CH480527A - Fensterbeschlag - Google Patents

Fensterbeschlag

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CH480527A
CH480527A CH1809868A CH1809868A CH480527A CH 480527 A CH480527 A CH 480527A CH 1809868 A CH1809868 A CH 1809868A CH 1809868 A CH1809868 A CH 1809868A CH 480527 A CH480527 A CH 480527A
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gear
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CH1809868A
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Maus Julius
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Gretsch Unitas Gmbh
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    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
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    • H04L25/03Shaping networks in transmitter or receiver, e.g. adaptive shaping networks
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D15/00Suspension arrangements for wings
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    • E05D15/526Safety devices
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23JREMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES 
    • F23J11/00Devices for conducting smoke or fumes, e.g. flues
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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Description


  Fensterbeschlag    Die Erfindung bezieht sich auf einen Fensterbeschlag  mit einem im     Fensterflügel    gelegenen Fenstergetriebe und  davon ausgehenden Getriebestangen, durch welche Ge  triebestangen Glieder des     Fensterbeschlages    bewegbar  sind. Die Bezeichnung (Fensterbeschlag  stellt einen  Sammelbegriff für alle mit dem Fensterflügel verbunde  nen     Beschlagteile    dar. Das Fenstergetriebe und die  dadurch verschiebbaren Getriebe- oder Steuerstangen  werden auch als Zentralverschluss bezeichnet. Handelt es  sich um einen Fensterflügel mit mindestens einer senk  rechten und einer waagrechten Getriebestange, dann sind  diese Getriebestangen an den Flügelecken gelenkig und  kraftschlüssig durch sogenannte     Eckumlenkungen    mit  einander verbunden.

    



  Bei Schwing- und Wendefenstern hat man die Getrie  bestangen dazu benutzt, an verschiedenen Stellen des  Fensters zwischen dem feststehenden Rahmen und dem  Flügelrahmen wirksame Verschluss- oder     Verriegelungs-          glieder    zu steuern. Darüber hinaus ist es bei     Drehkipp-          fenstern    bekannt, durch die Getriebestangen Lagerteile  oder Lagerhälften für die senkrechte Drehachse und die  waagrechte Kippachse zu verschieben, um beispielsweise  den Fensterflügel von seiner Drehung um die senkrechte  Achse auf sein Kippen um die waagrechte Achse umzu  stellen.  



  Es liegt die Aufgabe vor, bereits genannte Beschlag  teile einfacher auszubilden, um beispielsweise eine einfa  chere Montage zu erhalten, und darüber hinaus handelt  es sich darum, die Verschiebung der Getriebestangen für  weitere Zwecke zu verwenden. Insbesondere soll der  Flügel in der gekippten und ganz besonders in der nur  wenig gekippten Lage gegen Fehlbedienungen gesichert  werden.  



  Die erfindungsgemässe Lösung dieser Aufgabe ist bei  einem Fensterbeschlag der beschriebenen Gattung da  durch gekennzeichnet, dass eine mit der Getriebestange  im Flügel bewegbare Schliessplatte in der     Flügelver-          schlussstellung    einen am feststehenden Rahmen sitzenden  Zapfen     hintergreift,    hinter welchem in der Kipprichtung  des Flügels gesehen eine Zunge angeordnet ist, die am  Anfang der     Flügelkippbewegung    in den für den Durch-    gang des Riegelzapfens vorhandenen Schlitz der     Schliess-          platte    eintritt und dadurch die Verschiebung der     Schliess-          platte    bzw. der Getriebestange sperrt.  



  Diese Sperreinrichtung dient     insbesondere    als Sicher  heitseinrichtung für kleine Kippwinkel. Für mittlere und  grössere Winkel ist in weiterer Ausgestaltung der Erfin  dung der Beschlag dadurch gekennzeichnet, dass eine  senkrechte, zu der unteren Ecke des Flügels auf seiner  Öffnungsseite führende Getriebestange eine Rolle eines  mit dem feststehenden Rahmen in der zugehörigen  Fensterecke verbundenen Kipplagers     hintergreift.     



