CH480590A - Verteiler für Gas-Flüssigkeits-Gemische - Google Patents

Verteiler für Gas-Flüssigkeits-Gemische

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CH480590A
CH480590A CH1212868A CH1212868A CH480590A CH 480590 A CH480590 A CH 480590A CH 1212868 A CH1212868 A CH 1212868A CH 1212868 A CH1212868 A CH 1212868A CH 480590 A CH480590 A CH 480590A
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CH
Switzerland
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steam
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water
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Application number
CH1212868A
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Inventor
Ivanovich Koshelev Ivan
Romanovich Egunov Viktor
Original Assignee
Tsni I Pk Kotloturbinny I Im I
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B37/00Component parts or details of steam boilers
    • F22B37/62Component parts or details of steam boilers specially adapted for steam boilers of forced-flow type
    • F22B37/70Arrangements for distributing water into water tubes
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B37/00Component parts or details of steam boilers
    • F22B37/02Component parts or details of steam boilers applicable to more than one kind or type of steam boiler
    • F22B37/22Drums; Headers; Accessories therefor
    • F22B37/227Drums and collectors for mixing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description


  Verteiler     für        Gas-Flüssigkeits-Gemische       Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Ver  teiler für     Gas-Flüssigkeits-Gemische,    vorzugsweise zur  Verteilung des     Dampf-Wasser-Gemisches    auf die Rohre  eines     Zwangsdurchlaufdampferzeugers,    dessen Sammler  über     Zuleitrohre    mit einer vorgeschalteten dampferzeu  genden Heizfläche und über     Ableitrohre    mit einer nach  geschalteten dampferzeugenden Heizfläche verbunden  ist.  



  Es ist bekannt, zur gleichmässigen Verteilung des       Durchflusses    eines     Dampf-Wasser-Gemisches    auf die  Rohre eines     Zwangsdurchlaufkessels    Sammler mit     Ab-          leitrohren    einzusetzen. Die Geschwindigkeit des     Dampf-          Wasser-Gemisches    am Eintritt in den Sammler wird da  bei verhältnismässig hoch gehalten, damit in der Samm  lerkammer ein möglichst homogenes     Gemisch    entsteht,  das sich leichter über die     Ableitrohre    gleichmässig ver  teilen lässt.  



  Die beschriebenen Verteiler arbeiten einwandfrei nur  für einen engen Bereich des Dampfgehaltes am Verteiler  eintritt, da bei starken Schwankungen des Dampfgehalts  keine ausreichende Homogenität des     Dampf-Wasser-Ge-          misches    zu erreichen ist, was wiederum eine     gleichmäs-          sige    Verteilung des Gemisches über die     Ableitrohre     erschwert.  



  Die Erfindung ist aus der Aufgabe hervorgegangen,  einen Verteiler für     Gas-Flüssigkeits-Gemische,    vorzugs  weise für     Dampf-Wasser-Gemische    zu schaffen, der eine       deichmässige    Verteilung des durchlaufenden     Wasser-          Dampf-Gemisches    auf die     Ableitrohre    auch bei grossen  Schwankungen des Dampfgehaltes ermöglicht.  



  Der erfindungsgemässe Verteiler ist dadurch gekenn  zeichnet, dass im Sammler     Einlaufrohre    mit über ihre  Ganze Länge verteilten Löchern derart angeordnet sind,  dass sie mit ihrem einen Ende     in    das     Ableitrohr    münden,  wogegen ihr anderes Ende offen ist.  



  Bei einer vorteilhaften Ausführung des Verteilers wei  sen die     Einlaufrohre    an ihren offenen Enden Zähne auf,  deren Spitzen sich auf die Wandung des Sammlers ab  stützen.    Der Erfindungsgedanke wird nachstehend an einem  Ausführungsbeispiel mit Bezugnahme auf die beigefügte  Zeichnung näher erläutert.

   In dieser zeigt:       Fig.    1 den erfindungsgemässen Verteiler für     Dampf-          Wasser-Gemische    im Aufriss,       Fig.    2 einen Schnitt nach der Linie     II-11    der     Fig.    1,       Fig.    3 einen Schnitt nach der Linie     III-III    der     Fig.    1,  und       Fig.4    die Abwicklung eines gelochten     Einlaufrohres     des erfindungsgemässen Verteilers.  



  Der Sammler 1     (Fig.    1) weist     Zuleitrohre    2 und     Ab-          leitrohre    3 auf.  



  Das in den Sammler strömende     Dampf-Wasser-Ge-          misch    wird im     Sammler    in Dampf und Wasser getrennt.  Der Dampf steigt nach oben und sammelt sich im obe  ren Teil des Sammlers 1, das Wasser bleibt unten. Die  Verteilungsverhältnisse werden dadurch begünstigt, dass  das in den Sammler 1 hineinragende     Zuleitrohr    2 an der  Stirnseite mit einem     kegeligen    Boden 4     (Fig.    2) ver  schlossen ist und unten in der Wandung Austrittslöcher  5 für das zuströmende     Dampf-Wasser-Gemisch    aufweist.  



