CH480132A - Hydrostatische Steuereinrichtung zum stufenlosen Einstellen einer hydraulischen Regelpumpe für den Antrieb eines gleichmässig hin- und hergehenden Maschinenkörpers - Google Patents

Hydrostatische Steuereinrichtung zum stufenlosen Einstellen einer hydraulischen Regelpumpe für den Antrieb eines gleichmässig hin- und hergehenden Maschinenkörpers

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CH480132A
CH480132A CH1393267A CH1393267A CH480132A CH 480132 A CH480132 A CH 480132A CH 1393267 A CH1393267 A CH 1393267A CH 1393267 A CH1393267 A CH 1393267A CH 480132 A CH480132 A CH 480132A
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CH
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CH1393267A
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Ruhe Horst
Tippmann Rudolf
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Karl Marx Stadt Ind Werke
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    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q5/00Driving or feeding mechanisms; Control arrangements therefor
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    • B23Q5/033Driving main working members reciprocating members driven essentially by fluid pressure
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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Description


  Hydrostatische Steuereinrichtung zum stufenlosen Einstellen einer hydraulischen Regelpumpe für den       Antrieb    eines gleichmässig hin- und hergehenden Maschinenkörpers    Die Erfindung betrifft eine hydrostatische Steuerein  richtung zum stufenlosen Einstellen einer hydraulischen  Regelpumpe für den Antrieb eines gleichmässig hin- und  hergehenden Maschinenkörpers, insbesondere des Ar  beitstisches einer Werkzeugmaschine,

   wobei dessen Ge  schwindigkeit durch die von der Regelpumpe geförderte       Druckmittelmenge    gegeben ist und die Umkehr der Be  wegungsrichtung des Maschinenkörpers durch die Um  kehr der Flussrichtung des Druckmittels mittels Über  nullsteuerung der genannten Pumpe über einen  Schwenkhebel erfolgt und die Gleichmässigkeit der Ge  schwindigkeit in beiden Bewegungsrichtungen durch  gleich grosses Ausschwenken des Schwenkhebels von  der Mitten- bzw. Nullstellung aus in beiden Richtungen  gewährleistet ist.  



  Steuereinrichtungen, mit denen die Geschwindigkeit  eines hin- und hergehenden Maschinenkörpers regelbar  ist, sind bekannt. So ist z. B. eine Vorrichtung zum Ein  stellen verschiedener Geschwindigkeiten eines hin- und  hergehenden Maschinenkörpers, z. B. eines Tisches einer  Metallhobelmaschine, bekannt, der hydraulisch, mit  Hilfe einer gegenläufig verstellbaren Regelpumpe, ange  trieben wird, wobei für den     Verstellkörper    der Regel  pumpe einstellbare Anschläge vorgesehen sind. Die An  schläge sind während der Bewegung des Maschinenkör  pers durch eine ferngesteuerte Hilfskraft, vorzugsweise  elektromotorisch, verstellbar.  



  Diese rein mechanisch wirkende Steuereinrichtung,  bei welcher der     Verstellkörper    der Regelpumpe aus  wechselbaren, gekrümmten     Schubkurvenschienen    folgt,  besteht aus einer solchen Vielzahl von Elementen, dass  ihre Verwendung infolge der weiträumigen und kost  spieligen Bauweise den heutigen Anforderungen nicht  mehr entspricht.  



  Weiterhin ist eine hydrostatische Getriebeanordnung  bekannt, bei welcher der     Umsteuerkolbenschieber    und  das Steuerorgan der Pumpe mit Führungszapfen in einer  Kulisse der gemeinsamen Schwinge geführt werden. Da  bei ist der Schwerpunkt des Steuerorgans der Pumpe  zwischen     denn    Schwerpunkt des Umsteuerkolbenschie-         bers    und dem durch die Spindel verstellbaren Drehpunkt  angeordnet.  



  Mit diesem Lösungsweg werden die an eine hydro  statische Getriebeanordnung zur Erzeugung geradliniger  Wechselbewegungen gestellten Anforderungen in weit  gehendem Umfange erfüllt. Ein wesentlicher Nachteil  besteht jedoch darin, dass die Getriebeanordnung schwer  einstellbar ist. Weiterhin ist die konstruktive Gestaltung  sehr raumbeanspruchend und infolge der erforderlichen  speziellen Ausführung sehr kostspielig.  



