ge  sehen;       Fig.    2 die     Haspelwelle    mit daran befestigten Riemen    und mit der     Abspuleinrichtung    der     Zwirnmaschine    nach       Fig.    1 im Längsschnitt;       Fig.3    die     Versetzvorrichtung    der     Zwirnmaschine     nach     Fig.1    im Schnitt längs der Linie 3-3;

         Fig.    4 der Teil der     Zwirnmaschine    nach     Fig.    1 in  Ansicht von links;       Fig.    5 einen Schnitt längs der Linie 5-5 in     Fig.    3, aus  dem insbesondere die Sperrklinke und Ratsche sowie die  Abdeckung der     Versetzvorrichtung    zu erkennen sind;

         Fig.    6 einen Schnitt längs der Linie 6-6 in     Fig.    3,  aus dem die zwischen der     Versetzvorrichtung    und der       Haspelwelle    angeordnete     übersteuerungskupplung    zu er  kennen ist; und       Fig.    7 die Zwirnmaschine nach     Fig.    1 in schemati  scher Ansicht in verkleinertem Massstab, in der die Art  der Aufhängung von Ringschienen einschliesslich den  zugehörigen Teilen mit Hilfe von Riemen an der Haspel  welle zu erkennen ist.  



  Der Schaltapparat nach der Erfindung wird im fol  genden anhand einer Zwirnmaschine beschrieben, die in  herkömmlicher Weise einen langen Rahmen 20 mit einer  Schiene 22 zur     Anbringung    einer Reihe schnell umlau  fender Spulen aufweist. Da die Spulen sowie deren An  triebseinrichtungen bekannt sind und keinen Teil der Er  findung bilden, erübrigt sich eine genauere Darstellung  und Beschreibung dieser Teile.  



  Die Führungseinrichtungen zum Zuführen der Fäden  den an die Spulen zwecks Ausbildung von     Spulenwik-          keln    weist zwei     Spinnringschienen    24 mit je einer Reihe  über die Länge der Maschine verteilter     Spinnringhalter     26, zwei Trägerschienen 28 für eine Reihe von Ballon  überwachungsringen 30 sowie zwei Trägerschienen 32  mit je einer Reihe von     Garnführungen    34 auf.

   Die       Spinnringschienen    24     sind    in Abständen über ihre Länge  an in Maschinenlängsrichtung verlaufenden, in Abstän  den mit über Zwischenscheiben 38 gelegten Verlänge  rungen versehenen Riemen 36 aufgehängt, deren andere  Enden an Teile einer Hülse 41 bildenden Riemenschei  ben 40 befestigt sind. Die Hülse 41 ist mit Hilfe eines  Stifts 42 an einer sich quer über das Maschinenende er-      streckenden     Haspelwelle    44 befestigt.

   Die     Garnführungs-          Trägerschienen    32 sind in ähnlicher Weise an in Ma  schinenlängsrichtung verlaufenden, in Abständen mit  über Zwischenscheiben 48 gelegten Verlängerungen     ver-          sehenen    Riemen 46 aufgehängt, deren andere Enden an  Teile der Hülse 41 bildenden Riemenscheiben 50 befe  stigt sind, während die     Ballonüberwachungsring-Träger-          schienen    28 entsprechend an in Maschinenlängsrichtung  verlaufenden, in Abständen mit über Zwischenscheiben  54 gelegten Verlängerungen versehenen Riemen 52 auf  gehängt sind, deren andere Enden an Riemenscheiben  56 befestigt sind,

   welche ihrerseits an einer normaler  weise durch eine später beschriebene     Verriegelungsein-          richtung    drehfest mit     Haspelwelle    44 verbundenen Hülse  59     verankert    sind.  



