CH481223A - Austenitischer rostfreier Stahl - Google Patents

Austenitischer rostfreier Stahl

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CH481223A
CH481223A CH691466A CH691466A CH481223A CH 481223 A CH481223 A CH 481223A CH 691466 A CH691466 A CH 691466A CH 691466 A CH691466 A CH 691466A CH 481223 A CH481223 A CH 481223A
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max
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CH691466A
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J Allio Robert
C Thomas Kenneth
M Ferrari Harry
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Westinghouse Electric Corp
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    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C38/00Ferrous alloys, e.g. steel alloys
    • C22C38/18Ferrous alloys, e.g. steel alloys containing chromium
    • C22C38/40Ferrous alloys, e.g. steel alloys containing chromium with nickel

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Description


      Austenitischer        rostfreier    Stahl    Die vorliegende Erfindung betrifft einen     austeniti-          sehen    rostfreien Stahl für Einbauten in Kernreaktoren,  bei denen eine direkte Berührung mit Wasser erhöhter  Temperatur und erhöhten Druckes gegeben ist.  



  An die Strukturmaterialien von Kernreaktoren, die  insbesondere auch die Hüllen der Brennstäbe mit um  fassen, werden im Vergleich zur übrigen Technik beson  ders hohe Anforderungen gestellt.  



  Diese Materialien müssen     z.B.    einen möglichst nied  rigen     Neutronenabsorptionsquerschnitt    besitzen, sie be  nötigen eine ausreichende mechanische Festigkeit auch  bei höheren Betriebstemperaturen, sie dürfen nur in ge  ringem Masse selbst radioaktiv werden und müssen sehr  korrosionsfest gegen die Kühlmedien des Reaktors sein.  Dies gilt insbesondere auch gegenüber Wasser bei erhöh  ten Temperaturen und Drücken, bis hinein in den über  kritischen Bereich.  



  Bisher wurden für diese Zwecke     z.B.        Zirkonlegierun-          gen-Zircaloy    verwendet, jedoch sind diese Materialien  sehr kostspielig, so dass nach einem Ersatz gesucht wur  de. Ein solcher wurde gefunden in rostfreien Stählen,  insbesondere in     austenitischen    rostfreien Stählen auf       Chrom-Nickel-Basis.    Diese sind gut     bearbeitbar,    haben  auch bei erhöhten Temperaturen hohe Festigkeit und  zeigen in vielen Fällen eine grosse Widerstandsfähigkeit  gegenüber Korrosion.  



  Trotz der Bezeichnung (rostfrei  ist die Erscheinung  der Korrosion auch bei diesen Stählen nicht unbekannt.  Insbesondere in der Reaktortechnik und hier speziell bei       Brennstabhüllrohren,    tritt das Problem der Span  nungskorrosion auf. Diese bezieht sich auf die Wirkung  einer korrosiven Umgebung auf ein Bauteil, das unter  mechanischer Spannung steht, wobei die Spannung durch  eine vorhergehende Behandlung im Material zurück  geblieben sein kann oder von aussen zugeführt wird.  



  Das Kühlwasser der     Kernreaktoren    ist zwar von  extrem hoher Reinheit, was insbesondere auch die     Chlo-          ridkonzentration    anbetrifft, die für die Spannungskorro-         sion    von rostfreiem Stahl von besonderer Bedeutung ist.  Die mittlere     Chlorid-Ionen-Konzentration    beträgt etwa       1/1o    Teil je Million.

   Trotz dieser sehr niedrigen Mittel  wertskonzentration der     Chlorid-Ionen    ergeben sich ernst  hafte Korrosionsprobleme, die darauf zurückzuführen  sind, dass an der Oberfläche der Brennstäbe als Ergeb  nis des möglichen     Kochens    an diesen Flächen mit wesent  lich höherer Konzentration von Chloriden und sogar mit  einer Ablagerung von Chlorid gerechnet werden muss.  Derartig hohe lokale Konzentrationen von     Chloriden    be  schleunigen aber die Spannungskorrosion.  



  Ein anderes Materialproblem bei Kernreaktoren er  gibt sich aus dem Gesichtspunkt des Reaktorbetriebes  hinsichtlich der Handhabung des Transports der     Brenn-          elemente    sowie der Wiederaufbereitung der verbrauchten  Brennstäbe, die nach ihrer     Herausnahme    aus dem Reak  tor naturgemäss hochradioaktiv sind.

