CH479764A - Verfahren zum Färben von nicht textilen Formkörpern - Google Patents

Verfahren zum Färben von nicht textilen Formkörpern

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CH479764A
CH479764A CH432864A CH432864A CH479764A CH 479764 A CH479764 A CH 479764A CH 432864 A CH432864 A CH 432864A CH 432864 A CH432864 A CH 432864A CH 479764 A CH479764 A CH 479764A
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CH
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aqueous dye
dye preparation
water
fatty acid
soluble salt
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CH432864A
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Inventor
May Max
Badertscher Markus
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Sandoz Ag
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06PDYEING OR PRINTING TEXTILES; DYEING LEATHER, FURS OR SOLID MACROMOLECULAR SUBSTANCES IN ANY FORM
    • D06P1/00General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed
    • D06P1/44General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed using insoluble pigments or auxiliary substances, e.g. binders
    • D06P1/653Nitrogen-free carboxylic acids or their salts
    • D06P1/6533Aliphatic, araliphatic or cycloaliphatic

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Coloring (AREA)

Description


  Verfahren zum     Färben    von nicht textilen Formkörpern    Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zum  Färben von nicht textilen Formkörpern aus     Vinylchlo-          rid-    oder     Vinylidenchloridpolymerisationsprodukten     durch Aufbringen einer wässerigen     Farbstoffzuberei-          tung,    die ein wasserlösliches Salz einer     höhermolekula-          ren    Fettsäure enthält.  



  Nicht textile Formkörper im Sinne der Erfindung  sind beispielsweise diejenigen, die in der deutschen Aus  legeschrift 1.109.640 beschrieben sind, also Formkör  per aus verstärkten     Vinylchloridpolymerisationsproduk-          ten.    Sie enthalten Faserstoffe, beispielsweise Fasern aus  natürlicher oder regenerierter     Cellulose,    natürlichen oder  synthetischen Polyamiden,     Polyesteramiden,    linearen  aromatischen Polyestern oder     Acrylnitrilpolymerisa-          tionsprodukten,    z.

   B.     Polyacrylnitril.    Diese und andere,  mit Lösungen oder Dispersionen von     Vinylchlorid-    oder       Vinylidenchlorid-Polymerisaten    oder     -Mischpolymerisa-          ten    imprägnierte     Faservliesstoffe        ( non        woven        fabrics )     haben eine lederartige Struktur, durch die sie besonders  aufnahmefähig für die neuen     Farbstoffzubereitungen     sind.  



  Unter Fettsäuren werden hier vor allem die einfach  oder mehrfach     olefinisch    ungesättigten,     höhermolekula-          ren        aliphatischen        Carbonsäuren    verstanden, die etwa  12-28 und insbesondere 14-18     Kohlenstoffatome    ent  halten. Vorzugsweise werden Salze der sogenannten ge  blasenen Fettsäuren, also bei erhöhter Temperatur mit  Luftsauerstoff behandelter, natürlicher Fettsäuren, und  mit besonderem Vorteil Salze aus geblasenen     Ricinusöl-          fettsäuren    und     Ammoniak    oder organischen Aminen  eingesetzt.

   Man wendet sie in Mengen zwischen unge  fähr 10 und 800 g und insbesondere zwischen 40 und  400 g je 1 Liter Zubereitung an.  



  Die verwendeten Zubereitungen können zusätzliche  Hilfsmittel enthalten, z. B. organische Lösungsmittel,  übliche     anionaktive    oder nicht     ionogene    Netz- oder       Dispergiermittel,    Fette, natürliche oder synthetische  Gerbstoffe,     Kunstharzdispersionen    oder Verdickungs  mittel. Als organische Lösungsmittel kommen vor allem  flüssige, gesättigte     Kohlenwasserstoffe,    z. B. flüssige    Erdölfraktionen, in Betracht. Ferner sind Glykole ge  eignet, z. B.     Äthylenglykol    oder     Hexylenglykol,    oder  deren Äther, z.

