CH480117A - Stahlhalterspannkopf für Drehbänke - Google Patents

Stahlhalterspannkopf für Drehbänke

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CH480117A
CH480117A CH1297767A CH1297767A CH480117A CH 480117 A CH480117 A CH 480117A CH 1297767 A CH1297767 A CH 1297767A CH 1297767 A CH1297767 A CH 1297767A CH 480117 A CH480117 A CH 480117A
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CH
Switzerland
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clamping
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steel holder
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clamping bolt
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CH1297767A
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Reinert Robert
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Reinert Robert
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B29/00Holders for non-rotary cutting tools; Boring bars or boring heads; Accessories for tool holders
    • B23B29/04Tool holders for a single cutting tool

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Jigs For Machine Tools (AREA)

Description


  Stahlhalterspannkopf für Drehbänke    Die vorliegende Erfindung betrifft einen Stahlhalter  spannkopf für Drehbänke.  



  Es ist ein Spannkopf für Schnellwechselstahlhalter  für Drehbänke bekannt, bei dem auf zwei einen Winkel  bildenden Seiten für die Anbringung von Werkzeugträ  gern ein gemeinsames Spannorgan vorgesehen ist, das  gegen die Winkelkante zu verschiebbar ist und zum  Festmachen eines Werkzeugträgers mit seinen Halte  klauen, die eine schwalbenschwanzförmige Haltenut  bilden, auf der einen oder der anderen Seite dient.  



  Der Nachteil dieses Spannkopfes besteht darin, dass  der Werkzeughalter dadurch festgespannt wird, dass er  von der schmalen, als Anlegefläche dienenden Führungs  seite des Spannorgans in Richtung zu dem Berührungs  punkt zwischen Werkzeug und Werkstück, also gegen  die Winkelkante, gezogen wird, während die andere  Halteklaue an einer breiten Fläche des Halteblocks des  Spannkopfes selber anliegt.

   Dadurch, dass die vordere  Halteklaue des Werkzeugträgers gegen die schmale  Anliegefläche des Spannorgans gedrückt ist, wird der  zwischen Werkstück und Werkzeug entstehende Druck  samt seinen Schwankungen über den Werkzeugträger auf  das Spannorgan übertragen, was eine Lockerung des  Spannorgans oder zumindest eine geringere Festigkeit  und Stabilität der Werkzeugabstützung bewirkt.     Ausser-          dem    kann dieser Spannkopf jeweils nur einen Werkzeug  träger aufnehmen.  



  Es ist ein weiterer Spannkopf für Wechselstahlhalter  für Drehbänke bekannt, bei dem zwei Spannorgane  gleichzeitig durch einen einzigen Bedienungshebel mit  Exzenter betätigbar sind. Doch ist es kaum möglich, zwei  Werkzeugträger, die auch bei grösster Genauigkeit ge  wisse Unterschiede aufweisen, mit einem einzigen Hebel  gleichzeitig genau und gleich fest aufzuspannen. Die  Befestigung mindestens eines von ihnen muss unweiger  lich ungenügend sein.  



  Es ist das Ziel der vorliegenden Erfindung, einen    Stahlhalterspannkopf für Drehbänke zu schaffen, der die  vorgenannten Mängel vermeidet. Dabei sollen an dem  neuen Spannkopf gleichzeitig zwei Werkzeugträger     befe-          stigbar    sein.  



  Dieser Stahlhalterspannkopf für Drehbänke besitzt  zwei in einem Winkel zueinander angeordnete Seitenflä  chen, deren jede mindestens eine Schwalbenschwanz  führung zur Befestigung abnehmbarer und auswechsel  barer Stahlhalter aufweist, sowie je einen in einer Nut  angeordneten Spannriegel, dessen eine Seitenfläche an  der Grundfläche der Nut anliegt, während die andere  Seitenfläche der mit den Schwalbenschwanzführungen  versehenen Seitenfläche des Spannkopfes entspricht.  



