Kopfstauchmaschine Die Erfindung bezieht sich auf Kopfstauchmaschinen und betrifft insbesondere eine Kaltkopfstauchmaschine für sehr reissfeste Stahldrähte.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, Mittel zum Halten eines Drahtes zu schaffen, so dass diesem in einem Kaltverformverfahren ein Kopf ungeformt werden kann, wobei das Verfahren derart vonstatten geht, dass die Haltemittel auf keinen Fall in den Draht einschnei den, weil dies an den Stellen, an denen die Haltemittel angreifen, eine Verminderung der Reissfestigkeit bedeu ten würde.
Die Kopfstauchmaschine ist erfindungsgemäss ge kennzeichnet durch zwei Spannbacken für das Werk stück, hydraulische Mittel, um eine Spannbacke gegen über der anderen in Spannstellung zu bewegen und in dieser Stellung zu halten, einen Stauchstempel, hydrauli- sche Mittel, um den Stauchstempel in die Stauchstellung zu bewegen,
Mittel zur Zuführung von Druckflüssigkeit zu den hydraulischen Mitteln, um den Stauchstempel nur dann in Stauchstellung zu bewegen, wenn die verschieb bare Spannbacke die Stellung erreicht hat, in der das Werkstück eingespannt ist, und druckmittelbetätigte Mittel, um die verschiebbare Spannbacke und den Stauchstempel in ihre Ruhestellungen zurückzubewe gen.
Vorteilhafte Ausgestaltungen des Erfindungsgegen standes können dadurch erzielt werden, dass die druck mittelbetätigten Mittel aus Ventilen zur Druckentlastung der hydraulischen Mittel, einem einen Luftraum und Druckflüssigkeit enthaltenden Druckbehälter und Lei tungen bestehen, die den Druckbehälter mit beiden hydraulischen Mitteln verbinden, wobei der Druckbehäl ter bis auf die öffnung für die Leitungen, die mit den hydraulischen Mitteln verbunden sind geschlossen ist,
dass der Druckbehälter den Luftraum in seinem oberen Teil und die Druckflüssigkeit in seinem unteren Teil enthält, wobei die Leitungen in Bodenhöhe in den Druckbehälter führen, .
dass die beiden Spannbacken horizontal länglich ausgebildet sind, in ihren Seitenflächen sich in Längs richtung erstreckende glattflächige, -durchgehende Nuten zur Aufnahme des Werkstückes aufweisen und mit Werkstückauflageteilen versehen sind, die sich in Quer richtung der Spannbacken erstrecken und mit den entsprechenden Längskanten der Nuten ausgerichtet sind, um das Werkstück mit den Nuten auszurichten,
wobei die Werkstückauflageteile in die Spannbacken eingreifen, um die verschiebbare Spannbacke bei ihrer Bewegung gegenüber der stationären Spannbacke zu führen, -dass der Stauchstempel an einem Ende der Spann- backen mit einer Aussparung versehen ist und eine flache Stirnseite aufweist, dass die Längsnuten auf Abstand an diesem Ende der Spannbacken enden, die in Querrichtung ausgerichtete flache Stirnseiten aufweisen,
welche an der Stirnseite des Stauchstempels angreifen, um -deren Stauchbewegung zu begrenzen, wobei die Spannbacken an diesem Ende über die Nuten hinausge hende Aussparungen aufweisen, um eine mit der Aus sparung des Stauchstempels zusammenarbeitende Stauchform in den flachen Stirnseiten zu bilden, .dass Führungsmittel für den Stauchstempel, vorgese hen sind,
um die Aussparung mit den Nuten bei Spannstellung der .Spannbacken .auszurichten, dass die hydraulischen Mittel, die die verschiebbare Spannbacke gegenüber der stationären Spannbacke in Spannstellung bewegen und halten, aus einem ersten hydraulischen Zylinder und einem in diesem verschieb baren Kalben und Mitteln zur Steuerung der Zufuhr von Druckflüssigkeit zu dem Druckzylinder bestehen,
