CH481498A - Metallbürste für Kommutatormaschinen - Google Patents
Metallbürste für KommutatormaschinenInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
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Description
Metallbürste für Kommutatormaschinen Die Erfindung betrifft eine Metallbürste für Kom- mutatormaschinen, insbesondere für schnellaufende Gleichstrommaschinen kleiner Leistung.
Bei schnellaufenden elektrischen Maschinen, insbe sondere bei Kommutatormaschinen, stellt sich bei einer Strombelastung des Kommutators von 0,8 A und höher eine-schnelle Verkürzung der Lebensdauer ein. Dies ist im wesentlichen auf Kommutierungsfehler zurückzufüh ren.
Man hat bereits versucht, Kommutierungsfehler da durch zu vermeiden, dass man den Kommutator mit einem Diamanten überdreht. Es hat sich jedoch heraus gestellt, dass trotzdem Kommutierungsfehler auftreten, die von einer gewissen Welligkeit der Oberfläche der Kollektorlamellen herrühren.
Es wurde nun gefunden, dass sich die ungünstige Wirkung der Welligkeit der Oberfläche des Kommuta- tors durch eine Metallbürste vermeiden lässt, welche er findungsgemäss mindestens im Bereich ihrer Auflage fläche mit einer Weichmetallschicht von 2 bis 40 Mikron Dicke überzogen ist.
Die Metallbürste ergibt besonders gute Kommutie- rungseigenschaften bei Verwendung in Verbindung mit einem Kommutator, dessen Oberflächenrauhigkeit 0,3 bis 6 Mikron, vorzugsweise 0,3 bis 2 Mikron, beträgt.
Die Aufbringung des Überzuges erfolgt vorzugsweise galvanoplastisch, da sich auf diese Weise die Dicke des überzuges am besten kontrollieren lässt.
Die Erfindung ist im folgenden anhand schemati scher Zeichnungen an mehreren Ausführungsbeispielen ergänzend beschrieben.
Fig. 1 zeigt im Querschnitt einen Kommutator einer schnellaufenden Gleichstrommaschine mit einer Bürste. Fig. 2 zeigt eine der Fig. 1 entsprechende Teilan sicht nach einer gewissen Betriebszeit der Kollektor- Bürstenanordnung.
Fig. 1 zeigt im Querschnitt den Kollektor 1 einer schnellaufenden Gleichstrommaschine, der fünf Kom- mutatorlamellen 2 aufweist, die in einen Isolierstoffkör- per 3 eingebettet sind, der auf der Welle 4 der Ma- schine sitzt. Die Oberfläche des Kommutators ist mög lichst gleichmässig rund und glatt bearbeitet. Auf dem Kommutator liegen zwei Metallbürsten 5 auf, von denen nur eine in den Figuren dargestellt ist.
Die Metallbürste 5 weist einen überzug 6 aus Zinn auf, der eine Dicke von 8 Mikron hat. Die Zinnschicht ist galvanisch aufge tragen.
Fig. 2 zeigt einen Ausschnitt der Anordnung nach Fig. 1 nach einer gewissen Betriebszeit des Kommuta- tors und der Bürste. Man erkennt, dass die Zinnschicht an der Auflagestelle des Kommutators abgeschliffen ist, also dass die Oberfläche der Kommutatorlamellen zum überwiegenden Teil mit dem Basismetall der Bürste 5 in Berührung steht. Lediglich an den Randbereichen steht der Zinnüberzug mit dem Kommutator in Verbindung.
Die Metallbürste nach der Erfindung ergibt eine wesentlich bessere Kommutierung als die bisher be kannten Bürsten. Die Lebensdauer des Kommutators und der Bürste werden bei Strömen über 0,8 A um ein Mehrfaches erhöht. Diese günstige Wirkung ist unab hängig davon, dass der Zinnüberzug bereits nach kurzer Laufzeit an den Auflagestellen abgeschliffen ist.
Versuche haben ergeben, dass die beabsichtigte Wir kung auch eintritt, wenn der Weichmetallüberzug ledig lich im Bereich der Auflagefläche der Bürste am Kom- mutator vorhanden ist. Die Wirkung scheint daher nicht durch eine Dämpfung von eventuellen Schwingungen der Metallbürste herzurühren.
Die Metallbürste nach der Erfindung ermöglicht die Herstellung schnellaufender elektrischer Kleinmaschinen mit geringem Leistungsgewicht und hoher Lebensdauer. Die Metallbürste eignet sich insbesondere für Maschinen mit einer Leistung von weniger als einem Watt bis in die Grössenordnung von 100 Watt.
Eine ganz wesentliche Erhöhung der die Kommutie- rung verbessernden Wirkung des Weichmetallüberzuges ergibt sich, wenn die Metallbürste in Verbindung mit einem Kommutator verwendet wird, dessen Oberflä- chenrauhigkeit 0,3 bis 6 Mikron, vorzugsweise 0,3 bis 2 Mikron beträgt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I Metallbürste für Kommutatormaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass die Bürste mindestens im Bereich ihrer Auflagefläche mit einer Weichmetallschicht von 2 bis 40 Mikron Dicke überzogen ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Metallbürste nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die Bürste mit einem der Metalle Zinn, Blei, Kupfer, Silber, Gold oder Cadmium über zogen ist. 2. Metallbürste nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die Bürste mit Legierungen der Me talle Zinn und Blei, oder Kupfer, Silber und Gold über zogen ist. 3.Metallbürste nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass der Überzug aus dem gleichen Me tall wie die Bürste selbst, jedoch mit weicherer Struktur, besteht. 4. Metallbürste nach Patentanspruch I oder einem der vorangehenden Unteransprüche, dadurch gekenn zeichnet, dass die Dicke des Überzuges 5 bis 15 Mikron beträgt. 5. Metallbürste nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass sie einen Zinnüberzug von 5 bis 8 Mikron Dicke aufweist.PATENTANSPRUCH II Verfahren zum Herstellen einer Metallbürste nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Weichmetallschicht galvanisch aufgebracht wird. PATENTANSPRUCH III Verwendung der Metallbürste nach Patentanspruch I in Verbindung mit einem Kommutator, dessen Ober flächenrauhigkeit 0,3 bis 6 Mikron beträgt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1352168A CH481498A (de) | 1968-09-10 | 1968-09-10 | Metallbürste für Kommutatormaschinen |
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| CH1352168A CH481498A (de) | 1968-09-10 | 1968-09-10 | Metallbürste für Kommutatormaschinen |
Publications (1)
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|---|---|
| CH481498A true CH481498A (de) | 1969-11-15 |
Family
ID=4393124
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| CH1352168A CH481498A (de) | 1968-09-10 | 1968-09-10 | Metallbürste für Kommutatormaschinen |
Country Status (1)
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| CH (1) | CH481498A (de) |
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1968
- 1968-09-10 CH CH1352168A patent/CH481498A/de not_active IP Right Cessation
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