CH477893A - Gerät zum Präparieren von Schneepisten - Google Patents
Gerät zum Präparieren von SchneepistenInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01H—STREET CLEANING; CLEANING OF PERMANENT WAYS; CLEANING BEACHES; DISPERSING OR PREVENTING FOG IN GENERAL CLEANING STREET OR RAILWAY FURNITURE OR TUNNEL WALLS
- E01H4/00—Working on surfaces of snow or ice in order to make them suitable for traffic or sporting purposes, e.g. by compacting snow
- E01H4/02—Working on surfaces of snow or ice in order to make them suitable for traffic or sporting purposes, e.g. by compacting snow for sporting purposes, e.g. preparation of ski trails; Construction of artificial surfacings for snow or ice sports ; Trails specially adapted for on-the-snow vehicles, e.g. devices adapted for ski-trails
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Description
Gerät zum Präparieren von Schneepisten Die Erfindung bezieht sich auf ein Gerät zum Präparieren von Schneepisten, mit einem Verdichteror- gan, das an einem Träger mit Deichsel angeordnet ist.
In den Wintersportgebieten werden zum Präparieren von Pisten mehrere Arten von Pistenwalzen zum Fest pressen des Schnees benützt, damit er auch weniger den Einflüssen des Föhns und der Sonne ausgesetzt ist. Dadurch kann oft eine Saisonverlängerung erzielt wer den.
Es sind schon Blechtrommeln bekannt, die mit,dem Skilift hochgefahren und dann -von einem Skifahrer entlang der Piste herabgeführt werden.
Weiter sind :auch schon motorisierte Pistenwalzen, die durch einen Skifah rer gelenkt werden, bekannt. Der Einsatz dieses Gerätes ist jedoch bei der geringsten Steigung und mit zunehmen der Schneehöhe in Frage gestellt. Bekannt sind auch die verschiedenen Typen von Raupenfahrzeugen, die zwar eine hohe Flächenleistung aufweisen, aber deren Preis sehr hoch ist.
Alle bisher bekannten Geräte verdichten den Schnee jedoch nur unbefriedigend. Raupenfahrzeuge haben bei spielsweise im Durchschnitt einen Bodendruck von 0,03 kg/cm2. Dies ist ungefähr derselbe Bodendruck, herrührend von einem Skifahrer, wenn @er auf den Ski steht.
Bei der Abfahrt und besonders beim Abschwingen verstärkt sich der Druck auf das Mehrfache. Die Folge davon ist, dass der Skifahrer durch die ungenügend gewalzte Schneedecke durchbricht. Es entstehen Rinnen und Buckel, .die zu Stürzen nachfolgender Sportler führen können. Seit Jahren wird .eine Piste angestrebt, die so verdichtet oder präpariert ist,
dass sie den Anforderungen des Skisportes standhält. Bis jetzt war dies nur durch treten möglich.
Es ist Aufgabe der Erfindung ein Gerät zum Präpa rieren von Schneepisten zu -schaffen, das gestattet, den Schnee an Berghängen für Ski- und Skibobsport und an Sprunghügeln für Skischanzen zu verdichten, um @so günstigste Sportbedingungen zu schaffen.
,Das erfindungsgemässe Gerät ist dadurch gekenn- zeichnet, dass ein mit dem Verdiehterorgan wirkverbun- dener Vibrator vorgesehen ist.
Der Erfindungsgegenstand ist anschliessend mit Be zug auf die beiliegende Zeichnung beispielsweise näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine Pistenwalze zum Verdichten des Schnee belages in schaubildlicher Darstellung, Fig. 2 eine Draufsicht auf die gleiche Pistenwalze, Fig. 3 einen Teilschnitt durch die Walze, und Fig. 4,eine schematische Darstellung der Anordnung einer Seilwinde.
In der Fig. 1 ist eine Pistenwalze in schaubildlicher Darstellung gezeichnet. Eine Walze 1 ist drehbar -an einem rahmenförmigen Träger 2 gelagert.
Eine Deichsel 3 ist über Stützstreben 4 und eine gesohwungene Mittelstrebe 5 mit dem Träger 2 starr verbunden. Am Ende der Deichsel 3 ist eine Lenkstange 6 und ein auf einer schwenkbaren Gleitunterlage 7 montierter Sitz für den Lenker vorgesehen.
An den Stützstreben 4,des Trägers 2 ist ein Antriebs motor 10 mit einem Gebriebe 11 angeordnet. Innerhalb der Walze 1 ist ein nicht dargestellter Vi#brator mit einer Unwucht angeordnet, der die Walze periodisch auf- und abschüttelt, um dadurch zu erreichen,
dass der Schnee unter der Walze wirksamer gepresst wird.
Der Antrieb der Walze 1 erfolgt über eine erste mit dem Getriebe 11 gekuppelte Antriebswelle 12, ein kleines Kettenrad 13, eine Kette 14 und ein mit der Ach se der Walze 1 starrverbundenes grosses Kettenrad 15. Mit Hilfe des Getriebes kann die Bewegungsrichtung und die Geschwindigkeit gewählt werden.
