Brennstoffeinspritzvorrichtung Die vorliegende Erfindung betrifft eine Brennstoff- einspritzvorrichtung für Brennkraftmaschinen.
Die erfindungsgemässe Brennstoffeinspritzvorrich- tung besitzt einen Ventilkörper, welcher eine einen Ventilkolben aufnehmende, an einem Ende mit einer Düsenöffnung versehene Längsbohrung besitzt und ei nen Brenntoffkanal aufweist, welcher einen Zuführ- teil und einen Rückführteil aufweist,
wobei das eine Ende des Zuführteils mit einer Brennstoffzuführleitung verbindbar ist und das andere Ende mittels einer Durchtrittsöffnung an die genannte Längsbohrung an geschlossen ist, während der Rückführteil mit einer Brennstoffrückleitung verbindbar und mit dem anderen Ende des Zuführteils verbunden ist, wobei der Ven tilkolben in der Längsbohrung hin- und herbeweglich ist,
um die genannte Durchtrittsöffnung freizugeben und zu verschliessen und gegen die erwähnte Düsenöffnung bewegbar ist, um Brennstoff durch sie auszuspritzen, welcher Ventilkörper ferner aneinanderstossend einen Hauptteil, einen Zwischenteil und einen Düsenkörper aufweist sowie einen Halter, der am einen Ende Mittel zu seiner Befestigung am besagten Hauptteil und am anderen Ende einen Flansch besitzt, welcher sich mit dem Düsenkörper im Eingriff befindet, um den Haupt teil, den Zwischenteil und den Düsenkörper aneinan- derstossend zusammenzuhalten, und ist dadurch ge kennzeichnet,
dass zwischen dem Halter und der äus- seren Mantelfläche des Zwischenteils ein Zwischen raum vorhanden ist, der einen Teil des Rückführteils bildet und mit dem Zuführteil in leitender Verbindung steht.
Diese Einspritzvorrichtung kann so konstruiert sein, dass die der normalen Abnutzung und Zerstörung unterworfenen Teile leicht auszuwechseln sind, ohne die ganze Vorrichtung ausbauen zu müssen. Dies wird vorzugsweise dadurch erzielt, dass die genannten Teile der Körper der Einspritzvorrichtung, die der grössten Abnutzung unterworfen sind, leicht ersetzt werden kön nen. Diese Teile sind zweckmässig mit Bohrungen ver sehen, welche die oben erwähnten Versorgungs- und Rückführabschnitte darstellen.
Eine Konstruktion, bei der der Körper eine Vielzahl von Teilen aufweist, erlaubt, dass diese Bohrungen alle von der Aussen fläche der Teile aus hergestellt werden können, ohne dass irgendwelche Bohrungen an deren Enden ver stopft werden müssen. Ein Teil des Rückführabschnit- tes wird zweckmäsig lediglich dadurch gebildet, dass ein Zwischenraum zwischen zwei Körperteilen vorge sehen wird, um zu vermeiden, dass für einen solchen Teil des Rückführabschnittes eine Bohrung vorgesehen werden muss.
Weiterhin kann die bevorzugte Ausführung einen Kolben von der Type besitzen, die durch einen Schwinghebel betrieben wird, um den Brennstoff in den Zylinder einzuspritzen, wobei jeglicher Seitendruck auf den Kolben aufgrund der Bewegung des Schwing hebels vermindert ist. Insbesondere lässt sich der Kol ben zum Einspritzen des Brennstoffes von der Ein- spritzvorrichtung in den Zylinder verwenden, bei dem Einspritzhub durch eine von der Maschine betriebene Vorrichtung betätigt zu werden, wobei diese Vorrich tung einen Schwinghebel enthält, dessen Bewegung im allgemeinen longitudinal zum Kolben verläuft, die je doch eine seitliche Komponente aufweist.
Diese seitli che Komponente würde eine unerwünschte Abnutzung am Kolben oder an der Kolbenbohrung des Körpers hervorrufen, wenn nicht durch die Konstruktion jegli cher Seitendruck auf den Kolben selbst verringert würde und dadurch die Abnutzung durch diesen Seitendruck wegfällt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen: Fig.l eine Teilansicht einer Verbrennungskraft maschine in verkleinertem Massstab, welche eine Ein- Spritzvorrichtung aufweist, die die Merkmale der Er findung verkörpert.
