CH481300A - Kipp-Schwenkflügel von Fenstern, Türen od. dgl. - Google Patents

Kipp-Schwenkflügel von Fenstern, Türen od. dgl.

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CH481300A
CH481300A CH217169A CH217169A CH481300A CH 481300 A CH481300 A CH 481300A CH 217169 A CH217169 A CH 217169A CH 217169 A CH217169 A CH 217169A CH 481300 A CH481300 A CH 481300A
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CH
Switzerland
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tilting
frame
axis
vane according
sash
Prior art date
Application number
CH217169A
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English (en)
Inventor
Sittmann Brigitte
Original Assignee
Ver Baubeschlag Gretsch Co
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D15/00Suspension arrangements for wings
    • E05D15/48Suspension arrangements for wings allowing alternative movements
    • E05D15/52Suspension arrangements for wings allowing alternative movements for opening about a vertical as well as a horizontal axis
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05YINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
    • E05Y2900/00Application of doors, windows, wings or fittings thereof
    • E05Y2900/10Application of doors, windows, wings or fittings thereof for buildings or parts thereof
    • E05Y2900/13Type of wing
    • E05Y2900/148Windows

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Hinges (AREA)

Description


      Kipp-Schwenkflügel    von Fenstern, Türen     od.    dgl.    Die Erfindung bezieht sich auf einen     Kipp-Schwenk-          flügel    von Fenstern, Türen oder dgl., insbesondere für  Metallflügel     grosser    Abmessungen. Vorzugsweise ist sie  für einen solchen Flügel bestimmt, bei der der     Kippge-          lenkbeschlag    mit einem im Kreuzungspunkt von lotrech  ter Schwenkachse und waagerechter Kippachse angeord  neten Eckgelenk kombiniert und an einer von der  lotrechten Schwenkachse entfernten Stelle angeordnet  ist.  



  Im geschlossenen Zustand des Flügels wie auch in  dessen Kipplage werden lotrechte Kräfte, vor allem das  Gewicht des Flügels, bei bekannten     Ausführungen    in der  Regel von dem Eckgelenk einerseits sowie von einer von  der lotrechten Schwenkachse entfernten     Abstützvorrich-          tung    andererseits aufgenommen. Letztere besteht bei  üblichen Bauarten     z.B.    in einem     entkuppelbaren        Kippge-          lenkbeschlag,    dessen in der Kippachse liegender Gelenk  zapfen zum Kuppeln mit einer Gelenkhülse bzw. zum  Entkuppeln von derselben axial verschiebbar ist.

   Oder es  ist als     Abstützvorrichtung    eine Auflaufvorrichtung vorge  sehen, auf die der Flügelrahmen beim Schliessen des um  die lotrechte Achse geöffneten Flügels     aufläuft.    In die  sem Falle muss eine besondere Sicherung des Flügels  gegen ungewolltes Heraustreten des geschlossenen und  insbesondere des kippenden Flügels vorgesehen sein.  



  Hierbei ist es, vor allem bei Metallfenstern, nicht  immer möglich, die Abstützung des Flügels mittels der  die lotrechten Kräfte aufnehmenden     Abstützvorrichtung     in die vorbestimmte Kippachse selbst zu legen, so dass  die Abstützung zur vorbestimmten Kippachse, insbeson  dere     rahmeneinwärts,    versetzt werden muss. Ein übliches  Kippgelenk mit. Hülse und Zapfen lässt sich in diesem  Falle wegen der Gefahr eines     Verklemmens    nicht mehr  verwenden.  



  Um eine solche Gefahr auszuschliessen, andererseits  jedoch auch in diesem Falle ein Abgleiten des an der  Kippkante     entkuppelbaren,    gekippten Flügels vom fest  stehenden Rahmen zu verhindern und die senkrecht zur  Flügelebene wirkenden Kräfte aufzunehmen, ist gemäss  der Erfindung der     Kippgelenkbeschlag    als Riegelvorrich  tung ausgebildet, wobei der am feststehenden Rahmen    angeordnete     Beschlagteil    an diesem Rahmen mit einer  zur Kippachse parallelen und in der     Nähe    derselben  verlaufenden Gelenkachse     angelenkt    ist und ausserhalb  dieser Gelenkachse mit dem Flügel zur Mitnahme durch  diesen beim Kippen desselben     verriegelbar    ist.  



