CH479236A - Gezogener oder selbstfahrender landwirtschaftlicher Ladewagen - Google Patents

Gezogener oder selbstfahrender landwirtschaftlicher Ladewagen

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CH479236A
CH479236A CH274269A CH274269A CH479236A CH 479236 A CH479236 A CH 479236A CH 274269 A CH274269 A CH 274269A CH 274269 A CH274269 A CH 274269A CH 479236 A CH479236 A CH 479236A
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CH
Switzerland
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loading wagon
loading
wagon according
slats
brackets
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Application number
CH274269A
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English (en)
Inventor
Schaible Siegfried
Bottlang Erwin
Stelzle Martin
Original Assignee
Fahr Ag Maschf
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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01D—HARVESTING; MOWING
    • A01D90/00—Vehicles for carrying harvested crops with means for selfloading or unloading
    • A01D90/12—Vehicles for carrying harvested crops with means for selfloading or unloading with additional devices or implements
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D33/00—Superstructures for load-carrying vehicles
    • B62D33/02—Platforms; Open load compartments
    • B62D33/023—Sideboard or tailgate structures
    • B62D33/027—Sideboard or tailgate structures movable
    • B62D33/0276—Sideboard or tailgate structures movable by vertical translation

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


  Gezogener oder selbstfahrender landwirtschaftlicher Ladewagen    Die Erfindung betrifft einen gezogenen oder selbst  fahrenden landwirtschaftlichen Ladewagen mit mehre  ren, den oberen Teil des Laderaums begrenzenden Bü  geln, die um eine horizontale, quer zur Fahrtrichtung  liegende Achse schwenkbar sind.  



  Bei einem bekannten Ladewagen dieser Art sind  die Bügel des oberen Aufbaus durch Seile miteinander  verbunden. Für das Laden von Grüngut liegen die Bügel  etwa waagrecht auf den Seitenwänden des Ladewagens  auf. Um den Laderaum zum Beladen von     Dürrgut    zu  vergrössern, werden die Bügel nach oben geschwenkt  und verriegelt. In dieser Stellung sind die den Laderaum  begrenzenden Seile     gespannt.    Der Nachteil dieser Aus  führung besteht     darin,    dass die Seile beim Beladen von       Dürrgut    nachgeben und     auseinandergedrückt    werden.  Dadurch besteht vor allem bei kurz geschnittenem Lade  gut die Gefahr, dass das Gut zwischen den Seilen hin  durchfällt.

   Ausserdem kann es vorkommen, dass sich  das Gut zwischen den Seilen     verklemnit,    wodurch das  Entladen des Wagens erschwert wird.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die ge  nannten Nachteile zu vermeiden. Die Erfindung besteht  darin, dass die Seitenwangen der Bügel durch mehrere,  in vertikalen Abständen unter Bildung von Zwischen  räumen angeordnete Latten gelenkig miteinander ver  bunden sind. Diese Latten halten das geladene Gut zu  sammen und bilden eine starre Leitwand,     an    der das  Gut leichtflüssig     entlanggleiten    kann.  



  Die Latten können     zweckmässigerweise    in gleicher  Ebene übereinander angeordnet sein. Beim Schwenken  der Bügel von einer senkrechten in eine annähernd waag  rechte Stellung verringern sich dann die     vertikalen    Ab  stände zwischen den Latten, so dass die Latten in der       Endstellung    hochkant     aufeinanderliegen.    Dadurch wird  die für das Laden von     Grüngut    erwünschte Verringerung  der     Ladewagenhöhe    erreicht.  



  In     einer    anderen     Ausführungsform    des Erfindungs  gegenstandes sind die Latten seitlich versetzt überein  ander angeordnet. Im     beigeklappten    Zustand liegen die    Latten seitlich nebeneinander. Dies ermöglicht eine wei  tere Verringerung der     Ladewagenhöhe.     



