CH479131A - Automatische Störungsmeldeeinrichtung an einer hydraulisch oder pneumatisch arbeitenden Membran- oder Kolbendosiergruppe - Google Patents

Automatische Störungsmeldeeinrichtung an einer hydraulisch oder pneumatisch arbeitenden Membran- oder Kolbendosiergruppe

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CH479131A
CH479131A CH113801968A CH13801968A CH479131A CH 479131 A CH479131 A CH 479131A CH 113801968 A CH113801968 A CH 113801968A CH 13801968 A CH13801968 A CH 13801968A CH 479131 A CH479131 A CH 479131A
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CH
Switzerland
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metering
hydraulically
reporting device
dosing
suction
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CH113801968A
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English (en)
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Kurt Dipl Ing Chem Tobler
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Kurt Dipl Ing Chem Tobler
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D7/00Control of flow
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    • G05D7/0617Control of flow characterised by the use of electric means specially adapted for fluid materials
    • G05D7/0629Control of flow characterised by the use of electric means specially adapted for fluid materials characterised by the type of regulator means
    • G05D7/0635Control of flow characterised by the use of electric means specially adapted for fluid materials characterised by the type of regulator means by action on throttling means
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F1/00Treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F1/68Treatment of water, waste water, or sewage by addition of specified substances, e.g. trace elements, for ameliorating potable water
    • C02F1/685Devices for dosing the additives
    • C02F1/686Devices for dosing liquid additives

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Description


  Automatische     Störungsmeldeeinrichtung    an einer hydraulisch oder pneumatisch arbeitenden  Membran- oder     Kolbendosrergruppe            Automatische        Störungsmeldeeinrichtung    an     einer     hydraulisch oder pneumatisch arbeitenden     Membran-          oder        Kolbendosierpumpe,    dadurch gekennzeichnet,  dass in der     Dosierleitung    saug- oder druckseitig des       Dosierkopfes    ein Gefäss eingebaut ist,

   welches über  dem     im        Gefäss        eingehaltenen    Betriebsniveau der zu  dosierenden Lösung eine     Einlaufmündung    und ein auf  die Mündung zentriertes     Elektrodenpaar    aufweist, wel  ches bei jedem Hub von der aus der Mündung austre  tenden, zu dosierenden Lösung vorübergehend leitend  verbunden wird und einen     Leitfähigkeits-Grenzschalter     steuert und dass der elektrische Impulsgeber der       Dosierpumpe,    welcher die Dosier- oder Saughübe der       Dosierpumpe    auslöst, zusätzlich ein Zeitrelais zum Ab  laufen erregt,

   welches durch den bei leitendem     Elektro-          denpaar    betätigten     Leitfähigkeits-Grenzschalter        entregt     und auf Zeitablauf Null rückgestellt wird und dessen  verzögert einschaltender     Nutzstromkontakt    das Stö  rungssignal einschaltet.  



  Für die chemische Behandlung von Trink-, Indu  strie- und Badewasser werden in zunehmendem Masse  hydraulisch oder pneumatisch arbeitende     Membran-          oder        Kolbendosierpumpen    angewendet. Viele dieser       Dosieraggregate    arbeiten in entlegenen Wasserstationen  und sind für wichtige Aufgaben eingesetzt, z. B. für die       Desinfektion.    von     Trinkwasser,    so dass eine     automati-          sche    Funktionskontrolle wünschbar ist.

   Bis anhin wur  den für diesen Zweck Niveaumesseinrichtungen im  Vorratstank eingesetzt, welche wenigstens einen allfäl  ligen Mangel an Chemikalienvorrat signalisieren, doch  werden damit Störungen im     Dosiergerät    selbst nicht     er-          fasst.    In grösseren Wasserwerken wurden bislang in  den     Dosierdruckleitungen    Kontaktmanometer einge  baut, die über Verzögerungsschaltungen das Ausfallen  des durch die     Dosierpumpe    erzeugten Druckes melden,  doch arbeitet diese Methode bei kleinsten     Dosiermen-          gen    nicht mehr einwandfrei.  



