CH480371A - Verfahren zur Herstellung von Organoantimonverbindungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Organoantimonverbindungen

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CH480371A
CH480371A CH423669A CH423669A CH480371A CH 480371 A CH480371 A CH 480371A CH 423669 A CH423669 A CH 423669A CH 423669 A CH423669 A CH 423669A CH 480371 A CH480371 A CH 480371A
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stibine
radical
acid
phenyl
formula
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CH423669A
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English (en)
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Lincoln Remes Nathaniel
Joseph Ventura John
Original Assignee
M & T Chemicals Inc
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07FACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
    • C07F9/00Compounds containing elements of Groups 5 or 15 of the Periodic Table
    • C07F9/90Antimony compounds
    • C07F9/92Aromatic compounds

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung von Organoantimonverbindungen    Die     Erfindung    bezieht sich auf ein neues Verfahren  zur Herstellung von Organoantimonverbindungen.  



  Organostibinverbindungen der Formel (R1)2SbX, wo  rin R1 für einen Kohlenwasserstoffrest steht und X eine  anionische Gruppe, wie Mercaptidgruppe,     Carboxyl-          gruppe    usw., bedeutet, können als Stabilisatoren,     Bakte-          ricide,    Germicide beziehungsweise Desinfektionsmittel,  usw. verwendet werden. Derartige Verbindungen erfreu  ten sich jedoch wegen des Fehlens eines zweckmässigen  Verfahrens zur Herstellung derselben in hoher Ausbeute  und Reinheit keiner ausgedehnten beziehungsweise um  fangsreichen technischen Anwendung.

   Es zeigte sich bei  spielsweise, dass die     Dikohlenwasserstoffstibinverbindun-          gen    der Formel (R1)2SbX nicht in derselben Weise wie  die Monokohlenwasserstoffstibinverbindungen der For  mel R1Sb(X)2 hergestellt werden können. Versuche zur  Herstellung von (R1)2SbX aus verfügbaren Ausgangs  materialien, beispielsweise (R1)2Sb2O, führten zur Ab  spaltung eines der Reste     R,    und folglich zur Bildung von  R1Sb(X)2 und nicht des erwünschten (R1)2SbX.  



  Es ist ein Ziel der     Erfindung,    ein neues     Verfahren,     welches durch seine Fähigkeit zur Erzeugung hoher Aus  beuten an Dikohlenwasserstoffstibinverbindungen hoher  Reinheit charakterisiert ist, bereitszustellen.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren zur Herstellung  von Verbindungen der Formel (R)2Sb-O-CO-R', worin  R und R' unabhängig voneinander gegebenenfalls substi  tuierte     Kohlenwasserstoffreste    sind, und R' mindestens 3  Kohlenstoffatome aufweist, ist dadurch gekennzeichnet,  dass man eine Verbindung der Formel HO-CO-R' und  eine Verbindung der Formel  
EMI0001.0011     
    worin R'' für einen gegebenenfalls substituierten Alkyl  rest mit weniger als 4 Kohlenstoffatomen und weniger  Kohlenstoffatomen als R' steht, vermischt und das Ne  benprodukt  
EMI0001.0012     
    Beispielsweise werden Organostibinverbindungen der  Formel  
EMI0001.0013     
    worin R für Alkyl-, Aryl- beziehungsweise Alkenylreste  steht, hergestellt. Typische Alkyl- bzw.

   Cycloalkylreste  umfassen Methyl-, Äthyl-, n-Propyl-, Isopropyl-, n-Butyl-,  Isobutyl-, sek.Butyl-, tert.Butyl-, Amyl- beziehungsweise  Pentyl-, Hexyl-, Octyl-, Decyl-, Dodecyl-, Octadecyl-,  Cyclohexyl-, Cycloheptylreste, usw. Typische Arylreste  umfassen Phenyl-, Naphthyl-, Phenanthrylreste, usw. Ty  pische Alkenylreste umfassen Vinyl-, Allyl-, 1-Propenyl-,  1-Butenyl-, 2-Butenyl-, 3-Butenylreste, usw. Der Rest R  kann ein inert substituierter Alkyl-, Aryl- beziehungs  weise Alkenylrest sein, das heisst einen Substituenten,  welcher mit anderen Komponenten des Verfahrens nicht  reagiert beziehungsweise die Reaktion nicht beeinträch  tigt, aufweisen. Typische Substituenten umfassen Halo  gene, Nitro-, Äther-, Aryl-, Alkylgruppen, usw.