  Vorzugsweise weist der     verriegelbare        Kippgelenkbe-          schlag    einen abgewinkelten Riegelschlitz und einen damit  zusammenwirkenden Riegelzapfen auf, wobei insbeson  dere der Riegelschlitz durch den am feststehenden  Rahmen     angelenkten        Beschlagteil,    der Riegelzapfen an  einem am Flügelrahmen verstellbaren     Stellgestänge    ange  ordnet ist.  



  Die Riegelelemente sichern     hierbei    einerseits die  Kippkante des Flügels zwangsläufig gegen Bewegungen  nach vorn oder hinten, andererseits können sie genügend  Spiel erhalten, um ein Verklemmen im Kippgelenk zu  verhindern. Zugleich bietet die     Verwendung    von Schlitz  und Zapfen ein einfaches und zuverlässiges Verriegeln  und Entriegeln. Bei Anordnung eines Riegelzapfens mit  verbreitertem Kopf kann ausserdem der Flügel gegen  ungewolltes Anheben in einfacher Weise gesichert wer  den.  



  Wenn die Abstützung des Flügels,     z.B.    durch eine  Auflaufvorrichtung, zur vorbestimmten Kippachse in  Richtung senkrecht zur Rahmenebene versetzt ist, ergibt  sich der Nachteil, dass der Flügel um eine hiervon  verschiedene, durch das Eckgelenk und einen gegenüber  liegenden versetzten     Abstützpunkt    bestimmte schräglie  gende Achse zu kippen sucht, so dass er sich bei  zurückliegendem     Abstützpunkt    an seiner Vorderkante  auf der dem Eckgelenk gegenüberliegenden Seite stark  senkt, was     u.U.,    insbesondere wenn er grosse Abmessun  gen hat, zu     Verwindungsbeanspruchungen    und zu Brü  chen des Rahmens und der Fensterscheibe führen kann.

    Auch kann hierbei, wenn die durch das Eckgelenk  gelegte, zur     Rahmenebene    parallele vorbestimmte     Kipp-          achse    vor dem feststehenden Rahmen liegt, der diesen  vorn überdeckende untere     Überschlag    des Flügelrahmens  sich an die vordere untere Fläche des feststehenden  Rahmens anlegen und diese durch schabende Bewegung  beschädigen.

        Um diese     nachteiligen    Folgen einer Kippneigung um  eine schrägliegende Achse bzw. eines zu starken     Absen-          kens    des Flügelrahmens an seiner Vorderkante zu verhin  dern, ist in einer bevorzugten Ausführungsform minde  stens in der Nähe der vorbestimmten     Kippachse    und  vorzugsweise in möglichst grosser Entfernung von der  lotrechten Schwenkachse am feststehenden Rahmen ein       Hilfstützlager    angeordnet, auf dem sich der kippende  Flügel, etwa unter     Abheben    von der zur     Kippachse     versetzten     Abstützfläche,    hilfsweise abstützen kann.  



  Vorzugsweise greift -     z.B.    im     Falz    der Rahmen  liegender     Abstütz-    bzw. Auflaufvorrichtung zur Abstüt  zung des geschlossenen Flügels und bei vor dem festste  henden Rahmen liegender vorbestimmter Kippachse   das     Hilfsstützlager    an der Vorderseite des feststehenden  Rahmens unter den Überschlag des Flügelrahmens.

   Vor  zugsweise ist des weiteren die Anordnung derart getrof  fen. dass der in Kippstellung des Flügels sich auf dem       Hilfsstützlager    hilfsweise abstützende Teil des     Flügelrah-          mens    bei der     Abstützfläche    der     Abstützvorrichtung    auf  sitzendem geschlossenem Flügelrahmen ein geringes Spiel       (z.B.    von 1 bis 3 mm) zum     Hilfsstützlager    aufweist.  Vorteilhaft kann das Spiel einstellbar sein.  



