CH479736A - Verfahren zur Herstellung doppelseitig mit Polschlingen versehener Häkelgalonware und Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens - Google Patents

Verfahren zur Herstellung doppelseitig mit Polschlingen versehener Häkelgalonware und Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens

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CH479736A
CH479736A CH950267A CH950267A CH479736A CH 479736 A CH479736 A CH 479736A CH 950267 A CH950267 A CH 950267A CH 950267 A CH950267 A CH 950267A CH 479736 A CH479736 A CH 479736A
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CH
Switzerland
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pile
sinkers
crochet
holders
pile loop
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Application number
CH950267A
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English (en)
Inventor
Walter Lindner Heinz
Georg Roscher Richard
Original Assignee
Walter Lindner Heinz
Georg Roscher Richard
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Publication date
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B25/00Warp knitting machines not otherwise provided for
    • D04B25/06Galloon crocheting machines
    • D04B25/08Galloon crocheting machines for producing pile fabrics
    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B21/00Warp knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes
    • D04B21/02Pile fabrics or articles having similar surface features
    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B23/00Flat warp knitting machines
    • D04B23/08Flat warp knitting machines with provision for incorporating pile threads

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description


  Verfahren     zur    Herstellung     doppelseitig    mit Polschlingen versehener     Häkelgalonware    und Vorrichtung       zur        Durchführung   <B>dieses</B>     Verfahrens       Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung  doppelseitig mit     Polschwingen    versehener     Häkelgalon-          ware    und eine Vorrichtung zur Durchführung dieses  Verfahrens.  



  Es sind bereits Verfahren zur Herstellung doppel  seitiger     Polschlingengewirke    bekannt.  



  Es kann auch auf     Häkelgalonmaschinen,    die mit  speziellen     Polschlingenhaltern    versehen sind, doppelsei  tige     Polschlingengewirke    hoher Poldichte gearbeitet wer  den. Dieses weist jedoch im Bereiche der Druckplatinen  für die     Teilschusslegungen,    wo die     Polschlingenhalter     fehlen,     polschlingenfreie    Gassen auf (DDR-Patent  Nr. 39 461).  



  Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde,  ein Verfahren, das die Herstellung gassenfreier doppel  seitiger     Polschlingengewirke    bei gleichbleibender Ma  schinenleistung ermöglicht, und eine Vorrichtung zur  Durchführung dieses Verfahrens aufzuzeigen. Ein wei  teres Ziel der Erfindung besteht darin, zu     verhindern,     dass die Häkelfäden der Grundware, aus der die Pol  schlingen herausragen, in Schussrichtung gegeneinander  verschiebbar sind.  



  Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass jede Häkel  masche mit einem Schussfaden gebunden wird und da  durch eine vollständige Schiebefestigkeit der Häkel  maschen in der Schussrichtung erzielt ist.  



  Die     erfindungsgemässe    Vorrichtung zur Durchfüh  rung dieses Verfahrens ist dadurch     gekennzeichnet,    dass  die hinteren und/oder vorderen     Polschlingenhalter    über  die gesamte Breite der Maschine gleichmässig verteilt  sind und entweder die hinteren oder die vorderen Pol  schlingenhalter mit sich in ihrer Längsrichtung er  streckenden, in der Ebene der zugehörigen     Drücker-          platinen    liegenden     Ausnehmungen        ausgerüstet    sind.  



  Die Erfindung ist anhand zweier Ausführungsbei  spiele näher erläutert.  



  Es zeigen:       Fig.    1 einen Vertikalschnitt durch die     erfindungsge-          mässe    Vorrichtung bei Verwendung kombinierter    Druckplatinen für die Schuss- und hinteren Polfäden,  bei in der hinteren     Totlage    befindlichen Wirknadeln,       Fig.    2 einen     Vertikalschnitt    durch die     erfindungsge-          mässe    Vorrichtung bei Verwendung von separat ange  triebenen     Schussfadendrückerplatinen    bei in der hinte  ren     Totlage    befindlichen Wirknadeln.  



  Auf die Darstellung der zur Durchführung des an  sich bekannten Verfahrens bzw. der entsprechenden  Vorrichtung zusätzlich vorhandenen Arbeitselemente       (Kett-    und     Polfadenlochnadeln),    wie sie beispielsweise  im DDR-Patent Nr. 39 160 dargestellt sind, wird     be-          wusst    verzichtet.  