   B. der     Äthylenglykolmonomethyläther     oder der     Äthylenglykolmonoäthyläther,    andere     Glykol-          derivate    oder drei- und mehrwertige Alkohole, z. B.       Sorbit.    Als zusätzliche Netz- oder     Dispergiermittel    die  nen mit besonderem Vorteil     sulfoniertes        Ricinusöl    oder       polyoxäthylierte        Phenole,        Alkylphenole    oder     höhermole-          kulare    Alkohole.

   20 g/1 übersteigende Mengen flüssiger  Erdölfraktionen ergeben im allgemeinen keine zusätzli  chen Vorteile. Von Glykolen kann man z. B. 10 bis  200 g und vorzugsweise 30 bis 150 g je Liter Zuberei  tung verwenden.  



  Der     pH-Wert    dieser Flotten oder Pasten beträgt im  allgemeinen 7 bis 12 und vorzugsweise 7 bis 11. Ihre  Temperatur kann normal oder erhöht sein. Das Auf  tragen kann z. B. durch Bürsten (Plüschen), Rollen,  Spritzen oder Giessen, z. B. mit Hilfe einer üblicherweise  für das Imprägnieren oder Beschichten von Leder und  Kunststoffolien verwendeten Giessmaschine, erfolgen.  Das imprägnierte Kunstleder wird in bekannter Weise  bei Raumtemperatur oder bei erhöhter Temperatur  getrocknet und fertiggestellt.  



  Die im Beispiel genannten Teile sind Gewichtsteile  und die Prozente Gewichtsprozente. Die Temperaturen  sind in Celsiusgraden angegeben.  



  <I>Beispiel</I>  Man stellt ein Gemisch aus 62,5 Teilen geblasener       Ricinusölfettsäure    mit der Säurezahl 100, 12,5 Teilen       Morpholin,    5 Teilen des Hilfsmittels aus dem Beispiel  25 der französischen Patentschrift Nr. 1312 787, 60 Tei  len     Hexylenglykol,    40 Teilen     Äthylenglykol,    10 Teilen        Petrol ,    einer geruchlosen Erdölfraktion, 5 Teilen       25o/oiger    wässriger     Ammoniaklösung    und 10 Teilen  einer     70o/oigen    wässrigen     Sorbitlösung    her.

   Von dieser  Mischung, die den     pH-Wert    8,8 hat, werden 150 Teile  mit 38 Teilen des Farbstoffs des Beispiels 1 der franzö  sischen Patentschrift 1073 728 und 812 Teilen Wasser  vermischt.      Mit dieser Flotte vom     pH-Wert    9,4 wird ein gemäss  Beispiel 1 der deutschen Auslegeschrift 1.109.640 her  gestelltes Kunstleder imprägniert. Hierauf wird 24 Stun  den bei Raumtemperatur gelagert, getrocknet und  schliesslich wie üblich fertiggestellt.  



  Der Farbstoff ist tief in das Kunstleder eingedrungen.  Die Färbung ist egal, kratz- und scheuerfest, lichtecht  und beständig gegen Wasser, Säuren und Formaldehyd.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum Färben von nicht textilen Form körpern aus Vinylchlorid- oder Vinylidenchloridpolyme- risationsprodukten, dadurch gekennzeichnet, dass man eine wässrige Farbstoffzubereitung aufbringt, die ein wasserlösliches Salz einer höhermolekularen Fettsäure enthält. II. Die nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I gefärbten Formkörper. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass man eine wässri: e Farbstoffzuberei- tung aufbringt, die ein wasserlösliches Salz einer gebla senen Fettsäure enthält. 2. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass man eine wässrige Farboffzuberei- tung aufbringt; die ein wasserlösliches Salz aus einer ge blasenen Fettsäure und Ammoniak enthält. 3. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass man eine wässrige Farbstoffzuberei- tung aufbringt, die ein wasserlösliches Salz aus einer geblasenen Fettsäure und einem organischen Amin ent hält. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass man eine wässrige Farbstoffzuberei- tung einsetzt, die zusätzlich ein organisches Lösungs mittel enthält. 5. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass man eine wässrige Farbstoffzuberei- tung einsetzt, die zusätzlich ein Netz-, Dispergier- oder Emulgiermittel enthält.
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