   Typische  inert substituierte Reste R umfassen Chlorphenyl-,     Nitro-          phenyl-,    Benzyl-, Tolyl-, Äthylphenyl-, Phenyläthyl-,  Chlorbutyl-, 2-Äthylhexyl, Äthoxyäthyl-,     Methylcyclo-          hexyl-,    4-Chlor-3-butenylreste, usw. Vorzugsweise ist R  ein     Arylrest,    insbesondere     Phenylrest.     
EMI0001.0020     
      ist R'' ein gegebenenfalls substituierter Alkylrest mit we  niger als 4 Kohlenstoffatomen und weniger Kohlenstoff  atomen als R'. Beispielsweise kann R'' für Methyl-,  Äthyl-, n-Propyl-, Isopropylreste, usw. stehen.

   R" kann  inert substituiert sein, das heisst Substituenten, welche  mit den anderen Komponenten nicht reagieren und die  erwünschte Reaktion nicht beeinträchtigen, aufweisen.  Typische inerte Substituenten umfassen Halogene, Äther  gruppen, usw. und R" kann beispielsweise ein     3-Chlor-          propyl-,    2-Äthoxyäthylrest, usw. sein. Vorzugsweise ist  R" nicht substituiert, insbesondere der Methylrest.  
EMI0002.0002     
    ist der negative Restteil einer organischen Carbonsäure,  das heisst der durch     Entfernung    eines Protons von der  Carboxylgruppe erhaltene Restteil.

   Typischerweise kann  
EMI0002.0004     
    der negative Restteil von Essigsäure, Propionsäure,     α-Me-          thylpropionsäure,    Buttersäure, usw. sein. Vorzugsweise  ist  
EMI0002.0007     
    der negative Restteil von Essigsäure, des heisst     das     Acetation.  



  Gemäss bestimmenden Merkmalen der     Erfindung     umfasst der     Reaktionsteilnehmer     
EMI0002.0011     
    beispielsweise  Di-(phenyl)-stibinacetat  Di-(phenyl)-stibinpropionat  Di-(phenyl)-stibinbutyrat  Di-(tolyl)-stibin-z-methylpropionat  Di-(xylyl)-stibin-α-methylpropionat  Di-(α-naphthyl)-stibinacetat  Di-(tolyl)-stibinbutyrat  Bis-(p-chlorphenyl)-stibin-γ-chlorbutyrat  Di-(phenyl)-stibin-ss-äthoxypropionat  Di-(äthyl)-stibinacetat  Di-(propyl)-stibinpropionat  Di-(n-butyl)-stibin-α-methylpropionat  Di-(n-octyl)-stibinpropionat  Di-(n-dodecyl)-stibinbutyrat beziehungsweise     Di-(lauryl)-          -stibinbutyrat     Bis-(2-äthylhexyl)-stibin-α

  -methylpropionat  Di-(n-hexyl)-stibinacetat  Di-(allyl)-stibinacetat  Di-(2-butenyl)-stibinpropionat  Di-(benzyl)-stibin-α-methylpropionat  Di-(cyclohexyl)-stibinacetat  Diese Verbindungen können leicht verfügbar     sein     oder leicht hergestellt werden. Beispielsweise können    3 Mol Grignardreagens RMgCl, wie Phenylmagnesium  chlorid, mit 1 Mol SbCl3 zu (R)3Sb, wie Triphenylstibin,  umgesetzt werden. Es können dann 2 Mol (R)3Sb mit  1 Mol SbCl3 zu (R)2SbCl beispielsweise     Di-(phenyl)-          -stibinchlorid,    umgesetzt werden, das mit  
EMI0002.0017     
    beispielsweise Natriumacetat, zu  
EMI0002.0018     
    beispielsweise Di-(phenyl)-stibinacetat, weiter umgesetzt  werden kann.

   Ausser ihrer Brauchbarkeit im     erfindungs-          gemässen    Verfahren sind diese Verbindungen als     Bäkte-          ricide,    Stabilisatoren, usw. wertvoll.  
EMI0002.0023     
    wird mit HO-CO-R', worin R' ein gegebenenfalls substi  tuierter Kohlenwasserstoffrest z. B. ein Alkyl-, Aryl- be  ziehungsweise Alkenylrest bedeutet und mindestens 3  Kohlenstoffatome aufweist, umgesetzt. R' kann für Al  kyl- bzw. Cycloalkylreste wie Propyl-, n-Butyl-, Isobutyl-,  tert.Butyl-, sek.Butyl-, n-Amyl- beziehungsweise     n-Pentyl-          Isoamyl-    beziehungsweise Isopentyl-, 2-Methylbutyl-,  3-Methylbutyl-, Amyl- beziehungsweise 3-Pentyl-, tert.