um die bewegliche Spannbacke in Spannstellung zu bewegen und in dieser Stellung zu halten, dass .die hydraulischen Mittel zum Bewegen des Stauchstempels in Stauchstel- lung aus einem zweiten hydraulischen Zylinder, einem in diesem Verschiebbaren Kolben, durekmittelbetätigten Mitteln zur Fortlaufenden Zufuhr von Druckflüssigkeit zum ersten hydraulischen Zylinder, um die Spannbacke in Spannstellung zu bewegen,
den Druck im hydrauli schen Zylinder auf einem bestimmten Spanndruck zu erhöhen und die Druckflüssigkeit zum Bewegen des Stauchstempels in Stauchstellung in den zweiten hydrau lischen Zylinder zu führen, und Mitteln zur gleichzeiti gen Zufuhr von Druckflüssigkeit zu beiden hydrauli schen Zylindern um die Spannbacke aus der Spannstel lung und den Stauehstempel aus :
der Stauahstellung zu bewegen, bestehen, wobei die druckmittelbetätigten Mit- t.-1 aus einem Magnetventil zur Steuerung der Zufuhr von Druckflüssigkeit zu den hydraulischen Zylindern, einer Leitung zur Zufuhr von Druckflüssigkeit zum Magnetventil, einem Schalter zur Steuerung der Stellung des Magnetventils, druckmittelbetätigten Mitteln zum Öffnen des Schalters, einem Drackminderventil, das mit der zuletzt ganannten Leitung verbunden ist,
und aus einem Durchflussverengungsmittel bestehen, dass zwi schen den Mitteln zum Öffnen des Schalters und der zuletzt genannten Leitung vorgesehen ist, wodurch die Mittel zum Öffnen des Schalters den Schalter öffnen, wenn das Druckminderventil sich in seine Druck minderstellung bewegt hat, und dass die Mittel zur Zufuhr von Druckflüssigkeit aus einem in seinem oberen Teil einen Luftraum und in seinem unteren Teil Druckflüssigkeit enthaltenden Druckbehälter,
der in Bodenhöhe einen Einlass und ferner die beiden Zylinder mit dem Einlass verbindende, Leitungen hat, bestehen, wobei der Druckbehälter bis auf die Öffnung für die Leitung, die eine dichte Verbindung zwischen dem Druckbehälter und den Druckzylindern herstellt, geschlossen ist.
Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele des Erfin- dungsgegenstandes anhand der beiliegenden Zeichnung näher beschrieben. Es zeigen: Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Ausführungsform der Kopfstauchmaschine; Fig. 2 ein Schnitt auf der Linie 2-2 in Fig. 1 in vergrössertem Massstab; Fig. 3 ein Schnitt auf der Linie 3-3 in Fig. 1 in vergrössertem Massstab, wobei die Spannbacken in geöffneter Stellung sind; Fig. 4 ein vergrösserter Querschnitt durch die Spann backen und die ihnen zugeordneten Teile, wobei Teile weggelassen bzw. abgebrochen sind;
Fig. 5 ein Querschnitt durch das Ende des Stauch stempels und der daran anliegenden Spannbacken mit dazugehörigen Teilen auf Linie 5-5 in Fig. 4, wobei Teile abgebrochen sind, und Fig. 6 ein Schaubild des hydraulischen Arbeitssy stems für die bewegliche Spannbacke und den Stauch stempel.
Wie aus den Zeichnungen hervorgeht, weist der Rahmen der Kopfstauchmaschine einen Sockel 10 auf, an dem senkrechte Rahmenteile 11 und 12 starr befestigt sind. Zwischen -den senkrechten Rahmenteilen 11 -und 12 erstrecken sich horizontale Stangen 14, deren Enden 15 mit Gewinden versehen sind und auf die Gewinde muffen 16 geschraubt sind, um die Stangen 14 an den Rahmenteilen 11 und 12 festzulegen. Die Gewindemuf fen werden von Bolzen 13 in ihrer Stellung arretiert. Ein Kreuzkopf 17 ist auf den Stangen 14 verschiebbar gelagert.
