CH478353A - Spannvorrichtung - Google Patents

Spannvorrichtung

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CH478353A
CH478353A CH1678968A CH1678968A CH478353A CH 478353 A CH478353 A CH 478353A CH 1678968 A CH1678968 A CH 1678968A CH 1678968 A CH1678968 A CH 1678968A CH 478353 A CH478353 A CH 478353A
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Wesenberg Olav
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Wesenberg Olav
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B13/00Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose
    • F16B13/04Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose with parts gripping in the hole or behind the reverse side of the wall after inserting from the front
    • F16B13/06Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose with parts gripping in the hole or behind the reverse side of the wall after inserting from the front combined with expanding sleeve
    • F16B13/063Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose with parts gripping in the hole or behind the reverse side of the wall after inserting from the front combined with expanding sleeve by the use of an expander
    • F16B13/065Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose with parts gripping in the hole or behind the reverse side of the wall after inserting from the front combined with expanding sleeve by the use of an expander fastened by extracting the screw, nail or the like

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Description


  Spannvorrichtung    Die Erfindung betrifft eine Spannvorrichtung, bei  der eine Spannhülse ein Zugteil umgibt, wobei die       Spannhülse    wenigstens zwei axial getrennte äussere     Bak-          ken    aufweist, deren innere Oberfläche bezüglich der  Achse des Spannteils geneigt ist, und diese     innere    Ober  fläche gegen eine entsprechend geneigte äussere Ober  fläche an einem inneren, keilförmigen Hülsenteil an  liegt.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabenstellung zugrunde,  eine Spannvorrichtung zu schaffen, deren äussere     Bak-          ken    formschlüssig gegen ein inneres, keilförmiges Hül  senteil anliegen, wodurch gleichzeitig eine wirksame Ab  stützung für die Reaktionskraft erzielt wird, die sich  durch das Spannen der Vorrichtung gegen die Wand  des umgebenden Lochs ergibt,     in    dem die Spannvor  richtung angeordnet werden soll.  



  Erfindungsgemäss ist hierzu eine Vorrichtung zum  Spannen und Festlegen derselben in einem zylindrischen  Loch eines Werkstückes oder Bauteiles geschaffen, bei  der die geneigte innere Oberfläche der äusseren Backen  und die geneigten äusseren Oberflächen des Hülsenteils  ebene Oberflächen haben, die in Richtung auf einen  gemeinsamen Schnittpunkt in der Achse des Zugteils  konvergieren, dass die geneigten äusseren Oberflächen  des Hülsenteils     lappenförmige        Oberflächenteile    aufwei  sen, und zwar jeweils eines an jeder Seite einer mitt  leren     öffnung    für das Zugteil, und dass die äusseren  Backen in der Lage an dem Hülsenteil     vermittels    ra  dial ausdehnbarer Befestigungsteile gehalten werden,

   die  als solche bekannt sind und die äusseren Backen an  deren Enden umgeben.  



  Die Erfindung ist     im    folgenden beispielsweise unter  Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen erläutert.  In der Zeichnung zeigt:       Fig.    1 eine perspektivische Ansicht einer erfindungs  gemässen Spannvorrichtung nach einer ersten Ausfüh  rungsform,       Fig.    2 ein     Befestigungsteil    für die Backen der  Spannhülse,         Fig.    3 einen     Seitenaufriss,    teilweise im längsseitigen  Schnitt, der Spannvorrichtung nach der     Fig.    1,       Fig.    4 einen Schnitt längs der Linie     IV-IV    nach  der     Fig.    3,

         Fig.    5 einen Aufriss eines     Spannhülsenteils    oder in  nerer Backe,       Fig.    6 eine erfindungsgemässe Spannvorrichtung nach  einer zweiten Ausführungsform, und zwar teilweise im       Seitenaufriss    und teilweise im längsseitigen Schnitt.  



       Fig.    7, 8 und 9 sind querseitige Schnitte längs der  Linien     VII-VII,        VIII-VIII    und     IX-IX    nach der     Fig.    6.       Fig.    10 ist eine erfindungsgemässe Spannvorrichtung  nach einer dritten Ausführungsform, und zwar teilweise  im     Seitenaufriss    und teilweise im Schnitt.  



       Fig.    11 und 12 sind     querseitige    Schnitte längs der  Linien     XI-XI    bzw.     XII-XII    nach der     Fig.    10, und       Fig.    13 ist eine Endansicht der Spannvorrichtung  nach der     Fig.    10.  