    Amyl- beziehungsweise tert.Pentyl-, Hexyl-, Octyl-,     Un-          decyl-,    Dodecyl-, Octadecyl-, Cyclohexylreste usw. stehen.  R' kann auch Arylreste einschliesslich Phenyl-,     Naph-          thyl-,    Phenanthrylreste, usw. bedeuten. Ferner kann R'  Alkenylreste einschliesslich 3-Butenyl-, 2-Pentenyl-,     3-          -Pentenyl-,    Octenyl-, Heptadecenyl-, Octadecenylreste,  usw. darstellen. R' kann auch inerte Substituenten     ein-          schliesslich    Halogene, Nitro-, Äther-, Alkyl-,     Arylgrup-          pen,    usw. aufweisen.

   Typische inert substituierte Grup  pen R' umfassen Benzyl-, Tolyl-, Xylyl-, Chlorphenyl-,  p-Anisyl-, Nitrophenyl-, p-Äthylphenyl-, 2-Phenyläthyl-,  Phenoxymethyl-, 2-Äthylhexylreste usw.  



  Typische Verbindungen der Formel HO-CO-R' um  fassen Buttersäure, Valeriansäure, Capronsäure,     α-Me-          thylvaleriansäure,    3-Methylvaleriansäure,     α-Äthylcapron-          säure,    Caprylsäure, Pelargonsäure, Caprinsäure, Laurin  säure, Ölsäure, Benzoesäure, p-Toluylsäure,     p-Äthylben-          zoesäure,    α-Naphthoesäure, Phenylessigsäure, Linolsäure,  Cyclohexancarbonsäure, Tetrachlorbenzoesäure, usw.  



  Andere brauchbare Verbindungen der Formel     HO-          -CO-R'    sind die bekannten technischen Carbonsäuren,  wie Tallölfettsäure, Harzsäure usw.  



  Der Rest R" weist weniger Kohlenstoffatome als der  Rest R' auf. Wenn beispielsweise R' 3 Kohlenstoffatome  aufweist, das heisst der     Propylrest    ist, weist R" weniger  als 3     Kohlenstoffatome    auf, das heisst, dass er ein     Me-          thyl-    beziehungsweise     Äthylrest    ist.  



  Die Verbindungen der Formel  
EMI0002.0049     
      und HO-CO-R' werden vermischt und gemäss der fol  genden Gleichung umgesetzt:  
EMI0003.0000     
    Gemäss dieser Reaktionsgleichung kann 1 Mol  
EMI0003.0001     
    mit 1 Mol HO-CO-R' zu 1 Mol des Produktes     (R)2Sb-          -O-CO-R'    und 1 Mol des Nebenproduktes  
EMI0003.0004     
    reagieren. Die Umsetzung kann mit verschiedenen Mol  verhältnissen von (R)2Sb-O-CO-R'' zu HO-CO-R' durch  geführt werden.

   Da die     letztgenannte    Verbindung     im    all  gemeinen der weniger kostspielige     Reaktionsteilnehmer     ist und auch leichter vom erwünschten Produkt zu ent  fernen ist, wird sie vorzugsweise in einer Menge von min  destens 1 Mol pro Mol (R)2Sb-O-CO-R'' verwendet. Ge  gebenenfalls können Überschüsse von HO-CO-R' ver  wendet werden, beispielsweise sogar ein 10%iger     Über-          schuss.    Vorzugsweise werden die beiden Reaktionsteil  nehmer in im wesentlichen stöchiometrischen, das heisst  äquimolaren Mengen vermischt.  



  Die Umsetzung wird sehr bevorzugt in Gegenwart  eines inerten flüssigen organischen Lösungsmittels, das  heisst eines Lösungsmittels welches mit den Reaktions  teilnehmern beziehungsweise Produkten nicht reagiert  beziehungsweise die Umsetzung anderweitig nicht beein  trächtigt. Das inerte organische Lösungsmittel kann typi  scherweise ein Kohlenwasserstofflösungsmittel     einschliess-          lich    inert substituierter Kohlenwasserstoffe sein.

