CH480800A - Zusatzgerät für Teigwalzmaschinen zur Herstellung von Teigrollen - Google Patents

Zusatzgerät für Teigwalzmaschinen zur Herstellung von Teigrollen

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CH480800A
CH480800A CH1417667A CH1417667A CH480800A CH 480800 A CH480800 A CH 480800A CH 1417667 A CH1417667 A CH 1417667A CH 1417667 A CH1417667 A CH 1417667A CH 480800 A CH480800 A CH 480800A
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CH
Switzerland
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roller
dough
machine
additional device
conveyor belt
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Application number
CH1417667A
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English (en)
Inventor
Kuehner Willy
Original Assignee
Seewer Gustave A
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21CMACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
    • A21C3/00Machines or apparatus for shaping batches of dough before subdivision
    • A21C3/06Machines for coiling sheets of dough, e.g. for producing rolls

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Manufacturing And Processing Devices For Dough (AREA)

Description


  Zusatzgerät     für        Teigwalzanaschinen    zur Herstellung von     Teigrollen       Die Erfindung betrifft ein Zusatzgerät für     Teigwalz-          maschinen        mit    Oberwalze und Unterwalze, welches Ge  rät zur Herstellung von     Teigrollen        bestimmt        ist    und ein  am Körper der Maschine frei schwenkbar und lösbar an  bringbares Gestell     aufweist,    in welchem     Walzen    gelagert  sind,

   die im     eingehängten    Zustand des Gerätes     mit    einem  drehenden Teil der Maschine in     Antriebsverbindung     stehen.  



  Ein bekanntes Zusatzgerät dieser Gattung (Deutsche  Auslegeschrift Nr.<B>1</B>148 504)     ist    für eine     Teigwalz-    und       Einrollmaschine    vorgeschlagen worden; es     weist    ein nach       unten    geneigtes Förderband auf,     das    die     Teigstücke     nach deren Austritt aus dem Walzspalt der Maschine  bis in den Wirkbereich der lediglich als     Aufrollglieder     wirkenden     Walzen    des Zusatzgerätes befördert.  



  Abgesehen davon, dass ein solches Zusatzgerät nicht  an einer     Teigwalzmaschine    angebracht werden kann, bei  der auf der     Auslassseite    des Walzwerkes ein horizon  tales     Wegfördertransportband    vorhanden ist, und dass  in diesem Zusatzgerät ein nochmaliges Dünnwalzen des       Teigstückes,    wie es z.

   B. anlässlich der Anfertigung des  unter dem Namen  Hörnchen  bekannten     Kleingebäk-          kes        erwünscht    ist, nicht möglich ist, hat dieses Zusatz  gerät den grossen Nachteil, dass es dem aus dem Walz  werk der Maschine austretenden     Teigstück    ermöglicht,  sich vor dem     Eingerolltwerden    ganz zu entspannen.

   Die  ses Entspannen erfolgt während der Zeit, in welcher  das eben     gewalzte        Teigstück    frei auf dem nach unten  geneigten Förderband     aufliegt.    Es ergeben sich deswe  gen  lahme,  keinen  Stand  besitzende     Teigrollen,    die  deswegen beim Backen kaum an Volumen gewinnen.  



  Aus dem auf den Namen des     Anmelders    lautenden  deutschen Gebrauchsmuster Nr.<B>1952</B> 002 ist ein Zu  satzgerät bekannt, dem diese Nachteile nicht anhaften,  das aber zu teuer     ist.    Bei ihm ist dafür gesorgt, dass  das Wegförderband durch     Überführen    über ein     Umleit-          organ,    z.

   B. einen Rundstab, in einem Winkel zu dem  etwa horizontalen Rahmen des Fördertisches zum     Um-          leitorgan    hingeleitet und in einen Winkel zu diesem Rah  men vom     Umleitorgan    weggeleitet ist, während ein vom    Wegförderband über     Gummitreibrollen,    Zahnräder und  eine Rolle angetriebenes zweites, mit seinem unteren       Trum    gegenläufig zum Wegförderband laufendes Ein  rollband in seiner untersten Stellung zumindest annä  hernd parallel zu dem vom Umlauforgan weglaufenden  Wegförderband angeordnet ist,

   wodurch das dem     Um-          leitorgan    zugeleitete     Wegförderbandtrum    und das am       Umleitorgan    in der entgegengesetzten Richtung vorbei  laufende     Einrollbandtrum        in    einen spitzen Winkel zu  einander stehen.  



