CH478383A - Elektrische Steuereinrichtung für Benzin- und Ölheizgeräte mit Druckluftzerstäubung des Brennstoffes - Google Patents

Elektrische Steuereinrichtung für Benzin- und Ölheizgeräte mit Druckluftzerstäubung des Brennstoffes

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CH478383A
CH478383A CH820968A CH820968A CH478383A CH 478383 A CH478383 A CH 478383A CH 820968 A CH820968 A CH 820968A CH 820968 A CH820968 A CH 820968A CH 478383 A CH478383 A CH 478383A
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CH
Switzerland
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switch
control circuit
fan motor
control device
heater
Prior art date
Application number
CH820968A
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English (en)
Inventor
Horst Dipl Ing Kahlert
Bossier Alfred
Hetzel Wolfgang
Hamann Hans-Joachim
Original Assignee
Oelheizgeraetewerk Veb
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23NREGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
    • F23N5/00Systems for controlling combustion
    • F23N5/20Systems for controlling combustion with a time program acting through electrical means, e.g. using time-delay relays

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Combustion (AREA)

Description


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 Elektrische Steuereinrichtung für Benzin-    und      Ölheizgeräte   mit    Druckluftzerstäubung   des    Brennstoffes   Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Steuereinrichtung für Benzin- und    ölheizgeräte   mit    Druckluftzerstäubung   des Brennstoffes. 



  Die bekannten Ausführungen einer elektrischen Steuerautomatik haben den Nachteil, dass sie bei Verwendung von    Bimetallschaltern   und temperaturabhängigen Halbleitern in direkter Kopplung mit elektromechanischen Relais durch    elektrische   Spannungsschwankungen in der Zuverlässigkeit ihrer Funktion beeinträchtigt werden. Die unvermeidliche schleichende Kontaktauslösung der    Bimetallschalter   bzw. das allmähliche Erreichen eines Soll-Wertes bei Halbleitern verursacht eine starke Streuung der Ansprechzeiten bei den verschiedenen Schaltvorgängen. Die beim Einsatz solcher Geräte z.

   B. im Fahrzeugbetrieb auftretenden Erschütterungen bewirken eine unsichere Kontaktgabe an den Schaltstellen der Relais und die im Winterbetrieb reduzierte Batteriespannung wirkt sich ebenfalls negativ auf die Zuverlässigkeit der Schaltfunktionen aus. Hinzu kommt noch als weiterer Faktor die Unzuverlässigkeit der bisher verwendeten Zeitkreise, welche aus einem    Heizwiderstand   und    einem   Halbleiter bestehen und stark    spannungsabhängig   sind, sowie von der Umgebungstemperatur und dem    Alterungszustand   beeinflusst werden. 



  Es ist ferner bei den bisher bekannten    Steuerautoma-      tiken   ein Nachteil, dass sie nicht die systematische Teil- überprüfung der einzelnen Schaltelemente und Aggregate des Heizgerätes zulassen, um eine aufgetretene Störung schneller erkennen und beheben zu können. Die kompakte Bauweise der    Heizgeräte   und die darauf abgestellte festmontierte Verdrahtung für den Anschluss der zur Steuerautomatik gehörenden Aggregate des    Heizgerätes   lassen deren voneinander    unabhängige   Überprüfung nicht ohne weiteres zu.

   Dieser Umstand ist besonders im Zusammenhang mit dem vorliegenden    Heiz-      gerätetyp   von Bedeutung, der zur Starthilfe und Druckluft-Magnetventilsteuerung zusätzliche elektrische In-    stallationen   benötigt und dadurch ein umfangreiches elektrisches Netz aufweist. Es ist zwar bereits vorgeschlagen worden, für ein einfaches und leichtes Trennen der einzelnen Aggregatteile voneinander entsprechende Vorkehrungen zu treffen und in diese auch die elektrischen Anschlüsse einzubeziehen. Doch ist der in diesem Zusammenhang vorgeschlagene Weg, die Verbindungsleitungen zwischen den Aggregaten zu verlängern, dass diese in einen gewissen    Abstand   voneinander gebracht werden können, nicht als brauchbare Lösung anzusehen. 



  Zweck der Erfindung ist die Beseitigung der genannten Mängel und die Erfüllung der Forderung, eine zuverlässige, übersichtliche und leicht überprüfbare Steuereinrichtung für Geräte der eingangs genannten Art zu schaffen. 



  Die    Erfindung   stellt sich die Aufgabe, die Steuerautomatik durch die Verwendung verbesserter    Zeit-      und      Temperatursteuerkreise      in   ihrem Schaltverhalten zu stabilisieren, die Kontaktgabe der Relais sicher und schlagartig erfolgen zu lassen und die elektrische Installation für die einzelnen Steuer- und    Heizgerätaggre-      gate   so auszubilden, dass jedes Aggregat für sich und unabhängig von anderen überprüfbar    ist.   Es ist eine weitere Aufgabe der Erfindung, eine gewisse Vereinheitlichung des elektrischen    Anschlusssystems   von    Heiz-      gerät   und Steuerautomatik herzustellen,

   um wahlweise eine Ausrüstung mit vollautomatischer und halbautomatischer Steuereinrichtung vornehmen zu können. 



  Die erfindungsgemässe elektrische Steuereinrichtung für Benzin- und    ölheizgeräte   mit    Druckluftzerstäubung   des Brennstoffes, die als vollautomatische oder halbautomatische Steuereinrichtung ausgebildet ist und bei Inbetriebnahme des    Heizgerätes   das Vorglühen    einer   Glühkerze über einen Zeitabschnitt bewirkt, nach dem ein    Verbrennungsluftgebläse   zugeschaltet wird und    ein   Magnetventil die Druckluft nach einem Schwimmerregler freigibt, derart, dass durch eine Starthilfe während 

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 der Inbetriebnahme des Heizgerätes der Brennstoff mit    Überschuss   gefördert wird,

   während ein Temperatursteuerkreis das Abschalten der Glühkerze sowie nach einem Fehlstart oder Überhitzungsfall auch das Abschalten und    Wiedereinschalten   des Verbrennungsvorganges selbsttätig veranlasst, ist dadurch gekennzeichnet, dass für die Steuerkreise elektronische Steuereinheiten mit einer transistorisierten    Trigger-Schaltanordnung   in Verbindung mit mechanischen Relais vorgesehen sind, von denen eine Kontaktgruppe zur Entladung der    RC-Zeitglieder   den    Zeitsteuerkreisen   und eine andere Kontaktgruppe den Schaltvorgängen der    Zeitsteuerkreise   gegenüber dem    Temperatursteuerkreis   bzw. den Steueraggregaten des Heizgerätes zugeordnet ist. 



