CH478388A - Gasfeuerzeug - Google Patents
GasfeuerzeugInfo
- Publication number
- CH478388A CH478388A CH1163268A CH1163268A CH478388A CH 478388 A CH478388 A CH 478388A CH 1163268 A CH1163268 A CH 1163268A CH 1163268 A CH1163268 A CH 1163268A CH 478388 A CH478388 A CH 478388A
- Authority
- CH
- Switzerland
- Prior art keywords
- gas
- electrodes
- container
- spring
- valve
- Prior art date
Links
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 claims description 4
- WABPQHHGFIMREM-UHFFFAOYSA-N lead(0) Chemical compound [Pb] WABPQHHGFIMREM-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 3
- 239000000446 fuel Substances 0.000 claims description 2
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims 8
- 238000009825 accumulation Methods 0.000 claims 1
- 210000003811 finger Anatomy 0.000 description 37
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 7
- 230000000994 depressogenic effect Effects 0.000 description 4
- 235000019504 cigarettes Nutrition 0.000 description 2
- 239000011810 insulating material Substances 0.000 description 2
- 230000007246 mechanism Effects 0.000 description 2
- 230000035939 shock Effects 0.000 description 2
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 230000006872 improvement Effects 0.000 description 1
- 230000007257 malfunction Effects 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 238000005192 partition Methods 0.000 description 1
- 238000003825 pressing Methods 0.000 description 1
- 230000008569 process Effects 0.000 description 1
- 230000008439 repair process Effects 0.000 description 1
- 230000002123 temporal effect Effects 0.000 description 1
- 210000003813 thumb Anatomy 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23Q—IGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
- F23Q2/00—Lighters containing fuel, e.g. for cigarettes
- F23Q2/28—Lighters characterised by electrical ignition of the fuel
- F23Q2/285—Lighters characterised by electrical ignition of the fuel with spark ignition
- F23Q2/287—Lighters characterised by electrical ignition of the fuel with spark ignition piezoelectric
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Lighters Containing Fuel (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1> Gasfeuerzeug Die Erfindung betrifft ein Gasfeuerzeug zum Betrieb mit verflüssigtem Gas, mit einem piezoelektrischen Hochspannungsgenerator für die Zündung des Gases, einem Gehäuse, einem Gasbehälter, der im Gehäuse angeordnet ist und der Aufnahme sowie der Abgabe von Gas dient, einem Ausgabeventil für Gas, welches im Behälter angeordnet ist und mit diesem in Verbindung steht, sowie einem kappenartig ausgebildeten Betätigungsteil, der am Gehäuse schwenkbar befestigt ist und der Öffnung des Ausgabeventils bei seiner Schwenkung in eine offene Stellung und dem Schliessen des Ventils bei seiner Schwenkung in eine geschlossene Stellung dient. Es sind bereits eine Reihe von verschiedenen Ausführungen von Gasfeuerzeugen zum Betrieb mit verflüssigtem Gas und zur Zündung durch piezoelektri- sche Elemente bekannt. Bei diesen Feuerzeugen wurde die Aufmerksamkeit hauptsächlich einer Verbesserung des Mechanismus gewidmet, welcher einen Stoss oder eine Druckkraft auf das piezoelektrische Element aus- übt. Die bekannten Gasfeuerzeuge befriedigten daher in der Hinsicht, dass in einem zeitlichen Zusammenhang mit der Ausgabe des Gases aus dem Behälter durch das Ventil und seine Düse ein zündender Funke gebildet wurde. Es wurde dabei jedoch nicht die Anordnung der einzelnen Teile wie z. B. des Gasbehälters, der Elektroden, des Hochspannungsgenerators usw. im Gehäuse mit Rücksicht auf eine leichte Herstellung und gute Zugänglichkeit vorgenommen. Die Montage der bekannten Gasfeuerzeuge war daher verhältnismässig kompliziert und aufwendig. Bei Störungen war es notwendig, die Gasfeuerzeuge in ihre einzelnen Teile zu zerlegen, wodurch die Reparatur ebenfalls sehr umständlich und teuer wurde. Die Erfindung hat die Schaffung eines Gasfeuerzeuges der erwähnten Art zum Ziel, welches die genannten Nachteile nicht aufweist und eine günstigere Anordnung der einzelnen Teile im Gehäuse hat. Das erfindungsgemässe Gasfeuerzeug, durch welches dieses Ziel erreicht wird, ist gekennzeichnet durch ein Paar von im Abstand voneinander angeordneten Elektroden, die direkt über dem Ausgabeventil angeordnet sind, einen Hochspannungsgenerator, welcher piezoelek- trische Teile aufweist, die mit den Elektroden elektrisch verbunden sind, einen Anschlagteil, welcher in einer Stellung angeordnet ist, die zur Bildung eines Stosses gegen die piezoelektrischen Teile geeignet ist, wenn der Anschlagteil betätigt wird, eine Feder, die sich mit einem Ende gegen den Anschlagteil und mit ihrem anderen Ende gegen einen Fingerteil abstützt, weicher mit dem Anschlagteil verbunden ist und diesen umschliesst, sowie einen Halteteil, welcher den Anschlagteil in seiner unwirksamen Stellung hält und dem Spannen der Feder dient, wenn der Fingerteil niedergedrückt wird, so dass die Feder Energie für den Antrieb des Anschlagteiles speichert, sowie dem Auslösen der Bewegung des Anschlagteiles gegen die piezoelektrischen Teile, derart, dass eine Spannungsdifferenz zwischen den Elektroden entsteht, welche die Bildung eines Funkens zur Zündung des Gases zur Folge hat, welches nach einer Schwenkbewegung des Betätigungsteiles in die offene Stellung aus dem Behälter durch das Ventil ausströmt. Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung einiger Ausführungsbeispiele anhand der beiliegenden Zeichnung. Es zeigt: Fig. 1 einen vertikalen Schnitt einer bevorzugten Ausführung eines erfindungsgemässen Gasfeuerzeuges, wobei das Feuerzeug in seinem normal geschlossenen Zustand dargestellt ist, Fig. 2 eine räumliche Teilansicht in grösserem Massstab eines Trägers für die Elektrode, welcher beim Feuerzeug aus der Fig. 1 verwendbar ist, Fig. 3 einen vertikalen Schnitt des Feuerzeuges aus der Fig. 1, wobei das Feuerzeug in seinem offenen Zustand dargestellt ist, Fig. 4 einen vertikalen Schnitt einer anderen Ausführung des erfindungsgemässen Gasfeuerzeuges, bei <Desc/Clms Page number 2> welcher eine andere Art des Hochspannungsgenerators verwendet wird, und Fig. 5 eine räumliche Teilansicht in grösserem Massstab des in der Fig. 4 dargestellten Hochspannungsgene- rators. Das in den Fig. 1 bis 3 dargestellte Gasfeuerzeug, welches für einen Betrieb mit verflüssigtem Gas bestimmt ist, enthält ein normales Gehäuse 1, in welchem alle Teile des Feuerzeuges eingeschlossen sind. Im Gehäuse 1 ist ein Behälter 2 für das Flüssiggas untergebracht und befestigt. Der Behälter 2 erstreckt sich vom unteren Boden des Gehäuses 1 entlang seiner Endwand vertikal nach oben. Die Höhe des Behälters beträgt etwas mehr als die halbe Höhe des Gehäuses. Der Behälter ist zur Aufnahme und zur Abgabe von unter Druck befindlichem Flüssiggas geeignet. Der Behälter 2 ist mit einem normalen Ausgabeventil 3 versehen, welches sich in vertikaler Richtung durch den Behälter erstreckt und mit einer normalen, nicht dargzsteilten Ventilfeder versehen ist. Am oberen Ende des Ventils 3 ist eine Düse 3a angeordnet, welcher das Flüssiggas vom Ventil 3 zugeführt wird. Das Ventil 3 ist ausserdem an seinem Umfang mit einer Öffnung versehen, durch welche es mit dem Behälter 2 in Verbindung steht, um aus dem Behälter das Flüssiggas aufzunehmen. Das untere Ende des Ventils 3 ist im Boden des Gehäuses 1 befestigt, welcher gleichzeitig den Boden des Behälters 2 bildet. Das obere Ende des Ventils erstreckt sich durch die obere Wand des Behälters, so dass sich die Düse 3a über der oberen Wand des Behälters befindet. Der Behälter ist ausserdem noch mit einem bekannten Eingangsventil 4 versehen, welches sich vom Boden des Gehäuses. 1 in den Innenraum des Behälters erstreckt und an einer seitlich des Ventils 3 befindlichen Stelle angeordnet ist. Das Eingangsventil 4 ist mit einer zentralen Öffnung versehen, welche der Einführung des Flüssiggases in den Behälter 2 dient. Das untere Ende des Eingangsventils 4 ist ebenfalls am Boden des Gehäuses 1 befestigt. Da die Ausbildung und die Funktion der Ventile 3 und 4 bekannt sind und nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind, so erübrigt sich ihre eingehende Beschreibung. An der oberen Wand des Behälters 2 ist ein Elektrodenträger 5 mittels einer Schraube 6 befestigt, welche ihrerseits in eine nicht dargestellte Gewindebohrung eingeschraubt ist, die in der oberen Wand des Behälters 2 sowie in einem in den Innenraum des Behälters sich erstreckenden Vorsprung 5' ausgebildet ist. Der Elektrodenträ- ger 5 ist an einer gegenüber dem Vorsprung 5' versetzten Stelle mit einer runden durchgehenden Bohrung 7 versehen, durch welche sich der obere Teil des Ventils 3 erstreckt. Ausserdem ist der Elektrodenträger 5 mit einem Paar von parallelen Armen 5a und 5b versehen, welche sich an entgegengesetzten Enden eines Bügelteiles 5c in vertikaler Richtung erstrecken. An einem Ende der oberen Kante des Gehäuses 1 ist mittels eines Scharniers 10 ein Betätigungsteil 8 befestigt, an dessen innerer Seite eine Konsole 9 angebracht ist. Die Konsole 9 des Betätigungsteiles 8 trägt eine quer verlaufende Welle 11, welche sich seitlich durch die Konsole 9 erstreckt und durch eine Ausnehmung führt, die an einem Ende eines horizontal angeordneten, aus zwei Teilen bestehenden Zylinders 12 geführt ist. Der Zylinder 12 befindet sich seitlich von der Düse 3a und enthält eine Schraubenfeder 13. Die Feder 13 drückt die beiden Teile des Zylinders 12 voneinander, wobei sich das eine Ende des Zylinders mit der Ausnehmung gegen die Welle 11 abstützt. Das andere Ende des zweiteiligen Zylinders 12, welches der Welle 11 abgewandt ist, ist mit einer Spitze 12a versehen. Die Spitze 12a ist in einer konischen Ausnehmung 5a' abgestützt, welche an der inneren Seite des Armes 5a des Elektrodenträgers 5 ausgebildet ist. Am vertikalen Teil einer L-förmigen Stütze 16, deren horizontaler Teil an der oberen Fläche des Bügelteiles 5c des Elektrodenträgers 5 mit der Hilfe der Schraube 6 befestigt ist, ist ein Ende eines horizontalen Steuerteiles 14 abgestützt. Das abgestützte Ende des Steuerteiles 14 ist mit einer Öffnung versehen, welche grösser ist als der Querschnitt der Stütze 16. An einem Ende des Steuerteiles 14 ist an seiner oberen Fläche eine Blattfeder 15 befestigt, wobei sich das andere Ende der Feder 15 gegen die untere Seite des zweiteiligen Zylinders 12 abstützt. Das andere Ende des Steuerteiles 14 ist mit einer Öffnung versehen, in welcher die Düse 3a des Ventils 3 eingeführt ist. Durch den Steuerteil 14 wird die Düse 3a in die verschliessende Stellung des Ventils durch die Kraft der Feder 15 gedrückt. Die Feder 15 wirkt gegen die Kraft der nicht dargestellten Ventilfeder des Ventils 3, durch welche die Düse 3a in die öffnende Stellung des Ventils bewegt wird. Der horizontal angeordnete Steuerteil 14 ist so ausgebildet, dass, wenn der Betätigungsteil 8 in seiner geschlossenen Stellung steht, die in der Fig. 1 dargestellt ist, der Steuerteil 14 die Düse 3a des Ventils 3 unter dem Einfluss der Feder 15 in die schliessende Stellung des Ventils bewegt. Dabei wirkt die Feder 15 gegen die Kraft der inneren Feder des Ventils 3. Erfin- dunI-sg..mäss ist im Gehäuse ein Hochspannungsgenerator angeordnet, welcher sich vom inneren Boden des Gehäuses seitlich vom Behälter 2 bis zur oberen Wand des Betätigungsteiles 8 erstreckt. Der Hochspannungsgenerator enthält im wesentlichen ein piezoelektrisches Element 