CH480907A - Schweisselektrodenhalter - Google Patents
SchweisselektrodenhalterInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
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Description
Schweisselektrodenhalter Die Erfindung bezieht sich auf einen Schweisselek- trodenhalter bei dem die Elektrode durch Federdruck gehalten wird. Solche Elektrodenhalter sind an sich be kannt, haben aber den Nachteil, dass entweder die Elektrode nicht genügend fest gehalten wird oder, dass sie wenn die Feder sehr stark ist, sich nur mit grossem Kraftaufwand betätigen lassen. Die Erfindung will einen Halter dieser Art schaffen bei dem sich die Elektrode relativ leicht einsetzen und lösen lässt, in Betriebstellung aber doch gut gehalten wird. Der Schweisselektrodenhalter nach der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass im Haltergehäuse bei der Klemmstelle für die Elektrode eine Klemmplatte mit einer Halteöffnung fest - und ein mit dem Strom zufuhrkabel verbundener, geschlitzter, die Klemmplatte gabelartig umgreifender und an ihr geführter, unter Federdruck stehender und entgegen der Kraft dieser Feder bewegbarer Stromzufuhrteil angeordnet ist, so dass diese Teile gemeinsam das Ende einer Schweiss- elektrode scherenartig zu Klemmen und zu halten ver mögen. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt: Fig.1 ist eine schematische Darstellung zur Erläu terung des Aufbaus und der Wirkungsweise des erfin- dungsgemässen Elektrodenhalters; Fig. 2 zeigt einen Elektrodenhalter in Ansicht von unten; Fig.3 denselben Halter im Querschnitt längs der Linie III-III in Fig. 4; Fig.4 einen Längsschnitt des Halters längs der Linie IV-IV in Fig. 3 und Fig. 5 einen Schnitt und teilweise eine Ansicht des selben Halters längs der Linie V -V in Fig. 4. Die Wirkungsweise des Schweisselektrodenhalters lässt sich anhand der Fig. 1 erklären. Das Halterge häuse H ist nur bruchstückweise dargestellt. Im Ge häuse ist eine dreieckige Klemmplatte P fest gelagert. Sie weist eine Halteöffnung 0 auf. Im Haltergehäuse befindet sich auch ein Stromzufuhrteil S, der bei S1 geschlitzt ist. Schlitz S1 umgreift die Klemmplatte P gabelartig und ist auf diese Weise an der Platte ver schiebbar geführt. Im Bereich des Schlitzes weist der Stromzufuhrteil eine Bohrung B auf. Oben auf dem Teil S befindet sich ein Griff G, der durch das Gehäuse H hindurchragt und unter dem Teil S, dem Griff gegen überliegend befindet sich eine, nicht dargestellte Feder, die eine Kraft F auf dem Teil S ausübt. Infolge dieser Kraft F wird Teil S nach oben gedrückt bis er am Ge häuse H anliegt. Umgreift man nun den Halter mit der Hand, so kann man mittels des Griffes G eine Kraft K ausüben und den Teil S nach unten bewegen bis die Öffnung O in der Platte P und die Bohrung B im Teil S aufeinander ausgerichtet sind. Nun. kann eine Schweiss- elektrode E in die aufeinander ausgerichteten Bohrun gen O und B eingeführt werden. Lässt man den Griff G los, so klemmt die Kraft F der Feder die Elektrode fest. Diese Klemmlage des Teiles S ist in Fig. 1 dar gestellt. Das rückwärtige Ende des Teiles S liegt beim. Gehäuse H auf. In den Fig. 2 bis 5 ist ein Schweisselektrodenhalter im Detail dargestellt. Das Haltergehäuse 1 ist ein eloxiertes Aluminium rohr, bei dem die Oxydschicht die Isolation des Halters darstellt. Das Rohr weist bei 2 einen Schlitz für einen Griffteil auf und ist vorne mittels einer Kappe 3 abge deckt. Im Haltergehäuse ist eine dreieckige, aus Stahl hergestellte Klemmplatte 4 befestigt, die eine Halteöff nung 4' aufweist. Mit zwei gerundeten Ecken stützt sie sich im Rohr 1 ab, die dritte Ecke ist durchbohrt und mittels eines Stiftes 5 im Gehäuse gehalten. Stift 5 durchsetzt die Wand des Rohres und die Wand der Kappe 3. Ein in eine Rille 6 der Kappe eingelassener Ring 7 hält Kappe 3, Rohr 1 und Platte 4 zusammen. In der Kappe ist eine Entlüftungsöffnung 8 vorgesehen damit der Halter möglichst kühl bleibt. Zentral im Haltergehäuse befindet sich ein Strom zufuhrteil 10 der aus Messing, Bronze, Kupfer oder dgl. gut leitendem Material hergestellt ist. Er ist im Quer- schnitt viereckig, wie Fig. 3 zeigt und mit seinen Ecken klemmend in ein inneres Rohr 11 eingeschoben. Teil 10 ist vorne bei 12 geschlitzt und diesser Schlitz ist so breit, dass er gleitend die Platte 4 umschliesst. In der geschlitzten Partie ist eine Bohrung 19 für die Auf nahme einer Elektrode vorgesehen. An der Rückseite weist Teil 10 eine Bohrung 13 für ein Stromzufuhrkabel 1.4 auf. Dieses kann. :mittels zwei Madenschrauben 15 mit Innensechskant ,ge klemmt werden. Vor der Bohrung befindet sich eine Maden-Stellschraube 16. Der Stromzufuhrteil 10 ist neben der Klemmung zusätzlich mittels eines Stiftes 17 mit dem innern Rohr 11 verbunden. Stift 17 ist mittels Ringen 18 gegen Herausfallen gesichert. Die innern. Teile 