CH480829A - Flaschenförmiger Rahmbläser - Google Patents
Flaschenförmiger RahmbläserInfo
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Description
Flaschenförmiger Rahmbläser Die Erfindung bezieht sich auf einen flaschenförmi- gen Rahmbläser, der zur Herstellung von Schlagrahm aus Rohsahne vermittels eines Druckgases dient und das mühsame Herstellen mit Schwingbesen und Dressier sack erübrigt.
Solche Rahmbläser sind bis anhin aus Aluminium hergestellt worden und waren so dimensioniert, dass sie den Druck der Druckgase aushalten konnten. Im weiteren bestanden diese Rahmbläser aus mehreren Teilen, wobei jeder einzelne Teil eine grosse Bearbeitung erforderte. Diese Rahmbläser waren daher in ihrer Her stellung teuer und haben sich nur in grossen Betrieben, wie Restaurants, eingeführt. Für Privathaushaltungen kommen sie daher nicht in Frage.
Diese Nachteile werden erfindungsgemäss dadurch behoben, dass die in der Hauptsache einen Kopfteil und einen Fussteil bildenden Teile des Rahmbläsers aus Kunststoff bestehen und mit ihren offenen Enden ein ander zugekehrt sind, wobei das Volumen des Innen raumes des Kopfteiles auf das Fassungsvermögen des Fussteiles abgestimmt ist, mit dem Zweck, dass auch bei vollständiger Füllung des letzteren, anlässlich des Einlassens des Treibgases aus einer Patrone der Rahm bläser durch den Gasdruck nicht zerstört wird.
Auf den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt: Fig. 1 einen Längsschnitt des Rahmbläsers mit einem Ausgussventil, einem Kopfteil und einem Fussteil, Fig. 2 einen Querschnitt in vergrössertem Massstab durch das Druck- und das Sicherheitsventil, Fig. 3 einen Querschnitt in vergrössertem Massstab durch das Ausgassventil.
Der flaschenförmige Rahmbläser weist einen Fuss teil b' und einen Kopfteil b auf. Im oberen Rand des Fussteiles b' ist ein Gummiring z4 in eine Rille ein gelassen und die Innenfläche des Kopfteiles b, die dem oberen Rand des Fussteiles b' zugekehrt ist, ist gegen das vom Fussteil b' abgekehrte Ende des Kopfteiles b konisch abnehmend.
Beim Zusammenschrauben der bei den Teile b' und b legt sich der Gummiring z4 gegen die konische Innenfläche des Kopfteiles b und bewirkt dadurch die gegenseitige Abdichtung der beiden Rahm bläserteile b und b', durch die Anordnung des neuen flaschenförmigen Rahmbläsers derart, dass derselbe in der Hauptsache aus zwei mit ihren offenen Enden ein ander zugekehrten Teilen besteht, wird erreicht, dass die zweckmässige, gegenseitige Abstimmung der Innen volumen des Fussteiles b' und des Kopfteiles b beim Gebrauch dieses flaschenförmigen Rahmbläsers stets erhalten bleibt. Der Fussteil b' kann ja immer nur bis zur Kante b" mit Rohsahne gefüllt werden.
Mit anderen Worten, es ist der Innenraum des Kopfteiles so auf das Fassungsvermögen des Fussteiles abgestimmt, dass auch bei vollständiger Füllung des letzteren anlässlich des Einlassens des Treibgases aus einer Patrone der Rahm bläser durch den Gasdruck nicht zerstört wird.
In Bodenmitte des Fussteiles b' befindet sich das Druckventil mit einer Mutter z, die mit ihrem Aussen gewinde in einen Anschlussstutzen dieses Fussteiles b' eingeschraubt ist. Zwischen einer Stirnfläche b"' des Anschlussstutzens des Fussteiles b' und einer Stirnfläche der Mutter z ist eine Dichtungsscheibe r angeordnet.
Die Mutter z hat einen Hohlraum z5 mit einer am äusse ren Ende vorhandenen Rille z1 zur Aufnahme eines Dichtungsringes z4, während am inneren Ende des Hohl raumes z5 zwischen seiner Stirnfläche und einem Flansch z2 " des Ventilträgers z2, der mit seinem Ge windeteil zz "' in die Mutter z eingeschraubt ist, eine Dichtungsscheibe zr; sich befindet.
Auf dem in das Innere des Fussteiles b' ragenden Teil des Ventilträgers zist eine Seeger-Sicherung z3 angeordnet, die durch einen am inneren Ende des Ventilträgers z2 in einer Rille vorgesehenen Sicherungsring s gegen axiale Verschie bung gehalten ist. Der Ventilträger z._ besitzt einen Längshohlraum z@ , der an seinem in das Innere des Fussteiles b' ragenden Endteil mit einem quer dazu ver laufenden Hohlraum z2" in Verbindung steht.
Die Füllung des Hohlraumes des Fussteiles b' und des Kopfteiles b mit Druckgas geschieht dadurch, dass ein an sich bekannter, auf der Zeichnung nicht weiter dargestellter Druckgaspatronennippel, mit dem die Druckgaspatrone fest verbunden ist, in den Hohlraum z" der Mutter z eingeführt wird, wobei durch den Dich tungsring z. die Abdichtung des Druckgaspatronen- nippels nach aussen hergestellt ist.