  Durch ein derartiges     Hilfsstützlager    ergibt sich der  Vorteil, dass beim Kippen des Flügels der Flügelrahmen,  der im Bereiche der lotrechten Schwenkachse nur noch  im Eckgelenk bzw. in einem dem Eckgelenk entsprechen  den Punkt am feststehenden Rahmen gehalten wird, auf  der der lotrechten Schwenkachse gegenüberliegenden  Seite sich in der vorbestimmten Kippachse nicht oder nur  noch geringfügig, entsprechend dem vorgesehenen Spiel,  absenken kann und alsdann vom     Hilfsstützlager    hilfswei  se abgestützt wird, wobei er sich gleichzeitig von der       Abstützfläche    der     Abstützvorrichtung    abheben kann.

   Der  Kippunkt des Flügelrahmens wird dadurch von der  versetzten     Abstützstelle    in die Nähe der durch das  Eckgelenk vorbestimmten Kippachse verlagert. Die Be  anspruchung des Rahmens und der Fensterscheibe wird  herabgesetzt und eine Beschädigung des feststehenden  Rahmens durch den an der Vorderkante des feststehen  den Rahmens sich senkenden     Flügelrahmen    verhin  dert.  



  Durch die gleichzeitige     Verwendung    der als Riegel  vorrichtung ausgebildeten     Kippgelenkvorrichtung    und  des     Hilfstützlagers    ist es in besonders zweckmässiger Wei  se möglich, durch die     Kippgelenkvorrichtung    die     Kräfte     senkrecht zur Flügelebene und durch die     Abstützvorrich-          tun2    und das     Hilfsstützlager    die am Flügelrahmen wir  kenden lotrechten Kräfte, insbesondere das     Flügelrah-          mengewicht,    aufzunehmen, und zwar derart,

   dass das  Kippen praktisch in der     z.B.    durch das Eckgelenk  vorbestimmten Kippachse erfolgt.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der  Erfindung dargestellt. Hierbei zeigen       Fig.    1 eine schematische Draufsicht auf den unteren  Teil eines     Kipp-Schwenkfensters    mit den erfindungsge  mäss vorgesehenen     Beschlagteilen,          Fig.2    einen Ausschnitt aus     Fig.    1 in grösserem       Massstabe,    jedoch im Schnitt nach Linie 2-2 der     Fig.    5,       Fig.3    eine Draufsicht auf     Fig.2    im Schnitt nach  Linie 3-3 der     Fig.    2,       Fig.    4 einen Schnitt nach Linie 4-4 der     Fig.    1,

         Fig.    5 einen Schnitt nach Linie 5-5 der     Fig.    2 und       Fig.6    einen gleichen Schnitt wie     Fig.5,    jedoch     bei     <U>!gekipptem</U> Flügel.  



  Am feststehenden Rahmen 10 ist der     Flügelrahmen     11 in bekannter Weise derart angeschlagen, dass er    sowohl um eine lotrechte Schwenkachse     A-A    geschwenkt  als auch um eine waagerechte Kippachse     B-B    gekippt  werden kann. Die lotrechte Schwenkachse wird     hierbei     durch das untere, lediglich schematisch angedeutete     Eck-          gelenk    12 und beispielsweise ein oberes (nicht dargestell  tes) Schwenkgelenk bestimmt, welches wechselweise mit  der später noch beschriebenen Riegelvorrichtung im Be  reiche der waagerechten Kippachse betätigt werden kann.  



  Die waagerechte Kippachse     B-B    (vorbestimmte Kipp  achse) wird ebenfalls durch das untere     Eckgelenk    12  bestimmt, wobei sich die Achsen     A-A    und     B-B    in einem  Punkte schneiden oder auch mit einem gewissen Abstand  senkrecht zur Rahmenebene kreuzen können. Die Achse       B-B    liegt hierbei, wie insbesondere aus     Fig.4    bis 6  hervorgeht, in einem gewissen Abstand a vom feststehen  den Rahmen vor der vorderen Fläche desselben und  unterhalb des den feststehenden Rahmen vorn übergrei  fenden unteren Überschlages 13 des Flügelrahmens.  



  Flügelrahmen und feststehender Rahmen sind aus  Metallprofilen gefertigt und weisen Hohlprofil bzw.     U-          Profil    auf. Zur Einstellung des Flügelrahmens zwischen  Schwenkbereitschaft und Kippbereitschaft dient ein Steh  gestänge 14, welches von einem Handgriff betätigt wird  und     z.B.,    wie erwähnt, wechselweise den Flügel in der  lotrechten Achse     A-A    und in der waagerechten Achse     B-          B    mit dem feststehenden Rahmen kuppelt.

