CH478369A - Spül- oder Waschtischbatterie - Google Patents

Spül- oder Waschtischbatterie

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CH478369A
CH478369A CH933767A CH933767A CH478369A CH 478369 A CH478369 A CH 478369A CH 933767 A CH933767 A CH 933767A CH 933767 A CH933767 A CH 933767A CH 478369 A CH478369 A CH 478369A
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CH
Switzerland
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sink
wash basin
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attached
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Application number
CH933767A
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English (en)
Inventor
Fischer Max
Original Assignee
Oederlin Cie Ag
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K19/00Arrangements of valves and flow lines specially adapted for mixing fluids

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Domestic Plumbing Installations (AREA)

Description


  Spül- oder     Waschtischbatterie       Die vorliegende Erfindung betrifft eine Spül- oder       Waschtischbatterie    mit einem Wasserauslauf und einem  in der Wand des Auslaufs angeordneten Betätigungsor  gan für ein Ablaufventil eines Spül- oder Waschbeckens.  



  Bekannte Betätigungsorgane sind     beispielsweise    als       Umlegehebel,    Drehhebel usw. und als Stössel ausgebil  det. Erstere weisen den Nachteil auf, dass sie zur Um  wandlung einer Drehbewegung oder zur wesentlichen  horizontalen Zug- bzw. Druckbewegung in eine zur Be  tätigung des     Ablaufventils    meist erforderliche, senkrecht  verlaufende Bewegung komplizierte Gelenk- und     Ge-          stängeanordnungen    benötigen, die meistens viel Platz  beanspruchen und bei Verschmutzung oder übermässi  ger Beanspruchung leicht klemmen.

   Zudem sind die be  kannten Betätigungsorgane in nachteiliger Weise nur un  zulänglich gegen die Auslaufwand, an welcher sie an  gebracht sind,     abdichtbar,    so dass sie zum Ansetzen von  nur mühsam zu entfernenden Schmutz- und Kalkabla  gerungen neigen. Solche Verschmutzungen treten bei den  bekannten Betätigungsorganen besonders leicht auf,  weil der mit der Hand zu ergreifende     Betätigungshebel     aus konstruktiven,     fabrikatorischen    und ästhetischen  Gründen von so geringer Länge oder am Auslauf so  angebracht ist, dass bei seiner Betätigung unweigerlich  Wasser, Seife und     Schmutz    auf die Oberfläche des Aus  laufs und an die Lagerstelle des Betätigungsorgans ge  langen.

   Auch beim Reinigen der     Oberfläche    des Aus  laufs mit einem Putzmittel kann dieses in das Innere des  Betätigungsorgans gelangen und seine Funktion beein  trächtigen. Ein weiterer Nachteil bekannter, am Wasser  auslauf angebrachter     Betätigungsorgane    besteht darin,  dass sich diese beim     Durchfluss    von heissem Wasser rasch  angenähert auf die Temperatur des Heisswassers erwär  men, so dass das Anfassen des Betätigungsorgans zu  mindest unangenehm ist.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt, die angeführ  ten Nachteile durch     eine    solche Ausbildung des Betäti  gungsorgans zu vermeiden, dass bei dessen Hantierung  ein senkrecht verlaufender Bewegungsablauf ohne me  chanisches Zwischenelement bewirkt wird und ein Be-    rühren der Auslaufoberfläche normalerweise vermieden  ist.  



  Erfindungsgemäss ist das Betätigungsorgan als Wipp  hebel ausgebildet, der in einem an der Wand des Aus  laufs angebrachten Kugelgelenk gelagert ist und eine  sich in das Innere der Wand erstreckende Verlängerung  aufweist, welche mit dem Ablaufventil wirkverbunden  ist.  