   Dementsprechend  war es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine  rostfreie Stahllegierung zu finden, die für die Anwen  dung in wassergekühlten Kernreaktoren geeignet ist, eine  verbesserte     Spannungskorrosions    - Widerstandsfähigkeit  aufweist und eine gute     Verarbeitbarkeit,        Schweissbarkeit     und beträchtliche Festigkeit zeigt sowie einen niedrigen  Absorptionsquerschnitt gegenüber thermischen Neutro  nen hat.  



  Erfindungsgemäss besteht dieser     austenitische        rost-          freie        Stahl        dem        Gewicht        nach        aus        17        bis        22%        Nickel,     14 bis     19%    Chrom, 0,007 bis 0,015% Kohlenstoff, max.

    0,015% Stickstoff, Kohlenstoff und Stickstoff insgesamt  nicht über     0,025%,    max. 1,5% Mangan,     mäx.    0,02%  Kobalt, max. 0,5% Silizium sowie anderen Elementen  insgesamt nicht über 0,5% und zum Rest aus Eisen.  



  Für die weitere Beschreibung sowie zum besseren  Verständnis der technischen Zusammenhänge sei auf die  Figuren 1 bis 4 verwiesen.  



  Figur 1 zeigt in einer graphischen Darstellung die       Duktilität    der erfindungsgemässen Legierungen im     ge-          glühten    Zustand, wobei die prozentuale Verlängerung      eines Teiles von 50,8 mm (2 Zoll) Länge gegenüber der  Temperatur in  C aufgetragen ist.  



  Figur 2 zeigt eine graphische Darstellung, in welcher  die Spannung gegenüber der Temperatur aufgetragen ist  und Zugfestigkeit sowie     0,2 1e    Streckgrenze der     erfin-          dungsgemässen    Legierungen zu entnehmen ist.  



  Die Figur 3 zeigt in einem Diagramm die Zeitstands  festigkeit bei einer Temperatur von 648,8 C, wobei die  Spannung gegenüber der Zeit in Stunden aufgetragen ist.  



  Die Figur 4 zeigt in einem weiteren Diagramm die       Spannungskorrosionseigenschaften    verschiedener Legie  rungen in einer korrosiven Lösung von     Magnesiumchlo-          rid.    wobei die Spannung gegenüber der Fehlerzeit auf  getragen ist.  



  Die in diesen Kurven dargestellten Eigenschaften sind  auch Legierungen eigen, die speziell als Werkstoff für die  Hüllen von Kernbrennstäben vorgesehen sind. Diese ent  halten dem Gewicht nach 17 bis     22%    Nickel, 14 bis     19%     Chrom, 0,007 bis     0,01501o        Kohlenstoff,    max.     0,015%     Stickstoff, Kohlenstoff und Stickstoff zusammen nicht  über     0,0250/c,    max.     1,5%    Mangan, max.     0,02%    Kobalt  - die Elemente Mangan und Kobalt werden unter der  Wirkung des Neutronenflusses wenigstens teilweise in  radioaktive Isotope hoher Aktivität umgewandelt - max.

         0,501c    Silizium, sowie andere Elemente mit einem Maxi  malbetrag von     0,0501c    und dem Rest Eisen. Unter Be  rücksichtigung der Verunreinigungen, die vorhanden sein  können, ist der Schwefelgehalt begrenzt auf ein Maxi  mum von     0,05010,    Phosphor auf ebenfalls<B>0,0501,</B> Alumi  nium auf 0,05% und Titan auf ein Maximum von     0,1501c     sowie     Molybdän    auf ein Maximum von     0,05%.     



  Eine weitere bevorzugte Legierung nach dieser Er  findung besteht dem Gewicht nach aus etwa     20010    Nickel,  etwa<B>16%</B> Chrom,     0,01010    Kohlenstoff, max.     0,015010     Stickstoff, Kohlenstoff und Stickstoff jedoch nicht über       0,025%,    max. aus     1,5010    Mangan und max.     0,2010    Kobalt,  max.     0,501c    Silizium sowie anderen Elementen nicht über       0,5010    insgesamt und dem Rest aus Eisen.  