  Die erfindungsgemässe Spannvorrichtung besteht aus  einer Spannhülse und einem Zugteil. Wenn auch nur  eine     Ausführungsform    des Zugteils hier wiedergegeben  ist, und zwar in Form eines herkömmlichen Schraub  stiftes mit zugeordneter Mutter, kann das Zugteil na  türlich auch aus einem Bolzen mit zugeordneter Mutter  an jedem Ende derselben bestehen.  



  Die in der     Fig.    1 gezeigte Spannvorrichtung weist  einen     Schraubstift    10 auf, dessen eines Ende einen  sechseckigen, ortsfesten Kopf 11 und dessen anderes  Ende ein Gewinde, wie z. B. bei 12, für die Aufnahme  einer losen Gewindemutter 13 besitzt. Der Innenseite  der losen Mutter 13 anliegend, ist ein Anschlagring 14  vorgesehen. Dieser Ring 14 kann in einigen Fällen z. B.  durch     einen    hülsenförmigen     Abstandshalter    (nicht ge  zeigt) ersetzt sein. Zwischen dem Kopf 11 und dem  Anschlagring 14 ist an dem Stiftschaft 15 eine Spann  hülse angeordnet.  



  Gegen die äussere Oberfläche des Schaftes 15 sind  drei axial getrennte, innere Backen 16, 17 und 18 an  geordnet, die gegeneinander längs radial sich erstrecken-      der. axialer Oberflächen 19 anliegen und zusammen ein  keilförmiges Hülsenteil oder aussen abgeflachtes Zylin  derteil bilden. Ausserhalb dieses     abgeflachten    Zylinder  teils, das durch die Backen 16 bis 18 gebildet ist,     sind     drei äussere Backen 20, 21 und 22 angeordnet, die ein  ununterbrochenes, im Innern abgeflachtes Zylinderteil  bilden, das in ähnlicher Weise gegenüber demjenigen  der inneren Backen 16-18 getrennt ist, wobei eine äu  ssere Backe gegen eine benachbarte     innere    Backe an  liegt, wie es insbesondere in der     Fig.    4 gezeigt ist.  



  Unter Anwenden der     inneren    Backen 16 bis 18 an  stelle eines kontinuierlichen keilförmigen     Hülsenteils     können die inneren Backen 16 bis 18 sowie die äusse  ren Backen 20 bis 22 durch einen einfachen     Verfor-          mungsvorgang    anstelle einer recht komplizierten span  gebenden Behandlung, wie sie durch das Herstellen des  zylinderförmigen Teils bedingt wird, hergestellt werden.  Die Backen können z. B. aus einem Blechmaterial her  gestellt werden, indem einfach ein Ausstanzen zusam  men mit einem Schlagschmieden erfolgt. Die Backen  anordnung kann aus jedem geeigneten Material ein  schliesslich Eisen, Stahl oder anderen Metallen hergestellt  werden.

   Es ist jedoch ebenfalls möglich, die Backen  aus einem formbeständigen Kunststoff vermittels     Spritz-          guss    oder ähnlicher     Verformungsvorgänge    herzustellen.  Die äussere Oberfläche der Spannbacken 20 bis 22 ist  mit     Umfangsausnehmungen    23 versehen, die     im        zusam-          m;        ngebauten    Zustand der Backen miteinander in Ver  bindung stehen. An jedem Ende der äusseren Backen  sind radial ausdehnbare Befestigungsteile 24, 25 in den  entsprechenden endständigen     Ausnehmungen    23 an  geordnet.

   Ein Befestigungsteil ist in der     Fig.    2     in    Form  eines dünnen, federnden Spaltrings aus Stahl gezeigt.  Vermittels Anordnen eines Befestigungsteils an jedem  Ende der Backen 20 bis 22 werden die     inneren    Backen  16 bis 18 gleichzeitig in ihrer Lage auf dem Schrauben  stiftschaft gehalten. Gegebenenfalls können die inneren  Backen 16 bis 18 aneinander vermittels eines getrenn  ten, ringförmigen Befestigungsteils befestigt sein.  



  Wie in der     Fig.    3 gezeigt, liegen die äusseren     Bak-          ken    mit einer geneigten inneren     Oberfläche    26, die sich  über die gesamte Länge der Backen erstreckt, gegen  eine entsprechend geneigte äussere Oberfläche 27 an den  zugeordneten inneren Backen an.