  Gemäss einem Ausführungsbeispiel der Erfindung sieht die vollautomatische Steuereinrichtung    einen   Paketschalter mit vier    Schalterkontaktgruppen   und vier Schalterstellungen vor, von denen die Schalterstellung  0  die Betriebsbereitschaft des    Gebläsemotors   sichert, der durch den    Temperatursteuerkreis   über Relais für den    Nachlauf-Spülvorgang   der    Brennerbereiche   zu- und abgeschaltet wird.

   Bei Schalterstellung   1   wird die    Glüh-      kerze   nebst Starthilfe, das Magnetventil, die Brennstoffpumpe sowie der     2-min. -Zeitsteuerkreis   für die Betriebskontrolle und der     30-sek. -Zeitsteuerkreis   für das    Nachschalten   des    Gebläsemotors   eingeschaltet, wobei im Stromkreis des Magnetventils und der Brennstoffpumpe eine Schmelzsicherung liegt und diese mit einem vom     2-min. -Zeitsteuerkreis   betätigten Relaiskontakt in Reihe liegt. Bei Schalterstellung  1/2  wird ein Vorwiderstand in den    Gebläsemotor-Stromkreis   geschaltet und bei     L    lediglich der    Gebläsemotor   unter Spannung gesetzt. 



  Gemäss einem anderen Ausführungsbeispiel der Erfindung sieht die halbautomatische Steuereinrichtung einen Paketschalter mit fünf    Schalter-Kontaktgruppen   und fünf Schalterstellungen vor, von denen die Schalterstellung  0  die Betriebsbereitschaft des    Gebläsemotors   sichert, der durch den    Temperatursteuerkreis   über Relais für den    Nachlauf-Spülvorgang   im    Brennerbereich      zu-      und      ab-eschaltet   wird.

   Bei Schalterstellung     G    wird die Glühkerze nebst Starthilfe, Magnetventil und Brennstoffpumpe eingeschaltet, bei Schalterstellung  l  der    Gebläsemotor,   während die Glühkerze nebst Starthilfe durch den    Temperatursteuerkreis   abgeschaltet wird. Bei Schalterstellung  1!2  wird der    Vorwiderstand      in   den    Gebläsemotor-Stromkreis   geschaltet und bei  L  lediglich der    Gebläsemotor   unter Spannung gesetzt. 



  Gemäss einem anderen    Ausführungsbeispiel   der Erfindung sieht die    Steuereinrichtung   für das    Heizgerät   vor, dass dessen voneinander lösbare Baugruppen    Ge-      bläseteil,      Brennerteil,   Wärmetauscher und Membranpumpe selbständige Steueraggregate aufweisen, derart, dass im    Gebläseteil   Motor und    Vorwiders.tand   ein Aggregat bilden und dass das Magnetventil und die Starthilfe mit Glühkerze im    Brennerteil   ein weiteres Aggregat bzw. der Heissleiter und die    Schmelzsicherung   am Wärmetauscher ebenfalls ein Aggregat darstellen.

   Die Steueraggregate für den Gebläse- und    Brennerteil   besitzen eigene Anschlüsse gegenüber der Steuereinrichtung, während die Anschlüsse für das    Wärmetauscher-      Aggregat   ebenso wie für die Brennstoffpumpe mit dem Anschluss des    Brennerteil-Aggregats   lösbar verbunden sind. 



  Vorteilhaft kann bei einer vollautomatischen Steuereinrichtung der    Temperatursteuerkreis   mit den beiden    Zeitsteuerkreisen   bzw. bei einer halbautomatischen Steuereinrichtung der    Temperatursteuerkreis   als selbständiges Bauteil ausgebildet werden, in welches die mechanischen Relais einbezogen sind, wobei dieses Bauteil    Steckeranschlüsse   sowohl nach dem Heizgerät als auch nach dem Paketschalter aufweist. 



  An der elektrischen Steuerautomatik eines    Heizge-      rätes   mit    Druckluftzerstäubung   des Brennstoffes, wie es für die Kabinenheizung von Kraftfahrzeugen und Kranen Verwendung findet, soll nachstehend die Erfindung erläutert werden.

   In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt:    Fig.   1 einen    Stromlaufplan   für eine vollautomatische Steuereinrichtung,    Fig.   2 einen    Anschlussplan,      Fig.   3 einen    Stromlaufplan   für eine halbautomatische Steuereinrichtung,    Fig.   4 einen    Anschlussplan,      Fig.   5 die Baugruppen eines Heizgerätes mit den zugehörigen elektrischen Steueraggregaten,    Fig.   6 Magnetventil und Starthilfe des Heizgerätes. Ein Paketschalter 1    (Fig.   1 und 2) und die beiden Anzeigeleuchten 2 (grün) und 3 (orange) sind auf einer Schalttafel D befestigt, die in Reichweite des Kraftfahrers im Fahrzeug montiert ist.

   Der Paketschalter 1 setzt sich aus vier Kontaktgruppen    S1,   S2, S3, S4 zusammen, die in den Schalterstellungen  0  (Aus),  1  (volle    Heizleistung),    1/2  (halbe    Heizleistung),    L  (Lüften) einrasten. In der Schalterstellung  0  ist die Anlage stromlos, lediglich der Schalterkontakt S3 ist geschlossen. Dieser Schalterkontakt S3 sichert die Bereitschaft eines    Gebläsemotors   4 und eines Temperatursteuerkreises A, über einen Relaiskontakt    AR2   so lange den    Lüfterbetrieb   des    Gebläsemotors   4 aufrechtzuerhalten, bis das Heizgerät abgekühlt ist und die Temperatur der geförderten Frischluft noch etwa 40  C beträgt. 



  Wird der Paketschalter 1 von  0  auf  l  geschaltet, so sind die Schalterkontakte S2 und S3 geschlossen.    Über   einen Relaiskontakt    BR1   eines Zeitsteuerkreises B, der auf eine     2-min. -Schaltzeit   eingestellt ist, liegen eine Brennstoffpumpe 5 und ein Magnetventil 6 an der    Spannung.   Mit dem Relaiskontakt    BR1   liegt ein Relaiskontakt    AR1   des Temperatursteuerkreises A in der Stromleitung nach einer Glühkerze und nach einem     30-sek. -Zeitsteuerkreis   C. In dieser Stromleitung liegt auch die Anzeigeleuchte 3.

