CH478678A - Abnehmbarer Gleitschutz für Kraftfahrzeug-Luftreifenräder - Google Patents
Abnehmbarer Gleitschutz für Kraftfahrzeug-LuftreifenräderInfo
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Description
Abnehmbarer Gleitschutz für Kraftfahrzeug-Luftreifenräder Die Erfindung bezieht sich auf einen abnehmbaren Gleitschutz für Kraftfahrzeug-Luftreifenräder, mit meh reren einzelnen, zwei zueinander im wesentlichen recht winkelige Schenkel aufweisenden Gleitschutzteilen, deren erster auf der Lauffläche des Reifens aufliegender Lauf flächenschenkel an beiden Flächen Vorsprünge aufweist, die an der dem Reifen abgewandten Fläche als Gleit schutzmittel dienen und an der dem Reifen zugewandten Fläche eine Haftung des Schenkels am Reifen bewirken und deren zweiter, radial zum Rad verlaufender Radial schenkel zur Befestigung am Rad dient.
Bei einem bekannten Gleitschutz der eingangs be schriebenen Art sind die rechtwinkeligen Gleitschutzteile aus Blech. Der Laufflächenschenkel des bekannten Gleit schutzes weist an beiden Flächen angeformte, warzenarti- ge Vorsprünge auf. Sie sind mit ihren Radialschenkeln radial in Führungen einschiebbar, die gemeinsam für alle Teile auf einer an der Radfolge befestigten Scheibe angeordnet sind. Die Führungen nehmen die Radial schenkel im Bereich ihres laufflächenschenkelfernen Endes auf.
Durch Anschlagvorrichtungen am Radial schenkel wird die radiale Verschieblichkeit des Ra dialschenkels so begrenzt, dass der Laufflächenschenkel immer auf der Reifenlauffläche aufliegt. Dieser Anschlag besteht bei einer Ausführung des bekannten Gleitschut zes aus einer in den Radialschenkel eindrückbaren beweglichen Nase, die mit der Führung zusammenwirkt.
Bei einer anderen Ausführung ist an der radfernen Fläche des Radialschenkels in Längsrichtung des Radial schenkels ein Rundstab mit einem Ende schwenkbar gelagert, der in einen Halteblock mit hinterschnittener Aussparung einrastbar ist. Dieser Halteblock ist an der Aussenseite der Führung angebracht. Der Rundstab ist an seinem freien Ende mit einem Gewinde versehen, auf dem eine Mutter so gelagert ist, dass sie als verstellbarer Anschlag mit dem Halteblock zusammenwirkt. Eine Federung für die Radialbewegung des Radialschenkels ist nicht vorgesehen.
Ferner ist ein ebenfalls aus Blech bestehender Gleit schutz bekannt, bei dem der Laufflächenschenkel die ganze Reifenbreite übergreift und bei dem an beiden Seiten des Reifens Radialschenkel anliegen, wobei der eine Radialschenkel kurz ist und nur eben an der Seite des Reifenwulstes anliegt, während der andere Radial schenkel bis in die Nähe der Radmitte reicht und dort mittels einer Feder mit dem Radialschenkel eines diame tral angeordneten zweiten Gleitschutzteiles verbunden werden kann, wobei die Feder die beiden Teile auf den Reifen spannt.
Als zweite Befestigung ist jeder Laufflä- chenschenkel an seiner dem Reifen zugewandten Seite mit Krallelementen in Form von Zacken versehen, die eine Haftung des Laufflächenschenkels am Reifen bewir ken. Bei diesen bekannten Gleitschutzausführungen finden die Laufflächenschenkel an den Reifen nur ungenügen den Halt. Die Vorsprünge und Zacken, die diese Verbin dung bewirken sollen, sind wegen des hohen E-Moduls heutiger Reifenwerkstoffe nicht oder nur unvollkommen in der Lage, in die Reifen einzudringen. Dabei erfolgt häufig noch eine Verformung der Vorsprünge.
Die Fahrsicherheit wird dadurch vermindert und ausserdem werden die Befestigungsorgane der Radialschenkel bean sprucht. Da die Gleitschutzteile aus Blech bestehen, lassen sich keine optimal sowohl den Gleitschutzerforder- nissen als auch der Verbindung mit dem Reifen ange- passten Profile erzeugen.
Bei dem zuerst geschilderten bekannten Gleitschutz wird durch die Verschieblichkeit des Laufflächenschenkels gegenüber dem Reifen der Radialschenkel Biegebeanspruchungen ausgesetzt. Aus- serdem ist bei diesem Gleitschutz keine Federung für die Radialbewegung der Gleitschutzteile vorgesehen, wo durch die Anschläge stark beansprucht werden. Die in der Ausführung aufwendigere Halterung mittels des Rundstabes ist gegen die Biegebeanspruchungen, die zu Verformungen führen können, anfällig.
Die Ausbildung des Anschlages als Nase ist, insbesondere bei stossartiger Beanspruchung, stark dem Verschleiss unterworfen, der den sicheren Halt des Gleitschutzes am Rad gefähr det. Bei dem zuletzt beschriebenen Gleitschutz ist zwar eine Federung in Radialrichtung vorhanden, dafür kein Anschlag, der das Abheben der Laufflächenschenkel verhindert. Bei dieser Ausführung ist die Gefahr gegeben, dass eine Verschiebung des Gleitschutzteiles in Umfangs richtung auftritt, wodurch die Federspannung nach- lässt.
