CH480595A - Befestigungsvorrichtung für Abdeckplatten auf einem Unterbau - Google Patents
Befestigungsvorrichtung für Abdeckplatten auf einem UnterbauInfo
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- E03C1/00—Domestic plumbing installations for fresh water or waste water; Sinks
- E03C1/12—Plumbing installations for waste water; Basins or fountains connected thereto; Sinks
- E03C1/32—Holders or supports for basins
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Description
Befestigungsvorrichtung für Abdeckplatten auf einem Unterbau Die Erfindung betrifft eine Befestigungsvorrichtung für Abdeckplatten auf einem Unterhau, welche minde stens ein erstes Befestigungselement an der Abdeckplatte und ein zweites Befestigungselement am Unterbau auf weist.
Bei den bekannten Befestigungsvorrichtungen wird die Abdeckplatte mittels Schrauben gegen den Unterbau festgezogen; dabei sind die Schrauben in der Regel nur von unten und vom Innern des Unterbaues her zugäng lich, so dass die Montage ziemlich umständlich ist.
Zweck der Erfindung ist es somit, eine Befestigungs vorrichtung zu schaffen, welche die Montage der Ab deckplatten vereinfacht.
Die erfindungsgemässe Befestigungsvorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass das eine Befestigungsele ment ein sich in einem Teilbereich erweiternder Schlitz und das andere ein mindestens eine Kerbe oder Nut aufweisender Zapfen ist, der bei aufgesetzter Abdeckplat- te in den Schlitz eingreift, und dessen Durchmesser im Kerben- oder Nutengrund höchstens gleich der kleinsten Schlitzbreite, ausserhalb der Kerbe oder Nut, jedoch grösser als die kleinste und höchstens gleich der grössten Schlitzbreite ist.
In einer bevorzugten Ausführungsform kann die erfindungsgemässe Vorrichtung zweckmässigerweise für die Befestigung von Spültisch- oder Herdabdeckplatten auf einem Unterbau verwendet werden.
Eine derartige Konstruktion erlaubt die Montage ohne Werkzeuge und ohne dass hierzu ein Monteur sich im Innern des Unterbaus und von unten her an der Abdeckplatte zu schaffen machen muss. Beim Aufsetzen der Abdeckplatte ist lediglich darauf zu achten, dass die Zapfen an den breiteren Stellen der Schlitze in diese eingesetzt werden, worauf sich die Platte durch ein Verschieben gegenüber dem Unterbau fixieren lässt.
An sich kann die Erweiterung an einer beliebigen Stelle eines jeden Schlitzes vorgesehen werden; so wäre es beispielsweise möglich, dass sich die Erweiterung in der Mitte des Schlitzes befindet, so dass die Abdeckplatte sowohl beim Verschieben in der einen als auch in der anderen Richtung arretiert wird. Soll die Abdeckplatte eine ganz bestimmte Lage gegenüber dem Unterbau einnehmen, so sind jedoch schlüssellochförmige Schlitze besonders zweckmässig.
Um die zulässigen Toleranzen bei der Herstellung des Unterbaus und der Abdeckplatte nicht unnötig klein halten zu müssen, ist es ferner vorteilhaft, wenn die Zapfen nebeneinander mehrere Umfangsnuten aufweisen oder als Gewindezapfen ausgebildet sind, da dann nicht darauf geachtet werden muss, dass der sich auf dem Unterbau abstützende Rand der Abdeckplatte an allen Stellen ganz exakt aufliegt.
Üblicherweise werden die Unterbauten aus Holz ausgeführt, und die Abdeckplatten haben vorzugsweise einen mindestens zweimal ungefähr rechtwinklig nach unten und innen abgewinkelten Rand, so dass der nach innen abgewinkelte Randflansch der Abdeckplatte auf dem oberen Rand des Unterbaus aufliegt. Bei einer solchen Konstruktion ist es am einfachsten, wenn der nach innen abgewinkelte Randflansch an zwei einander gegenüberliegenden Seiten der Abdeckplatte die Schlitze aufweist, während in den Unterbau Bohrungen einge bracht werden, in die dann die Zapfen einzusetzen und dort zu befestigen sind.
Weitere, vorteilhafte Weiterbildungen des Erfin dungsgegenstandes ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung, die der Erläuterung zweier Ausführungs beispiele der erfindungsgemässen Befestigungsvorrich tung dient; es zeigen: Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Spültischabdeckplatte mit angedeuteten Befestigungsschlitzen; Fig. 2 einen Schnitt durch Unterbau und Abdeckplat- te nach der Linie 2-2 in Fig. 1;
Fig.3 einen Schnitt durch den unteren Rand der Abdeckplatte nach der Linie 3-3 in Fig. 2; und Fig. 4 eine der Fig. 2 entsprechende Darstellung eines abgewandelten Ausführungsbeispiels der erfindungsge- mässen Befestigung.