  An der     Haspelwelle    44 ist ausserdem eine     Span-          nungs-Ausgleichsvorrichtung    angeschlossen, welche die       Haspelwelle    44 in eine der Spannung der Ringschienen  riemen 36 und der     Garnführungsschienenriemen    46 ent  gegengesetzten Richtung dreht. Diese     Spannungs-Aus-          gleichsvorrichtung    weist eine Kette 60 auf, deren oberes  Ende an einem an einer der Hülsen 41 der     Haspelwelle     44 vorgesehenen Kettenrad 62 befestigt ist.

   Von hier aus  erstreckt sich die Kette 60 abwärts um eine     Führungs-          rolle    64 herum und. ist mit ihrem unteren Ende an einem       Nockenglied    66     befestigt,    das seinerseits an einem zwi  schen zwei Armen 68, 70 eingesetzten Drehzapfen 67  einstellbar befestigt ist. Die beiden     Arme    68, 70 sind an  einer drehbar in einem     Lagerglied    76 angeordneten Hal  terung 71 ausgebildet, deren eines Ende starr an einem  als Spanneinrichtung dienenden     Torsionsstab    72 befe  stigt ist, so dass sie sich mit dieser zusammen um deren  Achse dreht.

   Dieser     Torsionsstab    72 steht unter einer  Verdreh- bzw.     Torsionsbelastung,    so dass er eine ab  wärts gerichtete Spannung auf das     Nockenglied    66 und  die Kette 60 ausübt, welche ausreicht, die Spannung der  Riemen 36 und 52 etwas zu überkompensieren. Es wird  ein     Torsionsstab    beträchtlicher, etwa der ganzen Ma  schinenlänge entsprechender Länge     verwendet,    der bei  spielsweise etwa 9-12 m betragen kann.  



  Die Kurvenkontur des     Steuerkurvenglieds    66 ist der  art in Abhängigkeit von den Eigenschaften der Spann  einrichtung, d. h. des     Torsionsstabes,    der Grösse des       Gegengewicht-Drehmoments    und dem Kettenablauf aus  gewählt, dass sie einen Hebelarm veränderlicher wirk  samer Länge bildet, der jederzeit die Schwankungen des  durch den     Torsionsstab    ausgeübten Drehmoments aus  gleicht und dadurch bei der Bewegung der Garnfüh  rungseinrichtungen von ihrer unteren in die obere Stel  lung und bei den entsprechenden     Rückdrehbewegungen     des     Torsionsstabes    72 einen dauernden Gegenausgleich  aufrechterhält.  



  Obgleich es, wie vorstehend ausgeführt, möglich ist,  eine Steuerkurve zu entwickeln, die einen ununterbro  chenen Gewichtsausgleich für jede Art von Betriebsbe  dingungen gewährleistet, würde     ersichtlicherweise    jede  Änderung dieser Bedingungen, wie das beispielsweise  beim Einbau eines neuen     Torsionsstabes    vorkommen  könnte, ein neues     Steuerkurvenprofil    erfordern. Diese  Hochstellung erfolgt bei dieser Konstruktion durch Ein  stellen der Winkellage der Steuerkurve 66 gegenüber  ihrem Drehzapfen 67 durch Verändern der Einstellung  einer Anschlagschraube 80, die in einem einen Teil der  Halterung 71 bildenden Ansatz 81 zum Anschlagen an  die Steuerkurve 66 vorgesehen ist.  



  Die eine Schaltkurve nebst     Fühlereinrichtung    sowie  eine     Versetzvorrichtung,    mit deren Hilfe eine schwin-         gende    und schrittweise     Vorwärtsbewegung    auf die Rie  men und die durch diese betätigten     Garnführungsglieder     ausgeübt wird, aufweisend Schaltapparat, ist wie folgt  aufgebaut: An einer sich ununterbrochen drehenden  Welle 84 ist eine Schaltkurve 82 befestigt, deren zuge  hörige     Fühlerrolle    86 an einem waagerecht unter der  Kurve 82 angeordneten     Kurvenfühlhebel    88 angebracht  ist.