Es ist somit die Aufgabe gestellt, einen Gleitschutz der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, der sicher mit dem Reifen zu verbinden und, mit einem optimalen Gleitschutzprofil versehen, einfach zu montieren und zu demontieren ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird vorgeschlagen, jeden Gleitschutzteil als Formkörper aus elastischem, bruchsi cherem, schlagfestem, temperatur- und lösungsbeständi gem Kunststoff auszubilden und in den Laufflächen- schenkel zahlreiche, an der dem Reifen zugewandten Seite vorragende dünne, gehärtete Stahlnadeln einzubet ten.
Solche Stahlnadeln sind in der Lage, trotz des hohen E-Moduls unverformt in das Reifenmaterial einzudringen und somit einen sicheren Sitz des Laufflächenschenkels des Gleitschutzes am Reifen zu gewährleisten. Sie be schädigen infolge ihrer Dünne das Reifenmaterial nicht, nach Abnehmen des Gleitschutzes sind die Löcher wieder verschwunden. Die Nadeln sind in der Lage, alle beim Fahren auftretenden Beanspruchungen aufzuneh men. Das Anbringen solcher Nadeln ist beim erfindungs- gemässen Gleitschutz sehr einfach, da sie in den Form körper aus Kunststoff beim Formprozess eingebettet erden können. Sie haben dann einen sicheren Halt und übertragen die auftretenden Kräfte gut.
Die Ausbildung der Gleitschutzteile als Formkörper aus Kunststoff hat ferner neben der Unempfindlichkeit gegen Korrosion den grossen Vorteil, dass die Lauffläche ohne aufwendige Verfahren. durch einfaches Pressen oder Spritzgiesser. mit einem optimalen Gleitschutzprofil versehen werden kann. Solche Formkörper sind ausserdem leicht, können auf einfache Weise gereinigt werden und bewirken keine zusätzlichen Fahrgeräusche. Ferner werden durch einen Kunststoffgleitschutz Beschädigungen der Fahrbahn aus geschaltet.
Einzelheiten der Erfindung werden nachstehend an hand der Figuren in der Zeichnung in Ausführungsbei spielen beschrieben, doch soll sie nicht auf diese Mög lichkeiten ihrer Verwirklichung beschränkt bleiben. Es zeigen: Fig. 1 die Ansicht eines Rades mit abnehmbarem Gleitschutz; Fig. 2 in vergrössertem Massstab einen Schnitt durch den Formkörper mit einem Trägerteil nach der Linie 11- II von Fig. 1;
Fig.3 die Draufsicht auf einen Laufflächenschen- kel; Fig. 4 in vergrössertem Massstab ein Detail der Hal tevorrichtung von Fig. 1; Fig. 5 eine weitere Ausführungsmöglichkeit eines De tails der Haltevorrichtung; Fig.6 in vergrössertem Massstab einen Teil dieser Haltevorrichtung; Fig. 7 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Rades mit abnehmbarem Gleitschutz in Ansicht;
Fig. 8 in grösserem Massstab einen Schnitt durch einen Gleitschutzteil mit einem Trägerteil nach dem Schnitt VIII-VIII in Fig. 7; Fig. 9 eine Ansicht eines Teiles des Gleitschutzteiles, Gesehen in Richtung des Pfeiles IX in Fig. 8; Fig. 10 eine Draufsicht auf einen Gleitschutzteil in Richtung des Pfeiles X in Fig. 8; Fig. 11 einen Schnitt XI-XI durch den Gleitschutzteil nach Fig. 10;
Fig. 12 die Ansicht einer weiteren Ausführungsform eines Gleitschutzteiles; Fig. 13 einen Längsschnitt nach der Linie XII_I-XIII von Fig. 12 und Fig. 14 eine weitere Ausführungsform eines Details des Gleitschutzteiles nach Fig. 12 und 13.
Fig. 1 zeigt die dem Fahrzeug abgewandte Seite eines schematisch dargestellten Rades 1, an dem ein abnehm barer Gleitschutz mit fünf gleichen Formkörpern, die jeweils als ganzes mit 2 bezeichnet sind, angebracht ist. Jeder Formkörper 2 ist mittels eines Trägerteiles 3 an einem Ringflansch 4 lösbar gelagert. Der Ringflansch 4 ist an der Felge 5 des Rades 1 angeschraubt, und zwar an den vorhandenen Felgenlöchern.
In Fig.2 ist ein Formkörper 2 und der zugehörige Trägerteil 3 im Schnitt nach der Schnittlinie II-II von Fig. 1 in grösserem Massstab dargestellt. Der Formkör per 2 besteht einteilig aus einem elastischen, bruchsiche ren, schlagfesten, temperatur- und lösungsbeständigen Kunststoff mit einer Federstahleinlage 6. Er weist einen Laufflächenschenkel 7 und einen etwa dazu rechtwinkeli gen Radialschenkel 8 auf.
Der Laufflächenschenkel ist so gross, dass er die Breite des Reifens übergreift und etwa ein Zehntel der Reifenlauffläche bedeckt. Er weist eine der Reifenform angepasste Wölbung auf. Die vom Reifen abgewandte Fläche des Laufflächenschenkels 7 ist, wie auch aus Fig.3 ersichtlich, als Profiloberfläche ausgebildet. Sie weist eine Anlauf- und eine Ablauffläche 9 und eine grosse Anzahl teils in Laufrichtung, teils quer dazu angeordneter Stollen 10a, 10b in Form von Dreikantpris- men auf.
