CH478277A - Schiffchen für vielnadlige Stepp- und Stickmaschinen - Google Patents

Schiffchen für vielnadlige Stepp- und Stickmaschinen

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CH478277A
CH478277A CH960967A CH960967A CH478277A CH 478277 A CH478277 A CH 478277A CH 960967 A CH960967 A CH 960967A CH 960967 A CH960967 A CH 960967A CH 478277 A CH478277 A CH 478277A
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Schmid Arthur
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Schmid Arthur
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C11/00Devices for guiding, feeding, handling, or treating the threads in embroidering machines; Machine needles; Operating or control mechanisms therefor
    • D05C11/18Shuttles ; Shuttle holders; Shuttle driving arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description


      Schiffchen    für     vielnadlige    Stepp- und Stickmaschinen    Die     Erfindung    bezieht sich auf ein Schiffchen für  viehadlige Stepp- und Stickmaschinen. Solche Maschi  nen arbeiten bekanntlich mit einer     grossen    Anzahl von  Schiffchen, die je nach dem zu stickenden Muster und der  Arbeitsbreite der Maschine bis über tausend Stück  betragen können. Dazu kommt noch, dass die Schiffchen  nur eine beschränkte Fadenmenge in Form einer     Bobine     aufzunehmen vermögen und jeweils ausgewechselt wer  den müssen wenn sie leer sind. Dies erhöht die Anzahl  der Schiffchen, die für jede Maschine in Bereitschaft  gehalten werden muss, um kostspielige     Stillstandzeiten    zu  vermeiden.

   Auch bei einem Farbwechsel des Dessins  müssen Schiffchen mit andersfarbigem Fadeninhalt ein  gesetzt werden.  



  Man hat sich bisher immer bemüht, diesen     Schiffchen     eine möglichst lange Lebensdauer zu geben, was sie aber  verteuert hat. Die Erfindung will nun andere Wege gehen  und ein möglichst billiges Schiffchen schaffen, wobei in  Kauf genommen wird, dass seine Lebensdauer be  schränkt ist. Je nachdem können die beiden Faktoren:  billiges Schiffchen mit beschränkter Lebensdauer doch  eine vorteilhaftere Betriebsführung ergeben als ein teure  res Schiffchen mit grösserer Lebensdauer. Insbesondere  gestattet ein billiges Schiffchen eine andere Betriebsfüh  rung mit grösseren Vorräten von gefüllten Schiffchen.  



  Das erfindungsgemässe     Schiffchen    zeichnet sich da  durch aus, dass es zwei formschlüssig     zusammenfügbare     Teile umfasst, die so gestaltet sind, dass sie erst in ihrer  zusammengefügten Lage gemeinsam eine Fadenaustritts  öffnung und eine im Bereich dieser Öffnung befindliche       Fadenspannvorrichtung    bestimmen, wozu eines dieser  beiden Teile eine federelastische Zunge aufweist, die im  zusammengefügten Zustand der beiden Teile auf eine im  andern Teil angeordnete Spannfläche drückt.  



       In    der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele von  erfindungsgemässen Schiffchen dargestellt:       Fig.    1 zeigt ein Schiffchen in Seitenansicht;       Fig.    2 dasselbe Schiffchen in     geöffnetem    Zustand, in  Ansicht von der Seite;       Fig.    3 eine Ansicht von oben, desselben Schiffchens,  jedoch in grösserem Massstab und teilweise im Schnitt    und zwar im oberen Teil der Figur längs der Schnittlinie       A-A,    im unteren Teil längs der Linie     B-B    nach     Fig.    1;

         Fig.    4 ein Detail des Schiffchens in noch grösserem  Massstab, in Ansicht wie bei     Fig.    2 und       Fig.    5 einen Schnitt längs der Linie     C-C    in     Fig.    4.

         Fig.    6 ein zweites Schiffchen von der Seite;       Fig.    7 das Schiffchen nach     Fig.    6 in geöffnetem Zu  stand in Ansicht von unten in grösserem Massstab;       Fig.    8 den herausgenommenen Boden des Schiffchens  in Ansicht von oben;       Fig.9    einen Schnitt längs der Linie     IX-IX    in       Fig.    7;       Fig.    10 bis 12 Querschnitte des Schiffchens längs den  Linien     X-X,        XI-XI    und     XII-XII    in     Fig.    7.  