   Die Oberflächen 26,  27 der Spannhülse zwischen den inneren und äusseren  Backen sind in Richtung auf einen gemeinsamen Schnitt  punkt an der Achse des Zugteils, d. h. des Schraub  stiftes, und bei der hier aufgezeigten Ausführungsform  in der Richtung auf die Mutter 13 geneigt.     In    dem  nicht wirksamen oder nicht ausgedehnten Zustand, siehe       Fig.    3, überlappt die Oberfläche 26 der äusseren Hülse  den grössten Teil der Oberfläche 27. In dem voll aus  gedehnten Zustand der Vorrichtung kann die Oberflä  che 26 die gesamte     Oberfläche    27 überdecken, so dass  ein voller Eingriff zwischen den     Oberflächen    längs de  ren gesamter Länge bewirkt wird.

   Vermittels der zwei  Befestigungsteile 24, 25 an den Enden der äusseren  Backen 20 bis 22 ergibt sich in Kombination mit der  Tatsache, dass die äusseren Backen während des gesam  ten     Spannens    gegen die inneren Backen über den grössten  Teil deren Länge anliegen, ein wirksames abstützendes  Tragen und gleichzeitig eine genaue versetzte Anordnung  der Backen.  



  Bei der Ausführungsform nach der     Fig.    3 beläuft  sich der Winkel zwischen den Oberflächen 26, 27 und  der Achse des     Schraubstiftes    10 auf angenähert 10 .  Durch Vergrössern oder Verkleinern dieses     Winkels       kann eine grössere oder kleinere radiale Ausdehnung  oder Spannung durch eine bestimmte Länge der Spann  hülse erreicht werden, wodurch der radiale Druck be  züglich des Materials eingestellt werden kann, mit dem  die Spannvorrichtung zusammenarbeiten soll.

   Durch  Anwenden     eines        Schraubenstiftes    10 ist es möglich, ver  schieden lange Spannvorrichtungen zu erhalten, indem  darauf eine, zwei oder mehrere Spannhülsen in einem       Ende-an-Ende-Verhältnis    in der axialen Richtung an  geordnet werden. Es braucht somit nur eine geringe  Anzahl an     Spannhülsen    unterschiedlicher Längen her  gestellt zu werden, um für unterschiedliche Durchmes  ser der     Schraubstifte    zu passen, um so eine grosse An  zahl Spannvorrichtungen unterschiedlicher Länge zu er  geben. Es ist ebenfalls möglich, nur eine spezifische  Hülsenlänge herzustellen und diese Hülsen gleicher  Länge zusammen mit hülsenförmigen     Abstandshaltern     anzuwenden.  



  Nach     Fig.    3 und 4 enden die inneren Backen 16  bis 18 an der Linie A-A. Sowohl die inneren als auch  die äusseren Backen weisen die Form aus geneigt ge  schnittenen Zylinderteilen auf, die ebene, gemeinsame  Lagerflächen 26 und 27 besitzen. Nach der     Fig.    4, die  einen Schnitt längs der Linie     IV-IV    nach der     Fig.    3  ist, ist nur ein kleines Teil der Lagerfläche 27 der  inneren Backen gezeigt.

   Die Linie     B-B    stellt eine Tan  gente bezüglich des Zugteils 10 dar, die .auf die Ober  fläche 27 gelegt werden     kann.    Radial ausserhalb dieser  Linie     B-B    ist die Oberfläche 27 kontinuierlich aus  geführt, während radial im Innern der Linie     B-B    flache  Oberflächenteile 27a' und 27b' ausgebildet sind. Diese  Oberflächenteile     sind    jeweils, eines derselben an jeder  Seite des Zugteils, mit einer zwischengeordneten     öff-          nung    28, siehe     Fig.    5, für das Zugteil angeordnet.

   An  der inneren Seite der inneren Backen ist eine     zylinder-          förmige    Oberfläche 29 für die Aufnahme des Zugteils  und eine entsprechende zylinderförmige Oberfläche  (nicht gezeigt) an den äusseren Backen an dem inneren  Ende 30 derselben vorgesehen.  



  Indem relativ grosse Lagerflächen 26 und 27 zwi  schen den     inneren    und äusseren Backen vorgesehen wer  den, ist es ebenfalls möglich, teilweise federnde     Bak-          ken,    z. B. aus relativ formbeständigem Kunststoff, an  zuwenden. Auf Grund der     deformierbaren    Natur dieser  Materialien     wird    ein vollständig zufriedenstellender Ein  spanngriff zwischen der Spannhülse und der Wand des  Lochs erreicht, in dem die Hülse angeordnet werden  soll. Sowohl die äusseren als auch die inneren Backen  können aus Kunststoff, z. B. vermittels     Spritzguss,    her  gestellt werden.  