Einige Stollen 10a sind um etwa 3 mm höher als die übrigen Stollen 10b und besitzen eine Härte von etwa 61 bis 80 shore. Die niedrigen Stollen 10b haben eine Härte von 94 bis 98 shore.
An der dem Reifen zugewandten Seite des Laufflä- chenschenkels 7 ragen dünne, zylindrische, gehärtete Stahlnadeln 11 mit scharfer Spitze heraus, und zwar etwa senkrecht zum Laufflächenschenkel. Die Stahlnadeln 11 sind an der Stahleinlage 6 befestigt und in den Kunststoff eingebettet. Sie sind in regelmässigen Abständen ange ordnet, und zwar etwa zwei Stück pro Quadratzentime ter. Der Laufflächenschenkel 7 weist, wie aus Fig.3 erkenntlich, zwei quer zur Laufrichtung angeordnete Schlitze 21 auf, wodurch zungenartige Abschnitte entste hen.
Der Radialschenkel 8 verjüngt sich von der Breite des Laufflächenschenkels 7 her segmentartig und endet in einen zylindrischen Lagerzapfen 12. Der Trägerteil 3 weist einen vorwiegend flachen Schaft 13 auf, an dessen dem Rad 1 abgekehrter Fläche eine Federhülse 14 angeordnet ist, in die das Ende des Lagerzapfens 12 ragt. Eine in der Federhülse 14 gelagerte Feder 15 spannt das Ende des Lagerzapfens 12 in Richtung auf die Radachse. Im Abstand von der Federhülse 14 in Richtung auf den Laufflächenschenkel ist am Schaft 13 ein Auge 16 angebracht, in dem der Lagerzapfen 12 radial verschieb lieh geführt ist.
Anschliessend an das formkörperferne Ende der Federhülse 14 weist der Schaft 13 des Träger teiles 3 eine auf das Rad 1 zu gerichtete Kröpfung 17 und ein radial verlaufendes Schaftende 18 auf. An der dem Rad 1 abgewandten Fläche des Schaftendes 18 ist ein quadratischer Ansatz 19 einstückig angeformt, und an der dem Rad zugewandten Fläche des Schaftendes 18 ist eine Blattfeder 20 befestigt. Der Trägerteil 3 besteht aus dem gleichen Kunststoff wie der Formkörper 2 und ist durch eine nicht gezeichnete Stahleinlage verstärkt.
Fig. 4 zeigt einen gegenüber Fig. 1 vergrösserten Ab schnitt des Ringflansches 4. Der Ringflansch 4 weist als Haltevorrichtung für die Trägerteile 3 Kröpfungen 22 auf, in denen jeweils eine quadratische Aussparung 23 vorgesehen ist. Zur Befestigung der Trägerteile 3 wird das Schaftende 18 hinter die Kröpfung 22 geschoben und der Ansatz 19 in die Aussparung 23 eingerastet. Die Blattfeder 20 gewährleistet den sicheren Sitz des Ansatzes 19 in der Aussparung 23, und damit den festen Halt des Trägerteiles 3 am Ringflansch 4.
Fig. 5 zeigt schematisch eine andere Ausführung der Haltevorrichtung. Anstelle des Ringflansches 4 sind am nicht gezeichneten Rad einzelne Haltelaschen 24 vorgese hen, die zentrisch durch kongruentes übereinanderlegen von Löchern 25 miteinander durch Verschraubung oder Vernietung verbunden werden und an den Felgenlöchern befestigbar sind. Je nach Anzahl der Felgenlöcher kön nen vier oder fünf solcher Haltelaschen 24 zu einer sternförmigen Einheit zusammengefügt werden.
Fig.6 zeigt eine Haltelasche 24 in vergrössertem Massstab. Sie weist eine Kröpfung 22' mit einer quadrati schen Aussparung 23' auf, in die ein Trägerteil 3 in der gleichen Weise, wie oben beim Ringflansch 4 beschrie ben, einrasten kann. Um die Haltelaschen 24 für ver schiedene Radtypen mit unterschiedlichen Felgenloch kreisen verwendbar zu machen, sind sie jeweils mit einer Doppelbohrung 26 versehen.
Die Befestigung des Gleitschutzes am Rad 1 erfolgt in der Weise, dass die Haltevorrichtung, also der Ring flansch oder die fünfteilige Haltelaschen-Einheit zu Be ginn des Winters an der Radfelge angeschraubt werden. Bei Bedarf sind dann, ohne Verwendung von Werkzeu gen und ohne dass das Fahrzeug aufgebockt werden muss, die einzelnen Formkörper 2 mit ihren Trägerteilen 3 in die Kröpfungen 22 bzw. 22' einschiebbar, wobei die Ansätze 19 in die entsprechenden Aussparungen 23 bzw. 23' einrasten. Die Laufflächenschenkel 7 liegen dabei zunächst lose auf der Lauffläche des Rades 1 auf.
Bei den ersten Umdrehungen des Rades dringen die Stahlna deln 11 in das Reifenmaterial ein und bewirken einen festen Sitz des Laufflächenschenkels 7 und damit des gesamten Gleitschutzes. Die Entfernung der Formkörper erfolgt auf umgekehrtem Wege. Die Haltevorrichtung, also der Ringflansch oder die Haltelaschen, können den ganzen Winter über am Rad bleiben.