Fig. 2 einen Längsschnitt dusch die Einspritzvorrich- tung der Fig. 1, Fig. 3 einen Querschnitt gemäss der Linie 3-3 der Fig. 2, Fig. 4 einen Teilschnitt gemäss der Linie 4-4 der Fig. 3; Fig. 5 einen Längsschnitt ähnlich der Fig. 2, der je doch in einer anderen Ebene als in Fig. 2 vorgenom men ist;
Fig. 6 eine der Fig. 5 ähnliche Ansicht, die jedoch die Teile der Einspritzvorrichtung in einer anderen Stel lung während des Betriebes gegenüber der Stellung in Fig. 5 angibt.
Fig. 1 der Zeichnung zeigt eine Einspritzvorrichtung 10, die in eine teilweise gezeigte Maschine eingebaut ist. Die Maschine kann selbstverständlich eine Viel zahl von Zylindern aufweisen, obwohl nur ein Zylinder gezeigt wird. Demnach enthält die Maschine einen Zy linderkopf 11, eine Schwingwelle 12 und einen Schwing hebel 13. der auf der Schwingwelle durch die übliche von der Maschine angetriebene Vorrichtung auf- und abbewegt werden kann.
Die Einspritzvorrichtung 10, die die Merkmale der Erffirdung verkörpert, besteht aus einem langgestreck- ten Einspritzvorrichtungskörper 20 und hat eine Kol- b2nbohrung 21 sowie einen Düsenkörper 22, welcher Düsenöffnungen 23 aufweist. durch die Brennstoff in den Zylinder der Maschine eingespritzt wird.
Ein Kol- b,2n 26 ist hin- und herbewegbar in die Bohrung 21 eingebaut, um Brennstoff von einer Kammer im Kör per 20 bei der Bewegung des Kolbens 26 in Richtung auf die Düse auszustossen.
Der Körper 20 umfasst im vorliegenden Fall einen im allgemeinen zylindrischen Körper 31, ein Buchsen teil 32 und einen Düsenkörper 22, die mit den Enden aneinander anstossen. Diese aneinander anstossenden Endflächen, die mit 33 und 34 für den Körper und die Buchse 31 bzw. 32 bezeichnet sind, sowie die an einander anstossenden Endflächen bei 36 und 37 für die Buchse 31 und den Düsenkörper 22 sind maschi nell glatt bearbeitet, um eine Obzrflächenberührung si cherzustellen, wenn die Teile zusammengebaut werden.
Um die Teile des Einspritzvorrichtungskörpers 20 in der zusammengebauten, mit den Enden aneinander anstossenden Stellung zu halten, ist ein rohrförmiger Halter 40 vorgesehen. Der Halter 40 ist im vorliegen den Fall innen bei 41 am einen Ende mit Gewinde versehen, um an ein Aussengewinde 42 am Ende des Körpersteiles 31 anzugreifen, wie in Fig. 2 gezeigt wird. Das ind. re Ende des Halters 40 besitzt einen nach in nen gekehrten Flansch 43, der eine Innenschulter 45 festlegt, um an einen ringförmigen, sich radial nach aussen erstreckenden Flansch 47 am Düsenkörper 22 anzugreifen.
Wenn demnach der Halter 40 auf den Körper 31 geschraubt wird, werden die Endflächen 33, 34 und 36, 37 der Teile des Einspritzvorrichtungs- körp rs 20 aneinanderstossend gehalten.
Wie oben erwähnt wurde, besitzt der Körper 20 eine Bohrung 21 zur Aufnahme des Kolbens 26. Die Bohrung 21 umfasst im vorliegenden Fall einen Ab schnitt 56 in dem Körperteil 31 und einen koaxialen Abschnitt 57 in dem Buchsenteil 32, wobei der Ab- schnitt 56 von etwas grösserem Durchmesser als der Abschnitt 57 ist, so dass das obere Ende des Kolbens 26 nicht die Wand der Bohrung 56 berührt. Das Innere des Düsenkörpars 22 stellt eine Fortsetzung der Kol benbohrung 21 dar.