       Zweckmässigerweise    ist das Dach des Laderaumes  durch Seile gebildet, die an den Bügeln und an der  Heckseite des Ladewagens befestigt :sind.  



  Das Dach kann aber auch durch eine geschlossene       Abdeckplane    gebildet sein.  



  Es ist von Vorteil, wenn an den vorderen Enden  der Latten     U-förmig    gebogene Taschen angeordnet sind,  deren offene Seite nach hinten gerichtet ist und die Sei  tenwangen des vorderen Bügels mit Spiel umgreifen.  Dies ermöglicht eine Relativbewegung zwischen den  Latten und dem vorderen Bügel.  



  Besonders vorteilhaft ist es, wenn der gesamte  schwenkbare Lattenaufbau durch eine selbsttätig wir  kende Verriegelung in einer annähernd senkrechten Stel  lung gehalten wird.  



       Zweckmässigerweise    besteht die Verriegelung aus  einer Stange, die an der feststehenden Seitenwand des  Ladewagens schwenkbar angeordnet ist und mit An  schlägen unmittelbar hinter und vor die annähernd senk  recht stehende Seitenwange des vorderen Bügels greift.  Dadurch wird die Schwenkbewegung des Bügels und  des ganzen Aufbaus verhindert.  



  Der hintere Anschlag kann eine schräge Anlauf  fläche aufweisen, an der der vordere Bügel beim Hoch  stellen     entlanggleitet.        Vorteilhafterweise    ist die Stange  in einer Öse der unteren Latte des schwenkbaren Auf  baus beweglich geführt und besitzt infolge der Feder  wirkung der Latte eine geringe Seitenbeweglichkeit.  Diese Seitenbeweglichkeit reicht aus, um den Anschlag  beim Hochstellen des Bügels nach aussen zu drücken,  bis er selbsttätig in der Endstellung des Bügels hinter  diesem einrastet und den     Aufbau    verriegelt.  



  Weitere     Einzelheiten    des     Erfindungsgegenstandes     sind der folgenden Beschreibung und der ein Aus  führungsbeispiel darstellenden Zeichnung zu entnehmen.      Es zeigen:       Fig.    1     eine    Seitenansicht eines Ladewagens mit hoch  geklapptem     Aufbau,          Fig.    2 eine Seitenansicht des Ladewagens nach     Fig.    1  mit     abgeklapptem        Aufbau,          Fig.    3 eine Seitenansicht eines     Teils    einer anderen  Ausführung des Aufbaus,

         Fig.    4 eine Vorderansicht eines Teils des     Aufbaus     nach     Fig.    3,       Fig.    5 einen Schnitt gemäss der Linie V -V der       Fig.    1, und       Fig.    6 einen Schnitt gemäss der Linie     VI-VI    der       Fig.    1.  



  Die schematische Zeichnung stellt einen selbstfah  renden Ladewagen mit feststehenden Seitenwänden 1  dar. Unterhalb der Oberkante der Seitenwände 1 sind  mehrere Bügel 2, die den Laderaum nach oben vergrö  ssern, drehbar befestigt. Die Bügel 2 sind um horizontale,  quer zur Fahrtrichtung des Ladewagens liegende Achsen  3 von einer senkrechten Stellung in eine annähernd  waagrechte Stellung schwenkbar.  



  Die Bügel 2 sind durch mehrere Latten 4, die an  den Seitenwangen der Bügel 2 in vertikalen Abständen  übereinander     drehbweglich    befestigt sind, miteinander  gelenkig verbunden. Das vordere Ende der Latten 4  weist eine U-förmig gebogene Tasche 5 auf     (Fig.    5),  deren offene Seiten nach hinten gerichtet ist und die die  Seitenwangen des vorderen Bügels 6 mit Spiel umgreift.  Der Bügel 6 ist als Stirnwand ausgebildet und ebenfalls  um eine horizontale, quer zur Fahrtrichtung liegende  Achse 7 schwenkbar. Die Verbindung des Bügels 6 mit  den Latten 4 durch die Taschen 5 ermöglicht Relativ  bewegungen zwischen den Latten 4 und dem Bügel 5  zum Ausgleich von kinematischen Differenzen.