   Es kann  gleichzeitig übliche Riegelvorrichtungen an den Flügel  seiten oder auch an der     Flügeloberkante    betätigen und ist  über eine     Eckumlenkung    15 mit einer waagerechten       Stellstange    16 verbunden, die, wie insbesondere     Fig.5     zeigt, innerhalb eines etwa     kastenförmigen    Profilteiles 17  des     Flügelrahmens    geführt ist.  



  Mit der Stehstange 16 ist durch Schrauben 18 ein  Arm 19 fest verbunden, der einen Riegelzapfen 20 mit  verbreitertem Kopf 21 trägt. Der Riegelzapfen 20 bildet  den einen Riegelteil einer im Falz der beiden     Rahmen    10  und 11 untergebrachten Riegelvorrichtung 22, deren  anderer Teil durch ein Gelenkstück 23 gebildet wird,  das mittels eines Gelenkbolzens 24 um dessen innerhalb  des Falzes der Kippachse     B-B    möglichst nahehegende  Achse     x-x    in zwei Lagerböcken 25 in einem bestimmten  Bereich hochschwenkbar am feststehenden Rahmen gela  gert ist. Mittels zweier Ansätze 26 kann sich das  Gelenkstück 23 auf einem Profilteil des feststehenden  Rahmens 10 als Anschlag abstützen.  



  Wie des weiteren aus     Fig.3    hervorgeht, weist das  Gelenkstück 23 einen Winkelschlitz 27 auf, dessen senk  recht zum Flügelrahmen verlaufender breiterer Schlitzteil  28 nach vorn offen ist und dessen parallel zur Kippachse       B-B    bzw. zur Gelenkachse     x-x    verlaufender Schlitzteil 29  als eigentlicher Riegelschlitz dient und eine Breite hat,  die etwas grösser als der Durchmesser des Riegelzapfens  20 ist.  



  Die ebenfalls im Falz der Rahmen 10, 11 angeordnete       Abstützvorrichtung    besteht aus einem am feststehenden  Rahmen befestigten     Abstütz-    oder     Auflaufbock    30, des  sen Auflauffläche 31 sowohl in Richtung parallel zur  Kippachse     B-B    als auch senkrecht zur Rahmenebene  geneigt ist, und einem mit dem Auflaufbock zusammen  wirkenden, am Flügelrahmen angeordneten Auflaufele  ment in     Form    einer     balligen    oder konischen Rolle 32,  welche mittels Lager 33 am     Flügelrahmen    mit zur  Kippachse     B-B    parallel verlaufender Drehachse gelagert  ist.  



  Am feststehenden Rahmen ist des weiteren ein     Hilfs-          stützlager    34 angeordnet, dessen Lagerbock 34a mittels  Schrauben 35 befestigt ist. Durch eine Öffnung oder Aus-           nehmung    im vorderen Profilteil des feststehenden Rah  mens 10 ragt das     Hilfsstützlager    mit einem Stützzapfen  36 über den Rahmen nach vorn hinaus. Der Stützzapfen  ist an seinem vorderen Ende mit einer schrägen Abfla  chung 37 versehen.

   Mit ihm wirkt ein am Flügelrahmen  11 befestigtes plattenartiges Stützelement 38 zusammen,  das     z.B.    mittels einer oder mehrerer Schrauben 39 am  Flügelrahmen     befestigt    ist und an seinem unteren Rande  eine,     z.B.    durch Umbiegen desselben gebildete Verstär  kung 40 aufweist, derart, dass diese mit abgerundeter  Fläche 41 dem Stützzapfen 36 des     Hilfstützlagers    34  gegenübersteht.  



  Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung ist  folgende:  In den     Fig.l    bis 5 befindet sich der Flügel in  geschlossener und verriegelter Stellung. Die als     Abstütz-          element    dienende Auflaufrolle 32 ruht auf der Fläche 31  des Auflaufbockes 30 auf. Desgleichen stützt sich das  Gelenkteil 23 der Riegelvorrichtung mittels seiner Ansät  ze 26 auf dem feststehenden Rahmen ab.