Der Kolben 26 umfasst im vorliegenden Fall ein den Brennstoff einspritzendes und steuerndes Teil 61 und eine Hülse 62. Das eine Ende 63 der Hülse 62 ist an dem anliegenden Ende des Kolbenteiles 61 durch Rundbiegen oder durch irgendeine andere Gestaltung des Endes 63 in einer um den Umfang herum liegen den Nut 64 gesichert, welche am Ende des Kolben abschnittes 61 ausgebildet ist. Der Aussendurchmesser der Hülse 62 ist etwas geringer als der des Abschnit tes 56 der Kolbenbohrung, so dass die Hülse lose in die Bohrung 56 im gesamten Bereich der Kolbenbewe gung passt. Ein Flansch 66 ist an dem anderen Ende der Hülse 62 befestigt, um ein Anstossteil für das eine Ende einer Spiralfeder 57 zu bilden, welche um die Hülse 62 herum angeordnet ist.
Das andere Ende der Spiralfeder 67 liegt gegen eine Schulter 68 an, welche durch eine vergrösserte Bohrung 71 im Ende des Kör perteiles 31 festgelegt wird, die koaxial zur Bohrung 56 verläuft. Die Feder 67 ist normalerweise zusam mengedrückt und dient auf diese Weise dazu, den Kol ben 26 von der Düse fortzudrücken.
Die Bewegung des Kolbens 26 in Richtung auf den Düsenkörper 22 wird durch den Schwinghebel 13 be wirkt, der über ein langgestrecktes, stabartiges Verbin dungsglied 72 wirkt. Im vorliegenden Fall ist das eine Ende 73 (Fig. 1) des Gliedes 72 kugelförmig ausgebil det, um an einen komplementär geformten Sitz am einen Ende des Schwingarmes 13 anzugreifen, und das andere Ende 74 (Fig. 2) des Gliedes 72 ist ebenfalls kugelförmig ausgebildet und greift an einem komple mentär geformten Sitz 76 im Ende des Kolbenteiles 61 an. Dadurch wird praktisch das Auftreten eines Seiten druckes auf das Kolbenteil 61 ausgeschlossen.
Dieser Seitendruck wird weiterhin aufgrund der Tatsache ver ringert, dass das Verbindungsglied 62 von beträchtli cher Länge ist, so dass die Winkelbewegung des Glie des 72 relativ klein ist. Die Verringerung des Seitendruckes der schwingen den Bewegung des Schwinghebels auf das Kolbenteil 61 verringert die Abnutzung zwischen dem Kolben teil 61 und dem Bohrungsabschnitt 57 beträchtlich, wodurch die Wartungszeit der Einspritzvorrichtung ver- grössert wird.
Wie oben erwähnt, besitzt der Einspritzvorrichtungs- körper 20 einen Brennstoffdurchgang, welcher einen Zuführteil und einen Rückführteil umfasst. Das eine Ende des Zuführteiles kann mit einer Brenntoffzu- führleitung verbunden und das eine Ende des Rück führteiles mit einer Brennstoffrückführleitung verbun den werden.
Diese Brennstoffzuführ- und Brenntoff- rückführleitungen umfassen im vorliegenden Fall ein Paar mit einem Abstand voneinander angeordneter, sich in Längsrichtung erstreckender Bohrungen 80 bzw. 81 (Fig. 1) im Zylinderkopf 11.
Die Brennstoffzuführ- bohrung 80 ist an dem einen Ende mit einer Quelle unter Druck stehenden Brennstoffes verbunden, wie ei ner Brennstoffpumpe, und die Brennstoffrückführboh- rung 81, die mit der Niederdruckeite der Brennstoff pumpe verbunden sein kann, ist dazu vorgesehen, einen Teil des an die Einspritzvorrichtung gelieferten Brenn stoffes zur Pumpe zurückzuführen.
Die Brennstoffzu- führ- und Brennstoffrückführbohrungen 80 und 81 schneiden eine vertikale Befestigungsbohrung 82 im Zylinderkopf 11, wobei die Bohrung 82 aus einer Rei he konzentrischer Bohrungen mit verschiedenen Durch messern besteht. Der Einspritzvorrichtungskörper 2 enthält auf ähnliche Weise eine Reihe konzentrischer Abschnitte mit verschiedenen Durchmessern, welche an den konzentrischen Abschnitten der Befestigungsboh rung 82 angreifen können, um so die Einspritzvorrich- tung im Zylinderkopf 11 unterbringen zu können.
Wenn sie vollkommen in der Bohrung 82 sitzt, so dek- ken sich die Brenntoffzuführ- und Brennstoffrückführ- bohrungen 80 und 81 mit den auf dem Umfang ver teilt liegenden Nuten 84 bzw. 85 im Körperteil 31.
