CH480329A - Verfahren zur Herstellung neuer basischer 1,3-Dioxane und ihrer Salze - Google Patents

Verfahren zur Herstellung neuer basischer 1,3-Dioxane und ihrer Salze

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Publication number
CH480329A
CH480329A CH1562266A CH1562266A CH480329A CH 480329 A CH480329 A CH 480329A CH 1562266 A CH1562266 A CH 1562266A CH 1562266 A CH1562266 A CH 1562266A CH 480329 A CH480329 A CH 480329A
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CH
Switzerland
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salts
formula
dioxanes
production
new basic
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Application number
CH1562266A
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English (en)
Inventor
Winter Werner
Stach Kurt Ing Dr
Wolfgang Dr Med Schaumann
Original Assignee
Boehringer Mannheim Gmbh
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D319/00Heterocyclic compounds containing six-membered rings having two oxygen atoms as the only ring hetero atoms
    • C07D319/041,3-Dioxanes; Hydrogenated 1,3-dioxanes
    • C07D319/081,3-Dioxanes; Hydrogenated 1,3-dioxanes condensed with carbocyclic rings or ring systems
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D319/00Heterocyclic compounds containing six-membered rings having two oxygen atoms as the only ring hetero atoms
    • C07D319/041,3-Dioxanes; Hydrogenated 1,3-dioxanes
    • C07D319/061,3-Dioxanes; Hydrogenated 1,3-dioxanes not condensed with other rings

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung neuer basischer 1,3-Dioxane und ihrer Salze    Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur  Herstellung neuer basischer 1,3-Dioxane der Formel  
EMI0001.0000     
    worin R Wasserstoff oder einen Alkylrest, B einen  geradkettigen oder verzweigten Alkylenrest oder eine  C-C Bindung, X eine Benzhydryl- oder eine     1-Phenyl-          cyclohexyl-Gruppe    bedeuten, während R2 und R3 Was  serstoff, Aryl- oder Alkylreste vorstellen, oder zusam  men mit dem C2-Atom des Dioxanrings einen     Cyclo-          alkylring    bilden oder ihrer Salze.  



  Diese neuen Verbindungen besitzen vasodilatorische  Wirkung und zeichnen sich durch eine hohe     Coronar-          spezifität    aus. Aufgrund dieser Eigenschaften sollen sie  als Coronar-Vasodilatoren therapeutische Verwendung  finden.  



  Das     erfindungsgemässe    Verfahren zur Herstellung  der neuen 1,3 Dioxane ist dadurch gekennzeichnet, dass  man einen Aldehyd bzw. Keton der Formel  
EMI0001.0008     
    mit ,einem Aminodioxan der Formel  
EMI0001.0009     
         reduktiv    kondensiert.  



  Will man Verbindungen der Formel I erhalten, bei  denen R1 einen niedrigen Alkylrest vorstellt, so muss  anschliessend noch alkyliert werden.  



  Die als Ausgangsstoffe benötigten 5-Aminodioxane  der Formel II fallen als Zwischenprodukte bei einer  bekannten Chloramphenicol-Synthese an; ihre Herstel  lung ist u. a. in den deutschen Patentschriften Nummern  870 857     und    972 617 bzw. in der britischen Patent  schrift Nr. 741 711 beschrieben.  



  Die Verfahrensprodukte der Formel I können ge  wünschtenfalls in üblicher Weise in ihre Salze, z. B. die  Hydrochloride, überführt werden.  



  In den nachfolgenden     Beispielen    ist das erfindungs  gemässe Verfahren näher     beschrieben.    Die optischen  Drehwerte wurden in Methanol (Konzentration 2 %)  gemessen.  



  <I>Beispiele</I>  1.     D,L-threo-2,2-Dimethyl-4-phenyl-5-(B,B-diphenyl-          äthylamino)-dioxan-(1,3)     5,8g Diphenylacetaldehyd (0,03 Mol) und 6,2 g  D;L Threo-2,2-Dimethyl-4-phenyl-5-aminodioxan- l,3)  0,03 Mol) werden 30 Minuten mit 75 ml Benzol am  Wasserabscheider erhitzt. Nach dem Abdampfen des  nimmt man die gebildete Schiffsehe Base in  75 ml Methanol auf und versetzt unter Rühren portions  weise mit 2,4g Natriumborhydrid (0,06 Mol), erwärmt      1 Std. auf 50  und dampft     anschliessend    auf     das    halbe  Volumen ein. Nach Zugabe von 100     ml    Wasser wird  ausgeäthert und aus der abgetrennten, mit Pottasche  getrockneten Ätherschicht das     Hydrochlorid    ausgefällt.