   Der     Fühlhebel    88 ist bei 90 an einem festen Teil der  Maschine schwenkbar gelagert, und sein freies Ende ist  mit einem Schlitz zur Aufnahme eines Drehzapfens 92  versehen, welcher in diesem Schlitz in Hebellängsrich  tung einstellbar gelagert ist. Ein Verbindungsglied 94  und eine Kette 96 verbinden den     Fühihebel    88 mit dem  Eingangsglied einer     Differential-Versetzvorrichtung        zur     Übertragung der durch die Schaltkurve und die Fühler  anordnung hervorgebrachten schwingenden Bewegung  auf die     Haspelwelle    44,

   die Trägerriemen und die Füh  rungsglieder zwecks Ausbildung von     Spulenwickeln    un  ter Überlagerung mit einer zusätzlichen schrittweisen  Vorwärtsbewegung innerhalb der Grenzen dieser Be  wegungen.  



  Die     Differential-Versetzvorrichtung    weist ein Ein  gangs-Differentialgetriebe 98 auf, das an einem auf  einem von einer Vollwelle 104 der Differentialeinrich  tung getragenen     Steuerglied    102 frei drehbaren Ein  gangsglied 100 angebracht ist.  



  Parallel zum Eingangs-Differentialgetriebe 98 ist ein  Ausgangs-Differentialgetriebe 106 vorgesehen, das an  einem auf der Vollwelle 104 frei drehbaren Ausgangs  glied 108 befestigt ist. Die beiden Zahnräder dieser Ge  triebe sind mit     Innenzähnen    versehen, wobei das Aus  gangszahnrad 106 einen Zahn weniger besitzt als das  Eingangszahnrad 98. Ein Planetenrad 110 steht in un  unterbrochenem Eingriff mit beiden Zahnrädern und ist  an einem von einem abstehenden, am Steuerglied 102  vorgesehenen Rahmen 114 getragenen Drehzapfen 112  drehbar gelagert.  



  Das Planetenrad 110 wird in der Weise gegenüber  dem Eingangszahnrad 98 des     Differentialgetriebes    ein  gestellt, dass dem     Ausgangs-Differentialzahnrad    106  eine schwingende Bewegung sowie bei jeder Schwin  gung des Eingangszahnrads 98 eine zusätzliche schritt  weise     Vorwärtsbewegung    gegenüber letzterem     erteilt     wird.  



  Diese Einstellung erfolgt über ein am Steuerglied 102  angebrachtes, sich als eine Einheit zusammen mit dem  das Planetenrad tragenden Rahmen 114 drehendes  Schaltrad 116 aufweisende Verbindungen. An einem  festen Drehzapfen 122 sind zwei Schaltklinken 118, 120  befestigt, die beim Eingreifen in das Schaltrad<B>116</B> die  ses und den     Planetenrad-Trägerrahmen    gegen eine Dreh  bewegung     mit    dem Eingangszahnrad 98 sperren, so dass  sich das Planetenrad 110 auf seinem Drehzapfen drehen  muss und dabei das Ausgangszahnrad 106 gegenüber  dem Eingangszahnrad 98     vorwärtstreibt.     



  Die Arbeitsweise der Schaltklinken 118 und 120  wird durch eine Abdeckung 124     gesteuert,    die mit Hilfe  einer geteilten Schelle 126 am Eingangsglied 100 für das       Eingangs-Differentialzahnrad    98 befestigt ist. Die Ab  deckung 124 besitzt eine verhältnismässig grosse Um  fangsausdehnung und hält die Schaltklinken 118, 120  mit Ausnahme eines kleinen Abschnitts am einen Ende  des Hubs, wo die Schaltklinken in Eingriff mit dem  Schaltrad 116 gelangen können, während der ganzen  geradlinigen Bewegung des Eingangszahnrads     in    ange  hobener, unwirksamer Stellung.