  Weitere Einzelheiten gehen aus der nachfolgenden  Beschreibung sowie den übrigen Unteransprüchen her  vor.  



  In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der  Erfindung anhand eines     Drehkippfensters    dargestellt.  



  In den     Fig.    1 und 2 sind ein     Drehkippfenster    vom  Zimmerinnern gesehen in geschlossenem Zustand und in  einem senkrechten Schnitt mit gekipptem Fensterflügel  dargestellt, wobei es sich beispielsweise um ein Metallfen  ster handelt.  



  In dem feststehenden Rahmen 1 ist der Fensterflügel  bzw. der Flügelrahmen 2 um eine senkrechte Achse  drehbar. Die senkrechte Drehachse besteht aus einem  unteren Eck- oder Universalgelenk 3 und einem oberen,  in     Fig.    1 nicht dargestellten unsichtbaren Gelenk. Der  Flügelrahmen ist mit einem sogenannten     Zentralver-          schluss    ausgerüstet. Von dem durch einen Handgriff 4       bedienbaren    Fenstergetriebe 5 gehen die Getriebestangen  aus, die je nach der Aufgabe senkrecht, waagrecht oder  auch senkrecht und waagrecht am Flügelrahmen ver  schiebbar gelagert sind.

   Diese Getriebestangen 6 sind in       Fig.    1 durch einfache gestrichelte Linien und in     Fig.2     durch zwei parallel liegende gestrichelte Linien angege  ben. An den Flügelecken ist jeweils eine senkrechte  Getriebestange durch eine sogenannte     Eckumlenkung    mit  einer waagrechten Getriebestange kraftschlüssig verbun  den. Bekannte     Eckumlenkungen    bestehen aus einem an  der Flügelecke gelagerten Winkelhebel, mit dem die  Stangenenden gelenkig verbunden sind, andererseits sind  auch Winkelführungen bekannt, in denen ein Drahtseil-      stück oder ein Kettenstück verschiebbar ist, welches  wiederum mit den Stangenenden verbunden ist. Eine  solche Winkelführung 7 ist aus     Fig.    2 ersichtlich.  



  Bei grösseren und schweren Fensterflügeln ist oben  mindestens eine Haltestange 8 vorgesehen, die durch  einen Bolzen 9 gelenkig     im    Falz 10 des feststehenden  Rahmens 1     angelenkt    ist. Das freie Ende der Haltestange  8 gleitet in einer     Führungsschiene    11, die oben mit der  waagrechten Leiste des Flügels 2 verbunden ist.  



  Die unten liegende waagrechte Kippachse für den  Flügel 2 ist durch das Eckgelenk 3 und ein weiter unten  beschriebenes besonderes Kipplager 12 gebildet, welches  im Falz des feststehenden Rahmens in einer unteren  Ecke an der Öffnungsseite des Flügels befestigt ist.    <I>Oberes</I>     Drehlager   <I>für die senkrechte Drehachse</I>    In     Fig.    3 ist das Fenster nach     Fig.    1 von oben gesehen  dargestellt.  



  Die     Fig.    4 und 5 zeigen das Fenster jeweils von oben  gesehen mit in Drehstellung geöffnetem     Flügelrahmen     und mit in Kippstellung befindlichem     Flügelrahmen,     wobei der Einfachheit halber in der Kippstellung nach       Fig.    5 nur die obere Rahmenleiste des Flügels gezeichnet  worden ist.    Das mit dem Eckgelenk 3 in der senkrechten Dreh  achse zusammenarbeitende obere Drehlager besteht aus  einer Mulde 13, die mit der rechten oberen Ecke des  Flügelrahmens 2 fest verbunden ist. Die Mulde 13 ist von  aussen nicht sichtbar, denn sie liegt hinter den vorstehen  den, in     Fig.    5 mit 2' bezeichneten Rand oder     Flansch    des  Flügelrahmens.