  Eine weitere bekannte hydrostatische Steuereinrich  tung für hin- und hergehende Bewegung sieht vor, bei  einer relativ geringen Anzahl der zu Verwendung kom  menden hydraulischen Bauelemente oder Funktionsein  heiten eine optimale Verwendung gebräuchlicher oder  genormter Einzelteile oder Funktionselemente     einzu-          schliessen.    Die Einstellung der Arbeitsgeschwindigkeit  erfolgt dadurch, dass der Schwenkzapfen der Arbeits  pumpe in eine der beiderseitigen Wegbegrenzung die  nende Klaue mit vorzugsweisen V-förmigen Anschlägen  eingreift.  



  Bei der konstruktiven Gestaltung derselben ist eine  weiträumige Bauweise ebenfalls unvermeidlich und  schliesst die Verwendung für spezielle Zwecke beson  ders bei dem Einsatz der relativ klein gestalteten Axial  kolbenpumpe aus.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine  hydrostatische Steuereinrichtung zum stufenlosen Ein  stellen einer hydraulischen Regelpumpe für den Antrieb  eines gleichmässig hin- und hergehenden Maschinen  körpers durch symmetrische     übernullsteuerung    der hy  draulischen Pumpe zu schaffen, bei welcher durch die  Kombination an sich bekannter Teile und Funktions  elemente die genannten Nachteile vermieden werden.  Die Kombination der Teile und Funktionselemente soll  dabei so erfolgen, dass einzelne nach dem Baukasten  prinzip     montierbare    Funktionseinheiten gebildet wer  den, welche die gestellten Anforderungen, wie z. B.

   Um  steuergenauigkeit, beliebig einstellbare Arbeitsgeschwin-           digkeit,    Sicherung gegen Funktionsstörung und Fernbe  dienung der Steuereinrichtung, gewährleisten.  



  Die erfindungsgemässe Steuereinrichtung ist gekenn  zeichnet durch zwei in einem Gehäuse angeordnete, dem  Schwenkhebel je eine entgegengesetzte Bewegungsrich  tung erteilende     Stellkolben,    zu deren Wegbegrenzung  zwei durch     Stellspindeln    einstellbare Druckstücke vor  handen sind, wobei die     Stellkolben    durch einen Um  steuer-Schaltschieber wechselseitig     beaufschlagbar    sind,  und durch an den     Stellspindeln    angeordnete Zahnräder,  welche mit weiteren, die gleichzeitige und symmetrische  Verstellung der Druckstücke gewährleistenden     übertra-          gungselementen    verbunden sind, ferner gekennzeichnet  durch am Schwenkhebel anzugreifen bestimmte,

   dessen  genaue     Mittenstellung    gewährleistende     Mittenstellkol-          ben,    welche über einen     Mittenstellungs-Schaltschieber     gleichzeitig     beaufschlagbar    sind.  



  Die wesentlichsten Vorteile der vorliegenden hydro  statischen Steuereinrichtung bestehen darin, dass mit  einer relativ geringen Anzahl vorwiegend standardisier  ter Teile eine Steuereinrichtung geschaffen werden kann,  welche eine einfache und raumsparende Bauweise ge  währleistet. Der konstruktive Aufbau schafft weiterhin  die Möglichkeit, einzelne Funktionseinheiten, wie z. B.       Umsteuereinheit,        Vorschubstelleinheit,        Motorstellan-          trieb,        Nullstelleinheit,    zu bilden, welche kombinations  fähig sind und den Anforderungen entsprechend Ver  wendung finden können.

   Die Kombinationsmöglichkeit  garantiert eine vielfache Verwendung der     Steuereinrich-.          tung.    Besonders vorteilhaft ist, dass die unbedingt sichere  Funktion und die genaue Einstellung der in beiden Be  wegungsrichtungen immer gleichen     Vorschubgeschwin-          digkeit,    welche auch während des Betriebes möglich ist,  mittels Fernbedienung erfolgen kann und durch eine  Fernanzeige kontrollierbar ist.  



  Nachfolgend ist die Erfindung an zwei Ausführungs  beispielen näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:       Fig.    1 eine Steuereinrichtung mit axialer Anordnung  der Stell- und der     Nullstellkolben,          Fig.    2 eine Steuereinrichtung mit paralleler Anord  nung der Stell- und der     Nullstellkolben.     