Das Rückschlagventil des Druckgaspatronennippels kommt zum Aufliegen auf die äussere Stirnfläche des Ventilträgers z2. Durch das weitere Hineinstossen des Druckgaspatronennippels wird das Rückschlagventil geöffnet und das Druckgas kann durch den Längshohlraum z' und den quer dazu liegen den Hohlraum z2" zwischen Ventilträger z2 und der Seeger-Sicherung z3 in den Hohlraum des Fussteiles b' und des Kopfteiles b einströmen. Dieser Einströmungs- <RTI
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Neben dem Druckventil befindet sich irn Boden des Fussteiles b' das Sicherheitsventil mit einer Sicher heitsschraube e, die mit ihrem Aussengewinde in einem Anschlussstutzen des Fussteiles b' eingeschraubt ist. Die Sicherheitsschraube e hat einen gegen das Innere des Fussteiles b' offenen Hohlraum b", der am inneren Ende eine öffnung es zum Durchtritt eines Ventilstiftes ei besitzt. Auf die innere Stirnseite des Hohlraumes b" legt sich das eine Ende einer Druckfeder e2, während das äussere derselben sich gegen einen Bund e3 des Ventilstiftes ei abstützt.
Der Ventilstift ei besitzt auf dem dem Inneren des Fussteiles b' zugekehrten Ende einen Schaftteil e.., der eine Rille e9 zur Aufnahme eines Dichtungsringes e5 hat. Von der Kante e6 des Schaftteiles ei an erweitert sich die öffnung e7 im An schlussstutzen des Fussteiles b' konisch nach innen, wo bei sich der Bund e3 des Ventilstiftes<B>ei</B> gegen das Ende dieser konischen Erweiterung der öffnung e7 ab stützt.
Wenn der Druck im Inneren des Fussteiles b' über den Federdruck ansteigt, bewegt sich der Ventilstift ei nach aussen, was zur Folge hat, dass der Dichtungsring e;; in den konischen Teil der öffnung e7 gelangt und dadurch nicht mehr abdichtet. Das Druckgas hat nun die Möglichkeit, durch den konischen Teil der öffnung e7 und den Hohlraum b" der Sicherheitsschraube ins Freie zu gelangen.
Auf dem vom Fussteil b' abgekehrten Ende des Kopfteiles b des flaschenförmigen Rahmbläsers befindet sich das Ausgussventil mit einem Gewindestutzen b1, auf dem eine überwurfsmutter v3 angeordnet ist und der einen nach aussen offenen Hohlraum bz besitzt. Zwischen diesem Hohlraum b2 und dem vom Fussteil b' abgekehrten Ende des Kopfteiles b des flaschen- förmigen Rahmbläsers sind Durchtrittsöffnungen b<B>\</B> angeordnet.
Ein flexibles Mundstück v1 befindet sich auf einer mit Rillen b7 versehenen Stirnseite b8 des Gewindestutzens b1. Im Hohlraum b2 ist eine Druck feder b3, die zwischen der inneren Stirnseite b9 des Hohlraumes b.> und einem Bund b4 eines Betätigungs stiftes b5 angeordnet ist, der sich in einem Hohlraum b;;
des Mundstückes v1 bis gegen das äussere Ende des selben erstreckt, wobei der Bund b4 an der Stirnseite b;" des Mundstückes v1 anliegt.
Der Austritt des Schlagrahmes aus dem Mund stück v1 erfolgt dadurch, dass der Fussteil b' zusammen mit dem Mundstück v1 nach abwärts gehalten wird und durch seitliches Bewegen des flexiblen Mundstückes v1 der Betätigungsstift in eine Schräglage gerät, wodurch der Bund bl sich von seiner Anlagefläche blo wegbewegt und dadurch ein Austreten des Schlagrahmes durch den Hohlraum b,; ermöglicht. Je nach der Grösse des seitlichen Ausschlages des Betätigungsstiftes b5 ist es möglich, die Austrittsmenge des Schlagrahmes zu do sieren.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Flaschenförmiger Rahmbläser zur Herstellung von Schlagrahm aus Rohsahne vermittels eines Druckgases, dadurch gekennzeichnet, dass die in der Hauptsache einen Kopfteil und einen Fussteil bildenden Teile des Rahmbläsers aus Kunststoff bestehen und mit ihren offenen Enden einander zugekehrt sind, wobei das Volu men des Innenraumes des Kopfteiles auf das Fassungs vermögen des Fussteiles abgestimmt ist, mit dem Zweck, dass auch bei vollständiger Füllung des letzteren anläss lich des Einlassens des Treibgases aus einer Patrone der Rahmbläser durch den Gasdruck nicht zerstört wird. UNTERANSPRÜCHE 1.Rahmbläser nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass im oberen Rand des Fussteiles (b') ein Gummiring (zA in eine Rille eingelassen und die Innenfläche des Kopfteiles (b), die dem oberen Rand des Fussteiles (b') zugekehrt ist, gegen das vom Fussteil (b') abgekehrte Ende des Kopfteiles (b) konisch abnehmend ist. 2.Rahmbläser nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass in Bodenmitte sich das Druckventil mit einer Mutter (z) befindet, die mit ihrem Aussen gewinde in einen Anschlussstutzen dieses Fussteiles (b') eingeschraubt ist, dass zwischen einer Stirnfläche (b "') des Anschlussstutzens des Fussteiles (b') und einer Stirn fläche der Mutter (z) eine Dichtungsscheibe (r) ange ordnet ist, dass die Mutter (z) einen Hohlraum (z5) mit einer am äusseren Ende vorhandenen Rille (z1) zur Auf nahme eines Dichtungsringes (z4) hat, während am inneren Ende des Hohlraumes (z5)zwischen seiner Stirnfläche und einem Flansch (z2") des Ventilträgers (z,2), der mit seinem Gewindeteil (z2<B>....