  Die     Fig.    1 bis 5 zeigen ein, bei T zweigeteiltes  Schiffchen. Die Teilungsnaht T verläuft senkrecht zur  Längsachse des     Schiffchens.    Es besteht     lediglich    aus zwei  Teilen, einem vorderen, spitzen Teil 1 und einem rück  wärtigen, gerundeten Teil z. Bis auf die Teilungsnaht T  entspricht die äussere Kontur des Schiffchens der kon  ventionellen Form. Während aber bei konventionellen  Schiffchen sich meist der flache Boden öffnen lässt,  bildet dies hier ein Ganzes mit der Wandung des  Schiffchens. Beim vorderen Teil ist der Boden mit 3,  beim rückwärtigen Teil mit 3' bezeichnet (siehe     Fig.    2).  In     Fig.    2 ist die Aussenform mit ausgezogenen Linien, die  Innenform mit unterbrochenen Linien dargestellt.

    



  Bei der Teilung T sind einander überlappende Wand  teile 4 bzw. 4' vorgesehen, indem nämlich beim rückwär  tigen Teil die Wand ein wenig eingezogen ist, so dass die  Aussenform durchgehend praktisch glatt ist. Im Bereich  der     Überlappung    der Wandteile 4 bzw. 4' sind verschie  dene besondere Teile angeordnet, die dazu dienen um:  1. die beiden Hälften des Schiffchens in geschlosse  nem Zustand durch Schnappwirkung, lösbar zu halten  2. die     Herausführung    des Fadens zu erlauben und  3. dem Herausziehen des Fadens einen gewissen  Widerstand zu leisten,     d.h.    die Fadenspannung zu erzeu  gen.  



  Dazu muss mindestens einer der beiden Wandteile im       Überlappungsbereich    elastisch ausgebildet sein. Vorzugs-      weise wird man das ganze Schiffchen aus elastischem  Kunststoff herstellen.  



  Eine Schnappwirkung beim Zusammenfügen der bei  den Hälften wird erzielt mittels den an beiden Seiten,  etwa auf halber Höhe angeordneten, vorstehenden, halb  kugeligen Köpfe 5 auf der Aussenseite der Wandteile 4',  die in entsprechende Bohrungen 6 der Wandteile     a.     eingreifen.     Fig.    2 zeigt diese Teile in gelöstem Zustand, in       Fig.    3, im oberen Teilschnitt sind sie im Eingriff mitein  ander dargestellt. Diese Teile sind an beiden Seiten des  Schiffchens angeordnet.  



  Nur an einer Seite jedoch sind im     überlappungsbe-          reich    der Wandteile, ein Schlitz 7 und eine federnde  Zunge 8 angeordnet, die dem Herausführen und Spannen  des Fadens dienen. Der Schlitz 7 ist in der Wand 4 der  vorderen Hälfte 1 des Schiffchens, die federnde Zunge 8  dagegen am Wandteil 4' der rückseitigen Hälfte 2 des  Schiffchens angebracht.  



  Die     Fia.    4 und 5 zeigen diese Zunge 8 in grösserem  Massstab. Im überlappenden Wandbereich 4' sind zwei  senkrecht zur Teilung T verlaufende Schlitze 9 ange  bracht, zwischen denen sich die Zunge 8 erstreckt.  Dadurch bildet die Zunge einen federelastischen Teil der  Wand 4'. Die Wandstärke und die Tiefe der Schlitze 9  zusammen mit dem gewählten Material der Hälfte 2  bestimmen die Federkraft der Zunge. Diese ist an ihrem  vorderen Ende mit einer Einbuchtung 10 versehen.  Direkt anschliessend an diese Einbuchtung ist ein parallel  zur Teilung T verlaufender Wulst 11 angebracht.

   Die  Dimensionen sind nun so gewählt, dass in zusammenge  steckten Zustand der beiden Hälften 1 und 2, wie bei       Fig.    3 dargestellt, dieser Wulst ein wenig hinter dem  Schlitz 7 auf der Innenseite der Wand 4 der vorderen  Hälfte 1 aufliegt. Wulst 11 klemmt daher einen in     Fig.    3  mit F bezeichneten Faden zwischen sich und der Wand 4  ein und sorgt so für die Fadenspannung.  