10-17 sind mit dem Halterge häuse -mittels zwei Laschen 20 , 21 gelenkig verbun den. Die Laschen sind an den Stiften 5 und 17 ange hängt. Die innern Teile sind somit (in Fig.4 parallel zur Zeichnungsebene) im Haltergehäuse schwenkbar, können aber nicht aus demselben herausgezogen wer den. Aussen auf dem innern Rohr 11 ist ein, .den vier Fingern einer Hand angepasster Griff 25 aus Isolier material befestigt. An der dem Griff gegenüberliegen den Seite ist das Rohr 11 bei 26 geschlitzt, zur Auf nahme und Führung einer starken Blattfeder 27. Auch vorne ist das Rohr in der gleichen Ebene mit einem Schlitz 28 versehen, der die Platte 4 umgreift. Schliess- lich ist senkrecht zu diesen Schlitzen vorne ein Schlitz 29 angebracht, damit das innere Rohr 11 dem Einfüh ren einer Elektrode E nicht im Wege ist. Innert gewisser Grenzen kann mittels der Stell schraube 16 die Kraft F (s. Fig. 1) der Blattfeder 27 verstellt werden. Die Halteöffnung 4' ist oben und un ten abgeschrägt, sodass sie eine Art Schneidkante auf weist, welche die Elektrode besser hält. Wie aus Fig.5 ersichtlich, enthält nur die untere Lasche 21 eine Öff nung 30, durch die die Elektrode ungehindert hindurch gesteckt werden kann, während die obere Lasche 20 als Anschlag gegen zu weites Einführen derselben dient. Dadurch dass der Griff handbreit ausgeführt ist, kann die Feder stark sein während sieh der Halter doch noch gut bedienen lässt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Schweisselektrodenhalter bei dem die Elektrode durch Federdruck gehalten wird, .dadurch gekennzeich- net, dass im Haltergehäuse bei der Klemmstelle für die Elektrode eine Klemmplatte mit einer Halteöffnung fest - und ein mit dem Stromzufuhrkabel verbundener, geschlitzter, die Klemmplatte gabelartig umgreifender und an ihr geführter, unter Federdruck stehender und entgegen der Kraft dieser Feder bewegbarer Stromzu fuhrteil angeordnet ist, so dass diese Teile gemeinsam das Ende einer Schweisselektrode scherenartig zu klemmen und: zu hasten vermögen. UNTERANSPRÜCHE 1.Schweisselektrodenhalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Stromzufuhrteil (10) im Bereich seines Schlitzes (12) eine in Richtung der aufzunehmenden Elektrode verlaufende Bohrung auf weist, die, in Aufnahmestellung, auf die Halteöffnung der Klemmplatte ausgerichtet ist. 2. Schweisselektrodenhalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteöffnung (4') der Klemmplatte eine mindestens annähernd zur aufzuneh menden Elektrode senkrecht verlaufende Schneidkante aufweist. 3. Schweisselektrodenhalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmplatte und der Stromzufuhrteil mittels zwei symmetrisch, beidseits des Stromzufuhrteiles angeordneten Laschen (20, 21) mit einander verbunden sind. 4.Schweisselektrodenhalter nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Laschen eine Öffnung aufweist, durch welche eine Elektrode hindurchgeführt werden kann während die zweite Lasche einen Anschlag für die Elektrode bildet. 5. Schweisselektrodenhalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Haltergehäuse (1) rohrförmig ausgebildet ist und dass zwischen der In nenwand des Haltergehäuses (1) und dem Stromzu fuhrteil eine Blattfeder (27) angeordnet ist. 6.Schweisselektrodenhalter nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass Idas rohrförmige Haltergehäuse in dem, der Blattfeder gegenüberliegenden Teil geschlitzt ist und dass durch diesen Schlitz ein mit dem Stromzufuhrteil verbunde- xaerGriffteil hindurchragt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1304267A CH480907A (de) | 1967-09-15 | 1967-09-15 | Schweisselektrodenhalter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1304267A CH480907A (de) | 1967-09-15 | 1967-09-15 | Schweisselektrodenhalter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| CH480907A true CH480907A (de) | 1969-11-15 |
Family
ID=4388782
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| CH1304267A CH480907A (de) | 1967-09-15 | 1967-09-15 | Schweisselektrodenhalter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH480907A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| RU2159172C1 (ru) * | 2000-03-07 | 2000-11-20 | Боград Моисей Григорьевич | Электродержатель для ручной электродуговой сварки |
| RU2197365C1 (ru) * | 2001-08-28 | 2003-01-27 | ООО "Компания "КОРД" | Электрододержатель для ручной дуговой сварки |
-
1967
- 1967-09-15 CH CH1304267A patent/CH480907A/de not_active IP Right Cessation
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| RU2159172C1 (ru) * | 2000-03-07 | 2000-11-20 | Боград Моисей Григорьевич | Электродержатель для ручной электродуговой сварки |
| RU2197365C1 (ru) * | 2001-08-28 | 2003-01-27 | ООО "Компания "КОРД" | Электрододержатель для ручной дуговой сварки |
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