  Der     Erfindung    liegt die Aufgabe zugrunde, unter  Vermeidung der Nachteile, die diesen bekannten Zusatz  geräten anhaften, ein billiges, kompaktes, leicht über  einem Wegförderband einer     Teigwalzmaschine        einhänb     bares Zusatzgerät zu schaffen, das zum Formen von   Hörnchen  und dergleichen     Teigrollen    bestens geeignet  ist, wobei die erhaltenen     Teigrollen    von zuinnerst bis  aussen satt gewickelt sein sollen und einen guten  Stand   haben sollen.  



  Das erfindungsgemässe Zusatzgerät ist dadurch ge  kennzeichnet, dass es eine mittlere und eine obere     Walze     aufweist, von denen zumindest die mittlere in an sich  bekannter Weise nachgiebig am Gestell gelagert ist, wo  bei Anordnung, Drehsinn und Umfangsgeschwindigkeit  dieser Walzen so gewählt sind, dass ein nur an der  Unterseite     gemehltes    und deshalb anschliessend an seine       Walzung    an der     Maschinen-Oberwalze    klebendes Teig  band an der mittleren     Walze    vorbei zur oberen mit  genommen, durch diese von der     Maschinen-Oberwalze     abgelöst,

   nach unten umgelenkt und unter ständigem       Gespannthalten    der jeweils äussersten     Teigrollenlage    ein  gewickelt wird und dann unter. Mitwirkung der mittle  ren     Gerätwalze    und unter     Wegdrängung    derselben fer  tiggewickelt wird, worauf sofort nach Fertigwicklung der  Teig rolle diese nach unten ausgeworfen     wird.     



  Vorzugsweise ist auch     eine    nachgiebig und/oder  lageeinstellbar gelagerte untere Walze vorgesehen, die  das     Teigband    nach dessen Austritt aus dem     Walzma-          schinenwalzspalt    an die     Walzmaschinenoberwalze    an  drückt.      Das Zusatzgerät ist nicht auf das Vorhandensein  eines Wegförderbandes an der     Teigwalzmaschine    an  gewiesen. Ist aber ein solches vorhanden, so ist es von  Vorteil, wenn das Gerät im eingehängten Zustand des  selben auf diesem Förderband im Bereich dessen An  triebsrolle aufliegende und von ihm den Drehantrieb  erhaltende Reibräder aufweist, ferner eine von diesen  über ein Getriebe, z.

   B. ein Kettengetriebe angetriebene  Zwischenwelle, ein diese letztere mit der oberen Walze  verbindendes Kettengetriebe und ein die obere Walze  mit der mittleren Walze verbindendes Kettengetriebe,  wobei die obre Walze auf um die Zwischenwelle  schwenkbaren Tragarme gelagert ist, in     einem    von wel  chen das eine dieser Kettengetriebe untergebracht ist,  und die mittlere Walze auf um die obere Walze schwenk  baren Armen gelagert ist, in einem von welchen das  zweite     dieser        Kettengetriebe        untergebracht    ist.  



  Es ist in diesem Zusammenhang zu erwähnen, dass  das Zusatzgerät ganz ohne Förderband auskommt; wäre  ein solches vorhanden, so würde das für den Antrieb des  Zusatzgerätes erforderliche Drehmoment so     gross,    dass  der Antrieb unmöglich bloss durch Reibräder vom För  derband der     Teigwalzmaschine    abgenommen werden       könnte.     