  Die erfindungsgemässe     Störungsmeldeeinrichtung     gewährleistet, auch bei kleinster     Dosiermenge,    hinunter  bis zu einem Tropfen je Förderhub, eine einwandfreie    Kontrolle von Hub zu Hub und meldet sowohl Störun  gen in der Förderung wie auch Mangel an Vorratslö  sung. Sie stellt somit gegenüber heute üblichen Ein  richtungen einen bedeutenden technischen Fortschritt  dar.  



  In Zeichnung Nr. 1 ist ein Ausführungsbeispiel der  erfindungsgemässen     Störmeldeeinrichtung    anhand einer       Membrandosierpumpe    erläutert. Es bedeuten:    1 Wasserleitung, durch welche das zu behandelnde  Wasser fliesst.  



  2 Chemikalienvorratsgefäss  3 Hilfsleitung für die Zufuhr von Steuerwasser für  den wasserhydraulischen Antrieb der     Dosierpumpe.     



  4     Elektromagnet-3-Wege-Ventil     5     Membrankammer    des wasserhydraulischen Pum  penantriebes  6 Antriebsspindel  7     Rückzugfeder     8     Dosiermembrane     9 druckseitiges     Rückschlagventil    des     Dosierpum-          penkopfes     10 saugseitiges     Rückschlagventil    des     Dosierpum-          penkopfes     11 saugseitig angeordnetes     Kontroll-    und Schauglas  12 Ansaugleitung für die Chemikalienlösung  13     Einlaufmündung    in das Kontrollgefäss  14 und 15     Elektrodenanschlüsse,

      die auf einen       Leitfähigkeits-Grenzschalter    mit Öffnungskontakt füh  ren.  



  16 und 17     inerte    Elektroden  In Ruhestellung ist die     Membrankammer    5 des       Dosierantriebes    durch das Magnetventil 4 entlastet.  Ein Impulsgeber, z. B.     ein        Synchronmotor    oder     ein     Wassermesser mit elektrischem Kontaktgeber, je nach  Anwendungsfall, erregt die Spule des Magnetventilen 4,  welches dadurch umsteuert und die     Membranantriebs-          kammer    5 mit der Druckleitung 3 verbindet.

   Die durch  Belasten der Antriebsmembrane resultierende Kraft      wird mit Hilfe der Spindel 6 auf die     Dosiermembrane     8 übertragen und es     resultiert    ein Förderhub, indem  die im     Membrankopf    befindliche Chemikalienlösung  über das     Rückschlagventil    9 in das zu behandelnde  Wasser 1 gepresst wird. Nach Unterbrechung des elek  trischen Steuerimpulses durch den Impulsgeber wird  das Magnetventil 4     entregt    und entlastet die Membran  kammer 5, so dass der darin befindliche     Steuerwasser-          Inhalt    durch die     Rückstellfeder    7 ausgestossen werden  kann.

   Durch die Antriebsspindel 6 wird die Dosier  membrane 8 zurückgezogen und     führt    somit einen An  saughub aus, wodurch aus dem     Kontroll-    und Schau  glas 11 Chemikalienlösung über die     Rückschlagklappe     10 in den     Dosierkopf    eingesaugt wird.

   Die Saugbewe  gung wird infolge Vakuumwirkung im Kontrollgefäss  auf die Saugleitung 12     übertragen,    so dass Chemika  lienlösung durch die     Einlaufsmündung    13 in das     Kon-          troll-    und Schaugefäss     eintropft.    Die beiden     inerten     Elektroden 16 und 17 sind so auf die     Einlaufsmün-          dung    13 zentriert, dass durchfallende Tropfen an Che  mikalienlösung beide Elektroden vorübergehend lei  tend verbinden, so dass ein mit den Anschlüssen 14  und 15 verbundener     Leitfähigkeits-Grenzschalter     jeweils kurzzeitig anspricht.  