17, welches mit einem oberen Ende 17a versehen ist, welches einen kleineren Durchmesser aufweist und zur Aufnahme von Stössen bestimmt ist. Das piezo- elektrische Element 17 ist am Umfang mit einem geeigneten Isoliermaterial versehen. Das untere Ende des Elementes 17 ist in einem becherförmigen Befestigungsteil 18 untergebracht, welcher einen Vorsprung 18a aufweist, der in einer Bohrung la im Boden des Gehäuses 1 eingeführt ist und das Element 17 in seiner Stellung fixiert. Das piezoelektrische Element 17 enthält ein Paar von normalen piezoelektrischen Teilen, zwischen deren zugewandten Enden sich ein elektrisch leitfähiger Anschlussteil 32 befindet. Ein Pol des piezoelektrischen Elementes 17 ist an einen Draht 21 angeschlossen, welcher zu einer Elektrode 23 führt, die an einem Isolier- teil 22 aus einem geeigneten isolierenden Material befestigt ist. Der Isolierteil 22 ist seinerseits am Arm 5a des Elektrodenträgers 5 befestigt. Im Leitungsdraht 21 zwischen dem piezoelektrischen Element 17 und der Elektrode 23 befindet sich ein Widerstand 31. Der andere Pol des piezoelektrischen Elementes 17 ist durch das Gehäuse 1 mit einer anderen Elektrode 24 elektrisch verbunden. Die Elektrode 24 ist im anderen Arm 5b des Elektrodenträgers 5 einstellbar befestigt. Wie aus der Fig. 1 ersichtlich ist, befinden sich die Elektroden 23 und 24 im Abstand voneinander in einer Linie und bilden eine Funkenstrecke. Die einstellbare Elektrode ist im Arm 5b derart befestigt, dass sie in der Richtung zur entgegengesetzten Elektrode 23 und von dieser weg bewegt werden kann, wodurch die Länge der Funkenstrecke zwischen den beiden Elektroden einstellbar ist. Das piezoelektrische Element 17 ist von <Desc/Clms Page number 3> einer Hülle 19 umgeben, deren unteres Ende mit einem Gewinde versehen ist. Das Gewinde der Hülle 19 ist im Befestigungsteil 18 eingeschraubt. Die Hülle 19 ist mit einer quer verlaufenden Trennwand 19a versehen, welche mit einer zentralen Bohrung 19b versehen ist, durch welche sich das Ende 17a des Elementes 17 erstreckt. Die Hülle 19 ist ausserdem in ihrem oberen Bereich mit einem vertikal verlaufenden Schlitz 19c versehen, dessen Zweck später beschrieben wird. In einem becherförmigen Teil 26 ist ein federbelasteter Anschlagteil 20 vertikal beweglich geführt. Der becherför- mige Teil 26 ist seinerseits in einem Fingerteil 25 mit der Form eines umgekehrten Bechers untergebracht. Der Anschlagteil 20 hat einen unteren Kopf mit grösserem Durchmesser, an welchen sich ein Schaft mit kleinerem Durchmesser anschliesst, welcher mit einem Ende im Kopf befestigt ist. Das andere Ende des Schaftes ist mit einem ausgeweiteten Teil 20a versehen, welcher durch den Boden des Teiles 26 durchgeführt ist. Um den Schaft des Anschlagteiles 20 herum ist eine vorgespannte Schraubenfeder 28 angeordnet, welche sich mit einem Ende gegen die obere Stirnfläche des Kopfes des Anschlagteiles abstützt. Das andere Ende der Feder 28 stützt sich gegen die untere Seite des becherförmigen Teiles 26 ab. Eine weitere Feder 28 befindet sich in vorgespanntem Zustand zwischen der Hülle 19 und dem Fingerteil 25, wobei das obere Ende der Feder einen unteren Teil mit kleinerem Durchmesser des becherför- migen Teiles 26 umschliesst. Das untere Ende der Feder 28 stützt sich gegen die obere Fläche der Hülle 19 ab. Die Feder 28 dient der Rückführung des Fingerteiles 25. Der Fingerteil 25 ist im Bereich seines unteren Endes mit einem nach aussen gerichteten Vorsprung 25a versehen, welcher eine wesentliche Bewegung des Fingerteiles 25 nach unten zulässt, wenn der Fingerteil 25 gegen die Kraft der Feder 28 nach unten bewegt wird. Der seitliche Vorsprung 25a ist zur Zusammenwirkung mit der unteren Kante des Armes 5a des Elek- trodenträgers 5 bestimmt und begrenzt die Bewegung des Fingerteiles 25 nach oben. Es wird auf diese Weise verhindert, dass der Fingerteil aus dem Gehäuse 1 nach aussen springt, wenn er freigegeben wird. Entlang der äusseren Seite der Hülle 19 ist ein Nockenteil 29 beweglich, dessen unteres Ende 29a am oberen Rand des becherförmigen Befestigungsteiles 18 abgestützt ist. Der Nockenteil 29 ist mit einem geneigten oberen Ende 29b versehen, welches zur Zusammenwirkung mit der unteren Kante des Fingerteiles 25 bestimmt ist, wenn der Fingerteil um eine bestimmte Entfernung niedergedrückt wird, um den Anschlagteil 20 zu betätigen. Das obere Ende 29b des Nockenteiles 29 bildet mit seiner Abschrägung einen Nocken, dessen Zweck später erläutert wird. Ausserdem ist der Nockenteil 29 mit einem seitlich sich erstreckenden Vorsprung 29c versehen, an welchem sich normalerweise das untere Ende des Anschlagteiles 20 abstützt. Der seitliche Vorsprung 29c ist normalerweise im Schlitz 19c eingeführt, der am Umfang der Hülle 19 ausgebildet ist. Ungefähr in der Mitte des Nockenteiles 29 ist an seiner äusseren Seite eine Blattfeder 30 befestigt. Die Blattfeder 30, die entsprechend der Darstellung in der Fig. 1 mittels einer Niete 30a befestigt ist, befindet sich zwischen der inneren Fläche der benachbarten Endwand des Gehäuses 1 und dem Nockenteil 29. Sie drückt durch ihre elastische Kraft den Nockenteil gegen die Hülle 19, so dass sich im normalen Zustand der Kopfteil des Anschlagteiles 20 am seitlichen Vorsprung 29c des Nockenteiles 29 abstützt. Sobald jedoch der Fingerteil 25 niedergedrückt wird, um den Hochspannungsgenerator zu betätigen, so stösst das untere Ende des Fingerteiles 25 gegen das abgeschrägte obere Ende 29b des Nockenteiles 29. Der Nockenteil 29 wird um sein unteres Ende 29a geschwenkt. Das obere Ende 29b bewegt sich gegenüber dem Anschlagteil 20 nach aussen, und zwar gegen die Kraft der Blattfeder 30. Dadurch gelangt der seitliche Vorsprung 29c aus dem Schlitz 19c, wodurch der