Schornsteinteil Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Schornsteinteil, welcher an den Enden mit weiteren Schornsteinteilen verbunden werden kann, um einen Schornstein zu bilden.
Der erfindungsgemässe Schornsteinteil ist gekenn zeichnet durch ein inneres Metallrohr, welches in einem äusseren Metallrohr angeordnet ist, thermisch isolieren des Material zwischen dem inneren und dem äusseren Rohr, einen ringförmigen Vorsprung an einem Ende und eine ringförmige Vertiefung am anderen Ende des Schornsteinteils, um andere Schornsteinteile an diesen zu fügen, wobei die radial äussere Ringfläche des Vor sprungs und der Vertiefung wenigstens teilweise konisch sind und eine dieser konischen Flächen mit Distanzmit teln versehen ist.
Dieser Schornsteinteil ist dazu bestimmt, zur Bildung eines Schornsteins mit mehreren anderen Schornsteintei len an den Enden verbunden zu werden, wobei benach barte Teile ineinandergreifen, indem der Vorsprung des einen und die Vertiefung des anderen ineinanderpas- sen.
Im folgenden werden anhand der beiliegenden Zeich nung zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung näher beschrieben. Es zeigen: Fig. 1 einen abgebrochenen Querschnitt durch Teile eines Schornsteins und Fig. 2 einen abgebrochenen Querschnitt durch Teile eines anderen Schornsteins.
Fig. 1 zeigt teilweise abgebrochene, aufeinandertref- fende Enden zweier Teile 8 und 9 eines Schornsteins. Die Schornsteinteile weisen innere Metallrohre 10 und 11 auf, welche in äusseren Metallrohren 12 und 13 angeordnet sind. Thermisch isolierendes Material 15 ist zwischen den inneren Rohren 10 und 11 und den äusseren Rohren 12 und 13 angebracht.
Der Schornsteinteil 8 weist an einem Ende eine ringförmige Vertiefung auf, welche durch ein ringförmiges Metallblech 17 gebildet ist, das durch eine Falzverbindung 18 mit einem Ende des äusseren Rohres 12 verbunden ist und eine ebene ringförmige Fläche 19, einen inneren Umfangsrand 20, der vom inneren Rohr 10 distanziert ist, und eine konische Fläche 21 hat, welche sich von der ringförmigen Fläche 19 zum äusseren Rohr 12 erstreckt.
Der Schornsteinteil 9 weist am einen Ende einen ringförmigen Vorsprung auf, welcher durch eine ringför mige Kappe 22 gebildet ist, die eine ebene ringförmige Fläche 23 hat, von welcher sich eine konische Fläche 24 parallel zur Fläche 21 zum äusseren Rohr 13 erstreckt. Die konische Wand 24 ist durch eine gefalzte Verbindung 25 mit dem äusseren Rohr 13 verbunden. Der so gebildete Vorsprung greift in die ringförmige Vertiefung des Schornsteinteils B.
Eine gleiche ringförmige Vertie fung ist am anderen Ende des Schornsteinstücks 9 und ein gleicher ringförmiger Vorsprung ist am anderen Ende des Schornsteinteils 8 gebildet.
Ein rinnenartiges Band 27 greift über die Verbin dungsfalze 18 und 25, um die Schornsteinteile 8 und 9 zusammenzuhalten. Radial nach aussen vorstehende En den des Bandes 27 können durch eine Verbindung mit einer Schraube mit Mutter fest zusammengezogen sein (nicht dargestellt). Die äusseren Rohre 12 und 13 haben eine Stufe 29 bzw. 30, welche ein bündiges Zusammen passen des Bandes 27 mit den äusseren Rohren 12 und 13 ermöglichen. Die Stufen 29 und 30 sind von den gefalzten Verbindungen 18 und 25 distanziert, damit das Band 27 um diese herum greifen kann.