  In Weiterausgestaltung ist bei einer solchen Ausfüh  rungsform mit Tragarmen     vorzugsweise    vorgesehen, dass  in mindestens einem der Tragarme der oberen Geräte  walze eine Nut vorgesehen ist, in welche von unten her  ein von     unt=n    her federnd     abgestütztes        Kölbchen    hinein  ragt, und in einem die Tragarme der mittleren Geräte  walze starr miteinander verbindenden Steg ein Bolzen  längsverschiebbar gelagert ist, der in     ausgeschobener     Lage mit seinem freien Ende in die Nut eingreift, um  auf dem     Kölbchen        aufliegen    zu     können.     



  Mit einer solchen Ausgestaltung ist es ermöglicht,  dass insbesondere je nach     Teigbeschaffenheit    der Druck,  der von der mittleren Rolle auf die in Entstehung be  griffene     Teigrolle    ausgeübt wird,     grösser    (ohne Abstüt  zung auf den federgestützten     Kölbchen)    oder kleiner  (mit     solcher    Abstützung) ausfällt.  



  Beiliegende Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel  des Erfindungsgegenstandes dar. Es zeigen:       Fig.    1 einen Schnitt nach der Linie     I-I    der     Fig.    2,  wobei auch eine     Teigwalzmaschine    und ein zu ihr ge  hörendes     Schutzgitter        eing-zeichnet    sind,       Fig.    2 eine Draufsicht des Zusatzgerätes in seiner  Arbeitslage an der     Teigwalzmaschine,          Fig.    3 ein Antriebsschema und       Fig.    4 einen Querschnitt einer Einzelheit nach der  Linie     IV-IV    von     Fig.    1.  



  Die     Teiawalzmaschine    bekannter Bauart, an welcher  das Zusatzgerät zum Einsatz gebracht werden kann,  weist zwei seitliche Gehäuse 1, 2 auf, die miteinander  starr verbunden sind, unter anderem mittels einer     rohr-          förmigen    Querstrebe 3. Sie weist auch eine Unterwalze 4  und eine gegenüber dieser in der Höhe verstellbare  Oberwalze 5,     ferner    zwei     Fördertische    6, 7, auf, ersterer  mit einem     zufördernden    Transportband 8, letzterer mit  einem wegfördernden Transportband 9. Die Walzen 4, 5  sind motorisch angetrieben und drehen beim Formen  von     Teigrollen    in den durch die Pfeile 10 bzw. 11  angedeuteten Drehsinnen.  



  Über dem Transportband 9     ist    in bekannter Weise  ein aus Seitenplatten und Gitterstäben bestehendes       Schutzgitter    12     wegnehmbar    angeordnet.  



  Das zum Anfertigen von     Teigrollen    dienende Zu  satzgerät weist ein Gestell 13 auf, welches aus zwei    hohlen Seifenteilen 14, 15 und zwei Querstegen 16, 17  besteht, welche die Seitenteile 14, 15 starr miteinander  verbinden. An der Unterseite des Steges 17 sind über  dessen Enden herausragende Bolzen 18     ang?schweisst.     Diese können zum Anbringen des Zusatzgerätes an der       Teigwalzmaschine    in Lagerpfannen 19 eingelegt werden,  welche in den einander zugewendeten Wänden der Ge  häuse 1, 2 festsitzen; sie können gegen ungewolltes  Herausheben aus diesen Lagerpfannen gesichert werden  durch Einschwenken von flachen Sicherungsarmen 20,  die an den eben erwähnten Gehäusewänden bei 21  schwenkbar     gilagert    sind.  



  In jedem der Seitenteile 14, 15 ist ein Wellenstum  mel 22 frei drehbar und     unverschiebbar    gelagert, auf  dessen nach aussen ragendem Teil     ein.    Reibrad 23 fest  sitzt. Diese zueinander koaxialen Reibräder liegen im  eingehängten Zustand des Gerätes, mit dem sich aus  dem Gewicht des Gerätes ergebenden Druck, auf dem  wegfördernden Transportband 9 auf, und zwar dort, wo  dieses von der zugehörigen Antriebsrolle 9a wegläuft.  



