CH478612A - Kokille zum Stranggiessen von Metall - Google Patents

Kokille zum Stranggiessen von Metall

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Publication number
CH478612A
CH478612A CH452669A CH452669A CH478612A CH 478612 A CH478612 A CH 478612A CH 452669 A CH452669 A CH 452669A CH 452669 A CH452669 A CH 452669A CH 478612 A CH478612 A CH 478612A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
metal
mold
strand
walls
continuous casting
Prior art date
Application number
CH452669A
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English (en)
Inventor
Petrovich Evteev Dmitry
Ivanovich Manckhin Anatoly
Vladimirovich Nikitsky Nikolai
Ivanovich Umanets Valery
Original Assignee
Tsnii Chernoj Metallurg
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Publication of CH478612A publication Critical patent/CH478612A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D11/00Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths
    • B22D11/04Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths into open-ended moulds
    • B22D11/059Mould materials or platings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Continuous Casting (AREA)

Description


      Kokille        zum        Stranggiessen    von     Metall       Die Erfindung bezieht sich auf Kokillen zum     Strang-          giessen    von Metall, hauptsächlich von     niedriggekohltem          unberuhigtem    Stahl, wobei die     Kokillenwände    auf der       Innenseite    mit     einer        Schutzmaterialschicht    bedeckt  sind.  



  Gewöhnlich werden die     Kokillenwände    mit     Molyb-          dän    bedeckt, um den Verschleiss der Kokille und die  Reibung der sich formenden Kruste an diesen Wänden       während    des     Herausziehens    des Strangs zu     vermindern     sowie um zu verhindern, dass Kupfer von den Kokillen  wänden in die Oberfläche des sich formenden Strangs  gelangt, und auch um in     gewissem    Masse die Wärmeab  leitung von der     Strangoberfläche    zu vermindern.  



       Letzgenannter    Umstand ist besonders wichtig beim  Giessen von     niedriggekohltem        unberuhigtem    Stahl, der  zur Erzeugung von kaltgewalzten Blechen geeignet ist,  da bei intensiver Wärmeableitung     in    der Oberflächen  schicht des Strangs Gasblasen, sogenannte  Randbla  sen , zurückbleiben. Beim Auswalzen der Stränge ent  stehen durch diese Blasen an den Blechen Oberflächen  fehler in Form von      Walzhaut         (Oberflächen-Abschich-          tung).    Bleche mit dem     erwähnten    Fehler können nicht       zum    Tiefziehen von Werkstücken verwendet werden.  



  Bei den     bekannten    Kokillen mit Schutzüberzug an  den Wänden bleibt die Wärmeableitung     in    Höhe des  Meniskus und unter ihm noch recht hoch und daher wird  Gas aus dem flüssigen Metall nicht vollkommen ausge  schieden.  



  Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine  Kokille mit verminderter Wärmeableitung an der Stelle,  an der die Formung der     Strangkruste    beginnt, zu  schaffen.  



  In der Erfindung wird eine vervollkommnete Kokille  zum     Stranggiessen    von Metall beschrieben, deren ge  kühlte Wände auf der am Strang anliegenden Innenseite  mit einer abriebfesten Materialschicht bedeckt sind, die  geringere Wärmeleitfähigkeit als das Metall der Wände  besitzt.         Erfindungsgemäss    wird der     überzugsabschnitt,    der  über und unter dem Meniskus des flüssigen     Metalls    liegt,  aus mehreren, sich     abwechselnden,        metallischen    und  nichtmetallischen Schichten     ausgeführt.     



       Zweckmässigerweise    wird dieser     überzugsabschnitt     aus     Molybdän-    und     Zirkoniumoxydschichten    ausge  führt.  