Der Antrieb des Vibrators erfolgt über ein auf der Motorwelle angeordnetes Kettenrad 16, eine zweite Antriebswelle 17, ein kleines Kettenrad 18, eine Kette 19, ein grösseres Kettenrad 20 und eine innerhalb der Achse der Walze 1 gelagerte, mit dem Vibrator verbun dene Welle 21.
Die Übersetzung dieser Kraftübertra- gungsanordnung ist derart gewählt, dass die Unwucht des Vibrators mit relativ grosser Geschwindigkeit ge- dreht wird.
Auf vier Vorderseite des Trägers 2 ist eine Seilwinde 22 aufgesetzt. Mit Hilfe dieser Seilwinde kann sich die Pistenwalze selbst sehr steile Abhänge hinaufziehen, wenn das freie Ende des abgewickelten Seiles an einem Punkt oberhalb des Steilhanges befestigt wird.
Diese Seilwinde kann über ein auf der gleichen Achse, wie das grosse Kettenrad 15 angeordnetes Kettenrad 23, eine weitere Kette 24, ein Kettenrad 25 und eine Gelenkwelle 26 gleichzeitig mit der Walze 1 angetrieben werden. Die Achse der Seilwinde 22 kann gegenüber der Deichsel 3 verstellt werden.
Dies ermöglicht, dass man die Pisten- walze auch quer zur Fallinie der Hänge mit dem Seilzug ziehen kann, ohne dass die Pistenwalze abrutscht. In der Fig. 4 ist eine verschwenkte Stellung der Seilwinde strichpunktiert dargestellt.
Die Walze 1 umfasst ein aus Metall bestehendes Rohr 27 (Fig. 3), an dessen Mantelfläche, entlang der Mantellinien verlaufende Holzlatten 28 befestigt sind,
dadurch wird die Griffigkeit erhöht. An den Steinseiten ist das Rohr 28 mit radial über die Mantelfläche vorstehenden Seitenblechen 29 abgeschlossen. Diese Seitenbleche geben der Walze eine gute Führung.
Die Gleitunterlage 7 kann auf der Unterseite mit nicht dargestellten, längsverlaufenden ungefähr 70 mm nach unten vorstehenden Führungsblechen zum Verbes sern der Leiteigenschaften versehen sein.
Der Motor 10 und das Getriebe 11 sind vom; Lenkersitz aus bedienbar. Mit einer oben beschriebenen Pistenwalze kann der Schnee mit einem Druck von wenigstens 0,15 kg/cm-' verdichtet werden, wobei die derart bearbeitete Piste den höchsten Anforderungen genügt.
Weiter ist es ein wesentlicher Vorteil dieser Pistenwalze, dass damit praktisch sämtliche für eine Piste geeignete Hänge bearbeitet werden können.
Weiter ist eine einfachere Ausführung im Form eines Schüttelbrettes oder einer einfachen Walze denkbar, welche Geräte zum Anhängen an Raupenfahrzeuge bestimmt sind. Der Antrieb für den Vibrator kann dann über einen kleinen Motor oder das Raupenfahrzeug erfolgen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Gerät zum Präparieren von Schneepisten, mit ,einem Verdichterorgan, das an einem Träger mit Deichsel angeordnet ist, dadurch -gekennzeichnet, dass ein zeit dem Verdichterorgan wirkverbundener Vibrator vorge sehen ist. UNTERANSPRÜCHE 1.Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass das Verdichterorgan ein Schüttelbrett ist. 2. Gerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass das Verdichterorgan eine drehbar am Träger angeordnete, durch einen Motor antrei!bbare Walze ist. 3.Gerät nach Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der Vibrator auf dem Träger befestigt ist. 4. Gerät nach Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der Vibrator innerhalb der Walze ange ordnet ist. 5. Gerät nach Unteranspruch 4, dadurch gekenn zeichnet, dass -auf dem Träger eine mit dem Motor kuppelbare Seilwinde angeordnet ist.6. Gerät nach Unteranspruch 4, dadurch gekenn- zeichnet, dass am Ende der Deichsel ein auf einer Gleitunterlage angeordneter Sitz für den Lenker vorgese- hen ist. 7. Gerät nach Unteranspruch 6, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Achse der Seilwinde gegenüber der Deichsel zum Erleichtern des Fahrens quer zu einem Abhang verstellbar ist. B.Gerät nach Unteranspruch 4, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Walze an den Stirnseiten mit radial über ihre Mantelfläche vorstehenden Seitenblechen ver sehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1967D0037084 DE1985339U (de) | 1967-12-05 | 1967-12-05 | Motorisierte pistenwalze mit seilwinde und fibration. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH477893A true CH477893A (de) | 1969-09-15 |
Family
ID=7043437
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1479468A CH477893A (de) | 1967-12-05 | 1968-10-03 | Gerät zum Präparieren von Schneepisten |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT285657B (de) |
| CH (1) | CH477893A (de) |
| DE (1) | DE1985339U (de) |
-
1967
- 1967-12-05 DE DE1967D0037084 patent/DE1985339U/de not_active Expired
-
1968
- 1968-03-25 AT AT295768A patent/AT285657B/de active
- 1968-10-03 CH CH1479468A patent/CH477893A/de not_active IP Right Cessation
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT285657B (de) | 1970-11-10 |
| DE1985339U (de) | 1968-05-16 |
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Legal Events
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