Eine weitere Ausführungsmöglichkeit der Erfindung ist in den Fig. 7 bis 11 dargestellt. An der dem Fahrzeug abgewandten Seite eines schematisch dargestellten Rades 1 ist ein abnehmbarer Gleitschutz mit fünf gleichen Gleitschutzformkörpern, die jeweils als Ganzes mit 2 bezeichnet sind, angebracht. Jeder Formkörper 2 ist mittels eines Trägerteiles 3 an einer Haltelasche 4' lösbar gelagert. Die Haltelaschen 4' sind an der Felge 5 des Rades 1 angeschraubt, und zwar an den vorhandenen Felgenlöchern.
Fig. 8 zeigt den Formkörper 2 und den zugehörigen Trägerteil 3 im Schnitt in vergrössertem Massstab. Der Formkörper 2 weist einen Laufflächenschenkel 7 aus einem elastischen, bruchsicheren, schlagfesten, tempera- tur- und lösungsbeständigen Kunststoff mit einer Feder stahleinlage 6 und einen Radialschenkel 8 auf. Der Laufflächenschenkel 7 besteht aus vier Abschnitten 9'.
Sie weisen jeweils an ihrer vom Reifen abgewandten Fläche ein Profilmuster aus einer grossen Anzahl, teils in Laufrichtung, teils quer dazu angeordneter Stollen 10a, 10b in Form von Dreikantprismen auf, wie aus Fig. 9 ersichtlich. Einige Stollen 10a sind etwa um 3 mm höher als die übrigen Stollen 10b, die höheren Stollen 10a sind dabei härter als die niedrigeren Stollen 10b. An der dem Reifen zugewandten Fläche der Laufflächenschenkel- Abschnitte 9' ragen dünne, zylindrische, gehärtete Stahl nadeln 11 mit scharfer Spitze heraus, und zwar etwa senkrecht zu dieser Fläche. Die Stahlnadeln 11 sind an der Stahleinlage 6 befestigt und in den Kunststoff eingebettet.
Jeder Laufflächenschenkel-Abschnitt 9' ist an seinem radialschenkelnahen Ende etwa rechtwinkelig abgebogen und mit einem einstückig angeformten Rundauge 27 mit einer Bohrung 28 versehen (Fig. 11).
Der Radialschenkel 8 weist im Abstand von seinem laufflächenschenkelnahen Ende in Abständen angeordne te Rundaugen 29 mit Bohrungen 30 auf, wobei die Abstände der Breite der Rundaugen 27 an den Laufflä- chenschenkel-Abschnitten entsprechen und die Bohrun gen 30 den gleichen Durchmesser haben wie die Bohrun gen 28.
Zur schwenkbaren Verbindung zwischen den Laufflächenschenkel-Abschnitten 9' und dem Radial- schenkel 8 werden die Rundaugen 27 und 29 scharnierar- tig ineinandergreifend auf einer gemeinsamen Achse 31 gelagert, die durch die Bohrungen 28 und 30 gesteckt und an beiden Enden durch eine Schraubenmutter 32 gesi chert ist.
Jedem Laufflächenschenkel-Abschnitt 9' ist eine Blattfeder 33 zugeordnet, die an der radfernen Fläche des Radialschenkels 8 anliegt, dessen laufflächenschenkelna- hes Ende umgibt, das Rundauge 27 des Laufflächen schenkel-Abschnittes 9' wenigstens an seinem halben Umfang anliegend umschlingt und sich schliessslich an das abgewinkelte Stück des Laufflächenschenkel-Ab- schnittes 9' anlegt.
Durch diese Formgebung ist die Blattfeder 33 am Radialschenkel 8 verankert und bewirkt eine Vorspannung des Laufflächenschenkel-Abschnittes 9' in Richtung auf die Lauffläche des Reifens zu. In Fig. 8 ist gestrichelt die durch die Federspannung bewirk te Stellung des Laufflächenschenkel-Abschnittes 9' vor Aufsetzen auf den Reifen angedeutet.
Der Radialschenkel 8 weist einen sich vom laufflä- chenschenkelnahen Ende her segmentartig verjüngenden Kunststoffteil 34 und einen daran befestigten, als ganzes mit 35 bezeichneten Lagerzapfen auf. Der Kunststoffteil 34 besteht aus dem gleichen Material wie die Laufflä- chenschenkel-Abschnitte 9'. Der Lagerzapfen 35 ist als eine Zylinder-Kolben-Einheit ausgebildet. Der Kolben 36 ist fest mit dem segmentförmigen Kunststoffteil 34 verbunden und im Zylinder 37 verschiebbar.
Eine Zugfe der 38 ist mit je einem Ende an der äusseren Bodenfläche des Kolbens 36 und der inneren Bodenfläche des Zylin ders 27 befestigt und somit bestrebt, den Kolben 36 in den Zylinder 37 hineinzuziehen.
Der Zylinder 37 ist in einer Führungshülse 39 ver schiebbar gelagert, die zum Trägerteil 3 gehört. Die äussere Bodenfläche des Zylinders 27 ist mit der inneren Bodenfläche der Führungshülse 39 durch eine Zugfeder 40 verbunden, die den Zylinder 27 in die Führungshülse hineinzieht. Diese weist einen Ansatz 41 auf, an dem ein Exzenterhebel 42 gelagert ist. Der Exzenterhebel 42 weist einen als Handhabe 43 ausgebildeten freien Arm und einen zweiten Arm 44 auf, der mit einer Aussparung 45 über einen am Zylinder 27 angeordneten Bolzen 46 greift. Der Exzenterhebel 42 wirkt mit der Feder 40 zusam men als Betätigungsvorrichtung für das Spannen des Gleitschutzteiles beim Aufsetzen auf das Rad oder beim Abnehmen.
