CH478807A - Verfahren zur Herstellung von 1,2,8,9-Tetraazaphenalenen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 1,2,8,9-Tetraazaphenalenen

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CH478807A
CH478807A CH720769A CH720769A CH478807A CH 478807 A CH478807 A CH 478807A CH 720769 A CH720769 A CH 720769A CH 720769 A CH720769 A CH 720769A CH 478807 A CH478807 A CH 478807A
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CH
Switzerland
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carbon atoms
maximum
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general formula
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Application number
CH720769A
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English (en)
Inventor
Johann Doebel Karl
Elsnorth Francis John
Original Assignee
Geigy Ag J R
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Publication date
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D487/00Heterocyclic compounds containing nitrogen atoms as the only ring hetero atoms in the condensed system, not provided for by groups C07D451/00 - C07D477/00
    • C07D487/02Heterocyclic compounds containing nitrogen atoms as the only ring hetero atoms in the condensed system, not provided for by groups C07D451/00 - C07D477/00 in which the condensed system contains two hetero rings
    • C07D487/06Peri-condensed systems

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)
  • Plural Heterocyclic Compounds (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung von 1,2,8,9-Tetraazaphenalenen    Diese     Erfindung    betrifft     ein    Verfahren zur Herstel  lung von neuen substituierten 1,2,8,9-Tetraazaphenale-  
EMI0001.0002     
  
     in welcher R1 Wasserstoff, eine niedere Alkylgruppe  mit höchstens 6 Kohlenstoffatomen oder einen Arylrest,  besonders den Phenylrest, bedeuten, sind bisher nicht  bekanntgeworden.

   Wie nun     gefunden    wurde, haben  diese     Verbindungen    sowie ihre physiologisch annehm  baren Säureadditionssalze wertvolle pharmakologische,  im besonderen hypotensive und sedative Eigenschaften;  sie können daher als kardiovaskuläre, im besonderen  
EMI0001.0005     
    neu  In den nachfolgenden Beispielen     und    in den Ansprü  chen wird jedoch unter Benützung der Bezeichnung    und ihren Additionssalzen mit     anorganischen    und       organischen    Säuren.    blutdrucksenkende Mittel verwendet werden,     ferner    kön  nen sie als Zwischenprodukte für die Synthese anderer  Wirkstoffe Verwendung finden.  



  Das neue, in der vorliegenden Beschreibung und     in     den Ansprüchen als 1,2,8,9-Tetraazaphenalen bezeich  nete Ringsystem kann gemäss Chemical Abstracts auch  als Pyridazino[3,4,5-de]phthalazin bezeichnet werden      1,2,8,9-Tetraazaphenalen  die folgende Numerierung       verwendet:       
EMI0002.0000     
    Die Verbindungen der allgemeinen Formel I     können     in einer Reihe von tautomeren Formen auftreten, so  z. B. als 3-Mercapto-9H-1,2,8,9-tetraazaphenalene der  Formel Ia und als     3-Thiono-2,9-dihydro-3H-1,2,8,9-          tetraazaphenalene    der Formel Ib.  



  Als  niedere Alkylgruppe  werden aliphatische  Alkylreste mit höchstens 6 Kohlenstoffatomen in gera  der oder verzweigter Kette bezeichnet. Beispiele hierfür  sind der Methyl-, Äthyl-, Propyl-, Isopropyl-, Butyl-,  sek. Butyl-, tert. Butyl-, Pentyl-, Isopentyl- und     Hexyl-          rest.     



  Man stellt Verbindungen der allgemeinen Formel I  und deren Säureadditionssalze her, indem man eine  Verbindung der allgemeinen Formel II  dunkelrote  
EMI0002.0006     
    in welcher R1 die unter Formel I angegebene Bedeu  tung hat, mit der mindestens äquimolaren Menge     Phos-          phorpentasulfid    umsetzt, das Produkt isoliert und es  gewünschtenfalls in ein Additionssalz mit einer anorga  nischen oder organischen Säure überführt.  