   Der Stützzapfen  36 des     Hilfsstützlagers    34 hat einen gewissen Abstand e  von     z.B.    1 bis 3 mm von dem Stützelement 38 bzw. von  der abgerundeten     Fläche    41 desselben, deren     Abstütz-          punkt    im Idealfalle in der Kippachse     B-B    liegt. Der  Riegelzapfen 20 befindet sich bereits im verriegelnden  Schlitzteil 29 des Riegelschlitzes 27.  



  Soll der Flügel um die waagerechte Schwenkachse     A-          A    geschwenkt werden, wird das Riegelgestänge 14 durch  einen geeigneten Handhebel in Pfeilrichtung     z,    verstellt,  wodurch der Riegelzapfen 20 nach rechts bewegt wird  und vor den nach vorn geöffneten Schlitzteil 28 des  Riegelschlitzes 27 gelangt. Der Riegelzapfen 20 kann  infolgedessen aus dem Riegelschlitz des Gelenkstückes 23  nach vorn in Pfeilrichtung y austreten, so dass der     Flügel     um die Achse     A-A    geöffnet werden kann. Die Auflauf  rolle 32 bewegt sich hierbei ebenfalls in Pfeilrichtung y  über den Auflaufbock 30 und den feststehenden     Rahmens     hinweg.

   Der Flügel wird sich hierbei etwas senken, wird  jedoch durch ein oberes Schwenkgelenk oder dgl. so weit  gehalten, dass beim Schliessen des Flügels die Rolle 32  wieder auf den Auflaufbock 30 auflaufen kann.  



  Soll der Flügel um die waagerechte Kippachse     B-B     gekippt werden,     z.B.    bis zu einer durch einen oberen       Ausstellarm    oder dgl. begrenzten Kippstellung, wird das  Gestänge 14 in Pfeilrichtung     z.,    verstellt. Der Riegelzap  fen 20 verschiebt sich nach links und gelangt     z.B.    in die  Stellung 20'. Gleichzeitig wird der Flügel im Bereiche der  lotrechten Schwenkachse     A-A    in einem oberen Schwenk  gelenk oder einer entsprechenden Gelenkvorrichtung  vom feststehenden Rahmen entkuppelt.

   Der Flügel ist  dadurch im Bereiche der Kippachse in Richtung senk  recht zur Rahmenebene einerseits durch das Eckgelenk  12 und andererseits durch die Riegelvorrichtung 22  festgelegt, da der Riegelzapfen 20 in der Lage 20' durch  das Gelenkstück 23 an einem Austritt nach vorn in  Pfeilrichtung y gehindert ist. In lotrechter Richtung wird  der Flügel einerseits ebenfalls im Eckgelenk 12 und  andererseits durch die Auflaufrolle 32 abgestützt, die auf  der Fläche 31 des Auflaufbockes 30 aufruht.  



  Gleichzeitig mit dem Entkuppeln des Schwenkgelenkes  kann der Flügel auch sonst an anderen Stellen -     ebenso     wie in der Stellung Schwenkbereitschaft - vom festste  henden Rahmen durch Freigabe weiterer Riegelvorrich  tungen entkuppelt werden.  



  Wird nun der Flügelrahmen 11 mit Bezug auf den  feststehenden Rahmen 10 gekippt, so wird der Flügel  zunächst um eine zur Achse     B-B    schrägliegende Achse    kippen, die durch das Eckgelenk 12 und den     Abstütz-          punkt    der Auflaufrolle 32 auf der Auflauffläche 31 als  weiteren     Abstützpunkt        Po    bestimmt wird. Dies hat zur  Folge, dass sich der vordere Überschlag 13 mit dem  unteren Stützelement 40 mit einem dem Abstand vom       Abstützpunkt        P"    der Auflaufrolle 32 entsprechenden  Hebelarm abwärts bewegt.

   Bei grossem Rahmen kann  eine solche Abwärtsbewegung infolge der durch das  Gewicht hervorgerufenen Verwindungen zu grossen Be  anspruchungen im Rahmen und in der Fensterscheibe  führen. In     Fig.6    ist eine solche abgesenkte Lage des  Flügelrahmens 11 strichpunktiert beispielsweise bei 11'  angedeutet, wobei der vordere Überschlag 13 die Lage  13' einnimmt. Unter Umständen könnte hierbei der über  schlag 13 den feststehenden Rahmen berühren und     bei     der Bewegung des Flügels denselben verkratzen.  