   Durch diese Anordnung  bewegt sich das Planetenrad im     wesentlichen    als Ein-           heit    zusammen mit den beiden Differentialzahnrädern  98 und 106 und arbeitet als Sperrvorrichtung, um diese  beiden Getriebe als     Ganzes    schwingen zu lassen. Wenn  das Schaltrad 116 und der     Planetenrad-Trägerrahmen     114 durch das Eingreifen der Schaltklinken 118, 120  in das erstere festgehalten werden, wird das Planetenrad  durch die fortgesetzte Bewegung des Eingangszahnrads  98 gedreht und erzeugt dabei eine geringe Vorwärtsbe  wegung des     Ausgangs-Differentialzahnrads    106 gegen  über dem     Eingangs-Differentialzahnrad    98.  



  Die vorstehend beschriebene Differentialeinrichtung  ist ausserdem mit einer selbsttätigen     Rückstelleinrich-          tung    versehen, mit deren Hilfe die Maschine nach Be  endigung des     Aufspulvorgangs    in ihre Ausgangsstellung  für das Aufspulen neuer Wickel zurückgebracht wird.  Zu diesem Zweck ist das Ausgangszahnrad 106 mit  Hilfe einer Einwegkupplung mit einem angetriebenen  Glied verbunden, das seinerseits mit der     Haspelwellen-          anordnung    44 in Verbindung steht.

   Diese Kupplung ist  eine     Zylinder-Keil-Kupplung    mit zwei Kupplungsrollen  130, die in keilförmigen Ausschnitten 132 in der Innen  seite des Ausgangsglieds eines lose drehbar auf dem  Ausgangsglied 108 des Ausgangszahnrads 106 ange  brachten, angetriebenen Glieds 134 untergebracht sind.  Die Kupplungsrollen 130 werden durch die auf das an  getriebene Glied 134 beim Aufwinden bzw. bei der An  hebbewegung des     Aufwindglieds    wirkende Ablaufvor  belastung durch die Aufnahmewirkung der     Torsions-          welle    72 in     Verkeileingriff    mit dem Steuerglied und der  Aussenhülse gebracht.

   Eine Kette 140 ist     mit    ihrem  einen Ende am Umfang des angetriebenen Glieds 134  und mit ihrem anderen Ende an einem Kettenrad 142  befestigt, das an einer der mit Hilfe eines Bolzens 42       mit    der     Haspelwelle    44 verbundenen Hülsen 41 vorge  sehen ist.  



  Die     Versetzvorrichtung,        Steuerkurvenanordnung,          Haspelwellenanordnung,        Kompensations-Aufnahmeein-          richtung    und die verschiedenen betrieblichen Verbin  dungen zwischen diesen Teilen sind so ausgebildet, dass  die durch den     Torsionsstab    72 ausgeübte überkompen  sierende Belastung normalerweise den     Mitnehmerhebel     88 und die Rolle 86 in Berührung     mit    der Schaltkurve  82 hält, die vorher beschriebene     übersteuerungskupp-          lung    130,

   132 einrückt und gleichzeitig an den Gliedern  der     Differentialeinrichtung    eine     Drehmomentbelastung     aufrechterhält, welche normalerweise ein Drehen oder  Auswandern des Planetenrads gegenüber den Ein- und  Ausgangszahnrädern des     Differentialgetriebs    während  der geradlinigen Bewegungen des Eingangszahnrads 98  verhindert.  



  Die     Einrichtung    zur selbsttätigen Rückstellung der  Differentialeinrichtung weist weiterhin eine um den Um  fang von Eingangs- und     Ausgangs-Differentialzahnrä-          dern    98 und 106 herumgelegte und sich über den gan  zen Aussenrand dieser Glieder erstreckende spiralige       Rückdreh-Torsionsfeder    144 auf, deren eines Ende an  einer am Eingangszahnrad 98 vorgesehenen Halterung  146 und deren anderes Ende an einer am angetriebenen  Glied 134 vorgesehenen Halterung 150 befestigt ist.