Anschlagteil 20 aus dem Bereich des Nockenteiles 29 gelangt. Der Anschlagteil 20 bewegt sich unter dem Einfluss der Feder 28 und schlägt mit hoher Geschwindigkeit gegen das obere Ende 17a des piezoelektrischen Elementes 17, welches dadurch betätigt wird. Bei der Bdtätigung wird der Betätigungsteil 8 zuerst von Hand im Scharnier 10 in der Richtung geschwenkt, die in der Fig. 1 mit einem Pfeil dargestellt ist. Die Bewegung, welche vorzugsweise mit Hilfe des Daumens durchgeführt wird, kann bis in die Stellung nach der Fig. 3 geführt werden, in welcher der Betätigungsteil 8 im wesentlichen aufrecht steht und das Feuerzeug sich in seinem voll geöffneten Zustand befindet. Bei der Ausführung der Schwenkbewegung des Betätigungsteiles 8 aus der geschlossenen Stellung in der Fig. 1 in die voll geöffnete Stellung nach der Fig. 3 kann der Betätigungsteil nach der Bewegung um einen bestimmten Winkel losgelassen werden. Darauf bewegt sich der Betätigungsteil während seines übrigen Weges rasch von selbst in die aufrechte, voll geöffnete Stellung nach der Fig. 3, und zwar unter dem Einfluss der Feder des Zylinders 12, dessen mit einer Spitze 12a ver- sehenes Ende in der konischen Ausnehmung 5a' des Armes 5a des Elektrodenträgers .abgestützt ist und dessen anderes Ende mit seiner Ausnehmung an der Welle 11 abgestützt ist, die in der Konsole 9 des Betätigungsteiles 8 befestigt ist. Der auf diese Weise in seine offene Stellung bewegte Betätigungsteil 8 wird in dieser Stellung durch den zweiteiligen Zylinder gehalten, und zwar durch den Einfluss der Kraft der im Zylinder befindlichen Schraubenfeder 13. Der Zylinder 12 nimmt dabei eine geneigte Stellung ein gegenüber seiner normalen, im wesentlichen horizontalen Stellung bei geschlossenem Betätigungsteil B. Dabei wird die Feder 15, welche bei in horizontaler Stellung befindlichem Zylinder 12 niedergedrückt wird, freigegeben, wodurch der Steuerteil 14 und mit ihm die Düse 3a unter dem Einfluss der im Ventil 3 untergebrachten inneren Feder nach oben bewegt wird. Das Ventil 3 wird dadurch geöffnet, und es kann das Gas aus dem Behälter durch das Ventil und die Düse 3a ausströmen. Darauf wird der Fingerteil 25 von Hand niedergedrückt, bis sein unteres Ende gegen das obere geneigte Ende 29b des Nockenteiles 29 stösst und der .Kopfteil des Anschlagteiles 20 vom Vorsprung 29c am oberen Ende des Nockenteiles 29 freigegeben wird. Das obere Ende 29b des Nockenteiles 29 wird dadurch gegenüber der Hülle 19 gegen die Kraft der Feder 30 zur Wand des Gehäuses 1 bewegt, Dadurch stösst der Anschlagteil 20 mit seinem Köpf gegen das Ende 17a des piezoelektrischen Elementes 17. Durch den Anschlag wird das piezoelektrische Element 17 zusammengedrückt, wodurch eine Spannung zwischen den einander zugewandten Elektroden 23 und 24 entsteht, welche die Bildung eines Funkens entlang der Funkenstrecke zwischen den Elektroden zur Folge hat. Der so gebildete Funken entzündet das aus der Düse 3a ausströmende Gas, welches zufolge der Öffnung des Betätigungsteiles 8 in der beschriebenen Weise <Desc/Clms Page number 4> ausströmt. Nachdem durch das auf diese Weise entzündete Gas z. B. eine Zigarette entzündet wurde, so wird der Fingerteil 25 losgelassen. Der Fingerteil bewegt sich unter dem Einfluss der Feder 27 in seine normale obere Stellung. Gleichzeitig gelangen der be- cherförmige Teil 26 und zusammen mit ihm auch der Anschlagteil 20 in ihre normale obere Stellung, in welcher der seitliche Vorsprung 25a des Fingerteiles 25 gegen das untere Ende des Armes 5a stösst. Ausserdem stützt sich das obere Ende des becherförmigen Teiles 26 gegen die innere Fläche des oberen Endes des Fingerteiles 25. Zusammen-mit dem becherförmigen Teil 26 wird gleichzeitig auch der Anschlagteil 20 in seine obere Stellung bewegt, und zwar unter dem Einfluss des ausgeweiteten oberen Endes 20a, welches durch die öff- nung im becherförmigen Teil 26 durchgeführt ist. Sobald das untere Ende des Fingerteiles 25 das obere geneigte Ende 29b des Nockenteiles 29 verlassen hat, so wird der Nockenteil 29 selbsttätig aus seiner seitlichen Stellung in seine normale aufrechte Stellung bewegt. Die Bewegung erfolgt unter dem Einfluss der Blattfeder 30, bis das untere Ende des Anschlagteiles 20 wieder über den seitlichen Vorsprung 29c am oberen Ende des Nockenteiles 29 gelangt. Da der Ausgabemechanismus für das Gas und der Hochspannungsgenerator für die Zündung voneinander unabhängig betätigt werden, strömt das Gas so lange weiter aus und bildet so lange die Flamme, wie sich der Betätigungsteil 8 in seiner offenen Stellung befindet und das Ausgabeventil 3 mit der Düse 3a offen gehalten wird. Zum Löschen der Flamme wird von Hand der Betätigungsteil 8 in einer Richtung geschwenkt, die der Richtung des Pfeiles in der Fig. 1 entgegengesetzt ist, bis die geschlossene Stellung des Betätigungsteiles 8 in dieser Figur erreicht wird. Wenn der Betätigungsteil 8 in die geschlossene Stellung nach der Fig. 1 bewegt wird, so bewegt sich der zweiteilige Zylinder 12 zwischen der konischen Ausnehmung 5a' und der Welle 11, bis er aus seiner geneigten Stellung in seine horizontale Stellung nach der Fig. 1 bewegt wird. Dabei wird seine Feder 13 gespannt und die Blattfeder 15 durch die untere Seite des Zylinders 12 niedergedrückt. Die auf diese Weise niedergedrückte Feder 15 drückt ihrerseits auf den Steuerteil 14, dessen freies Ende die Düse 3a umschliesst. Der auf diese Weise bewegte Steuerteil 14 schliesst die Düse 3a und das Ventil 3 gegen die Kraft der inneren Feder des Ventils. Die Ausströmung des Brennstoffes aus dem Behälter 2 durch das Ventil 3 und die Düse 3a kommt zum Stillstand. In den Fig. 4 und 5 ist eine andere Ausführung eines erfindungsgemäss ausgebildeten Gasfeuerzeuges dargestellt. Das