  Durch das     Hilfsstützlager    34 mit dem Stützzapfen 36  wird die Abwärtsbewegung der der Schwenkachse     A-A     gegenüberliegenden Seite des     Flügelrahmens    verhindert.  Nach einem Hub e von 1 bis 3 mm setzt sich der Stützteil  38 mit seinem abgerundeten Endteil 40 auf dem Stütz  zapfen 36 auf und verhindert ein weiteres Absenken des       Flügels.    Der Flügel dreht sich nunmehr um den hilfswei  sen Kippunkt P     (Fig.    6) zwischen dem Stützteil 40 und  dem Stützzapfen 36, während die Auflaufrolle 32 von der  Auflauffläche 31 abgehoben wird.  



  Die hilfsweise Abstützung im Punkte P erfolgt hierbei  mit Bezug auf das Eckgelenk 12 mit einem     Hebelarm    h,  der zweckmässig möglichst gross gewählt wird, indem  das     Hilfsstützlager    34 in möglichst grosser Nähe der der  lotrechten Achse     A-A    gegenüberliegenden Rahmenseite  und damit in der Regel in der Nähe der     Abstütz-    oder  Auflaufvorrichtung 30, 31, 32 angeordnet wird. Auch  wird der hilfsweise Kippunkt P so nahe wie möglich an  die waagerechte Kippachse     B-B    gelegt, so dass beim  Kippen des Flügels eine möglichst geringe Differenz zur  genauen Kippbewegung um die Achse     B-B    eintreten  kann.  



  Die Riegelvorrichtung 22 bleibt während des     Kippens     des Flügels in verriegeltem Zustand. Der mit dem  Flügelrahmen fest verbundene Arm 19 nimmt mittels des  Riegelzapfens 20 und dessen verbreiterten Kopfes 21 den  Riegelteil 23 mit dem winkelförmigen Riegelschlitz 27  mit, womit sich der Riegelteil 23 um die Achse     x-x    des  Gelenkbolzens 24     verschwenkt.     



  Ein gewisses Spiel im Schlitzteil 29 des Riegelschlitzes  verhindert, dass sich infolge der unterschiedlichen     Kipp-          bewegungen    des Flügels um den Punkt P einerseits und  des Riegelteiles 23 um die Achse     x-x    andererseits der  Zapfen im Riegelschlitz verklemmt.  