  Gekennzeichnet ist der Stahlhalterspannkopf nach  dieser Erfindung dadurch, dass jedem Spannriegel ein  separates Betätigungsorgan zugeordnet ist, durch das er  in der Nut unabhängig von dem andern Spannriegel  längsverschiebbar und feststellbar ist. Der Winkel, in  dem sich die beiden Seitenflächen schneiden, beträgt  zweckmässig 90 , 75  oder 60 .  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des  Erfindungsgegenstandes veranschaulicht. Es zeigt:  Fig. 1 den Grundriss eines Stahlhalterspannkopfes  und strichpunktiert angedeutet ein Werkstück und zwei  gleichzeitig an dem Spannkopf befestigte Stahlhalter mit  Werkzeugen,       Fig.    2 einen Spannriegel ebenfalls im Grundriss  und       Fig.    3 einen Vertikalschnitt durch einen Teil des  Spannkopfes längs der Linie     III-III    in     Fig.1.     



  In den     Fig.    1 bis 3 ist 10 der Spannkopf und 11 und  12 sind seine obere bzw. untere     Fläche.    Zwischen diesen  Flächen 11, 12 erstrecken sich die beiden Seitenflächen  13 und 14, die am vorderen Ende des Spannkopfes 10  einen Winkel von 75\ bilden, und die Rückfläche 15, die           zylindrisch    ausgebildet ist. Auf den Seitenflächen 13, 14  verlaufen in senkrechter Richtung Erhöhungen 16 und  17, zwischen denen sich Aussparungen 18 befinden.

    über einen Teil jeder Seitenfläche ist in Seitenlängsrich  tung auf halber Höhe (Fig. 3) je eine rechteckige Nut 19  bzw. 20 vorgesehen, die an der Vorderkante der Aussen  fläche 21 der Erhöhung 16 beginnt und in der zylindri  schen Rückfläche 15 endigt. 22 ist eine durch den  Spannkopf hindurchgehende, bei 23 abgesetzte Befesti  gungsöffnung.  



  In jeder Nut 19 bzw. 20 ist ein Spannriegel 24 bzw.  25 untergebracht, dessen Grundriss aus Fig. 2 her  vorgeht und der im Vertikalschnitt rechteckig ist. Der  Spannriegel 24 gleicht dem     Spannriegel    25 spiegelbild  lich.  



  Jeder der beiden Spannriegel 24, 25 ist in seiner Nut  in Längsrichtung verschiebbar und so ausgebildet, dass  sein Umriss dem Umriss der zugehörigen Nut 19 bzw.  20 entspricht.  



  Wenn die Spannriegel 24, 25 so in den Nuten 19, 20  liegen, dass ihre     Aussenflächen    mit denen der Seitenflä  chen 13, 14 fluchten, befinden sich die Spannriegel in  neutraler Stellung, in der die beiden Stahlhalter 26 und  27 von denen der Stahlhalter 27 kürzer ausgebildet ist,  auf die Schwalbenschwanzführungen 16, bzw. 16, 17  aufgeschoben werden können. Durch Verschieben des  Spannriegels 25 in Richtung zur zylindrischen Rückfläche  15 wird der kürzere Stahlhalter 27 zwischen der Füh  rungsfläche 28 der Erhöhung 16 am Spannkopf und der  Führungsfläche 29 des Spannriegels 25 festgespannt.

    Durch Verschieben des Spannriegels 24 wird der längere  Stahlhalter 26 zwischen der     Führungsfläche    30 der Erhö  hung 16 am Spannkopf und der     Führungsfläche    31 des  Spannriegels 24 festgespannt.  



  Wie aus der Fig. 1 ersichtlich ist, beträgt die  notwendige Verschiebung der Spannriegel 24, 25 zwi  schen der neutralen Stellung und der Spannstellung, in  der Stahlhalter 26, 27 festgespannt sind, nur etwa 1 bis  2 mm  Der Schnitt in Fig. 3 veranschaulicht das eine       Betätigungsorgan    32 zum Betätigen des Spannriegels 24.  Das Organ 32 sitzt in der in den Fig. 1 und 3  angedeuteten Weise in einer durch den Spannkopf 10  und durch den     Spannriegel    24 hindurchgehenden Öff  nung.  