   Mit dem genannten Relaiskontakt    BR1   und dem Schalterkontakt S2 ist der Relaiskontakt    AR3   des Temperatursteuerkreises A in der Stromleitung nach dem    Zeitsteuerkreis   B angeordnet. Das einwandfreie Funktionieren der Glühkerze 7 wird durch Aufleuchten der Anzeigeleuchte 3 kontrolliert. Parallel zur Glühkerze 7 liegt die Magnetspule einer Starthilfe 8, welche für die Zeit der    Be-      aufschlagung   mit dem    Glühkerzenstrom   die Druckluftregulierung nach dem    Schwimmerregler   9    (Fig.   5) ausser Betrieb setzt und    dadurch   den vollen Druckluftstrom in den Schwimmerregler leitet, um eine erhöhte Brennstofförderung nach der Brennkammer 22 zu erzielen. 



  Nach 30 Sekunden Einschaltdauer des Paketschalters 1 auf  1  wird der    Zeitsteuerkreis   C und das nachgeschaltete Relais    CR   mit dem Relaiskontakt    CR1   wirksam, welcher den    Gebläsemotor   4 zuschaltet. Die Kontrolle über das richtige Funktionieren des Starts des    Gebläsemotors   4 übt die Anzeigeleuchte 2 aus.

   Mit dem Anlaufen des    Gebläsemotors   4 wird der Brennstoff aus dem    Schwimmerregler   9 in die Brennkammer 22 gedrückt, dort durch die eingeblasene Verbrennungsluft 

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 zerstäubt und durch die glühende Spirale der Glühkerze 7    entzündet.   Damit ist der Brennvorgang des    Heizge-      rätes   eingeleitet, die geförderte Frischluft wird erhitzt. 



  Ist der Frischluftstrom über eine Temperatur von etwa 50  C erwärmt, so ist der    Ohmsche   Widerstand eines Heissleiters 10 so weit gesunken, dass der nachgeschaltete    Temperatursteuerkreis   A schlagartig das zugehörige Relais AR ansprechen lässt, welches über die Relaiskontakte AR 1 die Glühkerze 7 nebst    Starthilfe   8, den    Zeitsteuerkreis   C und über den Relaiskontakt    AR3   den    Zeitsteuerkreis   B abschaltet. Diese Schalthandlung der Steuerautomatik wird durch Erlöschen der Anzeigeleuchte 3 optisch sichtbar gemacht.

   Das Relais    CR   besitzt einen Kondensator 23 als Abfallverzögerung, damit nach Abschalten des    Zeitsteuerkreises   C die Stromzufuhr zum    Gebläsemotor   4 und zum Temperatursteuerkreis A über den Relaiskontakt    CR1   nicht unterbrochen wird, bevor der Relaiskontakt    AR2   geschlossen ist. 



  Wird die Schalterstellung  1/2  am Paketschalter 1 gewählt, so wird an diesem der Schalterkontakt S3 geöffnet, die Schalterkontakte S2 und S4 geschlossen und in den Stromkreis des    Gebläsemotors   4    ein   Vorwiderstand 11 eingeschaltet, der die Motordrehzahl reduziert. Dadurch wird sowohl die    Frischlufzufuhr   als auch die Verbrennungsluft verringert, der Druck im Schwimmerregler 9 und die Brennstoffzufuhr vermindert. 



  Zur    Ausserbetriebsetzung   des Heizgerätes wird der Paketschalter 1 in die Schalterstellung  0  zurückgedreht. Damit wird der Schalterkontakt S2 geöffnet, der Schalterkontakt S3 geschlossen, die Brennstoffpumpe 5 und das Magnetventil 6 werden abgeschaltet. Letzteres sperrt die Druckluftzufuhr nach dem Schwimmerregler 9 und bewirkt dadurch die Unterbrechung der Brennstoffzufuhr nach der Brennkammer 22, die Verbrennung wird sofort unterbrochen. Die Stromzufuhr zum    Ge-      bläsemotor   4    und      Temperatursteuerkreis   A wird über den Relaiskontakt    AR2   noch aufrechterhalten, so dass der    Gebläsemotor   4 weiter mit Strom versorgt wird und mit der geförderten Frischluft bzw.

   Verbrennungsluft eine Kühlung in den Brennbereichen des Heizgerätes herbeiführt.    Untefschreitet   die Temperatur der Frischluft eine untere Grenze von etwa 40  C, wird der    Ohmsche   Widerstand des Heissleiters 10 so weit erhöht, dass der    Temperatursteuerkreis   A anspricht und das Relais AR abfällt. Durch das öffnen des Relaiskontaktes    AR2,   wird die ganze Anlage stromlos. 



  Die Stellung des Paketschalters 1 auf  L  bewirkt den einfachen    Lüftervorgang   im Heizgerät, dieses wird als Ventilator wirksam. Zu diesem Zweck wird der Schalterkontakt    S1   geschlossen, der eine direkte Verbindung zwischen    Gebläsemotor   4 und Stromzufuhr herstellt und von den übrigen    Schalterkontaktgruppen   sowie vom elektronischen Teil getrennt ist. Lediglich die Anzeigeleuchte 2 wird die Dauer des    Lüftens   signalisieren. 



  Tritt ein Überhitzungsfall ein und erreicht das Gerät    während   des Heizbetriebes eine unzulässig hohe Temperatur, so wird die    Schmelzsicherung   12 zerstört und der Stromkreis zur Brennstoffpumpe 5    und   zum Magnetventil 6 unterbrochen. Dies führt zum Erlöschen der    Brennerflamme   im Heizgerät. Durch das Weiterlaufen des    Gebläsemotors   4 wird das Gerät so weit abgekühlt, dass der    Ohmsche   Widerstand des Heissleiters 10 ansteigt, über den    Temperatursteuerkreis   A    wird   das Relais AR stromlos. Damit ist der Ausgangszustand entsprechend dem Start des Heizgerätes wieder hergestellt und es wird automatisch ein neuer Startvorgang eingeleitet.