   Genauer gesagt besteht die Mulde aus  einem kleinen Klotz, in dem eine senkrecht liegende  Mulde 13 ausgebildet ist. Eine im Falz des feststehenden  Rahmens oben     befestigte    Platte 14 trägt einen sich nach  unten erstreckenden Zapfen 15, der in die Mulde 13 passt  und der den obersten Teil der im übrigen nicht durchge  hend vorhandenen senkrechten Drehachse darstellt. In  der oberen waagrechten Leiste des feststehenden Rah  mens 1 ist die bekannte, in den     Fig.3    bis 5 nicht  eingezeichnete Getriebestange verschiebbar gelagert. Von  dieser Getriebestange erstreckt sich in der Nähe der  Mulde 13 ein kleiner Schieber 16 nach oben, der in den       Fig.    3 bis 5 nur schematisch, an den Enden abgebrochen,  dargestellt ist.  



  Beim geschlossenen Fenster nimmt die Getriebestange  6 eine solche Lage ein, dass sich der Schieber 16 in der  aus     Fig.3    ersichtlichen Stellung befindet. Durch diesen  Schieber ist der Zapfen 15 daran gehindert, aus der  Mulde 13 auszutreten. Der Fensterflügel ist also in dieser  Stelle verriegelt, wobei er sich aber in die aus     Fig.4     ersichtliche     Offenlage    drehen kann. Der Schieber 16 hat  eine solche Länge, dass er auch in der Stellung nach       Fig.    4 den Zapfen 15 in der Mulde 13 sichert, wenn er  zusammen mit der Getriebestange aus einem anderen  Grunde etwas verschoben worden ist.

   Wenn der Hand  griff 4 in die Kippstellung gedreht worden ist, dann hat  sich die Getriebestange und mit ihr der Schieber 16  soweit verschoben, dass der     Bolzen    15 aus der Mulde 13  austreten kann. Da der Bolzen 15 fest ist, kann sich die  Mulde 13 und mit ihr der ganze Fensterflügel 2 vom  Zapfen 15 und damit vom feststehenden Rahmen in die  Kippstellung bewegen, wie dies aus     Fig.    5 ersichtlich ist.  Die Haltestange 8 nimmt bei geöffnetem Fensterflügel  die aus den     Fig.    4 und 5 ersichtliche Lage ein.

           Fehlbedienungssicherung   <I>bei nur wenig in die<B>Öff-</B></I>  <I>nungslage gedrehtem Fensterflügel</I>  In den     Fig.    6 und 7 ist in grösserem Massstab und  von oben gesehen das Fenster in geschlossenem und  leicht geöffnetem Zustand dargestellt, wobei der festste  hende Rahmen im Schnitt gezeichnet ist.  



  In der oberen waagrechten Leiste des Flügelrahmens  2 liegt wiederum die Getriebestange 6. Letztere ist mit  einer Platte 17 fest verbunden, die einen nach oben  ragenden kleinen Zapfen 18 trägt. Für diesen Zapfen 18  ist im Falz 10 des feststehenden Rahmens 1 eine nach  unten offene Nut vorgesehen, die im gezeichneten Bei  spiel aus den beiden kleinen parallelen Leisten 19  gebildet ist,     d.h.    der Zwischenraum zwischen den beiden  Leisten bildet die Nut, die sich gegen den Fensterflügel  zu erweitert, indem die Leistenenden 19' etwas abgebo  gen sind. Die Leisten 19 sind in den     Fig.6    und 7  gestrichelt dargestellt, weil sie sich ja oberhalb der Platte  17 am feststehenden Rahmen befinden.  