  Die     erfindungsgemässe    Vervollkommnung ermög  licht es, bedeutend die Wärmeableitung während der  Anfangsperiode der     Strangkrustenformung    zu vermin  dern und eventuelle Bildung von Gasblasen in der  Kruste zu     verhindern,    wodurch die erzeugten Stränge eine  dichte Kruste erhalten. Diese Vervollkommnung gewähr  leistet auch eine gleichmässige     Kristallisationsfront    der  Kruste am ganzen     Strangumfang.     



  Nachstehend wird die Erfindung durch ein Ausfüh  rungsbeispiel und     anhand    einer Zeichnung erläutert, auf  der     ein        Senkrechtschnitt    durch die Kokille und der in ihr  geformten Strang in schematischer Darstellung gezeigt  ist.  



  Die hier beschriebene Kokille besteht aus Kupfer  wänden 1, welche Kanäle 2 für die Zuleitung von Kühl  flüssigkeit besitzen.  



  Die Innenseite der Wände 1 ist mit einer     Molybdän-          schutzschicht    3 bedeckt, die bekanntlich geringere Wär  meleitfähigkeit als das Kupfer der Wände besitzt. Die  Schutzschicht     verhindert    den Verschleiss der Kokille und  vermindert die Reibungskraft, welche beim Herauszie  hen des Strangs 4 aus der Kokille entsteht. Gleichzeitig  wird vermieden, dass Kupfer von den Wänden in die       Strangoberfläche    gelangt.  



  Ungefähr 50 mm über dem Meniskus 5 des flüssigen  Metalls 6 und 300<B>...</B> 500 mm unter demselben, d. h.  dort wo eine verhältnismässig dicke     Strangkruste    ge  formt wird, befindet sich an der Innenseite der Kokillen  wände 1 der     Überzugsabschnitt    7, welcher aus sich  abwechselnden metallischen Schichten 8 und nichtmetal  lischen Schichten 9 besteht, die insbesondere durch Plas-           maspritzen    erhalten werden.     Zweckmässigerweise    wird  als Metall     Molybdän    und als Nichtmetall     Zirkonium-          oxyd,    das geringe Wärmeleitfähigkeit besitzt, verwendet.  



  Die Höhenlage des Abschnitts 7 über dem Metallme  niskus hängt hauptsächlich von der Amplitude beim       Kokillenschaukeln    und dem beim Giessen veränderli  chen Metallniveau ab.  



  Durch den, aus sich abwechselnden Schichten 8 und  9 bestehenden Abschnitt wird die Wärmeableitung von  der     Strangoberfläche    sehr vermindert, was zur Folge hat,  dass die Gasausscheidung aus dem flüssigen Metall       verbessert    wird. Hierbei kann sich auf der Seite des       flüssigen    Metalls eine     Molybdän-    oder     Zirkoniumoxyd-          schicht    befinden.  



  Der Gesamteffekt der Erfindung besteht darin, dass  die Oberflächengüte des erzeugten Strangs verbessert  wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kokille zum Stranggiessen von Metall, deren gekühl te Wände auf der am Strang anliegenden Innenseite mit einer abriebfesten Materialschicht bedeckt sind, die geringere Wärmeleitfähigkeit als das Metall der Wände besitzt, dadurch gekennzeichnet, dass der überzugsab- schnitt, der über und unter dem Meniskus des flüssigen Metalls liegt, aus mehreren, sich abwechselnden, metalli schen und nichtmetallischen Schichten besteht.
    UNTERANSPRUCH Kokille zum Stranggiessen von Metall nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Über zugsabschnitt aus Molybdän- und Zirkoniumoxydschich- ten ausgeführt ist.
CH452669A 1969-03-25 1969-03-25 Kokille zum Stranggiessen von Metall CH478612A (de)

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CH452669A CH478612A (de) 1969-03-25 1969-03-25 Kokille zum Stranggiessen von Metall

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CH452669A CH478612A (de) 1969-03-25 1969-03-25 Kokille zum Stranggiessen von Metall

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CH478612A true CH478612A (de) 1969-09-30

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