  Spannbacken aus Kunststoff haben sich als gut ge  eignet für die Anwendung in Wänden oder dergleichen  aus     Leichtbau-Betonblöcken    und ähnlichen brüchigen  Materialien erwiesen. Um eine besonders vorteilhafte  Befestigung für die Spannbacken zu erreichen, können  dieselben vor dem     Einführen    in das Loch, das die  Spannvorrichtung aufnehmen soll, mit einem geeigneten  Klebstoff oder ähnlichem Material überzogen werden,  das in der Lage ist, sich mit dem das Loch für die  Spannvorrichtung umgebenden Material zu verbinden  oder in der Lage ist,     möglicherweise    pulverisiertes oder  in anderer Weise gelockertes Material um die Spann  vorrichtung zu binden, nachdem dieselbe gegen das um  gebende Material ausgedehnt worden ist.  



  Versuche haben gezeigt, dass die Spannvorrichtung  in der Lage     ist,    die grössten Zugkräfte zu     übertragen,         wenn die Spitze der inneren Backen in der gleichen  Richtung gerichtet ist, in der die Zugkräfte wirksam  werden. Sobald der Schraubenstift     unter    Spannung ge  setzt wird, werden sich die Backen radial ausdehnen,  je stärker die auf die inneren Backen     beaufschlagten     axialen Kräfte sind.  



  Im folgenden werden zwei Ausführungsformen er  läutert, bei denen der Kopf oder die Mutter des Spann  teils daran gehindert wird, im Verhältnis zu der Spann  hülse während der Befestigung oder dem Lösen der  Spannvorrichtung in dem Bohrloch sich zu drehen. Es  sind zwei Arten Spannvorrichtungen bekannt, und zwar  die sogenannten      Lose-Stift-Spannvorrichtungen     und  die sogenannten      Feste-Stift-Spannvorrichtungen .    Die       Lose-Stift-Spannvorrichtungen    sind für ein Anwenden  zusammen mit einem losen     Schraubstift    vorgesehen, der  in die Spannhülse eingeschraubt wird, nachdem die letz  tere in ihre Lage in dem Bohrloch oder dergleichen ge  bracht wurde.

   Die     Feste-Stift-Spannvorrichtungen    sind  jedoch für eine Anwendung in Kombination mit einer  losen Mutter vorgesehen, die auf den Stift oder     Bolzen     der Spannvorrichtung aufgeschraubt wird, nachdem die  gesamte Spannvorrichtung, d. h.     Spannhülse    mit darin  eingeführtem Stift oder Mutter, in die Lage in dem  Bohrloch oder dergleichen gebracht wurde, so dass die  Spitze des inneren Hülsenteils immer in der gleichen  Richtung wie die     beaufschlagten    Zugkräfte vorliegt, um  so teilweise eine grösstmögliche Zugspannung zu errei  chen.

   Die folgenden zwei Ausführungsformen der er  findungsgemässen Spannvorrichtung können in Kombi  nation mit Standardteilen, wie Bolzen mit Muttern oder       Schraubstiften    mit zugeordneter Mutter, angewandt wer  den, und zwar sowohl wenn die     Einspannvorrichtung    in  Form einer     Feste-Stift-Spannvorrichtung    als auch einer       Lose-Stift-Einspannvorrichtung    vorliegt.

   Bei der Aus  führungsform nach     Fig.    6 bis 9 ist die Spannvorrich  tung praktisch die gleiche wie diejenige nach den     Fig.    1  bis 5, wobei der einzige Unterschied darin besteht, dass  das Hülsenteil 18a bis 18a aus drei Backen besteht  und über ein Ende des Zugteils unter Umgeben des  Mutterkopfes oder der losen Mutter eines Schrauben  stiftes oder einer der     Bolzenmuttern    ausgedehnt ist, das  den Kopf im Innern der eigentlichen Spannhülse um  schliesst.  



  In einem der Enden 36a der Spannhülse ist eine  innere Öffnung 35a in den inneren Backen 16a bis 18a  vorgesehen. Diese Öffnung 35a in der Spannhülse ist  im Innern der Spannhülse durch einen radial sich nach  innen erstreckenden Flansch 38a begrenzt. Die Öffnung  35a ist so geformt, dass dieselbe im Innern einen     Bol-          zenkopf    oder eine lose Mutter aufnehmen kann. Bei  der     gezeigten    Ausführungsform bildet die Spannvorrich  tung eine sogenannte     Feste-Stift-Spannvorrichtung,    wo  bei der     Bolzenkopf    im Innern der Öffnung 35a auf  genommen wird.

