CH477436A - Verfahren zur Herstellung eines Lactons und dessen Verwendung - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Lactons und dessen Verwendung

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CH477436A
CH477436A CH495769A CH495769A CH477436A CH 477436 A CH477436 A CH 477436A CH 495769 A CH495769 A CH 495769A CH 495769 A CH495769 A CH 495769A CH 477436 A CH477436 A CH 477436A
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fermentation
estrogen
formula
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substance
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CH495769A
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Butler Hodge Edward
H Hidy Phil
Louis Wehrmeister Herbert
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Commercial Solvents Corp
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D313/00Heterocyclic compounds containing rings of more than six members having one oxygen atom as the only ring hetero atom
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23KFODDER
    • A23K20/00Accessory food factors for animal feeding-stuffs
    • A23K20/10Organic substances
    • A23K20/116Heterocyclic compounds
    • A23K20/121Heterocyclic compounds containing oxygen or sulfur as hetero atom
    • A23K20/126Lactones

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description


  Verfahren zur Herstellung eines Lactons und dessen Verwendung    Die     vorliegende        Erfindung    betrifft ein     Verfahren        zur     Herstellung des Lactons der Formel I  
EMI0001.0004     
    Die neue     Verbindung    der Formel I und     deren     Derivate können Oestrogenaktivität aufweisen, bzw. die  Wachstumsgeschwindigkeit von     fleischerzeugenden    Tie  ren, z. B. Rindern, Schafen und     Schweinen,    steigern.

   Ein  bekanntes Oestrogen ist Diäthylstilböstrol, das in weitem       Umfange    zur Unterstützung der     Wachstumssteigerung     von fleischerzeugenden Tieren verwendet wird. Die nach    dem     erfindungsgemässen    Verfahren hergestellte neue  Verbindung und deren Derivate haben     besondere    Vor  teile gegenüber Diäthylstilböstrol.  



  Das     erfindungsgemässe    Verfahren zur Herstellung  der Verbindung der Formel I zeichnet sich dadurch aus,  dass man eine Verbindung der Formel II  
EMI0001.0014     
    unter Reduktionsbedingungen, die nur zum Reduzieren  der olefinischen Bindung und der Ketogruppe durch    Addition von 4 Wasserstoffatomen ausreichen, hy  driert      Ferner     betrifft    die Erfindung die     Verwendung    des  nach dem     erfindungsgemässen        Verfahren        hergestellten     Lactons der Formel I, zur Herstellung entsprechender  O-acylierter Derivate. Vorzugsweise werden die     Acetyl-          oder    Valerylderivate hergestellt.  



  Es gibt zwei Diastereoisomere der nach dem erfin  dungsgemässen Verfahren hergestellten Verbindungen  bzw. der aus ihren erzeugten Acylverbindungen und  diese können verschiedene Aktivität bestitzen. Die     Dia-          stereoisomeren        können    durch ihre     Schmelzpunkte    unter  schieden werden, und da das höher     schmelzende        im     allgemeinen weniger löslich, beispielsweise in Mischun  gen aus Isopropylalkohol und Wasser, ist, lassen sich die  Diastereoisomeren trennen.  



  Die nach dem     erfindungsgemässen        Verfahren    herge  stellte Verbindung der Formel I und deren Acylderivate  können     Tieren    auf geeignete Weise z. B.     oral    oder  parenteral, verabreicht werden.

   Beispielsweise können  die Verbindungen mit gewöhnlichem Futter     verschnitten     werden, das     Nährwerte    in ausreichender Menge zur       Erzeugung    der gewünschten Wachstumsgeschwindigkeit       enthält    und     können    so     den    Tieren     unmittelbar        verfüttert     werden, oder die Verbindung     kann    in einem     geeigneten     Injektionsmittel, wie Erdnussöl, suspendiert und     paren-          teral    injiziert werden.

   Die einem Tier verfütterte Menge  der Verbindung schwankt natürlich je nach der Tierart  der gewünschten Wachstumsgeschwindigkeit und der  gleichen.  