Die Wirkungsweise der Betätigungsvorrichtung ist folgende: In der Fig. 8 dargestellten Ruhestellung ist die Handhabe 43 etwa vertikal gerichtet. Sie wird in dieser Stellung durch die Wirkung der Feder 40 gehalten, die den Zylinder 37 in Richtung auf den Boden der Füh rungshülse 39 hin belastet. Um beim Aufsetzen bzw. Abnehmen des Gleitschutzes den Radialschenkel 8 zu verlängern, wird die Handhabe 43 geschwenkt. Ihre etwaige Endstellung ist in Fig. 8 gestrichelt angedeutet. Der zweite Arm 44 des Exzenterhebels 42 bewegt dabei den Zylinder 37 aus der Führungshülse 39 heraus und verlängert somit den Radialschenkel B. Das Aufsetzen des Gleitschutzes wird dadurch erleichtert.
Beim Loslas sen der Handhabe 43 bewirkt die Feder 40 die selbsttäti ge Rückstellung des Exzenterhebels und damit die Span nung des Gleitschutzteiles. Gleichzeitig ergibt sich eine Vorspannung der den Kolben 36 in den Zylinder 37 ziehenden Feder 38. Diese Feder fängt nunmehr die auf den Radialschenkel 8 wirkenden Stossbeanspruchungen ab, die sich als Verschiebungen des Kolbens 36 im Zylinder 37 auswirken. Die funktionelle Trennung zwi schen der Federung des Radialschenkels 8 und seiner Haltespannung vereinfacht die Bedienung, erhöht den Fahrkomfort und verringert die Abnützung.
An der Führungshülse 39 ist mittels einer Lasche 47 ein gekröpfter Schaftteil 48 befestigt, der mit der Lasche 47 durch eine Schraubverbindung 49 verbunden ist. Der Schaftteil 48 ist in die Haltelasche 4' einschiebbar und weist Ansätze 50 auf, von denen einer in eine entspre chende Aussparung 51 der Haltelasche 4' einrastbar ist. Die Anordnung von zwei solchen Ansätzen 50 ermög licht die Verwendung desselben Trägerteils 3 für Räder unterschiedlicher Grösse. Am Schaftteil 48 ist ferner eine Blattfeder 52 angeordnet, die den Ansatz 50 in die Aussparung 51 drückt.
In den Fig. 12 und 14 ist eine andere Ausführungs form eines Radialschenkels 8' und eines als ganzes mit 3' bezeichneten Trägerteiles dargestellt. Der Radialschenkel 8' ist auf die gleiche Weise mit dem Laufflächenschenkel verbunden wie die vorstehend beschriebene Ausfüh rungsform des Laufflächenschenkels 8, und weist eben falls einen sich segmeniförmig verjüngenden Kunststoff teil 34 auf. An diesen Teil 34 schliesst sich mit ihm einstückig eine erste Lochplatte 54 mit mehreren Reihen von Bohrungen 55 an.
Am laufflächenschenkelfernen Ende dieser ersten Lochplatte 54 ist ein Führungsauge 56 angebracht.
Durch Schrauben 57 ist die erste Lochplatte 54 mit einer zweiten Lochplatte 58 verbunden, die zum Träger teil 3' gehört. Die Bohrungen 72 der zweiten Lochplatte 58 fluchten mit den Bohrungen 57 der ersten Lochplatte 54 derart, dass die beiden Lochplatten in verschiedenen Überlappungsstellungen miteinander verschraubbar sind, wodurch sich die Länge der Verbindung Radialschenkel- Trägerteil dem jeweiligen Reifendurchmesser anpassen lässt.
Auf der zweiten Lochplatte 58 ist eine äussere Federhülse 59 mit rechteckigem Querschnitt befestigt. Sie enthält eine zylindrische innere Federhülse 60, die durch Pressitz in ihr befestigt ist. In der inneren Federhülse 60 ist mittels einer Feder 61 ein Tragbolzen 62 gelagert, der durch Ausnehmungen 63 bzw. 64 der beiden Hülsen 59, 60 nach unten herausragt. Die Feder 61 belastet den Tragbolzen 62 in Richtung auf das Innere der Hülsen 59, 60 hin. Deshalb ist am Tragbolzen 62 eine Sicherungs mutter 65 derart angeordnet, dass sie, insbesondere beim Zusammensetzen des Trägerteiles, das Ausweichen des Tragbolzens 62 nach oben verhindert.
Als Anschlag für den Tragbolzen 62 nach oben und zur Abdeckung der Hülsen 59, 60 gegen Verschmutzung sind diese durch Deckel 66 und 67 verschlossen.
Der Tragbolzen 62 wird im Führungsauge 56 in Längsrichtung geführt. An seinem unteren Ende weist er einen Gewindeansatz 68 auf, der eine Flügelmutter 69 trägt. Zur Befestigung des Tragbolzens 62 und damit des Gleitschutzteiles 3' am Rad 1 ist bei der in Fig. 12 und 1<B>3</B> dargestellten Ausführungsform des Gleitschutzteiles 3' vorgesehen, die üblichen Radmuttern durch Spezialmut- tern 70 zu ersetzen, die als Halteorgane für den Gleit schutz dienen. Die Spezialmuttern 70 sind höher als die üblichen Muttern, und zwar insgesamt etwa 45 mm hoch.