   Vor  zugsweise hat das inerte organische Lösungsmittel einen  höheren Siedepunkt als das Nebenprodukt HO-CO-R''  oder bildet mit HO-CO-R'' ein niedrig siedendes     azeo-          tropisches    Gemisch, Typischerweise kann es einen Siede  punkt von etwa 70 bis 250  C in Gegenwart von     HO-          -CO-R"    haben. Beispiele für bevorzugte inerte organische  Lösungsmittel sind Toluol, Cyclohexan, Benzol, Xylol,  Chlorbenzol, usw. Das am meisten bevorzugte inerte or  ganische Lösungsmittel ist Toluol.

   Das inerte organische  Lösungsmittel kann typischerweise in Mengen von etwa  500 bis 5 000 Gew.Teilen pro 200 Gew.Teile der gesam  ten     Reaktionsteilnehmer,    vorzugsweise in Mengen von  1000 bis 3 000 Gew.Teilen, beispielsweise 3 000     Gew.-          Teile    der gesamten Reaktionsteilnehmer, verwendet  werden.  
EMI0003.0019     
    und HO-CO-R' wird durch Vermischen derselben, vor  zugsweise zusammen mit einem inerten organischen Lö  sungsmittel, durchgeführt. Das Nebenprodukt HO-CO-R''    wird vorzugsweise kontinuierlich während der ganzen  Umsetzung vom Reaktionsort entfernt. Vorzugsweise  wird dies durch Abdestillieren von HO-CO-R'', und  zwar entweder direkt oder azeotropisch, wie es sich bil  det, bewerkstelligt.

   Gegebenenfalls können Mittel zum  Entfernen des HO-CO-R'' vom Destillat und Zurückfüh  ren des Restes des Destillates in das Reaktionsgefäss  vorgesehen sein.  



  Die Reaktionsmischung wird vorzugsweise erhitzt,  um die Umsetzung zu beschleunigen und das Nebenpro  dukt HO-CO-R'' abzudestillieren. Vorzugsweise wird sie  mindestens auf die Temperatur, bei welcher HO-CO-R''  direkt oder als azeotropisches Gemisch mit dem inerten  organischen Lösungsmittel destilliert, erhitzt. Dies kann  typischerweise einer Temperatur von etwa 70 bis 170  C,  vorzugsweise 75 bis 130  C, beispielsweise 105  C, ent  sprechen. Die Umsetzung kann fortgesetzt werden, bis  kein weiteres HO-CO-R'' mehr entsteht, typischerweise  etwa 2 bis 48 Stunden lang.  



  Am Ende der Reaktion kann die verbliebene Lösung  filtriert und das restliche Lösungsmittel durch Destilla  tion zusammen mit jeglichem verbliebenen HO-CO-R''  oder etwaigem flüchtigem HO-CO-R' entfernt werden.  Vorzugsweise wird die Destillation des Lösungsmittels  unter vermindertem Druck, beispielsweise von 0,1 bis  50 mm Hg, durchgeführt. Das Produkt (R)2Sb-O-CO-R'  kann je nach den speziell verwendeten Reaktionsteilneh  mern als     Flüssigkeit,    öl beziehungsweise fester Stoff ge  wonnen werden. Typischerweise wird das erwünschte  Produkt durch das erfindungsgemässe Verfahren in hoher  Ausbeute, beispielsweise in Ausbeuten von 80 bis 99   der     Theorie,    hergestellt. Es ist ein besonderer Vorteil der  Erfindung, dass das erhaltene Produkt von unerwünschten  Verunreinigungen im wesentlichen frei ist.

   Gegebenen  falls können die Produkte aus einem geeigneten Lösungs  mittel, beispielsweise Cyclohexan, umkristallisiert werden.  



  Während der Umsetzung und Isolierung des Produk  tes kann es wünschenswert sein, eine inerte Atmosphäre,  beispielsweise Stickstoff beziehungsweise inertes organi  sches Lösungsmittel, aufrechtzuerhalten, um unerwünsch  te Oxydationsreaktionen zu verhindern. Insbesondere  können die Dialkylstibin- und     Dialkenylstibinverbindun-          gen    leicht mit Sauerstoff reagieren und deshalb eine  inerte Atmosphäre erfordern.

      Beispiele für Verbindungen der Formel     (R)2Sb-O-          -CO-R'    welche durch das erfindungsgemässe Verfahren  hergestellt werden können, sind:    Di-(phenyl)-stibinbutyrat  Di-(phenyl)-stibinvalerianat  Di-(phenyl)-stibincapronat  Di-(tolyl)-stibin-α-methylyalerianat  Di-(xylyl)-stibin-ss-methylvalerianat  Di-(äthyl)-stibin-α-äthylcapronat  Di-(n-propyl)-stibincaprylat  Di-(α-naphtyl)-stibinpelargonat  Di-(n-butyl)-stibincaprinat  Di-(n-octyl)-stibinlaurat  Di-(n-dodecyl)-stibinstearat bzw.