Ein Zylinderkopf 18 eines hydraulischen Zylinders 19 ist mittels mit Köpfen versehenen Befestigungsele menten 20 am Rahmenteil 11 befestigt. Der Zylinder kopf 18 und ein Zylinderkopf 21 sind mittels Bolzen 22 flüssigkeitsdicht am Zyl_nder 19 befestigt, wobei sich die Bolzen 22 durch den Kopf 18 erstrecken und an ihren über den Zylinderkopf 21 hinausragenden Gewindeen den mit Muttern 23 versehen sind.
Im Zylinderkopf 21 ist ein Durchlass für eine Kolbenstange 25 vorgesehen, die an dem im Zylinder 19 wirksamen Kolben ange bracht ist und eine Gewindeverbindung 27 mit dem Kreuzkopf 17 aufweist, wobei geeignete Mittel zur Arretierung des Kreuzkopfes 17 in einer gewünschten Stellung auf :der Kolbenstange 25 vorgesehen sind.
An dem Kreuzkopf 17 ist eine verschiebbare Spann backe 29 gelagert, die eine längliche Form hat und eine konvexe Oberfläche 24 aufweist, mit der sie in einer konkaven Nut 28 in einer Profilstange 30 gelagert ist, die mit mit Köpfen versehenen Befestigungselementen 31, die Schraubengewinde aufweisen, an dem Kreuzkopf 17 befestigt ist. Eine stationäre Spannbacke 32 ist auf ähnliche Weise mittels Befestigungselementen 33 an dem senkrechten Rahmenteil 12 angebracht.
Die Spannbak- ken 29 und 32 sind ähnlich ausgebildet; die Spannbacke 32 ist an einer Profilstange 34 gelagert und weist eine konvexe Oberfläche 24 auf, die in einer konkaven Nut 28 in der Profilstange 34 liegt.
Keile 36 sorgen für eine Ausrichtung der Spannbacken in Längsrichtung. Die Spannbacken 29, 32 weisen Längsnuten 37 auf, die so gross und derart ausgebildet sind, dass, wenn ein Draht 38 in den beiden Längsnuten 37 der Spannbacken 29 und 32 liegt, ein geringer Abstand zwischen den ebenen Flächen der Spannbacken besteht, so dass der Klemm- druck allein auf den Draht 38 ausgeübt wird.
Die Spannbacken 29 und 32 sind quer zur Bewegungsrich tung der Spannbacke 29 verlängert ausgebildet und die Längsnut 37 in den Spannbaoken sind in Querrichtung zueinander ausgerichtet, wobei geeignete Mittel zur genauen Ausrichtang der Längsnuten 37 zueinander vorgesehen sind.
Das senkrechte Rahmenteil 12 ist mit e-nem Ansatz 41 versehen, an dem ein hydraulischer Zylinder 42 befestigt ist, der ähnlich wie der oben beschriebene hydraulische Zylinder für die Bewegung der Spannbacke 29 ausgebildet ist. Der Kolben des Zylinders 42 ist jedoch sowohl in der Länge als auch im Durchmesser kleiner als der des oben beschriebenen Zylinders. Der hydraulische Zylinder 42 ist mittels geeigneter Befesti gungselemente wie den mit Gewinde versehenen Stangen 43 und Muttern 43' ortsfest am Ansatz 41 des Rahmen teils 12 befestigt, wobei die Stangen 43 durch Oesen 39 an den Zylinderköpfen 40 geführt sind.
Der Kolben im Zylinder 42 ist mit einer Kolbenstan ge 44 versehen, die .einen erweiterten Kopf 45 aufweist, an dem ein Stauchstempel 46 mittels eines Gewindever bindungsstücks 47 angebracht ist, das mit dem Kopf 45 in Eingriff steht und in das ein mit Gewinde versehener Schaft 48, der einstüekig mit dem Sbauchstempel 46 ausgebildet ist, eingeschraubt ist. Das Verbindungsstück 47 ist verschiebbar in einer Buchse 52 gelagert, die von einem Kragen 49 gehalten wird. Der Kragen 49 ist mittels Befestigungselementen am Rahmenteil 12 befe stigt, die.