  In einer bevorzugten Ausführung weist der Wasser  auslauf in seinem am Spül- oder Waschtisch befestigten  Sockel einen von einem     Wasserdurchflusskanal    getrenn  ten Hohlraum zur Aufnahme der Verlängerung des       Wipphebels    und eines mit dem     Ablaufventil    wirkver  bundenen     Gestängeteiles    auf, so dass das Betätigungsor  gan vollständig ausserhalb der Wasserströmung zu liegen  kommt. Hierbei kann im Sockel des Auslaufs eine  Stange in einem Führungsrohr senkrecht angeordnet  sein, die an ihrem oberen Ende mit einem Gelenk zur  Verbindung mit der Verlängerung des     Wipphebels    ver  sehen ist.

   Eine zweckmässige Ausbildung des Gelenks  kann darin bestehen, dass das freie Ende der Verlänge  rung abgeflacht und lose in einen entsprechenden Längs  schlitz der Stange gesteckt ist.  



  Zur Lagerung einer auf dem     Wipphebel    fest an  gebrachten Kugel kann die Wand des Auslaufs einen  mit einem     Innengewinde    versehenen rohrförmigen An  satz aufweisen, in welchen     ein        Ring,    z. B. ein     O-iRing,     eingelegt ist, gegen welchen die Kugel mittels einer von  aussen in den Ansatz geschraubten     Pfannenmutter    ge  drückt ist.  



  Die Spül- oder     Waschtischbatterie    kann eine Mehr  lochbatterie sein, d. h. die Absperrventile für Kalt- und  Warmwasser können vom zugehörigen Auslauf räum  lich getrennt am Spül- oder Waschtisch angebracht sein.  Es kann aber auch in einem am Spül- oder Waschtisch  befestigten Sockel des Auslaufs mindestens ein Absperr  ventil für mindestens eine in den Sockel geführte und  in einen     Wasserdurchflusskanal    des Auslaufs mündende  Wasserleitung angeordnet sein, so dass die Spül- oder       Waschtischbatterie    als     Einlochbatterie,    insbesondere als           Einloch-Mischbatterie    mit zwei Absperrventilen und  zwei in den Sockel geführten Wasserleitungen, ausgebil  det ist.  



  Die Erfindung wird anschliessend anhand der Zeich  nung beispielsweise erläutert. Es zeigen:       Fig.    1 eine     Einlochbatterie    nach der Erfindung in  Draufsicht,       Fig.    2 die     Einlochbatterie    in einem Schnitt längs  der Linie     II-II    der     Fig.    1,       Fig.    3 die     Einlochbatterie    in einem Schnitt längs  der Linie     III-III    der     Fig.    1.  



  Gemäss den     Fig.    1 bis 3 weist eine     Einloch-Misch-          batterie    für einen Spül- oder Waschtisch einen Wasser  auslauf 1 auf, der auf einem am Spül- oder Wasch  tisch 2 befestigten Sockel 3 schwenkbar angeordnet ist.  Am Sockel 3 sind je ein     Warmwasserventil    4 und ein       Kaltwasserventil    5 angebracht. Zur Befestigung des  Sockels 3 am Spültisch 2 weist der Sockel einen mit  einem Aussengewinde versehenen Rohransatz 6 auf.  Eine auf den Rohransatz 6 aufgebrachte Mutter 7 ist  über     Beilagscheiben    8, welche     eine    flache oder konische  Form aufweisen, an die Unterseite des Spültisches 2  geschraubt.

   Um das Eindringen und Durchsickern von  auf dem Spültisch 2 befindlichem Spritzwasser zu ver  hindern, ist die Unterseite des Sockels 3 mit einem  O-Ring 9     versehen.     



  Aus den     Fig.    1 und 2 ist ersichtlich, dass eine  Wand 10 des Sockels 3 einen seitlichen rohrförmigen  Ansatz 11 aufweist, in welchem ein nach oben ge  krümmter     Wipphebel    12 gelagert ist. Mit dem Wipp  hebel 12 ist eine Kugel 13 fest verbunden, z. B. durch       Aufpressen.    Die Kugel 13 ruht im Innern des rohrför  migen Ansatzes 11 und wird durch eine von aussen in  ein Innengewinde des Ansatzes geschraubte Pfannen  mutter 14 gegen einen in den Ansatz eingelegten O-Ring  15 gedrückt. Die Wand des Sockels 3 weist eine     öff-          nung    16 auf, welche es erlaubt, den     Wipphebel    12 in  einer senkrechten Ebene gemäss den Pfeilen 17 zu be  wegen.