  In Zeichnung Nr. 2 ist der prinzipielle Aufbau des  elektrischen Teils der     Störungsmeldeeinrichtung    darge  legt. Es bedeuten:  1     Dosierpumpenimpulsgeber,    im vorliegenden Bei  spiel angenommen als Synchronmotor, der über eine  Kurvenscheibe einen Kontakt periodisch öffnet und  schliesst.  



  2     Elektromagnet-3-Wegeventil    der     Dosierpumpe     3 Impulseingang eines durch Impulse erregbaren  Zeitrelais  4 Zeitrelais  5     verzögert    einschaltender     Nutzstromkontakt    des  Zeitrelais  6 Stromanschluss des     Nutzstromkontaktes     7 Störsignallampe  8     Leitfähigkeits-Grenzschalter     9 Öffnungskontakt des     LeitfähigkeitsrGrenzschalters     10     Selbsthalte-Speiseleitung    des Zeitrelais 4  11     Stromanschluss    des     Leitfähigkeits-Grenzschal-          ters     12 Phasenleitung der     

  Störungsmeldeeinrichtung     13     Null-Leiter    der     Störungsmeldeeinrichtung     14 und 15 Anschlüsse der beiden     inerten    Elektro  den des     Kontroll-    und Schaugefässes.  



  Beim periodischen Schliessen des     Impulsgeberkon-          taktes    des Impulsgebers 1 wird durch die     erfindungsge-          mässe    Einrichtung sowohl das     Magnet-3-Wegeventil    2  der     Dosierpumpe    erregt, die alsdann einen Förderhub  ausführt, als auch das durch elektrische Impulse erreg  bare Zeitrelais 4, welches seinen Impuls durch den     An-          schluss    3 erhält.

   Zu diesem Zeitpunkt ist der Nutz  stromkontakt 5 des Zeitrelais 4 noch geöffnet, so dass  das     Störungssignal    7 nicht     erregt        ist.    Nach     Öffnen    des       Impulsgeberkontaktes    des Impulsgebers 1 fällt das  Magnetventil 2 ab, die     Dosierpumpe    führt einen Saug  hub aus, während das Zeitrelais 4 weiterhin abläuft, da  es über die Stromversorgungsleitung 11 des     Leitfähig-          keits-Grenzschalters    8,

       dessen        Öffnungskontakt    9 und  über die     Selbsthalte-Speiseleitung    10 auch über die  Impulsdauer hinaus mit Spannung versorgt wird.  



  Ist     Chemikalicnlösung    noch vorhanden, arbeitet die       Dosierpumpe    hydraulisch und mechanisch korrekt, so  wird während dem Saughub Lösung über die beiden         inerten    Elektroden im     Kontroll-    und     Schaugefäss    ein  treten, so dass der     Leitfähigkeitsgrenzschalter    8 infolge  kurzzeitigen Schliessens der Eingänge 14 und 15 an  sprechen wird, wodurch der     Öffnungskontakt    9 vor  übergehend öffnet. Dadurch wird die Selbsthaltung des  Zeitrelais 4 unterbrochen und dieses fällt ab. Der ver  zögert ansprechende     Nutzstromkontakt    5 kann deshalb  nicht ansprechen und das Störungssignal 7 unterbleibt.  



  Findet aus irgend einem Grunde während dem An  saughub kein Ansaugen statt, so werden die Eingänge  14 und 15 nicht leitend verbunden, das     Elektrodenra-          lais    spricht nicht an und die Selbsthaltung des Zeitre  lais über den Kontakt 9 bleibt bestehen. Nach der ein  gestellten Verzögerungszeit wird der     Nutzstromkontakt     5 des Zeitrelais 4 schliessen und das Störsignal 7 betä  tigt. Durch die Einstellung der Verzögerungszeit am  Zeitrelais 4 kann man die     Störungsmeldeeinrichtung     mehr oder weniger schnell ansprechend einstellen.