Um ein Lecken des Brennstoffes zwischen der Brenn stoffzuführbohrung 80 und der Brennstoffrückführboh- rung 81 zu verhindern, kann der Körper 31 eine Anzahl in Längsrichtung im Abstand voneinander angeordne ter Nuten 86 zur Aufnahme von Dichtungsringen 87 aufweisen, wobei mindestens eine Nut und eine Dich tung auf jeder Seite der Zuführ- und Rückführnuten 84 und 85 vorgesehen sind.
Der Zuführteil des Brennstoffdurchganges besteht im vorliegenden Fall aus einer Querbohrung 91 (Fig. 2), die sich von der Nut 84 nach innen erstreckt, wobei sich ihr inneres Ende in das eine Ende einer Längs bohrung 92 öffnet. Die Bohrung 92 erstreckt sich zur Endfläche 33 des Körperteiles 31 und steht mit dem einen Ende (Figuren 4, 5 und 6) einer Längs- boh-ung 97 im Buchsenteil 32 in Verbindung, welche seitlich gegen die Bohrung 92 versetzt ist.
Das äussere Ende der Bohrung 97 ist vom Ende des Buchsenteiles 32 im Abstand angeordnet und mit einer kleinen Quer bohrung oder einer Zuführungsbohrung 98 in dem Buchsenteil verbunden, wobei das innere Ende der Zu führungsbohrung 98 sich in den Abschnitt 57 der Kol benbohrung 21 öffnet. Demnach umfasst der Zuführ- teil des Brennstoffdurchganges die Querbohrung 91, die mit den Längsbohrungen 92 und 97 verbunden, aber seitlich versetzt ist, und die Zuführungsbohrung 98.
Der Kolben 61, der in Fig. 6 gezeigt ist, und die Kolbenbohrung 21 einschliesslich des Teiles der Boh rung im Inneren des Düsenkörpers 22 sind so ausge bildet, dass sie zwei Kammern bilden. Demnach sind das Kolbenteil 61 und der Düsenkörper 22, wenn das Kolbenteil von der Düse fortbewegt ist, so geformt, dass sie einen Raum in der Kolbenbohrung schaffen, der mit den Düsenöffnungen 23 und der Zuführung 98 in Verbindung steht.
Dieser Raum umfasst im vorliegen den Fall eine Einspritzkammer 101, die durch das In nere des Düsenkörpers 22 und das Ende des Kolben teiles 61 festgelegt wird, und eine weitere Kammer 103, die durch einen Abschnitt 104 am Kolbenteil 61 mit verringertem Durchmesser und die anliegende Wand des Kolbenbohrungsabschnittes 57 festgelegt wird. Die Kammern 101 und 103 sind durch eine eingeschnürte Leitung 106 verbunden, welche zwischen dem Ab schnitt 104 mit verringertem Durchmesser und der be nachbarten Wand 107 des Inneren des Düsenkörpers 22 festgelegt wird.
Im vorliegenden Fall sind der Ab schnitt 104 mit verringertem Durchmesser und die Wand 107 zylindrisch, so dass ihr Zwischenraum eine eingeschnürte Leitung 106 bildet. Das Ende des Kol benteiles 61, welches mit 102 bezeichnet ist, ist kegelig, um an einer komplementär kegelig geformte Innen fläche 108 des Düsenkörpers 22 anzugreifen. Der Ab schnitt 104 mit verringertem Durchmesser legt auch eine Schulter 111 fest, welche die Zuführung 98 bei den Bewegungen des Kolbens 26 in seiner Bohrung öffnet und schliesst.
Die eingeschnürte Leitung oder der Zwischenraum 106 ist klein und besitzt vorzugsweise eine radiale Brei te von 0,076 mm. Diese eingeschnürte Leitung bringt einen bemerkenswerten Arbeitsvorteil mit sich, da Ver brennungsprodukte, wie Kohlenstoffteilchen, die durch die Düsenöffnungen 23 in die Kammer 101 gedrückt werden können, zum grössten Teil daran gehindert werden, in die Kammer<B>103</B> und die Zuführung 98 einzudringen.