  Zum Gerät gehören ferner drei     Walzen,    und zwar  eine obere Gerätewalze 24, eine mittlere Gerätewalze  25 und eine untere Gerätewalze 26. Die Zapfen der  oberen     Gerätewalze    24 sind drehbar in den freien En  den von Tragarmen 27, 28 gelagert, die auf einer Achse  29 festsitzen, welche in den Gestenseitenteilen 14, 15  drehbar und     unverschiebbar    gelagert ist. Die mittlere  Gerätewalze 25 ist mit ihren Zapfen in den freien Enden  von zwei kürzeren Tragarmen 30, 31 gelagert, die auf  den Zapfen schwenkbar gelagert und bei     ihren    freien  Enden durch einen Quersteg 32 starr miteinander ver  bunden sind.

   Die untere Gerätewalze 26 ist mit ihren  Zapfen am einen Ende von zwei zweiarmigen Hebeln  33 gelagert, die auf den     Wellenstummeln    22 schwenk  bar gelagert sind und die an ihrem anderen Ende durch  einen Quersteg 34 starr miteinander verbunden sind.  Die Antriebsverbindungen der drei Gerätewalzen 24,  25, 26 mit den Reibrädern 23 sind namentlich in     Fig.    3  veranschaulicht. Auf den Wellenstummeln 22 sitzt ein  Kettenzahnrad 35 fest, welches mittels einer im Innern  des     Gestellseitenteils    14 bzw. 15 untergebrachten Kette  36 ein Kettenzahnrad 37 antreibt, das auf einer kurzen,  zur Achse 29 koaxialen     Zwischenwelle    29a festsitzt.

   Im  Innern des hohlen geteilten     Tragarmes    27 sitzt auf der  Zwischenwelle 29a ein Kettenzahnrad 38 fest, über wel  ches eine Kette 39 läuft; diese treibt ein auf dem einen  der Zapfen der Gerätewelle 24 festsitzendes Kettenzahn  rad 40 und somit auch die Gerätewalze 24 an. Auf  dem anderen Zapfen dieser     Walze    24 sitzt ein Ketten  zahnrad 41 fest, und zwar innerhalb des hohlen, in  Längsrichtung zweigeteilten Tragarmes der mittleren Ge  rätewalze 25. Dieses Kettenzahnrad treibt über eine  Kette 42 ein Kettenzahnrad 43 an, welches auf dem  einen der Zapfen der mittleren Gerätewalze 25 festsitzt.

    Durch die eben beschriebene Ausbildung der Antriebs  verbindungen ist es den Tragarmen 27, 28 sowie auch  den Tragarmen 30 und 31 ohne weiteres ermöglicht,  während des Betriebes des Zusatzgerätes zu schwenken,  ohne dass der Drehantrieb der Gerätewalzen 24, 25 ge  stört wird. Auf dem einen der Drehzapfen der unteren  Gerätewalze 26 sitzt ein     Zahnritzel    44 fest, welches mit  einem Zahnrad 45 kämmt, das auf     einem    der Wellen  stummel 22 festsitzt, um welche, wie bereits erwähnt,  die Drehachse der     Walze    26 sich bewegen kann.

   Somit  ist auch ein ständiger     Antrieb    dieser Gerätewalze 26 bei  veränderlichem Abstand derselben von der     Maschinen-          oberwalze    5 gewährleistet. Der Drehsinn der     einzelnen         Gerätewalzen, der sich bei gegebenem Umlaufsinn des  Förderbandes 9     zwangläufig    ergibt, ist ebenso wie der  Drehsinn der Maschinenwalzen 4 und 5, in den     Fig.    1  und 3 mit Pfeilen angegeben. Von den Umfangsge  schwindigkeiten der verschiedenen Walzen wird weiter  unten anlässlich der Beschreibung der Arbeitsweise noch  die Rede sein.  



  Die obere Gerätewalze 24, die ebenso wie die beiden  anderen Gerätewalzen zweckmässig an ihrem Umfang  mit einem fettabstossenden Kunststoff     beschichtet    ist, hat  kurze, schwach verdickte     Endteile    24a ebenso wie die  untere Gerätewalze 26 kurze, schwach verdickte     End-          teile    26a hat. Die obere Gerätewalze liegt mit diesen  Endteilen 24a unter     Schwereeinfluss    am Umfang der  Maschinenwalze 5 an.  