    Wird die Zeit sehr kurz gewählt, kürzer als die Zeit  spanne zwischen     zwei        Dosierimpulsen,    so wird die Ein  richtung von Hub zu Hub ansprechen, wenn keine  Quittung durch in das     Kontroll-    und Schauglas eintrop  fende Lösung stattfindet. Durch Wahl längerer Verzö  gerungszeiten lässt sich die Schnelligkeit des     Anspre-          chens    nach Belieben     vermindern,    so dass zum Beispiel  nur dann Alarm gegeben wird, wenn die     Dosierpumpe     bei zehn hintereinander folgenden Dosier- und Saughü  ben keine Chemikalienlösung angesaugt hat.

   Diese  Reguliermöglichkeit ist dann wertvoll, wenn die     Dosie-          rinstallation    an abgelegenen Orten arbeiten muss und  es unerwünscht ist, anstrengende Kontrolltouren zu un  ternehmen wegen Unregelmässigkeiten im Gang der       Dosierpumpe.    Solche Unregelmässigkeiten können vor  übergehend auftreten, wenn das     Dosiergerät    lange Still  standszeiten aufweist und dann automatisch z. B. durch  Koppelung einer     Wasserförderpumpe    ansprechen muss.  



  Im geschilderten Beispiel ist das     Kontroll-    und  Schaugefäss auf der Saugseite der     Dosierpumpe    ange  ordnet. Es ist möglich, das     Kontroll-    und Schauglas auf  der Druckseite der     Dosierpumpe    zu montieren. Aller  dings muss dieser Umstand in der Anordnung des elek  trischen Teils entsprechend berücksichtigt werden,  z. B. dadurch, dass man anstelle eines     Magnet-3-Wege-          ventiles    mit Funktionssinn stromlos entlastend ein sol  ches mit dem Funktionssinn stromlos belastend wählt.  



  Die im angeführten Beispiel angenommen     Leitfä-          higkeits-Grenzschalter    und     Zeitrelais    entsprechen be  stimmten,     fabrikatbedingten    Konstruktionen.  



  Selbstverständlich bedingt die Anwendung     anderst     konstruierter     elektr.    Grundteile, z. B. die Verwendung  eines elektronischen anstelle eines elektromechanischen  Zeitrelais eine entsprechende Anpassung von Schaltung  und Verdrahtung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Automatische Störungsmeldeeinrichtung an einer hydraulisch oder pneumatisch arbeitenden Membran- oder Kolbendosierpumpe, dadurch gekennzeichnet, dass in der Dosierleitung saug- oder druckseitig des Dosierkopfes ein Gefäss eingebaut ist, welches über dem im Gefäss eingehaltenen Betriebsniveau der zu dosierenden Lösung eine Einlaufsmündung und ein auf die Mündung zentriertes Elektrodenpaar aufweist, wel ches bei jedem Hub von der aus der Mündung austre#- tenden,
    zu dosierenden Lösung vorübergehend leitend verbunden wird und einen Leitfähigkeits-Grenzschalter steuert und dass der elektrische Impulsgeber der Dosierpumpe, welcher die Dosier- oder Saughübe der Dosierpumpe auslöst, zusätzlich ein Zeitrelais zum Ab laufen erregt, welches durch den bei leitendem Elektro- denpaar betätigten Leitfähigkeits-Grenzschalter entregt und auf Zeitablauf Null rückgestellt wird und dessen verzögert einschaltender Nutzstromkontakt das Stö rungssignal einschaltet.
CH113801968A 1968-07-26 1968-07-26 Automatische Störungsmeldeeinrichtung an einer hydraulisch oder pneumatisch arbeitenden Membran- oder Kolbendosiergruppe CH479131A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0143294A3 (en) * 1983-10-29 1986-12-30 Weber Und Springmann Gmbh Apparatus for dosing a component to a solvent or diluent

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0143294A3 (en) * 1983-10-29 1986-12-30 Weber Und Springmann Gmbh Apparatus for dosing a component to a solvent or diluent

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