Köpfe 50 und Gewindeenden 50' aufweisen, die in mit Gewinden versehenen Öffnungen im Rahmenteil 12 eingeschraubt sind. Der Vorschub des Stauchstempels 46 wird durch den Eingriff des erweiterten Kopfes 45 mit dem Kragen 49 begrenzt.
Der Stauchstempel weist eine kugelförmige Aussparung 51 auf, die das vorstehen de Ende des in Aden Längsnuten 37 gehaltenen Drahtes 38 aufnimmt und dazu dient, in Zusammenarbeit mit Aussparungen 51' in den Spannbacken 29 und 32 am Draht einen Kopf anzuformen (siehe Fig. 5).
Eine von einem Motor 53 angetriebene Pumpe ist in einem eine Druckflüssigkeit enthaltenden Behälter 54 angeordnet und pumpt die Druckflüssigkeit auf eine später zu beschreibende Weise zu den Hydraulikzylin- dern. Die Spannbacken 29 und 32 sind mit einer Anzahl von ausgerichteten Bohrungen 55 und 56 versehen in denen Bolzen 57 gelagert sind.
Die Bolzen liegen somit unmittelbar unter den Längsnuten 37, so dass -ein auf den Bolzen 57 liegender Draht 38 mit den Längsnuten 37 ausgerichtet ist und ohne weiteres von diesen aufge- nommen werden kann, wenn die Spannbacke 29 in ihre Arbeitsstellung mit der Spannbacke 32 bewegt wird. Die Bolzen weisen Gewindeenden 58 auf, mit denen sie in den Bohrungen 55 befestigt sind, und sind verschiebbar in den Bohrungen 56 gelagert, die erweiterte Enden 59 aufweisen.
Wie aus Fig. 6 ersichtlich ist" ist _m Zylinder 19 ein Kolben 60 vorgesehen, an dem die Kolbenstange 25 angebracht ist, wobei sowohl die Befestigung der ver schiebbaren Spannbacke 29 an der Kolbenstange 25 als auch die stationäre Spannbacke 32 schematisch darge stellt ist. Ein Stück Draht 38 liegt in der Spannbacke 32, wobei die Spannbacke 29.sich in einer von der stationä ren Spannbacke 32 .entfernten Stellung befindet. Eine Leitung 61 ist mit dem einen und eine Leitung 62 mit dem anderen Ende des Zylinders 19 verbunden.
Im Zylinder 42 ist ein Kolben 63 vorgesehen, an dem die Kolbenstange 45 angebracht ist, die mit dem Stauch stempel 46 versehen ist. In der schematischen Ansicht gemäss Fig. 6 ist der Stauchstempel als integraler Bestandteil der Kolbenstange dargestellt, während der tatsächliche Aufbau der Kolbenstange und der Stauch stempel und die Verbindung zwischen diesen Teilen aus Fig. 5 hervorgeht.
Eine von dem in Fig. 1 dargestellten Motor 53 angetriebene Pumpe 64 weist eine Zuflussleitung 65 auf, die die Pumpe mit -dem Behälter 54 verbindet. Der Ausgang der Pumpe .ist mit einer Leitung 66 verbunden, von der Abzweigleitungen 67 und 68 abzweigen.
Die Abzweigleitung 67 ist mit einem Venturirohr 69 verse hen und führt zu einem druckabhängigen Schalter 70, der -mit einem beweglichen Kontaktteil 71 versehen ist und eine Kammer 72 aufweist, die mit einem Kolben 73 versehen ist, dessen Stange 74 einen Kopf 75 aufweist, der an den beweglichen Kontaktteil 71 angreifen kann. Ein von Hand oder Fuss zu betätigendes Mittel, bei spielsweise ein Fusspedal 76 ist vorgesehen, um den Schalter in die aus Fig. 6 ersichtliche Stellung zu bringen.
