CH478757A - Verfahren zur Herstellung eines neuen Benzhydryläthers - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines neuen Benzhydryläthers

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CH478757A
CH478757A CH2066A CH2066A CH478757A CH 478757 A CH478757 A CH 478757A CH 2066 A CH2066 A CH 2066A CH 2066 A CH2066 A CH 2066A CH 478757 A CH478757 A CH 478757A
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CH
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ether
acid
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new
benzhydryl ether
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CH2066A
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English (en)
Inventor
Franciscus Dr Harms August
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Koninklijke Pharma Fab Nv
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C43/00Ethers; Compounds having groups, groups or groups
    • C07C43/02Ethers
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    • C07C43/17Unsaturated ethers containing halogen
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
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    • C07C59/40Unsaturated compounds
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    • C07C59/66Unsaturated compounds containing ether groups, groups, groups, or groups containing six-membered aromatic rings the non-carboxylic part of the ether containing six-membered aromatic rings

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description


  Verfahren     zur        Herstellung        eines    neuen     Benzhydryläthers       Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung  eines neuen     Aethers    des     2-Methylbenzhydrols.     



  Es wurden bereits zahlreiche     Aminoalkylbenzhydryl-          äther    hergestellt und geprüft wobei sich gezeigt hat, dass  einige derselben nützliche therapeutische Eigenschaften  besitzen. Einige tertiäre     Aminoalkylbenzhydryläther     können, wie festgestellt wurde,     als        Antihistaminika,     andere als Lokalanästhetika Anwendung finden, wieder  andere sind wegen ihrer starken     atropinartigen    Wirkung  bei der     Behandlung    von Bewegungskrankheiten brauch  bar.  



  Obschon von zahlreichen Forschern eine so grosse  Anzahl     Aminoalkylbenzhydryläther    hergestellt wurde,  hat doch nur eine geringe Zahl dieser     Aether    in der       hutnanmedizinischen    Praxis Anwendung gefunden.  



  Es wurde nun gefunden, dass die neue Verbindung       N-Methyl-aminoäthyl-2-methylbenzhydryläther    der For  mel  
EMI0001.0018     
    als solche sowie in Form ihrer Salze eine starke       monoaminoxydasehemmende    Wirkung aufweist, wo  durch sie für die Behandlung von der psychiatrischen  Pflege bedürfenden, an Depressionen leidenden Patien-         ten    von Bedeutung ist. Die Verbindung kann ausserdem  als     ein.Zwischenprodukt    bei der Herstellung von     N,N-          dialkylierten    Derivaten benutzt werden, wozu z.

   B. das  unter dem Handelsnamen      DisipalR     bekannte     N,N-          Dimethylderivat    gehört. Die     Monomethylaminoverbin-          dung    der Formel I unterscheidet sich von schon bekann  ten     Aminoalkylbenzhydryläthern    mit tertiärer     Amino-          gruppe    dadurch, dass sie keine starke     atropinartige    Wir  kung aufweist, die eben für die bisher bekannten  analogen tertiären     Aminoverbindungen    charakteristisch  ist.  



  Der neue sekundäre     Aminoalkylbenzhydryläther     wird erfindungsgemäss dadurch hergestellt, dass man die       Carbonylgruppe    des     Amids    der Formel  
EMI0001.0037     
    zu einer     -CH2-Gruppe    reduziert.  



  Die Reduktion wird vorzugsweise mit     Lithiumalumi-          niumhydrid    durchgeführt. Das     Arnid,    das als Ausgangs  material benutzt wird, kann dadurch erhalten werden,  dass     Methylamin    mit einem     Alkylester    der     o-Tolylphe-          nyhnethoxyessigsäure    umgesetzt wird.  



  Der     N-Methylaminoäthyl-2-methylbenzhydryläther     kann in an sich bekannter Weise in die     entsprechenden     Salze     übergeführt    werden. So kann man z. B. die Base     in         einem geeigneten     Lösungsmittel,    z. B.     Diäthyläther,    mit       einer    äquivalenten Menge der     gewünschten    Säure     behan-          deln.        Gewöhnlich        fällt    das Salz aus     und    kann durch       Filtrieren    abgetrennt werden.  