  Gemäss     Fig.    1 sind in einem Gehäuse 1 zwei gegen  einander wirkende Kolben 2; 2' axial beweglich angeord  net, welche am einen Ende eines Schwenkhebels 3 einer  nicht dargestellten, über Null steuerbaren Pumpe angrei  fen. Die zueinander entgegengesetzten Flächen der Stell  kolben 2; 2' grenzen in das Gehäuse 1 eingearbeitete Zy  linderräume 4 ab, welche mit Leitungen 5; 6 in Verbin  dung stehen. In bezug auf den Schwenkhebel 3 entgegen  gesetzt sind Druckstücke 7 zur Wegbegrenzung der Stell  kolben 2; 2' angeordnet, welche gleichachsig mit densel  ben im Gehäuse 1 untergebracht und in bekannter Weise  gegen Verdrehung gesichert sind. Die Druckstücke 7  sind mit im Gehäuse 1 drehbar gelagerten und gegen  axiale Verschiebung gesicherten Stehspindeln 8; 8' mit  tels Gewinde verbunden.

   An den ausserhalb des Gehäu  ses 1 befindlichen Enden der     Stellspindeln    8; 8' sind  erste Zahnräder 9; 9' fest angeordnet, in welche zweite  Zahnräder 10; 10' eingreifen. Die zweiten Zahnräder 10;  10' sind mit einer zwischen denselben angeordneten Ge  windespindel 11 fest verbunden, auf der Betätigungs  elemente 12; 12' mittels Gewinde axial beweglich ange  ordnet sind. Die Betätigungselemente 12; 12' sind in  bekannter Weise gegen Verdrehung gesichert und auf  der Gewindespindel 11 so angeordnet, dass in den je  weiligen Endstellungen Betätigungsverbindung zwischen    einem der Betätigungselemente 12; 12' und einem  Schaltelement 13; 13' besteht.  



  Mit der     Stelleinrichtung,    beispielsweise der     Stellspin-          del    8, ist ein hydraulischer oder elektrischer Motor M  verbunden, wobei die Schaltelemente 13; 13' je nach der  Wahl des Motors M als hydraulische oder     elektrische     Elemente ausgebildet sind.  



  Mit der Gewindespindel 11 ist weiterhin ein durch  diese verstellbarer Hebel 14 verbunden, welcher der me  chanischen Anzeige oder mittels eines Widerstandes der  elektrischen Fernanzeige dient. Am anderen, der be  schriebenen     Stelleinrichtung    entgegengesetzten Ende des  Schwenkhebels 3 ist ein Gehäuse 15 angeordnet, in dem  zwei entgegengesetzt und gegen den Schwenkhebel 3  wirkende     Mittenstell-Kolben    16; 16' axial beweglich un  tergebracht sind. Im Gehäuse 15 befinden sich Druck  räume 17; 17', welche mit     Ringflächen    18 abgegrenzt  sind und an denen zur Wegbegrenzung an den Mitten  stell-Kolben 16; 16'     angearbeitete    Bunde 19 anliegen  können.

   An der gegen den Schwenkhebel gerichteten  Seite der Kolben 16; 16' befinden sich verstellbare An  schläge 20. Die Druckräume 17; 17' sind über eine Lei  tung 21 miteinander verbunden, welche weiterhin zu  einem     Mittenstellungs-Schaltschieber    22 führt. Vom       Mittenstellungs-Schaltschieber    22 führen eine Leitung  23 zu einer nicht dargestellten     Druckmittelquelle,    bei  spielsweise einer Pumpe, sowie eine Leitung 24 zu einem       Umsteuer-Schaltschieber    26, an den weiterhin die Lei  tungen 5 ; 6 angeschlossen sind.

   Vom     Mittenstellungs-          Schaltschieber    22 führt weiterhin eine Leitung 29 zu  einer Leitung 25, durch welche der     Umsteuer-Schalt-          schieber    26 über eine Regeleinrichtung 27, beispiels  weise bestehend aus einem     Druckhalteventil    und/oder  einem     Mengenregelventil,    mit einem nicht dargestellten  Ölbehälter verbunden ist.  