Demnach werden die Kohlenstoffteilchen auf den benachbarten Wänden der eingeschränkten Leitung 106 abgelagert, anstatt in die Kammer 103 oder die Zuführungsbohrung 98 oder möglicherweise sogar in die Zuführ- und Rückführteile des Brennstoff durchganges getragen zu werden. Die Neigung der Koh- lenstoffteilchen, sich auf den Wänden der eingeschränk- ten Leitung 106 anzusammeln, wird durch den mit hoher Geschwindigkeit strömenden Brennstoff aus der Kammer 103 in die Einspritzkammer 101 durch die Leitung 106 bei einer Bewegung des Kolbens 126 in Richtung auf die Düse beschränkt.
Selbst wenn sich einige Kohlenstoffteilchen auf den im Durchmesser klei neren Abschnitten 104 und 107 ansammeln sollten, so beeinflusst eine solche Ansammlung darüber hinaus den Betrieb der Einspritzvorrichtung nicht wesentlich. Indem eine Ansammlung von Kohlenstoffteilchen in dem Gebiet der Zuführungsbohrung verhindert wird, ist ein Zerkratzen oder Auszacken des Kolbenteiles 61 und damit die Zerstörung des Kolbenteiles 61- in dem Gebiet der Schulter 111 und der Kolbenbohrung in dem Gebiet der Zuführung 98 ausgeschlossen.
Da die Verbrennungsprodukte im wesentlichen daran gehin dert werden, durch den eingeschnürten Zwischenraum 106 hindurchzutreten, entsteht darüber hinaus ein ge ringer Rückfluss solcher Produkte durch die Düsen öffnung 23.
Die eingeschnürte Leitung 106 bietet auch einen weiteren Vorteil, wenn eine Vielzahl von Einspritzvor- richtungen verwendet wird, wie z. B. bei einer Ma schine mit mehreren Zylindern, wobei die Einspritz- vorrichtungen gemeinsam durch die Zuführ- und Rück führbohrungen 80 und 81 (Fig.1) bedient werden.
Aufgrund der Tatsache, dass, wenn die Zuführung 98 nicht durch die Schulter 111 bedeckt wird, der Zu führteil des Brennstoffdurchganges in einer bestimm ten Einspritzvorrichtung mit einer gemeinsamen Ver sorgungsbohrung 80 in Verbindung stehen wird, kann deshalb eine Druckwelle aus dem Zylinder durch den Zuführteil des Brennstoffdurchganges in die gemein same Versorgungsbohrung gelangen und möglicherwei se das Zumessen des Brennstoffes in den benachbar ten Einspritzvorrichtungen nachteilig beeinflussen.
Die eingeschnürte Leitung 106 wirkt in gewissem Masse als Hindernis für den Durchgang einer solchen Druck welle und schliesst auf diese Weise dieses Problem aus.
Als weitere Vorsichtsmassnahme gegen den Durch gang solcher Druckwellen in die gemeinsame Brenn- stoffversorgungsbohrung 80 kann ein Absperrventil im Zuführteil des Brennstoffdurchganges zwischen dem Zu führungsloch 98 und der Brennstoffeinlassnut 84 vor gesehen werden. Im vorliegenden Fall ist es ein Kugel- absperrventil 114 (Figuren 3 und 4), das in einem Hohlraum im einen der Körperteile untergebracht ist, und zwar hier im Körperteil 31. Der Hohlraum ist im vorliegenden Falle eine Bohrung 116, die sich von der Endfläche 33 des Körperteiles nach innen erstreckt.
Eine koaxial mit der Bohrung 116 verlaufende Boh rung 117 von etwas kleinerem Durchmesser als die Kugel 114 erstreckt sich von der Endfläche 34 des Buchsenteiles 32 und bildet einen Sitz für die Kugel 114. Das innere Ende der Bohrung<B>116</B> wird durch eine kurze Diagonalbohrung 118 geschnitten, die zur Endfläche 33 in Übereinstimmung mit der Längsboh rung 97 offen ist. Das innere Ende der Bohrung 117 wird durch das eine Ende einer weiteren Diagonalboh- rung 119 im Buchsenteil 32 geschnitten, die sich zur Endfläche 33 in Übereinstimmung mit der Längsboh rung 92 erstreckt.