  Man ersieht aus     Fig.    6, dass bei geschlossenem Fen  ster die Getriebestange 6 und mit ihr der Zapfen 18 un  gehindert durch die Leisten 19 verschoben werden kann,  denn der Zapfen 18 befindet sich ausserhalb der Nut.  Wird der     Fensterahmen    2 um die senkrechte Achse in  Öffnungsstellung gedreht, dann tritt der Zapfen 18 in die  Nut bzw. zwischen die Leisten 19 ein, wie es aus     Fig.    7  ersichtlich ist. Infolgedessen ist über den Zapfen 18 die  Getriebestange 6 gegen Verschiebung solange gesperrt  oder gesichert, bis der Zapfen 18 bei weiterer Drehöff  nung zwischen den Leisten 19, 19' aufgetreten ist.

   Von  diesem Augenblick an oder auch schon etwas vorher     tritt     dann die nachstehend     beschriebene    Sicherungsvorrich  tung in     Tätigkeit.            Fehlbedienungssicherung   <I>bei ganz offen gedrehtem</I>  <I>Fensterflügel</I>    In     Fig.    8 ist im Vergleich zu     Fig.    7 eine weitere oder  grössere Öffnungsstellung des     Flügelrahmens    2 darge  stellt. Die Aufgabe, auch in allen Öffnungsstellungen des  Flügelrahmens um die senkrechte Achse die Getriebe  stange 6 zu sperren, ist gemäss     Fig.    8 durch ein scheiben  artiges Sperrglied 20 gelöst, das mit einer senkrechten  Getriebestange 6 fest verbunden ist.

   Der Flügelrahmen ist  in     Fig.    8 etwas abgebrochen dargestellt und infolgedessen  ist die senkrechte, im     Schnitt    dargestellte     Getriebestange     sichtbar. Das Sperrglied 20 steht senkrecht auf der       Getriestange    6,     nimmt    also im Raum eine waagrechte La  ge ein. Die Kante 20' des Sperrgliedes 20 ist konvex  gestaltet.  



  Wiederum im Falz 10 des feststehenden Rahmens 1  ist ein Winkel- oder Profilstück 21 befestigt, wobei es  nachstehend nur auf den mit 21' bezeichneten     Winkelarm     ankommt. Dieser Winkelarm 21' besitzt einen Einschnitt  22.  



  Am Anfang der     Fensterflügeldrehöffnung    liegt das  Sperrglied 20 mit seiner Spitze noch innerhalb des  Winkels 21, 21', wie dies aus den     Fig.    6 und 7 ersichtlich  ist. Bei weiterer Drehöffnung tritt die genannte Spitze  und damit das Sperrglied 20 in den Einschnitt 22 des  Winkels 21, 21' ein, wie es aus     Fig.9    ersichtlich ist,  wodurch über das Sperrstück 20 die Getriebestange 6  gegen Verschiebung gesperrt oder gesichert ist. Durch die  konkave Kante 20' ist die Drehung des Flügelrahmens bis  in ihre aus     Fig.    4 ersichtliche Lage möglich.

             Fehlbedienungssicherung   <I>am Anfang der Kippbewe-</I>  <I>gung des Fensterflügels</I>  In den     Fig.    10 und 11 ist der Flügelrahmen in zwei  Kippstellungen von der Seite gesehen dargestellt, wobei  der feststehende Rahmen im Schnitt gezeichnet wurde.  Um den Fensterflügel in leicht gekippter Stellung gemäss       Fig.    10 gegen Anheben zu sichern und um gleichzeitig die  hier in Betracht kommende Getriebestange zu sperren, ist  im Falz des feststehenden Rahmens 1 einer Platte 23  befestigt, die einen Zapfen 24 und eine Zunge 25 besitzt,  wobei der Zapfen 24 und die Zunge 25 in waagrechter  Ebene nebeneinander liegen und wobei die Breite der  Zunge 25 dem Durchmesser des Zapfens 24 entspricht.

    Mit der nur in     Fig.    10 gestrichelt     angegebenen    Getriebe  stange 6 ist eine Platte 26 fest verbunden, die einen  winklig abgebogenen Rand 27 besitzt, wie dies aus der in  grösserem Massstab gezeichneten     Fig.    12 ersichtlich ist.  In dem abgebogenen Rand 27 befinden sich die Durch  gänge oder Schlitze 28, 28'. Es sei bemerkt, dass der in       Fig.    12 vorne dargestellte Rand 27 in Wirklichkeit hinter  der Platte 26 liegt, denn die Teile 27, 28, 28' arbeiten ja  mit dem Zapfen 24 und der Zunge 25 zusammen.