  Wenn die neuen Produkte im Futter verabreicht  werden sollen, kann eine Futtermasse zubereitet werden,  welche die üblichen ernährungshinschtlich abgeglichenen  Mengen an Kohlehydraten, Proteinen,     Vitaminen        und     Mineralstoffen, zusammen mit nach -der     Erfindung    her  gestellten bzw. acylierten Verbindungen, enthält.

   -Diese  üblichen Diätbestandteile sind Getreide, wie gemahlenes  Getreide und Getreidenebenprodukte, tierische Protein  substanzen, wie solche, die sich in Fischmehl     und          Fleischabfällen    finden,     pflanzliche    Proteine, wie Soja  bohnenölmehl, Erdnussölmehl, Vitaminstoffe, wie Vita  min A- und D-Gemische, Riboflavinergänzungsstoffe  und andere     Vertreter    des     Vitamin    B- Komplexes, ferner  Knochenmehl und Kalkmehl zur Lieferung der Mineral  stoffe. Eine übliche Futtermittelart zur Verwendung bei  Rindern ist Alfaalfaheu und gemahlene Maiskolben  gewünschtenfalls zusammen mit Vitaminergänzungsstof  fen.  



  Die beim erfindungsgemässen Verfahren als Aus  gangsmaterial eingesetzte Verbindung der Formel II  kann als Gärungsöstrogensubstanz bezeichnet werden.  



  Bei der Durchführung des     erfindungsgemässen    Ver  fahrens kann man die olefinische Bindung und die Ke  tongruppe in Gegenwart von Wasserstoff unter Anwen  dung üblicher Reduktionsmethoden, beispielsweise in  Gegenhart eines Raney-Nickelkatalysators, reduzieren,  wobei insgesamt vier Wasserstoffatome verbraucht wer  den. Die hier verwendete Nomenclatur basiert auf der  Verbindung der Gärungsöstrogensubstanz. Beispielswei  se wird die nach Reduktion der Olefinbindung und der  Ketogruppe erhaltene Verbindung als Tetrahydr-Gä  rungsöstrogensubstanz bezeichnet.

   Die nach dem     erfin-          dungsgemässen        Verfahren    hergestellten Verbindungen in  denen die beiden phenolischen OH Gruppen acyliert  sind, werden als Diacyl- und wenn nur eine acyliert ist,  als Monoacyl-tetrahydro-Gärungsöstrogensubstanz be  zeichnet.  



  Die Reduktion der Gärungsöstrogensubstanz erfolgt  vorzugsweise nach deren     :Suspendierung    oder     Auflösung            in    einem     geeigneten    Mittel, z. B. einem     Alkohol,    vor  zugsweise einem niederen Alkohol, wie Methanol,     Aet-          hanol,    usw. Im allgemeinen kann die Reduktion bei  Umgebungstemperatur und gewöhnlichem Druck durch  geführt werden. Bevorzugte Temperaturen liegen bei  etwa 15 bis 40  C. Bevorzugte     Drücke    betragen etwa 1  bis 100 atm. Im allgemeinen werden etwa 0,1 bis 5  Gramm Katalysator je Gramm Gärungsöstrogensubstanz  gebraucht.  



  Die Gärungsbstrogensubstanz wird so bezeichnet,  weil eine übliche Methode zu ihrer Herstellung in der  Züchtung des Organismus Gibberella zeae (Gordon)  gemäss Niederlegung bei der Northern Utilization     Re-          search    and Development Division des     Landwirtschafts-          ministeriums    der Vereinigten Staaten von Amerika     unter     der Nummer NRRL-2830 besteht.  



  Die folgenden Beispiele sollen zur     näheren        Erläute-          rung    des     erfindungsgemässen    Verfahrens dienen.     Das          Präparat    I soll die Herstellung eines geeigneten Impfme  diums, das den Organismus Gibberella zeae (Gordon)  NRRL-2830 enthält, erläutern.    <I>Präparat 1</I>    Eine Sporensandkultur von Gibberella zeae (Gor  don) NRRL-2830 wurde aseptisch in ein steriles Rohr  gebracht, das 15 ml Czapek's-Dox-Lösung und eine  kleine Menge Agar enthielt. Dann wurde das Medium       etwa    168 Stunden bei ungefähr 25  C bebrütet.