Sollte demnach die Druckwelle durch die eingeschnürte Leitung 106 hindurchtreten und stromaufwärts in den Zuführteil des Brennstoffdurch ganges fortschreiten, so würde die Kugel 114 in den Sitz gedrückt und damit ein weiterer Durchgang der Welle in den Brennstoffdurchgang verhindert. Ein sol ches Anliegen der Kugel an den Sitz wird selbstver ständlich durch die Schwerkraft unterstützt, die auf die Kugel 114 wirkt, wenn die Einspritzvorrichtung so an geordnet ist, dass die Düse am unteren Ende liegt. In einigen Fällen kann das Kugelventil 114 nicht notwen dig sein, da der eingeschnürte Zwischenraum 116 ei nen Rückfluss ausreichend verhindert.
Um eine bestimmte Menge des Brennstoffes durch die Zuführungsbohrung 98 in die Einspritzkammer 101 zum Einspritzen in den Zylinder zu liefern, ist eine Flusssteuervorrichtung im Zuführteil des Brennstoff durchganges vorgesehen. Diese Flusssteuervorrichtung umfasst im vorliegenden Fall einen Bolzen 121 (Fig. 2), der in das äussere Ende der Querbohrung 91 einge schraubt ist.
Der Bolzen 121 ist mit einer Zumessungs- öffnung 123 versehen, um eine genau bemessene Brenn stoffmenge in den Zuführteil des Durchganges in der Einspritzvorrichtung und durch die Zuführung 98 zu zuführen. Der Bolzen 121 kann mit einem Sockelab schnitt 124 versehen sein, um ein Werkzeug zur Er leichterung des Einbaus oder Ausbaus aufzunehmen. Ein Schirm 126 kann in der Nut 84 angeordnet sein, um Fremdkörper am Eindringen in den Brennstoff durchgang zu hindern.
Wie oben erwähnt, enthält der Brennstoffdurch gang auch einen Brennstoffrückführteil, um überschuss- mengen des Brennstoffes an die Brennstoffrückführ- bohrung 81 zurückzuleiten. Dieser Rückführteil um- fasst im vorliegenden Falle eine Querbohrung 131 (Fi guren 5 und 6), die an ihrem inneren Ende mit der Längsbohrung 97 des Versorgungsabschnittes, vor zugsweise koaxial mit der Zuführung 98 verbunden ist.
Die Querbohrung 131 ist zur Endfläche 36 des Buchsenteiles 32 in einem Abstand angeordnet, so dass sich ein Metallkörper radial ausserhalb des Metalls zwischen der Zuführung 98 und der Endfläche 36 be findet.
Bei der Bewegung des Kolbens 26 in Richtung auf die Düsenöffnungen 33 baut sich demnach ein ho her Druck in den Kammern<B>101</B> und 103 auf, um das Einspritzen zu bewirken, wobei eine radial nach aussen gerichtete Expansion des Metalls zwischen dem Zuführungsloch 98 und der Endfläche 36 im wesentli chen aufgrund der Unterstützung verhindert wird, die durch das Metall zwischen der Querbohrung 131 und der Endfläche 36 geschaffen wird, und aufgrund der Tatsache, dass die Längsbohrung 97 an einem Punkt endet, der im Abstand von der Endfläche 36 liegt. Das Aussenende der Querbohrung 131 öffnet sich in einen ringförmigen Raum<B>132</B> zwischen dem Buchsen teil 32 und dem rohrförmigen Halter 40.
Der ring förmige Raum 132 umfasst demnach einen Teil des Rückführteiles des Brennstoffdurchganges. Eine ring förmige Dichtung, wie ein Dichtungsring 133, kann vorgesehen werden, um ein Lecken des Brennstoffes zwischen dem Ende des Körperteiles 31 und dem rohr- förmigen Halter 40 zu verhindern.
Der Brennstoffrückführteil enthält weiterhin eine Querbohrung 134 (Fig. 2) im Buchsenteil 32, wobei sich die Bohrung 134 aus dem Raum 132 erstreckt und den Abschnitt 57 der Kolbenbohrung schneidet sowie im Abstand von der Querbohrung 131 angeordnet ist. Demnach besitzt die Bohrung 134 einen Abschnitt 136 auf der einen Seite des Bohrungsabschnittes 57, der mit dem ringförmigen Raum 132 in Verbindung steht, sowie einen anderen Abschnitt 137 auf der gegenüber liegenden Seite des Abschnittes 57.