   Der     Wipphebel    12 ist zudem mit einem Hand  griff 18 versehen, der beispielsweise aus einem wärme  isolierenden Kunststoff bestehen kann.  



  Der     Wipphebel    12     (Fig.    2 und 3) weist eine     ins     Innere des     Sockels    3 ragende Verlängerung 20 auf,  die an ihrem freien Ende 21 abgeflacht ist     (Fig.    3).  Das freie Ende 21 ist in einen     rechteckförmigen    Schlitz  22 einer senkrecht angeordneten Stange 23 gesteckt und  liegt lose im Schlitz 22. Die Stange 23 ist in einem  Führungsrohr 24 gelagert, das in den Boden des     Sok-          kels    3 eingesetzt und im Innern des Rohransatzes 6  angeordnet ist.

   Mit dem unteren Ende 25 der     Stange     23 ist ein weiterer Teil eines nicht dargestellten Ge  stänges verbunden, welches an ein am oder im Ablauf  des Spülbeckens angeordnetes Ablaufventil angeschlos  sen ist. Eine senkrechte Bewegung der Stange 23 be  wirkt demnach in an sich bekannter Weise ein Schliessen  oder öffnen des Ablaufventils.  



  Der Sockel 3 des Wasserauslaufs 1 ist als Hohlkör  per ausgebildet und durch eine innere Trennwand 26 in  einen     Wasserdurchflusskanal    27 und einen Hohlraum 28  aufgeteilt, wobei im Hohlraum 28 die Verlängerung 20  des     Wipphebels    12 und das obere Teil der Stange 23  angeordnet sind, die demnach vollständig vom Wasser  abgesondert sind. In den     Wasserdurchflusskanal    27 mün  den ein in den Boden des Sockels     eingesetztes    Warm  wasserrohr 29     (Fig.    3) sowie symmetrisch dazu ein ent  sprechendes, in     Fig.    3 nicht sichtbares Kaltwasserrohr.

    In die     Durchlassöffnung    30 vom Warmwasserrohr 29    zum     Durchflusskanal    27 ist ein Ventilsitz 31 ein  geschraubt. In der Achse des Ventilsitzes 31 ist in die  Aussenwand des     Sockels    3 eine durch Drehen des Hand  griffs 4 axial verschiebbare Spindel 32     eingesetzt,    die  eine auf einem Ventilteller 33     befestigte,    auf den Ven  tilsitz 31     andrückbare    Dichtscheibe 34 trägt.

   Eine ent  sprechende Ventilanordnung 5     (Fig.    1) ist auch für die  Kaltwasserleitung in den Sockel 3 eingebaut, so dass  der unterste Teil des     Wasserdurchflusskanals    27 als  Mischraum für das über die Ventile 4 und 5 zuströ  mende Warm- und Kaltwasser dient.  



  Das beschriebene, als     Wipphebel    ausgebildete Be  tätigungsorgan für das Ablaufventil ist durch einen senk  rechten Zug oder Druck in sehr einfacher Weise, nöti  genfalls auch mit dem Handrücken, dem Ellbogen usw.       bedienbar.    Zudem ist aus der jeweiligen Stellung des       Wipphebels    ohne weiteres ersichtlich, ob das Ablauf  ventil offen oder geschlossen ist, was bei verdeckt im  Ablaufrohr des Spül- oder Waschbeckens angeordneten  Ablaufventilen von Vorteil ist.

   Da der Handgriff des       Wipphebels    einen verhältnismässig grossen Abstand von  der Oberfläche des Wasserauslaufs     aufweist,    wobei die  ser Abstand mittels eines längeren Hebels noch grösser  gewählt werden kann, wird bei Betätigung mit einer  nassen oder eingeseiften Hand der Ablauf weit weniger  verspritzt oder verschmutzt als bisher. Der aus einem  Isolierstoff bestehende Handgriff erwärmt sich auch bei  längerem     Durchfluss    von Heisswasser nicht, so dass das  unangenehme Anfassen eines heissen Betätigungsorgans  vermieden ist.  