  Die Wirkungsweise dieser hydrostatischen Steuerein  richtung ist wie folgt:  In der Darstellung nach     Fig.    1 ist der     Mittenstel-          lungs-Schaltschieber    22 so gestellt, dass das von der       Druckmittelquelle    geförderte Medium über die Leitung  23, die Leitung 24, zu dem     Umsteuer-Schaltschieber    26  und die Leitung 5 in den linken Zylinderraum 4 gelangt,  worauf der     Stellkolben    2 den Schwenkhebel 3 in seine  rechte (dargestellte)     Ausschwenkstellung    bringt.

   Das aus  dem rechten Zylinderraum 4' verdrängte Medium ge  langt über die Leitung 6, den     Umsteuer-Schaltschieber     26, die Leitung 25 und die Regeleinrichtung 27 in den  nicht dargestellten Ölbehälter. Durch die Umstellung des       Umsteuer-Schaltschiebers    26, die von Hand oder auto  matisch, z. B. über Endanschläge, von dem betätigten  Maschinenkörper vorgenommen werden kann, wird das  Medium über die Leitung 6 dem rechten Zylinderraum  4' zugeführt, der Schwenkhebel 3 dadurch in seine linke       Ausschwenkstellung    gebracht und das dabei aus dem  linken Zylinderraum 4 verdrängte Druckmittel abge  führt.

   Der Schwenkwinkel a des Schwenkhebels 3 und  damit der Hub der zu regelnden Pumpe (nicht darge  stellt) und damit die Geschwindigkeit des von diesem an  getriebenen Maschinenkörpers wird dabei von der Stel  lung der Druckstücke 7, 7' bestimmt. Die     Druckstücke     7, 7' sind mit den Stehspindeln 8 durch entgegengesetzt  wirksame Gewinde verbunden.  



  Zur     Erläuterung    der Wirkung wird     angenommen,     dass die Stehspindel 8 und die Gewindespindel 11 mit  Rechtsgewinde und die     Stellspindel    8' mit Linksgewinde  versehen ist. Bei Rechtsdrehung der     Stellspindel    8 durch      den Motor M wird das linke Druckstück 7 in die ge  zeigte äussere Endstellung gebracht. Durch die     übertra-          gung    der Drehbewegung über die Zahnräder 9; 10, die  Gewindespindel 11 und die Zahnräder 10'; 9' auf die  Stehspindel 8' wird mittels Linksgewinde das rechte  Druckstück 7' ebenfalls in die äussere Endstellung ge  bracht.

   Gleichzeitig werden die Betätigungselemente 12;  12' sowie der Hebel 14 nach rechts bewegt und bei Er  reichung der äusseren Stellung der Motor M durch das  Schaltelement 13' stillgesetzt. Bei umgekehrter Drehrich  tung des Motors M werden die Druckstücke 7, 7' gegen  einandergeführt und durch die Verkleinerung des Weges  der Kolben 2; 2' der Schwenkwinkel a des Schwenk  hebels 3 ebenfalls verkleinert. Die Betätigungselemente  12; 12' sowie der Hebel 14 werden dabei nach links be  wegt und bei Erreichung der Grenzstellung der Motor  M durch das Schaltelement 13 stillgesetzt.  



  Ausgehend von der jeweiligen Ausgangsstellung der  Druckstücke 7 werden durch entsprechende Einschalt  zeit des Motors M die Druckstücke 7 in die gewünschte  Stellung gebracht und damit der mögliche Schwenkwin  kel des Schwenkhebels 3 und damit das Fördervolumen  der     Hydraulikpumpe    eingestellt.  



  Eine notwendige Nullstellung der über Null steuer  baren Pumpe, welche der     Mittenstellung    des Schwenk  hebels 3 entspricht, wird wie folgt erzielt:  Durch die Umschaltung des     Mittenstellungs-Schalt-          schiebers    22 aus der vorerwähnten Lage werden die Lei  tungen 5 oder 6 über die Leitung 24 mit der Leitung 29  und Regeleinrichtung 27 mit dem Ölbehälter verbunden.

    Die von der Pumpe kommende Leitung 23 wird mit der  Leitung 21 verbunden, und damit werden die beiden  Druckräume 17;17' gleichzeitig     mit    Druckmedium     beauf-          schlagt.    Die     Mittenstell-Kolben    16; 16' werden gegen  einander geführt, bis die Bunde 19 an den Ringflächen  18 anliegen. Die Anschläge 20 müssen so eingestellt sein,  dass in der genannten Endstellung der     Mittenstell-Kol-          ben    16; 16' eine genaue     Mittenstellung    des Schwenk  hebels 3 und damit die Nullstellung der über Null steuer  baren Pumpe vorhanden ist.  