   Nach  Ablauf der Bebrütungszeit wurde das Medium mit 5 ml  sterilem entionisiertem Wasser gewaschen und in ein  steriles Rohr übertragen, das 45 ml     Czapek's-Dox-Lö-          sung    enthielt. Der Rohrinhalt wurde dann etwa 96  Stunden bei ungefähr 25  C bebrütet, worauf das Mate  rial für die     Impfung    eines     Gärmediums    verfügbar war.  



  Das folgende Präparat II veranschaulicht ein Gä  rungsverfahren unter Verwendung des Organismus     Gib-          berella    zeae (Gordon) NRRL-2830 unter Erzeugung von  Gärungsöstrogensubstanz.    <I>Präparat 11</I>    In einen Zweiliterkolben wurden 300 g fein zerteilter  Mais gegeben. Der Kolben mit     Inhalt    darauf sterilisiert  und dann wurden 150 ml steriles entionisiertes Wasser  zugegeben. Die Mischung im Kolben wurde dann mit  45 ml des gemäss Präparat I hergestellten Impfmediums  versetzt und das     Material    wurde völlig durchgemischt.       Dann    wurde die Mischung etwa 20 Tage bei 25  C in  einer Dunkelkammer in einer mit Wasser     gesättigten     Atmosphäre bebrütet.  



  Das folgende Präparat     erläutert    die Gewinnung der       Gärungsöstrogensubstanz    aus dem     Gärmedium.       <I>Präparat 111</I>    Ein Anteil des gemäss Präparat     1I    vergorenen  Materials von 300 g wurde in 500 ml     entionisiertes     Wasser gegeben     und        aufgeschlämmt.    Dann wurde der  Schlamm     etwa    15 Minuten auf 75  C     erhitzt,    mit 300 g  Filterhilfe versetzt und     filtriert.    Das feste     abfiltrierte     Material mit der     anabolischen    Substanz wurde darauf an  der Luft getrocknet,

   und 333 g d es     trockenen    Kuchens  wurden dann mit 500 ml     Aethanol    extrahiert. Diese  Verfahrensweise wurde noch 3 mal     wiederholt.    Der      Aethanolextrakt wurde zur Trocknung unter Vakuum  eingedampft und lieferte 6,84g festen Stoff.     Letzterer     wurde darauf in 20m1 Chloroform aufgelöst und mit  30 ml einer wässrigen Lösung, enthaltend 5 Gew.%  Natriumcarbornat und eingestellt auf pH etwa 11,2,  extrahiert. Der Extraktionsprozess wurde noch 7 mal  wiederholt. Der pH-Wert des Natriumcarbonatextraktes  wurde dann     mit        Salzsäure    auf 6,2 eingestellt und lieferte  einen anabolische Substanz enthaltenden Niederschlag.

    ,Der Niederschlag und der wässrige     Natriumcarbonatex-          trakt    wurde darauf jeder wiederum mit 75 ml     Aethylät-          her    extrahiert. Dieser Vorgang wurde noch dreimal  wiederholt und ergab eine hellgelbe ätherische Lösung,  die bei Eindampfung zur Trockne 160 mg feste     anaboli-          sche    Substanz lieferte.

   Dieses Material wurde dann einer  mehrfachen Übertragungsgegenstromverteilung unter  Verwendung     von    100 Röhren und eines Lösungsmittel  systems unterzogen, das aus 'zwei Teilen Chloroform und  zwei Teilen Tetrachlorkohlenstoff als unterer Phase und  vier Teilen Methanol und ein     Teil    Wasser als oberer  Phase, bestand. Alle Teile beziehen sch auf das Volu  men. Das aus der mehrfachen     Übertragungsgegenstrom-          verteilung    erhaltene feste Material bestand aus Gärungs  östrogensubstanz.  