    Vorzugsweise handelt es sich beim Zapfen 24 gleichzeitig  um einen     Verriegelungszapfen.    Bei geschlossenem Fen  ster liegt der abgebogene Plattenrand 27 hinter dem  Zapfen 24, so dass der Flügelrahmen an dieser Stelle  verriegelt ist. In der Kippstellung     (Fig.    10) ist die Getrie  bestange 6 und mit ihr die Platte 26, 27 soweit verscho  ben, dass beispielsweise der Zapfen 24 mit dem Durch  gang 28 in Übereinstimmung liegt. Infolgedessen kann  der Flügelrahmen 2 nunmehr gekippt werden, wobei sich  die Platte 26. 27 über den Zapfen 24 hinwegbewegt.  Dabei greift dann aber die gleichfalls erhöht über der  kleinen Montageplatte 23 liegende Zunge 25 in den  Durchgang 28 der Platte 26 ein, wie dies aus     Fig.    10  ersichtlich ist.

   Dadurch ist die Getriebestange 6 gesperrt,  bis die Platte 26, 27 die Zunge 25 verlassen hat, wie dies  aus     Fig.    11 ersichtlich ist. Die eingreifende Zunge 25  sichert auch den Flügelrahmen 2, wenn in unbefugter  Weise von aussen versucht werden sollte, den Flügelrah  men 2 anzuheben.         Fehlbedienungssperre        bei   <I>gekipptem Flügelrahmen</I>    In den     Fig.    13, 14 und 15 ist ein sogenanntes     Kippla-          ger    in Ansicht dargestellt, welches mit dem feststehenden  Rahmen verbunden ist und welches unter Bezugnahme  auf     Fig.    1 in der linken unteren Rahmenecke gelegen ist.

    In den     Fig.    13 bis 15 ist die Befestigungsplatte des  Kipplagers mit 12 bezeichnet. Das Kipplager weist am  inneren Rand des feststehenden Rahmens 1 vorspringen  de oder erhöhte Teile auf. Von oben nach unten gesehen  handelt es sich dabei um einen Vorsprung 29 und um den  Rand 30 einer Mulde 31. Zwischen den erhöhten Teilen  29, 30 liegt ein Durchgang 32 für einen mit der Getriebe  stange 6 fest verbundenen Zapfen 33, der im gezeichne  ten Beispiel einen quadratischen Querschnitt aufweist.  Unterhalb der vorspringenden Teile 29, 30 liegt noch eine  weiter vorspringende Rolle 34.  



  An dieser Stelle sei erwähnt, dass es sich     bei    allen  genannten Zapfen auch um an sich bekannte Rollzapfen  handelt,     d.h.    um Zapfen, deren feststehender Kern eine  drehbare Hülse trägt, wie dies beim Zapfen 34 dargestellt  ist. Die Lage der Rolle 34 ist auch aus     Fig.    1 ersicht  lich.    Um dieses Kipplager wahlweise links oder rechts im  feststehenden Rahmen anschlagen zu können, ist es  symmetrisch zu einer in     Fig.    14 punktiert angegebenen  waagrechten Linie ausgebildet. Die Rolle 34 ist in einer  Bohrung des unteren Vorsprunges 29 gelagert, in dem  oberen Vorsprung 29 befindet sich eine Bohrung 35 zur  Aufnahme des Zapfens 34, wenn das Kipplager in um  180  verdrehter Lage verwendet wird.

   Infolge der sym  metrischen Ausbildung handelt es sich auch bei 31 um  eine gewissermassen dreiseitig geschlossene Mulde.  