   Durch das Ausbleiben der Brennstoffzufuhr kommt es zu keiner neuen Zündung und daher bleibt der     2-min. -Zeitsteuerkreis   B weiterhin unter Spannung. Dementsprechend wird nach einer Verzögerungszeit von 2 Minuten das Relais BR ansprechen und über den Relaiskontakt    BR3   die Kondensatoren des    RC-      Gliedes   im    Zeitsteuerkreis   B entladen. Über den Relaiskontakt    BR2   wird ein    Selbsthalte-Stromkreis   geschlossen. Durch das öffnen des Relaiskontaktes    BR1   wird die Stromzufuhr zum     30-sek. -Zeitsteuerkreis   C, zur Glühkerze 7 nebst Starthilfe 8, und zur Anzeigeleuchte 3 unterbrochen.

   Das Relais    CR   fällt ab und unterbricht mit dem Relaiskontakt CRI die Stromzufuhr    zum      Ge-      bläsemotor   4,    züm      Temperatursteuerkreis   A und zur Anzeigeleuchte 2. Die gesamte Anlage ist ausser dem     2/-min. -Zeitsteuerkreis   B stromlos. Nachdem die Überhitzungsursache beseitigt und die Schmelzsicherung 12 erneuert wurde, wird der Startvorgang von der Schalterstellung  0  aus durch    Handbetätigung   vorgenommen. 



  Wie aus dem    Anschlussplan   gemäss    Fig.   2    ersichtlich,   ist die gesamte Anlage der vollautomatischen Steuereinrichtung  zweipolig  ausgeführt, ohne die    sonst   übliche    Masseleitung   eines    Poles   von der Stromquelle her bzw. für die Verbindung der Schaltelemente untereinander. Der Minuspol ist an Masse gelegt.

   Dementsprechend führt die Stromleitung von der Stromquelle (nicht dargestellt) zur Steckverbindung I an der Schaltertafel D, auf der der Paketschalter 1    zusammen   mit den Anzeigeleuchten 2, 3 montiert ist. Über ein Verbindungskabel    Ia   ist die    Steckverbindung   I mit der Steckverbindung    II   zusammengeschlossen, die sich an einem Gehäuse E befindet, in welchem der Temperatursteuerkreis A, der     30-sek. -Zeitsteuerkreis   C und der      2-min.       -Zeitsteuerkreis   B untergebracht sind. Ferner sind in diesem Gehäuse E die zu den vorgenannten Steuerkreisen gehörigen Relais AR,    CR   und BR angeordnet.

   Von der Steckverbindung Il führt ein Verbindungskabel    IIa      zum      Heizgerät   und wird dort über eine Steckverbindung    III   an den    Gebläsemotor   4 und dem    Vorwiderstand   11 angeschlossen. Eine gleiche Steckverbindung IV ist für das Magnetventil 6, die Starthilfe 8 und die Glühkerze 7 vorgesehen. Die Steckverbindungen    III   und IV sind ausserdem über ein weiteres Verbindungskabel    IVa   mit der Steckverbindung I an der Schaltertafel D zusammengeschaltet.

   Innerhalb dieses Systems lösbarer Verbindungskabel und in sich geschlossener Steuereinheiten    ist   der Vorlauf der einzelnen Stromleitungen in der Weise vorgesehen, dass diese über die Steckverbindungen I und    II   sowohl zu den elektronischen Steuerkreisen A, B und C führen als auch zu den Relais AR, BR und    CR.   Über die Steckverbindung    III   und IV gelangen die Stromleitungen an den    Gebläsemotor   4 bzw. die Glühkerze 7 sowie an das Magnetventil 6 und zur Starthilfe B. Ein besonderer Anschluss ist für die    Schmelzsicherung   12 und den Heissleiter 10 vorgesehen, ebenso für die Brennstoffpumpe 5.

   Diese Massnahmen bewirken ein leichtes Auftrennen der Steuereinheiten zum Zwecke des    Auswechselns   und    Kontrollierens   der einzelnen elektrischen    und   elektronischen Bausteine. Das Auftrennen der Gruppenteile des Heizgerätes lässt eine Kontrolle der jeweils zugehörigen elektrischen Schaltteile der Steuereinheiten zu, so dass auch innerhalb des Heizgerätes auftretende Fehler in der elektrischen Ausrüstung sofort erkennbar sind. 

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 Ein Paketschalter    1a   für die Teilautomatik    (Fig.   3 und 4) ist mit den beiden Anzeigeleuchten 2    und   3 auf der Schalttafel D montiert.

   Dieser Paketschalter la setzt sich aus fünf    Schalterkontaktgruppen      St1,      St2,      St3,      St4,      St5   zusammen, die in fünf    Schalterstellungen       0    (Aus), < G  (Vorglühen),  1  (volle    Heizleistung),      < ,:1/2,>   (halbe    Heizleistung),    L  (Lüften) einrasten. 



  In der Schalterstellung  0  ist die Anlage stromlos, lediglich der Schalterkontakt    St3   ist geschlossen und sichert damit die Bereitschaft des    Gebläsemotors   4, über den    Temperatursteuerkreis   A bzw. über den Relaiskontakt    ARl   den    Lüfterbetrieb   des    Gebläsemotors   4 so lange aufrechtzuerhalten, bis das Heizgerät abgekühlt ist. 



  Ist die Schalterstellung auf  G , so sind die Schalterkontakte    St2   und    St5   geschlossen, die Schalterkontakte    Stl,      St3   und    St4   sind geöffnet. Über den Schalterkontakt    St2   wird der    Temperatursteuerkreis   A an Spannung gelegt, über Schalterkontakt    St5   und die Schmelzsicherung 12 wird die Brennstoffpumpe 5    und   das Magnetventil 6, und über den Relaiskontakt    ARl   die Glühkerze 7 sowie die Starthilfe 8 zugeschaltet. Das Aufleuchten der Anzeigeleuchte 3 lässt das einwandfreie Arbeiten der Glühkerze 7 erkennen. Diese Schalterstellung < < G  wird etwa 30 sek. beibehalten. 



  Wird die Schalterstellung   1   gewählt, so sind die Schalterkontakte    St2,      St3   und    St5   geschlossen, die Schalterkontakte    Stl   und    St4   geöffnet. Damit wird der    Ge-      bläsemotor   zugeschaltet, was durch die Anzeigeleuchte 2 kontrolliert wird. Mit dem Anlaufen des    Gebläsemotors   4 wird der Brennstoff der Brennkammer 22 zugeführt, wo er sich an der Glühkerze 7 entzündet und den Brennvorgang einleitet. Nach Erwärmung der geförderten Frischluft auf etwa 50  C    ist   der    Ohmsche   Widerstand des Heissleiters 10 so weit zurückgegangen, dass der    Temperatursteuerkreis   A das Relais AR schlagartig anzieht.