   Durch die Aufnahme der Mutter an  stelle des festen Kopfes des     Schraubstiftes    im     Innern     der Öffnung 35a kann man eine sogenannte     Lose-Stift-          Spannvorrichtung    erhalten. Diese Anordnung kann man  leicht erhalten durch Öffnen des     Befestigungsteils    25a,  wie in der     Fig.    2 gezeigt, das um die inneren Backen  16a und 18a gespannt wird.  



  Bei der Ausführungsform nach den     Fig.    10 bis 13  ist die Spannhülse in zwei innere Backen 16b, 17b  und in zwei äussere Backen 20b, 21b unterteilt. Nach  dieser Ausführungsform ist die Öffnung 35b so geformt,  dass dieselbe einen quadratischen     Bolzenkopf    aufnimmt.    Die Öffnung 35b ist ebenfalls so angepasst, dass dieselbe  eine entsprechend geformte, quadratische, lose Mutter  aufnehmen kann.  



  Durch Befestigen des Spannteils im Innern der  Spannhülse dergestalt, dass diese Teile sich nicht in der  Lage relativ zueinander drehen, wird eine leichtere  Handhabung der Spannvorrichtung erzielt. Durch An  ordnen der Spannvorrichtung in einem Bohrloch oder  dergleichen ist es bei diesem     Aufbau    möglich, versuchs  weise ohne Gefahr eines     Verklemmens    der Teile zu ar  beiten, und in ähnlicher Weise kann man die Spann  vorrichtung anordnen, indem einfach die Mutter oder  der Stift des Zugteils angezogen werden, oder ein Lösen  kann in einfacher Weise erfolgen, indem auf das Ende  des     Zugbolzens    geschlagen wird, um so die äusseren  Backen von den inneren Backen zu lösen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Spannen und Festlegen derselben in einem zylindrischen Loch eines Werkstückes oder Bauteils, mit einer Spannhülse, die ein Zugteil umgibt, wobei die Spannhülse wenigstens zwei axial getrennte äussere Backen aufweist, deren innere Oberfläche bezüg lich der Achse des Spannteils geneigt ist, und diese in nere Oberfläche gegen eine entsprechend geneigte äu ssere Oberfläche an einem inneren, keilförmigen Hül senteil anliegt, dadurch gekennzeichnet, dass die ge neigte innere Oberfläche (26, 26a) der äusseren Backen (20, 21, 22, 20a, 21a, 22a, 20b, 21b) und die geneig ten äusseren Oberflächen (27, 27a) des Hülsenteils (16, 17, 18, 16a, 17a, 18a, 16b, 17b) ebene Oberflächen bilden,
    die in Richtung auf einen gemeinsamen Schnitt punkt in der Achse des Zugteils (10, 10a) konvergieren, dass die geneigten äusseren Oberflächen (27, 27a) des Hülsenteils lappenförmige Oberflächenteile (27a', 27b') aufweisen, und zwar jeweils eines an jeder Seite einer mittleren Öffnung (28) für das Zugteil, und dass die äusseren Backen in der Lage an dem Hülsenteil ver mittels radial ausdehnbarer Befestigungsteile (24, 25) gehalten werden und die äusseren Backen an deren En den umgeben. UNTERANSPRÜCHE 1. Spannvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das innere keilförmige Hülsenteil in wenigstens zwei längs radialer Oberflächen getrennte innere Backen (16, 17, 18, 16a, 17a, 18a, 17b, 16b) unterteilt ist. 2.
    Spannvorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannhülse drei äussere Bak- ken (20, 21, 22, 20a, 21a, 22a) aufweist, die gegen drei innere Backen (16, 17, 18, 16a, 17a, 18a) des Hülsenteils anliegen. 3. Spannvorrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannhülse aus einem formbeständigen Kunststoff gefertigt ist. 4. Spannvorrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das keilförmige Hülsenteil (16b) mit einer Öffnung (35a, 35b) versehen ist, die eine Übereinstimmung mit der Umfangsform eines Halteteils (10a) an dem Spann teil ausgeführt ist, z.
    B. für die Aufnahme des Kopfes (11a) des Schraubstiftes (10a) oder einer Mutter an den selben oder einer der Muttern an einem Bolzen. 5. Spannvorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung (35a, 35b) in dem Hülsenteil in der axialen Richtung der Hülse durch sich radial erstreckende Vorsprünge, z. B. Schulterteile (37a, 38a), begrenzt ist.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0174197A3 (de) * 1984-09-05 1987-01-07 Constantinos Mandis Steigeisen
EP0275160A3 (de) * 1987-01-16 1990-06-13 Dinko Klaric Verbindungsvorrichtungen

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