  Zum Füllen eines solchen Schiffchens sind also  lediglich folgende Operationen erforderlich:  a) öffnen des Schiffchens durch     Auseinanderziehen     der beiden Hälften 1 und 2  b) Einlegen einer     Bobine     c) Einlegen des Fadenendes in den Schlitz 7  d) Schliessen des Schiffchens durch     Zusammendrük-          ken    beider Hälften. Die Fadenspannung ist damit gleich  zeitig eingestellt.  



  Diese einfachen Operationen lassen sich ganz oder  teilweise mit Hilfe einer maschinellen Füllvorrichtung  ausführen.  



  Wie bereits erwähnt ist es von Vorteil das Schiffchen  ganz aus Kunststoff herzustellen. Dadurch lässt sich das  Schiffchen billig herstellen und ist     zudem    leicht, so dass  die     :Maschine    weniger beansprucht wird.  



  Durch das     geringe    Gewicht gegenüber Stahlschiffchen  ist der Oberfaden bei der Stichbildung weniger gespannt  und werden die bei Stahlschiffchen häufig auftretenden  Fadenbrüche reduziert. Ein weiterer Vorteil ergibt sich,  wenn man das Schiffchen aus durchsichtigem Kunststoff  herstellt. Man sieht dann sofort ob das Schiffchen gefüllt  oder leer ist und welche Farbe der Faden hat. Dadurch  verringert sich der Abfall an     Bobinengarn.    Beim     Farb-          wechsel    müssen     halbleere        Bobinen    nämlich nicht mehr  weggeworfen werden wie bisher, sondern können bis zur  Wiederverwendung im Schiffchen gelagert werden.  



  Die     Fig.    6 bis 12 zeigen ein Schiffchen mit mehr  konventionellem Aufbau. Das Schiffchen     umfasst    einen  eigentlichen     Schiffchenkörper    20 und einen unter  Schnappwirkung in diesen Körper einsetzbaren Boden    30.     Fig.    6 zeigt das zusammengesetzte Schiffchen von der  Seite mit heraushängendem Fadenende F,     Fig.7    das  geöffnete Schiffchen in Ansicht von unten gemäss Pfeil U  in     Fig.6    und     Fig.8    den herausgenommenen Boden in  Ansicht von oben gemäss Pfeil O in     Fig.    6.  



  Der     Schiffchenkörper    hat die bekannte Aussenform  von Schiffchen für Textilmaschinen. Die Wand ist an vier  Stellen 21 ein wenig dicker ausgebildet und mit einer  parallel zur Bodenfläche verlaufenden Nut 22 versehen.  In diese Nut kann der Boden mit Schnappwirkung  eingesetzt werden. An einer Wand ist ein Fadenaustritt  schlitz 23 mit einer dahinter angeordneten Fadenspann  fläche 24 vorgesehen. Dementsprechend ist die Wand des       Schiffchenkörpers    an dieser Stelle ebenfalls ein wenig  dicker ausgebildet.  



  Der Boden des Schiffchens ist im wesentlichen flach,  wie     Fig.    8 zeigt. Am Rand sind einige, in den Schiffchen  körper hineinragende Verstärkungsrippen 31, 32 ange  ordnet. Sie sind so plaziert, dass im zusammengesetzten  Zustand diese Rippen zwischen den verdickten Teilen 21  der Wand des     Schiffchenkörpers    zu liegen kommen. An  der an den     Fadenaustrittschlitz    grenzenden Seite weist  der Boden eine federelastische Zunge 33 auf. Dazu ist der  Boden mit zwei Schlitzen 34 versehen und an der  gegenüberliegenden Seite mittels einer Verstärkungsrippe  32 versteift.

   Vorne an der Zunge 33 ist eine Verdickung  35 vorgesehen die, wenn der Boden in den     Schiffchenkör-          per    eingesetzt ist, mit einem gewissen Druck auf der  Spannfläche 24 aufliegt (siehe     Fig.    12).  