Die Abschnitte 136 und 137 der Querbohrung 134 können mit einer auf dem Umfang verlaufenden Nut<B>138</B> verbunden wer den, welche in dem Kolbenteil 61 ausgebildet ist, wenn der Kolben sich in seiner vollkommen vorgerückten Stellung in Richtung auf die Düse befindet, wie sie in den Figuren 2 und 5 gezeigt wird. Die Nut 138 bildet demnach einen weiteren Teil des Rückführteiles des Brennstoffdurchganges. Eine Längsbohrung 141 im Buchsenteil 32 schnei det den Abschnitt 137 der Querbohrung 134 und steht mit einer weiteren Längsbohrung 142 im Körperteil 31 in Verbindung, wobei die Bohrung 132 mit dem inne ren Ende einer weiteren Querbohrung 143 verbunden ist, die zur Nut 85 offen ist.
Demnach umfasst der Rückführteil des Brennstoffversorgungsdurchganges die Querbohrung 131, den ringförmigen Raum 132, die Querbohrung 134, die Nut 138 im Kolbenabschnitt 61, die Längsbohrung 141 und 142 sowie die Quer bohrung 143.
Die Nut 138 ist so am Kolbenteil 61 angeordnet, dass sie die Querbohrung 134 und dementsprechend den Rückführteil des Brennstoffdurchganges schliesst, bevor die Schulter 111 die Zuführungsbohrung 98 frei gibt. Der Rückführteil des Brennstoffdurchganges er laubt demnach einen zirkulierenden Brennstofffluss durch den Brennstoffdurchgang in der Einspritzvorrich- tung, um den Durchgang von Luft oder Verbrennungs produkten freizuhalten,
so dass ein steter Brennstoff- fluss in die Kammer 103 zur Lieferung in die Ein- spritzkammer 101 bei einer Bewegung des Kolbens 26 in Richtung auf die Düse gegeben ist. Der ringförmige Raum 132 liefert zusätzlich eine Kühlwirkung für die Teile der Einspritzvorrichtung nahe dem Raum 132 aufgrund der oben erwähnten Brennstoffzirkulation.
Die oben beschriebene Konstruktion bietet noch weitere Vorteile gegenüber anderen Einspritzvorrich- tungskonstruktionen im Hinblick auf vergrösserte War tungsintervalle und Wirtschaftlichkeit der Herstellung. Aufgrund der Tatsache, dass der Einspritzvorrich- tungskörper 20 aus einer Vielzahl von Teilen besteht, können diejenigen Teile, die der grössten Abnutzung unterworfen sind, leicht ersetzt werden, ohne dass die gesamte Einspritzvorrichtung ersetzt zu werden braucht. Demnach können der Düsenkörper 22 und das Buch senteil 32 leicht bei Entfernung des Halters 40 ersetzt werden.
Um ein richtiges Fluchten der kegeligen Innenwand 108 des Düsenkörpers 22 und des kegeligen Endes 102 des Kolbenteiles 61 zu erleichtern, sind die inne ren Oberflächenabschnitte des Halters 40 und die kom plementären Umfangsabschnitte des Düsenkörpers 22 so dimensioniert, dass ein kleiner Zwischenraum zwi schen ihnen besteht. Dadurch kann der Düsenkörper 22 in bezug auf das Buchsenteil 32 verschoben werden, um ein genaues Fluchten des kegeligen Endes 102 und der komplementären, kegehgen Oberfläche 108 sicher zustellen.
Dieses Fluchten wird leicht dadurch erreicht, dass der Kolben 26 in seine vollständig vorgerückte Stellung in der Bohrung 26 (Figuren 2 und 5) gebracht und dann der Düsenkörper 22 an dem Buchsenteil 32 angeordnet wird, wobei die kegeligen Abschnitte rich tig aufeinander liegen sowie danach der rohrförmige Halter aufgebracht wird. Ein genaues Fluchten des Buchsenkörpers 32 mit dem Körperteil 31 wird durch ein Paar Zapfenstifte 146 (Fig.3) sichergestellt, von denen nur einer in den Figuren 5 und 6 gezeigt ist.
Die oben beschriebene mehrteilige Konstruktion er laubt es, alle Bohrungen der Einspritzvorrichtung von einer Aussenoberfläche zu bohren, wodurch die Not wendigkeit, das gegenüberliegende Ende irgendeiner sol chen Bohrung zu verstopfen, ausgeschlossen wird. Die Gesamtkosten der Einspritzvorrichtung werden auf die se Weise verringert und die Konstruktion wird ver einfacht.