  Jedes     Ableitrohr    3 ist im Innern des Sammlers 1 mit  einem     Einlaufrohr    6 versehen, das über seine ganze Länge  verteilt Löcher 7 aufweist. Mit seinem einen Ende mün  det das     Einlaufrohr    6 in das     Ableitrohr    3, während sein  anderes Ende offen ist. Am offenen Ende des Einlauf  rohrs 6 sind Zähne 8 vorgesehen, deren Spitzen auf der  Wandung des Sammlers aufliegen. Das Wasser strömt  zwischen den Zähnen 8 in das     Einlaufrohr    6 ein.  



  Die Löcher 7 sind am Umfang über die ganze Länge  des     Einlaufrohres    entlang einer Schraubenlinie angeord  net. Die Abwicklung der     Mantelfläche    des     Einlaufrohrs    6  ist in     Fig.    4 gezeigt. Um rasche Änderungen des Wasser  standes im Sammler bei geringeren Dampfgehalten zu  vermeiden, ist der Durchmesser der Löcher 7 im unte  ren Teil des     Einlaufrohrs    6 grösser gewählt     als    im obe  ren.  



  Der     Gesamtdurchgangsquerschnitt    der Löcher 7 ist  für den höchstmöglichen Durchsatz des Dampf-Wasser-      Gemisches ausgelegt. Der Rechnung wird der niedrigste  Wasserstand zugrunde gelegt, bei dem der Wasserspie  Qei etwas über den Zähnen 8 liegt.  



  Der beschriebene Verteiler hat folgende Wirkungs  weise:  Das zu verteilende     Dampf-Wasser-Gemisch    strömt  durch die     Zuleitrohre    2 zu und     tritt    in den Sammler 1  durch die Löcher 5 ein, die sich unten am Rohrende be  finden. Das aus jedem     Zuleitrohr    2 austretende Gemisch  strömt in je zwei Richtungen entlang der Sammlerachse  mit einer Geschwindigkeit, bei der der Dampf aus dem  Gemisch ausgeschieden wird. Der Dampf steigt nach oben,  während die     Flüssigkeit    sich im unteren Teil des Samm  lers 1 sammelt. Im Sammler 1 bildet sich somit oben  ein     Dampfraum    und unten ein Wasserraum.

   Der Dampf  tritt aus dem oberen Raum in das     Einlaufrohr    6 durch  die obren. nicht überfluteten Löcher 7 ein.  



  Die Zahl der jeweils über dem Wasserspiegel liegen  den Löcher 7, über welche der Dampf in die     Einlauf-          rohre    6 gelangt,     hängt    vom Wasserstand im     Sammler    1  ab. Der durch die Löcher 7 aus dem oberen Sammler  raum in die     Einlaufrohre    strömende Dampf wird ge  drosselt. so dass der Druck oben im     Einlaufrohr    6 stets  kleiner ist als der Druck im Dampfraum des Sammlers 1.  Dementsprechend ist der Wasserstand im     Einlaufrohr    6  stets höher als im oberen Sammlerraum.

   Reicht diese  Druckdifferenz nicht aus, um das Wasser bis zum näch  sten nicht überfluteten Loch hochzudrücken, so dass es  vom strömenden Dampf mitgerissen wird, so nimmt der  Wasserinhalt des Sammlers zu. Der Wasserstand steigt so  lange. bis der Wasserspiegel im     Einlaufrohr    6 das nächste  vom Dampf durchströmte Loch 7 erreicht. Das Wasser  strömt in das     Einlaufrohr    6 hauptsächlich zwischen den  Zähnen 8 ein. Ein kleinerer Teil tritt durch die überflute  ten Löcher 7 ein.  



  Im Sammler 1 stellt sich also stets ein Wasserstand  ein. bei dem der Wasserspiegel im     Einlaufrohr    6 gerade       Ain    nicht überflutetes Loch 7 erreicht, wo das über  schüssige Wasser vom durchströmenden Dampf mitge  rissen wird.  



  Die Selbstregelung des     Wasserstandes    im Verteiler  wird nachstehend an einigen Beispielen näher erläutert.  Es sei angenommen, der     Massendurchfluss    des       Dampf-Wasser-Gemisches    am Verteilereintritt bleibe  konstant und  a) der Dampfgehalt (x) des Gemisches werde plötz  lich hoher:  Die Zunahme des Dampfgehaltes bei gleichbleiben  dem     Massendurchfluss    bedeutet Vergrösserung des  Dampfdurchsatzes und Verkleinerung des     Wasserdurch-          flusses.     