  Die     folgenden    Bespiele 1 bis 3     erläutern    die Reduk  tion dieser Substanz zur Tetrahydroverbindung.    <I>Beispiel 1</I>    Tetrahydro-Gärungsöstrogensubstanz wurde herge  stellt, indem man 0,5 g Gärungsöstrogensubstanz in  200 ml Aethanol auflöste und die Lösung 3 Stunden bei  30  C unter 70 kg/cm2 (l00 Psi) an Kontakt mit 2 g  Raney-Nickel als Katalysator reduzierte. Nach Filtrieren  und Einengen des Reaktionsgemisches wurde das Pro  dukt mit 2 bis 3 ml 2-Nitropropan gewaschen und zur  Kristallisation     gebracht.    Es zeigte einen     Schmelzpunkt     von 143 bis 169  C.

      <I>Beispiel 2</I>    Die Reduktion von Gärungstrogensubstanz wurde in  Methanol bei 30  C unter 70 kg/cm2 Wasserstoffdruck  5 Stunden am Kontakt     mit    reinem     Nickelkatalysator     durchgeführt, um ein Produkt zu ergeben, das nach  mehreren Umkristallisationen aus 2'-Nitropropan und  Nitromethan bei 141 bis 143  C schmolz. Die Analyse  ist:  
EMI0003.0019     
  
    Berechnet <SEP> für <SEP> C18H26O5 <SEP> gefunden
<tb>  <B>0</B>/<B>0</B> <SEP> C <SEP> 67,1 <SEP> 62,2
<tb>  % <SEP> H <SEP> 8,14 <SEP> 8,28       <I>Beispiel 3</I>    Die Reduktion von 1 g Gärungsbstrogensubstanz  wurde in 150 cm3 Aethanol bei Zimmertemperatur  unter 3,5 kg/cm2 (50 Psi) Wasserstoff 4 Stunden in  Gegenwart einer kleinen Menge Raney-Nickel (etwa  1 cm3 einer dicken Suspenson in Wasser) durchgeführt.

    Das Produkt wurde eingeengt, mit 5 ml Isopropylalkohol  behandelt, gekühlt     und    filtriert. Das Filtrat wurde mit  5 ml Wasser vermischt, über Nacht stehen     gelassen,     gekühlt und filtriert, sodass es 0,65 g Produkt     mit        einem          Schmelzpunkt    von 147 bis 157  C ergab. Es     wurde     zweimal aus Mischungen aus Isopropylalkohol und  Wasser     umkristallisiert    und ergab 0,18 g einer Substanz  mit     einem        Schmelzpunkt        von    178 bis 180  C.

   Ausser-         ,dem    wurde ein Produkt mit einem     Schmelzpunkt    von  146 bis 148  C im Gewicht von 0,22 g aus dem Filtrat  nach der ersten     Umkristallisation    des Produktes im  Gewicht von 0,65 g gewonnen. Die Reduktion der  Ketogruppe führt ein asymmetrisches Kohlenstoffatom  ein und macht die Bildung von Diastereoisomeren  möglich. Die optischen Aktivitäten der beiden Produkte       waren:     1. Für das Produkt mit einem Schmelzpunkt von  178 bis 180  C [&alpha;] D25 = etwa + 46  z. B. + 46,50   und  2. für     das    Produkt mit einem 'Schmelzpunkt von l46  bis 148  C     [ I        D25    = etwa + 39  z.

   B. 38,75 , wobei  
EMI0003.0037  
   in Methanol und 1 = 2 dem.  



  Die folgenden Versuche sollen die Aktivität der nach  dem     erfindungsgemässen        Verfahren    hergestellten neuen  Verbindung der Formel I .gemäss dem Mäusegebärmut  tertest zeigen. Hierbei wurde eine Lösung der Testsub  stanz auf eine pulverisierte Standardmäuseration gelegt  und das Lösungsmittel durch Verdampfung     entfernt,    um  eine trockene Ration zu ergeben, die ein bekanntes       Geweicht    der Substanz je Gramm Ration enthält.

   Diese  Ration wird dann an -Mäuse mit entferntem Ovarium im  Gewicht von 20 g in einem     Verhältnis    von 3 g je Maus  und Tag     im    Verlauf     von    5 Tagen verfüttert, worauf die  Mäuse gewogen und .die Uteri entfernt und gewogen  werden. Eine Gewichtszunahme des Uterus gegenüber  dem Gewicht des Uterus bei einem Kontrolltier beweist  das Vorhandensein von Oestrogenaktivität für die Prüf  substanz. Die Grösse der Zunahme ist proportional dem  Gewicht des verbrauchten Oestrogens. Die Methode  kann als quantitative Prüfung durch Vergleich hinsicht  lich des erhaltenen Ansprechens mit einer reinen Form  des der Prüfung unterliegenden Oestrogens verwandt  werden.  



