CH480950A - Greifersteuerung für Bogenwendeeinrichtung in Mehrfarben-Bogenrotationsdruckmaschinen - Google Patents

Greifersteuerung für Bogenwendeeinrichtung in Mehrfarben-Bogenrotationsdruckmaschinen

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CH480950A
CH480950A CH1511367A CH1511367A CH480950A CH 480950 A CH480950 A CH 480950A CH 1511367 A CH1511367 A CH 1511367A CH 1511367 A CH1511367 A CH 1511367A CH 480950 A CH480950 A CH 480950A
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CH
Switzerland
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gripper
sheet
grippers
roller lever
coupling rod
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CH1511367A
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English (en)
Inventor
Rudolph Dipl Ing Otfried
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Planeta Veb Druckmasch Werke
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F21/00Devices for conveying sheets through printing apparatus or machines
    • B41F21/10Combinations of transfer drums and grippers
    • B41F21/106Combinations of transfer drums and grippers for reversing sheets, e.g. for perfecting machine
    • B41F21/108Combinations of transfer drums and grippers for reversing sheets, e.g. for perfecting machine with pneumatic means

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Description


      Greifersteuerung        für        Bogenwendeeinrichtung    in     Mehrfarben-Bogenrotationsdruckmaschinen       Die Erfindung betrifft eine     Greifersteuerung    für       Bogenwendeeinrichtung    in     Mehrfarben-Bogenrotations-          druckmaschinen,    bei denen die Bogenübergabe zwischen  aufeinanderfolgenden Druckwerken je durch einen oder  mehrere     Bogenführungszylinder    erfolgt, wobei sich ein  oder mehrere jedem Zylinder     zugeordnete        Greifersy-          steme    auf einer bzw.

   je einer     exzentrisch    zur Zylinder  achse angeordneten Schwingwelle befindet bzw. befin  den und die Greifer jedes     Greifersystems    durch eine  Kurvenscheibe über einen Rollenhebel, eine Koppel  stange und einen Schwinghebel geöffnet und geschlos  sen werden.  



  Es ist bekannt, beim Wenden eines Bogens     zwi-'     sehen aufeinanderfolgenden Druckwerken zwei Greifer  sätze, die auf einem Überführungszylinder drehbar an  geordnet sind, zu verwenden. Beide     Greifersätze    werden  relativ zum     Überführungszylinder    auf die Mitte des  Überführungszylinders zu und aufeinander zu geschwun  gen, so dass der Bogen vorn ersten Greifersatz an den  zweiten Greifersatz übergeben werden kann. Nach er  folgter     Übergabe    werden beide     Greifersätze    wieder aus  geschwungen.  



  Eine weitere Art des     Bogenwendens    zwischen auf  einanderfolgenden Druckwerken ist bekannt, bei denen  ein doppelt     grosser        Überführungszylinder    zwischen den  Druckwerken     angeordnet    ist. In diesem     überführungs-          zylinder    sind zwei     Bogenwendeeinrichtungen    mit jeweils  einem     Greifersystem    und einem zugeordneten Sauger  system angeordnet, wobei das jeweils gekoppelte Grei  fer- und     Saugersystem    auf je einer exzentrisch zur  Achse des     Überführungszylinders    drehbar gelagerten  Schwingwelle angeordnet ist.

   Die Funktion der gekop  pelten Greifer- und     Saugersysteme        ist    die gleiche wie  die der     Greifersätze    in der ersten beschriebenen Aus  führungsform.  



  Bei beiden Ausführungsformen bestehen die Greifer  sätze jeweils aus einer Anzahl die     Greiferwelle    mit  Greifern und     Greiferaufschläge    tragenden Schwingar  men, die auf der Schwingwelle     aufgekeilt    sind. Den       Greifern    müssen in     verschiedenen    Lagen der Schwing-    welle bzw. des Greifersatzes bestimmte Stellungen rela  tiv zu den     Greiferaufschlägen    zugeordnet werden. So  müssen beim Einschwingen beispielsweise die Greifer  des ersten Greifersatzes in Schliesslage bleiben, da sie  den Bogen während des     Einschwingens    halten.