  Eine weitere Legierungszusammensetzung entspre  chend dieser Erfindung ist in der nachstehenden Tabelle  dargestellt.  
EMI0002.0029     
  
    TABELLE
<tb>  <B>0/0</B>
<tb>  Chrom <SEP> 16,55
<tb>  Nickel <SEP> 20,55
<tb>  Kohlenstoff <SEP> 0,009
<tb>  Stickstoff <SEP> 0,009
<tb>  Magnesium <SEP> 0,007
<tb>  Kobalt <SEP> 0,002
<tb>  Silizium <SEP> 0,06
<tb>  Phosphor <SEP> 0,004
<tb>  Schwefel <SEP> 0,002
<tb>  Aluminium <SEP> 0,05
<tb>  Titan <SEP> 0,0008
<tb>  Molybdän <SEP> 0,04
<tb>  Eisen <SEP> Rest       Wie bereits erwähnt, sind die hauptsächlichsten Ele  mente die in     austenitischen    rostfreien Stählen nach dieser  Erfindung durch die Strahlung eines Reaktors hochradio  aktiv werden können, Mangan und Kobalt.

   Wenn ver  brauchte Brennelemente wesentliche Beträge hochradio  aktiver Produkte enthalten, so sind zusätzliche Vorkeh  rungen für die Handhabung dieser Brennelemente not  wendig, oder es muss gewartet werden, bis die Aktivität  bis zu einem Betrag abgenommen hat, der eine sichere    Handhabung erlaubt. Solche zusätzlichen     Vorsichtsmass-          nahmen    oder Verzögerungen durch Lagerung erhöhen  aber die Verarbeitungskosten. Es wurde jedoch gefun  den, dass     1,5 j0    Mangan und     0,0270    Kobalt in den vor  liegenden Legierungen unter Berücksichtigung dieser Ge  sichtspunkte noch zugelassen werden können. Selbstver  ständlich ist vorzuziehen, dass die Anteile dieser Mate  rialien so niedrig als irgend möglich gehalten werden.  



  Die in diesen Legierungen enthaltenen Anteile von  Kohlenstoff sind wünschenswert. Versuche haben näm  lich gezeigt, dass die Zunahme des Kohlenstoffgehalts  von     0.009%    auf     0,030%    die Streckgrenze im geglühten  Zustand von 11,95     kp/mm     (17 000     psi)    auf 16,87 kp/       mm     (24 000     psi)    erhöht.

   Wenn der Kohlenstoffgehalt       kleiner        als        0,007%        ist,        so        liegt        die        Streckgrenze        unter     11     kp/mm2    (15 000     psi);    ein derartiges Material ist für  die Verwendung in Kernreaktoren nicht mehr geeignet.  Wenn jedoch diese Stähle mehr Kohlenstoff als     0,015%     enthalten, so scheiden sich Chromkarbide an den Korn  grenzen aus, wenn in einem Temperaturbereich von 482  bis 704 C geglüht wird.

   Diese Erscheinung ist allgemein  bekannt als      Sensibilisierung .    Unter gewissen Umge  bungseinflüssen kann dies zu     Oxydations-    und Korro  sionserscheinungen an den Korngrenzen führen, die Risse  und den Ausfall der betreffenden Teile zur Folge haben  können. Dies ist der Grund, warum in den erfindungs  gemässen Legierungen der Anteil des Kohlenstoffs auf  max.     0,0l5010    begrenzt wurde. Da ein Übermass von       Stickstoff    die Widerstandsfähigkeit von Legierungen ge  gen Spannungskorrosion     vemindert,    wurde der Anteil  dieses Elementes auf ein Maximum von     0,015%    be  schränkt.  



  Hinsichtlich der Elemente Titan und Aluminium be  steht die Möglichkeit der Ausbildung     intermetallischer     Verbindungen die aushärten können und damit die     Duk-          tilität    des Stahles nach längerer Standzeit unter erhöhten  Temperaturen verringern. Ihr Anteil muss daher begrenzt  werden, wobei die Beträge von Titan etwa 10mal so  hoch sein können wie jene von Kohlenstoff aber ein  Maximum von     0,15%    nicht überschreiten sollen, da  Titan     Kohlenstoff    an sich bindet und dadurch die     Sensi-          bilisierung    vermindert sowie die     Schweissbarkeit    verbes  sert.

   Aluminium sollte dabei auf einen Maximalbetrag  von     0,05010    beschränkt bleiben.  



  Nochmals zurückkommend auf die Figuren 1, 2 und  3 sei erwähnt, dass dort die mechanischen Eigenschaften  einer Reihe von Legierungen nach dieser Erfindung im  geglühten Zustand dargestellt sind. Es ist daraus zu er  sehen,     dass    die     Duktilität    sowohl als auch die allgemeine  Festigkeit und die mechanischen Eigenschaften der Le  gierungen den gestellten Anforderungen genügen. Dazu  ist zu sagen, dass diese Legierungen kalt bearbeitet wer  den können, um eine Streckgrenze von etwa 49     kp/mm2     (70 000     psi)    zu erhalten, die derjenigen des kaltverfestig  ten rostfreien Stahles 304 entspricht, der zur Zeit allge  mein für     Hüllrohre    in wassergekühlten Reaktoren ver  wendet wird.  