   Diese  entstehen dadurch, dass der vordere Bügel 6 etwas kürzer  und seine Schwenkachse 7 in bezug auf die Achsen 3  der übrigen Bügel 2 etwas tiefer liegend angeordnet ist.  



  Zur Verringerung der     Ladewagenhöhe,    die beim La  den von Grünfutter erwünscht ist, wird der Bügel 6  nach hinten geschwenkt. Dadurch wird der gesamte       Aufbau        abgeklappt.    Der vertikale Abstand der Latten 4  verringert sich während des Schwenkvorgangs stetig. In  der untersten Stellung liegen die Latten 4 hochkant auf  einander     (Fig.    2).  



  Für das Laden von     Dürrgut    wird zur Vergrösserung  des Laderaums der vordere Bügel 6 nach oben ge  schwenkt. Der Bügel 6 liegt an der geschlossenen Seite  der an den Latten 4     befestigten    Taschen 5 an und zieht  damit den ganzen     Aufbau    nach oben in eine annähernd  senkrechte Stellung.  



  Die obere Begrenzung des schwenkbaren Aufbaus 2,  4, 6 bilden Seile 8, die an den Bügeln 2, 6 und an der  Heckseite des Ladewagens befestigt sind. Um den Lade  raum nach hinten zu vergrössern, ist der vordere Bügel  6 gegenüber den übrigen Bügeln 2 tiefer liegend ange  ordnet. Er     ist    auch etwas kürzer gehalten als die Bü  gel 2, damit die Seile 8 auch im     abgeklappten    Zustand  des Aufbaus 2, 4, 6 noch gespannt sind.  



  Um den     Aufbau    in seiner senkrechten Stellung zu  verriegeln, ist an der feststehenden Seitenwand 1 des  Ladewagens eine Stange 9 schwenkbar gelagert. Das  vordere Ende der Stange 9     weist    einen Anschlag 10       (Fig.    6) auf, der hinter den Bügel 6 greift und dessen  Schwenkbewegung nach     hinten    verhindert. Nach vorne  ist die Schwenkbewegung des Bügels 6 durch einen wei  teren Anschlag 11 der Stange 9 begrenzt. Die Stange 9  ist     meiner    Öse 12     (Fig.    1) der untersten Latte 4 des    schwenkbaren Aufbaus beweglich geführt.

   Zum Ent  riegeln wird die Stange 9     mittels    Handgriff 13 seitlich  nach aussen bewegt, bis der Anschlag 10 den Bügel 6  zur Schwenkung nach hinten freigibt. Die hierfür er  forderliche Seitenbeweglichkeit der Stange 9 wird ein  mal durch grosses Spiel im Drehgelenk der Stange 9  und zum anderen durch die Federwirkung der Latte 4  erreicht. Die Federwirkung der Latte 4 ermöglicht auch  ein selbsttätiges Verriegeln des Bügels 6. Der Anschlag  10 weist     hierfür    eine schräge     Anlauffläche    14 auf, an  der der Bügel 6     entlanggleitet    und die Stange 9 nach  aussen drückt.

   Nach Erreichen der Endstellung rastet  der Anschlag 10 unter dem Federdruck der Latte 4  hinter dem Bügel 6 ein und verriegelt dadurch den ge  samten     Aufbau.    Beim     Abklappen    des     Aufbaus    wird die  Stange 9 durch die Öse 12 ebenfalls nach unten ge  schwenkt. Im     abgeklappten    Zustand des Aufbaus       (Fig.    2) liegt die Stange 9 annähernd waagrecht.  