   Damit werden über den Relaiskontakt    AR1   die Glühkerze 7 nebst    Starthilfe   8 abgeschaltet, was zum Verlöschen der Anzeigeleuchte 3 führt. Damit ist der normale Zustand des Heizgerätes    eingestellt.   



  Wird die Schalterstellung  1/2  gewählt, so sind die Schalterkontakte    St2,      St4,      St5   geschlossen, die Schalterkontakte    Stl   und    St3   geöffnet. Durch Zwischenschalten des    Vorwiderstandes   11 läuft der    Gebläsemotors   4 mit verminderter Drehzahl und das Heizgerät mit halber Leistung. 



  Wird der Paketschalter la von  1  bzw. < A/2  zurück über  G  auf  0  geschaltet, so öffnen sich die Schalterkontakte    Stl,      St2,      St4   und    St5.   Damit werden die Brennstoffpumpe 5 und das Magnetventil 6 ausgeschaltet, die Verbrennung im Heizgerät ist unterbrochen. Die Stromzufuhr zum    Gebläsemotor   4 und Temperatursteuerkreis A wird einerseits über den Schalterkontakt    St3   und anderseits über den Relaiskontakt    AR1   aufrecht erhalten, bis die    Frischlufttemperatur   nur noch etwa 40' C aufweist.

   Damit erhöht sich der    Ohmsche   Widerstand des Heissleiters 10 so weit, dass das Relais AR abfällt und der Relaiskontakt    AR1   sich öffnet, was zum Verlöschen der Anzeigeleuchte 2 führt. Damit kommt der    Gebläsemotor   4 zum Stillstand und die gesamte Anlage wird stromlos. 



  Wird der Paketschalter la auf  L  eingestellt, so ist lediglich der Schalterkontakt    Stl   geschlossen, die Schalterkontakte    St2,      St3,      St4   und    St5   sind    geöffnet.   Der    Gebläsemotor   läuft mit voller    Drehzahl   und das Heizgerät wirkt als Ventilator. Die Anzeigeleuchte 2 zeigt diesen Betriebszustand    an.   Tritt ein Überhitzungsfall ein und erreicht das Gerät während des Betriebes eine unzulässig hohe Temperatur, so wird die Schmelzsicherung 12 zerstört und der Stromkreis zur Brennstoffpumpe 5 und Magnetventil 6 unterbrochen. Damit setzt die Brennstoffzufuhr aus und die Flamme erlischt.

   Durch den weiterlaufenden    Ge-      bläsemotor   4 wird das Heizgerät abgekühlt, wodurch der    Ohmsche   Widerstand des Heissleiters 10 ansteigt, was zum Abfallen des Relais AR führt. Damit wird über den Relaiskontakt    ARl   die Glühkerze 7 und die Starthilfe 8 wieder zugeschaltet, was das Aufleuchten der Anzeigeleuchte 3 zur Folge hat. Beide Anzeigeleuchten 2 und 3 sind in Tätigkeit    und   das Gerät muss von Hand zugeschaltet werden. 



  Wie aus dem    Anschlussplan   für eine halbautomatische Steuereinrichtung gemäss    Fig.   4 ersichtlich, ist eine Steckverbindung V an der Schaltertafel D vorgesehen, auf der der Paketschalter 1 a und die    Anzei-      leuchten   2 und 3 montiert sind. Ein Verbindungskabel Va führt zu einer Steckverbindung    VI   an einem Gehäuse F, welches den    Temperatursteuerkreis   A sowie das Relais AR enthält.

   Von der Steckverbindung Il führt ein Verbindungskabel    VIa   über die Steckverbindungen    VII   und    VIII   zu den einzelnen Schaltteilen des    Heizgerätes.   Die Steckverbindungen    VII   und    VIII   sind ausserdem über ein weiteres Verbindungskabel    VIIIa   mit der    Steckverbindung   I .an der Schaltertafel D zusammengeschaltet. Die    Schaltteile-Einheiten   des    Heiz-      gerätes   sind in der bereits zu    Fig.   3 gegebenen Beschreibung erläutert worden.

   Sie entsprechen sowohl im Aufbau als auch in der Gestaltung der elektrischen Anschlüsse über die einzelnen Steckverbindungen vollständig dem    Aufbau   für die    vollautomatische   Steuereinrichtung. Es ist daher ohne weiteres möglich, für ein und dasselbe Heizgerät sowohl die vollautomatische als auch die halbautomatische    Steuereinrichtung   vorzusehen. 



  Das in    Fig.   5 dargestellte Heizgerät lässt dessen einzelne Baugruppen erkennen, welche mit den zugehörigen elektrischen Steueraggregaten ausgerüstet sind. Das    Gebläseteil   13 ist mit dem    Gebläsemotor   4 und dem    Vorwiderstand   11 versehen, beiderseits des    Ge-      bläsemotors   4 sind auf der verlängerten Motorwelle ein    Axialgebläse   23 für die    Frischluftförderung      und   ein mehrstufiges    Radialgebläse   24 für die    Drucklufterzeu-      gung   und für die Verbrennungsluft angeordnet.

   Das    Radialgebläse   24 ist dem benachbarten    Brennerteil   14 zugekehrt und befindet sich innerhalb einer Druckkammer 21. Aus dieser Druckkammer 21 gelangt ein Druckluftstrom über das Magnetventil 6 in den Schwimmerregler 9, von dem aus der Brennstoff durch die Brennerdüse 25 der Brennkammer 22 zugeführt wird. Am Magnetventil 6 ist zusätzlich die Magnet- und Ventilanordnung für die Starthilfe 8 vorgesehen, welche elektrisch mit der Glühkerze 7 zusammengeschaltet ist. Dadurch steht die Starthilfe so lange unter Strom, als die Glühkerze 7 mit Strom    beaufschlagt   wird. Diese Starthilfe wird in ihren    Einzelheiten   in den Erläuterungen zu    Fig.   6 ausführlich beschrieben. 



  Am    Gebläseteil   13 ist eine flexible    Steckerkupplung   16 vorgesehen, die an den    Gebläsemotor   4 und den    Vorwiderstand   11 angeschlossen ist. Diese    Steckerkupp-      lung   16 gestattet ein einfaches Lösen der elektrischen Verbindungen des    Gebläsemotors   4 aus dem Netz der Steuerautomatik, wenn das    Gebläseteil   13 mechanisch vom    Heizgerät   abgetrennt wird. In gleicher Weise ist eine flexible    Steckerkupplung   17 am    Brennerteil   14 vorgesehen, das ausserdem noch eine Anschlussklemm- 

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 leiste 20 für die Aufnahme der Verbindungskabel 18, 19 von Heissleiter 10 und Schmelzsicherung 12 am Wärmetauscher 15 bzw.