  Die Figur 4 zeigt die Zeit bis zum Auftreten von Feh  lern an verschiedenen Materialien, einschliesslich der  Legierungen nach dieser Erfindung, die einer bei 142 C  siedenden wässrigen Lösung von     Magnesium-Chlorid    aus  gesetzt sind. Die Überlegenheit der Legierungen 2 nach  dieser Erfindung unter Spannung und in dieser hoch  korrosiven Umgebung ist im Vergleich zum rostfreien  Stahl 304 (1) offensichtlich. Diese Legierungen 2 kom  men tatsächlich nahe an die Legierung     Incoloy-800    (3)  heran, die jedoch wesentlich teurer ist und einen grösse-           ren    Nickelanteil hat. Sie hat daher auch einen grösseren       Neutronenabsorptionsquerschnitt.     



  Der mikroskopische     Neutronenabsorptionsquerschnitt     gegenüber thermischen Neutronen liegt bei den Legie  rungen nach dieser Erfindung bei 0,266     cm-'.    Bei rost  freiem Stahl 304 beträgt dieser Wert 0,248     cm-,    und für       Incoloy-800    0,300     cm-'.    Je grösser der     Neutronenabsorp-          tionsquerschnitt    eines Materials ist, um so mehr Neutro  nen werden absorbiert und um so weniger wirksam ist  ein Brennstab, der damit umhüllt ist.  



  Im geglühten Zustand besteht der Aufbau der Legie  rungen nach der vorliegenden Erfindung aus     austeniti-          schen        Kristalliten,    die Anlasszwillinge enthalten. Wegen  des hohen Nickelgehaltes ist im wesentlichen kein     Ferrit     anwesend.

   Elektronenmikroskopische Aufnahmen zei  gen nach kleinen Spannungsbeanspruchungen bis zu     8Q/,     Anhäufungen von Versetzungen in Knotenform     (disloca-          tion        tangles).    Bei rostfreiem Stahl 304 treten Versetzungs  linien auf, die in einer Ebene kreuzartig     (planar        gislo-          cation)    angeordnet sind. Diese Fähigkeit zur Bildung von  Anhäufungen von Versetzungen in Knotenform wird als  Ursache für die ausgezeichnete     Spannungskorrosionswi-          derstandsfähigkeit    der Legierungen nach dieser Erfin  dung erachtet.

   Diese, die guten Resultate dieser Legierun  gen erklärende Theorie wurde lediglich zum besseren  Verständnis der Zusammenhänge erwähnt ihr kommt  kein     Einfluss    auf die schutzrechtliche Beurteilung dieser  Legierungen zu.  



  Praktische Versuche haben erwiesen, dass Brennstäbe  aus     Urandioxis    mit einer Umhüllung aus Legierungen  nach dieser Erfindung die erwartete Widerstandsfähigkeit  besitzen. Sie waren ohne Beanstandung über 1 Jahr in  einem Kernreaktor eingesetzt.  



  Wie bereits erwähnt, ist die Leichtigkeit, mit welcher  Brennelemente nach ihrem Gebrauch aufgearbeitet wer  den können, um     ungespaltenes    Uran und Spaltprodukte,  wie     z.B.    Plutonium, wieder zu gewinnen, ein Faktor. der  die Wirtschaftlichkeit der Verwendung derartiger Brenn  stäbe beeinflusst. Diese Wiederaufbereitung schliesst wie  bekannt, die Beseitigung der     Brennstabumhüllung    durch  eine Oxidationsbehandlung in einer Gasatmosphäre  ein. Rostfreier Stahl vom Typ 304 wird in einer Gas  mischung von     40 1,        Fluor-Wasserstoff    und     60 1,    Sauer  stoff bei 600 C in einer Menge von etwa 60     mils    pro  Stunde abgelöst.

   Die Legierungen nach dieser Erfindung  werden unter den gleichen Bedingungen in einer Menge  von 30     mils    pro Stunde zersetzt, was für eine wirtschaft  liche Wiederaufbereitung annehmbar ist.     Incoloy-800,     eine Stahllegierung mit<B>327,</B> Nickel und     20Q1,    Chrom  zeigt andererseits keinen annehmbaren Angriff unter  ähnlichen Bedingungen.  