  Die schnelle     Mittenstellung    des Schwenkhebels 3  wird dadurch erreicht, dass mit der Regeleinrichtung 27  das durch die Leitung 25 zurückfliessende Medium un  ter einem bestimmten geringen Druck gehalten wird,  welcher beim normalen Betrieb der hydrostatischen  Steuereinrichtung über die Leitung 29 in den Druckräu  men 17; 17' ebenfalls vorhanden ist. Mit diesem gerin  gen Druck werden die     Mittenstell-Kolben    16; 16' in An  schlagstellung gebracht, d. h. es werden z.

   B., wie in     Fig.     1 dargestellt, der     Mittenstell-Kolben    16 mit seinem An  schlag 20 an den Schwenkhebel 3 und der     Mittenstell-          Kolben    16'     mit    seinem Bund 19 an der Ringfläche 18  zur Anlage gebracht. Bei einer Umschaltung des     Mitten-          stellungs-Schaltschiebers    22 auf     Mittenstellung    ist in die  ser dargestellten Lage zur Erreichung der     Mittenstellung     des Schwenkhebels 3 nur der restliche Weg des Mitten  stell-Kolbens 16 zurückzulegen und dadurch unter Ver  meidung jeden Leerlaufes das schnellste auf  Mitte Stel  len  erreicht.  



  Im Ausführungsbeispiel nach     Fig.    2 sind die die Ver  stellung bewirkenden     Stellkolben    2; 2' parallel nebenein  ander angeordnet, deren axiale Beweglichkeit in analo  ger Weise zum Ausführungsbeispiel nach     Fig.1    durch  axial verstellbare Druckstücke 7 begrenzt wird. Mit den  Druckstücken 7 sind die     Stellspindeln    8 analog verbun  den, auf denen die Zahnräder 9; 9' fest angeordnet sind,  in die ein     die    Bewegungsabhängigkeit gewährleistendes    Zwischenzahnrad 28 eingreift.

   In Richtung der Mittel  achse der     Stellkolben    2; 2' sind auf der anderen Seite  des Schwenkhebels 3 zwei auf diesen wirkende und der  Nullstellung dienende     Mittenstell-Kolben    16 16' parallel  zueinander angeordnet, welche wie im Ausführungsbei  spiel nach     Fig.    1 gestaltet sind. .  