Sie weisen in ihrem über die Radbolzenlänge überstehen den Teil Bohrungen 71 auf, die an allen Seitenflächen zentrisch und durchlaufend angebracht sind. Zum Auf setzen des Gleitschutzteiles 3' wird der Gewindeansatz 68 des Tragbolzens 62 durch die jeweils nach oben gerichtete Bohrung 71 der Mutter 70 gesteckt und durch Anziehen der Flügelschraube 69 soweit vorgespannt, dass die Feder 61 maximal zusammengedrückt wird. Der Trägerteil erhält damit die notwendige Vorspannung und die Feder 61 wird in die Lage versetzt, radiale Stossbeanspruchun- gen abzufangen.
Fig. 14 zeigt ein Teilstück eines Tragbolzens 62', der oberhalb des Gewindeansatzes 68 eine Kröpfung auf weist. Diese Ausführungsform des Tragbolzens 62' er leichtert das Einstecken des Gewindeansatzes 68 in die entsprechende Bohrung der zugehörigen Spezialmutter 70.
In den Fig.12 und 13 sind am segmentförmigen Abschnitt 34 des Radialschenkels die Haken 53 einge zeichnet, von denen einer nach oben und der andere nach unten offen ist und die der Befestigung des in Fig. 12 und 13 eingezeichneten Kunststoffseiles 34 dienen.
Die Erfindung ist nicht auf das gezeichnete Ausfüh rungsbeispiel beschränkt. Der Laufflächenschenkel kann einteilig ausgeführt sein, ebenso jede beliebige zweckmäs sige Anzahl von Abschnitten aufweisen. Im Rahmen der Erfindung kann die vorgespannte Gelenkverbindung zwi schen dem Radialschenkel und dem Laufflächenschenkel aus anderen Elementen bestehen, beispielsweise durch eine oder mehrere Torsionsfedern bewirkt werden.
Die Zylinder-Kolben-Einheit kann bei gleicher Wirkungsweise auch in anderer räumlicher Anordnung gegenüber dem segmentförmigen Teil des Radialschen- kels und/oder der Führungshülse angeordnet sein. Als Beispiel sei hier nur die Möglichkeit erwähnt, den Zylinder am segmentförmigen Teil zu befestigten, mit der Öffnung auf die Führungshülse zu und den Kolben mit einem Ende im Zylinder und mit dem anderen Ende in der Führungshülse verschiebbar und federbelastet anzu bringen. Allerdings dürfte die im Ausführungsbeispiel beschriebene Anordnung die günstigere sein.
Ferner können die Zugfedern 38 und 39 einzeln oder beide durch im gleichen Richtungssinn wirkende Druck federn ersetzt werden, wobei der Kolben, der Zylinder und die Führungshülse eine den Platz für diese Druckfe der freigebende Form erhalten.
Die konstruktiven Einzelheiten der beiden Ausfüh rungsformen des Radialschenkels, insbesondere die Befe stigung des Trägerteiles am Rad, einmal mit Haltelaschen und einmal mit Spezialmuttern, sind austauschbar. Bei der in den Fig. 12 und 13 dargestellten Ausführungsform besteht überdies die allerdings weniger zweckmässige Möglichkeit, die Federhülse durch ein geeignetes Verbin dungselement an der Spezialmutter anzubringen und an der zweiten Lochplatte des Trägerteils ein Auge anzuord nen, gegen den der Tragbolzen mit einem Gewindeansatz und einer zugehörigen Mutter verspannbar ist. Alle derartigen Varianten sollen im Schutzumfang inbegriffen sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Abnehmbarer Gleitschutz für Kraftfahrzeug-Luftrei- fenräder, mit mehreren einzelnen, zwei zueinander im wesentlichen rechtwinklige Schenkel aufweisenden Gleit schutzteilen, deren erster auf der Lauffläche des Reifens aufliegender Laufflächenschenkel an beiden Flächen Vorsprünge aufweist, die an der dem Reifen abgewand ten Fläche als Gleitschutzmittel dienen und an der dem Reifen zugewandten Fläche eine Haftung des Schenkels am Reifen bewirken und deren zweiter, radial zum Rad verlaufender Radialschenkel zur Befestigung am Rad dient, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Gleitschutzteil als Formkörper (2) aus elastischem, bruchsicherem,schlagfestem, temperatur- und lösungsbeständigem Kunststoff ausgebildet ist und dass in den Laufflächen schenkel (7) zahlreiche, an der dem Reifen zugewandten Seite vorragende dünne, gehärtete Stahlnadeln (11) einge bettet sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Abnehmbarer Gleitschutz nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Formkörper (2) eine federnde Stahleinlage (6) aufweist, an der die Stahlnadeln (11) gelagert sind. 2.Abnehmbarer Gleitschutz nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die dem Reifen abgewand ten, geneigte An- und Ablaufflächen (9) aufweisenden Vorsprünge als längliche und abwechselnd in Laufrich tung und dazu senkrecht angeordnete, die Form von Dreikantprismen zeigende Stollen (10a, 10b) mit zweierlei Höhen und Härten ausgebildet sind, derart, dass die höheren Stollen (10a) aus weichem und die niedrigen Stollen (10b) aus hartem Kunststoff bestehen, wobei der Höhenunterschied der Stollen (10a, 10b) etwa 1 bis 1,5 mm und der Härtegrad der höheren Stollen (10a) 67 bis 80 und der der niedrigen Stollen (10b) 94 bis 98 shore beträgt. 