    Das Rohprodukt wird anschliessend aus Isopropanol  umkristallisiert. Man erhält 6,9 g     D,L-threo-2,2-Di-          methyl-4-phenyl-5-(B,B-diphenyl-äthylamino)-dioxan     (1,3)-Hydrochlorid vom Fp. 199=; Ausbeute 55 % der  Theorie.  



  2.     D,L-threo-2,2-Dimethyl-4-phenyl-5-(3,3-diphenyl-          propylamino)-dioxan-(1,3)     In analoger Weise wie im Beispiel 1 beschrieben,  werden 6,2 g     D,L-threo-2,2-Dimethyl-4-phenyl-5-amino-          dioxan-(1,3)    (0;03 Mol) mit 6,3 g     B,ss-Diphenyl-propion-          aldehyd    (0,03 Mol) in 75 ml Benzol zur Schiffschen  Base umgesetzt und     anschliessend    durch Zugabe von  2,4 g Natriumborhydrid in methanolischer Lösung redu  ziert.

   Nach analoger Aufarbeitung     erhält    man 6,8 g       D,L-threo-2,2-Dimethyl-4-phenyl-5-(3,3-diphenylpro-          pylamino)-dioxan-(1,3)-hydrochlorid    vom Fp. 199      (Iso-          propanol),    Ausbeute 52 % der Theorie.  



  Hieraus kann - wie im Beispiel 3 beschrieben - die  entsprechende N-Methylverbindung hergestellt werden.  3.     D,L-threo-2,2-Dimethyl-4-phenyl-5-[(3,3-          diphenylpropyl)-methylamino]-dioxan-(1,3)     10 g (0,025 Mal)     D,L-threo-2,2-Dimethyl-4-phenyl-          5-(3,3-diphenylpropylamino)-dioxan-(1,3)    werden in  Form der freien Base (F.     89 )    auf folgende Weise     N-          methyliert:

       Zu der in 30 ml Methanol gelösten Base lässt man  ein Gemisch von 5,5 ml Formalin     (40%ig)    und 10 ml  Methanol zutropfen, rührt 3 Std. bei Raumtemperatur  und lässt über Nacht stehen. überschüssiges Formalin  wird dann im Vakuum durch Eindampfen weitgehend  entfernt. Der wieder in Methanol (30     ml)    aufgenom  mene Rückstand wird mit zwei     Portionen    von je 1,9 g  Natriumborhydrid versetzt, ¸ Std. zum Sieden erhitzt  und anschliessend mit Wasser zersetzt.

   Nach üblicher  Aufarbeitung erhält man 10,2g Rohbase, aus der 7,7 g  des Hydrochlorids des     D,L-threo-2,2-dimethyl-4-phenyl-          5-[3,3-diphenyl-propyl)-methylamino]-dioxan-(1,3)    her  gestellt werden, F. 176-178<B>'</B> (Aceton), Ausbeute: 68  der Theorie.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung neuer basischer 1,3-Di- oxane der Formel Anmerkung des Eidg. Amtes für geistiges Eigentum: Sollten Teile der Beschreibung mit der im Patentanspruch gegebenen Definition der Erfindung nicht in Einklang stehen, so sei daran erinnert, dass gemäss Art. 51 des Patentgesetzes der Patentanspruch für den sachlichen Geltungs bereich des Patentes massgebend ist.
    EMI0002.0034 worin R Wasserstoff oder einen Alkylrest, B einen geradkettigen oder verzweigten Alkylenrest oder eine C-C-Bindung, X eine Benzhydryl- oder eine 1-Phenyl- cyclohexyl-Gruppe bedeuten, während R2 und R3 Was serstoff, Aryl- oder Alkylreste vorstellen, oder zusam men mit dem C2-Atom des Dioxanrings einen Cyclö- alkylring bilden oder ihrer Salze, dadurch gekennzeich net, dass man einen Aldehyd bzw. Keton der Formel EMI0002.0039 mit einem Aminodioxan der Formel EMI0002.0041 reduktiv kondensiert. UNTERANSPRl7CHE .
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass man die erhaltenen Verbindungen anschlie ssend am Stickstoffatom alkyliert. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass man die erhaltenen Verbindungen in ihre Salze überführt.
CH1562266A 1962-09-29 1963-09-27 Verfahren zur Herstellung neuer basischer 1,3-Dioxane und ihrer Salze CH480329A (de)

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