   Beim  Ausschwingen können sie in     Offenstellung    bleiben, oder  es muss ihre Stellung relativ zu den     Greiferaufschlägen     geändert werden, um beispielsweise eine Kollision mit  Teilen des zweiten Greifersatzes oder dem nunmehr  vom zweiten Greifersatz geführten Bogen zu vermeiden.  Um diese Stellungen der fest auf der     Greiferwelle    an  geordneten Greifer relativ zu den     Greiferaufschlägen     verwirklichen zu können, wird eine drehbar auf der  Schwingwelle angeordnete     Nockenscheibe    um die Mitte  der Schwingwelle gedreht. In einem fest auf der Greifer  welle angeordneten     Nockenarm    ist eine     Nockenrolle     drehbar gelagert.

   Da auf der     Nockenscheibe    in Umfangs  richtung verschiedene Kurvenbahnen angeordnet sind,  läuft     infolgedessen    beim Aus- und Einschwingen der       Greifersätze    die     Nockenrolle    des     Nockenrollenarmes    auf  verschiedenen Kurvenbahnen der     Nockenscheibe    ab. Die  verschiedenen Stellungen der     Nockenscheibe    werden von  einer zweiten in der     Maschinenwand    befestigten Kur  venscheibe über einen Rollenhebel und einen Lenker  gesteuert. Die Greifer werden so entsprechend den un  terschiedlichen Arbeitsbedingungen beim Ein- und Aus  schwingen bewegt.  



  Die Nachteile dieser bekannten Ausführungen sind  darin begründet, dass zwei Kurvengetriebe miteinander  verbunden sind, um die Greifer dem Arbeitstakt ent  sprechend relativ zu den     Greiferaufschlägen    zu bewegen.  Der Einsatz von zwei Kurvengetrieben für den Antrieb  der Greifer und die Steuerung der     Greiferbewegung    stellt  einen grossen technischen Aufwand dar. Die grosse  Anzahl der Getriebeglieder bedingt     einen    hohen Mate  rialeinsatz und einen hohen Fertigungsaufwand. Durch  die Kopplung der beiden aufeinanderfolgenden Kurven  getriebe wird die Zahl der Gelenke erhöht, so dass in  folgedessen die- Genauigkeit der Bewegungsübertragung  gemindert und die Störanfälligkeit erhöht werden.

   Die      beim Einbau erforderlichen Einstellungen der beiden  Kurvengetriebe sind zeitraubend und kompliziert. Die       gestriebetechnisch    günstige Ausbildung der     Kurven    be  reitet auf Grund ungünstiger Platzverhältnisse Schwie  rigkeiten. Hinzu kommen die an sich bekannten Nach  teile der Kurvengetriebe mit den Schwierigkeiten und  den relativ hohen Kosten ihrer Fertigung.  



  Der Zweck der     Erfindung    ist es, für die Greifer  steuerung den technischen Aufwand zu     verringern    und  damit den Materialbedarf und die Herstellungskosten  herabzusetzen, sowie durch einen einfachen Getriebe  aufbau die Störanfälligkeit zu     verringern,    so dass sich  eine höhere Betriebssicherheit ergibt, und für die beim  Einbau erforderlichen     Greifereinstellungen    einfache Mit  tel vorzusehen.  



  Erfindungsgemäss wird diese Aufgabe dadurch ge  löst, dass die Mitte des die Koppelstange und den Rol  lenhebel verbindenden Bolzens bei geschlossenen Grei  fern mit der Mitte der Schwingwelle auf einer Flucht  linie     liegt    und bei ausserhalb der Fluchtlinie befindlichen  Mitten die Greifer geöffnet sind, und dass zur Einstellung  des     Greifersystems    mittels eines     umsteckbaren,    in der  Betriebsstellung des     Greifersystems    den Rollenhebel mit  der Koppelstange verbindenden Einstellbolzens die  Schwingwelle mit der Koppelstange oder mit dem Rol  lenhebel     verbindbar    ist.  



  Die Erfindung     ist    nachstehend an einem Ausfüh  rungsbeispiel näher erläutert. Es zeigen:       Fig.    1 in der Vorderansicht ein     Greifersystem    einer  Bog     enwendeeinrichtung    in ausgeschwungener Stellung  mit geöffneten     Greifern,          Fig.    2 in der Vorderansicht das     Greifersystem    der       Bogenwendeeinrichtung    in ausgeschwungener Stellung  mit geschlossenen Greifern,       Fig.    3 einen Schnitt     A-A    nach     Fig.    2,

         Fig.    4 in schematischer Darstellung das Zusammen  wirken der Getriebeglieder bei in Schliesslage befind  lichen Greifern,       Fig.    5 in schematischer Darstellung das Zusammen  wirk-en der Getriebeglieder bei in     Offenlage    befindlichen  Greifern,       Fig.    6 in der Vorderansicht in vereinfachter Dar  stellung die Stellung der     Getriebeglieder    bei der Ein  stellung des Rollenhebels,  Füg.