  In     Fig.    13 befinden sich die beiden strichpunktierten  Rahmen 1, 2 in geschlossener Stellung, wobei der mit der  Getriebestange 6 verbundene Zapfen 33 den Vorsprung  29 des Kipplagers     hintergriffen    hat. Es kann sich hier im  dargestellten Beispiel um das untere Ende einer senk  rechten     Getriebestange    6 des Flügelrahmens handeln.  



  Sind die Getriebestangen 6 in ihre Stellung für das  Öffnen des Flügelrahmens um die senkrechte Achse  gebracht, dann liegt der Zapfen 33 in     Übereinstimmung     mit dem Durchgang 32 des Kipplagers 12 und infolgedes  sen kann der Flügelrahmen 2 durch seine Drehung  geöffnet werden. Eine Öffnungsstellung ist aus     Fig.    14  ersichtlich. Durch einen Pfeil ist dabei die erfolgte  Bewegung des Zapfens 33 angegeben.  



  Soll der Flügelrahmen aus der geschlossenen Stellung  nach     Fig.    13 um die untere waagrechte Achse gekippt  werden, dann wird die Getriebestange 6 soweit nach  unten verschoben, dass der Zapfen 33 in     übereinstim-          mung    mit dem oberen Teil der Mulde 31 liegt. Bei dem  Kippen tritt dann der     Zapfen    33 in die Mulde 31 ein, wie  dies aus     Fig.    15 ersichtlich ist. Durch die Anlage des  Zapfens 33 an der Muldenwandung 30 ist nunmehr die  Getriebestange 6 gesperrt. Auch lässt sich der Flügelrah  men 2 nicht nach oben bewegen oder aushängen.  



  Die     Lage    des Zapfens 33 und der Sperrzunge 25 nach       Fig.    11 sind so aufeinander abgestimmt, dass der Zapfen  33 bereits in die Mulde 31 eingetreten ist, bevor die  Zunge 25 von der Platte 26, 27 frei wird.  



  Aus     Fig.    15 ist weiter ersichtlich, dass das mit einem  Ausschnitt 36 versehene untere Ende der Getriebestange  6 in der Kippstellung die Rolle 34     hintergriffen    hat,  wobei der Ausschnitt 36 teilweise dem Rollenumfang  entspricht. Die Rolle 34 liegt in     Fig.    15 zwischen dem  Ende der Getriebestange 6 und dem vorspringenden  Rand 2'. Ausserdem liegt der Flügelrahmen mit seiner  unteren Kante 37 auf der Rolle 34 auf. Diese Rolle 34  bildet demgemäss einen Teil der unteren waagrechten  Kippachse.  



  Bei der     Fensterrahmenschliessung    aus der geöffneten  Drehstellung     (Fig.    14) läuft der Flügelrahmen mit seiner  unteren Kante 37 auf die Rolle 34 auf, so dass der  Rahmen 2 auf alle Fälle bei geschlossenem Fenster seine  richtige Höhenlage einnimmt. Zur Verriegelung wird die  Getriebestange 6 aus     ihrer    Höhenlage in     Fig.14    in  diejenige nach     Fig.    13 verschoben, nachdem der Zapfen  33 wieder in das Kipplager 12 eingetreten ist. Der Zapfen  33 arbeitet dabei mit der schrägen oder konvexen  Oberfläche 38 des Vorsprunges 29 zusammen, wodurch  der Flügelrahmen fest in den feststehenden Rahmen  gedrückt wird.  



  Das durch die Teile 12, 29, 30, 34 und die Gestaltun  gen 31, 32, 35, 38 gebildete Kipplager hat den Vorteil der       Einteiligkeit.    Durch die Verschraubung der Platte 12 mit  dem Fensterrahmen erlangen alle Lagerbestandteile so  fort ihre richtige Lage.      <I>Kupplung einer zusätzlichen</I>     Flügelhaltestange   <I>mit</I>  <I>dem Flügelrahmen</I>  In     Fig.16    ist das geschlossene Fenster von oben  gesehen dargestellt, wobei gestrichelt eine zusätzliche  Haltestange 39 eingezeichnet ist.  