</B> in die Mutter (z) eingeschraubt ist, eine Dichtungsscheibe (z6) sich befindet, dass auf dem in das Innere des Fussteiles (b') ragenden Teil des Ventilträgers (z2) eine Seeger-Siche- rung (z3) angeordnet ist, die durch einen am inneren Ende des Ventilträgers (z2) in einer Rille vorgesehenen Sicherungsring (s) gehalten ist,und dass der Ventilträger (z.,) einen Längshohlraum (zj) besitzt, der an seinem in das Innere des Fussteiles (b') ragenden Endteil mit einem quer dazu verlaufenden Hohlraum (z2") in Ver bindung steht. 3.Rahmbläser nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass neben dem Druckventil sich im Boden des Fussteiles (b') das Sicherheitsventil befindet mit einer Sicherheitsschraube (e), die mit ihrem Aussen gewinde in einem Anschlussstutzen des Fussteiles (b') eingeschraubt ist, dass die Sicherheitsschraube (e) einen gegen das Innere des Fussteiles (b') offenen Hohlraum (b") hat, der am inneren Ende eine Öffnung (e8) zum Durchtritt eines Ventilstiftes (ei) besitzt, dass sich auf die innere Stirnseite des Hohlraumes (b")das eine Ende einer Druckfeder (e2) legt, während das äussere Ende sich gegen einen Bund (e3) des Ventilstiftes (ei) ab stützt, dass der Ventilstift (ei) auf der dem Inneren des Fussteiles (b') zugekehrten Ende einen Schaftteil (e4) besitzt, der eine Rille (e9) zur Aufnahme eines Dichtungsringes (e5) hat, und dass sich die Öffnung (e7) im Anschlussstutzen des Fussteiles (b') von der Kante (e6) des Schaftteiles (e4) an konisch nach innen erweitert,wobei sich der Bund (e3) des Ventilstiftes (ei) gegen das Ende dieser konischen Erweiterung der öffnung (e7) abstützt. 4. Rahmbläser nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass auf dem vom Fussteil (b') abgekehrten Ende des Kopfteiles (b) des flaschenförmigen Rahm bläsers sich das Ausgussventil mit einem Gewinde stutzen (b1) befindet, auf dem eine überwurfmutter (v3) angeordnet ist und der einen nach aussen offenen Hohlraum (b2) besitzt, dass zwischen diesem Hohlraum (b2) und dem vom Fussteil (b') abgekehrten Ende des Kopfteiles (b)des flaschenförmigen Rahmbläsers Durch trittsöffnungen (b "') angeordnet sind, dass ein flexibles Mundstück (v1) sich auf einer mit Rillen (b7) versehenen Stirnseite (b8) des Gewindestutzens (b1) befindet und dass im Hohlraum (b2) eine Druckfeder (b3) ist, die zwischen der inneren Stirnseite (b9) des Hohlraumes (b2)und einem Bund (b4) eines Betätigungsstiftes (bs) angeordnet ist, der sich in einen Hohlraum (b6) des Mundstückes (v1) bis gegen das äussere Ende desselben erstreckt, wobei der Bund (b4) an der Stirnseite (blo) des Mundstückes (v1) anliegt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH248267A CH480829A (de) | 1967-02-17 | 1967-02-17 | Flaschenförmiger Rahmbläser |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH248267A CH480829A (de) | 1967-02-17 | 1967-02-17 | Flaschenförmiger Rahmbläser |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH480829A true CH480829A (de) | 1969-11-15 |
Family
ID=4234785
Family Applications (1)
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| CH248267A CH480829A (de) | 1967-02-17 | 1967-02-17 | Flaschenförmiger Rahmbläser |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH480829A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0150679A3 (en) * | 1984-01-12 | 1985-09-11 | Kisag Ag | Distributor nozzle for cream |
-
1967
- 1967-02-17 CH CH248267A patent/CH480829A/de not_active IP Right Cessation
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0150679A3 (en) * | 1984-01-12 | 1985-09-11 | Kisag Ag | Distributor nozzle for cream |
| CH662098A5 (de) * | 1984-01-12 | 1987-09-15 | Kisag Ag | Rahmblaeserkopf. |
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