  In einem anderen Ausführungsbeispiel der Erfin  dung     (Fig.    3 und 4) sind die Latten 4 an den Seiten  wangen der Bügel 2 nicht in einer Ebene, sondern seit  lich versetzt übereinander angeordnet. Im     abgeklappten     Zustand des     Aufbaus    liegen daher die Latten 4 seitlich  nebeneinander, was eine weitere Verringerung der Bau  höhe     des    Ladewagens bedeutet.  



  Bei einer weiteren     Ausführungsform    nach der Er  findung ist zur     Begrenzung    des Laderaums nach oben  anstelle der Seile 3 eine geschlossene     Abdeckplane    vor  gesehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Gezogener oder selbstfahrender landwirtschaftlicher Ladewagen mit mehreren, den oberen Teil des Lade raums begrenzenden Bügeln, die um horizontale, quer zur Fahrtrichtung liegende Achsen schwenkbar sind, da durch gekennzeichnet, dass die Seitenwangen der Bügel (2, 6) durch mehrere, in vertikalen Abständen unter Bildung von Zwischenräumen angeordnete Latten (4) gelenkig miteinander verbunden sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Ladewagen nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Latten (4) in gleicher Ebene übereinander angeordnet sind. 2. Ladewagen nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Latten (4) seitlich versetzt über einander angeordnet sind. 3.
    Ladewagen nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Dach des Laderaumes durch Seile (8) gebildet ist, die an den Bügeln (6, 2) und an der Heckseite des Ladewagens befestigt sind. 4. Ladewagen nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Dach durch eine geschlossene Abdeckplane gebildet ist. 5. Ladewagen nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass an den vorderen Enden der Latten (4) U-förmig gebogene Taschen (5) angeordnet sind, deren offene Seite nach hinten gerichtet ist und die die Seiten wangen des vorderen Bügels (6) mit Spiel umgreifen. 6.
    Ladewagen nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der gesamte schwenkbare Aufbau (2, 4, 6) durch eine selbsttätig wirkende Verriegelung in Arbeitsstellung gehalten ist. 7. Ladewagen nach Unteranspruch 6, dadurch ge kennzeichnet, dass die Verriegelung aus einer Stange (9) besteht, die an der feststehenden Seitenwand (1) des Ladewagens schwenkbar angeordnet ist und mit An schlägen (10, 11) unmittelbar hinter und vor die an- nähernd senkrecht stehende Seitenwange des vorderen Bügels (6) greift. B.
    Ladewagen nach Unteranspruch 7, dadurch ge kennzeichnet, dass der hintere Anschlag (10) eine schräge Anlauffläche (14) aufweist, an der beim Hochstellen die Seitenwange des vorderen Bügels (6) entlanggleitet. 9. Ladewagen nach Unteranspruch 7 oder 8, da durch gekennzeichnet, dass die Stange (9) in einer Öse (12) der unteren Latte (4) des schwenkbaren Aufbaus (2, 4, 6) beweglich geführt ist und infolge der Feder wirkung der Latte (4) eine geringe Seitenbeweglichkeit hat.
CH274269A 1968-04-10 1969-02-24 Gezogener oder selbstfahrender landwirtschaftlicher Ladewagen CH479236A (de)

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DE1968M0062004 DE1990678U (de) 1968-04-10 1968-04-10 Gezogener oder selbstfahrender landwirtschaftlicher ladewagen.

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CH274269A CH479236A (de) 1968-04-10 1969-02-24 Gezogener oder selbstfahrender landwirtschaftlicher Ladewagen

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DE202022103972U1 (de) * 2022-07-14 2023-10-17 Pöttinger Landtechnik Gmbh Landwirtschaftlicher Ladewagen
BE1032686B1 (nl) * 2024-06-11 2026-01-21 Dirk Beck Inrichting voor wegtransport van goederen met geïntegreerde ladingszekering

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DE1990678U (de) 1968-08-01
AT311186B (de) 1973-09-15
FR2005957A1 (de) 1969-12-19

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