   Brennstoffpumpe 5 besitzt. 



  In    Fig.   6 ist das Magnetventil 6 zusammen mit der    Starthilfe   8 im Schnitt dargestellt. Der Aufbau des Magnetventils 6 sieht einen    Luftanschluss   26 an die Druckkammer 21 vor, der in einem    Hohlraum   27 um einen Ventilteller 28 endet. Dieser Ventilteller 28 verschliesst eine Luftleitung 29, die nach dem Schwimmerregler 9 führt. Innerhalb des    Magnetventils   6 schliesst an diese Luftleitung 29 eine Bohrung 30    an,   deren Querschnitt durch eine Regulierschraube 31 mehr oder weniger verengt wird, um die Menge der aus dem Druckluftstrom für den Schwimmerregler 9 nach aussen abgezweigten Luft zu variieren.

   Diese    Abblaseinrichtung   wird durch die    Starthilfe   8 zeitweilig verschlossen, wozu vor der Austrittsöffnung der Bohrung 30 eine Verschlussklappe 32 angeordnet ist. Diese    Verschlussklappe   32 unterliegt der Wirkung eines    Magnetspulen-Tauchanker-      systems   33, welches bei    Strombeaufschlagung   anzieht und mit der    Verschlussklappe   32 die Austrittsöffnung der Bohrung 30 sperrt. Damit wird der volle Druckluftstrom in den Schwimmerregler 9 geleitet, der verstärkt den Brennstoff der Brennkammer 22 zuführt und dadurch die Zündfähigkeit des    Brennstoff-Luftgemisches   verbessert. 



  Der Aufbau des elektronischen Teiles der Steuerautomatik sieht, wie bereits erwähnt, Steuereinheiten vor, die als    Temperatursteuerkreis   A,    Zeitsteuerkreis    2 min.  B,    Zeitsteuerkreis    30 sek.  C in der vollautomatischen Anlage Verwendung finden    (Fig.   1), während für die halbautomatische Anlage    (Fig.   3) lediglich der    Temperatursteuerkreis   A vorgesehen ist. Es wird nachstehend anhand der    Fig.   1 der    Stromlaufplan   der genannten drei Steuereinheiten beschrieben sowie deren Funktionsweise erläutert. 



  Der    Temperatursteuerkreis   A ist sowohl in der Anordnung nach    Fig.   1    als   auch nach    Fig.   3 verwendbar und er besteht aus einem    Trigger   mit zwei Transistoren    T.1,      T;;.   Die Spule des Relais AR bildet den Kollektorwiderstand des zweiten Transistors    T,;.   Es ist ferner ein konstanter Spannungsteiler    R7,      R$   und ein variabler    Spannungsteiler,   bestehend aus einem Drehwiderstand    Rq   und einem temperaturabhängigen Widerstand 10 vorgesehen, wobei letzterer sich an der Stelle befindet, an der die Temperatur überwacht werden soll.

   Der Drehwiderstand    Rg   dient zum Ausgleichen der Toleranzen der Bauelemente, der Schaltung und des temperaturabhängigen Widerstandes 10. Die Spannung an der Basis des ersten Transistors    T.1   wird von dem temperaturabhängigen Widerstand 10 bestimmt. 



  Die Wirkungsweise des    Temperatursteuerkreises   A ist folgende: Ist die Basisspannung am ersten Transistor    T1   grösser    als   die    Emitterspannung,   welche durch den    Stromfluss   des ersten Transistors    T4   hervorgerufen wird, so ist dieser Transistor leitend und der zweite    Transistor   T;;    gesperrt.   Das Relais AR    ist   abgefallen. Dies ist der Fall, wenn die Temperatur am temperaturabhängigen Widerstand 10 kleiner als etwa 40  C ist.

   Steigt die Temperatur auf etwa 50  C an, so sinkt der Widerstand 10, die Spannung an der Basis des ersten Transistors    T.1   wird kleiner, die    Kollektorspannung   am ersten Transistor    T:1   steigt an, ebenfalls die Basisspannung am zweiten Transistor    T:,   und die    Emitterspannung   an beiden Transistoren sinkt. Durch diesen Effekt steigt ab einem gewissen Punkt die    Basis-Emitterspannung   des zweiten Transistors    T5   schlagartig an, d. h. der zweite Transistor wird sprunghaft    durchgesteuert   und das Relais AR zieht schlagartig an.

   Sink die Temperatur, so steigt der Widerstand 10 an und es wird bei etwa 40  C der umgekehrte Fall erreicht, d. h. der zweite Transistor    T5   wird schlagartig gesperrt und das Relais AR fällt ebenfalls schlagartig ab. Um Störimpulse auf die Transistoren beim    Umschaltprozess   infolge der    Induktivität   der Spule zu vermeiden, wird parallel zur Erregerspule des Relais AR eine Diode    D.,   in Sperrichtung geschaltet. 



  Die    Zeitsteuerkreise   B; C bestehen aus einem    Span-      nungsteiler      R1,      R2,      R:,   zum Einstellen der Spannung für das Verzögerungsglied, bestehend aus einer    RC-Kom-      bination      R.1,   Cl,    C2,      C3,   einem transistorisierten    Trigger,   bestehend aus zwei Transistoren    TI,      T:2   und einer nachfolgenden transistorisierten    Verstärkerstufe,   in welcher sich am Kollektor des Transistors    T3   ein elektromechanisches Relais BR;    CR   befindet.

   Die beiden Zeitsteuerkreise B, C unterscheiden sich nur durch die eingestellte Verzögerungszeit, die entweder durch den Widerstand    R,   oder durch den Kondensator    C3   der    RC-      Kombination   oder durch die Spannung für das Verzögerungsglied verändert werden    kann.   In der Anordnung nach    Fig.   1 erfolgt die unterschiedliche Verzögerungszeit durch verschiedene Kondensatoren Cl,    Q,      C3.   