   Di-(lauryl)-stibinstearat  Di-(2-äthylhexyl)-stibinoleat  Di-(n-hexyl)-stibinbenzoat  Di-(allyl)-stibin-p-toluylat  Di-(2-butenyl)-stibin-p-äthylbenzoat  Di-(benzyl)-stibin-α-naphthoat       Di-(cyclohexyl)-stibinphenylacetat          Di-(phenyl)-stibinphenoxyacetat         Di-(phenyl)-stibinlinoleat  cyclohoxancarbonsäures Di-(tolyl)-stibin  Di-(phenyl)-stibintetrachlorbenzoat  tallölfettsaures Di-(phenyl)-stibin bzw.     Di-(phenyl)-stibin-          tallat     harzsaures Di-(tolyl)-stibin bzw.

   Di-(tolyl)-stibinxosinat  bis-(p-Chlorphenyl)-stibinpelargonat  Di-(phenyl)-stibin-p-chlorbenzoat  
EMI0004.0002     
    Es wurde eine Lösung von 67 g (0,2 Mol)     Di-(phenyl)-          -stibinacetat    (Schmelzpunkt: 132  C) und 88,1 g (0,2 Mol)  Buttersäure in 400 cm3 Toluol langsam durch eine mit  einem Gesamtkondensationsfraktionieraufsatz versehene  60 cm-Vigreuxkolonne mit einer Geschwindigkeit von  etwa 1 cm3/Minute fraktioniert. Es wurden die folgenden  Fraktionen gesammelt:    84 bis 1001 C 3 cm3  103 bis 105  C 17 cm3  105 bis 107  C 80 cm3  108 bis 110 C 130 cm3    Die zwischen 103 und 108  C siedenden Fraktionen  stellen das azeotropische Gemisch aus Toluol und Essig  säure [angegebener Siedepunkt: 105  C (Lange Hand  bock)] dar.

   Der Rückstand wurde unter Vakuum bei  50  C/40 mm Trockene (71 g; 98%) abgestreift bezie  hungsweise eingedampft. Das Produkt erstarrte nach  dem Kühlen zu einer weissen kristallinen Masse. Nach  dem Umkristallisieren aus Cyclohexan war der Schmelz  punkt 68 bis     7111    C.  
EMI0004.0006     
  
    <I>Analyse:</I>
<tb>  Für <SEP> C16H17O2Sb
<tb>  errechnet: <SEP> Sb <SEP> = <SEP> 35,54%; <SEP> Säurezahl <SEP> - <SEP> 154,5
<tb>  gefunden: <SEP> Sb <SEP> = <SEP> 33,90%; <SEP> Säurezahl <SEP> - <SEP> 157,0

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Organoantimonverbin- dungen der Formel (R)2Sb-O-CO-R', worin R und R' unabhängig voneinander gegebenenfalls substituierte Kohlenwasserstoffreste sind, und R' mindestens 3 Koh- lenwasserstoffatome aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Verbindung der Formel HO-CO-R' und eine Verbindung der Formel EMI0004.0009 worin R" für einen gegebenenfalls substituierten Alkyl rest mit weniger als 4 Kohlenstoffatomen und weniger Kohlenstoffatomen als R' steht, vermischt und das Ne benprodukt EMI0004.0010 UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass R" der Methylrest ist. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass R ein Arylrest, vorzugsweise der Phenyl rest, ist. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass R' ein Alkylrest ist. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass R' der Phenylrest ist. 5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass man in Gegenwart eines inerten organi schen Lösungsmittel arbeitet. 6. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass man als inertes organisches Lösungsmittel ein solches mit einem Siedepunkt von 70 bis 250 C ver wendet. 7. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass man das Abtrennen des Nebenproduktes vom Produkt durch Destillation durchführt. B.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass man als EMI0004.0013 worin R ein Arylrest, vorzugsweise der Phenylrest, ist, verwendet und die Reaktionsmischung auf eine Tempe ratur von 70 bis 170 C erhitzt.
CH423669A 1964-04-24 1965-04-22 Verfahren zur Herstellung von Organoantimonverbindungen CH480371A (de)

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