  Die Wirkungsweise des     Ausführungsbeispieles    nach       Fig.    2 ist analog der Wirkungsweise des Ausführungs  beispielen nach     Fig.    1. Zur Erreichung einer gleichen Be  wegungsrichtung der Druckstücke 7 sind die     Stellspin-          deln    8 mit gleichem Gewinde, d. h. mit Rechts- oder  Linksgewinde, ausgestaltet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Hydrostatische Steuereinrichtung zum stufenlosen Einstellen einer hydraulischen Regelpumpe für den An trieb eines gleichmässig hin- und hergehenden Maschi nenkörpers, insbesondere des Arbeitstisches einer Werk zeugmaschine, wobei dessen Geschwindigkeit durch die von der Regelpumpe geförderte Druckmittelmenge ge geben ist und die Umkehr der Bewegungsrichtung des Maschinenkörpers durch die Umkehr der Flussrichtung des Druckmittels mittels übernullsteuerung der genann ten Pumpe über einen Schwenkhebel erfolgt und die Gleichmässigkeit der Geschwindigkeit in beiden Bewe gungsrichtungen durch gleich grosses Ausschwenken des Schwenkhebels von der Mitten- bzw.
    Nullstellung aus in beiden Richtungen gewährleistet ist, gekennzeichnet durch zwei in einem Gehäuse (1) angeordnete, dem Schwenkhebel (3) je eine entgegengesetzte Bewegungs richtung erteilende Stellkolben (2; 2'), zu deren Weg begrenzung zwei durch Stellspindeln (8; 8') einstellbare Druckstücke (7) vorhanden sind, wobei die Stellkolben (2; 2') durch einen Umsteuer-Schaltschieber (26) wech selseitig beaufschlagbar sind, und durch an den Stell spindeln (8; 8') angeordnete Zahnräder (9;
    9'), welche mit weiteren, die gleichzeitige und symmetrische Ver stellung der Druckstücke (7) gewährleistenden Über tragungselementen verbunden sind, ferner gekennzeich net durch am Schwenkhebel (3) anzugreifen bestimmte, dessen genaue Mittenstellung gewährleistende Mitten stellkolben (16; 16'), welche über einen Mittenstellungs- Schaltschieber (22) gleichzeitig beaufschlagbar sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Hydrostatische Steuereinrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stellkolben (2; 2') an einem Ende und die Mittenstellkolben (16; 16') am anderen Ende des Schwenkhebels (3) angrei fend, je axial gegeneinander wirkend, angeordnet sind.
    2. Hydrostatische Steuereinrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stellkolben (2; 2') nebeneinander, vorzugsweise parallel, an einer Seite des Hebelarmes (3) angeordnet sind und die der Mittelstellung dienenden Mittenstellkolben (16; 16') auf der anderen Seite des Hebelarmes (3) analog angeordnet sind. 3. Hydrostatische Steuereinrichtung nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Betätigung der einen Stellspindel (8; 8') von Hand oder elektromechanisch bzw. hydro- mechanisch mittels eines Motors (M) erfolgt. 4.
    Hydrostatische Steuereinrichtung nach den Unter ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Übertragungselemente eine erste Zahnradgruppe (10; 10') aufweisen, welche die Bewegungsabhängigkeit der Stellspindeln (8; 8') zusammen mit einer an den Stell- spindeln (8; 8') angeordneten zweiten Zahnradgruppe (9; 9') und einer Gewindespindel (11) gewährleisten. 5. Hydrostatische Steuereinrichtung nach den Unter- ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegungsabhängigkeit der Stehspindeln (8; 8') über ein Zwischenzahnrad (28) durch an den Stellspindeln (8; 8') angeordnete Zahnräder (9; 9') gewährleistet ist. 6.
    Hydrostatische Steuereinrichtung nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Mittenstellkolben (16; 16') mit der Wegbegrenzung dienenden Bunden (19) versehen sind, welche dabei an Ringflächen (18) des Gehäuses (15) anliegen und die die genaue Mittelstellung des Schwenkhebels (3) gewährleistende verstellbare An schläge (20) besitzen. 7.
    Hydrostatische Steuereinrichtung nach den Unter ansprüchen 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Gewindespindel (11) der Wegbegrenzung für die Druckstücke (7) dienende Betätigungselemente (12; 12') bewegungsabhängig verbunden sind, welche in ihren Endstellungen an Schalterelementen (13; 13') angreifen, sowie weiterhin ein der direkten oder über einen elektri schen Schiebewiderstand der indirekten Anzeige dienen der Hebel (14) mit der Gewindespindel (11) bewegungs abhängig verbunden ist. B.
    Hydrostatische Steuereinrichtung nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die den Stehkolben (2; 2') zugeord neten Zylinderräume (4) über Leitungen (5, 6) mit dem Umsteuer-Schaltschieber (26) in Verbindung stehen, von dem eine Leitung (24) zum Mittenstellungs-Schaltschie- ber (22) führt, und dass eine weitere Leitung (29) vom Mittenstellungs-Schaltschieber (22) über eine Regelein richtung (27) zu einem nicht dargestellten Ölbehälter und weiterhin zum Mittenstellungs-Schaltschieber (22) eine Leitung (23) von einer nicht dargestellten Druck mittelquelle und eine Leitung (21) zu den den Mitten stellkolben (16; 16') zugeordneten Zylinderräumen (17;
    17') führt. 9. Hydrostatische Steuereinrichtung nach Unteran spruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Regelein richtung (27) aus einem Druckhalteventil und/oder einem Mengenregelventil besteht. 10. Hydrostatische Steuereinrichtung nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 bis 9, dadurch ge kennzeichnet, dass die von der gesamten Steuereinrich tung umfassten Elemente und Funktionseinheiten in Funktionsgruppen, zum Beispiel Stelleinrichtung, Null stelleinrichtung, Anzeigeeinrichtung, unterteilt sind.
CH1393267A 1966-11-09 1967-10-05 Hydrostatische Steuereinrichtung zum stufenlosen Einstellen einer hydraulischen Regelpumpe für den Antrieb eines gleichmässig hin- und hergehenden Maschinenkörpers CH480132A (de)

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