Feuerzeug enthält ein Gehäuse 101, in welchem alle seine Teile untergebracht sind. Im Gehäuse 101 ist ein Behälter 102 für das verflüssigte Gas untergebracht, welcher sich vom inneren Boden des Gehäuses entlang einer Endwand vertikal nach oben erstreckt, und zwar über etwas mehr als die halbe Höhe des Gehäuses. Der Behälter 102 dient der Aufnahme und Ausgabe von Gas unter Druck. Der Behälter 102 ist mit einem normalen Ausgabeventil 103 versehen, das eine nicht dargestellte Ventilfeder enthält. Das Ausgabeventil 103 weist eine Düse 103a auf, die sich am oberen Ende des Ausgabeventils 103 befindet und der Ausströmung des Gases dient. Das Ventil 103 ist mit einer nicht dargestellten öffnung für die Aufnahme von flüssigem Gas aus dem Behälter versehen und ist mit seinem unteren Ende am Boden des Gehäuses 101 be- festigt. Der Boden des Gehäuses 101 bildet gleichzeitig den Boden des Behälters 102. Das obere Ende des Ventils 103 erstreckt sich durch die obere Decke des Behälters 102 in den oberen Teil des Innenraumes des Gehäuses zur Düse 103a. Der Behälter 102 ist gleichzeitig auch mit einem Eingangsventil 104 für das Flüssiggas versehen, welches sich durch den Boden des Gehäuses vertikal nach oben in den Innenraum des Behälters 102 erstreckt, und zwar an einer gegenüber dem Ventil 103 versetzten Stelle. Da die Ausbildung und die Funktion des Ausgabeventils 103 und des Eingangsventils 104 bekannt sind und gleich wie bei der bereits beschriebenen ersten Ausführung, so erübrigt sich eine nähere Beschreibung. In der oberen Wand des Behälters 102 ist mittels einer Schraube 106 ein Elektrodenträger 105 befestigt. Die Schraube 106 ist in einer Gewindebohrung in der oberen Wand des Behälters 102 eingeschraubt, welche sich in einen Vorsprung 105' erstreckt. Der Elektrodenträger 105 ist an einer gegen- über dem Vorsprung 105' versetzten Stelle mit einer runden durchgehenden Bohrung 107 versehen, durch welche sich der obere Teil des Ventils 103 erstreckt. Au- sserdem hat der Elektrodenträger 105 zwei parallele und seitlich gegeneinander versetzte Arme 105a und 105b, die sich vertikal nach oben zum offenen Ende des Gehäuses 101 erstrecken und unten mit einem Bügelteil 105c verbunden sind. An einem Ende der oberen Kante des Gehäuses 101 ist mittels eines Scharniers 110 ein Betätigungsteil 108, welcher die Form einer ;Kappe hat, schwenkbar befestigt. Der Betätigungsteil 108 ist innen mit einer Konsole 109 versehen. Die Konsole 109 trägt eine quer verlaufende Welle 111. Ein zweiteiliger Zylinder ist mittels einer zylindrischen Ausnehmung mit einem seiner Enden an der Welle 111 abgestützt. Das andere Ende des Zylinders 112 ist mit einer Spitze 112a versehen. Wenn sich der Zylinder 112 in seiner Ruhestellung befindet, so liegt er im wesentlichen horizontal, wie in der Fig. 4 dargestellt ist. Im zweiteiligen Zylinder 112 ist eine Schraubenfeder 113 untergebracht, welche die beiden Teile des Zylinders voneinanderdrückt. Bei geschlossenem Feuerzeug ist der Zylinder mit der Feder 113 zusammengedrückt. Die Länge des Zylinders 112 ist jeweils durch den Abstand der Aus- nehmung im äusseren Ende, welches um die Welle 111 schwenkbar ist, und der Spitze am anderen Ende des Zylinders gegeben, welche in einer konischen Ausneh- mung 105a' untergebracht ist, die an der inneren Seite des Armes 105a des Elektrodenträgers 105 ausgebildet ist. Ein normalerweise horizontal angeordneter Steuerteil 114 ist mit einem seiner Enden an einem aufrechten Schenkel einer im wesentlichen L-förmigen Stütze 114 abgestützt, deren horizontaler Teil am Bügel 105c des Elektrodenträgers 105 mittels der erwähnten Schraube 106 befestigt ist. Das Ende des Steuerteiles 114 ist mit einer geeignet ausgebildeten, nicht dargestellten Öffnung versehen, die gross genug ist, um den aufrechten Teil der Stütze 116 lose aufzunehmen. Das freie Ende des Steuerteiles 114 ist auch mit einer öff- nung versehen, deren Grösse zur Aufnahme der Düse 103a des Ventils 103 geeignet ist. Der Steuerteil 114 ist ausserdem an einer geeigneten Stelle seiner oberen Fläche mit einem nach oben sich erstreckenden Vorsprung 114a versehen, welchen das untere Ende einer Schraubenfeder 115 eng umschliesst. Das obere Ende der Feder 115 stützt sich gegen die untere Seite des zweiteiligen Zylinders 112 ab. Die Feder wird dabei im normalen geschlossenen Zustand zusammengedrückt und <Desc/Clms Page number 5> drückt die Düse 103a gegen die Kraft der inneren Feder des Ventils in die schliessende Stellung. Diese Stellung, bei welcher der Betätigungsteil 118 geschlossen ist, ist in der Fig. 1 dargestellt. Die Schraubenfeder 115 ist vorgesehen, damit auch bei geringfügigen Abweichungen der einzelnen Teile des Ventils und seiner Betäti= gungsteile eine zuverlässige Funktion des Feuerzeuges gewährleistet ist. Der abgeänderte Hochspannungsgenerator enthält bei dieser Ausführung des Feuerzeuges ein piezoelektrisches Element 117, welches einen oberen und einen unteren piezoelektrischen Teil enthält, zwischen welchen sich ein Anschlussteil 132 befindet. Das piezo- elektrische Element 117 enthält ein oberes Ende 117a, das zur Aufnahme von Stössen bestimmt ist, und. ist von einer elektrisch isolierenden Hülle 133 umgeben. Das untere Ende des piezoelektrischen Elementes 117 stützt sich gegen einen starren Block 131 ab. Die Hülle 133 des oberen und des unteren piezoelektrischen Teiles enthält einen seitlichen Vorsprung 117b, durch welchen der Anschlussteil 132 nach aussen führt. Die isolierende Hülle 133 ist von einer metallischen Hülle 134 umgeben, mit der Ausnahme der Stelle des Vorsprunges 117b. Das untere Ende der metallischen Hülle 134 ist mit einem äusseren Gewinde versehen, welches zum Einschrauben in einen im wesentlichen becherförmigen