  Die    Wirkungsweise   der    Zeitsteuerkreise   B, C ist folgende: Beim Einschalten der Steuerautomatik wird an die    Zeitsteuerkreise   B, C der Pluspol der Spannungsquelle angelegt, sofern die    Frischlufttemperatur   kleiner als 40  C ist. Der Minuspol ist ständig angeschlossen. Beim Anlegen der Spannung an die    Zeitsteuerkreise   ist am ersten Transistor T, des    Triggers   zwischen Basis und dem Pluspol die Spannung Null, da die dazu parallel geschalteten Kondensatoren Cl,    C,   bzw. Cl,    C.,   C; im Einschaltmoment einen Kurzschluss herstellen und sich erst über den Widerstand    R_1   der    RC-Kombination   aufladen müssen.

   Damit ist der erste    Transistor   T, gesperrt. An der Basis des zweiten Transistors    T2   liegt somit eine negative Spannung, die den zweiten Transistor    T_,      durchsteuert.   Die Basis des Transistors    T3   der    Verstärkerstufe   ist über eine    Zenerdiode   Dl am Kollektor des zweiten Transistors    T.,   des    Triggers   angeschlossen. An dem Kollektor des zweiten Transistors    T2   liegt nur die Spannung, welche über dem    Emitter-      widerstand   der    Triggerstufe   abfällt.

   Die Durchbruchspannung der    Zenerdiode   Dl ist jedoch höher als diese    Emitterspannung.   Dadurch wird der Transistor    T3   der    Verstärkerstufe   gesperrt. Das Relais BR bzw.    CR   bleibt abgefallen. Wird nun an den Kondensatoren Cl,    C2   bzw. Cl,    C_,      C3   der    RC-Kombination   die Spannung überschritten, welche am    Emitter   des ersten Transistors T, des    Triggers   anliegt, hervorgerufen durch den Strom des zweiten Transistors    T"   so wird der erste Transistor T, leitend.

   Damit sinkt die Spannung am Kollektor des ersten Transistors T, und somit die Spannung zwischen Basis und    Emitter   des zweiten Transistors    T.,.   Das Absinken der Spannung zwischen der Basis und dem    Emitter   des zweiten Transistors    T,   wird noch dadurch unterstützt, dass die    Emitterspannung   des zweiten Transistors    T,   ansteigt, hervorgerufen durch den zusätzlichen Strom des ersten Transistors    T1,   welcher ebenfalls durch den gemeinsamen    Emitterwiderstand   fliesst.

   Dieser Prozess geht so weit, dass der zweite Transistor    T.,   des    Triggers   schlagartig gesperrt wird und am Kollektor des zweiten Transistors    T.2   die Spannung    sprungartig   an- 

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 steigt. Die Durchbruchspannung der    Zenerdiode   wird somit überschritten und der Transistor    T3   der    Verstär-      kerstufe      durchgesteuert.   Das Relais BR    bzw.      CR   zieht schlagartig an. 



  Damit man nach dem Abschalten und nachfolgendem    Wiedereinschalten   der Steuerung wieder die gleiche Verzögerungszeit erhält, werden die aufgeladenen Kondensatoren    Cl,      C2,      G   über einen    niederohmigen   Widerstand    R,;   durch einen Kontakt    CR3,      BR3   des Relais    CR,   BR, entladen. Dadurch würde aber wieder der Zustand eintreten, welcher beim Anlegen der    Spannung   an den    Zeitsteuerkreisen   vorhanden war, dass der Transistor    T.der      Verstärkerstufe   stromlos wird und die Relais BR,    CR   abfallen.

   Dies wird verhindert durch einen    Selbsthaltekontakt      CR2,      BR2.   Damit bei in Serie    Ii.2rg;stellten   Steuereinheiten annähernd die gleichen Zeitwerte erreicht werden, wird die Spannung für das Verzögerungsglied über den Spannungsteiler    R1,      R.,      R3   einstellbar gestaltet. Es werden damit    Bauelementetole-      ranzen   ausgeglichen. 



  Um die    Anzeigezeit   des Relais AR des Temperaturkreises A zu überbrücken, muss das Relais des     30-sek.-      Zeitsteuerkreises:>   C dementsprechend später abfallen. Dies wird erreicht durch die Parallelschaltung eines Kondensators 23 zum Relais    CR.   Damit der Transistor    T,.;   strommässig nicht kurzzeitig überlastet wird, muss in Reihe zu dieser Parallelschaltung ein Widerstand    R6   geschaltet werden. Es wird durch diese Massnahmen erreicht, dass der Stromkreis für den    Lüftermotor   4 nicht unterbrochen wird. 



  Die beschriebene elektrische Steuerautomatik dient somit zur Inbetriebnahme und    LTberwachung   des    Brenn-      vorganges   von Benzin- und    ölheizgeräten,   und sie ist entweder als vollautomatische oder halbautomatische Steuerung ausgebildet. Im wesentlichen bestehen ihre Aufgaben    darin,   dass bei Inbetriebnahme des    Heizge-      rätes   zur    Einleitung   des Verbrennungsvorganges eine Glühkerze über einen Zeitabschnitt  vorglüht , bevor das    Verbrennungsluftgebläse   eingeschaltet wird und das    Magnetventil   die Druckluft nach dem Schwimmerregler freigibt.

   Es erwies sich    ferner   für die Inbetriebnahme der Geräte mit    Druckluftzerstäubung   als förderlich, das Einsetzen der Verbrennung durch eine sogenannte Starthilfe zu verbessern und diese ebenfalls durch die Steuerautomatik auszulösen. Mit dem Einschalten der    Glüh-      kerze   wird durch die Steuerautomatik ein weiterer Zeitabschnitt festgelegt, in welchem sich der ordnungsgemässe Betrieb des Heizgerätes einstellen soll    und   der    diezbezüglich   eine Kontrollfunktion ausübt. Bei nicht erfolgter Zündung bzw. bei nicht einsetzender Verbrennung oder bei einer sonstigen Betriebsstörung im Anlaufstadium, z.

   B. durch Überhitzung, wird das    Heiz-      gerät   nach diesem Zeitabschnitt durch die Steuerautomatik vollständig ausser Betrieb gesetzt. Eine weitere Aufgabe der Steuerautomatik besteht darin, sowohl den eigentlichen    Brennbetrieb   des Heizgerätes zu überwachen und gegebenenfalls notwendige    Abschalthandlun-      gen   durchzuführen, als auch entsprechende optische und .akustische Signale auszulösen, um das Betriebsverhalten des Gerätes anzuzeigen.