  Die Zunahme der durch die nicht überfluteten Löcher  7 strömenden Dampfmenge ruft sofort eine     Vergrösse-          rung    des Druckgefälles an diesen Öffnungen und somit  eine Vergrösserung der aus dem Sammler 1 in das Ein  laufrohr 6 angesaugten Wassermenge hervor. Dadurch  sinkt der Wasserstand im Sammler ab. Eine Wasserstand  absenkung tritt auch wegen des kleiner werdenden Was.       sergehaltes    des durch die     Zuleitrohre    2 eintretenden Ge  misches ein.

   Bei niedrigerem Wasserstand im     Sammler    1  ist aber die zum Ansaugen des Wassers erforderliche  Druckdifferenz grösser, da die Differenz zwischen den       Wasserstandshöhen    im Sammler 1 und in den     Einlauf-          rohren    6 jetzt grösser ist. Es stellt sich nun ein neuer    Gleichgewichtszustand ein, bei dem der Wasserstand  dem neuen, höheren Dampfgehalt des zuströmenden Ge  misches entspricht.  



  b) der Dampfgehalt (x) des zuströmenden Gemisches  werde plötzlich niedriger:  Die Abnahme des Dampfgehaltes bei gleichbleiben  dem     Massendurchfluss    bedeutet Verkleinerung des       Dampfdurchsatzes    und eine entsprechende Vergrösserung  des     Flüssigkeitsdurchflusses.    Bei kleinerem Dampfdurch  satz durch die über dem Wasserspiegel liegenden Löcher  7 wird das Druckgefälle an ihnen kleiner. Dadurch ver  mindert sich die Flüssigkeitsmenge, die aus dem Samm  ler 1 in die     Einlaufrohre    6 überströmt. Der Wasserstand  im Sammler wird also höher.

   Der     Wasserstandsanstieg          erfolgt    auch wegen des höheren Wassergehaltes des durch  die     Zuleitrohre    2 zuströmenden Dampfes.  



  Bei höherem     Wasserstand    im Sammler 1 wird der  zum Ansaugen der Flüssigkeit erforderliche Unterdruck  kleiner, da der erforderliche Unterschied zwischen den  Wasserständen im Sammlerraum und in den     Einlauf-          rohren    6 jetzt     geringer    ist. Es stellt sich also ein neuer  Gleichgewichtszustand ein, bei dem der Wasserstand im  Sammler 1 dein neuen, niedrigeren Dampfgehalt des zu  strömenden Gemisches entspricht.  



  Nachstehend sind noch Versuchsergebnisse angege  ben, die an einem     erfindungsgemässen    Verteiler für       Dampf-Wasser-Gemisch    bei verschiedenen Drücken und  bei einer Änderung des Dampfgehaltes in einem weiten  Bereich gewonnen wurden.  



  Bei einem Druck von p = 180     at    und bei einer Än  derung des Dampfgehaltes von x = 0,15 auf x = 0,85  betrug die Abweichung des Dampfgehaltes in den ein  zelnen Rohren vom Mittelwert     Ax    =     x""    - x = 0,02   0,1. Kleinere Abweichungen wurden bei Dampfgehalten  von x = 0,1 bis 0,3 und x = 0,7 bis 0,9 gemessen.     Grös-          sere    Abweichungen traten bei Dampfgehalten von x =  0,4 bis 0,6 auf.  



  Der vorgeschlagene Verteiler kann auch zur Vertei  lung anderer     Gas-Flüssiakeits-Gemische    mit Erfolg ein  gesetzt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verteiler für Gas-Flüssigkeits-Gemische, vorzugsweise zur Verteilung des Dampf-Wasser-Gemisches auf die Rohre eines Zwangsdurchlaufdampferzeugers, dessen Sammler über Zuleitrohre mit einer vorgeschalteten dampferzeugenden Heizfläche und über Ableitrohre mit einer nachgeschalteten dampferzeugenden Heizfläche ver bunden ist, dadurch gekennzeichnet. dass im Sammler (1) Einlaufrohre (6) mit über ihre ganze Länge verteilten Löchern (7) derart angeordnet sind, dass sie mit ihrem einen Ende in das Ableitrohr münden, wogegen ihr an deres Ende offen ist.
    UNTERANSPRUCH Verteiler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net. dass die Einlaufrohre (6) an ihren offenen Enden Zähne (8) aufweisen, deren Spitzen sich auf die Wan dung des Sammlers (1) abstützen.
CH1212868A 1968-08-13 1968-08-13 Verteiler für Gas-Flüssigkeits-Gemische CH480590A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0141029A3 (en) * 1983-09-22 1986-01-02 Gebruder Sulzer Aktiengesellschaft Phase distribution container
EP0172336A1 (de) * 1984-08-24 1986-02-26 GebràœDer Sulzer Aktiengesellschaft Vorrichtung zum gleichmässigen Verteilen eines Zwei-Phasengemisches

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0141029A3 (en) * 1983-09-22 1986-01-02 Gebruder Sulzer Aktiengesellschaft Phase distribution container
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