       Fig.    17 zeigt wiederum von oben gesehen den Flügel  rahmen in geöffneter Drehlage und     Fig.    18 zeigt den  Flügelrahmen in Kipplage, wobei sich die Haltestange 39  in Arbeitsstellung befindet.  



  Die Haltestange 39, die bei einem schweren Flügel  rahmen in bekannter Weise zusätzlich zur beschriebenen  Haltestange 8 vorhanden sein kann, trägt an einem Ende  einen Zapfen 40 und am anderen Ende einen Zapfen 41,  der in eine Längsführung 42 im Falz des feststehenden  Rahmens 1 eingreift. Die Führung 42 ist vorzugsweise an  einer Montageplatte 43 ausgebildet, die an ihrem einen  Ende zu einer Zunge 44 ausgebildet oder mit einer  solchen verbunden ist. Diese vorzugsweise federnde Zun  ge 44 übergreift die nicht in Arbeitsstellung befindliche  Haltestange 39, so dass letztere in ihrer Parallellage zum  feststehenden Rahmen festgehalten ist.

   Zur weiteren  Sicherung kann die Haltestange 39 zwei     Vorsprünge    oder       ausgepresste    Warzen 45 besitzen, welche links und rechts  der Zunge 44 liegen, wodurch die Haltestange 39 in ihrer       Nichtarbeitsstellung    gegen Längsverschiebung gesichert  ist.  



  Oben ist auf dem Flügelrahmen 2 ein Winkel oder ein  U-förmig gestaltetes Blech 46 befestigt. Der mittlere Teil  des Bleches 46, der zwischen sich und dem     Flügelrahmen     2 einen Zwischenraum aufweist, besitzt einen Einschnitt  47, dessen Öffnung gegen den feststehenden Rahmen 1  gerichtet ist.  



  Vorzugsweise erweitert sich der Einschnitt 47 etwas,  wie     Fig.17    zeigt. Mit der im Flügelrahmen 2 oben  verschiebbaren waagrechten Getriebestange 6 (aus der in       vergrössertem    Massstab gezeichneten     Längsschnittsfigur     19 ersichtlich) ist ein mehrfach abgebogener winkliger  Schieber 48 verbunden, der durch einen Schlitz 49 in das  Blech 46 von der Seite her eingreift. Der Schieber 48 ist  an seinem freien Ende gegabelt,     d.h.    mit einem Einschnitt  50 versehen.  



  Bei geschlossenem oder in     Drehöffnungsstellung    be  findlichem Flügelrahmen 2 nimmt der Schieber 48 die  aus den Figuren 16, 17, 19 ersichtliche Stellung ein.  Infolgedessen verbleibt die Haltestange 39 in ihrer Ruhe  lage, wenn der Flügelrahmen 2 in die Öffnungsstellung  nach     Fig.17    bewegt wird, soll der Flügelrahmen 2  gekippt werden, wobei die zweite Haltestange 39 erfor  derlich ist, dann wird über die Getriebestange 6 der  Schieber 48 nach links in Arbeitsstellung verschoben und  zwar bei geschlossenem Fenster, so dass der im Einschnitt  47 liegende Zapfen 40 durch den gegabelten Schieber 48,  50 seitlich umfasst wird.  



  Bei der Kippbewegung wird infolgedessen die Halte  stange 39 mitgenommen, bis die aus     Fig.    18 ersichtliche  Kippstellung erreicht ist.  



  Alle für die Schliess-, die Dreh- und die Kippstellung  erforderlichen Lagen der beschriebenen Einzelteile wer  den durch Drehung der in     Fig.    1 dargestellten Handkur  bel 4 erreicht. Für die Kippstellung nimmt die Handkur  bel ihre aus den     Fig.    1 und 2 ersichtliche, nach oben  gerichtete Lage ein. Für die Drehstellung ist die Hand  kurbel 4 im     Ührzeigersinn    um 90  gedreht, so dass sie  senkrecht nach unten zeigt, so entspricht das der     Schliess-          lage    des Flügelrahmens.  