  Im Steg 32 ist bei seinem einen Ende ein Loch 46       (Fig.    2 und 4) ausgebohrt, in welches eine längsverlau  fende Bohrung einmündet; in dieser ist ein Bolzen 47  verschiebbar, und zwar von Hand ausgehend vom Loch  46 oder von aussen her. In der gezeigten Lage ragt das  äussere Ende dieses     Bolzens    in eine Nut 48, die sich  auf der nach innen gewendeten Seite des Tragarmes 27  im oberen Teil dessen Höhe erstreckt, wobei sie den  oberen Teil eines Bohrloches 49 überschneidet, das in  diesen Tragarm von unten her eingebohrt ist. In diesem  Bohrloch lässt sich ein     Kölbchen    50 frei verschieben,  welches sich auf einer Druckfeder 51 abstützt, die sich  ihrerseits auf einem     Schraubstift    52 abstützt.

   Die sich  so ergebende federnde Abstützung des die mittlere Ge  rätewalze 25 tragenden Geräteteiles 30, 31, 32, vermin  dert den     Gewichtseinfluss    dieses Geräteteiles und dieser  Gerätewalze. Wenn diese Verminderung nicht gewünscht  ist, so wird nach vorübergehendem     Heraufschwenken     des Geräteteiles 30, 31, 32 der Bolzen 47 eingestossen,  damit sein freies Ende nicht mehr herausragt. Im Trab  arm 30 sitzt ferner ein Anschlagstift 53 fest, der dann  an der unteren Begrenzung einer zweiten Nut 54 auf  zuliegen kommt, die neben der Nut 48 im Tragarm 27  vorhanden ist; der Geräteteil 30, 31, 32 und die mittlere       Gerätewalze    25 nehmen dann die in den     Fig.    1 und 3  gezeigte untere Endlage ein.  



  Im Steg 16 des Gerätegestelles 13 ist ein vertikales  Bohrloch vorhanden, das zuoberst durch einen Schraub  stift 55 verschlossen ist; auf diesem stützt sich eine Fe  der 56 ab, welche das Bestreben hat, ein aus der Unter  seite des Steges 16 herausragendes     Kölbchen    57 gegen  den die Tragarme 33 miteinander verbindenden Steg  34 zu drücken, um so die Tragarme 33 im Uhrzeiger  sinn um die Drehachse der Wellenstummel 22 zu  schwenken und dadurch die untere Gerätewalze 26 mit  ihren Endteilen 26a an die obere Maschinenwalze 5 an  zudrücken.  



  Bei in die     Teigwalzmaschine,    wie beschrieben, ein  gehängtem Zusatzgerät und vorausgesetzt, dass die       Maschinenwalzen    4, 5 im Sinne der Pfeile 10 bzw.  11 mit einer Umfangsgeschwindigkeit von beispiels  weise 33     m/min    drehen, wobei zugleich das Förder  band 9 gemäss Pfeil 58 mit einer Geschwindigkeit von  etwa 30,5     m/min    umläuft, drehen die Gerätewalzen 24,  25, 26 im Sinne der Pfeile, und zwar die obere mit  einer Umfangsgeschwindigkeit von etwa 55     m/min,    die  mittlere mit einer Umfangsgeschwindigkeit von beispiels  weise 42     m/min    und die untere mit einer Umfangs  geschwindigkeit von etwa 47     m/min.     



       Teigstücke,    die eingerollt werden sollen, dürfen nur  an ihrer Unterseite, mit der sie auf das     zufördernde     Transportband 8 aufgelegt werden,     gemehlt    sein. Sie    laufen über einen zur Walzmaschine gehörenden Ab  streifer 59 hinweg zum     Walzspalt    zwischen den Ma  schinenwalzen 4 und 5 und erfahren     dort    eine     Wal-          zung.    Das aus dem     Walzspalt    auslaufende     Teigstück     wird nun nicht wie bei einer Hin- und     Herwalzung     auf das wegfördernde Transportband 9 übertreten,