3.Abnehmbarer Gleitschutz nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jeder quer zur Laufrich tung Schlitze (21) aufweisende Laufflächenschenkel (7) mindestens ein Zehntel des Umfangs der Reifenlaufflä- che bedeckt. 4. Abnehmbarer Gleitschutz nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Radialschenkel (8) jedes Formstückes (2) in seiner Längsrichtung federnd und verlängerbar gelagert ist. 5.Abnehmbarer Gleitschutz nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Radialschenkel (8) vom Laufflächenschenkel (7) weg etwa segmentförmig zu einem längsverschiebbar und abgefedert an einem am Rad (1) befestigbarem Trägerteil (3) gelagerten Lager zapfen (12) hin verjüngt, wobei der Trägerteil (3) eine Federhülse (14) aufweist, die eine Feder (15) zum Spannen des in die Federhülse (14) ragenden Lagerzap- fenendes (12) in Richtung auf die Radnabe enthält. 6.Abnehmbarer Gleitschutz nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an dem aus dem gleichen Kunststoff wie der Formkörper (2) bestehenden, eine in den Kunststoff eingebettete Stahleinlage (6) aufweisenden und lösbar mit einer am Rad (1) befestigten Haltevor richtung verbundenen Trägerteil (3) im Abstand von der Federbüchse (14) ein als Führung für den Lagerzapfen (12) dienenden Auge (16) angeordnet ist, wobei die Haltevorrichtung aus einem an der Radfelge lösbar befestigten Ringflansch (4), der Verbindungsorgane zur lösbaren Befestigung aller Formkörper (2) aufweist oder aus einzelnen, jeweils ein Verbindungsorgan zum Anbrin gen eines Formkörpers (2) dienenden Haltelaschen (24) besteht, die zentrisch zu einer sternförmigen Einheit (25) miteinander verbunden und an der Radfelge befestigt sind. 7.Abnehmbarer Gleitschutz nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Formkörper (2) mittels der Trägerteile (3) an den Haltevorrichtungen (4 bzw. 24) durch formschlüssig ineinandergreifende Verbindungsor gane lösbar befestigt sind, wobei die Haltevorrichtungen (4 bzw. 24) jeweils eine Kröpfung (22 bzw. 22') mit einer Aussparung (23 bzw. 23') und die Trägerteile (3) jeweils einen in die Aussparung (23 bzw. 23') eingerasteten Ansatz (19) aufweisen. B.Abnehmbarer Gleitschutz nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Trägerteil (3) zwi schen der Federhülse (14) und dem Ansatz (19) eine Kröpfung (17) und ein zwischen das Rad und die Kröpfung (22 bzw. 22') geschobenes, den Ansatz (19) tragendes Schaftende (18) aufweist, wobei an diesem eine den Ansatz (19) in die Aussparung (23 bzw. 23') drückende Feder (20) angeordnet ist. 9.Abnehmbarer Gleitschutz nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Laufflächenschenkel (7) mit dem Radialschenkel (8) um eine zur Drehebene des Rades (1) etwa parallele Achse schwenkbar verbun den ist und dass im Bereich der Verbindungsstelle eine den Laufflächenschenkel (7) in Richtung auf die Laufflä che des Reifens drückende Vorspannvorrichtung (33) vorgesehen ist. 10.Abnehmbarer Gleitschutz nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Laufflächenschenkel (7) mit dem Radialschenkel (8) durch ein Scharnier aus abwechselnd am Laufflächenschenkel (7) und am Radial schenkel (8) angebrachten Rundaugen (27 bzw. 29) und einer Achse (31) lösbar verbunden sind, wobei als Vorspanneinrichtung wenigstens eine sowohl am Radial schenkel (8) als auch am Laufflächenschenkel (7) angrei fende Feder angeordnet ist. 11.Abnehmbarer Gleitschutz nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Laufflächenschenkel (7) aus mehreren unabhängig voneinander schwenkbar mit dem Radialschenkel (8) verbundenen Abschnitten (9') besteht und dass jedem Laufflächenschenkel-Ab- schnitt (9') eine eigene Vorspannvorrichtung (33) zuge ordnet ist, wobei jeder Laufflächenschenkel-Abschnitt (9') mit dem Radialschenkel (8) durch ein Scharnier aus wenigstens einem Rundauge (27) am Laufflächenschen- kel-Abschnitt (9') und einem Rundauge (29) am Radial schenkel (8)verbunden ist und als Vorspannvorrichtung wenigstens eine Feder (33) aufweist, deren jede als eine das Rundauge (29) des Laufflächenschenkel-Abschnittes (9') wenigstens über den halben Umfang anliegend umschlingende, sowohl am Laufflächenschenkel-Ab- schnitt (9') als auch am Radialschenkel (8) anliegende Blattfeder ausgebildet ist. 12.Abnehmbarer Gleitschutz nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Rundaugen (29) am Radialschenkel (8) im Abstand von seinem nabenfernen, einen Vorsprung bildenden Ende angeordnet sind, das die Blattfedern (33) anliegend umfassen, wobei der Trägerteil (3) des mit einem sich vom Laufflächenschen- kel weg zu einem am Trägerteil längsverschieblich und abgefedert gelagerten Lagerzapfen (35) und verjüngenden Radialschenkel (8) ausgestatteten Gleitschutzes eine den Lagerzapfen (35) aufnehmende Führungshülse (39) und eine an ihm angreifende Betätigungsvorrichtung (43, 44) zu dessen Verschieben und Spannen aufweist. 