  Bei einem 10 Mäuse umfassenden Versuch mit  Kontrollmäusen von einem mittleren Uterusgewicht von  11,6 mg und bei Zugabe des bei 178 bis 180  C       schmelzenden    Produktes des Beispiels 3 in einer Menge  von 3,125  g je Gramm Futter betrug das Uterusgewicht  im Mittel 21,4 mg. Bei 6,25  g je Gramm Futter -betrug  das mittlere Uterusgewicht 26,8 mg. Wenn man mit  Gärungsöstrogensubstanz in einer Menge von 6,25  g je  Gramm Futter vergleicht, bedeutet dies 307,69 %     des-          Ansprechens    auf Gärungsöstrogensubstanz.

   Durch     Ex-          trapolierung    einer Kurve des     Gärungsöstrogensubstanz-          ansprechens    auf eine Dosis von 3,125  g je Gramm  Futter beträgt das Ansprechen auf die Verbindung  445,5 % des berechneten Ansprechens für Gärungsö  strogensubstanz.  



       In    einem getrennten 10 Mäuse umfassenden Versuch  mit Kontrollmäusen von einem mittleren Uterusgewicht  von 11,6 mg und Zugabe des bei 146 bis 148  C  schmelzenden Produktes des Beispiels 3 in einer Menge  von 3,125  g je Gramm Futter betrug das mittlere  Utersugewicht 15,0 mg. Vergleicht man- mit Gärungsö  strogensubstanz bei einem Spiegel von 6,25 lug je Gramm  Futter, so bedeutet dies 123,9 % des Ansprechens auf  Gärungsöstrogensubstamz.

   Durch Extrapolierung der  Kurve des Gärungsöstrogensubstanzsprechens auf eine  Dosis von     3,125,ug        je    Gramm Futter beträgt das       Ansprechen    auf die Verbindung 154,5 % des für     Gä-          rungsöstrogensubstanz        berechneten        Ansprechens.     



  Sechs Stück Rinder wurden mit     einer    Tagesration  gefüttert, die eine Mischung von     Alfaalfaheu        und    gemah-      Jenen Maiskolben mit 1 bis 20 Unzen     Tetrahydro-          Gärungsöstrogensubstanz    auf 100 Pfund Ration enthielt,       um    die Wachstumsgeschwindigkeit des Viehs     zu    stei  gern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung des Lactons der Formel I EMI0004.0005 dadurch gekennzeichnet, dass man die Verbindung der Formel II EMI0004.0006 unter Reduktionsbedingungen, die nur zum Reduzieren der olefinischen Bindung und der Ketogruppe durch Addition von 4 Wasserstoffatomen ausreichen, hy driert. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass man die Reduktion in Gegenwart eines Raney-Nickel-Katalysators durchführt, wobei die ser vorzugsweise in einer Menge von 0,1 bis 5 g je Gramm des Ausgangsmaterials angewandt wird.
    2. Verfahren nach Patentanspruch I oder Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man die Reduk tion in Anwesenheit eines Verdünnungsmittels, insbeson dere eines Alkohols durchführt. 3. Verfahren nach Patentanspruch I oder Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man die Reduk tion bei einer Temperatur von 15-90 C durchführt. PATENTANSPRUCH II Verwendung des nach dem Verfahren gemäss Pa tentanspruch I hergestellten Lactons der Formel I, zur Herstellung entsprechender O-acylierter Derivate. UNTERANSPRÜCHE 4.
    Verwendung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass man die entsprechenden Acetylde- rivate herstellt. 5. Verwendung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass man die entsprechenden Valerylde- rivate herstellt.
CH495769A 1965-02-15 1966-02-01 Verfahren zur Herstellung eines Lactons und dessen Verwendung CH477436A (de)

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