  Das zwischen dem Stützteil 38 und dem     Hilfsstützla-          ger    34 bzw. dem Stützzapfen 36 vorhandene Spiel e ist  zweckmässig einstellbar. Beispielsweise können zu die  sem Zweck zwischen dem     oberen    Befestigungsflansch des  Stützteils 38 und dem Flügelrahmen 11 oder zwischen  dem     Hilfsstützlager    34 und dem feststehenden Rahmen  10 scheibenförmige Zwischenlagen eingefügt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kipp-Schwenkflügel von Fenstern, Türen oder dgl., insbesondere Metallflügel grosser Abmessungen, dadurch gekennzeichnet, dass der Kippgelenkbeschlag als Riegel vorrichtung ausgebildet ist, wobei der am feststehenden Rahmen (10) angeordnete Beschlagteil (23) an diesem Rahmen (10) mit einer zur Kippachse (B-B) parallelen und in der Nähe derselben verlaufenden Gelenkachse (x- x) angelenkt ist und ausserhalb dieser Gelenkachse mit dem Flügel (11) zur Mitnahme durch diesen beim Kippen desselben verriegelbar ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Kipp-Schwenkflügel nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Kippgelenkbeschlag mit einem im Kreuzungspunkt von lotrechter Schwenkachse und waagerechter Kippachse angeordnetem Eckgelenk kombiniert und an einer von der lotrechten Schwenkach se entfernten Stelle angeordnet ist. 2. Kipp-Schwenkflügel nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der verriegelbare Kippgelenk- beschlag einen abgewinkelten Riegelschlitz (27) und einen damit zusammenwirkenden Riegelzapfen (20) auf weist.
    3. Kipp-Schwenkflügel nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass der Riegelschlitz (27) an dem am feststehenden Rahmen (10) angelenkten Beschlagteil (23) und der Riegelzapfen (20) an einem am Flügelrah men (l1) verstellbaren Stellgestänge (16) angeordnet ist.
    4. Kipp-Schwenkflügel nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Kippachse (13-11) ausser- halb des Falzes und die Gelenkachse (x-x) des am feststehenden Rahmen (10) angelenkten Kippgelenkbe- schlagteiles (23) innerhalb des Falzes auf der der Kipp- achse (B-B) benachbarten Seite des Falzes liegen.
    5. Kipp-Schwenkflügel nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass bei zur Kippachse (B-B) parallel und im Abstand von dieser liegender Gelenkach se (x-x) des Beschlagteiles (23) der mit einem verbreiter ten Kopf (21) versehene Riegelzapfen (20) mit Spiel im verriegelnden Teil (29) des Winkelschlitzes (27) geführt ist.
    6. Kipp-Schwenkflügel nach Patentanspruch, mit einer von der lotrechten Schwenkachse entfernten Ab stützung des geschlossenen Flügels im Bereiche der waagerechten Kippachse, dadurch gekennzeichnet, dass - bei Anordnung der Kippachse (B-B) ausserhalb der gegenüber der Kippachse (B-B) zurückliegenden Abstüt zung (Abstützpunkt Po des Flügelrahmens zur Siche rung des Flügels gegen Absenken der vorderen Flügel kante mindestens in der Nähe der Kippachse (B-B) am feststehenden Rahmen (10) ein Hilfsstützlager (34) ange ordnet ist, auf dem sich der kippende Flügel hilfsweise abstützen kann.
    7. Kipp-Schwenkflügel nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass das Hilfsstützlager (34) an der Vorderseite des feststehenden Rahmens (10) unter den Überschlag (13) des Flügelrahmens (11) greift. B. Kipp-Schwenkflügel nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass die Abstütz- und Auflaufvor richtung (30, 31, 32) zur Abstützung (P") des geschlosse nen Flügels im Falz der Rahmen (10, 11) und die Kippachse (B-B) vor dem feststehenden Rahmen (10) liegen.
    9. Kipp-Schwenkflügel nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass der sich in Kippstellung des Flügel auf dem Hilfsstützlager (34) abstützende Teil (Stützelement) 38) des Flügelrahmens (11) bei auf der Abstützfläche (31) der Abstütz- bzw. Auflaufvorrichtung (30, 31, 32) aufsitzenden, geschlossenem Flügelrahmen ein geringes Spiel (e) zum Hilfsstützlager (34) aufweist. 10. Kipp-Schwenkflügel nach Unteranspruch 9, da durch gekennzeichnet, dass das Spiel (e) einstellbar ist.
    11. Kipp-Schwenkflügel nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass das Hilfsstützlager (34) einen im Innern des Rahmenprofils des feststehenden Rahmens (10) befestigten Lagerbock (34a) mit einem durch eine Öffnung des Rahmens (10) nach aussen herausragenden Stützzapfen (36) aufweist. 12. Kipp-Schwenkflügel nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass der sich auf dem Hilfsstützla- ger (34) abstützende Teil des Flügelrahmens (11) durch ein sich beim Kippen auf das Hilfsstützlager (34) aufset zendes Versteifungselement versteift ist.
    13. Kipp-Schwenkflügel nach Unteranspruch 12, da durch gekennzeichnet, dass sich der Flügelrahmen (11) mittels der Unterkante des Rahmenüberschlages (13) auf dem Hilfsstützlager (34) aufsetzt und diese Unterkante durch ein platttenförmiges Stützelement (38) versteift ist. 14. Kipp-Schwenkflügel nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass das sich auf dem Hilfsstützla- ger (34) abstützende Ende (40) des Stützelements (38) abgerundet ist, so dass es sich beim Kippen des Flügels auf dem Hilfsstützlager (34) abwälzen kann.
    15. Kipp-Schwenkflügel nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Abstützvorrichtung durch einen Auflaufbock (30) mit geneigter Auflauffläche (31) gebildet wird, auf der sich der Flügelrahmen (11) mittels Rolle (33) als Abstützelement abstützt. 16. Kipp-Schwenkflügel nach Unteranspruch 15, da durch gekennzeichnet, dass die Auflauffläche (31) in zwei zueinander senkrechten waagerechten Richtungen geneigt und die Rolle (33) als konische Rolle ausgebildet ist.
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