   7 einen Schnitt B -B nach     Fig.    6,       Fig.    8 in der Vorderansicht in vereinfachter Dar  stellung die Stellung der Getriebeglieder bei der Ein  stellung der Greifer,       Fig.    9 einen Schnitt     C-C    nach     Fig.    B.  



  Auf der im     Bogenführungszylinder    1 gelagerten  Schwingwelle 2 sind in bekannter Weise eine Anzahl  die     Greiferwelle    3 tragende Schwingarme 4 mit einer  Anzahl Halter 5 fest angeordnet. An den Haltern 5  ist die     Greiferaufschlagschiene    6 befestigt. Auf der       Greiferwelle    3 sind die Greifer 7 in bekannter Weise  angeordnet. Die auf der Schwingwelle 2 befestigten  Schwingarme 4 mit der     Greiferwelle    3 und den darauf  befestigten Greifern 7 bilden zusammen mit den eben  falls auf der Schwingwelle 2 befestigten Haltern 5 und  der     Greiferaufschlagschiene    6 das     Bogenwendesystem    8       (Fig.    1 bis 3).

   Wird die Schwingwelle 2 durch einen im  Ausführungsbeispiel nicht näher dargestellten Antrieb  relativ zum     Bogenführungszylinder    1 gedreht, so schwin  gen auf Grund der beschriebenen Anordnung die     Grei-          ferwelle    3 mit den     Greifern    7 und die Halter 5 mit der       Greiferaufschlagschiene    6 mit der Schwingwelle 2       gleichsinnig    auf die Mitte des     Bogenführungszylinders    1    zu zum Zwecke der Bogenübergabe an ein zweites nicht  dargestelltes     Greifersystem.    Auf der     Greiferwelle    3 ist  der Schwinghebel 9 fest angeordnet.

   An den Schwing  hebel 9 ist mit dem     Bolzen    10 die Koppelstange 11       angelenkt.    Mit dem Bolzen 12 ist die Koppelstange 11  am Rollenhebel 13     angelenkt.    Der Rollenhebel 13 ist  auf dem Drehzapfen 14 im     Bogenführungszylinder    1  drehbar gelagert. In der Ebene der Bewegungsbahn der       Kurvenrolle    15     liegt    die in der Maschinenwand 16 be  festigte Kurvenscheibe 17. Während der Drehung des       Bogenführungszylinders    1 läuft die Kurvenrolle 15 auf  der Kurvenbahn 18 ab, so dass der Rollenhebel 13  entsprechend der Form der Kurvenbahn 18 bewegt  wird.

   Die so gesteuerte Bewegung des Rollenhebels 13  wird über die Koppelstange 11 an den auf der Greifer  welle 3 befestigten Schwinghebel 9 weitergeleitet. Die  ebenfalls auf der     Greiferwelle    3 befestigten Greifer 7  bewegen sich somit in gleicher Weise wie der Schwing  hebel 9.     Damit    ist zwischen dem Schwinghebel 9 und  dem Rollenhebel 13 durch die Koppelstange 11 eine       Bewegungskopplung    hergestellt. Die Anlage der Kurven  rolle 15 an die Kurvenbahn 18 wird durch die Dreh  stabfeder 19 gewährleistet. Sie ist mit dem einen Ende  im Rollenhebel 13 und mit dem anderen Ende in der  Spannbuchse 20 befestigt.

   Wenn die Mitte A des Bol  zens 12 und die     Mitte    M der Schwingwelle 2 bei ge  schlossenen     Greifern    7 in einer Fluchtlinie liegen       (Fig.    4), dann bewegen sich beim Ein- und Ausschwin  gen des     Bogenwendesystems    8 um die Schwingwelle 2  die     Greiferspitzen    7a auf einer Kreisbahn um die Mitte  M. Gegenüber der Aufschlagschiene 6 führen sie     keine          Relativbewegung    aus. Wird die Mitte A aus der Mitte M       herausbewegt,    dann öffnen sich die Greifer 7     (Fig.    5).