  Das Betätigungsorgan 32 besteht aus einem Schaft,  der im oberen Bereich 33 mit einem Gewinde, daran  anschliessend mit einem sich vom Gewinde weg verjün  genden Keelstumpf 34 und, an den kleinsten Quer  schnitt des' Kegelstumpfes bei 35 anschliessend, mit  einem zylindrisch ausgebildeten Zapfen 36 versehen  ist.  



  Entsprechend dem Betätigungsorgan 32 ist die Öff  nung 37 im oberen Teil des Spannkopfes 10 mit einem  Gewinde versehen und die Öffnung 38 im unteren Teil  des Spannkopfes 10 passend zu dem Zapfen 36 des  Organs 32 ausgebildet. Der Spannriegel 24 besitzt an der  für die Öffnung vorgesehenen Stelle im oberen Teil eine  zylindrische Bohrung 39, die sich nach unten konisch  verjüngt. Der zylindrische und der konische Teil der  Öffnung im Spannriegel 24 sind so gewählt, dass sie  einen grösseren Durchmesser aufweisen als dem entspre  chenden Querschnitt durch den Teil 33 bzw. 34 des  Betätigungsorgans 32, den sie umfassen, entspricht.  



  Um den Spannriegel 24 mittels des Betätigungsor  gans 32 aus der neutralen Stellung     in    die Spannstellung  zu     bringen,    ist die Öffnung für das Betätigungsorgan 32    im Spannriegel 24 so angeordnet, dass der Kegelstumpf  34 des Betätigungsorgans 32 beim Einschrauben in das  Gewinde der Öffnung 37 des Spannkopfes 10 an die in  Fig. 3 rechts gelegene Kegelstumpfwand im Spannkopf  10 gerade zum Anliegen kommt, wenn des Spannorgan  sich in neutraler Stellung befindet, und dass durch  weiteres Hineinschrauben des Befestigungsorgans 32 in  den Spannkopf 10 der Spannriegel solange nach rechts  verschoben wird, bis das Festspannen eines Stahlhalters  26 erreicht ist.  



  Sobald zum Lösen des festgespannten Stahlhalters 26  das Betätigungsorgan 32 wieder soweit aus dem Spann  kopf 10 herausgeschraubt ist, dass der Spannriegel  wieder frei ist, kann er von Hand oder mit Hilfe einer     in     Fig. 3 veranschaulichten Einrastvorrichtung 40 wieder in  die neutrale Stellung zurückgebracht werden.  



  Die Einrastvorrichtung 40 besteht aus einer Maden  schraube 41, einer zylindrischen Feder 42 und einer  Kugel 43. In einer durchgehenden Gewindebohrung 44,  die im oberen Teil des Spannkopfes 10 angeordnet ist,  und unter der im Spannriegel 24 eine kegelförmige  Ausnehmung 45 vorgesehen ist, wird zuerst die Kugel 43  und darüber die Feder 42 angeordnet und schliesslich  die Madenschraube 41 in die Bohrung 44 einge  schraubt.  



  Wenn die Kugel 43 in der Ausnehmung 45 liegt,  befindet sich der Spannriegel 24 in seiner neutralen  Stellung. Wenn er in die Spannstellung verschoben wird,  wird die Kugel 43 gegen den Rand der Ausnehmung 45  gehoben. Die Spannung der Feder 42 kann so gewählt  werden, dass sie über die Kugel 43 den Spannriegel 24 in  die neutrale Stellung zurückdrückt, wenn er nicht mehr  in der Spannstellung zurückgehalten wird.  



  Die Einrastvorrichtung 40 ist vorgesehen, um zu  verhindern, dass der ungespannte Spannriegel 24 aus der  Nut 19 des Spannkopfes 10 herausfällt. In Fig. 3 ist der  Spannriegel 24 in Spannstellung gezeichnet, jedoch die  Einrastvorrichtung gleichwohl aus Gründen der Verein  fachung so dargestellt, als wenn der Spannriegel in  neutraler Stellung wäre.  



  Die Öffnung für das Betätigungsorgan 32 im Spann  riegel 24 muss nicht kreisrund, sondern kann auch oval  ausgebildet sein, wobei ihr     kleinster    Durchmesser etwas  grösser sein muss als der Durchmesser des     kleinsten     Querschnittes des Kegelstumpfes 34 am Betätigungs  organ 32.  