  Für die therapeutische     Anwendung    benutzt man die       erfindungsgemäss    hergestellte     Verbindung    vorzugsweise  in Form eines Salzes. Für die Herstellung dieser Salze  geeignete Säuren sind sowohl     anorganische    Säuren, z. B.  die     Halogenwasserstoffsäuren,        insbesondere        Salzsäure     und     Bromwasserstoffsäure,    als auch organische Säuren,  z.

   B.     Oxalsäure,        Maleinsäure,        Fumarsäure,        Citronensäu-          re    und     Weinsäure.       <I>Beispiel</I>  Zu einer ätherischen Lösung von 2,2 g     Lithiumalu-          miniumhydrid    gibt man 27,3 g     o-Tolylphenylmethoxyes-          sigsäuremonomethylamid,    gleichfalls in ätherischer Lö  sung. Das Gemisch wird während 2 h unter     Rückfluss-          kühlung    gekocht.

   Das überschüssige     Reduktionsmittel     wird zersetzt, worauf das Amin durch Zusatz von     2n-          Salzsäure    in das Hydrochlorid umgesetzt wird. Die  Säureschicht wird abgetrennt und durch     Behandlung    mit  einer genügenden Menge     Natriumhydroxyd    alkalisch  gestellt. Das Gemisch wird mit     Aether        extrahiert,    die       Aetherschicht    abgetrennt und über Natriumsulfat ge  trocknet.  



  Nach dem     Filtrieren    wird das     Lösungsmittel    durch  Verdampfung entfernt und der Rückstand unter     vermin-          dertem    Druck     destilliert,    wobei     N-Methylaminoäthyl-2-          methylbenzhydryläther    vom     Kplmm    = 140 bis 145  C er  halten wird.

   Zur Herstellung eines Salzes wird die letztge  nannte Base     in    wasserfreiem     Aether    gelöst; beim Zusatz  einer ätherischen     Chlorwasserstofflösung    fällt das     Hy-          drochlorid    des     N-Methylaminoäthyl-2-methylbenzhy-          dryläther    aus. Die     Verbindung    kann aus einem     Alko-          hol/Aethergemisch    umkristallisiert werden; F. = 147  148  C.  



  Das oben als Ausgangsmaterial verwendete     o-Tolyl-          phenylmethoxyessigsäuremonomethylamid        kann    in fol  gender Weise aus     2-Methylbenzhydrol    hergestellt wer  den:  Man lässt ein Gemisch aus 35 g     2-Methylbenzhydrol     und 4,3g Natrium in     Xylol    über Nacht bei Zimmertem  peratur stehen, worauf das Gemisch 2 h auf 100  C  erwärmt     wird.    Nach     Kühlung    werden 8,5 g     Monochlo-          ressgisäure    zugegeben und das Gemisch wird 20 h auf  dem Wasserbad erwärmt.

   Anschliessend wird es     gekühlt     und mit einer     0,2n-Natronlauge        extrahiert.    Die alkali  sche Lösung wird abgetrennt und mit     5n-Salzsäure          angesäuert,    wobei 9 g     o-Tolylphenylmethoxyessigsäure     vom F. 101-103  C erhalten werden. Der F.     kann     durch weitere     Kristallisationen    auf 108-109  C erhöht  werden.

   Die so erhaltene     substituierte.    Essigsäure wird  durch Behandlung mit einer Lösung von     Diazomethan    in       Aether    in den     Methylester        übergeführt.     



  Das Lösungsmittel wird     zusammen    mit überschüssi  gem     Diazomethan        abdestilliert,    der     Ölrückstand    wird in       Methanol    gelöst und mit     Methylamin    in einem geschlos-         senen    Gefäss erhitzt. Nach beendeter Reaktion wird das  Methanol durch Destillation unter vermindertem Druck  entfernt. Es bleibt ein Öl zurück, aus dem durch  Behandlung mit     Petroläther    reines     o-Tolylphenyhnetho-          xyessigsäuremonomethylamid        erhalten    wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRCH Verfahren zur Herstellung eines neuen Benzhydryl- äthers der Formel EMI0002.0095 dadurch gekennzeichnet, dass man die Carbonylgruppe der Verbindung EMI0002.0097 zu einer -CH2-Gruppe reduziert. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass man die erhaltene Verbindung in ein Salz überführt. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass man Lithiumaluminiumhydrid als Reduk tionsmittel anwendet.
CH2066A 1962-11-30 1963-03-01 Verfahren zur Herstellung eines neuen Benzhydryläthers CH478757A (de)

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