  Damit ist erwiesen, dass diese Legierungen nach der  Erfindung die für den Einsatz in Kernreaktoren gestell-         ten    Bedingungen in weit besserem Masse erfüllen als die  bisher verwandten Materialien.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Austenitischer rostfreier Stahl für Einbauten in Kern reaktoren, bei denen eine direkte Berührung mit Wasser erhöhter Temperatur und erhöhten Druckes gegeben ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Stahl dem Gewicht nach aus 17 bis 22Q/, Nickel, 14 bis 190/, Chrom, 0,007 bis 0,015Q/, Kohlenstoff, max.<B>0,015%</B> Stickstoff, Kohlen stoff und Stickstoff insgesamt nicht über 0,025Q1,, max. 1,5 j, Mangan, max. 0.02Q/, Kobalt, max. 0,5 /p Silizium, andere Elemente insgesamt nicht über 0,5Q/, und zum Rest aus Eisen besteht.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Austenitischer rostfreier Stahl nach Patentanspruch, insbesondere für Hüllrohre von Kernbrennelementen in Druckwasserreaktoren, dadurch gekennzeichnet, dass der Stahl dem Gewicht nach aus 17 bis 22 J, Nickel, 14 bis 19 J, Chrom, 0,007 bis 0,015Q/, Kohlenstoff, max. 1,5 1p Mangan und max. 0,02p1, Kobalt, max. 0,015% Stick stoff, Stickstoff und Kohlenstoff zusammen nicht über 0,025Q/,. max.<B>0,5%</B> Silizium, max.<B>0,05%</B> Schwefel, max. 0,05% Phosphor, max.
    0,05% Aluminium, max. 0,15% Titan, max.<B>0,05%</B> Molybdän und der Rest der Legierung aus Eisen besteht. 2. Austenitischer rostfreier Stahl nach Patentanspruch, für die Hüllen von Kernbrennelementen in wassergekühl ten Reaktoren, dadurch gekennzeichnet, dass er gewichts- mässig aus etwa 20 1, Nickel, etwa<B>16%</B> Chrom, 0,01Q/, Kohlenstoff, max. 0,015 1, Stickstoff, Kohlenstoff und Stickstoff zusammen nicht über 0,025Q/,, max. 1,5 Mangan und max.
    0,02Q1, Kobalt, max.<B>0,5%</B> Silizium, andere Elemente insgesamt max. 0,5Q1, und der Rest aus Eisen besteht. 3. Austenitischer rostfreier Stahl nach Patentanspruch, mit einer guten Widerstandsfähigkeit gegenüber Span- nungsrisskorrosion in der Gegenwart von Chloriden für eine kaltverarbeitete Umhüllung von Kernbrennstoffele- menten, dadurch gekennzeichnet, dass er gewichtsmässig aus etwa 20% Nickel, etwa<B>16%</B> Chrom, 0,01 1p Kohlen stoff, max.
    0,015Q/, Stickstoff, Stickstoff und Kohlenstoff insgesamt nicht über 0,025 1,, max. l,5 1, Mangan und max. 0,02% Kobalt, max. 0,5 1, Silizium, max. 0,05 1, Schwefel, max. 0,05Q1, Phosphor, max. 0,05% Alumi nium, max.<B>0,15%</B> Titan, max. 0,05% Molybdän und der Rest aus Eisen besteht.
    <I>Anmerkung des</I> Eidg. <I>Amtes für geistiges Eigentum:</I> Sollten Teile der Beschreibung mit der im Patentan spruch gegebenen Definition der Erfindung nicht in Ein klang stehen, so sei daran erinnert, dass gemäss Art. 51 des Patentgesetzes der Patentanspruch für den sachlichen Geltungsbereich des Patentes massgebend ist.
CH691466A 1965-05-14 1966-05-12 Austenitischer rostfreier Stahl CH481223A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2143815A4 (de) * 2007-04-27 2011-12-21 Japan Atomic Energy Agency Austenitischer edelstahl mit hervorragender beständigkeit gegenüber korngrenzkorrosion und spannungsrisskorrosion sowie verfahren zur herstellung des austenitischen edelstahls

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2143815A4 (de) * 2007-04-27 2011-12-21 Japan Atomic Energy Agency Austenitischer edelstahl mit hervorragender beständigkeit gegenüber korngrenzkorrosion und spannungsrisskorrosion sowie verfahren zur herstellung des austenitischen edelstahls

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AT270722B (de) 1969-05-12
BE681029A (de) 1966-10-17
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