  Die Umsetzung erfolgt bei erhöhter Temperatur  und wird     vorteilhaft    in     Lösung    durchgeführt. Als Lö  sungsmittel haben sich Pyridinbasen bewährt, insbeson  dere das Pyridin selbst. Die Reaktionszeiten liegen zwi  schen 40     Minuten    und 4 Stunden und man arbeitet  vorzugsweise bei der Siedetemperatur des Reaktions  gemisches.  



  Die     Herstellung    der Ausgangsstoffe der     allgemeinen     Formel II ist z. B. in der belgischen Patentschrift  Nr. 678 045 und in der schweizerischen     Patentanmel-          dung    Nr. 4860/66 beschrieben.  



  Die nachfolgenden Beispiele erläutern die     Durch-          führung    des     erfindungsgemässen    Verfahrens     näher,    sollen  jedoch den Umfang der     Erfindung    in keiner Weise be  schränken. Die Temperaturen sind in     Celsiusgraden     angegeben.  



  <I>Beispiel 1</I>  3-Mercapto-1,2,8,9-tetraazaphenalen       Man    erhitzt unter Rühren     und    Anschluss von Feuch  tigkeit ein Gemisch von 58,2 g Phosphorpentasulfid,  44,14 g 3-Hydroxy-1,2,8,9-tetraazaphenalen in 356 ml  absolutem Pyridin während 2¸ Stunden am Rückfloss.  



  Dann lässt man die dunkelrote Flüssigkeit abkühlen und  giesst sie schliesslich unter Rühren in 1 1 eiskalte ge  sättigte Natriumchloridlösung. Das Gemisch werd 1¸  Stunden weitergerührt, dann fliltriert man den Nieder  schlag ab, wäscht ihn     gründlich    mit Wasser und     trocknet       bei 100  im Vakuum. Man erhält 35 g oranges Material  vom Schmelzpunkt 298-320  (Zers.), welches einmal  aus Methylcellosolve-Wasser und einmel aus     Dimethyl-          formamid-Wasser    umkristallisiert wird.

   Man erhält so  pulverförmiges Material, das bei 318-322  auf einem  auf 250  vorgewärmten     Schmelzblock        schmilzt,    und  wobei es sich um 3-Mercapto-1,2,8,9-tetraazaphenalen  handelt bzw. um ihre tautomere Form.  



  <I>Beispiel 2</I>       9-Phenyl-3-thiono-2,9-dihydro-3H-1,2,8,9-tetra-          azaphenalen     Eine Mischung von 2,6 g     9-Phenyl-3-keto-2,3-          dihydro-1,2,8,9-tetraazaphenalen,    2,5 g     Phosphorpenta-          sulfid    und 15 ml absolutem Pyridin wird während       21/2    Stunden unter     Rückfloss    gerührt,     dann    gekühlt und  in eine eiskalte     Kochsalzlösung    (200 ml) gegossen. Nach  1¸stündigem Rühren wird der ausgeschiedene gelbe  Niederschlag abfiltriert, mit Wasser gewaschen und  getrocknet.

   Das Produkt wird aus Äthanol umkristalli  siert und ergibt 1,68 g reines     9-Phenyl-3-thiono-2,9-          dihydro-3H-1,2,8,9-tetraazaphenalen    in Form von gold  dihydro-3H-1,2,8,9-tetr  gelben Plättchen, welche bei 232-234      schmelzen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von neuen 1,2,8,9-Tetra- azaphenalenen der allgemeinen Formel I c EMI0002.0045 in welcher R1 Wasserstoff, eine niedere Alkylgruppe mit höchstens 6 Kohlenstoffatomen oder einen mono carbocyclischen aromatischen Kohlenwasserstoffrest mit höchstens 8 Kohlenstoffatomen bedeutet, sowie deren Säureadditionssalzen, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel II EMI0002.0046 in welcher R1 die oben angegebene Bedeutung hat, mit der mindestens äquimolekularen Menge Phosphor- pentasulfid umsetzt, das Produkt isoliert und es ge wünschtenfalls in ein Additionssalz mit einer anorgani schen oder organischen Säure überführt.
    UNTERANSPRUCH Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass man die Umsetzung in Lösung vornimmt und eine Pyridinbase als Lösungsmittel verwendet.
CH720769A 1965-04-05 1966-04-05 Verfahren zur Herstellung von 1,2,8,9-Tetraazaphenalenen CH478807A (de)

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