Eine ringförmige Dichtung 32 aus Asbest, Kieselgur oder anderem thermisch isolierenden Material, ist zwi schen die benachbarten eben ringförmigen Flächen 19 und 23 geklemmt und bildet eine thermische Schranke gegen ungewollten Wärmeaustritt aus den Schornsteintei len zwischen den ringförmigen Flächen 19 und 23 und ist zugleich eine Dichtung, um das Entweichen von Rauch zwischen diesen Flächen zu verhindern. Die Dichtung 32 ist bei der Herstellung der Schornsteinteile auf die ringförmige Fläche 19 geklebt, um das Zusammensetzen zu erleichtern,
und sie ist während des Transports zum Montageort durch den konischen Teil des Metallbleches 17 geschützt.
Das innere Rohr 10 erstreckt sich über die ringförmi- gen Flächen 19 und 23 hinaus ins innere Rohr 11, welches abgestuft ist, um einen radialen Zwischenraum 34 zwischen den inneren Rohren 10 und 11 zu schaf fen.
Der Zwischenraum 34 und der Raum zwischen innerem Rohr 10 und Rand 20 ermöglichen eine Ausdeh nung des inneren Rohres 10 bei Erwärmung durch den betriebsmässig durch die Schornsteinteile hindurchgehen den Rauch.
In den konischen Flächen 21 und 24 sind Öffnungen 35 gebildet, um das Entweichen von Warmluft aus dem Isoliermaterial 15 zu ermöglichen. Mehrere Vorsprünge 36, von denen nur einer dargestellt ist, sind aus der Fläche 21 herausgetrieben und stossen an die Fläche 24 in einem Abstand von den Öffnungen 35, um die beiden Schornsteinteile in bezug auf einander zu fixieren.
Das in Fig. 1 nicht dargestellte Ende des inneren Rohres 11 hat dieselbe Gestalt wie das dargestellte Ende des inneren Rohres 10 und kann wie oben beschrieben in das innere Rohr eines weiteren (nicht dargestellten) Schornsteinteils eingepasst werden.
Der in Fig.2 teilweise abgebrochen dargestellte Schornstein besteht aus zwei Schornsteinteilen 8a und 9a, welche teilweise mit den im Zusammenhang mit Fig. 1 beschriebenen Schornsteinteilen 8 und 9 übereinstimmen. Die übereinstimmenden Teile sind durch dieselben über weisungszeichen bezeichnet und werden nicht nochmals beschrieben.
Das ringförmige Metallblech 17 der Fig. 1 ist beim Schornsteinteil 8a durch ein ringförmiges Metallblech 17a ersetzt, in welchem keine Öffnungen 35 der Fig.l gebildet sind, und an dessen ebener ringförmigen Fläche 19 mehrere Vorsprünge 40 herausgetrieben sind, von denen nur einer dargestellt ist. Die ringförmige Abdich tung 32 ist weggelassen.
Die ringförmige Kappe 22 der Fig. 1 ist durch ein ringförmiges Metallblech 22a ersetzt, an welchem eben falls keine Öffnungen 35 nach Fig. 1 gebildet sind. Die radial innere Kante 41 des Blechs 22a hat einen Abstand vom oberen Ende des inneren Rohres 11, wodurch ein Spalt 42 von ca 1,6 mm Breite gebildet ist, durch den erwärmtes Gas zwischen dem inneren Rohr 11 und dem äusseren Rohr 13 im Betrieb des Schornsteins entweichen kann. Das ringförmige Metallblech 22a ist mit dem inneren Rohr 11 durch mehrere L-förmige Konsolen 44 verbunden, von denen nur eine dargestellt ist und welche angeschweisst sind.
Die Konsolen 44 sind am Umfang des inneren Rohres 11 distanziert angeordnet.
Ein weiterer Unterschied zwischen den Schornstein teilen nach Fig. 1 und 2 besteht darin, dass wie in Fig. 2 gezeigt, das untere Ende des inneren Rohres 10 nicht zurückgebogen ist, sondern mit einem Teil des inneren Rohres 11 fluchtend endet.
Zudem ist das untere Ende des Rohres 10 vom benachbarten Teil 44 des inneren Rohres 11 durch einen Spalt getrennt, welcher das Entweichen von Gasen aus dem Spalt zwischen den Rohren 10 und 11 auf max. 2,8 m3/m/Stunde begrenzt, um die Bewohner eines Hauses, in welchem ein solcher Schornstein verwendet wird, vor Abgasen zu schützen.