    Diese     Torsionsfeder    144 ist bestrebt, das angetriebene  Glied 134 in die der Belastung durch den     Kompensier-          Torsionsstab    72 entgegengesetzte Richtung zu verdre  hen.  



  Beim Aufspulen einer Reihe von Spulen an der Ma  schine     verursacht    der fortgesetzte Betrieb der     Differen-          tialeinrichtung,    dass das ununterbrochen schwingende       Ausgangs-Differentialzahnrad    106 und das angetriebene    Glied 134 gegenüber dem ununterbrochen schwingen  den Eingangszahnrad 98 unter der Wirkung der durch  den     Kompensier-Torsionsstab    72 ausgeübten Belastung  in dieselbe Richtung, in die diese Belastung wirkt,     gleich-          mässig    vorwärts bewegt werden.

   Diese Relativbewegung  des angetriebenen Glieds 134 und des Eingangszahnrads  98 spannt die     Rückstellfeder,    welche, wie vorher er  wähnt, schwächer ist als die durch den     Torsionsstab    72  ausgeübte Belastung.  



  Am Ende des     Aufspulvorgangs    wird die Maschine  für das Aufspulen einer neuen     Spulenreihe    vorbereitet.  Hierzu gehört das übliche Auswechseln der vollen  Spulen und das Zurückdrehen der     Haspelwelle    mit den  Ringschienen, den     Garnführungs-Trägerschienen    und den       Ballonüberwachungsring-Trägerschienen    zur Vorberei  tung 'auf das Aufspulen neuer Spulen.

   Dieses Zurück  drehen der     Haspelwelle    erfolgt mit Hilfe eines Hülsen  glieds 59, das normalerweise mit der     Haspelwelle    44 ver  bunden ist, sowie eines an dieser Hülse ausgebildeten  grossen Zahnrads 156, das mit einem kleinen Antriebs  ritzel 158 an einer Handkurbelwelle 160, welche durch  eine Handkurbel 162 betätigt werden kann, in Eingriff  steht. Die Hülse 59 ist mit Hilfe eines Querbolzens 164  drehfest mit der     Haspelwelle    verbunden, der seinerseits  in einer     Axialbohrung    der     Haspelwelle    44 längsbeweg  baren Steuerwelle 166 befestigt ist.

   Der Querbolzen 164  durchsetzt einen in der     Haspelwelle    44 vorgesehenen  Schlitz<B>168</B> nach aussen, und sein Aussenende steht nor  malerweise mit einem Längsschlitz 170 der Hülse 59 in  Eingriff, so dass letztere, einschliesslich der     Haspelwelle     44, zwecks gemeinsamer Drehung miteinander verbun  den sind.

   Eine Steuerwelle 166, inzwischen ihrem abge  setzten Abschnitt und der Aufnahmebohrung eine  Druckfeder 175 aufweist, hält Welle und Querbolzen  164 normalerweise in     Verriegelungseingriff.    Durch eine       Einwärtsbewegung    der Steuerwelle wird der     Querbolzen     164 in eine in der Hülse 59 vorgesehene Ringnut 172  bewegt, so dass sich die Hülse 59 auf der     Haspelwelle     44 frei zu drehen vermag.  



  Mit Hilfe der Handkurbel 162 bewegt der die Ma  schine Bedienende die gesamte     Garnspuleinrichtung,     einschliesslich der     Haspelwelle    44, der Verbindungsrie  men, der     Ringschienen,    der     Garnführungsschienen    und  der     Ballonüberwachungsring-Trägerschienen    entgegen  der Belastung des     Kompensier-Torsionsstabs    72 in       Rückwärtsrichtung.    Beim Erreichen der     rückwärtigsten     Stellung bzw. der untersten Stellung der Schienen 22,  24, 28, 32 usw.