Befestigungsteil 135 bestimmt ist. Der Befestigungsteil 135 ist mit einem nach unten gerichteten Vorsprung 135a versehen, welcher in einer durchgehenden Bohrung 101a im Boden des Gehäuses 101 befestigt ist. Eine äussere Hülle 136 aus Kunststoff umschliesst einen wesentlichen Teil der metallischen Hülle 134, und zwar von einer Stelle ungefähr in der Mitte der Höhe der metallischen Hülle 134 bis über das obere Ende der metallischen Hülle 134 hinaus. Die äussere Hülle 136 aus Kunststoff hat einen hohlen seitlichen Vorsprung, in welchem der seitliche Vorsprung 117a des piezoelek- trischen Elementes 117 untergebracht ist. Die innere metallische Hülle 134 enthält weiter einen quer verlaufenden Teil 134a, der eine zentrale Öffnung 134b aufweist, durch welche sich das obere Ende des piezo- elektrischen Elementes 117 erstreckt. Die äussere Hülle 136 ist in ihrer seitlichen Wand mit Schlitzen 136c mit der Form eines umgekehrten L versehen, die diametral entgegengesetzt angeordnet sind. Die Schlitze dienen der Führung eines Zapfens des Anschlagteiles. Der Anschlagteil 120 mit einem quer verlaufenden Zapfen 120a, dessen entgegengesetzte Enden sich in die Schlitze 136c erstrecken, ist in der äusseren Hülle 136 angeordnet, wobei sich sein oberes Ende normalerweise über das obere Ende der äusseren Hülle 136 hinaus erstreckt: Zur Betätigung des Hochspannungsgenerators ist ein Fingerteil 125 vorgesehen, der die Form eines umgekehrten Bechers hat. Das untere Ende des Fingerteiles 125 überlappt den oberen Bereich der äusseren Hülle 136 und ist an diametral entgegengesetzten Stellen seiner Wand mit im wesentlichen parallelen Führungsschlitzen 125a für den Zapfen 120a des Anschlagteiles 120 versehen. Wie am besten aus der Fig. 5 ersichtlich ist, ist der Bereich jedes der Führungsschlitze 125a wesentlich grösser als der des Schlitzes 136c mit der Form eines umgekehrten L in der äusseren Hülle 136. Die längeren Seiten des Schlitzes 125a erstrecken sich in der Längsrichtung, während die kürzeren Seiten unter einem scharfen Winkel zu den längeren Seiten verlaufen. Der Fingerteil 125 hat einen seitlichen Vorsprung 125b, welcher dem Arm 105a des Elektrodenträgers 105 zugewandt ist. Der Vorsprung 125b dient als Anschlag zur Begrenzung der Bewegung des Fingerteiles 125 nach oben. Zu diesem Zweck hat der Arm 105a im unteren Bereich seiner äusseren Seite eine Ausnehmung, welche eine Schulter 105ä' bildet, gegen welche der Vorsprung 125b anschlägt. Es wird auf diese Weise verhindert, dass sich der Fingerteil 125 aus dem Gehäuse 101 bewegt, wenn dieses geöffnet wird. Der Fingerteil 125 ist in seinem unteren Bereich auf der dem seitlichen Vorsprung 125b entgegengesetzten Seite mit einem Vorsprung versehen, welcher zur Zusammenwirkung mit der inneren Fläche der benachbarten Endwand des Gehäuses 101 bestimmt ist und der Führung des Fingerteiles 125 bei seiner Bewegung nach oben und nach unten dient. Zwischen dem Fingerteil 125 und der äu- sseren Hülle 136 ist eine Rückholfeder 127 angeordnet, deren eines Ende sich gegen die innere Fläche der oberen Wand des Fingerteiles 125 abstützt, während das andere Ende auf die obere Fläche der äusseren Hülle 136 drückt. Eine Schlagfeder 128 ist zwischen dem Fingerteil 125 und dem Anschlagteil 120 angeordnet, wobei ein Ende der Feder eng einen zentralen Vorsprung an der unteren Seite der oberen Wand des Fingerteiles 125 umschliesst, während sich das obere Ende gegen die obere Fläche des Anschlagteiles 120 abstützt. Vom Anschlussteil 132 führt ein Leitungsdraht 121 zu einer Elektrode 123; welche an einem Isolierblock 122 befestigt ist. Der Iso- lierblock 122 ist seinerseits am Arm 105a des Elektro- denträgers 105 befestigt. Die Elektrode 123 ist am positiven Pol des piezoelektrischen Elementes 117 über den Anschlussteil 132 angeschlossen. Gegenüber der Elektrode 123 ist eine einstellbare Elektrode 124 angeordnet, welche in einer Öffnung im zweiten Arm 105b des Elektrodenträgers 105 eingeschraubt ist. Die Elektrode 124 ist an den negativen Pol des piezoelektrischen Elementes 117 über das Gehäuse 101 angeschlossen. Die Stellung der Elektrode 124 gegenüber der Elektrode 123 ist durch eine Bewegung der Elektrode 124 zur Elektrode 123 oder von dieser weg einstellbar, wie dies bei der ersten Ausführung der Fall war. Der Arm 105b des Elektrodenträgers 105 ist mit einer Ausnehmung 105b' versehen, welche zur Zusammenwirkung mit der Konsole 109 des Betätigungsteiles 108 bestimmt ist und zusammen mit dieser die Schwenkbewegung des Betätigungsteiles in der öffnenden Richtung begrenzt. Die Funktion dieser zweiten Ausführung des Feuerzeuges ist im wesentlichen gleich wie die der ersten Ausführung, wobei einzig die Betätigung des Hochspan- nungsgenerators abweichend ist. Es genügt daher eine kurze Beschreibung der Funktion des Hochspannungs- generators. Der Benützer schwenkt von Hand den Betätigungsteil 108, öffnet dadurch das Feuerzeug und drückt darauf den Fingerteil 125 gegen die Kraft der Feder 127 um einen Teil seiner vollen Bewegung nach unten. Dabei wird gleichzeitig die Schlagfeder 128 gespannt und akkumuliert Energie für den folgenden Schlag. Die entgegengesetzten Enden des Zapfens 120a des Anschlagteiles 120 befinden sich dabei innerhalb der seitlichen kurzen Teile der Schlitze 136c der äusseren Hülle 136. Gleichzeitig befinden sich die Enden des Zapfens 120a an der unteren Kante der Schlitze 125a. Darauf wird der Fingerteil 125 weiter niedergedrückt und legt den restlichen Teil seiner Bewegung nach unten zurück, bis die oberen kürzeren Seiten der Schlitze 125a gegen die Enden des Zapfens 120a sto- ssen. Darauf werden die entgegengesetzten Enden des Zapfens 120a rasch aus den seitlichen Teilen in die <Desc/Clms Page number 6> vertikalen