Selbstverständlich ist der Kopf 75 auf geeignete Weise gegenüber dem beweglichen Kontaktteil elektrisch isoliert. Das Pedal 76 ist auf ähnliche Weise gegenüber dem Kontakteil 71 isoliert. Eine Feder 77 hält den Kolben 73 normalerweise in der aus Fig. 6 -ersichtlichen Stellung.
Die Leitung 66 führt zu einem Kanal 78 im Körper eines Magnetventils 79, das mit einer geeigneten Wick lung versehen ist, die den Ventilkern aufnimmt und ihn, wenn sie erregt ist, in der aus Fig. 6 ersichtlichen Stellung hält.
Eine Feder 80 ist vorgesehen, um das Magnetventil in :eine Alternativstellung zu verschieben, wobei das Magnetventil, wenn es erregt wird, die Feder 80 zusammendrückt, so dass die Feder 80 nach Aberre- gen des Magnets den beweglichen Ventilteil mit dem Ventilkern in die Alternativstellung verschiebt. Der Ventilkörper weist ausserdem Kanäle 81, 82, 83 und 84 auf, die alle wie der Kanal 78 in die Ventilkammer 85 führen. Von den Kanälen 83 und 84 geht ein Kanal 86 aus, an den eine Leitung 87 angeschlossen ist.
Eine Leitung 88 ist am Kanal 81 und die Leitung 61 ist am Kanal 82 angeschlossen. Von der Leitung 61 führt eine Abzweigleitung 89 zu einem Folgesteuerungs- ventil 90. Eine Leitung 91 verbindet das Folgesteue- rungsventil 90 mit einem Ende des Zylinders 42. Ein Kanal führt in eine Kammer 93, in der ein Kolben 94 verschiebbar gelagert ist. Der Kolben 94 ist mit einem verjüngten Ansatz 94' versehen, der verschiebbar in :dem Teil 92' des Kanals 92 gelagert ist.
Eine Stange 95 verbindet den Kolben 94 mit einem Ventilteil 96, das mit einer Feder 97 versehen ist, die an einen beweglichen Anschlag 98 angreift, der mit einer Stellschraube 99 versehen ist.
Der Druck der Feder 97 kann so eingestellt werden, dass der Kolben 94 'bei einem vorherbestimmten Druck von einer Stellung an der oberen Wandung der Kammer 93 nach unten in die in Fig. 6 dargestellte Stellung verschoben wird, so,dass das Ventilteil 96 von einer Stellung in einem Kanal 100, der eine Kammer 101, in die die Abzeigleitung 89 mündet, mit einer Kammer 102 verbindet, an die die Leitung 91 ange schlossen ist, in die in Fig. 6 dargestellte Stellung verschoben wird.
Folglich stellt das Folgesteuerungsven- t'al 90 nur dann eine Verbindung zwischen !der Leitung 91 und der' Abzweigleitung 89 her, wenn der Druck in der Leitung und in dem Zylinder 19 eine vorherbe stimmte Höhe erreicht hat, die von der Einstellung der Stellschraube 99 der Feder 97 bestimmt wird, um den Federdruck zu überwinden und die Teile des Foligesteue- rungsventils 90 in die in Fig. 6 dargestellte Stellung zu bewegen. Die Feder 97 ist in einer Kammer 103 unter dem Ventilteil 96 angeordnet.
Wie aus Fig. 6 ersichtlich ist, sind die Kammern 102 und 103 miteinander verbun den, wenn das Ventilteil 96 sich in einer Stellung im Kanal 100 befindet. Ausserdem ist ein Absperrventil 104 vorgesehen, das .an den Ventilsitz zu ziem Kanal 105 angreift und von einer Feder 106 mit dem Sitz in Eingriff gehalten wird.
Wenn das Ventilteil 96 in der in Fig. 6 dargestellten Stellung ist, wird das Ventil 104 durch den im Kanal 102 gebildeten Druck vom Ventil sitz entfernt, wodurch eine direkte Verbindung zwischen den Kammern 101 und 102 gebildet wird.
