CH479736A - Verfahren zur Herstellung doppelseitig mit Polschlingen versehener Häkelgalonware und Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens - Google Patents
Verfahren zur Herstellung doppelseitig mit Polschlingen versehener Häkelgalonware und Vorrichtung zur Durchführung dieses VerfahrensInfo
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- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
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- D04B25/00—Warp knitting machines not otherwise provided for
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- D04B25/08—Galloon crocheting machines for producing pile fabrics
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Description
Verfahren zur Herstellung doppelseitig mit Polschlingen versehener Häkelgalonware und Vorrichtung zur Durchführung <B>dieses</B> Verfahrens Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung doppelseitig mit Polschwingen versehener Häkelgalon- ware und eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens. Es sind bereits Verfahren zur Herstellung doppel seitiger Polschlingengewirke bekannt. Es kann auch auf Häkelgalonmaschinen, die mit speziellen Polschlingenhaltern versehen sind, doppelsei tige Polschlingengewirke hoher Poldichte gearbeitet wer den. Dieses weist jedoch im Bereiche der Druckplatinen für die Teilschusslegungen, wo die Polschlingenhalter fehlen, polschlingenfreie Gassen auf (DDR-Patent Nr. 39 461). Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren, das die Herstellung gassenfreier doppel seitiger Polschlingengewirke bei gleichbleibender Ma schinenleistung ermöglicht, und eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens aufzuzeigen. Ein wei teres Ziel der Erfindung besteht darin, zu verhindern, dass die Häkelfäden der Grundware, aus der die Pol schlingen herausragen, in Schussrichtung gegeneinander verschiebbar sind. Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass jede Häkel masche mit einem Schussfaden gebunden wird und da durch eine vollständige Schiebefestigkeit der Häkel maschen in der Schussrichtung erzielt ist. Die erfindungsgemässe Vorrichtung zur Durchfüh rung dieses Verfahrens ist dadurch gekennzeichnet, dass die hinteren und/oder vorderen Polschlingenhalter über die gesamte Breite der Maschine gleichmässig verteilt sind und entweder die hinteren oder die vorderen Pol schlingenhalter mit sich in ihrer Längsrichtung er streckenden, in der Ebene der zugehörigen Drücker- platinen liegenden Ausnehmungen ausgerüstet sind. Die Erfindung ist anhand zweier Ausführungsbei spiele näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch die erfindungsge- mässe Vorrichtung bei Verwendung kombinierter Druckplatinen für die Schuss- und hinteren Polfäden, bei in der hinteren Totlage befindlichen Wirknadeln, Fig. 2 einen Vertikalschnitt durch die erfindungsge- mässe Vorrichtung bei Verwendung von separat ange triebenen Schussfadendrückerplatinen bei in der hinte ren Totlage befindlichen Wirknadeln. Auf die Darstellung der zur Durchführung des an sich bekannten Verfahrens bzw. der entsprechenden Vorrichtung zusätzlich vorhandenen Arbeitselemente (Kett- und Polfadenlochnadeln), wie sie beispielsweise im DDR-Patent Nr. 39 160 dargestellt sind, wird be- wusst verzichtet. Die Grundmaschenbildung wird beispielsweise mit Schiebernadeln 1, mit Schliessdrähten 2 ausgeführt oder mit herkömmlichen Häkelgalonnadeln. Zum Legen der Teilschüsse befinden sich die Fadenführerröhrchen 3 zwischen den hinteren und vorderen Polschlingenhaltern 4 und 5. Die Schussfäden werden in bekannter Weise durch seitliches Versetzen der in einer Legeschiene vereinigten Fadenführerröhrchen 3 über die Schieber nadeln 1 gelegt und müssen, bevor diese aus ihrer hin teren Totlage wieder in Richtung der Polschlingenhalter 4 bewegt werden, unter die Schiebernadeln 1 gedrückt werden. Dazu dienen Schussfadendrückerplatinen 6. In Fig. 1 sind die Platinen so ausgeführt, dass sie gleichzeitig zum Niederdrücken der hinteren Polfäden benutzt werden können, wozu die Kerbe 7 dient. Sie arbeiten in einer Ebene mit den Polschlingenhaltern 4 und 5 und werden in den Durchbrüchen 8 der hinteren Polschlingenhalter 4 sicher geführt, ohne die Bildung der Polschlingen an diesen Stellen zu behindern. Bei einer derartigen Ausführung wird ein Getriebe einge spart, was sich vorteilhaft auf die dynamischen Eigen schaften der Maschinen auswirken kann. Darüber hin aus ermöglichen die verbesserten Platzverhältnisse die Anbringung mehrerer versetzbarer Hohlfadenleisten, wobei die einzelnen Polfadenleisten mit verschiedenfar bigen Polfäden belegt sind. Diese Leisten können unab hängig voneinander in der Schussrichtung verschieden weit versetzt werden, so dass die Mustermöglichkeiten der Maschinen (z. B. versetzte Karomuster) wesentlich verbessert werden. In Fig.2 stellen die Schussfadendrückerplatinen 6 vertikal in Frässchlitzen 9 der hinteren Polschlingen halter 4 geführte und bewegliche Arbeitselemente dar, die an einer Barre befestigt sind und eines eigenen An triebes bedürfen. Auch bei dieser Ausbildungsform wird eine Gassenbildung vermieden.
Claims (1)
- PATENTAIVTSPRÜCHE I. Verfahren zur Herstellung doppelseitig mit Pol schlingen versehener Häkelgalonware, dadurch gekenn zeichnet, dass jede Häkelmasche mit einem Schuss faden gebunden wird und dadurch eine vollständige Schiebefestigkeit der Häkelmaschen in der Schussrich- tung erzielt ist.1I. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I auf einer Häkelgalonmaschine, dadurch gekennzeichnet, dass die hinteren und / oder vorderen Polschlingenhalter (4, 5) über die gesamte Breite der Maschine gleichmässig verteilt sind und ent weder die hinteren Polschlingenhalter (4) oder die vor deren Polschlingenhalter (5) mit sich in ihrer Längs richtung erstreckenden, in der Ebene der zugehörigen Drückerplatinen (6) liegenden Ausnehmungen ausge rüstet sind. UNTERANSPRÜCHE 1.Vorrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmungen (8) die Pol schlingenhalter (4) in gleichmässiger, der Stärke der Drückerplatinen (6) entsprechenden Breite durchsetzen, so dass die Schussfadendrückerplatinen (6) durch sie hindurchgreifen und in ihnen geführt werden. 2.Vorrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schussfadendrückerplatinen (6) jeweils zwischen den beiden Reihen von Polschlingen haltern (4, 5) liegen und in der Ware zugewendete Nu ten (9) der Polschlingenhalter (4) eingreifen, in denen sie bei ihrer Auf- und Abbewegung geführt sind. 3.Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die in den Ausnehmungen (8, 9) der Polschlingenhalter geführten Schussfadendrücker- platinen (6) eine zusätzliche Kerbe (7) zum Nieder drücken der hinteren Polfäden besitzen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH950267A CH479736A (de) | 1967-07-04 | 1967-07-04 | Verfahren zur Herstellung doppelseitig mit Polschlingen versehener Häkelgalonware und Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH479736A true CH479736A (de) | 1969-10-15 |
Family
ID=4352665
Family Applications (1)
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| CH950267A CH479736A (de) | 1967-07-04 | 1967-07-04 | Verfahren zur Herstellung doppelseitig mit Polschlingen versehener Häkelgalonware und Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH479736A (de) |
-
1967
- 1967-07-04 CH CH950267A patent/CH479736A/de not_active IP Right Cessation
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