  Die Sperrscheibe 20 liegt vorzugsweise am Ende einer    senkrechten Getriebestange benachbart der senkrechten  Drehachse. Vorzugsweise liegt die     Sperrscheibe    20 in der  unteren Hälfte des Flügelrahmens.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Fensterbeschlag mit einem im Fensterflügel gelegenen Fenstergetriebe und davon ausgehenden Getriebestangen, durch welche Getriebestangen Glieder des Fensterbe schlages bewegbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass eine mit der Getriebestange (6) im Flügel bewegbare Schliessplatte (26) in der Flügelverschlussstellung einen am feststehenden Rahmen (1) sitzenden Zapfen (24) hintergreift, hinter welchem in der Kipprichtung des Flügels gesehen eine Zunge (25) angeordnet ist, die am Anfang der Flügelkippbewegung in den für den Durch gang des Riegelzapfens vorhandenen Schlitz (28) der Schliessplatte (26) eintritt und dadurch die Verschiebung der Schliessplatte bzw. der Getriebestange (6) sperrt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Fensterbeschlag nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass eine senkrechte, zu der unteren Ecke des Flügels auf seiner Öffnungsseite führende Getriebe stange (6) eine Rolle (34) eines mit dem feststehenden Rahmen in der zugehörigen Fensterecke verbundenen Kipplagers (12) hintergreift. 2. Fensterbeschlag nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Flügelecke mit einer waagrech ten Rahmenfläche (37), einem Flügelüberschlag (2') und der Getriebestange (6) die Rolle (34) des Kipplagers übergreift und sich auf ihr abstützt. 3. Fensterbeschlag nach Patentanspruch und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Ende der Getriebestange einen der Rolle (34) angepassten Aus schnitt (36) besitzt. 4.
    Fensterbeschlag nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Kipplager (12) eine nach innen offene Mulde (31) besitzt, in welche ein an der Getriebe stange (6) sitzender Zapfen (33) in der Flügelkippstellung eingreift und die Getriebestange sperrt. 5. Fensterbeschlag nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass oberhalb der Mulde (31) ein mit dem Muldenrand (30) in der Höhe übereinstimmender Vorsprung (29) liegt, wobei zwischen dem Muldenrand und dem Vorsprung ein Durchlass (32) für den Zapfen (33) liegt, der in der Verriegelungsstellung des Flügels den Vorsprung (29) hintergreift. 6.
    Fensterbeschlag nach Patentanspruch und Unter anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Kipplager in bezug auf eine durch die Mitte der Mulde (31) gehende Waagrechte symmetrisch gestaltet ist, wobei jeder Vorsprung (29) eine Bohrung (35) zum wahlweisen Einsetzen des Zapfens der Rolle (34) besitzt. 7. Fensterbeschlag nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Kipplagerplatte (12) mit ihren vorspringenden Teilen (29, 30, 34) und ihren Durchlässen, Mulden und Bohrungen (31, 32, 35) einstückig ist. B.
    Fensterbeschlag nach einem der Unteransprüche 4, 5 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Kipplager mit seiner Rolle (34) einen Teil der Kippachse, mit seinem Vorsprung (29) einen Teil der Flügelverriegelung und mit seiner Mulde (31) einen Teil einer Fehlbedienungssiche- rung bildet.
CH1809868A 1966-04-20 1967-10-31 Fensterbeschlag CH480527A (de)

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US543900A US3320906A (en) 1966-04-20 1966-04-20 Fuel burning process and apparatus
DEG0048896 1966-12-30
CH1525567A CH480526A (de) 1966-04-20 1967-10-31 Fensterbeschlag für Schwing-, Wende- oder Drehkippfenster

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CH480527A true CH480527A (de) 1969-10-31

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CH1809868A CH480527A (de) 1966-04-20 1967-10-31 Fensterbeschlag

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