  Auch dieses Schiffchen wird mit Vorteil aus durch  sichtigem Kunststoff hergestellt. Es lässt sich wie ein  Schiffchen herkömmlicher Art mit einer     Bobine    füllen.  Deren Anfangsfaden muss in den Schlitz 23 eingelegt  werden. Das     Einsetzen    des Bodens geschieht durch  hineindrücken desselben in den     Schiffchenkörper.    Die  Wände des     Schiffchenkörpers    biegen sich beim Einsetzen  des Bodens ein wenig nach aussen und schnappen in ihre  Ausgangslage zurück, wenn der Boden in die Nuten 22  einrastet. Der Boden ist dann in der richtigen Lage  gehalten. Dies ist wichtig, weil in dieser Lage die Zunge  33, 35 mit dem gewünschten Druck auf der Spannfläche  24 aufliegt und für die Fadenspannung sorgt.

   In     Fig.    12  ist diese Lage der Zunge mit einem zwischen der  Spannfläche und der Zunge eingeklemmten Faden F  dargestellt.  



  Schliesslich sei noch erwähnt, dass gegenüber den in  den Beispielen     dargestellten    Schiffchen verschiedene Va  rianten möglich     sind.    Der Fadenabgang (Schlitz 7 bzw. 23  und die Zunge 8 bzw. 33) kann statt links, wie in den  Beispielen dargestellt rechts angeordnet sein, je nachdem  die Maschine in der das Schiffchen eingesetzt wird, dies  verlangt. Beim Schiffchen nach den     Fig.    1 bis 5 könnte  der eingezogene Wandteil an der vorderen Hälfte (1) und  der aussen überlappende Teil der rückwärtigen Hälfte (2)  des Schiffchens angeordnet sein. Die Zunge (8 bzw. 33)  könnte statt als integraler Bestandteil der Wand bzw. des  Bodens auch als gesondertes Element ausgebildet sein.

   Es  könnten auch Organe angebracht sein mit deren Hilfe  sich die Fadenspannung individuell regulieren liesse.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schiffchen für vielnadlige Stepp- und Stickmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass es zwei formschlüssig zusammenfügbare Teile umfasst, die so gestaltet sind, dass sie erst in ihrer zusammengefügten Lage gemeinsam eine Fadenaustrittsöffnung und eine im Bereich dieser Öffnung befindliche Fadenspannvorrichtung bestimmen, wozu eines dieser Teile eine federelastische Zunge auf weist, die im zusammengefügten Zustand der beiden Teile auf eine im andern Teil angeordnete Spannfläche drückt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Schiffchen nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die federelastische Zunge aus demselben Material hergestellt ist als der Schiffchenteil, dem sie zugeordnet ist. 2. Schiffchen nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beide Schiffchen teile aus Kunststoff hergestellt sind und Organe aufwei sen, die in geschlossener Lage mit Schnappwirkung ineinandergreifen. 3. Schiffchen nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einer der beiden Schiffchenteile aus durchsichtigem Kunststoff hergestellt ist. 4.
    Schiffchen nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der flache Bodenteil des Schiffchens aus dem Schiffchenkörper herausnehmbar ist und eine feder- elastische Zunge aufweist und dass der Schiffchenkörper mit einem Fadenaustrittschlitz und mit einer Spinnfläche versehen ist, auf welche die Zunge im zusammengefügten Zustand der beiden Teile drückt. 5.
    Schiffchen nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass es einen festen Boden besitzt, mindestens annähernd senkrecht zu seiner Längsachse zweigeteilt ist und im Bereich der Teilnaht mit einer Fadenspannvor- richtung versehen ist. 6. Schiffchen nach Patentanspruch und Unteran spruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich der Teilnaht einander überlappende, dem Verschluss dienen de Wandteile vorgesehen sind, von denen der aussen liegende Teil einen Fadenaustrittschlitz, der innen liegen de Teil eine federelastische Zunge aufweist. 7.
    Schiffchen nach Patentanspruch und Unteran spruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Schiffchen körper und der herausnehmbare Bodenteil des Schiff chens aus unterschiedlichen Materialien hergestellt sind.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0461332A1 (de) * 1990-06-13 1991-12-18 Perfecta Schmid AG Schiffchen für Stick- und Steppmaschinen
CH705462A1 (de) * 2011-09-05 2013-03-15 Triopan Ag Schiffchen für Stickerei- und Steppmaschinen.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0461332A1 (de) * 1990-06-13 1991-12-18 Perfecta Schmid AG Schiffchen für Stick- und Steppmaschinen
CH705462A1 (de) * 2011-09-05 2013-03-15 Triopan Ag Schiffchen für Stickerei- und Steppmaschinen.

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