   son  dern mit seiner nicht     gemehlten    Oberseite an der glat  ten Oberfläche der     Maschinenoberwalze    5 kleben blei  ben. Es erreicht so den Walzspalt zwischen der oberen  Maschinenwalze 5 und der unteren     Gerätewalze    26 und  wird gemäss der Einstellung der Weite dieses     Walzspaltes     in demselben nochmals geringfügig gewalzt, wobei na  türlich auch die von der vorhergehenden     Walzung    her  rührende Spannung im Teig eher noch     vergrössert    wird  und wobei zuzüglich das Anhaften des     Teigstückes    an  der     Maschinenoberwalze    erneuert oder verstärkt wird.

    Nach     seinem    Durchlauf durch diesen zweiten Walzen  spalt     wandert    das     Teigstück    zur oberen     Gerätewalze    24  hin. Sobald die vorlaufende     Teigstückkante    mit dieser  oberen Gerätewalze in Berührung kommt, die ja gegen  sinnig zur     Maschinenoberwalze    5 und mit erheblich grö  sserer Umfangsgeschwindigkeit dreht als diese, wird diese       Teigstückkante    von der Walze 5 abgelöst, nach unten  umgelenkt und beginnt sofort der     Einwickelvorgang.     Dieser setzt sich vorerst nur in dem Raum ab, der sich  keilförmig gegen den zwischen den     Walzen    5 und 24  gelegenen Spalt verengt,

   wobei die jeweils äussere Lage  der in Bildung begriffenen     Teigrolle    wegen der wesent  lich grösseren Umfangsgeschwindigkeit der oberen Ge  rätewalze 24 ununterbrochen in Umfangsrichtung ge  spannt gehalten wird. Sobald die in Entstehung begrif  fene     Teigrolle    an Durchmesser so viel zugenommen hat,  dass sie auch die mittlere Gerätewalze 25 berührt, drängt  sie diese Gerätewalze 25 weg.

   Sobald die     Teigrolle    fer  tiggestellt ist, d. h. wenn kein Teig mehr durch die Ma  schinenoberwalze 5 zur oberen Gerätewalze 24 beför  dert wird, wird durch die mittlere Gerätewalze 25, de  ren Umfangsgeschwindigkeit ja grösser ist als jene der       Maschinenoberwalze    5, die fertiggestellte     Teigrolle    nach  unten     befördert,    bis sie an der untersten     Gerätewalze     26 zum Anliegen kommt, worauf sie durch die mittlere  und die untere     Gerätewalze    gegen das weglaufende  Transportband 9 hin ausgeworfen wird. Durch dieses  Transportband werden dann diese     Teigrollen    weggeför  dert.

   Während des     Aufwickelvorganges    soll der Druck  der Walze 25 der     Teigbeschaffenheit    gut angepasst sein.  Handelt es sich z. B. um     Blätterteigstücke,    die bekannt  lich sehr nachgiebig sind, so soll der     Auflagedruck    be  sonders gering sein, was erreicht wird durch Aufliegen  lassen des Bolzens 47 auf dem durch die Feder 49 ge  stützten     Kölbchen    50. Wenn z.

   B. bei der Herstellung  von  Hörnchen      dreieckförmige        Teigstücke    eingerollt  werden, und zwar beginnend mit der     Dreieckbasis,    so  erreicht man durch diese richtige Einstellung des Auf  lagedruckes der mittleren Gerätewalze, dass die     schrau-          benlinienförmig        gegeneinanderlaufenden        Hörnchenkon-          turen    ausgeprägt ausfallen;

   man erzielt somit eine sehr  gute     Konturenhaltigkeit    der eingerollten     Teigstücke.     Auch die richtige Einstellung des von der unteren     Walze     26 ausgehenden     Nachwalzdruckes    kann bei gewissen  Teigen von Bedeutung     sein;    diese Einstellung lässt sich  durch Verdrehung des     Schraubstiftes    55 verändern. Die  Minimalweite des     Walzespaltes    ist durch die Durchmes  serdifferenz der     Walzenendteile    26a gegenüber dem  Hauptteil der     Walze    26 gegeben.