Teile der Schlitze 136c verschoben, und die -;spannte Feder 128 wandelt die in ihr gespeicherte Energie in kinetische Energie des Anschlagteiles 120 um. 4 Der Anschlagteil 120 stösst seinerseits gegen das piezoelektrische Element 117, wobei durch die Energie des Stosses eine Spannungsdifferenz an den entgegengesetzten Elektroden 123 und 124 entsteht, die die Bildung eines Funkens entlang der Funkenstrecke zwischen diesen Elektroden zur Folge hat. Der so gebildete Funke zündet das Gas, welches aus dem Behälter 102 durch das Ventil 103 und die Düse 103a ausströmt, da der Betätigungsteil 108 offen ist. Nachdem z. B. eine ZiRarette durch das brennende Gas gezündet wurde, löst die benützende Person den Fingerteil 125, so dass dieser in seine obere Ruhestellung unter dem Einfluss der Feder 127 zurückkehren kann. Wenn der Fingerteil 125 in seine Ruhestellung bewegt wird, so nimmt er gleichzeitig auch den Anschlagteil 120 in die obere Ruhestellung mit, da die Enden des Zapfens 120a des Anschlagteiles 120 durch die kürzeren Seiten der Schlitze 125a des nach oben bewegten Fingerteiles 125 in die seitlichen Teile der Schlitze 136e bewegt werden, und zwar unter dem gemeinsamen Einfluss der Kräfte der Federn 127 und 128. Dadurch wird der Hochspannungsgenerator unwirksam gemacht und die Flamme gelöscht. Darauf wird der Betätigungsteil 108 von Hand in seine schliessende Stellung bewegt, in welcher der Zylinder 112 eine im wesentlichen horizontale Stellung einnimmt. Dabei wird die Feder 115 durch den Zylinder 112 niedergedrückt und drückt den Steuerteil 114 nach unten, wodurch das Ventil 103 mit der Düse 103a gegen die Kraft der inneren Feder des Ventils geschlossen wird. Da der Zapfen 120a des Anschlagteiles 120 die äussere Hülle 136 und den Fingerteil 125 mittels ihrer Schlitze 125a und 136c verbindet, so wird dadurch gleichzeitig auch eine unbeabsichtigte Bewegung dieser Teile gegenüber den festen Teilen des Hochspannungs- generators vermieden. Es versteht sich, dass die Erfindung nicht auf die im Detail beschriebenen Beispiele beschränkt ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Gasfeuerzeug zum Betrieb mit verflüssigtem Gas, mit einem piezoelektrischen Hochspannungsgenerator für die Zündung des Gases, einem Gehäuse, einem Gasbehälter, der im Gehäuse angeordnet ist und der Aufnahme sowie der Abgabe von Gas dient, einem Ausgabeventil für Gas, welches im Behälter angeordnet ist und mit diesem in Verbindung steht, sowie einem kap- penartig ausgebildeten Betätigungsteil, der am Gehäuse schwenkbar befestigt ist und der Öffnung des Ausgabeventils bei seiner Schwenkung in eine offene Stellung und dem Schliessen des Ventils bei seiner Schwenkung in eine geschlossene Stellung dient, gekennzeichnet durch ein Paar von im Abstand voneinander angeordneten Elektroden (23, 24, 123, 124), die direkt über dem Ausgabeventil (3, 3a, 103,103a) angeordnet sind, einen Hochspannungsgenerator (17, 117), welcher piezo- elektrische Teile aufweist, die mit den Elektroden (23, 24, 123, 124) elektrisch verbunden sind, einen Anschlagteil (20, l20), welcher in einer Stellung angeordnet ist, die zur Bildung eines Stosses gegen die piezoelektrischen Teile geeignet ist, wenn der Anschlagteil (20, 120) betätigt wird, eine Feder (28, l28), die sich mit einem Ende gegen den Anschlagteil (20, 120) und mit ihrem anderen Ende gegen einen Fingerteil (25, 125) abstützt, welcher mit dem Anschlagteil (20, 120) verbunden ist und diesen umschliesst, sowie einen Halteteil (29, 136), welcher den Anschlagteil (20, 120) in seiner unwirksamen Stellung hält und dem Spannen der Feder (28, 128) dient,wenn der Fingerteil (25, 125) niedergedrückt wird, so dass die Feder (28, 128) Energie für den Antrieb des Anschlagteiles (20, 120) speichert, sowie dem Auslösen der Bewegung des Anschlagteiles (20, 120) gegen die piezoelektrischen Teile, derart, dass eine Spannungsdifferenz zwischen den Elektroden (23, 24, 123, 124) entsteht, welche die Bildung eines Funkens zur Zündung des Gases zur Folge hat, welches nach einer Schwenkbewegung des Betätigungsteiles (8, 108) in die offene Stellung aus dem Behälter (2, 102) durch das Ventil (3, 3a, 103, 103a) ausströmt. UNTERANSPRÜCHE 1.Feuerzeug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausgabeventil (3, 3a, 103, 103a) für Gas mit einem Steuerteil (14, 114) versehen ist, welcher mit einem elastisch dehnbaren Zylinder (12, 112) zusammenwirkt, dessen eines Ende schwenkbar mit dem Betätigungsteil (8, 108) verbunden ist und dessen anderes Ende sich gegen einen Träger (5, 105) für die Elektroden (23, 24, 123, 124) abstützt, wobei der Steuerteil (14, 114) in Abhängigkeit von der Schwenkbewegung des Betätigungsteiles (8, 108) beweglich ist. 2.Feuerzeug nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Ausgabeventil (3, 103) eine Düse (3a, 103a) aufweist, die gegenüber dem Zylinder (12, 112) seitlich versetzt ist und in Abhängigkeit von der Schwenkbewegung des Betätigungsteiles (8, 108) vertikal beweglich ist. 3.Feuerzeug nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektrodenträger (5, 105) der Bildung einer Atmosphäre des aus dem Behälter (2, 102) durch das Ausgabeventil (3, 103) strömenden Gases dient und am oberen Ende des Behälters (2, 102) angeordnet ist, wobei der Elektrodenträger (5, 105) ein Paar von entgegengesetzt angeordneten Elektroden (23, 24, 123, 124) aufweist, die gegenüber der schwenkbaren Lagerstelle (10, 110) des Betätigungsteiles (8, 108) im Gehäuse (1, 101) versetzt sind, und in einem Bereich unterhalb der Elektroden (23, 24, 123, 124) eine Ausnehmung (5a', 105a') aufweist, in welcher ein Ende (12a, 112a) des Zylinders (12, 112) abgestützt ist. 4.Feuerzeug nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Elektroden (23, 24, 123, 124) der Bildung eines das Gas zündenden Funkens in Abhängigkeit von der Betätigung des Hochspannungsgene- rators (17, 20, 117, 120) dienen, wobei die eine (23, 123) der Elektroden in der Strömung des durch das Ausgabeventil (3, 103) aus dem Behälter (2, 102) ausströmenden Gases angeordnet ist und die andere Elektrode (24, 124) im Elektrodenträger (5, 105) gegenüber der ersten Elektrode verstellbar ist, derart, dass die Grösse der Funkenstrecke zwischen den beiden Elektroden (23, 24, 123, 124) veränderlich ist. 5.Feuerzeug nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektrodenträger (5, 105) über dem Brennstoffbehälter (2, 102) angeordnet ist und einen Teil (5a, 105a") aufweist, welcher der Begrenzung der Bewegung des Fingerteiles (25, 125) dient, der zur Betätigung des Hochspannungsgenerators (17, 20, 117, 120) vorgesehen ist, wobei der begrenzende Teil mit einem Vorsprung (25a, 125b) zusammenwirkt, der am Fingerteil (25, 125) ausgebildet ist. <Desc/Clms Page number 7> 6.Feuerzeug nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlagteil (20, 120) vertikal beweglich ist, sich seitlich vom Elektrodenträger (5, 105) angeordnet befindet und dass der Fingerteil (25, 125) bei einer Schwenkbewegung des Betätigungsteiles (8, 108) in die offene Stellung freigelegt wird. 7. Feuerzeug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Hochspannungsgenerator (17, 117, 20, 120) mindestens einen piezoelektrischen Teil (17, 117) aufweist, der mit einer feststehenden Hülle (19, 136) versehen ist sowie mit einem Befestigungsteil (18, 135) des piezoelektrischen Elementes, welcher am unteren Ende der Hülle (19, 136) festgeschraubt ist und einen fixierenden Vorsprung (18a, 135a) zur Befestigung des Hochspannungsgenerators im Gehäuse (1, 101) aufweist. B.Feuerzeug nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlagteil (120) einen quer sich erstreckenden Zapfen (120a) aufweist und dass die Hülle (136) mit einem Paar von diametral entgegengesetzten Schlitzen (136c) versehen ist, die in ihrer seitlichen Wand ausgebildet sind und der Aufnahme der entgegengesetzten Enden des Zapfens (120a) dienen, wobei der Zapfen (120a) und die Schlitze (136c) in Zusammenwirkung miteinander der Akkumulierung und der Auslösung der Stossenergie der Feder (128) zwi- schen dem Fingerteil (125) und dem Anschlagteil (120) dienen. 9. Feuerzeug nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Fingerteil (125) und die Hülle (136) aus Kunststoff bestehen. 10.Feuerzeug nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülle (136) der Führung des Anschlagteiles (120) dient und eine Feder (127) für die Rückführung des Fingerteiles (125) in seine unwirksame Stellung aufweist, wobei die Hülle (136) und der Fingerteil (125) teleskopartig ineinandergeführt sind. 11.Feuerzeug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkbewegung des Betätigungsteiles (8, 108) und die Betätigung des Hochspannungsgenerators (17, 20, 117, 120) mit der Hilfe des Fingerteiles (25, 125) unabhängig voneinander ausführbar sind und dass ein Leitungsdraht (21, 121) vom Hochspannungsgenerator (17, 20, 117, 120) zu einer der Elektroden (23, 123) im Elektrodenträger (5, 125) geführt ist, wobei im Leitungsdraht ein Widerstand (31, 137) angeordnet ist, welcher einer Verzögerung der Bildung des Funkens zwischen den Elektroden (23, 24, 123, 124) dient.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP6697567 | 1967-08-03 | ||
| JP7310767 | 1967-08-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH478388A true CH478388A (de) | 1969-09-15 |
Family
ID=26408178
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1163268A CH478388A (de) | 1967-08-03 | 1968-08-02 | Gasfeuerzeug |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH478388A (de) |
| DE (1) | DE6608283U (de) |
| ES (1) | ES160530Y (de) |
| MY (1) | MY7400259A (de) |
-
1968
- 1968-08-02 CH CH1163268A patent/CH478388A/de not_active IP Right Cessation
- 1968-08-02 DE DE19686608283 patent/DE6608283U/de not_active Expired
- 1968-08-03 ES ES1968160530U patent/ES160530Y/es not_active Expired
-
1974
- 1974-12-30 MY MY7400259A patent/MY7400259A/xx unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ES160530U (es) | 1970-12-01 |
| DE6608283U (de) | 1971-07-15 |
| MY7400259A (en) | 1974-12-31 |
| ES160530Y (es) | 1971-06-01 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE60038305T2 (de) | Allzweckfeuerzeug | |
| DE1782239A1 (de) | Fluessiggas-Feuerzeug mit piezoelektrischen Hochspannungserzeuger | |
| DE1632657A1 (de) | Zuender fuer ein Gasfeuerzeug | |
| DE1944643A1 (de) | Gasfeuerzeug mit piezoelektrischer Zuendung | |
| CH652477A5 (de) | Feuerzeug, insbesondere zum zigarettenanzuenden. | |
| DE69836731T2 (de) | Allzweckfeuerzeug | |
| DE2415431A1 (de) | Feuerzeug mit funkenzuendung | |
| CH478388A (de) | Gasfeuerzeug | |
| DE2449503A1 (de) | Feuerzeug | |
| DE1457657A1 (de) | Fluessiggas-Feuerzeug | |
| DE2006677A1 (de) | ||
| DE1632697C3 (de) | Gasfeuerzeug | |
| AT58411B (de) | Pyrophores Feuerzeug. | |
| DE2051732B2 (de) | Schlagvorrichtung zur ausuebung eines schlages auf einen piezoelektrischen koerper | |
| DE674347C (de) | Gasanzuender | |
| DE1958210A1 (de) | Automatisches Gasfeuerzeug mit Sicherheitseinrichtung | |
| AT285222B (de) | Gasfeuerzeug | |
| AT241181B (de) | Reibradfeuerzeug | |
| AT238485B (de) | Feuerzeug | |
| AT248763B (de) | Reibradfeuerzeug mit Flüssiggasbehälter | |
| DE1782790C3 (de) | Piezoelektrischer Hochspannungsgenerator für ein Feuerzeug | |
| AT217745B (de) | Tank für Pyrophorfeuerzeuge | |
| DE6934589U (de) | Gasfeuerzeug. | |
| AT235616B (de) | Gasfeuerzeug | |
| AT250078B (de) | Gasfeuerzeug |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PL | Patent ceased |