  Was vorstehend für den Spannriegel 24 und das  Betätigungsorgan 32 gesagt, wurde, gilt sinngemäss auch  für den Spannriegel 25 und das Betätigungsorgan 32.  



  Die Wahl eines Winkels von 90 , 75  oder 60   zwischen den     Seitenflächen    13, 14 des Spannkopfes  ermöglicht es, diesen als drehbaren Aussenteil des  Revolverkopfes einer Drehbank mit dem Teilrad dessel  ben in Winkelstellung zu arretieren, die jeweils um 15   auseinander liegen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Stahlhalterspannkopf für Drehbänke, mit zwei in einem Winkel zueinander verlaufenden Seitenflächen, deren jede mindestens eine Schwalbenschwanzführung zur Befestigung abnehmbarer und auswechselbarer Stahlhalter aufweist, sowie je einen in einer Nut ange ordneten Spannriegel, dessen eine Seitenfläche an der Grundfläche anliegt, während die andere Seitenfläche der mit den Schwalbenschwanzführungen versehenen Seitenfläche des Spannkopfes entspricht, dadurch ge kennzeichnet, dass jedem Spannriegel (24, 25) ein separates Betätigungsorgan (32, 32') zugeordnet ist, durch das er in der Nut (19, 20) unabhängig von dem anderen Spannriegel (24, 25) längsverschiebbar und feststellbar ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Stahlhalterspannkopf nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Winkel, den die beiden Seitenflächen (13, 14) einschliessen 90 oder 75 beträgt. 2. Stahlhalterspannkopf nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungsorgan (32, 32') aus einer Schraube besteht, deren Schaft anschliessend an den mit einem Gewinde versehenen Teil (33) einen vom Gewinde weg sich verjüngenden Kegelstumpf (34) und an dessen kleinsten Querschnitt (35) anschliessend einen zylindrischen Zap fen (36) aufweist, und dass für jeden Spannriegel (24, 25) eine durchgehende Bohrung (37, 38, 39) durch Spannkopf (10) und Spannriegel (24, 25) für das Betätigungsorgan (32, 32') vorgesehen ist, deren oberer Teil (37) im Spannkopf (10)
    ein Gewinde für die Schraube und deren unterer Teil (38) im Spannkopf (10) einen Durchmesser aufweist, der dem des Zapfens entspricht, und die Bohrung (39) im Spannriegel (24, 25) mindestens teilweise dem Kegelstumpf (34) des Betäti gungsorgans (32, 32') entspricht, wobei jedoch der grösste Durchmesser dieser Bohrung (39) grösser ist als der grösste Durchmesser des Kegelstumpfes (34) des Schraubenschaftes und der kleinste Durchmesser grösser als der Durchmesser des Zapfens (36). 3. Stahlhalterspannkopf nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die Öffnung (39) im Spann riegel (24, 25) für die Aufnahme des Betätigungsorgans (32, 32') oval ausgebildet ist. 4.
    Stahlhalterspannkopf nach Patentanspruch, oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Einrastvorrichtung (40) vorgesehen ist, die den Spann riegel (24, 25) gegen ein Herausfallen aus dem Spann kopf (10) sichert. 5. Stahlhalterspannkopf nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der Vorderkanten der Schwalbenschwanzfüh- rungen (16) so gross ist, dass gleichzeitig auf jeder der beiden Seitenflächen (13, 14) ein Stahlhalter (26, 27) anbringbar ist.
CH1297767A 1967-09-16 1967-09-16 Stahlhalterspannkopf für Drehbänke CH480117A (de)

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NL6813075A NL6813075A (de) 1967-09-16 1968-09-12
DE19681777163 DE1777163A1 (de) 1967-09-16 1968-09-13 Stahlhalterspannkopf fuer Drehbaenke
FR1579957D FR1579957A (de) 1967-09-16 1968-09-13

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US11453060B2 (en) 2014-10-29 2022-09-27 Illinois Tool Works Inc. Interchangeable cutting inserts and methods associated with the same

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US11453060B2 (en) 2014-10-29 2022-09-27 Illinois Tool Works Inc. Interchangeable cutting inserts and methods associated with the same

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