  Die Lagerung des     Wipphebels    mittels Kugelgelenk  ist kaum schmutzempfindlich und kann leicht gereinigt  werden. Die inneren Lager- und Führungsteile sind  gegenüber schädlichen Verschmutzungseinflüssen voll  ständig abgeschirmt.  



  Da der     Wipphebel    mit seiner Verlängerung     lose    an  die senkrechte Stange     angelenkt    ist, wobei eine präzise  Führung für jedes der beiden Teile separat vorgesehen  ist, kann ein Verklemmen des Gelenkes nicht auftre  ten. Zudem sind keine komplizierten Gelenke und     über-          tragungselemente    erforderlich, so dass die Herstellung  des beschriebenen Betätigungsorgans ohne grossen Auf  wand und seine Montage ohne besondere Sorgfalt erfol  gen kann.  



  Das beschriebene Betätigungsorgan kann selbstver  ständlich auch an einfachen Handventilen mit nur einem  Absperrventil, oder am Mittelteil von     Mehrlochbatterien,     angebracht werden, bei welchen sowohl das Warmwas  ser- als auch das     Kaltwasserventil    separat neben dem  Auslauf auf dem Spül- oder Waschtisch     befestigt    sind.  



  Ferner kann anstelle des Gestänges 23 eine andere  Wirkverbindung des     Wipphebels    12 mit dem nicht dar  gestellten Ablaufventil vorgesehen werden,     beispielsweise     ein     Kabelzug.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Spül- oder Waschtischbatterie mit einem Wasseraus lauf und einem in der Wand des Auslaufs angeordneten Betätigungsorgan für ein Ablaufventil eines Spül- oder Waschbeckens, dadurch gekennzeichnet, dass das Betä tigungsorgan als Wipphebel (12) ausgebildet ist, der in einem an der Wand (10) des Auslaufs (l, 3) angebrach ten Kugelgelenk (11, 13, 14) gelagert ist und eine sich in das Innere der Wand (10) erstreckende Verlängerung (20) aufweist, welche mit dem Ablaufventil wirkverbun den ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Spül- oder Waschtischbatterie nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Wasserauslauf (1) in seinem am Spül- oder Waschtisch (2) befestigten Sockel (3) einen von einem Wasserdurchflusskanal (27) getrennten Hohlraum (28) zur Aufnahme der Verlänge rung (20) des Wipphebels (12) und eines mit dem Ab laufventil wirkverbundenen Gestängeteils (23) aufweist. 2.
    Spül- oder Waschtischbatterie nach Patentan- anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass im Sockel (3) des Auslaufs (1) eine Stange (23) in einem Führungsrohr (24) senkrecht angeordnet ist, die an ihrem oberen Ende mit einem Gelenk (21, 22) zur Verbindung mit der Verlängerung (20) des Wipphebels (12) versehen ist. 3. Spül- oder Waschtischbatterie nach Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das freie Ende (21) der Verlängerung (20) abgeflacht und lose in einen entsprechenden Längsschlitz (22) der Stange (23) ge steckt ist. 4.
    Spül- oder Waschtischbatterie nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur Lagerung einer auf dem Wipphebel (12) fest angebrachten Kugel (13) die Wand (10) des Auslaufs (1, 3) einen mit einem Innengewinde versehenen rohrförmigen Ansatz (11) auf weist, in welchem ein Ring (15), z. B. ein O-Ring, ein gelegt ist, gegen welchen die Kugel (13) mittels einer von aussen in den Ansatz (11) geschraubten Pfannen mutter (14) gedrückt ist. 5.
    Spül- oder Waschtischbatterie nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass in einem am Spül- oder Waschtisch (2) befestigten Sockel (3) des Auslaufs (1) mindestens ein Absperrventil (4, 5) für mindestens eine in den Sockel (3) geführte und in einen Wasserdurchflusskanal (27) des Auslaufs (1) mündende Wasserleitung (29) angeordnet ist.
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