CH478612A - Kokille zum Stranggiessen von Metall - Google Patents
Kokille zum Stranggiessen von MetallInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description
Kokille zum Stranggiessen von Metall Die Erfindung bezieht sich auf Kokillen zum Strang- giessen von Metall, hauptsächlich von niedriggekohltem unberuhigtem Stahl, wobei die Kokillenwände auf der Innenseite mit einer Schutzmaterialschicht bedeckt sind.
Gewöhnlich werden die Kokillenwände mit Molyb- dän bedeckt, um den Verschleiss der Kokille und die Reibung der sich formenden Kruste an diesen Wänden während des Herausziehens des Strangs zu vermindern sowie um zu verhindern, dass Kupfer von den Kokillen wänden in die Oberfläche des sich formenden Strangs gelangt, und auch um in gewissem Masse die Wärmeab leitung von der Strangoberfläche zu vermindern.
Letzgenannter Umstand ist besonders wichtig beim Giessen von niedriggekohltem unberuhigtem Stahl, der zur Erzeugung von kaltgewalzten Blechen geeignet ist, da bei intensiver Wärmeableitung in der Oberflächen schicht des Strangs Gasblasen, sogenannte Randbla sen , zurückbleiben. Beim Auswalzen der Stränge ent stehen durch diese Blasen an den Blechen Oberflächen fehler in Form von Walzhaut (Oberflächen-Abschich- tung). Bleche mit dem erwähnten Fehler können nicht zum Tiefziehen von Werkstücken verwendet werden.
Bei den bekannten Kokillen mit Schutzüberzug an den Wänden bleibt die Wärmeableitung in Höhe des Meniskus und unter ihm noch recht hoch und daher wird Gas aus dem flüssigen Metall nicht vollkommen ausge schieden.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Kokille mit verminderter Wärmeableitung an der Stelle, an der die Formung der Strangkruste beginnt, zu schaffen.
In der Erfindung wird eine vervollkommnete Kokille zum Stranggiessen von Metall beschrieben, deren ge kühlte Wände auf der am Strang anliegenden Innenseite mit einer abriebfesten Materialschicht bedeckt sind, die geringere Wärmeleitfähigkeit als das Metall der Wände besitzt. Erfindungsgemäss wird der überzugsabschnitt, der über und unter dem Meniskus des flüssigen Metalls liegt, aus mehreren, sich abwechselnden, metallischen und nichtmetallischen Schichten ausgeführt.
Zweckmässigerweise wird dieser überzugsabschnitt aus Molybdän- und Zirkoniumoxydschichten ausge führt.
Die erfindungsgemässe Vervollkommnung ermög licht es, bedeutend die Wärmeableitung während der Anfangsperiode der Strangkrustenformung zu vermin dern und eventuelle Bildung von Gasblasen in der Kruste zu verhindern, wodurch die erzeugten Stränge eine dichte Kruste erhalten. Diese Vervollkommnung gewähr leistet auch eine gleichmässige Kristallisationsfront der Kruste am ganzen Strangumfang.
Nachstehend wird die Erfindung durch ein Ausfüh rungsbeispiel und anhand einer Zeichnung erläutert, auf der ein Senkrechtschnitt durch die Kokille und der in ihr geformten Strang in schematischer Darstellung gezeigt ist.
Die hier beschriebene Kokille besteht aus Kupfer wänden 1, welche Kanäle 2 für die Zuleitung von Kühl flüssigkeit besitzen.
Die Innenseite der Wände 1 ist mit einer Molybdän- schutzschicht 3 bedeckt, die bekanntlich geringere Wär meleitfähigkeit als das Kupfer der Wände besitzt. Die Schutzschicht verhindert den Verschleiss der Kokille und vermindert die Reibungskraft, welche beim Herauszie hen des Strangs 4 aus der Kokille entsteht. Gleichzeitig wird vermieden, dass Kupfer von den Wänden in die Strangoberfläche gelangt.
Ungefähr 50 mm über dem Meniskus 5 des flüssigen Metalls 6 und 300<B>...</B> 500 mm unter demselben, d. h. dort wo eine verhältnismässig dicke Strangkruste ge formt wird, befindet sich an der Innenseite der Kokillen wände 1 der Überzugsabschnitt 7, welcher aus sich abwechselnden metallischen Schichten 8 und nichtmetal lischen Schichten 9 besteht, die insbesondere durch Plas- maspritzen erhalten werden. Zweckmässigerweise wird als Metall Molybdän und als Nichtmetall Zirkonium- oxyd, das geringe Wärmeleitfähigkeit besitzt, verwendet.
Die Höhenlage des Abschnitts 7 über dem Metallme niskus hängt hauptsächlich von der Amplitude beim Kokillenschaukeln und dem beim Giessen veränderli chen Metallniveau ab.
Durch den, aus sich abwechselnden Schichten 8 und 9 bestehenden Abschnitt wird die Wärmeableitung von der Strangoberfläche sehr vermindert, was zur Folge hat, dass die Gasausscheidung aus dem flüssigen Metall verbessert wird. Hierbei kann sich auf der Seite des flüssigen Metalls eine Molybdän- oder Zirkoniumoxyd- schicht befinden.
Der Gesamteffekt der Erfindung besteht darin, dass die Oberflächengüte des erzeugten Strangs verbessert wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Kokille zum Stranggiessen von Metall, deren gekühl te Wände auf der am Strang anliegenden Innenseite mit einer abriebfesten Materialschicht bedeckt sind, die geringere Wärmeleitfähigkeit als das Metall der Wände besitzt, dadurch gekennzeichnet, dass der überzugsab- schnitt, der über und unter dem Meniskus des flüssigen Metalls liegt, aus mehreren, sich abwechselnden, metalli schen und nichtmetallischen Schichten besteht.UNTERANSPRUCH Kokille zum Stranggiessen von Metall nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Über zugsabschnitt aus Molybdän- und Zirkoniumoxydschich- ten ausgeführt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH452669A CH478612A (de) | 1969-03-25 | 1969-03-25 | Kokille zum Stranggiessen von Metall |
Applications Claiming Priority (1)
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| CH452669A CH478612A (de) | 1969-03-25 | 1969-03-25 | Kokille zum Stranggiessen von Metall |
Publications (1)
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| CH478612A true CH478612A (de) | 1969-09-30 |
Family
ID=4277728
Family Applications (1)
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| CH452669A CH478612A (de) | 1969-03-25 | 1969-03-25 | Kokille zum Stranggiessen von Metall |
Country Status (1)
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| CH (1) | CH478612A (de) |
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1969
- 1969-03-25 CH CH452669A patent/CH478612A/de not_active IP Right Cessation
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Legal Events
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