   tritt ein in einer Vertiefung 178 in der  Stirnseite einer der Hülsen 41 vorgesehener federbela  steter Rastbolzen 176 in eine mit ihm zusammenwir  kende Vertiefung 180 einer angrenzenden festen Fläche  der Maschine ein, wodurch die     Garnspuleinrichtung    in  der unteren Stellung arretiert wird. Durch Eindrücken  der Steuerwelle 166, wobei der -Bolzen 164 aus dem  Schlitz 170 heraus und in die Ringvertiefung 172 hinein  gedrängt wird, kann die Hülse 59 gegenüber der ge  sperrten     Haspelwelle    44 gedreht werden, wodurch ein  weiteres Absenken der Überwachungsringe gegenüber  den     Ringschienen    und Garnführungen möglich wird, um  das Auswechseln zu erleichtern.

   Diese Weiterbewegung  der     Überwachungsringe    und der Hülse 59 wird durch  eine Kette 186 aufweisende Anschlagvorrichtung be  grenzt. Diese mit ihrem einen Ende an einem Ansatz  188 an der Hülse 59 befestigte Kette 186 erstreckt sich  abwärts durch einen im Maschinenrahmen vorgesehe  nen Ausschnitt und ist an ihrem unteren Ende mit einem  Anschlagglied 190 versehen, das einstellbar an der Kette      befestigt ist und durch die Weiterbewegung der Hülse  59 aufwärts gegen die Unterseite des Rahmens bewegt  wird.

   Nach dem Auswechseln der Spulen rastet der Bol  zen 164 wegen der gegenläufigen Drehbewegung der  Hülse 59 unter der Wirkung der Feder 175 wieder in  den Schlitz 170 ein, wobei die Hülse 59 mit der Hülse  41 und der     Haspelwelle    44 verriegelt wird.     Anschlies-          send    wird der     Rastbolzen    176, wenn der neue     Aufspul-          vorgang    vorgenommen werden soll, durch einen von  Hand zu betätigenden     Auslösebolzen    182 in die unwirk  same Stellung bewegt.

   Der     Auslösebolzen    182 ist in die  Vertiefung 180 eingesetzt und wird normalerweise durch  eine     Spiraldruckfeder    184 in zurückgezogener Lage ge  halten.  



  Die Vorrichtung zur selbsttätigen Rückstellung der  Differentialeinrichtung arbeitet wie folgt: Ersichtlicher  weise wird während des     Absenkvorgangs    die Haspel  welle 44 in umgekehrter Richtung bzw. in der Darstel  lung der     Fig.    3 im Uhrzeigersinn gedreht, wobei sie die  normalerweise durch die     Torsionswelle    72 auf die Teile  der Differentialeinrichtung ausgeübte Belastung aufhebt.  Hierdurch wird die     Rückdreh-Torsionsfeder    144 wirk  sam und dreht das angetriebene Glied 134 in die der  Belastung der     Torsionswelle    72 entgegengesetzte Rich  tung.  