Eine Leitung 107 erstreckt sich von der Kammer 103 zum Behälter 54, und die Leitung 88 erstreckt sich von der Leitung 107 zum Kanal 81 im Magnetvent 1 79 Ventilteile 108, 109 und 110 sind im Magnetventil 79 vorgesehen. Eine Abzweigleitung 111 verbindet die Leitung 107 mit der Leitung 87, und eine Abzweigleitung 112 verbindet die Leitung 111 mit einem Ventil 113, in dem ein Kanal 114, der mit der Leitung 112 in Verbindung steht, und ein Kanal<B>115</B> vorgesehen ist, der zur Leitung 87 führt.
Der Kanal 115 ist mit einem Sitz für ein Ventil 116 versehen, das mit einem in einem Kanal 110 verschiebbaren Kolben 117, mit einem Führungsstift 119 und mit einer Druckfeder 120 verse hen ist, die zwischen der unteren Wandung einer Kammer 121 und dem Kolben 117 gelagert ist.
Der Zylinder 42 ist über eine Leitung 122 mit der Leitung 62 verbunden, die in das untere Ende eines Druckbehälters 123 mündet, der Druckflüssigkeit 124 und über dieser Druckflüssigkeit 124 einen Luftraum 125 enthält.
Eine von einer geeigneten elektrischen Stromquelle kommende Leitung 126 ist an ein Ende des Magnetven tils 79 angeschlossen. Eine weitere Leitung 127 ist an das bewegliche Kontaktteil 71 angeschlossen, und eine Leitung 128 führt von einem stationären Kontakt 129, an dem das bewegliche Kontaktteil anliegen kann, zum anderen Ende der Magnetwicklung des Ventils 79. Wenn das Pedal 76 betätigt wird, wird der Stromkreis zur Magnetwicklung des Ventils 79 vom beweglichen Kontaktteil 71 geschlossen, worauf das Ventil in die in Fig. 6 dargestellte Stellung -gegen den Druck der Feder 80 verschoben wird.
Wenn das Ventil die in Fig. 6 dargestellte Stellung einnimmt, besteht eine Verbindung zwischen der von der Pumpe kommenden Leitung 66 und der zum Zylinder 19 führenden Leitung 61. Die Pumpe 64 ist über :die Abzweigleitung 68 mit einer Kammer 130 im Ventil 113 verbunden, so dass der von der Pumpe 64 hergestellte Druck gegen die Wirkung der Feder 121 auf die obere Fläche des Kolbens 117 einwirkt. Dabei wird das Ventil 116 jedoch erst dann von seinem Sitz entfernt, wenn der Druck in der Kammer 130 gross genug ist, um den Druck der Feder 121 zu überwinden.
Der Kammer 101 im Folgesteuerungsventil 90 wird über die Leitung 89 von der Leitung 61 auch Druckflüs sigkeit unter Druck zugeführt wenn das Magnetventil 79 die in Fig. 6 dargestellte Stellung hat. Wenn das Magnetventil 79 die in Fig. 6 dargestellte Stellung hat, steht die Leitung 87 über die Kanäle 81 und 83 mit der Leitung 107 in Verbindung, mit der sie ausserdem über die Abzweigleitung 111 in Verbindung steht. Die unter den Kolben 117 führende Leitung 112 ist auch mit der Leitung 107 verbunden, wobei die Druckflüssigkeit in den Leitungen 87, 107, 111 und 112 unter atmosphäri schem Druck steht.
Folglich stehen mit Ausnahme der Kammer 130 alle Kanäle und Kammern des Ventils 113 unter atmosphärischem Druck. Die Druckflüssigkeit steht in der Kammer 130 unter dem gleichen Druck wie in den Leitungen 66 und 61. Wenn der Druck hinter dem Kolben 60 ansteigt, bewegt dieser die Spannbacke 29 auf die Spannbacke 32 zu. Sobald der Druck stark genug ist, um den Draht 38 zwischen die Spannbacken 32 und 29 einzuspannen, wird das Ventilteil 96 durch den auf das Ende des verjüngten Ansatzes 94' ausgeübten Druck von seiner Stellung im Kanal 100 in -die in Fig. 6 dargestellte Stellung verschoben.