   Unter Umständen  könnte von einer Feder wie 56 abgesehen werden und  nur eine Schraube vorgesehen sein, die es     ermöglichen         würde, die     grösste    Weite des     Walzspaltes    zwischen 26  und 5     einzustellen.     



  Für den     Fachmann        liegt    es übrigens auf der Hand,  am gezeigten Ausführungsbeispiel     im    Rahmen der Er  findung     Änderungen    vorzunehmen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Zusatzgerät für Teigwalzmaschinen mit Oberwalze und Unterwalze, welches Gerät zur Herstellung von Teigrollen bestimmt ist und ein am Körper der Ma schine frei schwenkbar und lösbar anbringbares Gestell aufweist, in welchem Walzen gelagert sind, die im ein gehängten Zustand des Gerätes mit einem drehenden Teil der Maschine in Antriebsverbindung stehen, da durch gekennzeichnet, dass es eine mittlere (25) und eine obere Walze (24) aufweist, von denen zumindest die mittlere nachgiebig am Gestell gelagert ist, wobei Anordnung,
    Drehsinn und Umfangsgeschwindigkeit die ser Walzen so gewählt sind, dass ein nur an der Unter seite gemehltes und deshalb anschliessend an seine Wal zung an der Maschinenoberwalze klebendes Teigband an der mittleren (25) Walze vorbei zur oberen (24) mitgenommen, durch diese von der Maschinenoberwalze (5) abgelöst, nach unten umgelenkt und unter ständi gem Gespannthalten der jeweils äussersten Teigrollenlage eingewickelt wird und dann unter Mitwirkung der mitt leren Gerätewalze und unter Wegdrängung derselben fertiggewickelt wird,
    worauf sofort nach Fertigwicklung der Teigrolle diese nach unten ausgeworfen wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Zusatzgerät nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass es eine nachgiebig und/oder lageein stellbar gelagerte untere Walze (26) besitzt, die das Teig- band nach dessen Austritt aus dem Walzmaschinen- walzspalt an die Walzmaschinenoberwalze (5) andrückt. 2.
    Zusatzgerät nach Patentanspruch oder Unteran spruch 1, welches sich im eingehängten Zustand über einem Wegfördertransportband der Teigwalzmaschine befindet, dadurch gekennzeichnet, dass es im eingehäng ten Zustand des Gerätes auf diesem Förderband im Be reich dessen Antriebsrolle aufliegende und von ihm den Drehantrieb erhaltende Reibräder (23) aufweist, ferner eine von diesen über ein Getriebe, z.
    B. ein Ketten getriebe (35, 36, 37) angetriebene Zwischenwelle (29), ein diese letztere mit der oberen Walze (24) verbinden des Kettengetriebe (38, 39, 40) und ein die obere Walze (24) mit der mittleren Walze (25) verbindendes Ketten getriebe (41, 42, 43), wobei die obere Walze auf um die Zwischenwelle schwenkbaren Tragarme (27, 28) ge lagert ist, in einem von welchen das eine dieser Ketten getriebe untergebracht ist, und die mittlere Walze auf um die obere Walze schwenkbaren Armen (30, 31) gelagert ist, in einem von welchen das zweite dieser Kettengetriebe untergebracht ist. 3.
    Zusatzgerät nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass in mindestens einem (27) der Trag arme der oberen Gerätewalze (24) eine Nut (48) vor gesehen ist, in welche von unten her ein von unten her federnd abgestütztes Kölbchen (50) hineinragt, und in einem die Tragarme (30, 31) der mittleren Gerätewalze (25) starr miteinander verbindenden Steg (32) ein Bol zen (47) längsverschiebbar gelagert ist, der in ausgescho- bener Lage mit seinem freien Ende in die Nut (48) eingreift, um auf dem Kölbchen (50)
    aufliegen zu kön nen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0127583A3 (en) * 1983-05-27 1985-07-24 Seewer Ag, Maschinenfabrik Dough sheeter

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0127583A3 (en) * 1983-05-27 1985-07-24 Seewer Ag, Maschinenfabrik Dough sheeter

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