CH481767A - Aus einzelnen Glasstücken mittels Bleiruten zusammengesetztes Fenster - Google Patents
Aus einzelnen Glasstücken mittels Bleiruten zusammengesetztes FensterInfo
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- CH481767A CH481767A CH9769A CH9769A CH481767A CH 481767 A CH481767 A CH 481767A CH 9769 A CH9769 A CH 9769A CH 9769 A CH9769 A CH 9769A CH 481767 A CH481767 A CH 481767A
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B44—DECORATIVE ARTS
- B44C—PRODUCING DECORATIVE EFFECTS; MOSAICS; TARSIA WORK; PAPERHANGING
- B44C5/00—Processes for producing special ornamental bodies
- B44C5/08—Leaded lights
Landscapes
- Securing Of Glass Panes Or The Like (AREA)
Description
Aus einzelnen Glasstücken mittels Bleiruten zusammengesetztes Fenster Die vorliegende Erfindung betrifft ein aus einzelnen Glasstücken mittels Bleiruten zusammengesetztes Fen ster. Farbige oder farblose Glasstücke, die in Bleiruten rillen eingelegt werden, weisen üblicherweise eine Dicke auf, die der Breite der Bleirutenrillen entspricht. Das Glasmaterial kann dabei alle möglichen Farben auf weisen, so dass prachtvolle, bunte Fenster hergestellt werden können. Will man, um die Skala der Farb effekte zu erweitern, verschieden dicke Glasstücke ver wenden, so ist man wegen der Breite der Bleirutenrillen eingeschränkt. Das erfindungsgemässe Fenster erhöht nun die Vielfalt der Farbeffekte, da es dadurch gekenn zeichnet ist, dass mindestens einzelne Glasstücke eine Dicke aufweisen, die grösser ist als die Breite der Blei rutenrille, und dass diese Glasstücke sich mit einer zur Bleirutenebene parallelen Fläche und einer durch diese auf einer Seite begrenzten Glasschicht, deren Dicke der Breite der Bleirutenrille entspricht, in die Rille der Bleiruten hineinerstrecken. Das Glasstück, das eine die Breite der Bleiruten rille übersteigende Dicke aufweist, kann auf mindestens einer Oberfläche behauen sein. Vorzugsweise kann die jenige Fläche behauen sein, die nicht mit der Bleirute in Berührung ist. Nachfolgend wird anhand einer Zeichnung ein Aus führungsbeispiel eines erfindungsgemässen Fensters be schrieben. Die einzige Figur dieser Zeichnung zeigt teils perspektivisch und teils im Schnitt einen Teil eines solchen Fensters. In der Figur ist das Fenster als Ganzes mit 1 be zeichnet. Dieses wird von Bleiruten 2 und von Glas stücken 3, 4, 5 gebildet. Die Bleiruten 2 weisen einen H-förmigen Querschnitt auf, wobei die durch ein Schenkelpaar gebildete Rille 6 eine Breite aufweist, die unwesentlich grösser ist als die Dicke des Glas stückes 3. Die Glasstücke 4 und 5 besitzen dagegen eine Dicke, die grösser ist als die Breite der Bleiruten- rillen 6, wobei sie sich mit einer zur Bleirutenebene parallelen Fläche 4b bzw. 5b und einer Glasschicht, deren Dicke der Breite der Bleirutenrille 6 entspricht, in diese Rille hineinerstrecken. Die sich in die Rillen 6 hineinerstreckende Glasschicht der Glasstücke 4 und 5 wird durch eine Rille 4a bzw. 5a begrenzt. Jede Rille 4a und 5a ist im Glasstück so tief eingefräst, dass die Glasschicht jeweils die Rille 6 nahezu ausfüllt. Da sich die Bleiruten 2 leicht verformen lassen, können die ein gelegten Glasstücke 3, 4 und 5 nachträglich durch An pressen fixiert werden. Ebenfalls können Glasstücke leicht ausgetauscht werden, wozu man, beispielsweise mittels eines Messers, die Bleirute von der Glasfläche abhebt. Wie die Figur zeigt, ist das Glasstück 5, das eine die Breite der Bleirutenrillen übersteigende Dicke aufweist, auf derjenigen Fläche behauen, die nicht mit der Blei rute in Berührung ist, während die anderen Glasstücke 4 glatt sind. Um die Glasstücke 4 und 5 vor Staub und Witte rungseinflüssen zu schützen, kann man auf der die überragenden Teile der Glasstücke 4 und 5 aufweisenden Fensterseite eine Schutzscheibe anordnen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Aus einzelnen Glasstücken mittels Bleiruten zusam mengesetztes Fenster, dadurch gekennzeichnet, dass min destens einzelne Glasstücke eine Dicke aufweisen, die grösser ist als die Breite der Bleirutenrille, und dass diese Glasstücke sich mit einer zur Bleirutenebene par allelen Fläche und einer durch diese auf einer Seite begrenzten Glasschicht, deren Dicke der Breite der Blei rutenrille entspricht, in die Rille der Bleiruten hineiner- strecken. UNTERANSPRÜCHE 1.Fenster nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Glasstücke, von denen sich ein Teil in die Bleirutenrille hineinerstreckt, eine Nut aufweisen, deren Abstand von der einen Glasfläche der Bleiruten rillenbreite entspricht. 2. Fenster nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass mindestens eines der Glasstücke, das eine die Breite der Bleirutenrille übersteigende Dicke auf weist, auf mindestens einer Oberfläche behauen ist.3. Fenster nach Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass mindestens diejenige Fläche behauen ist, die nicht mit der Bleirute in Berührung ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH9769A CH481767A (de) | 1969-01-07 | 1969-01-07 | Aus einzelnen Glasstücken mittels Bleiruten zusammengesetztes Fenster |
| CH763869A CH489377A (de) | 1969-01-07 | 1969-05-20 | Aus einzelnen Glasstücken mittels Bleiruten zusammengesetztes Fenster |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH9769A CH481767A (de) | 1969-01-07 | 1969-01-07 | Aus einzelnen Glasstücken mittels Bleiruten zusammengesetztes Fenster |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH481767A true CH481767A (de) | 1969-11-30 |
Family
ID=4179172
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH9769A CH481767A (de) | 1969-01-07 | 1969-01-07 | Aus einzelnen Glasstücken mittels Bleiruten zusammengesetztes Fenster |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH481767A (de) |
-
1969
- 1969-01-07 CH CH9769A patent/CH481767A/de not_active IP Right Cessation
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| PL | Patent ceased |