13.Abnehmbarer Gleitschutz nach Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagerzapfen (35) des Radialschenkels (8) als eine Zylinder-Kolben-Einheit mit im Zylinder (37) federnd verschiebbar gelagertem Kolben (36) ausgebildet ist, wobei der in der Führungs hülse (39) federnd verschiebbar gelagerte und mit der Betätigungsvorrichtung verbundene Zylinder (37) durch eine Feder (40) und einen an der Führungshülse (39) gelagerten Exzenterhebel (42) betätigt wird, der zur Verschiebung des Zylinders (37) gegen die Federkraft einen als Handhabe (43) ausgebildeten freien Arm und einen mit einer Aussparung (45) versehenen zweiten Arm (44) aufweist, der mit der Aussparung (45) derart über einen am Zylinder (37) angebrachten Bolzen (46) greift,dass die Handhabe (43) in gespannter Stellung des Exzenterhebels (42) annähernd parallel zur Aussenseite der Führungshülse (39) verläuft. 14. Abnehmbarer Gleitschutz nach Unteranspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der hohle, vorteilhaft mit dem Zylinder (37) und der Führungshülse (39) einen rechteckigen Querschnitt aufweisende, mit dem an den Laufflächenschenkel (7) anschliessenden segmentförmi- gen Teil (34) des Radialschenkels (8) starr verbundene Kolben (36) im Zylinder (37) mittels einer Feder (38) gelagert ist, die den Kolben (36) gegen das Zylinderinnere hin belastet. 15.Abnehmbarer Gleitschutz nach Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Radialschenkel (8) zur längenveränderlichen Befestigung am Trägerteil (3') eine Lochplatte (54) und der Trägerteil (3') eine weitere Lochplatte (58) aufweisen, wobei die mit Bohrungsreihen (55) versehenen Lochplatten (54, 58) in verschiedenen Überlappungslängen mittels durch die Bohrungen gescho bener Bolzen verschraubbar sind. 16. Abnehmbarer Gleitschutz nach Unteranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass am Trägerteil (3') ein Tragbolzen (62) angeordnet ist, dessen eines Ende feder belastet gelagert ist und dessen anderes Ende ein Gewin de aufweist. 17.Abnehmbarer Gleitschutz nach Unteranspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragbolzen (62) mit seinem radialschenkelnahen Ende in einer Federhülse (59) mittels einer ihn auf Zug belastenden Feder (61) gelagert ist und an seinem anderen Ende einen Gewin deansatz (68) aufweist, der durch ein am Rad (1) angebrachtes Halteorgan (70) gesteckt und dort mittels einer als Anschlag dienenden Mutter (69) in unterschied lichen Längseinstellungen gehaltert ist.18. Ahnehmbarer Gleitschutz nach Unteranspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragbolzen (62) durch eine Spezialmutter (70) am Felgenkranz gehalten ist, wobei ihr verlängerter, vorzugsweise sechseckiger Kopf eine durchlaufende Bohrung (71) aufweist und wobei ihr Durchmesser grösser ist als der Aussendurch messer des Gewindes (68) des im, Bereich seines mittleren Abschnittes eine Kröpfung aufweisenden Tragbolzens (62). 19. Abnehmbarer Gleitschutz nach Unteranspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass an der ersten Lochplat te (54) im laufflächenschenkelseitigen Ende ein Führungs auge (56) für den Tragbolzen (62) angeordnet ist. 20.Abnehmbarer Gleitschutz nach Unteranspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass an der Aussenfläche des Radialschenkels (8) etwa oberhalb der Verbindungsstelle mit dem Trägerteil (3 bzw. 3') kleine Haken (53) angeordnet sind, und dass alle auf einem Rad (1) aufgesetzten Gleitschutzteile (2) durch ein in diese Haken (53) eingehängtes, in kurzen Abständen kugelförmige Knötchen aufweisendes Kunststoffseil (73) verbunden sind.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1605500 | 1967-06-23 | ||
| AT437168 | 1968-05-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH478678A true CH478678A (de) | 1969-09-30 |
Family
ID=25601102
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH894468A CH478678A (de) | 1967-06-23 | 1968-06-17 | Abnehmbarer Gleitschutz für Kraftfahrzeug-Luftreifenräder |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH478678A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4098314A (en) * | 1976-05-24 | 1978-07-04 | Welsh Norman F | Emergency traction apparatus for automobile wheels |
| US4529023A (en) * | 1983-03-14 | 1985-07-16 | 121004 Canada Inc. | Traction device for tires |
| EP2269842A1 (de) | 2009-06-30 | 2011-01-05 | Giovanni Mazzamurro | Gleitschutzsystem |
-
1968
- 1968-06-17 CH CH894468A patent/CH478678A/de not_active IP Right Cessation
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4098314A (en) * | 1976-05-24 | 1978-07-04 | Welsh Norman F | Emergency traction apparatus for automobile wheels |
| US4529023A (en) * | 1983-03-14 | 1985-07-16 | 121004 Canada Inc. | Traction device for tires |
| EP2269842A1 (de) | 2009-06-30 | 2011-01-05 | Giovanni Mazzamurro | Gleitschutzsystem |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PL | Patent ceased |