Die in Fig. 1 in Draufsicht dargestellte Abdeckplatte 10 weist im wesentlichen ein Becken 12 und eine Abstellfläche 14 auf, die von einem Plattenrand 16 umgeben werden. An der der einen Wand zuzukehrenden Längsseite der Abdeckplatte ist noch ein Wandflansch 18 vorgesehen, der ungefähr rechtwinklig nach oben abgebo gen ist. Der Befestigung der Abdeckplatte auf einem in Fig.2 nur bruchstückhaft dargestellten Unterbau 20 dienen an der Abdeckplatte Schlitze 22, deren Lage in Fig.l nur schematisch im Plattenrand 16 angedeutet ist.
Nähere Einzelheiten der Befestigungsvorrichtung zei gen die Fig.2 und 3, denen entnommen werden kann, dass der Plattenrand 16 einen rechtwinklig nach innen abgebogenen Stützflansch 24 aufweist, der auf der oberen Stirnfläche 26 des Unterbaues 20 aufliegt. Die Schlitze 22 sind nun in diesem Stützflansch 24 vorgesehen, während in den Unterbau 20 Bohrungen 28 eingebracht sind, die jeweils einen Haltezapfen 30 aufnehmen.
Bei diesem Ausführungsbeispiel weisen die Haltezapfen nebeneinan- derliegend mehrere Umfangsnuten auf, die sowohl der Arretierung der Abdeckplatte 10 auf dem Unterbau mit Hilfe der Schlitze 22 als auch der Befestigung des Haltezapfens im Unterbau 20 dienen, wenn die Bohrun gen 28 vor dem Einsetzen der Haltezapfen teilweise mit einem Klebstoff oder dgl. gefüllt werden.
Zur Montage einer Abdeckplatte auf einem Unterbau wird nun die erstere so aufgesetzt, dass die Haltezapfen 30 zunächst in die erweiterten Schlitzbereiche 32 eingrei fen; stehen die Haltezapfen so über die obere Stirnfläche 26 über, wie dies die Fig. 2 zeigt, so muss die Abdeck- platte nur noch gemäss Fig.3 nach oben verschoben werden, um sie auf dem Unterbau zu verriegeln. Eine Demontage erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
Ein besonderer Vorteil der erfindungsgemässen Befe stigungsvorrichtung ist auch darin zu sehen, dass sie sich gut für solche Abdeckplatten eignet, deren Plattenrand 16 auf der Unterseite mit einem Schaumstoff 34 ausge- schäumt ist; es müssen dann lediglich im Bereich der Schlitze 22 Aussparungen in der Schaumstoffmasse vor gesehen werden.
Das in Fig. 4 dargestellte Ausführungsbeispiel unter scheidet sich lediglich hinsichtlich der Ausbildung des Haltezapfens von dem zuvor erläuterten Beispiel, da hier der Stützflansch 24 zwischen einem Zapfenkopf 30a und einem Bund 30b eines im übrigen gleich ausgebildeten Haltezapfens 30c gehalten wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Befestigungsvorrichtung für Abdeckplatten auf einem Unterbau, welche mindestens ein erstes Befestigungsele ment an der Abdeckplatte und ein zweites Befestigungs element am Unterbau aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Befestigungselement ein sich in einem Teilbereich erweiternder Schlitz (22) und das andere ein mindestens eine Kerbe oder Nut aufweisender Zapfen (30) ist, der bei aufgesetzter Abdeckplatte (10) in den Schlitz eingreift, und dessen Durchmesser im Kerben- oder Nutengrund höchstens gleich der kleinsten Schlitz breite,ausserhalb der Kerbe oder Nut, jedoch grösser als die kleinste und höchstens gleich der grössten Schlitzbrei te ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Abdeckplatte (10) eine Spültisch- oder Herdabdeckplatte ist. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch einen schlüssellochförmigen Schlitz. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Zapfen nebeneinander mehrere Umfangsnuten aufweist. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch einen Gewindezapfen. 5.Vorrichtung nach Patentanspruch für Abdeckplat- ten mit mindestens zweimal ungeführ rechtwinklig nach unten und innen abgewinkeltem Rand, dadurch gekenn zeichnet, dass der nach innen abgewinkelte Randflansch (24) an zwei einander gegenüberliegenden Seiten der Abdeckplatte die Schlitze aufweist.
Applications Claiming Priority (1)
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| DE1967B0073454 DE1978719U (de) | 1967-11-14 | 1967-11-14 | Befestigungsvorrichtung fuer spueltisch- oder herdabdeckplatten. |
Publications (1)
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| CH1561668A CH480595A (de) | 1967-11-14 | 1968-10-18 | Befestigungsvorrichtung für Abdeckplatten auf einem Unterbau |
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Also Published As
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