  Beim Zurückdrehen der     Haspelwelle    44 dreht sich  das angetriebene Glied 134 während des     Herablassens     der mit ihm verbundenen Kette 140 so lange weiter, bis  es durch Anschlagen des an seinem Umfang vorgesehe  ner Anschlagansatzes 150 mit dem mit diesem zusam  menwirkenden Anschlagansatz 146 des     Eingangs-Diffe-          rentialzahnrads    98 angehalten wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schaltapparat zum Hin- und Herbewegen von Glie dern an einer Spinn- oder Zwirnmaschine mit einer Fortschaltvorrichtung, die zwischen einer Trommelwelle und einem von einer Exzenterscheibe beaufschlagten Fühlhebel der Spinn- oder Zwirnmaschine eine Diffe rentialeinrichtung mit einem drehbar gelagerten Ein gangsglied und einem dieses Glied hin- und herbewe genden Verbindungsglied aufweist, dadurch gekenn zeichnet, dass die Differentialeinrichtung getrennt von der Trommelwelle (44) angeordnet ist und mit der Trommelwelle sowie mit dem Fühlhebel (88) jeweils über ein Verbindungsglied (140;
    96) verbunden ist, dass das Eingangsglied (100) mit einem mit ihm fluchtenden Ausgangsglied (108) über ein drehbar gelagertes, eine Differentialverbindung zum Vorwärtsdrehen des Aus gangsglieds gegenüber dem Eingangsglied bildendes Steuerglied (102) verbunden ist, dass das Ausgangsglied (108) über eine Freilaufkupplung (130, 132) mit einer mit der Trommelwelle (44) mitbewegbaren Kettentrom mel (134) verbunden ist und dass Organe (156, 158, 160) zum Zurückdrehen der Trommelwelle (44) und der angeschlossenen Elemente (24, 28, 32) gegen die Kraft einer Spanneinrichtung, sowie eine Vorbelastungs- feder (144) vorgesehen sind,
    die beim Zurückdrehen der Trommelwelle die Kettentrommel (134) gegenüber dem Eingangsglied (100) zurückdreht. UNTERANSPRÜCHE 1. Schaltapparat nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Fortschalt- und Zurückdrehvor- richtung in einem gesonderten Gehäuse angeordnet ist und die Kettentrommel (134) koaxial zum Ausgangs glied (108) gelagert ist, das seinerseits über ein flexibles Verbindungsglied (140) mit der Trommelwelle (44) ver bunden ist. 2.
    Schaltapparat nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass eine Steuereinrichtung für die Kupp lung (130, 132) vorgesehen ist, die entweder das drehbar gelagerte Ausgangsglied (108) fest mit den angeschlos senen Elementen (24, 28, 32) verbindet oder eine Rück stellung der letzteren gegenüber dem drehbar gelagerten Eingangsglied (100) gestattet. 3. Schaltapparat nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Kupplung (130, 132) bei einer Vorbelastung der Trommelwelle (44) in Richtung der schrittweisen Vorwärtsbewegung des Ausgangsglieds (108) eine feste Verbindung gewährleistet und bei einer Wegnahme der Vorbelastung ausgerückt wird. 4.
    Schaltapparat nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Eingangsglied (100) und das Ausgangsglied (108) auf einer gemeinsamen Achse (104) parallel nebeneinander angeordnete Zahnräder sind, dass das Steuerglied (102) um die gemeinsame Zahnrad achse drehbar ist und ein mit beiden Zahnrädern käm mendes Planetenrad (110) sowie ein sich mit ihm dre hendes, mit einer maschinenfesten Schaltklinke (118, 120) zusammenwirkendes Schaltrad (116) aufweist, und dass am Eingangszahnrad (100) eine Schaltklinkenab- deckung (124) angebracht ist, welche um das Schaltrad (116) schwingt und die Schaltklinke (118, 120)
    während eines merklichen Teils der Schwingbewegung ausser Ein griff mit dem Schaltrad (116) bringt, wobei sich das Pla netenrad (110) gemeinsam mit den Zahnrädern bewegt und diese gemeinsam als Ganzes in Schwingung ver setzt, jedoch während des restlichen Teils der Schwing bewegung gesperrt wird, um das Ausgangszahnrad (108) vorzurücken. 5. Schaltapparat nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Kupplung (130, 132) eine Ein wegkupplung ist und dass die vorbelastete Feder (144) das Ausgangsglied (108) umgibt. 6. Schaltapparat nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Verbindungsglied als Kette (140, 96) ausgebildet ist. 7.
    Schaltapparat nach Patentanspruch oder einem der vorangehenden Unteransprüche, dadurch gekenn zeichnet, dass die Spanneinrichtung einen Torsionsstab (72) aufweist.
CH1474865A 1961-05-09 1962-05-07 Schaltapparat zum Hin- und Herbewegen von Gliedern an einer Spinn- oder Zwirnmaschine CH477350A (de)

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