   Diese Sicherungen sollen eine sonst mögliche Gefährdung der Umgebung abwenden und verhindern, dass durch Fehlbedienung oder Funktionsstörung am Gerät selbst    ein   Schaden entsteht oder    Brennstoff   und    elektrische   Energie    nutzlos   verbraucht wird.

   Nach dem Abschalten des Gerätes soll    ebenfalls   aus    Sicherheitsgründen   ein Nachlauf des Gebläses eine Luftspülung in den Brennbereichen des Gerätes bewir-    ken,   um diese schneller abzukühlen und dort noch vorhandene    Gasansammlungen   .auszutreiben bzw. eine weitere Gasentwicklung zu    verhindern.   Auch diese Massnahme ist ein Teil des Betätigungszyklus der Steuerautomatik, die sich aus Zeit- und    Temperatursteuerkrei-      sen   zusammensetzt, soweit es sich um eine Vollautomatik handelt oder die nur einen    Temperatursteuerkreis   aufweist und für einen Teil der Schalthandlungen die Handbetätigung vorsieht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektrische Steuereinrichtung für Benzin- und Öl- heizgeräte mit Druckluftzerstäubung des Brennstoffes, die als vollautomatische oder halbautomatische Steuereinrichtung ausgebildet ist und bei Inbetriebnahme des Heizgerätes das Vorglühen einer Glühkerze über einen Zeitabschnitt bewirkt, nach dem ein Verbrennungsluft- gebläse zugeschaltet wird und ein Magnetventil die Druckluft nach einem Schwimmerregler freigibt, derart, dass durch eine Starthilfe während der Inbetriebnahme des Heizgerätes der Brennstoff mit überschuss gefördert wird,
    während ein Temperatursteuerkreis das Abschalten der Glühkerze sowie nach einem Fehlstart oder Überhitzungsfall auch das Abschalten und Wiederein- schalten des Verbrennungsvorganges selbsttätig veranlasst, dadurch gekennzeichnet, dass für die Steuerkreise (A, B, C) elektronische Steuereinheiten mit einer tran- sistorierten Trigger-Schaltanordnung in Verbindung mit mechanischen Relais (AR, BR, CR) vorgesehen sind, von denen eine Kontaktgruppe BR3, CR3) zur Entladung der RC-Zeitglieder den Zeitsteuerkreisen und eine andere Kontaktgruppe (AR1, AR2,
    AR3, BR1, BR2, CRl, CR2) den Schaltvorgängen der Zeitsteuerkreise (B, C) gegenüber dem Temperatursteuerkreis (A) bzw. den Steueraggregaten (4-12) des Heizgerätes zugeordnet ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Vollautomatische Steuereinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Paketschalter (1) mit vier Schalterkontaktgruppen (S1, S2, S3, S4) und vier Schalterstellungen vorgesehen ist, von denen die Schalterstellung 0 die Betriebsbereitschaft des Gebläsemotors (4) sichert, der durch den Temperatursteuerkreis (A) über Relais (AR) für den Nachlaufspülvorgang der Brennerbereiche zu- und abgeschaltet wird, die Schalterstellung 1 die Glühkerze (7) nebst Starthilfe (8), das Magnetventil (6), die Brennstoffpumpe (5) sowie den 2-min. -Zeitsteuerkreis (B) für die Betriebskontrolle und den 30-sek.
    -Zeitsteuerkreis (C) für das Nachschalten des Gebläsemotors (4) zuschaltet, wobei im Stromkreis des Magnetventils (6) und der Brennstoffpumpe (5) eine Schmelzsicherung (12) liegt und diese mit einem vom 2-min. -Zeitsteuer- kreis (B) betätigten Relaiskontakt (BR1) in Reihe liegt, die Schalterstellung 1/2 einen Vorwiderstand (11) in den Gebläsemotor-Stromkreis schaltet und bei L lediglich der Gebläsemotor (4) unter Spannung gesetzt ist. 2.
    Halbautomatische Steuereinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Paketschalter (la) mit fünf Schalterkontaktgruppen (Stl, St2, St3, St4, St5) und fünf Schalterstellungen vorgesehen ist, von denen die Schalterstellung 0 die Betriebsbereitschaft des Gebläsemotors (4) sichert, der durch den Temperatursteuerkreis (A) über Relais (AR) für den NachlaufSpülvorgang im Brennerbereich zu- und abgeschaltet wird, die Schalterstellung G die Glühkerze (7) nebst Starthilfe (8), Magnetventil (6) und Brennstoffpumpe <Desc/Clms Page number 7> (5) einschaltet, die Schalterstellung 1 den Gebläsemotor (4) zuschaltet, während die Glühkerze (7)
    nebst Starthilfe (8) durch den Temperatursteuerkreis (A) abschaltbar ist, bei Schalterstellung 1/2 der Vorwider- stand (k) in den Gebläsemotor-Stromkreis geschaltet wird und bei L sich lediglich der Gebläsemotor (4) unter Spannung befindet. 3.
    Steuereinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, dass das Heizgerät für die voneinander lösbaren Baugruppen Gebläseteil (13), Brennerteil (14) Wärmetauscher (15) und Brennstoffpumpe (5) selbständige Steueraggregate aufweist, derart, dass im Gebläseteil (13) Gebläsemotor (4) und Vorwiderstand (11) ein Aggregat bilden, dass das Magnetventil (6), die Starthilfe (8) und Glühkerze (7) im Brennerteil (14) ein weiteres Aggregat bzw.
    der Heissleiter (10) und die Schmelzsicherung (12) am Wärmetauscher (15) ebenfalls ein Aggregat darstellen, wobei die Steueraggregate für den Gebläse- und Bren- nerteil (13, 14) des Heizgerätes eigene Anschlüsse (16, 17) gegenüber der Steuereinrichtung besitzen, während die Anschlüsse für das Wärmetauscheraggregat ebenso wie für die Brennstoffpumpe (5) mit dem Anschluss des Brennerteilaggregats lösbar verbunden sind. 4.
    Steuereinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer vollautomatischen Steuereinrichtung der Temperatursteuerkreis (A) mit den beiden Zeitsteuerkreisen (B, C) bzw. bei einer halbautomatischen Steuereinrichtung der Temperatursteuerkreis (A) als selbständiges Bauteil ausgebildet ist, in welches die Relais (AR, BR, CR) einbezogen sind, wobei dieses Bauteil Steckeranschlüsse (1I, VI) sowohl nach dem Heizgerät als auch nach dem Paketschalter (1, la) aufweist.
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