  Die     Grundmaschenbildung    wird beispielsweise mit       Schiebernadeln    1, mit Schliessdrähten 2 ausgeführt oder  mit herkömmlichen     Häkelgalonnadeln.    Zum Legen der  Teilschüsse befinden sich die     Fadenführerröhrchen    3  zwischen den hinteren und vorderen     Polschlingenhaltern     4 und 5.

   Die Schussfäden werden in bekannter Weise  durch seitliches Versetzen der in einer Legeschiene  vereinigten     Fadenführerröhrchen    3 über die Schieber  nadeln 1 gelegt und müssen, bevor diese aus ihrer hin  teren     Totlage    wieder in Richtung der     Polschlingenhalter     4 bewegt werden, unter die     Schiebernadeln    1 gedrückt  werden. Dazu dienen     Schussfadendrückerplatinen    6.  



  In     Fig.    1 sind die Platinen so ausgeführt, dass sie  gleichzeitig zum Niederdrücken der hinteren Polfäden  benutzt werden können, wozu die Kerbe 7 dient. Sie  arbeiten in einer Ebene mit den     Polschlingenhaltern    4  und 5 und werden in den Durchbrüchen 8 der hinteren       Polschlingenhalter    4 sicher     geführt,    ohne die Bildung  der Polschlingen an diesen Stellen zu behindern. Bei  einer derartigen Ausführung wird ein Getriebe einge  spart, was sich vorteilhaft auf die dynamischen Eigen  schaften der Maschinen auswirken kann.

   Darüber hin  aus ermöglichen die     verbesserten    Platzverhältnisse die       Anbringung    mehrerer versetzbarer     Hohlfadenleisten,     wobei die einzelnen     Polfadenleisten    mit verschiedenfar  bigen Polfäden belegt sind. Diese Leisten können unab  hängig voneinander in der Schussrichtung verschieden  weit versetzt werden, so dass die Mustermöglichkeiten      der Maschinen (z. B. versetzte     Karomuster)    wesentlich  verbessert werden.  



  In     Fig.2    stellen die     Schussfadendrückerplatinen    6  vertikal in     Frässchlitzen    9 der hinteren Polschlingen  halter 4     geführte    und bewegliche Arbeitselemente dar,  die an einer Barre befestigt sind und eines eigenen An  triebes     bedürfen.    Auch bei dieser Ausbildungsform wird  eine Gassenbildung vermieden.

Claims (1)

  1. PATENTAIVTSPRÜCHE I. Verfahren zur Herstellung doppelseitig mit Pol schlingen versehener Häkelgalonware, dadurch gekenn zeichnet, dass jede Häkelmasche mit einem Schuss faden gebunden wird und dadurch eine vollständige Schiebefestigkeit der Häkelmaschen in der Schussrich- tung erzielt ist.
    1I. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I auf einer Häkelgalonmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass die hinteren und / oder vorderen Polschlingenhalter (4, 5) über die gesamte Breite der Maschine gleichmässig verteilt sind und ent weder die hinteren Polschlingenhalter (4) oder die vor deren Polschlingenhalter (5) mit sich in ihrer Längs richtung erstreckenden, in der Ebene der zugehörigen Drückerplatinen (6) liegenden Ausnehmungen ausge rüstet sind. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmungen (8) die Pol schlingenhalter (4) in gleichmässiger, der Stärke der Drückerplatinen (6) entsprechenden Breite durchsetzen, so dass die Schussfadendrückerplatinen (6) durch sie hindurchgreifen und in ihnen geführt werden. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schussfadendrückerplatinen (6) jeweils zwischen den beiden Reihen von Polschlingen haltern (4, 5) liegen und in der Ware zugewendete Nu ten (9) der Polschlingenhalter (4) eingreifen, in denen sie bei ihrer Auf- und Abbewegung geführt sind. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die in den Ausnehmungen (8, 9) der Polschlingenhalter geführten Schussfadendrücker- platinen (6) eine zusätzliche Kerbe (7) zum Nieder drücken der hinteren Polfäden besitzen.
CH950267A 1967-07-04 1967-07-04 Verfahren zur Herstellung doppelseitig mit Polschlingen versehener Häkelgalonware und Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens CH479736A (de)

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