    Durch diese Bewegungskopplung zwischen dem Rollen  hebel 13 als Antrieb und den Greifern 7 als Abtrieb  kann die Steuerung der schwingenden Greifer 7 in  jeder beliebigen Stellung erfolgen; die Kurvenscheibe 17  muss nur     an    den entsprechenden Stellen die dementspre  chenden Kurvenbahnen 18 für das Öffnen oder Schlie  ssen der Greifer 7 enthalten.  



  Liegen jedoch die Mitte A und die Mitte M bei  geschlossenen Greifern 7 nicht in einer     Fluchtlinie,     dann bewegen sich die     Greiferspitzen    7a beim Ein- und  Ausschwingen des     Bogenwendesystems    8 auf einer Kop  pelkurve und verändern damit ständig ihre relative Lage  zur     Greiferaufschlagschiene    6.  



  Die Mitte A wird jedoch durch Fertigungsungenauig  keiten in den wenigsten Fällen bei geschlossenen Grei  fern 7 mit der Mitte M in einer Fluchtlinie liegen. Diese  geringen Fehler werden aber dadurch ausgeglichen und  die Bogen trotzdem in allen Lagen des Bogenwende  systems 8 einwandfrei gehalten, da die Greifer 7 im  geschlossenen Zustand in bekannter Weise durch eine  Feder überbrückt sind. Da die Lage der Mitte A bei  geschlossenen Greifern 7 von entscheidender Bedeutung  ist, muss bei der Montage mit dem Einstellbolzen 21  geprüft werden, ob die Mitte A und Mitte M     in    einer  Fluchtlinie liegen.

   Zum Prüfen der Kurvengenauigkeit  wird der     Einstellbolzen    21 gleichzeitig in die     Rollen-          hebelbohrung    22 und die     Schwingwellenbohrung    23  eingeführt     (Fig.    6 und 7). Damit liegen die Mitten A, M       in    einer     Fluchtlinie,    der Rollenhebel 13 steht fest, und  es kann geprüft werden, ob die Kurvenrolle 15 ordnungs  gemäss auf der Kurvenbahn 18 abläuft.

   Zur Einstellung  der     Greifer    7 in der geschlossenen Stellung wird der       Einstellbolzen    21     gleichzeitig    in die     Koppelstangenboh-          rung    24 und die     Schwingwellenbohrung    23     eingeführt.         Nach erfolgter Einstellung der Greifer 7 und des Rol  lenhebels 13 kann der Rollenhebel mit der Koppelstange  11 durch den     Bolzen    12 verbunden werden und die       Greifersteuerung    ist arbeitsfähig.  



  Die beschriebene     Greifersteuerung    ist für jedes     Bo-          genfesthaltemittel,    z. B. auch für     Sauggreifer,    die in  schwingenden Systemen angeordnet sind, einsetzbar.  Damit wird die Anwendungsmöglichkeit für alle Aus  führungen zum Bogenwenden, wo     Greifersätze    oder ein  Greifersatz mit anderen     Bogenhaltemitteln        zwangläufig     zusammenwirken, einsetzbar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Greifersteuerung für Bogenwendeeinrichtung in Mehrfarben-Bogenrotationsdruckmaschinen, bei denen die Bogenübergabe zwischen aufeinanderfolgenden Druckwerken je durch einen oder mehrere Bogenfüh- rungszylinder erfolgt, wobei sich ein oder mehrere je- dem Zylinder zugeordnete Greifersysteme auf einer bzw.
    je einer exzentrisch zur Zylinderachse angeordneten Schwingwelle befindet bzw. befinden und die Greifer jedes Greifersystems durch eine Kurvenscheibe über einen Rollenhebel, eine Koppelstange und einen Schwinghebel geöffnet und geschlossen werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Mitte (A) des die Koppel stange (11) und den Rollenhebel (13) verbindenden Bolzens (12) bei geschlossenen Greifern mit der Mitte (M) der Schwingwelle (2) auf einer Fluchtlinie liegt und bei ausserhalb der Fluchtlinie befindlichen Mitten (A und M) die Greifer geöffnet sind,
    und dass zur Einstellung des Greifersystems mittels eines umsteck baren, in der Betriebsstellung des Greifersystems den Rollenhebel (13) mit der Koppelstange (11) verbinden den Einstellbolzens (21) die Schwingwelle (2) mit der Koppelstange (11) oder mit dem Rollenhebel (13) ver- bindbar ist.
CH1511367A 1966-11-29 1967-10-30 Greifersteuerung für Bogenwendeeinrichtung in Mehrfarben-Bogenrotationsdruckmaschinen CH480950A (de)

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