Durch die Leitung 91 wird dann dem Zylinder 42 Druckflüssigkeit zugeführt, um den Kolben 63 nach links zu verschieben und den Stauchstempel 46 in Arbeitsstellung mit den Einsparun gen 51' zu bringen, um an den Draht 38 einen Kopf 131 anzuformen (Fig. 5).
Sobald der Stauchstempel die in Fig. 5 dargestellte Stellung erreicht hat, wird durch die Wirkung der Pumpe 64 der maximale Druck in der Leitung 66 erreicht. Dieser maximale Druck wird über die Leitung 67 und das Venturirohr 69 auf den druckabhängigen Schalter 70 und über die Leitung 68 auf das Ventil 113 übertragen. Auf Grund der Verengung im Venturirohr 69 wird das Ventil 116 jedoch schon von seinem Sitz entfernt, bevor durch Betätigung des Schalters 70 der bewegliche Kontaktteil 71 zurückgedrückt und damit der Stromkreis unterbrochen wird.
Folglich verlässt das Ventil 116 seinen Sitz, bevor sich das Magnetventil 79 unter der Wirkung der Feder 80 in seine Alternativstel- lung bewegt, bei der die Leitung 61 über die Kanäle 82, 84 und 86 mit der Leitung 87 ,in Verbindung steht. Die Leitung 66 steht über die Kanäle 78 und 81 mit der Leitung 88 in Verbindung.
Die Pumpe 64 pumpt danach die Druckflüssigkeit in einen geschlossenen Kreis zwi schen sich und dem Behälter 54, und der Druck der Druckflüssigkeit fällt auf eine geringfügig über dem atmosphärischen Druck liegende Höhe.
Wenn die Kolben 60 und 63 gegen die Enden der Zylinder 19 und 42 verschoben werden, mit denen die Leitungen 62 und 122 verbunden sind, wird die vor dem Kolben befindliche Druckflüssigkeit in den geschlosse nen Druckbehälter 123 geleitet, wodurch die Druckflüs- sigkeitsmenge im Behälter erhöht und die Luft in dem Raum 125 komprimiert wird. Da der Druck in der Leitung 61 über das Magnetventil 79 nach dessen Aberregung mit dem offenen Behälter 54 in Verbindung steht, werden die Kolben durch die Einwirkung der Druckflüssigkeit im Druckbehälter 123 wieder in ihre in Fig. 6 dargestellte zurückgezogene Stellung verschoben.
Wenn sich die Kolben in diese Stellung zurück bewegen, fliesst die Druckflüssigkeit, die ihnen über die Leitung 61 zugeführt wurde, über die Leitungen 87, 111 und 107 vom Zylinder 19 zum Behälter 54 zurück. Da der Druck der Druckflüssigkeit im Kanal 92 gefallen ist, hat sich das Ventil 96 in den Kanal 100 zurück bewegt.
Da der Druck in der Kammer 102 jedoch grösser als in dem Kanal 101 ist, öffnet sich das Absperrventil 104, wenn der Druck gross genug ist, um den Druck der Feder 106 zu überwinden, und durch die Bewegung des Ventils 96 wird der Kanal zwischen den Kammern 102 und 103 geöffnet und somit eine Verbindung zwischen der Lei tung 91 und dem offenen Behälter 54 über die Leitung 107 hergestellt.
Die Kolben und das Magnetventil kehren somit schnell in ihre Ruhestellung zurück, und ein weiterer Arbeitszyklus kann durch die Betätigung des Pedals 76 eingeleitet werden, wenn der druckabhängige Schalter 70 und das Ventil 113 in die in Fig. 6 dargestellte Stellung zurückgekehrt sind, sobald der Druck in der Leitung 66 auf Grund seiner Verbindung mit dem offenen Behälter 54 auf atmosphärischen Druck gefallen ist.
Es ist ersichtlich, dass -der Hub der Stauchbacke 46 so gemessen ist, dass sie in ihrer zurückgezogenen Stellung als Anschlag zur Begrenzung der Bewegung des Drahtes 38 hinter dem Ende der Spannbacke 32 dient.